Nachhaltigkeit im Alltag: Du bist der Wandel

Nachhaltigkeit im Alltag - Foto: Schafe in Neuseeland

„Du musst der Wandel sein, den Du in der Welt sehen möchtest.“ (Mahatma Gandhi)

Baden oder duschen.
Buchhandel oder Bücherei.
Flüssigseife oder Seifenstück.
Waschen bei 60 oder bei 30 °C.
Papier- oder Stofftaschentücher.
Ins Fitnessstudio oder joggen gehen.
Eine Runde Golf spielen oder wandern.
Fenster im Winter kippen oder stoßlüften.
Den Aufzug nehmen oder Treppen steigen.
Flaschenwasser oder Leitungswasser trinken.
Äpfel aus Südafrika oder aus der Region kaufen.
Das Licht im Flur brennen lassen oder ausschalten.
Zum Bäcker mit dem Auto fahren oder zu Fuß gehen.
Die Heizung hochdrehen oder sich wärmer anziehen.
Wasser auf dem Herd oder im Wasserkocher erhitzen.
Altglas in der Mülltonne oder im Glascontainer entsorgen.
Papier einseitig oder beidseitig beschreiben und bedrucken.
Fleisch aus Massentierhaltung oder aus artgerechter Haltung.
Auf der Autobahn beschleunigen oder konstant 120 km/h fahren.
In der Kneipe Importbier oder eines der lokalen Brauerei trinken.
Fernsehen oder auf der Terrasse sitzend den Sternenhimmel betrachten.
Die Wäsche in den Trockner stecken oder auf den Wäscheständer hängen.
Das Gemüse im Supermarkt in Plastikbeuteln geben oder lose in den Korb legen.
Den Motor an der Ampel laufen lassen oder ab 20 Sekunden Haltezeit abschalten.
Jeden Abend Werbewurfsendungen aus dem Briefkasten nehmen oder einen „Bitte keine Werbung“-Aufkleber anbringen.

Diese nicht vollständige Aufzählung verdeutlicht, dass wir täglich immer wieder die Wahl haben, Ressourcen zu verschwenden oder nachhaltig zu handeln. Nicht nur komplexe Entscheidungen, etwa auf einen Kleinwagen umzusteigen oder eine Solaranlage auf dem Haus zu installieren, tragen dazu bei, unseren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern.

Äußerungen wie “Ich alleine kann eh nichts bewirken” sind Ausreden für das eigene Nichtstun. Wir leben in einer Demokratie. Die Macht geht von uns aus. Ohne Feminismus gäbe es heute kein Frauenwahlrecht, ohne die friedliche Revolution in der DDR kein wiedervereinigtes Deutschland.

Auch in Sachen Klima- und Umweltschutz können wir als Verbraucher Druck auf Politik und Wirtschaft ausüben. Würde niemand mehr im Supermarkt zur Plastiktüte greifen, gäbe es dort nur noch Baumwolltaschen. Würden wir kein Fleisch aus Massentierhaltung kaufen, müssten die Landwirte ihre Betriebe umstellen.

Jeder kann täglich seinen Teil zu einer besseren Welt beitragen und andere zu mehr Nachhaltigkeit inspirieren. Die 25 Umwelttipps oben können einfach umgesetzt werden. Oft spart man dabei sogar Geld und tut etwas für die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden.

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{ 36 Kommentare }

  • Monster 30. Januar 2013

    Und wenn man vegan lebt, würden gar keine Tiere mehr getötet. Vegan leben macht soviel aus und ist so einfach!
    Auch noch wichtig und leicht umsetzbar (mache ich auch so):
    Statt duschen einfach am Waschbecken waschen. Spart irre viel Wasser und man wird genauso sauber.
    Keine Geräte auf Standby haben.
    Keine Kosmetikprodukte verwenden. Bringen sowieso nichts und sind nur umweltschädlich durch Inhaltsstoffe und Verpackungsmüll.

    Antworten
  • Christof Herrmann 30. Januar 2013

    Danke für Deine Tipps. Dass eine vegane Ernährung „so einfach“ ist, dürften allerdings nicht wenige in Frage stellen (ich bin selbst Vegetarier). Es ging mir in dem Artikel v. a. darum zu zeigen, dass Nachhaltigkeit im Kleinen beginnt und jeder mühelos einen Beitrag leisten kann. Der Einstieg in ein bewussteres Leben ist darüber viel schneller zu schaffen. Veganer(in) werden, auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen oder in ein Ökodorf ziehen, ist dann etwas für „Fortgeschrittene“ ;)

    Antworten
  • Hungerkünstler 30. Januar 2013

    Hallo Christof,
    dein 25-Punkte-Programm ist beherzigenswert. Fast jeder wird es unterschreiben und nur wenige handeln, abgesehen von einzelnen Punkten dementsprechend. Was hindert am umweltgerechten Tun bzw. Unterlassen ?
    a) Bequemlichkeit und Gedankenlosigkeit. Man denkt nicht daran, den stand-by-Schalter oder das Flurlicht auszuschalten oder ist einfach zu „faul“ sich aus dem Sessel zu erheben.
    b) Einfach Unkenntnis, was in der Ökobilanz günstiger ist. Ob das Sammeln des (heiß gespülten !) Plastikbechers nicht mehr Energie verbraucht als die Entsorgung in der MVA ist wohl umstritten. Seifenstücke sind sicher der Flüssigseife vorzuziehen. Aber ich muss dann häufiger das Waschbecken säubern. Und ist ein wöchentliches Vollbad in der Wanne nicht dem täglichen Duschen vorzuziehen?
    c) Praktische Gesichtspunkte. Kann ich im Supermarkt meine Bohnen oder Zwetschgen einfach unverpackt in den Wagen werfen? Lege ich sie in eine eigene Tasche trete ich als potentieller Ladendieb (oder Sonderling) in Erscheinung. Und für die anfallenden Gemüseabfälle brauche ich auch wieder Tüten. Wenn nicht bekomme ich vom Hausmeister ernste Ermahnungen.
    Manches geht auch mangels Angebot nicht. Die Kneipe an der Ecke führt nur das Bier der Großbrauerei (an die sie vertraglich gebunden ist) und nicht das gute Landbier aus der Kleinbrauerei. Evtl. kann man es irgendwo kaufen. Christof hat da sicher einige Tipps auf Lager.
    d) Finanzielle Mehrbelastung. Umweltgerecht sich zu ernähren und zu leben ist in vielen Bereichen teurer. Witzigerweise kostet das Obst aus der Region oft mehr als das aus Italien gelieferte. Fleisch und Fisch artgerecht gehalten, Fair-trade-Produkte, Ökostrom werden wohl immer aufwendiger sein als das Standardangebot (korrigiere mich wenn es teilweise nicht stimmen sollte!). Nicht jeder kann (oder will) sich das leisten.
    e) Abwägung von Ökologie und Ökonomie. Bücherei oder Buchhandlung? Büchereien und Lesezirkel sind gut. Aber was wird aus dem Berufsstand der Buchhändler, die vom Versandhandel schon arg gebeutelt werden?
    Das Thema Konsumverzicht nennst du, Christof, ja nicht bei deinen 25 Vorschlägen. Das wäre einer ausführlichen Diskussion wert. Auch das Thema Reisen und Urlaub wird sicher noch drankommen. Es gibt viel zu erörtern und auch zu tun!

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    • Daniela 2. Dezember 2014

      Gutre Kritikpunkte, ich habe mir ein paar Gedanken dazu gemacht:
      a) Stimme ich dir zu. Bin selbst leider manchmal auch zu faul zum aufstehen.
      b) Eindeutig Seifenstück! Das Waschbecken mit selbstgemachten Badreiniger aus Essig, Zitronensäure und Wasser reinigen oder einfach mit einer Bürste sauber rubbeln.
      c) Ich gehe seit Jahren mit eigenem Einkaufssackerl einkaufen und wurde noch nie komisch angesehen. Die Gemüseabfälle kann man entweder in Biomülltüten aus Papier sammeln oder in Papiersackerl, die man ohnehin wegwerfen würde.
      d) Saisonales Obst und Gemüse ist aus der Region meistens nicht sooo teuer, dafür kauft man halt einfach weniger und so verkommt auch weniger. Schont auch den Geldbeutel. Fairtradeprodukte sind natürlich teuerer, aber die meisten sind ohnehin Genussmittel wie Kaffee, Tee oder importierte Bananen. Vielleicht sollte man da einfach weniger konsumieren. Bzgl Ökostrom: ich hab mal mit durchblicker.at ausgerechnet, was ein Umstieg auf Ökostrom zusätzlich kosten würde. Ergebnis: angeblich würde ich mir jedes Monat sogar ein paar Euro sparen.
      e) Statt Abwägung vielleicht eher Vebindung: warum müssen Buchhändler immer neue Bücher verkaufen? Könnten einige sich nicht stattdessen auf die Sortierung und den Verkauf von gebrauchten Büchern spezialisieren?

      Antworten
      • Hungerkünstler 9. Dezember 2014

        Hallo Daniela, danke für Zuschrift und Tipps. Es fällt nicht leicht aus jahre- und jahrzehntelangen Gewohnheiten auszusteigen. Gut, dass in Kindergärten und Schulen schon auf umweltschonendes Verhalten geachtet wird.
        Zu e) Buchhändler können nur in seltenen Fällen ein Antiquariat nebenher betreiben. Es würde sich auch nicht lohnen. Die erdrückende Konkurrenz von amazon und ebay macht auch diesen Sektor kaputt.
        Erfreulicheres: Sehr schöne Bilder von der letzten Bergtour in deinem Blog. Herrlich, wenn man aus der Nebelsuppe in die Sonne hinaufkommt!
        Grüße.

        Antworten
  • Monster 30. Januar 2013

    Ok, Du hast recht, ich bin eine Fortgeschrittene. ;) Trotzdem ist vegane Ernährung wirklich nicht schwierig. Ich bin schnell von vegetarisch auf vegan umgestiegen. Man muss sich ein paar Wochen Zeit nehmen, um sich in die Materie einmal einzulesen und dann heisst es: Inhaltsstoffe beim Einkaufen lesen! Veganismus WIRKT schwierig auf Neulinge, ist es aber wirklich nicht und das sagt eine, die total neophob ist. ;)
    Hungerkünstler, zu Deinem Punkt „d“ muss ich kurz was anmerken: die Dinge, die Du genannt hast, sind zwar auf den ersten Blick teurer, dafür aber auch wertvoller. Und wenn man sich dann weniger leisten kann, kauft man halt einfach etwas weniger ein. :) Es werden ohnehin viel zuviele Lebensmittel einfach so weggeworfen, nur weil die Leute ein abgelaufenes Haltbarkeitsdatum als Richtwert nehmen oder sie einfach zuviel im Kühlschrank haben. Wenn man sich weniger, aber dafür bessere Lebensmittel leistet, lernt man die einzelnen Dinge auch wieder mehr zu schätzen.
    Und Konsumverzicht, ja, das wäre auch ein Thema für mich, zu dem ich gerne etwas schreiben würde. Vielleicht kommt es ja hier mal gesondert zur Sprache. :)

    Antworten
  • Christof Herrmann 30. Januar 2013

    @Hungerkünstler Interessante Gedanken, die ja schon als Grundlage für einen eigenen Artikel herhalten könnten ;-). Oft dürfte es eine Kombination aus mehreren der von Dir genannten Gründe sein. Auf die nun alle einzugehen, würde den Rahmen sprengen. Mit „Buchhandel“ meinte ich übrigens auch den Online-Handel. Ich wünsche mir, dass Bibliotheken wieder mehr als zusätzliche Alternative angenommen werden. Die Ausleihe ist in der Regel kostenlos und die Auswahl groß. Das bedeutet ja nicht, dass keine Bücher mehr gekauft werden. Von den 57 Büchern, die ich 2012 gelesen habe, stammten 21 aus der Forchheimer Stadtbücherei.

    @Monster Das seh ich auch so. Lieber oft wenig in hoher Qualität und aus der Region einkaufen als den Kühlschrank immer randvoll füllen.

    Zum Thema Konsumverzicht wird es sicher bald einen Artikel geben. Passt ja sowohl zum Minimalismus als auch zur Nachhaltigkeit.

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    • Gab 4. Februar 2014

      Hallo Christof,
      ich habe heute mal deine website und hier spezielle deine site über Nachhaltigkeit gelesen und möchte auch ein paar Sachen dazu beitragen, die mir gerade einfallen:
      a) wegen Büchern: manchmal kann man ja auch Bücher untereinander austauschen oder verschenken, wenn man merkt , dass man sie nicht mehr braucht- also das sie schon länger ungelesen da liegen. habe ich schon öfter praktiziert. Oder eben auch antiquarisch kaufen, wenn man ein wenig warten kann :-),
      b) duschen: ich dusche lieber, als zu baden, aber dabei versuche ich in letzter Zeit möglichst wenig Verpackungsmüll zu produzieren, habe ein paar vegane shampoos bzw. Seife gefunden, die ich dann in entsprechende Behälter lege, so brauche ich nicht immer neue Behälter wegzuwerfen.
      c) mit dem Standby bei Eletkronikgeräten: haben wir jetzt an manchen einen Zwischenschalter eingebaut, der das Gerät ganz ausschaltet, also bei PC und Radio, TV haben wir eh nicht.
      lg
      Gabo

      Antworten
  • Hungerkünstler 31. Januar 2013

    Nichts gegen Büchereien. Ich komme öfters in eine große staatliche Bibliothek und staune wie wenig sie genutzt werden.. Riesige Bestände und was nicht da ist kan man (kostenlos!) mit Fernleihe bestellen.

    Antworten
  • Johannes 1. Februar 2013

    Das Problem mit vielen Aktionen ist, dass man immer wieder dran denken und sich dazu aufraffen oder sich etwas verkneifen muss. Es gibt aber auch Entscheidungen, die man nur einmal treffen muss und die viel größere Auswirkungen haben. Beispiel: Wärmedämmung des eigenen Hauses. Oder Verkauf des Autos. Ich finde es durchaus sinnvoll, sich auf die großen „Sünden“ zu konzentrieren, damit man sich nicht mit dem Kleinkram (Plastiktüte für Obst im Supermarkt, Energiesparlampe 10 Minuten brennen lassen) verzettelt. Siehe auch diesen Wiki-Artikel: http://de.green.wikia.com/wiki/Big_Points

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  • Monster 1. Februar 2013

    Johannes, der „Kleinkram“ passiert aber beim kritisch- und weiterdenkenden Menschen ganz automatisch, sobald man in diesem Prozess drinsteckt. Das Meiste verselbständigt sich einfach. Und gerade die kleinen Dinge sind so wichtig. Damit spreche ich den Grossen aber auf keinen Fall die Wichtigkeit ab!

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  • Christof Herrmann 1. Februar 2013

    Hut ab, wenn jemand gleich sein Auto verkauft oder Veganer wird! Die meisten können und wollen das aber nicht mal eben tun. Deshalb hat meiner Meinung nach dieser „Kleinkram“ durchaus seine Berechtigung. Vieles kann man sich mit etwas Routine angewöhnen. Sehe keinen Grund, warum man nicht das Obst im Supermarkt lose in den Korb legen sollte. Dass die „Big Points“ wie etwa Strom-, Kraftstoff- oder Heizenergieverbrauch zum größeren Teil für unsere Umwelt- und Klimaprobleme verantwortlich sind, steht außer Frage. Teilweise wurden Ideen dazu oben schon angesprochen („Zum Bäcker mit dem Auto fahren oder zu Fuß gehen.“, „Die Heizung hochdrehen oder sich wärmer anziehen“ etc.). Da werde ich aber sicher in diesem Blog noch näher drauf eingehen.

    Antworten
  • rage 2. Februar 2013

    Oh, ich habe so viele Gedanken zu deinem Artikel und euren Kommentaren… Ich bin gespannt, was in Zukunft noch so hier zu lesen ist. Daher erstmal nur zur Überschrift und ein, zwei anderen Punkten in der Diskussion.
    Erst vorletzte Woche habe ich mich mit einer Bekannten über diese Thematik unterhalten. Meine These war, dass meine Generation, die MittZwanziger und AnfangDreißiger, es nur wenig erlebt haben, dass ihre Entscheidungen und ihr Konsumverhalten in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft Auswirkungen haben. Daher kann ich so Begriffe wie Politik- oder ParteienVerdrossenheit mit viel Inhalt und AlltagsGefühl füllen. Ich weiß, der Gedanke ist irgendwie dumm. Schließlich bestimmen wir mit unserem Kaufverhalten das Angebot in den Regalen. Rein theoretisch weiß ich das und wissen das viele andere auch. Dann kommt der Gedanke: „Aber man kann ja eh nicht viel ändern…‘ und zack sitzt man in der BequemlichkeitsFalle. Umso großartiger finde ich es daher, dass immer mehr dieser Generation sich nicht mehr abspeisen lassen. „Wir sind viele.“ (Heribert Prantl) Na ja, und das RiesenUnglück in Fukushima, die damaligen Wahlen in BadenWürttemberg, die Finanzkrise der Banken und die damit einhergehende occupyBewegung haben gezeigt und auch das Gefühl hinterlassen, dass ich tatsächlich der Wandel sein kann. Bzw. wir. Das ist mein derzeitiger GedankenGang. Einen Satz, den ich kürzlich in einem Interview von Biorama mit Hassaan Hakim gelesen habe: „Wandel, vor allem der des Bewusstseins, vollzieht sich plötzlich oder schrittweise, aber meistens unkontrollierbar und immer individuell.“ Dem kann ich mit meinen Erfahrungen, in meinem Bekanntenkreis, unter meinen Freunden und meiner Familie nur zustimmen. Wenn dieser Wandel einsetzt, finde ich es gut, wenn er schrittweise einsetzt. Unabhängig davon, wie groß diese Schritte sind.
    Wir haben mit dem Reduzieren begonnen. Auf Ökostrom umgestellt. Den Fernseher abgeschafft. Bücher verkauft, verschenkt. Dann gab’s ein Experiment zum regional Essen und das Buch „Die Essensfälscher“ von Thilo Bode. Jetzt setze ich mich mit der Ernährung meiner Familie auseinander.
    Ich glaube, es ist wichtig, dass man da anfängt, wo man es sich vorstellen kann. Egal, ob große oder kleine Dinge. In der Regel ist man so motiviert, dass man sein Handeln auch in anderen Bereichen hinterfragt, oder nicht? Vielleicht trifft das nicht auf jeden zu, aber so siehts gerade bei mir/uns aus.
    Ich danke dir für dein Blog. Schön noch jemanden zu treffen, dem diese Themen wichtig sind. Schönes Wochenende.

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  • Hungerkünstler 2. Februar 2013

    Ich denke, man darf die (nicht so „umweltbewußten“) Leute nicht überfordern… Sie müssen wohl erst mal für die großen Themen sensibilisiert werden. Ganz vorne steht mit die Ferienfliegerei. Gut, irgndein Traumziel sollte manr vielleicht einmal im Jahrzehnt anfliegen. Aber es mss nicht jeder Urlaub mit dem Fugzeug gemacht werden. Alle unsere Nachbarläner rkan man gut mit dem Zug erreichen, Dafür braucht man auch das Auto nicht.

    Ein Verzicht aufs Auto ist nicht jedem möglich. Wir praktizieren ihn allerdings seit einiger Zeit fast vollständig. Das geht ganz gut. Vieles kann man sich über kleine Lieferdienste schicken lassen. Ärgerlich ist, dass viele große Lebensmittelmärkte eingekaufte Waren nicht in die Wohnung bringen,
    Jeder hat auch so seine kleinen Sünden. Auf eine angemessen warme Wohnung möchte ich nicht verzichten. Da habe ich anno 45/46 schon genug gefroren (der Mangel an Heizmaterial war fast schlimmer als der an Lebensmtteln).

    Antworten
  • Christof Herrmann 2. Februar 2013

    Finde es toll, dass sich hier schon so viele Gleichgesinnte finden. Der Blog ist ja erst drei Wochen alt. Die Themen Minimalismus und Nachhaltigkeit treffen den Nerv der Zeit. Würde mich freuen, wenn Einfach bewusst noch bekannter wird.

    @rage Danke für das Lob! Habe ein wenig auf Deiner Seite gestöbert und frage mich gerade, ob es mit Kindern einfacher oder schwieriger ist reduziert zu leben. Was haben Deine kids denn gesagt, als Ihr den Fernseher entsorgt habt? „Mama spinnt“ ;)?!

    @Hungerkünstler Ich bin mir sicher, dass es bald einen zuverlässigen Lieferservice für Lebensmittel geben wird. Da steckt einfach zu viel Marktpotential drin. Ob das dann ein großer Versender sein wird, der deutschlandweit operiert oder mehrere die regional operieren, wird sich zeigen. Ob das dann ökologisch sinnvoll ist, müsste man genauer untersuchen. Manch einer könnte dadurch vielleicht auf sein Auto verzichten. Auch ältere Semester, die „anno 45/46 schon“ froren und heute etwas weniger mobil sind, dürften solch eine Dienstleistung willkommen heißen. Jetzt schon kann man sich fast überall Biokisten mit Gemüse und Obst aus regionalem Anbau liefern lassen.

    Antworten
  • rage 2. Februar 2013

    Wegen des Fernsehers: 1. Sie kennen es nicht anders. Mir fällt gerade ein, dass wir den schon wirklich lange nicht mehr haben. Aber das heißt ja nicht, dass wir nicht fernsehen. 2. Dank OnlineTVRekorder und Mediatheken schauen wir übers Notebook das, was uns wirklich interessiert. Du musst es halt erst aufnehmen und überlegst dir einfach genau, was du schaust. Das betrifft auch KinderSerien. Ich bin SO froh über diesen Weg. Unsere Kinder wissen also sehr genau was Fernsehen ist – sie sind nicht vom Mond -, tun es auch mal gerne, aber wissen weitestgehend sich auch selbst zu beschäftigen.

    Wegen des LieferService: Als Mama mehrere Kinder fände ich es auch toll, wenn wir sowas hätten. Freunde in England kaufen inzwischen nur noch so ein. Denn da wird das immer gängiger. Großartig mit mehreren Kleinkindern, wie ich finde. Großartig, weil in der Regel nur das im Korb landet, was man braucht und man nicht mehr mit diesem Überangebot an Lebensmitteln konfrontiert wird. Ich bin gespannt. Auf meinem Blog gabs dazu auch einen Beitrag. Ein Kommentar einer Mama hierzu hat mich nochmal bestätigt. In England gibt es das schon länger.

    Bzgl Nerv der Zeit: Ich denke du hast recht. Mein Mann und ich wollten unser erstes Blog umnennen. Dreimal darfst du raten, welche Domain wir im Kopf hatten. ;) Unser jetziger Name ist aber auch ok. Und dann gibt’s eben noch mein Blog. Ich freu mich über dein Blog und darüber wirklich zu diesem Thema, Minimalismus und Nachhaltigkeit, noch ein bisschen was lesen zu können. Dir ein schönes Wochenende.

    Antworten
  • Hungerkünstler 4. Februar 2013

    @Christof, @ rage Es gibt schon einen Versender, der wohl deutschlandweit Lebensmittel verschickt (lebensmittel.de). Das Sortiment könnte größer sein, bei meiner Bestellung waren relativ viele der angebotenen Artikel nicht lieferbar. Was geht bestelle ich schon von einem regionalen Versorger hier in der Gegend (Gemüse, Demeterware). Aber es bleibt immer noch eine „Versorgungslücke“. Ich finde es einfach ärgerlich, dass REWE und ähnliche Märkte nicht in der Lage sind, nach Geschäftsschluss die Sachen ins Haus zu liefern,meinethalben gegen Aufpreis.
    Vertrauen wir auf die zitierte Sentenz von Heribert Prantl!.

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  • Christof Herrmann 5. Februar 2013

    Viele Minimalisten leben ohne Fernseher, gerade die bekannten aus den USA, vermutlich weil dort der durchschnittliche TV-Konsum noch extremer als bei uns ist. Werde sicher mal genauer berichten, warum auch ich seit Jahren ohne Fernseher lebe …

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  • Elekronentschankie 24. März 2013

    vor einem Jahr habe ich auf Lanzarote gelebt. In einer strom-autarken Gegend. Dort gab es nur Strom vom SolarDach, oder vom Kleinwindrad und das Ganze in großen Bleibatterien gespeichert. Erst dort wurde mir so richtig bewußt was Stromfresser sind : Waschmaschine, Spülmaschine, Kaffemaschine und Fön. Alles Geräte, bei denen Strom in Wärme umgewandelt wird. Ich habe auch gelernt, mit dem gespeicherten Strom hauszuhalten. Wieder zurück in Deutschland. Wir haben keinen (ausreichenden)Stromspeicher aber erneuerbare Energien. Um den regionalen erneuerbaren Strom zu nutzen, schmeiße ich die Waschmaschine/Geschirrspüler vorwiegend dann an, wenn Sonnenstrom oder Windstrom anliegt, also die Sonne scheint, oder es bläst. Zu Zeiten des Spitzenbedarfs in der Mittagszeit zwischen 11 uhr und 13 Uhr (ganz Deutschland kocht, die Industrie läuft auf Hochtouren) vermeide ich das. Ich versuche also durch mein Verbrauchsverhalten, das vorweg zu nehmen , was die smart grids in ein paar Jahren automatisch machen werden. Nämlich den Strombedarf dem Stromangebot anzupassen und ausgleichend zu wirken. Noch unabhängiger werden wir sein, wenn der Eigenverbrauch von erneuerbarem Strom durch eine bezahlbare Speicherung vollständig abgedeckt werden kann.
    Ein bewußteres Verbrauchsverhalten kann aber bereits heute jeder für sich praktizieren, kostet nichts, macht wach und sensibel. Ich sprech da aus Erfahrung ;)

    Antworten
  • Nicole 1. November 2013

    Mein Auto habe ich nicht verkauft und das werde ich auch nicht tun, schon allein weil ich meine Ausbildungsstelle zu den Frühdiensten gar nicht mit den öffis erreichen kann und das Auto auch sonst jede Menge Zeit spart.

    Aaaber, ich lebe seit 2 jahren Vegan, habe seit über 1 jahr keinen fernseher mehr (und vermisse nichts), Mein Lebensgefährte und ich produzieren einen Teil unserer Elektrischen Energie mit solarplatten selbst, der rest kommt von einem Ökostromanbieter aus Wind und Wasserkraft, beim einkaufen achte ich auf Regionalität, versuche Verpackungsmüll wo es geht zu vermeiden (zb statt dosen lieber gläser, glasflaschen statt plastikflaschen), einen grossen teil meines essens containere ich auch, aus finanziellen gründen und aus protest gegen unsere konsumgesellschaft, 90%meiner kleidung stammt aus dem second hand laden oder vom sperrmüll (!!), vom sperrmüll habe ich auch einige möbel, geschirr, dekozeug, etc … . wenn ich etwas nicht mehr benötige was noch gut ist verkaufe ich es günstig oder schenke es jemandem der es braucht, bzw gebe es an den DRK laden. In der Bibiliothek bin ich stammkundin und wenn ich ein Buch für immer oder ganz lange brauche ziehe ich wenn möglich ein gebrauchtes exemplar einem neuen buch vor.

    Duschen geht schnell (bei mir 5 min max.) und spart wasser, ich nehme meist nur etwas shampoo für die haare und seif mich mit dem schaum komplett ein, wenn ich die haare nicht abdusche dann einen erbsengrossen tropfen duschgel für verschwitze stellen und dreckige stellen. Baden macht mir Spass, das allerdings nur im Winter ich ich versuche es nicht zu oft zu machen. Mein hauptgetränk ist Leitungswasser, kräutertee (ein beutel auf die ganze 1 liter kanne) und kaffee (bio fairtrade … eine sucht braucht der mensch :/ ).

    Ich habe meine schritte des nachhaltigen und preisbewussten lebens stück für stück in meinen alltag integriert, weil es einfach fairer ist für alle und mir eine menge kohle spart (die ich als azubine nicht habe :-P).

    Vielen Dank für die weiteren anregungen, und an alle die ein veganes, nachhaltiges leben als verzicht und selbstkasteiung betrachten … es ist genau das gegenteil, ich lebe gut, ich bin gesund und ich habe freude an den kleinen dingen des lebens, und ich leiste einen wichtigen beitrag dazu leid zu vermeiden und unseren kindern eine bessere erde zu hinterlassen. Das erfüllt mich mit tiefer Freude, ich habe meinen inneren Frieden gefunden :-D

    Antworten
  • Christof Herrmann 21. November 2013

    Hallo Elekronentschankie, hallo Nicole,

    auch wenn ich erst jetzt antworte, habe ich Eure Berichte mehrmals mit Interesse gelesen. Sie zeigen mir mal wieder, dass es nicht einen Weg gibt, unserem Planeten Gutes zu tun, sondern mehrere, wenn nicht gar unzählige. Jeder kann auf seine Weise einen Teil dazu beitragen, dass die nächste Generation nicht mit Kopfschütteln und Schrecken auf uns zurückblickt. Nicht jeder kann auf das Auto verzichten. Nicht jeder bringt die Kraft auf, ganz auf tierische Produkte zu verzichten. Nicht jeder möchte nur noch in Mitteleuropa Urlaub machen. Nicht jeder kann es sich leisten, nur noch Bio- und Fairtrade-Produkte zu kaufen. Aber jeder hat genügend Grips, sich seines Handelns bewusst zu werden und Dinge zu ändern, die in seiner physischen und psychischen Macht stehen, um nachhaltiger zu leben! Und sei es endlich mal auf diese hanebüchen Plastiktüten zu verzichten, mit denen zur Weihnachtszeit wieder halb Deutschland durch die Fußgängerzonen rennt.

    Viele Grüße

    Christof

    Antworten
  • Julia 29. Januar 2015

    der halbe 25 Punkteökobaum ist dir wirklich gelungen! super!
    darf er geteilt werden?
    ich denke da an das Auslegen von gedruckten, recycelten A5 Blättern.

    Antworten
  • Michaela 2. Februar 2015

    Hallo Christof, vielen Dank für Deinen tollen Blog.
    Du sprichst mir aus der Seele!
    Bin momentan sehr im Thema Minimalismus, Nachhaltigkeit und bewusster Konsum drin.
    Befreie mich von unnötigem Ballast, konsumiere bewusst und nachhaltig,…usw.

    Aber wisst ihr was ich momentan den reinen Wahnsinn finde und verzweifelt und machtlos den Kopf schüttle?
    Sind euch schon die Massen an Echtpelz-Kragen-Jacken aufgefallen? ???
    Hallo? ??? Wir sollten doch auf unsere Umwelt aufpassen und sie nicht derart Ausbeuten und mit Füßen treten. …
    ein Pelzkragen wärmt nicht, ernährt nicht und dient lediglich der Optik. …wie dekadent und abscheulich ist das denn ?
    Und nicht nur „reiche, versnobte“ Damen tragen ihren Pelzmantel zur Schau, nein, ÜBERALL sieht man diese Teile. KINDER, die Zuhause wohl ihren Mümmelmann füttern tragen sowas.
    Und nur weil es IN ist?
    Wie weit gehen denn die Menschen noch um immer das neueste zu Konsumieren?
    Wenn ich jemanden drauf anspreche kommen oft Kommentare wie: „Leder trägt ja auch jeder, Fleisch isst ja auch jeder (ich nicht, ich bin Vegetarier, momentan aber noch kein Veganer, aber definitiv Kunstlederjackenbesitzer)und wo soll man anfangen, Ein einzelner kann ja nichts verändern..“.da fehlen einem die Worte….und kommen die Tränen von soviel Oberflächlichkeit und Grausamkeit!

    Das hat mich in letzter Zeit sehr runtergezogen Und fühlte mich dafür irgendwie verantwortlich dass Menschen sowas machen.
    Da mir dieses Gefühl aber jegliche Energie raubt, versuche ich nun einfach weiterhin mein Leben so nachhaltig, bewusst und minimalistisch wie für mich möglich leben. Vorleben statt mit dem Finger zu zeigen und in dem Bewusstsein weiter machen, dass Nachhaltigkeit immer bei einem selber beginnt!
    Ich wünsche Euch allen einen schönen, achtsamen und bewussten Tag!
    Liebe Grüße,
    Michaela

    Antworten
    • Christof Herrmann 4. Februar 2015

      Hallo Michaela,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und das Lob :-)

      Finde es auch traurig und unverständlich, dass in letzter Zeit „Echtpelz-Kragen-Jacken“ in Mode gekommen sind. Ich denke viele wissen gar nicht, was sie da tragen bzw. wie es hergestellt wird. Allerdings halte ich es für verlogen, wenn sich Lederschuhträger oder Fleischesser darüber aufregen (muss gestehen, dass ich selbst kein Verständnis für Pelzmode hatte, als ich mich noch omnivor ernährt habe). Und wenn Du konsequent bist, Michaela, darfst Du gar nichts Tierisches mehr essen. In jedem Stück Käse, in jedem Glas Milch und jedem Ei steckt Qual und Tod von Tieren. Selbst als Veganer wird man das Leid nicht zu 100 % vermeiden können. Der Karnismus ist so tief in unserer Gesellschaft und Wirtschaft verwurzelt, dass es derzeit noch schier unmöglich ist, den Veganismus konsequent zu leben, wenn man sich nicht rund um die Uhr damit beschäftigt.

      Einfach bewusste Grüße

      Christof

      Antworten
  • Ulla Anna 4. Januar 2016

    Also ich finde Deine veganen Rezepte zum Reinknien. Werde alle ausprobieren und auf Teenager bzw. Kindertauglichkeit teste. Was mir besonders gefällt: Ich habe wenig Rezepte mit Soja gesehen.
    Aber eine kleine Anmerkung habe ich noch: Durch den „Bitte keine Werbung-Aufkleber“ vermeidet man keinen Müll. Die Austräger wurden bisher mit dem Stücklohn bezahlt und das war dermaßen wenig, so dass keiner auf die Idee kam, die zu viel gelieferten zurück gehen zu lassen. Bei uns landeten die Pakete komplett im Bach, also Null Müllersparnis. Ich selbst klebe keinen solchen Aufkleber auf meinen Briefkasten. Ich bin froh und dankbar, dass es Leute gibt (es werden zunehmend mehr Rentner, die sich was dazu verdienen müssen), die für so wenig Geld arbeiten und ich bin der Meinung, man muss diesen Leuten nicht auch noch Steine in den Weg legen, indem man einen solchen Aufkleber anbringt. Ich lasse das bleiben aus Solidarität! Außerdem bin ich der Meinung, die größte Gefahr für die Umwelt ist die zunehmende Armut. Wenn ich kaum GEld habe, ist es mir egal, ob das Obst in Plastik verpackt ist, Hauptsache es ist billig! Ansonsten freue ich mich schon auf den Tag, an dem die Kinder aus dem Haus sind und ich endlich minimalistisch leben kann. Mit Kindern geht das schon wegen der Schule nicht.

    Antworten
    • Christof Herrmann 4. Januar 2016

      Hallo Ulla Anna,

      schön, dass Du die Rezepte magst. Sie sind alle ohne Tofu und Fabriknahrungsmittel wie veganer Käse oder Sojasahne.

      Dass die Werbeblätter mal illegal im Bach oder Wald entsorgt werden, ist wohl eher die Ausnahme. Ich würde das bei der Stadt und bei dem Verlag melden. Bei mir im Haus, haben mittlerweile 6 von 8 Parteien den Aufkleber und entsorgte Werbeblätter konnte ich bisher noch nicht entdecken.

      Auch das Argument, dass man dadurch Arbeitnehmer unterstützt, kann ich nicht nachvollziehen. Dann müsste ich ja auch weiter Fleisch essen (Schlachter, Metzger), bei Amazon einkaufen (Amazon-Mitarbeiter), in den Zirkus gehen usw. Wir können mit unseren Entscheidungen und unseren Konsum durchaus etwas bewegen. Job verschwinden dann in einem sehr langen und langsamen Prozess, andere entstehen dafür.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Gisela 6. Januar 2016

    Hallo Christof,

    bin erst vor ein paar Tagen auf Deine Homepage gestossen und finde sie einfach klasse. Es tut gut zu wissen, dass es Menschen gibt, denen unsere Erde nicht egal ist, und die den Verstand haben, dies zu erkennen und ihre klugen Gedanken veröffentlichen.
    Und Du hast völlig recht, man kann mit so wenig viel erreichen, und jeder kann was tun!
    Der Verzicht auf die Plastiktüte war bei unserer Famile auch der Anfang, Obst und Gemüse wird nur gekauft, wenn es nicht in Plastik verpackt ist, Milch, Joghurt und Sahne nur in Glasflasche. Als neulich unser Edeka-Laden die Sahneflaschen aus dem Sortiment genommen hat, sind wir direkt zum Geschäftsführer gegangen und diesen um Wiederaufnahme gebeten, und siehe da: die Sahne wird wieder in Flaschen angeboten! Man muss nur wollen!
    Das Einkaufen ist für mich aber immer eine Herausforderung, immer wieder sehe ich Menschen, die ihre Bananen in dünne Plastikbeutelchen einpacken oder ihr Mineralwasser in PE-Flaschen kaufen, am liebsten würde ich sie ansprechen: muss das sein? Mich mach das so traurig und teilweise wütend.
    Wünschte Menschen hätten mehr Verstand.

    Vielen Dank für Deine Tipps und Gedanken. Mach weiter so!

    Lg, Gisela

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  • Sabine Stegmann 16. September 2016

    Die obige Auflistung ist super! Wir haben immer eine Wahl – und jeder von uns trägt zum Wohlergehen aller bei – und natürlich auch für sich selbst. Das ist das, was ich meinem 11-jährigen Sohn auch schon immer zu vermitteln versuche: die Welt ändert sich nur durch die Taten eines jeden einzelnen privat, zu Hause, bei sich.
    LG Sabine

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  • CareElite 30. Mai 2017

    Hi Christof, danke für den coolen und sicher auch nachhaltigen Artikel :-) Ich selbst setze mich gegen den Plastikmüll in der Umwelt ein und lebe auch ohne Plastik. Ich bemerke selbst, dass die Menschen schon offener für das Thema werden und hoffe da auch auf eine nachhaltige Entwicklung in unserer Gesellschaft.

    Weiterhin viel Erfolg und beste Grüße aus Berlin,
    Christoph

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  • Ruli 18. Juni 2017

    Hallo Christof,
    toller Artikel, vielen Dank.
    Alle schimpfen immer auf die kleinen Plastiktütchen für Obst und Gemüse im Supermarkt. Ich benutze die nach dem Einkaufen als Mülltüten. Dann brauche ich Mülltüten nicht extra kaufen.
    Einen kleinen Tipp hätte ich noch für die Nachhaltigkeit: Briefumschläge von Telefonanbietern, Stromversorgern usw. kann man super verwenden um darauf die Einkaufsliste zu schreiben :-)
    Viele Grüße, Ruli

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  • Lisa 26. August 2017

    Hallo Christof,
    deinen Artikel finde ich sehr spannend und regt zum nachdenken an.
    Wir versuchen Nachhaltig zu Leben – immer klappt dies natürlich (leider) nicht.
    Jedoch haben wir wie du beschreibst, am Tag x Situationen in denen wir uns entscheiden können für die umweltfreundlichere / nachhaltigere Alternative.

    Liebe Grüße

    Lisa und Joy

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  • Thorsten 11. Dezember 2017

    Hallo Christof,

    auch wenn der Artikel schon ein bei Jahre akt ist, dient er einem Blog-Neuling wie mir doch als sehr guten gedanklichen Einstieg. Ich habe die 25 Punkte danach untersucht, ob ich ggf. schon am verändern bin. Bei 16 Punkten bin ich auf der rechten Seite. Vier Punkte werde ich definitiv ändern. Ein Punkt (das Bier in der Kneipe) trifft auf mich nicht zu. Bleiben vier Punkte.

    Bei den Äpfeln nehme ich auch Südtiroler Äpfel, auch wenn das Alte Land näher ist. Da muss ich weiter probieren, um ggf. heimischen Ersatz zu finden.

    Beim Buchkauf habe ich noch Potential. Gegen Gebrauchtbücher habe ich nichts. Ich lehne es nur ab, bei Amazon zu bestellen. Wer also eine Alternative kennt, immer her damit. Werde aber bei nächster Gelegenheit die Bücherei vor Ort aufsuchen.

    Beim Thema Wäschetrockner ist Lösung nicht ganz so einfach. Soweit es die Witterung zulässt, kommt die Wäsche nach draußen. Ansonsten kommt sie in den A+++-Trockner. Allerdings auch nicht alles (z. B. keine Oberhemden). Auch da muss ich mal sehen, was da praktikabel ist.

    Bleibt der letzte Punkt: Die Taschentücher. Da hätte ich aus Hüfte geschossen auf die Hygiene verwiesen. Aber bei meiner Recherche bin ich auf einen sieben Jahre alten Artikel auf Utopia.de gestoßen. Der brachte mich dann doch zum nachdenken. Abgesehen davon, dass ich zumindest – wenn möglich – unterm Wasserhahn schnäuze, gab es in den Kommentaren viele Anregungen, wie man ohne die Hygiene zu missachten mit Stofftaschentücher zurecht kommt. Auch dieser Punkt wird schnellst möglich angegangen.

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  • Christof Herrmann 11. Dezember 2017

    Freue mich, wenn der eine oder andere tief ins Archiv hinabsteigt und dieses leicht staubigen Artikel hervorholt. Den einen oder anderen Punkt würde ich heute vielleicht anders formulieren, aber v. a. wäre die Liste nun wohl deutlich länger. Alternativen zu Amazon (allerdings nur kostenlose) habe ich hier aufgeführt. Für den Kauf und Verkauf von Second Hand Büchern (auch DVDs, Blue Rays, Hörspiele und Spiele) kann ich Booklooker empfehlen.

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    • Thorsten 11. Dezember 2017

      Klasse Tipp mit booklooker. Genau was ich als Ergänzung gesucht habe. Danke.

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