Ade Amazon: Alle Links zu Amazon entfernt

Ade Amazon: Alle Links zu Amazon entfernt (Foto: Christof Herrmann, 2013)

„Erst kommt das Fressen, dann die Moral.“ (Bertolt Brecht)

Ich war jahrelang zufriedener Kunde bei Amazon. Das große Warenangebot, gute Preise, schnelle Lieferung und die problemlose Abwicklung von Reklamationen machen das Einkaufen dort zum Vergnügen. Amazon setzt alles daran, dass sich der Kunde wie ein König fühlt.

In den kundenfernen Bereichen sorgte der Internethändler jedoch wiederholt für negative Schlagzeilen. Er behandelt seine Mitarbeiter unmenschlich, erschwert die Bildung von Betriebsräten, nutzt seine Macht gegenüber Zulieferern aus, führt Nazi-Produkte im Sortiment und vermeidet mit Buchungstricks Umsatzsteuerzahlungen in Deutschland.

Solche Machenschaften zu unterstützen, kann ich moralisch kaum vertreten. Wenn ich auf Amazon verlinke, verliere ich an Glaubwürdigkeit, denn ich setze mich auf meinem Blog für eine bewusste Lebensweise ein.

Nach den jüngsten Vorwürfen in der Mitte Februar in der ARD ausgestrahlten Reportage wollte ich abwarten, wie Amazon reagiert. Bis heute habe ich nicht den Eindruck, dass Jeff Bezos & Co. etwas grundlegend ändern wollen. Vielmehr ist zu befürchten, dass deren Marktmacht weiter zunimmt.

Ich habe nun also alle Links zu Amazon entfernt. Auf die Einnahmen durch das Partnerprogramm verzichte ich in Zukunft. Ich möchte mich damit auch für einen bescheideneren und demokratischen Kapitalismus aussprechen. Diesen können wir meiner Meinung nach auf zweierlei Wegen erreichen. Entweder man folgt der Maxime des Minimalismus und konsumiert weniger oder man kauft bei Versandhändlern und stationären Einzelhändlern, die nicht nur die Gewinnmaximierung anstreben, sondern auch ethisch-moralisch korrekt und nachhaltig handeln.

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{ 34 Kommentare }

  • Inga 19. März 2013

    Toll! Ich freue mich über Deine Entscheidung! :)

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  • Madeleine 19. März 2013

    Gute Entscheidung! Ich denke, jeder sollte darüber nachdenken, ob es nicht besser ist, die Händler zu unterstützen, die ihr Handeln noch nach ethischen Gesichtspunkten ausrichten…

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  • Frank 19. März 2013

    Sehr gute Entscheidung Christof.

    Ich persönlich bin schon seit Aschermittwoch am Amazon-Konsumfasten. Ich überlege nun, generell auf Einkäufe bei Amazon zu verzichten!

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  • Mausflaus 19. März 2013

    find ich gut. ich kauf viel lieber bei ebay, hauptsächlich bei privatpersonen gebrauchtes zeug. gerade bei büchern kann man da echt schnäppchen machen.

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  • Gerald 19. März 2013

    du sagst es, wir haben die Wahl – guter Artikel, gratuliere!
    Bei Publik-Forum gab’s kürzlich auch einen Bericht dazu.

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  • Christof Herrmann 19. März 2013

    Bin froh, dass die Entscheidung bisher so gut ankommt! Danke auch denen, die mir dazu gemailt haben. Es ging mir hier v. a. um die Affiliate-Links zu Amazon auf meinem Blog. Ich möchte auch niemanden an den Pranger stellen, der auf die Vorteile bei Amazon zu bestellen, nicht verzichten möchte. Habe privat noch einen Account bei Amazon, aber seit Wochen dort nichts mehr bestellt …

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  • Inga 19. März 2013

    Ich werde meinen Account dort sogar behalten, aber nur, weil ich die Wunschliste noch nutze. Die brauche ich nämlich, damit ich weiss, welche Bücher ich mir noch gebraucht kaufen oder ausleihen möchte. ;)

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  • Eva 20. März 2013

    wunderbar! Gratuliere dir – und mein Angebot bleibt :)

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  • Johannes 20. März 2013

    Sehr gute Entscheidung! Ich habe trotzdem eine kritische Bemerkung zu dem Artikel: Im letzten Satz würde ich „entweder – oder“ durch „und“ ersetzen, also: Zunächst mal weniger konsumieren, und dann für den Rest Ausschau halten nach empfehlenswerten Produkten und Händlern.

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  • Prot 20. März 2013

    Hallo,
    Ich finde deinen Entschluss gut! Ich selber war dort nie Kunde und hatte es auch nie wirklich vor. Das liegt sicher eher daran das ich für Technik einen Versender hatte, bevor ich Amazon kannte. Und bei Büchern und Kameras gehört das anfassen und be-greifen bei mir dazu. Nur nach Aussagen des Internets kaufe ich kein Buch.
    Es ist ja auch schon komisch das kleine Händler von denen unter Druck gebracht werden. Und Großkonzerne diesen Weg eher nutzen direkt ab Lager zu versenden. Letzteres bezieht sich auf Technik Hersteller. Die über Druck eher lächeln weil deren Umsatz reicht um Amazon in die Tasche zu stecken.

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  • Christof Herrmann 20. März 2013

    Wäre interessant zu erfahren, ob die Umsätze bei Amazon in den letzten Wochen spürbar zurückgegangen sind. Die stationären Einzelhändler werden jedenfalls in Zukunft vermehrt mein Geld sehen, wobei meine erste Option (wie von Johannes richtig angemerkt) immer der Konsumverzicht ist.

    Beste Grüße aus der Fränkischen,

    Christof

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  • Erik 21. März 2013

    Also die Umsätze sind die letzten Wochen im Vergleich zu den Zeiträumen der letzten Jahre gestiegen. Hab ich heut im Radio gehört und eine Begründung gab es auch dazu. Die Leute haben Angst vor einer Geldentwertung und bestellen sich halt Konsumgüter auf Teufel komm raus. Besonders im Hochpreis Sektor wird kräftig in den Wahrenkorb gepackt. Notfalls mit geliehenen Geld. Meiner Ansicht kann man den Leuten es auch nicht verübeln betrachtet und vergleicht mancher es mit der Zypern Krise. Viele Kleinsparer werden sich dort ärgern nicht ihr Geld in Sachwerte angelegt zu haben. Reparaturen am Haus zum Werterhalt oder neues Auto und so weiter. Es zeigt sich also immer mehr das die Große Rechnung auf uns alle zukommt. Jahrzehnte über die Verhältnisse leben Kostet am Ende nicht nur ein paar Euros. Mir fällt dazu nur Judo Jörgens ein mit seinem Tanz auf dem Vulkan, Freut euch des Lebens.

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  • Kerstin 21. März 2013

    Hauptsache das Gewissen ist sauber. Am besten noch Spenden und dann stimmt das Saubermann Image. Super!
    Böses – Böses – BÖSES CO2. Böses – Böses – AMAZON! Böses – Böses – BÖSES.
    Die Firmen die „Buchungstricks“ machen fast alle. Die Unmensche Behandlung die selben „Hippen“ Produkte und Firmen usw.
    Die Webseite hier ist bei HostEurope GmbH gemietet. Schaut euch die Firma mal an. Das macht ihr am besten mit euren China Laptops und oder PCs.
    Es geht euch nur darum euch besser zu fühlen – nicht irgendwas zu ändern. Typisches Mittelschicht Handeln.

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  • Kerstin 21. März 2013

    @Prot: Welches Technikunternehmen soll den Vergleichbar mit Amazon sein? Samsung?

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  • Manuel 21. März 2013

    Die Idee eines reduzierten Lebens beinhaltet für mich u.a. auch, wann immer es geht auf neu produzierte Ware zu verzichten. Auch weil sich Produktion so gut wie immer negativ auf die Umwelt auswirkt. Ich denke, dass wir hinsichtlich des Überflusses und der Überproduktionen der letzten Jahre aus dem Vollen schöpfen können. Wir müssen wieder lernen Dinge zu tauschen, auszuleihen, zu reparieren. Wie dem auch sei. Amazon fällt daher für mich seit einiger Zeit irgendwie aus. Ich freue mich mehr über ein Buch, wenn es nicht extra für mich gedruckt wurde, sondern aus der Bücherei, von rebuy oder booklooker kommt.

    @Inga: Die Macher der Wunderlist haben ein Browser-Plugin bereitgestellt, mit dem sich über die Wunderlist direkt, eine unabhängige Wunschliste pflegen lässt.

    @Kerstin: Kewler Einwand. Echt jetzt. Diese Tatsachen verlieren wir viel zu schnell aus den Augen. Apple sagt man bspw. ähnlich schlechte Arbeitsbedingungen nach. Dennoch würde es mir schwer fallen, mich von meinen Apple-Produkten zu trennen. Irgendwie hängen wir alle mit drin.

    Antworten
  • Christof Herrmann 21. März 2013

    @Erik
    Da ging es aber doch nicht um die Umsätze von Amazon, sondern um das allgemeine Kaufverhalten der Deutschen, oder.

    @Kerstin
    Schrei uns bitte nicht so an. Geht auch in einem anderen Ton. Fraglos handeln andere Firmen ähnlich verantwortungslos. Diese sollte man ebenfalls meiden. Schlage ja oben auch vor: „Entweder man folgt der Maxime des Minimalismus und konsumiert weniger oder man kauft bei Versandhändlern und stationären Einzelhändlern, die nicht nur die Gewinnmaximierung anstreben, sondern auch ethisch-moralisch korrekt und nachhaltig handeln.“ Für Produkte, die unter fragwürdigen Bedingungen produziert werden, gilt natürlich das gleiche! Dass das nicht immer möglich ist, hat Manuel „über mir“ auf den Punkt gebracht. Manchmal kann man nicht, manchmal will man nicht, manchmal weiß man es einfach nicht. Wir sind auch nur Menschen und keine Saubermänner. Aber oft ist es eben doch möglich etwas Gutes zu tun, sei es nun für das eigene Gewissen, aus Empathie oder weil man einfach keine Lust hat in einer kaputten Welt zu leben. Zu Host Europe: Ich denke die sind sich ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung durchaus bewusst.

    @Manuel
    Sehe ich auch so. Secondhand, leihen oder tauschen sind eine einfache und clevere Art etwas für die Umwelt zu tun. Siehe dazu auch mein Artikel Amazon Alternative: Kostenlose Bücher

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  • Mareike 24. März 2013

    Schon wieder etwas worüber ich mir Gedanken machen muss. Leider habe ich mir Ende letzten Jahres einen Kindle besorgt und den liebe ich. Denn leider bekommt man nicht alle Bücher, die ich gerne lesen möchte auf dem Flohmarkt oder in unserer kleinen Stadtbücherei.
    Generell suche ich natürlich immer nach Alternativen aber oft bleibt auf dem Land nur die große weite Welt des Internets um an manche Dinge zu kommen und wenn ich alles aus einer Hand haben kann, bin ich immer glücklich. Ich mag es nicht tausend Onlinehändlern meine Daten zu geben oder Accounts bei ihnen einrichten zu müssen.
    Also werde ich wohl oder übel weiter einiges bei Amazon bestellen aber drauf verzichten, wenn es möglich ist.

    LG
    Mareike

    Antworten
  • Christof Herrmann 25. März 2013

    Bücher vom Flohmarkt oder aus der Stadtbücherei zu holen, ist schön minimalistisch und nachhaltig! Hast Du schon mal die Fernleihe Deiner Bücherei ausprobiert, Mareike? Darüber bekommst Du in der Regel fast jedes Buch. Ansonsten ist der Kindle von Amazon natürlich eine prak­ti­ka­bel Lösung, die ich gar nicht verteufeln möchte. Wünsche Dir/Euch viel Spaß beim Lesen, Christof

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  • Inga 26. März 2013

    Kerstin, selbst wenn manche Menschen etwas nur tun, um sich besser zu fühlen, bewirken sie dennoch etwas mit ihrem Handeln. Der Beweggrund ist da erstmal egal.

    Antworten
  • Roland 31. März 2013

    ich kaufe Bücher grundsätzlich nicht über’s Internet, es ist schon schade genug, dass es nur mehr sehr wenige gute Buchläden gibt, die auf Grund von Billiganbietern stark vom „Aussterben“ bedroht sind. Es ist mir aber auch bewusst, dass es zu keiner „generellen Umkehr“ kommt, nur weil ich da nix kaufe.
    Aber es ist ein Anfang; vielleicht kommen wir ja endlich auch mal drauf, dass wir als Konsumenten letztlich diese Entwicklung steuern, direkt, mit jedem Mausklick. „Stell dir vor, es gibt Amazon und keiner kauft was, .. “ (sicher ein Vergleich hinkt immer..) LG Roland

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  • alex 6. April 2013

    Zwar reichlich spät, aber für gebrauchte Bücher möchte ich euch booklooker.de empfehlen und für neue Bücher buecher.de.

    Die Preise bei Booklooker sind in der Regel günstiger als im Amazon Marketplace, und die Verkaufsgebühren für Händler sogar wesentlich günstiger. Die Konditionen bei Amazon sind eine einzige Katastrophe. Irgendwo habe ich sogar mal gelesen, dass Amazon sich hauptsächlich aus den Marketplace-Gebühren finanziert, und damit die die Marge bei der Eigenware so gering halten kann, womit sie wiederum die Konkurrenz zerstören.

    Und buecher.de hat alle Bücher im Angebot die auch Amazon im Angebot hat, zu gleichen Preisen (wg. Buchpreisbindung), englische Bücher manchmal sogar günstiger, und liefert alles versandkostenfrei sogar auf Rechnung.

    Und bei beiden Portalen werden die Einnahmen in Deutschland versteuert und nicht in Luxemburg.

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  • Christof Herrmann 8. April 2013

    Für gute Kommentare ist doch nie zu spät, Alex ;) Hast Du (oder sonst jemand) Erfahrung mit booklooker als Verkäufer? Habe hier noch ein paar hundert CDs, die auf neue Liebhaber warten. Viele Grüße aus Franken, Christof

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  • Stephan 8. April 2013

    Ich verkaufe regelmäßig Bücher über booklooker und bin damit total zufrieden. Dadurch, dass die Gebühren so gering sind, kann man die Bücher billiger als bei Amazon oder Ebay anbieten und geht dennoch mit höherem Gewinn dabei raus. Sach- und Fachbücher wird man da sehr schnell los und auch Romane, die noch nicht zur 0,50-Euro-Billigware verkommen sind, kann man dort rasch verkaufen. Mit CDs habe ich noch keine Erfahrungen gemacht, obwohl auch ich noch einige CDs hier herumliegen habe, die ich verkaufen möchte. Ich denke ich werde für einen Großteil der CDs auch auf booklooker zurückgreifen und erwarte ähnlich gute Ergebnisse wie bei den Buchverkäufen.

    Wenn man über Seitenübergreifende Suchen nach dem günstigsten Angebot für ein Buch sucht (z.B. über die SuMa eurobuch), ist das günstigste Angebot übrigens tatsächlich oft ein Booklooker-Buch.

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  • Janna 8. April 2013

    Erstmal großen Dank an Stephan für den Tipp mit Booklooker, hatte ich früher mal ziemlich erfolglos probiert, scheint sich ja inzwischen gemausert zu haben und so kann ich nun von Amazon umsteigen. Amazon ist mir schon lange als „kleine Buchläden-Kaputtmacher“ ein Dorn im Auge. Kleiner Tipp an Christof und alle im Umkreis Forchheim oder auch von weiter weg: Das „Blaue Stäffala“ ist ein wirklich toller Buchladen der von supernetten Leuten geführt wird und man kann dort genauso bestellen und sich Bücher zusenden lassen – die perfekte Alternative zu Amazon.

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  • Christof Herrmann 9. April 2013

    @Stephan
    Wenn man bei Booklooker Bücher und CDs schnell über den Barcode online stellen kann, klingt das tatsächlich sehr interessant.

    @Janna
    Das „Blaue Stäffala“ kenne ich als (zugezogener) Forchheimer natürlich ;) Was hälst Du von den beiden anderen Buchhandlungen in Forchheim?

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  • Janna 9. April 2013

    Christof, welche anderen Buchhandlungen? Sorry, für mich gibt es nur diese eine. Vielleicht tu ich den anderen damit Unrecht, aber so ist es. Da frag man lieber jemand anderes …

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  • Stephan 9. April 2013

    Die ISBN-/EAN-Eingabe funktioniert (meistens). Bei weniger gängigen Büchern/CDs nicht unbedingt, gerade mit englischsprachigen Büchern klappt das leider oft nicht, aber die Funktion gibt es auf jeden Fall.

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  • stefan 25. Dezember 2013

    amazon ist für uns ein no-go geworden nach den letzten enthüllungen. so etwas darf man nicht unterstützen!
    sicherlich gibt es gründe im i-net was zu bestellen, dann entscheide ich nicht nur nach preis, sondern eher danach wo der shop sitzt und seit kurzem recherchiere ich erst einmal, ob es was negatives wie bei amazon zu finden gibt.

    Antworten
  • Christof Herrmann 28. Dezember 2013

    Hallo zusammen,

    ich kaufe und verkaufe nun schon mehrere Monate bei Booklooker. Kann diesen Anbieter empfehlen.

    Am liebsten und häufigsten greife ich zu kostenlosen Büchern.

    Neue Bücher hole ich mir mittlerweile nur noch in meiner Region, um den lokalen Buchhandel zu fördern.

    Viele Grüße

    Christof

    Antworten
  • Torsten 30. Dezember 2013

    Hallo,
    booklooker kann ich auch nur empfehlen. Verkaufe und kaufe dort seit mehreren Jahren. Im Vergleich zu Amazon, ebay oder auch den Internetankäufern günstig und man wird nicht über den Tisch gezogen wegen der Gebühren bzw. Preise.

    Wer sich besonderes für DDR Kinder- und Jugendbücher interessiert, kann dort auch mal reinschauen (mein Verkäufername dort ist tobihb), ich habe mehrere Kisten vom Dachboden meines Elternhauses dort eingestellt.

    Antworten
  • Kim 12. März 2014

    Hallo Christof,
    ertsmal vielen Dank für die Anregungen hier auf deiner HP!
    Wenn Flohmarkt und Co bei mir nicht greifen und es eben doch ein neues Buch sein muss bestelle ich auch gerne über buch7.de
    Vielleicht ja auch eine ALternative für dich und Andere?

    LG Kim

    Antworten
    • Christof Herrmann 12. März 2014

      Hi Kim,

      danke für den Tipp! Ich habe noch nicht bei buch7.de bestellt, aber gelesen, dass sie den Zukunftspreis der Stadt Augsburg gewonnen haben, weil sie 75 % ihres Gewinns an soziale Projekte spenden.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
    • Viktor 5. Dezember 2017

      Das liest sich gut und ich werde unbedingt mal nachschauen und gegebenenfalls gegenüber anderen Quellen vorziehen.
      Danke für den Tipp! :-)

      VG, Viktor

      Antworten
  • Viktor 5. Dezember 2017

    Vor wenigen Jahren war ich auch noch ein zufriedener Kunde bei Amazon. Gekauft hatte ich zwar nicht viel aber doch regelmäßig. Irgendwann jedoch war mir aufgefallen, dass dort nicht mehr die besten Preise waren. Später wechselte ich sogar zu Prime, schaute zuletzt die Serie „Akte X“, und freute mich buchstäblich über jede Folge. Und dann kam der Hammer, es wurde kostenpflichtig, also pro Folge bis zu 3 Europa zu bezahlen, die spinnen! Ich empfand es als eine Frechheit, da besonders unangekündigt vorgegangen war.
    Mir war also klar geworden, dass die Interessenten des Kunden im Hintergrund stehen und ansonsten auch mehr auf Geschäft geschaut wird – her mit dem schnellen Geld. Zum Ende 2016 kündigte ich Prime und ließ danach auch mein Konto löschen.
    Ende Gut – alles Gut, denkst Du aber dann kam vorletzte Woche ein Werbebrief mit einem Gutschein und viel Tralala und Prime sowie Stream, das beißt sich irgendwie. Und damit nicht genug, lag dem Brief noch eine Plastikkarte mit schickem Glitzerlogo ala Gutscheinkarte bei und dabei stand da überhaupt nichts weltbewegendes drauf. Es war also eine Karte für den Müll, so ganz vorsätzlich – unglaublich!!!
    Habe es zusammen mit dem Werbebrief zurück an Amazon geschickt, natürlich mit der Bitte, mich nie mehr anzuschreiben und ebenso auf die Karte hingewiesen, also dass ich mir hier von einem Unternehmen wie Amazon mehr Bezug zur Umwelt und Nachhaltigkeit erwartet habe und dies auf diesem Wege selbstverständlich freundlich wünsche.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt – für mich gibt es keinen Weg mehr zurück zu A, A de! :-)

    Und ich halte mich seitdem auch generell mit Einkäufen im Internet zurück.
    Und wenn es irgendwo hier nen paar Euro teurer ist, fahre ich lieber direkt mit dem Fahrrad hin und habe im Zweifelsfall einen direkten Ansprechpartner.
    Ein Onlinekauf ist also nicht immer vorteilhaft, auch wenn doch meist am günstigsten.

    Viele Grüße,
    Viktor

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