Täglich 10.000 Schritte für ein einfach bewusstes Leben

Täglich 10.000 Schritte für ein einfach bewusstes Leben - Foto: Chucks auf Asphalt (Christof Herrmann, 2011)

„Ich bin der Meinung, dass alles besser gehen würde, wenn man mehr ginge … Sowie man im Wagen sitzt, hat man sich sogleich einige Grade von der ursprünglichen Humanität entfernt … Fahren zeigt Ohnmacht, Gehen Kraft.“ (Johann Gottfried Seume, 1763 – 1810)

Wir gehen immer weniger. Computerarbeitsplätze, Fernseher und Motorisierung haben uns zu Bewegungsmuffeln gemacht. Lieschen Müller oder Max Mustermann, der deutsche Durchschnittsmensch also, kommt nur noch auf 1.000 Schritte pro Tag. Körperliche Aktivität ist aber für unsere Gesundheit sehr wichtig. Bewegungsmangel gilt noch vor dem Rauchen und der schlechten Ernährung als die häufigste Ursache für Krankheiten.

Um körperlich aktiver zu sein, muss man sich nicht unbedingt im Fitnessstudio anmelden oder die Laufschuhe schnüren. Gehen, die minimalistischste Art der Fortbewegung, tut es auch. Das Schöne daran ist, dass das Gehen ganz einfach in den Alltag integriert werden kann.

Bereits 2008 hat die Charité Ambulanz für Prävention und Integrative Medizin das Projekt „10.000 Schritte im Land der Ideen – Kluge Köpfe laufen“ ins Leben gerufen. Auch viele Sportmediziner und die Weltgesundheitsorganisation empfehlen täglich mindestens 10.000 Schritte zu machen.

Warum man täglich 10.000 Schritte machen sollte

Körperlich aktiv zu sein, bedeutet einfach und bewusst zu leben. Das viele Gehen führt zu einer Win-Win-Situation, bei der man selbst, seine Mitmenschen und die Umwelt langfristig profitieren:

  • Verhindert Krankheiten wie z. B. Herz-Kreislauferkrankung, Rückenschmerzen, Diabetes mellitus, Krebs, Arthrose, Osteoporose, Allergien und Depressionen.
  • Heilt oder lindert diese Krankheiten.
  • Beugt Übergewicht vor bzw. hilft beim Abnehmen.
  • Steigert das Wohlbefinden und Selbstvertrauen.
  • Verbessert die Leistungsfähigkeit und Fitness.
  • Sorgt für einen guten Schlaf.
  • Hilft Geld zu sparen, da Auto und öffentliche Verkehrsmittel weniger benutzt werden.
  • Entlastet die Gesellschaft, da sie sich um weniger Kranke kümmern muss.
  • Trägt zum Umweltschutz bei, indem fast keine Ressourcen verbraucht und Emissionen verursacht werden.
  • Verringert den Lärm, denn schließlich ist das Gehen die leiseste Fortbewegungsart.

Wie man es schafft, täglich 10.000 Schritte zu machen

10.000 Schritte ergeben bei den meisten Menschen eine Strecke von fünf bis acht Kilometern. Das sollte doch zu schaffen sein! Jeder Tag bietet eine Menge Bewegungsmöglichkeiten. Mit ein paar Tricks kann man das Pensum gut in den Alltag integrieren:

  • Das Auto zumindest auf Kurzstrecken stehen lassen.
  • Ein paar Bus-/U-Bahn-/S-Bahn-Haltestellen vor dem Ziel aussteigen und den Rest laufen.
  • Rolltreppe und Fahrstuhl meiden, stattdessen die Treppe nehmen.
  • Mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. 30 Minuten im Sattel wird mit 3.000 Schritten belohnt.
  • In der Mittagspause eine Runde um den Block laufen, anstelle am PC zu surfen.
  • Im Büro mindestens einmal pro Stunde aufstehen und sich etwas Bewegung verschaffen.
  • Den Arbeitskollegen nicht anrufen, sondern persönlich bei ihm vorbeischauen.
  • Zu Fuß zum Einkaufen gehen. Hat man viele Einkäufe, geht man zweimal.
  • Einen Abendspaziergang machen.
  • Am Wochenende ausgiebig wandern. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung.

Wem es schwer fällt, sich zu motivieren, kann mit einem Schrittezähler oder Pedometer die Anzahl seiner Schritte kontrollieren. Das Gerät gibt in der Regel auch an, wie viele Kilometer dies entspricht. Hierfür muss nur die individuelle Schrittlänge gespeichert werden. Als zusätzliche Motivation kann ein Schritte-Tagebuch oder eine Schritte-Liste geführt werden.

Schaffst Du täglich 10.000 Schritte oder mehr? Welchen Sport betreibst Du, um fit zu bleiben?

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{ 103 Kommentare }

  • Anja & Ben 29. März 2013

    Wir laufen drei mal die Woche. Zusammen müssten wir auf 10.000 Schritte kommen ;)

    Dass die Bewegung für die Gesundheit wichtiger ist als Nichtraucher sein oder sich korrekt zu ernähren wussten wir nicht, ist aber gut zu wissen.

    Antworten
  • Frau DingDong 29. März 2013

    Ich weiß nicht woher das kommt, aber mittlerweile glaube ich, dass das ein Gerücht ist, das der Durchschnittsmensch nur 1000 Schritte pro Tag schafft. (woher kommt denn eigentlich diese Aussage?) Mein Arbeitsweg + Schreibtischarbeit + in der Mittagspause ein Brötchen holen + Nachhauseweg = 5-7 km Und da ist nicht mal einkaufen oder mit Freunden abhängen dabei, auch nicht Zuhause herumwirbeln um alles sauber zu machen.
    Ich frage mich nun: Wo ist der „Durchschnitt“? Das können dann doch nur alte Leute sein, die einfach nicht mehr schaffen (und das meiner Meinung nach auch nicht müssen) oder??!

    Also ich will natürlich nicht sagen, dass das für einen gesunden Lebensstil ausreicht. Ich will nur darauf hinweisen, dass ich schon ganz schön von meinem Ergebnis mit Schrittzähler überrascht war.

    Antworten
    • Jonatan Frédéric Engel 25. Juni 2016

      Das mit den 1000 Schritten kommt schon hin. Wenn es bei mir schlecht läuft, dann steht das Auto neben dem Bürogebäude. Bis zum Schreibtisch sind´s dann etwa 50 Schritte. Mittagessen und zurück vielleicht noch mal 300 – 400 Schritte, noch ein paar im Haus. Das war´s dann unter Umständen. Zu Hause bis zum Auto etwa je 30 Schritte.

      Antworten
  • Christof Herrmann 29. März 2013

    Du heißt ja auch nicht Lieschen Müller, sondern Frau DingDong ;-)

    Diverse Wissenschaftler nennen diese Zahl von durchschnittlich 1.000 Schritten pro Tag. Selbst wenn es im Schnitt paar mehr sind, bewegen sich die meisten Menschen bei uns zu wenig. Das wird jeder Arzt bestätigen. Dass der Bewegungsmangel Risikofaktor Nummer 1 für Zivilisationskrankheiten (knapp vor Rauchen und Fehlernährung) ist, ist bekannt. Habe dazu auch schon Studien gelesen.

    Leider sind es auch viele Kinder und junge Leute, die sich kaum mehr bewegen. Ist Euch mal aufgefallen, dass die Spiel- und Bolzplätze heutzutage fast alle verwaist sind? Das war in meiner Kindheit noch ganz anders. Dann kam der C64 und alles wurde anders ;)

    Ich behaupte, dass in der Abteilung meines letzten Arbeitgebers nicht mal jeder Dritte deutlich über 1.000 Schritte pro Tag kam. Allesamt Informatiker, zwischen 20 und 40.

    Viele Grüße,

    Christof

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  • Anja & Ben 29. März 2013

    Ja, die Bolzplätze sind verweist. Das ist uns auch schon aufgefallen. Woran liegt das? Warum bewegen wir uns immer weniger? Macht doch Spaß aktiv zu sein. Wir laufen jedenfalls gerne. Auf der Arbeit sitzen wir aber nur.

    Antworten
  • Karo Kafka 29. März 2013

    10.000 Schritte klingt so viel, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, an den meisten Tagen überhaupt in die Nähe dieser Zahl zu kommen. Klingt ziemlich traurig, ist aber leider so. Ein normaler Tag sieht bei momentan so aus, dass ich zehn bis fünfzehn Minuten mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre, dort die meiste Zeit sitzend verbringe, danach noch irgendwelche Erledigungen in der Stadt mache und wieder zehn Minuten nach Hause radele, bevor ich mich wieder an den Schreibtisch setze.
    Bin mir aber auch nicht sicher, ob ich mir jetzt unbedingt einen Schrittzähler zulegen möchte, um das zu überprüfen und gegebenfalls auszustocken.

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  • Frau DingDong 30. März 2013

    hmm….aber wie misst man sowas eigentlich?? Wer ist denn „durchschnitt“?

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  • Stephan 30. März 2013

    Ich halte die Zahl auch für unrealistisch. Sicher, die Menschen bewegen sich im Alltag immer weniger, da es immer mehr Möglichkeiten gibt körperliche Arbeit durch Maschinenarbeit zu ersetzen, aber unter 1.000 Schritte? Ich habe mal nachgesehen wie viele Altenpfleger es in Deutschland gibt, da ich mir sicher bin, dass jede einzelne zu dieser Berufsgruppe gehörende Person problemlos 10.000 Schritte am Tag schafft. Es sind etwa 900.000. Wenn man deren Schritte nun auf alle Deutschen umlegt, es geht ja schließlich um den Durchschnitt, dann sind wir schon bei 112,5 Schritten pro Person. Oder anders gesagt: wenn 8.000.000 Deutsche je 10.000 Schritte am Tag gehen, dann dürfen sich die anderen 72.000.000 gar nicht bewegen, sodass wir bei einem Durchschnitt von 1.000 Schritten am Tag landen. Ist das realistisch?

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  • Christof Herrmann 30. März 2013

    Ihr habt recht. 1.000 Schritte dürften im Schnitt zu niedrig angesetzt sein. Vielleicht stammt die Studie aus den USA, wo man im Auto sitzend heiraten kann ;) Ändert aber nichts daran, dass sich der Durchschnittsdeutsche viel zu wenig bewegt und dadurch das Sterberisiko erhöht und seine Lebensqualität verringert.

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  • Uli 30. März 2013

    Ein schöner Artikel, über so einen Artikel denke ich auch schon länger nach. Weil es wiklich leicht ist, das „mehr Gehen“ in den Alltag zu integrieren, ohne dass es stört. Im Gegenteil!
    Egal, ob es 1000 Schritte sind oder etwas mehr (ich habe mal gehört, dass viele Amerikaner angeblich kaum 400 Schritte am Tag schaffen), möglich ist es. Wer von der Wohnung in die Garage geht, mit dem Auto zur Arbeit fährt und dann mit dem Aufzug von der Tiefgarage hoch ins Büro und abends zurück, kann ein ganz normales Leben führen, ohne auch nur einmal am Tag Frischluft zu atmen. Da wird es auch schwer, auf 1000 Schritte zu kommen.

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  • Hungerkünstler 30. März 2013

    10 000 Schritte zu gehen erfordert einen Zeiutaufwand von 1,5 bis 2 Stunden. Ich kann mir vorstellen, dass das für manchen Berufstätigen nur schwer zu schaffen ist. Ich fände es besser die tägliche Gehleistung eines Berufstätigen wie folgt zu verteilen: Montag bis Donnerstag 5000 Schritte, am Freitag auf 10 000 Schritte steigern und am Samstag und Sonntag 20 000 Schritte, Das entspricht einer Strecke von 15 km (3,5 bis 4 Stunden) und ist somit schon ein ansehnlich großer Spaziergang.. Wenn man diese Streckje noch in schöner Gegend abwandern kann, hat man nach meiner Erfahrung nicht nur für den Körper etwas getan, sondern auch Geist und Psyhe aufgetankt und für die kommende Woche Kraft gesammelt..

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  • Christof Herrmann 31. März 2013

    @Uli
    Schreibe doch auch „so einen Artikel“ auf Deinem Blog. Du fügst dem Grundgedanken, Bewegung in den Alltag zu integrieren, sich paar interessante Aspekte hinzu!

    @Hungerkünstler
    Alles eine Frage des Willens bzw. der Priorität. Lieschen Müller und Max Mustermann haben ja auch Zeit täglich über 3,5 Stunden fernzusehen. Oft verliert man kaum Zeit, wenn man geht anstelle sich transportieren zu lassen. Aufzug oder Rollstreppe etwa bringen einen auch nicht viel schneller ans Ziel. Strikt 10.000 Schritte pro Tag müssen es natürlich nicht sein. Die Idee gerade an den freien Tagen bisschen mehr zu laufen, finde ich jedenfalls gut! Vielleicht kommt man so im Schnitt sogar über die 10.000 Schritte :)

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  • Nate 1. April 2013

    Hey, das ist ja ein cooler Artikel. Animiert mich irgendwie dazu mal meine Schritte zu zählen. Oder vielleicht sowas wie einen Schrittzähler zu kaufen… :)

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  • Inga 2. April 2013

    Auf 10.000 täglich komme ich sicher nicht ganz, da ich nicht täglich das Haus verlasse. Dafür gehe ich aber zum Ausgleich am Wochenende täglich sicher 3 Stunden am Stück, was meine Schrittzahl enorm nach oben treiben dürfte. ;) Ich gehe auch zu Terminen immer zu Fuss, sofern es zeitlich machbar ist. Gehe ich halt eine Stunde vorher los. Einige Menschen finden das unverständlich, wo doch direkt am Ende unserer Strasse eine Bushaltestelle ist… Gehen ist Meditation für mich, Busfahren dagegen purer Stress. Wenn ich gehe, bin ich eins mit der Natur und mit mir im Reinen.

    Antworten
  • Christof Herrmann 2. April 2013

    „Gehen ist Meditation“ – das gefällt mir, Inga. Das Gehen ist ja auch als Methode der Achtsamkeit bekannt, die helfen soll, die körperliche, mentale und spirituelle Gesundheit aufrecht zu erhalten. Interessant könnte in diesem Zusammenhang das Buch „Aufbruch zur Achtsamkeit: Wie Pilgern unser Leben verändert“ von Franz Alt, Bernd Lohse und Helfried Weyer sein, das ich diesen Monat auf Einfach bewusst vorstellen werde.

    Antworten
  • Inga 2. April 2013

    Oh, auf die Buchvorstellung bin ich sehr gespannt! :)

    Antworten
  • Astrid 2. April 2013

    Hallo. Bewegung kann Arthrose verhindern, bei mir ist die Krankheit aber vor 5 Jahre ausgebrochen. Nun stecke ich in einem Zwiespalt, da ich mich einerseits regelmäßig bewegen müsste um mein Gewicht im Griff zu haben aber die Bewegung an manchen Tagen mit Schmerzen verbunden ist. Von der Krankenkasse bekomme ich jetzt als Hilfe einen Treppenlift eingebaut, was aber wieder bedeutet dass ich mich noch weniger bewegen werden. Ich gehe regelmäßig schwimmen, aber das Schwimmbad ist leider zu weit weg um mehr als 1 mal pro Woche hin zu fahren.

    Antworten
  • Kim 2. April 2013

    Ha, da bin ich gleich doppelt froh, gerade trotz schwerem Rucksack & Gitarre & innerem Schweinehund doch die 3km vom Bahnhof nach Hause geschlendert zu sein. Mache gerade keinen Sport und habe deswegen beschlossen, mehr auf den Bus zu verzichten. Gratis dabei die Umwelt schonen macht man natürlich auch gern!

    Geschichte meiner Freundin: In einem kleinen Trierer Ortsteil gibt’s neuerdings einen Zumba-Kurs. Zu Fuß bräuchte man, wenn man am gegensätzlichen Ende wohnen würde, höchstens 25min. Soweit weg wohnt natürlich kaum jemand.

    Bis auf meine Freundin fahren alle da mit dem Auto hin.

    Wir befinden uns auf bestem Wege in amerikanische Verhältnisse. Deshalb finde ich es umso wichtiger, dass du auf den Bewegungsmangel & Alternativen im Alltag hinweist. Danke!

    Antworten
  • Opedette 2. April 2013

    Hallo zusammen,
    ich habe schon länger einen Schrittzähler in der Tasche und oft bin ich überrascht, wie wenig Schritte ich zusammen bekomme. Die 1000 Schritte täglich sind gar nicht so abwägig, ich arbeite im Krankenhaus, habe also keinen Bürojob und an manchen Tagen komme ich auf 4000-5000 Schritte, wenn ich den Feierabend zu Hause verbringe. Und ich fahre mit dem Rad zur Arbeit :-)
    Das täuscht total, wenn man viel kurze Wege gegangen ist, kommen nicht viele Schritte zusammen. Die langen Wege machen sich bemerkbar auf dem Zähler.
    Na denn, schönes Gehen und gute Nacht.

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    • Jani 12. August 2015

      Also ich arbeite auch in einem Krankenhaus (Intensivstation), meine Durchschnitt. Schritte liegen bei 20000-25000, also um die 20 KM pro Tag. Heute waren es aktuell 22.816=19,9 KM
      Verstehe es also nicht so ganz das manche nicht mal auf 1000 kommen sollen?

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  • Christof Herrmann 3. April 2013

    @Astrid
    Wünsche Dir viel Kraft bei der Behandlung der Arthrose. In meiner Familie gibt es jemanden, die ebenfalls lange mit Arthrose gelebt hat. Als sie nur noch mit mehreren Schmerztabeltten gehen konnte, entschloss sie sich zu einer Knie-OP. Ein gutes halbes Jahr später kann sie nun wieder schmerzfrei bis zu 10 Kilometer am Stück marschieren!

    @Kim
    Schöne kleine Geschichte. Man könnte sich auch vornehmen alle Strecken unter 2 km grundsätzlich zu Fuß zu machen. Dabei macht man etwas für sich, die Umwelt und seinen Geldbeutel. Gestern bin ich die gut 1,5 km in die Stadt gelaufen und habe dafür etwa 20 Minuten gebraucht. Mit dem Auto wäre ich im Berufsverkehr und mit Parkplatzsuche auch nicht schneller gewesen.

    @Opedette
    Danke auch für Deine Erfahrung. Langsam glaube ich, dass Lieschen Müller und Max Mustermann doch kaum über 1.000 Schritte pro Tag kommen. Man muss auch bedenken, dass man höchstens 250 Tage im Jahr arbeitet. Ist man an den freien Tagen nicht aktiv, geht der Schnitt schnell in den Keller.

    Antworten
  • Stephan 3. April 2013

    Ich lese hier immernoch mit, da mich die Frage nun wirklich beschäftigt. Ich habe heute auf den Strecken, die ich (werk-)täglich gehe mal die Schritte gezählt (allerdings ohne Schrittzähler, also Fehler sind möglich) und kam auf etwa 3.700 Schritte (~800 davon Treppenstufen). Es ist tatsächlich weniger als ich gedacht hätte. Natürlich kommen noch die Schritte für die kleinen Wege im Büro dazu, aber ich denke, da kommt nicht allzu viel zusammen.

    1.000 Schritte halte ich immer noch für zu wenig, aber die geschätzte Zahl, die ich im Hinterkopf habe, hat sich doch nochmal um einiges reduziert.

    Um die eigene Schrittzahl drastisch zu erhöhen kann aber denke ich schon ein täglicher Spaziergang von etwa 30 min reichen. Wenn man von 100 Schritten pro Minute ausgeht (ab einem gewissen Alter sind es wirklich weniger), kommt man im bequemen Tempo so schon auf 3.000 Schritte. Und das sind je nach Schrittlänge etwa 1,5 bis 2,1 km, also 3-4 km/h. Dazu die ohnehin täglich anfallenden Schritte, da sollten Berufstätige zumindest die 5.000-Schritte-Hürde schon geknackt haben.

    Antworten
  • Christof Herrmann 4. April 2013

    Freut mich, dass Du Dich mit dem Thema beschäftigst, Stephan!

    5.000 Schritte sind ein gutes Zwischenziel. Selbst die zu erreichen ist nicht einfach. Wir arbeiten ja nur 250 Tage im Jahr und an Tagen, an denen man zuhause bleibt oder krank ist, kommt man nur auf wenige hundert Schritte. Um gesund zu bleiben oder gesünder zu werden, wären aber laut WHO & Co. mindestens 10.000 Schritte nötig. Ich hab sie heute erreicht, war ab auch zwei Stunden wandern.

    Viel Spaß beim Schritte sammeln Euch allen,

    Christof

    Antworten
  • Alex 13. Mai 2013

    Hi,
    10.000 Schritte. Oh man. Wenn ich die Lungenkapazität hätte, würde ich das oft sehr gerne tun. Habe ich leider nicht, durch meinen Herzfehler. Traurig aber wahr.

    Was macht man in so einem Fall?

    Gruß
    Alex

    Antworten
  • Christof Herrmann 13. Mai 2013

    Hi Alex,

    da kann ich Dir keinen Rat geben. Wende Dich am besten an Deinen Arzt. Der wird Dir sagen können, welche Art von Bewegung oder Sport für Dich in Frage kommt.

    Alles Gute und viele Grüße,

    Christof

    Antworten
  • ursula 11. Juli 2013

    Hallo Alex

    Ich habe seit 18 Jahren (damals erkannte man ihn) einen Herzfehler.
    Daraufhin habe ich mir eine Hündin zugelegt und musste nun jeden Tag richtig rausgehen.
    Ich habe nun meine 2. Hündin (bin schon über 60) und meine Schritte am Tag gezählt: 10.000 kommen so schnell zusammen und ich geniesse es wenn man mich erheblich jünger schätzt.
    „Gehen geht ganz einfach“: ein Fuß vor den anderen und Spaß macht es auch. :-)

    Antworten
  • Mark 11. August 2013

    Hi Christof,

    ich hielt mich immer für einen aktiven Menschen – Sport gehört für mich zum Leben. Aber im Alltag, die 95% meines Tages, die ich keinen Sport mache, verbrachte ich meist sitzend.
    So richtig bewusst wurde mir das erst, als ich mir einen Aktivitätstracker zulegte.

    Seit Monaten „sammle“ ich nun Schritte, bewege mich im Alltag mehr und es bringt unglaublich Spaß. Positiver Nebeneffekt: Ehemals ungeliebte Dinge wie „Müll rausbringen“ oder „Rasenmähen“ sind schlagartig attraktiv geworden.

    Sportliche Grüße,
    Mark

    Antworten
  • Nicole 16. August 2013

    Ich kann beruhigt sagen das ich täglich zwischen 18 und 20 tausend Schritte zurück lege. Das geht so fix das merkt man gar nicht :-)

    Antworten
  • Karen 29. November 2013

    … doch, auf die 10 000 Schritte pro Tag komme ich gewöhnlich schon. :-)
    Ich liebe es, zu gehen bzw. zu spazieren …

    Antworten
  • Christof Herrmann 14. Dezember 2013

    Dieser Artikel schafft es bei den Kommentaren, Shares und Aufrufen ja locker in die Top 10 aller meiner bisherigen Artikel. Das zeigt mir doch, dass das Thema wichtig und gewissermaßen „in aller Munde“ ist. Wir (ich auch) sagen gerne „Pffffff, 10.000 Schritte schaffe ich doch locker.“ Aber 10.000 Schritte sind eine Menge, zumal wenn man all die Schritte aufholen muss, die man an Tagen, an denen man das Haus nicht verlässt (verregneter Sonntag, krank, spannendes Buch etc.), verpasst hat.

    Viele Grüße aus Franken

    Christof, der nun offline geht, da es sonst heute nichts mit den 10.000 Schritten wird ;-)

    Antworten
  • Benni 16. Dezember 2013

    Moin!

    Allem vorab möchte ich auch sagen, dass ich diese Seite als definitiv empfehlenswert ansehe!
    Ich bin momentan 22 Jahre alt und beschäftige mich, wie es sich für einen „altmodischen“ angehenden Erwachsenen gehört momentan viel mit mir selbst, meinem Körper und meiner Gesundheit. Die 10.000 Schritte hatte ich dank der vorinstallierten App auf meinem Galaxy automatisch angepeilt, jedoch nie täglich beachtet. Ich würde mich als normal aktiven Jugendlichen bezeichnen und kann hier dank meinem Handy mal ein Protokoll meiner durchschnittlichen täglichen Schritte zur schau stellen…

    Juli: 5700, August: 6600, September: 5600, Oktober: 5200, November: 4500, Dezember: 3400

    Wie man sieht, und mir auch selber aufgefallen ist, gehe ich innerhalb der Sommermonate wesentlich mehr als jetzt Richtung Winter!

    Ich werde mir als Ziel setzen innerhalb der Wintermonate mindestens 5000 Schritte zu gehen und diese dann zum Sommer hin auf 10.000 hoch zu fahren. Ich werde versuchen euch auf dem Laufenden zu halten!

    Hier noch ein paar meiner anderer „Erkenntnisse“:
    – Schafft Facebook ab! Das ist Dreck und kein Mensch muss so viel über alle anderen wissen, geschweige denn diese alle über mich!!!
    – Multitasking niemals in Kombination mit dem Handy (extrem Gesellschaftsschädigend)
    – Bist du zu fett mach mehr Sport, willst du mehr Geld geh härter Arbeiten, willst du irgendwas tu etwas dafür!
    – Der Mensch ist nicht für die heutige Zeit „gemacht“, die gesündeste Orientierung in vielen Dingen liegt in der Vergangenheit! (Meist mehrere 100 Jahre zurück!)

    Bis dahin erstmal!

    Gruß, Benni

    Antworten
    • Agnes 30. September 2016

      Einfach Gastronomie zur arbeiten aussuchen 😂😂bis 30000 Schritte am Tag und über 30 Stockwerke Tag täglich 👍👍bei mir wenigsten 👍

      Antworten
  • Christof Herrmann 17. Dezember 2013

    Hallo Benni,

    schön, dass Du Dich mit Deinen 22 Jahren mit Themen beschäftigst, über die ich hier blogge und wir diskutieren. Der Altersdurchschnitt auf Einfach bewusst dürfte höher liegen.

    Von der Schrittezähler-App Runtastic Pedometer habe ich schon gehört. Verwendest Du die oder eine andere? Arbeitet sie zuverlässig?

    Deine Zahlen der letzten Monate zeigen, dass es gar nicht so einfach ist auf die 10.000 Schritte zu kommen, selbst wenn man ein „normal aktiver Jugendliche“ ist. Würde mich interessieren, ob und wie Du bis zum nächsten Sommer dieses Ziel schaffst.

    Eine schöne Möglichkeit, die Schritteleistung zu erhöhen, ist auch, den Urlaub anstelle am Strand mit (Weit)Wandern zu verbringen. Empfehlen kann ich zum Beispiel den Steigerwald Panoramaweg und den Nurtschweg. Fortgeschrittene mit etwas mehr Zeit marschieren einfach über die Alpen.

    Viele Grüße

    Christof

    Antworten
    • Klaus 30. April 2014

      also ich verwende die App Runtastic Pedometer und muss sagen, dass sie mir sehr gute Dienste leistet.
      Allerdings muss man auch sagen, dass diese App für eine Tätigkeit innerhalb einer bestimmten Zeit gemacht wurde, also einen Spaziergang, Wandern etc. kann man super messen. Wenn man die tägliche Schrittanzahl messen will, wird die Statistik allerdings durch die Pausen (Sitzen im Büro, Essen, …) verfälscht – gut, es gibt die Möglichkeit, die Tätigkeit in der App auch zu pausieren, allerdings vergesse ich oft, die App wieder weiter laufen zu lassen.

      Für die tägliche Schrittzählung verwende ich Noom Walk, auch diese App ist meiner Meinung nach sehr zuverlässig.

      Grüße, Klaus

      Antworten
      • Christof Herrmann 30. April 2014

        Ich habe vor paar Wochen zwei oder drei Schrittzähler-Apps getestet und wieder deinstalliert. Die Genauigkeit lässt doch arg zu wünschen übrig. Teilweise wurde ein Armheben als Schritt gewertet. Als grobe Orientierung aber sicher brauchbar.

        Antworten
  • esengni 20. Dezember 2013

    Hallo
    Bin im Februar angefangen mit einem Schrittzähler 300 Schritte zugehen, im Mai waren es täglich 600 Schritte, im September 900 Schritte, jetzt im Dezember komme ich auf ca. 1000 bis 1800 Schritte. Freue mich wenn ich das erste Mal 10.000 Schritte geschafft habe. Saß bis Januar 7 Jahre im Rollstuhl, den gebe ich jetzt der Krankenkasse zurück. Freue mich endlich wieder gehen zu können, nebenbei fahre ich noch ein Behindertendreirad.

    Antworten
  • Christof Herrmann 21. Dezember 2013

    Wie wunderbar, dass Du nach sieben Jahren im Rollstuhl wieder Schritte machen kannst und Monat für Monat Fortschritte machst. Drücke Dir für 2014 die Daumen. Irgendwann schaffst Du die 10.000 Schritte …

    Antworten
  • Franz 4. Januar 2014

    Hi, da ich in der it arbeite, sitze ich tagsüber meistens im Büro. Nicht nur deswegen, sondern höchstwahrscheinlich auch genetisch bedingt – meine Mutter hatte viele Krampfadern, leide ich dadurch an Venenproblemen. Mein Arzt hat mir empfohlen, als Ausgleich viel zu gehen. Das stärkt die Beinmuskulatur, das Blut soll sich nicht mehr so stauen, sondern die Venen können es dann wieder besser abtransportieren. Hab mir daraufhin einen Schrittzähler besorgt. Bis zum Feierabend komme ich so auf durchschnittlich 3000 Schritte pro Tag. Sprich: von morgends Aufstehen über Frühstück, Autofahrt ins Büro, usw. Früher bin ich dann abends einfach nur müde vorm Fernseher gesessen, heute gehe ich dabei im Wohnzimmer auf und ab. In 2 Stunden schaffe ich da wenn es gut geht, noch weitere 3000 bis 4000 Schritte. Das sind in Summe dann 7000 bis 8000 Schritte pro Tag. 10000 hab ich erst ein einziges Mal geschafft – es war an einem Wochenende. Lange Rede kurzer Sinn: 10000 Schritte pro Tag sind für mich ziemlich hoch gegriffen!

    Appropos Bewegung: Hab auch schon Laufen probiert. Da fangen aber meine Knie an zu schmerzen. Aber ich rudere gerne. Im Sommer auf einem See, im Winter mit einem Rudergerät: pro Tag ca. 30 min. Da wird der ganze Körper trainiert, und nicht nur die Beinmuskulatur.

    Nachtrag: mein Arzt hat mir auch gesagt, und ich lese öfters davon, daß man dadurch abnehmen soll. Na ja, da geht es mir wie Eckart von Hirschhausen, der mal gesagt hat, daß er bei seiner Geburt, – ich glaube, es wahren 3 KG -, schwer war. Seither hat er nur zugenommen! Das sei ganz normal … Auch ich hab im letzten Jahr nicht ab, sondern ca. 5 KG zugenommen – bin 183 cm groß, und hab fast 100 KG. Na ja, mit der Fettverbrennung wird das so scheinbar nix … Vielleicht pendelt es sich demnächst ein – sprich: daß ich zumindestens nicht weiter zunehme …

    Euch Allen VIEL ERFOLG beim Erreichen Eures Schritte – Ziels …
    Franz

    Antworten
  • Christof Herrmann 4. Januar 2014

    Hallo Franz,

    die Idee abends vor dem Fernseher seine Runden zu drehen, finde ich echt gut. Es gibt so viele Möglichkeiten die Anzahl seiner Schritte zu erhöhen. Das Rudern in den Wintermonaten kannst Du dazuzählen. Müsstest es nur entsprechend umrechnen. Es geht ja um die Bewegung und nicht nur ums Gehen. Auch am Wochenende oder im Urlaub kann man ohne groß Nachzudenken auf über 10.000 Schritte pro Tag kommen, wenn man wandert oder Radtouren macht.

    Ich muss Eckart von Hirschhausen widersprechen. Wir müssen nicht zwangsläufig immer mehr zunehmen, je älter wir werden. Gibt genügend Beispiele, dass man dem entgegentreten kann. Ich habe vor 10 Jahren bei 1,90 m plötzlich 99 kg gewogen, weil ich paar Jahre keinen Sport gemacht und mich schlecht ernährt habe. Die 100 kg-Grenze wollte ich nicht erreichen! Habe deshalb begonnen, mich wieder mehr zu bewegen und meine Ernährung umzustellen. Heute wiege ich 82 kg.

    Man muss sich allerdings vor Augen halten, dass man selbst bei 10.000 Schritte pro Tag gar nicht so viele zusätzliche Kalorien zum Grundumsatz verbrennt, wie man vielleicht annimmt. Bei Deinen 1,83 m dürften das ca. 500 Kalorien sein. Auf der Waage merkst Du das dann nur, wenn Du Dir nicht zu viele Schnitzer beim täglichen Speiseplan erlaubst. In einem einzigen Snickers stecken ca. 250 Kalorien, was demnach 5.000 Schritte entsprechen. Für eine Tiefkühlpizza müsste man (je nach Belag) gar bis zu 20.000 Schritte machen …

    Viele Grüße

    Christof

    Antworten
  • Franz 5. Januar 2014

    Hi Christof, ich finde Deine Ausführungen ganz interessant.
    Folgendes möchte ich aber noch festhalten:

    Ich wollte mich gestern nicht beklagen, daß ich 97 KG schwer bin: ich fühle mich trotzdem ganz wohl in meiner Haut. Laut letzter Vorsorgeuntersuchung ist auch mein Cholesterin, die Harnsäure und der Blutdruck im normalen Bereich. Mich freut auch, daß das beim Ruhepuls der Fall ist: er pendelt zwischen 55 und 60 am Morgen – höchstwahrscheinlich weil ich ja ‚ein bißchen‘ Sport mache. Auch brauche ich keine Spezialgrößen, sondern mir paßt am Besten Normalgröße. Daß ich laufend zunehme, liegt aber auch sicher daran, daß ich ein leidenschaftlicher Genießer bin – da esse ich auch ganz gerne auch mal ein Bounty. Sonst esse ich viel Bio – Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten. Auf Fleisch kann und will ich auch nicht verzichten. Habs schon ein paarmal ohne versucht. Aber nach spätestens 2-3 Wochen hatte ich so einen Heißhunger drauf. Mir ging es dann erst nach einer guten Fleischmahlzeit wieder besser!

    Ich will gar nicht abnehmen – der Arzt hat es mir aber empfohlen. Denn mit einer Körpergröße von 183 cm und 97 KG hab ich einen BMI von 29, was an der oberen Übergewichtsgrenze liegt. Ich wünsche mir nur, daß sich mein Gewicht ‚einpendelt‘. Darunter meine ich, daß ich nicht weiter zunehme. Dann bin ich schon zufrieden.

    Ich will vor allem auch deshalb keine Abnehm – Diät mehr machen, weil ich damit nur schlechte Erfahrungen gemacht habe. Bis vor ca. 20 Jahre konnte ich essen, was ich wollte – ich nahm nicht zu. Ich war eher untergewichtig. Damals hatte ich aber eine ‚religiöse Phase‘, und wollte das Freitagsfasten sehr ernst nehmen, und aß da nur 2-3 Schnitten Brot, und dazu trank ich nur Wasser. Sprich: Fasten bei Brot und Wasser. Seit damals nehme ich pro Jahr zu. Ich glaube, ich hab dadurch den JoJo Effekt ‚geweckt‘. Sprich: der Körper fuhr beim Fasten den Grundumsatz zurück. Und nachdem ich die restlichen Tage nach wie vor normal aß, hat er angefangen, das ‚Überschüssige‘ von diesen Tagen in ‚Vorratslager‘ einzulagern. Denn es könnte ja sein, daß demnächst eine noch härtere Hungerzeit kommt. Und dafür wollte er gewappnet sein – ja ja, irgendwie reagiert da der menschliche Körper noch so, wie in der Steinzeit! Heute weiß ich, daß ich das nicht hätte machen sollen!!!

    Es wird immer wieder gesagt, daß man, wenn man älter wird, nicht mehr soviel essen muß, wie ein junger Mensch. Ich bin aber fest davon überzeugt, daß ich heute weniger wiegen würde, hätte ich damals das Freitagsfasten nicht so extrem praktiziert! Hab seither auch schon ein paar Diäten ausprobiert. Meistens war dann aber meine Stimmung voll im Keller, und ich hatte heftige heftige Heißhungerattacken. Erreicht hab ich letztendlich gar nichts. Daher bin ich auch gegen jede weitere Abnehm – Diät. Ich vermute, ich würde da wieder nur dasselbe erleben.

    Nochmals zurück zum Thema 10000 Schritte am Tag, was ja das eigentliche Thema dieses Blogs war / ist: aber ich glaube, wir stimmen da eh großteils überein: ich wollte nur sagen, daß:
    – es für jemand wie mich mit einem Büroberuf unter der Woche nicht einfach ist, täglich auf 10000 Schritte zu kommen. Zum Wochenende oder während des Urlaubs dürfte das aber kein großes Problem darstellen.
    – man mit 10000 Schritten kein bis wenig Fett verbrennt. Da muß man schon mehr machen. Nur Gehen alleine ist da zu wenig. Bevor ich daher versuche, mehr zu gehen, rudere ich lieber länger -> da is die Fettverbrennung sicher größer als beim Gehen – egal wieviele Schritte ich pro Tag mache.
    – ich die Schritte hauptsächlich nur wegen der Beinvenen mache – daß sich da die Situation nicht verschlimmert …

    Nochmals Allen VIEL ERFOLG beim Erreichen der gesteckten Ziele …
    Franz

    Antworten
    • andrea 26. März 2015

      hallo franz, es gibt da ein ganz prima buch ’schlank durch achtsamkeit‘. es hat überhaupt nichts mit diät zu tun sondern ’nur‘ mit bewusstem essen. vielleich ist das das richtige für dich? ich schick es dir gern mal leihweise. schöne grüsse, andrea

      Antworten
      • Franz 27. März 2015

        Hallo Andrea, hallo Christof!
        Meinen Sie das Buch Schlank durch Achtsamkeit – Durch inneres Gleichgewicht zum Idealgewicht – von Ronald Pierre Schweppe? Hab das jetzt beim googeln gefunden. Da ich einen Buchhändler in der Nähe hab, und es nur EUR 15,50 kosten soll, könnte ich ja mal rübergehen, und drinnen schmökern. Aber eigentlich ist das nicht mehr notwendig. Denn bei mir hat sich einiges geändert, seit meinem obigen Statement vor über einem Jahr. Zuerst: ich freue mich, dass ich bis Ende letzten Jahres nicht weiter zugenommen hab. Die täglichen Schritte sind bei ca. 7000 – 8000 geblieben, selten waren es mehr. Und am Abend hab ich täglich durchschnittlich 30 Minuten auf meinem Rudergerät gerudert.
        Seit Anfang des Jahres bin ich jetzt aber arbeitslos. Daher schaffe ich jetzt auch leicht 10000 und mehr Schritte pro Tag. Von Tag zu Tag taten mir meine Beine immer weniger weh – heute bin ich da beschwerdefrei. Also stimmt es, dass es sehr gut ist, bei Venenproblemen in den Beinen mind. 10000 Schritte pro Tag zu gehen.
        Seit Anfang des Jahres hab ich auch 4 KG abgenommen, bzw. der Bauchumfang ging um fast 10 cm zurück. Dies aber nicht deshalb, weil ich jetzt eine Hungerdiät mache, oder mir meine momentan Arbeitslosigkeit so sehr zusetzen würde. Sondern es liegt daran, dass das ‚Frustfressen‘, wie mal jemand gesagt hat, weggefallen ist. Denn die vorherige Arbeit war sehr nervenaufreibend. Zwar war Alles wieder wie weggeblasen, wenn ich am Feierabend 15 bis 30 Minuten im eigenen Garten verbrachte. Tagsüber hab ich aber bei der Arbeit viel gegessen – jetzt esse nur mehr, wenn ich echten Hunger hab.
        Seit ich sehe, dass ich abnehme, frage ich mich, wo wird das stoppen? Bei 90, bei 85, oder gar bei 80 KG? Ich lass mich da überraschen. Ich hoffe, dass die neue Arbeit nicht wieder den ‚Frustfressen‘ – Hunger zurückbringt – bzw. ich dann dagegen ankämpfen kann!

        Antworten
        • andrea 27. März 2015

          hallo :-)

          ja, dieses buch hab ich gemeint. ich selbst habe es gar nicht aus gewichtsgründen gelesen, sondern einfach, um einen besseren zugang zu mir und meinen (ess-)bedürfnissen zu bekommen. und genau diese frustfressfalle wird darin gut beleuchtet. jedenfalls wünsche ich dir/ihnen alles gute :-)

    • Bo 5. Dezember 2015

      Hi,

      nur eine kleine Anmerkung zu ihrer Annahme, dass sie beim rudern mehr Energie verbrennen als beim gehen bzw. laufen. Natürlich kommt es dabei in erster Linie auf die Intensität an, aber grundsätzlich ist die Oberschenkelmuskulatur die größte. Demnach verbrennt sie auch am meisten.

      Zu den 10000 Schritten: wenn man drauf achtet ist das kein Problem. Habe schon an die 30000 geschafft. Wichtig ist sich Ziele zu setzen.

      Gruß
      Bo

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  • Nils 5. Januar 2014

    Ja, ich glaube auch daran, dass der Durchschnitt von 10.000 Schritten am Tag für den durchschnittlichen gehenden Menschen eine sehr große Hürde ist.

    Vor 2 Jahren hätte ich mir nicht vorstellen können, dieses Ziel zu erreichen. Die vergangenen Jahre mit Vollzeitjob + Abendstudium hatten mich zu einem bequemen Menschen gemacht, der keine Zeit für Bewegung hat. Doch dann hat mich unverhofft ein Wochenende aus dieser Lethargie herausgerissen und mir ein neues Hobby beschert, dass ich bis heute leidenschaftlich gerne ausübe.

    Das Hobby heißt „Geocaching“ und man kann es kurz umschreiben mit „moderner Schnitzeljagd“. Man findet dabei am Ende meistens eine Dose mit einem Papierstreifen oder Logbuch, in das man sich eintragen kann. Nachdem man sich draußen eingetragen hat, kann man das danach auch online im virtuellen Logbuch machen und kleine Tauschgegenstände tauschen.
    Wer nun denkt, das sei nur etwas für Kinder, den muss ich enttäuschen, denn ich habe noch nie ein generationsübergreifenderes und vielseitigeres Hobby erlebt. Vom jungen Pärchen, über Familien mit Kindern bis zu Rentnern und Pensionären habe ich bisher jede Altersgruppe angetroffen.
    Und jeder kann es so ausüben, wie er es schafft, denn es ist nicht zeitlich gebunden und es gibt unterschiedliche Schwierigkeiten sowohl für die körperliche Fitness, als auch für die geistige Leistungsfähigkeit/Erfahrung. Manche Aufgaben lassen sich auch nur im Team lösen, aber man hat es selbst in der Hand, welche Aufgaben man angeht.
    Es ist nicht einfach, dieses Hobby in wenigen Sätzen zu beschreiben, aber wer sich dafür interessiert, für den gibt es weitere Informationen unter dem Begriff „Geocaching“ im Netz.

    Jedenfalls war ich zuvor auch schon gerne in der Natur unterwegs, jedoch nicht häufig. Nicht jeder findet in dem Maße Gefallen an der frischen Luft und den schönen Landschaften, wie es nötig wäre, um täglich auf 10.000 Schritte zu kommen. Bei mir hat mein neues Hobby dazu geführt, dass ich ein Ziel vor Augen habe & die Wege zu diesen Zielen auch noch genießen kann.
    Mittlerweile bin ich meistens in der Gruppe unterwegs, denn das spornt zusätzlich an und wir verabreden uns öfters und ergänzen uns unterwegs sehr gut. Dank GPS-Handgerät (was man als Geocacher sowieso benötigt), findet man sich auch in unbekannten Gegenden super zurecht.

    Seit kurzer Zeit habe ich nun einen digitalen Schrittzähler dabei und – siehe da – an den Tagen an denen wir mehrstündig unterwegs waren, wurden die 10.000 Schritte problemslos geknackt. Der Tagesrekord liegt bisher bei über 36.000 Schritten, was aber auch bei mir nur im Urlaub möglich ist.

    Freie Tage und Urlaubstage zu Hause zu verbringen, halte ich mittlerweile für eine große Verschwendung. Früher habe ich geglaubt, ich brauche diese Zeit zur Erholung und das ginge am besten zu Hause (My home is my castle – Syndrom). Heute sehe ich das mit anderen Augen: Erholung geht sogar viel besser draußen & Bewegung ist Erholung.

    Unterwegs auf einer Fußgängertrasse habe ich dann auch zum ersten Mal diese Redensart gelesen, die sich leider immer wieder bestätigt:
    „Wer rastet, der rostet“

    In diesem Sinne wünsche ich viel Erfolg bei der Bewegung & Grüße

    Nils

    Antworten
  • Christof Herrmann 9. Januar 2014

    @Franz
    Sorry, wollte Dir keine Ernährungsempfehlung aufzwängen ;-) Du schriebst halt, dass Du trotz Bewegung Jahr für Jahr zunimmst und nun bei 1,83 m fast 100 kg wiegst. Dein Arzt schlägt Alarm, weil man bei einem BMI von 30 bereits von Adipositas spricht, was das Risiko Zivilisationskrankheiten zu bekommen erhöht.

    @Nils
    Geocashing, schöner Idee, sich mehr zu bewegen! Wünsche Dir viel Spaß bei Deinem neuen Hobby. Ich war vor knapp 10 Jahren paar Mal in NRW mit Freunden beim Geocashing. Damals waren die GPS-Gerät noch recht klobig und teuer.

    Wer hat noch eine Idee, wie man mehr Bewegung in sein Leben bringen kann?

    Antworten
  • Sabine 18. Januar 2014

    Ich muss sagen, ich bin sehr überrascht zu sehen wie einfach ich über 10.000 Schritte am Tag schaffe. Ich gehe morgens um 5 Uhr aus dem Haus und komme gegen 18 Uhr wieder und habe Abends keine Energie für sportliche Betätigungen. Daher habe ich mich für den Schrittzähler entschieden und habe meine Mittagspause auf 45 Min. ausgedehnt.
    Ich gehe für 30 Min. und habe dann 15 Min. fürs Mittagessen. Ich fahre mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Mein Arbeitsweg alleine bringt so ca. 2.500 Schritte. Obwohl ich am Schreibtisch arbeite, finde ich immer wieder Gelegenheiten für einen Gang zum Drucker/Kopierer. Gestern bin ich nach der Arbeit noch einkaufen gegangen und habe somit 15.636 Schritte getan.
    Ich habe meine eigene Aktivität bezüglich meiner Schritte sehr unterschätzt und bin angenehm von den Ergebnissen überrascht. Ich werde auf jeden Fall so weiter machen.

    Antworten
  • Christof Herrmann 19. Januar 2014

    Hut ab, Sabine, dass Du so viele Schritte schaffst. Da brauchst Du Dir über mangelnde Bewegung keine Sorge zu machen. Du scheinst einen weiten Fußweg zur Arbeit und zum Einkaufen zu haben. 15.636 Schritte entsprechen bei einer durchschnittlichen Schrittlänge etwa 9 bis 10 km und zwischen 2 und 3 Stunden reine Gehzeit. Im Alltag würde ich das nicht schaffen. Da ich aber viel wandere, kommen bei mir im Schnitt auch über 10.000 Schritte pro Tag zusammen.

    Viele Grüße

    Christof

    Antworten
  • Sabine 20. Januar 2014

    Hallo Christof,
    bin ein kleiner Mensch, meine Schrittlänge beträgt nur etwas über 50 cm und somit waren es ca. 7,8 km und etwas über 2 Std. Mit meinem Arbeitsweg ist das eigentlich nicht so schlimm. Ich fahre mit Bus und Bahn, muss also von Zuhause zum Bus, vom zum Bahnhof (allerletztes Gleis), von der Bahn zur U-Bahn und dann zum Büro. Ich pendele von Wuppertal nach Düsseldorf. Beim Einkaufen nach der Arbeit komme ich dann von Düsseldorf nach Wuppertal und habe dann auch wieder einen Fußweg zum Supermarkt.

    Am Wochenende sieht es ganz anders aus. Ich schaffe dann mal grade so 5.000 – 6.000 Schritte. Aber mit Knieproblemen erlaube ich mir dann mal etwas Ruhe. Nicht, dass ich dann nichts tue… Aber beim Gemüse schnippeln, Bügeln und solchen Dingen bewege ich mich halt anders… ohne viel Schritte. Wichtig ist, ich bin aktiv. Ich habe auch eine schöne CD für HWS/BWS Gymnastik… Aber der Schrittzähler hat mich von meinem schlechten Gewissen befreit, dass ich als Büromensch keinen zusätzlichen Sport mache.

    Aber bei übergewichtigen Menschen geht’s halt immer darum, dass man sich nicht genug bewegen würde. Ich jetzt auf jeden Fall ein begeisterter Schrittzähler geworden.

    Liebe Grüße
    Sabine

    Antworten
  • Dominik 15. Februar 2014

    Hi,

    ich habe gestern den Artikel gelesen und bin gleich darauf los –> einfach machen!
    Start und Ende bei meiner Lieblings-App für Tourenvorschläge eingegeben und mit dem öffentlichen Nahverkehr zurück. Ergebnis: 14947 Schritte :-)
    Werde gleich meine zweite Tour starten um die 964 Schritte zum Brötchen holen weiter auszubauen.
    Meine Schrittlänge beträgt 92,6 cm wenn ich stramm laufe. Das war mir auch neu ;-)
    Vielen Dank an dieser Stelle für den Artikel und allen anderen noch viel Erfolg beim Schritte zählen…

    Dominik

    Antworten
    • Christof Herrmann 21. Februar 2014

      Hi Dominik,

      92,6 cm, wow! Du bist sicher über 2 m groß, oder. Ich habe bei strammen Laufen im Flachen einen Schrittlänge von 70 cm (bei einer Größe von 1,93 m).

      Viel Spaß beim Schrittezusammenbekommen!

      Christof

      Antworten
  • Christian Köhler 31. Mai 2014

    Hallo,
    1.000 als Durchschnitt? Dann müssten viele Menschen mit deutlich weniger als 1000 auskommen. Das kann ich mir kaum vorstellen. Letzte Woche war ich krank und der niedrigste Tageswert auf dem Zähler waren 1300. An dem Tag bin ich nur zur Bäckerei und zur Apotheke gegangen, beides „um die Ecke“. Wie schafft man unter 1000? Haben die Leute einen Lift vom Bett auf den Autositz?

    Wenn ich nicht gerade krank bin, bin ich sehr aktiv. Ich mache 3-4x pro Woche ca. 10 km Dauerlauf, meist am Morgen, dann stehen schon 13.000 auf dem Zähler, bevor ich zur Arbeit fahre (Fahrrad) und am Ende eines solchen Tages bin ich bei 20.000-24.000. Hin und wieder mache ich längere Läufe, dann bin ich auch schon mal über 30.000 . An Tagen ohne Lauftraining bin ich meist bei 8.000-12.000. Heute hat mich -ohne Sport- ein langer Stadtbummel auch schon auf 16.000 gebracht.

    Und ja, ich habe einen Bürojob…..
    Viel Spass beim Schritte sammeln…. :)

    Christian

    Antworten
    • Christof Herrmann 1. Juni 2014

      Hallo Christian,

      schön, dass Du so aktiv bist und locker über die 10.000 Schritte kommst. Das hält Dich fit und gesund! Aber bist Du Dir sicher, dass es auf dem Stadtbummel 16.000 Schritte waren? Das wären ja rund 12,5 km. Zeigt die Schritte-App da nicht einen utopischen Wert an? Wenn ich mal durch die Stadt bummel, kommen selten mehr als 2 oder 3 km zusammen. Ich kauf aber auch nicht so gern ein ;-)

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Missa 21. Juni 2014

    Hallo , also ich habe durch Zufall einen Schrittzähler im Büro entdeckt und aus Interesse jeden morgen erneut angelegt . Sehr gewundert hat mich das er mir jeden Tag zwischen 25 und 31 tausend Schritte anzeigt . Und da ich ihn an meinem Schuh befestigt habe , zählt er zuhause nicht mit. Eigentlich kam ich mir als Raucherin immer recht unsportlich vor. Ok, habe kein Auto. Aber das es tatsächlich so viel ist , erklärt vielleicht waru. Ich abends immer so erschöpft bin. ( vielleicht die Situation : berufstätig mit 2 Kindern allein) … Auf jeden Fall interessantes Thema ! Aber im Durchschnitt 1000 Schritte pro Tag ist doch lächerlich wenn man nicht krank oder immens alt ist …

    Antworten
    • Christof Herrmann 22. Juni 2014

      Hallo Missa,

      Dein Schrittezähler spinnt ;-) Bei keinem Bürojob läuft man zwischen 25.000 und 31.000 Schritte. Das wären ja 15 bis 20 km bzw. 4 bis 5 Stunden reine Gehzeit. Vielleicht hat Dein Schrittezähler eine Kommeschwäche :) 2.500 bis 3.100 Schritte wären für so einen Job schon viel.

      Einfach bewusste Grüße
      Christof

      Antworten
  • Missa 22. Juni 2014

    Hallo zurück , ne hab keinen Bürojob , bin momentan am erledigen von alldem was während der Arbeit liegen geblieben ist. Aber allein um mit den Kids auf den Spielplatz spielen zu gehen für 2 h und wieder zurück sind das 5000 schritte . D.h. 1000 Schritte am Tag ? Dazu müsste ich mich zum sitzen zwingen … Lg

    Antworten
    • Christof Herrmann 23. Juni 2014

      Na das ist doch toll. Da brauchst Du Dich ja über mangelnde Bewegung keine Sorgen machen :-)

      Antworten
  • Gismo 23. Juni 2014

    Ich habe einen Bürojob und hätte ich nicht einen kleinen Hund zuhause der raus will würde ich vermutlich nur noch wegen dem Fahrrad fahren auf ca. 3000 Schritte AM TAG kommen, durch meinen Hund komme ich auf ca. 7000 – 8000 Schritte.
    Ich gehöre zu der jugend (21) die sich von Fernsehen und Computer ablenken lassen und auch ein gutes Buch lässt mich auf der Couch verweilen.

    Da bin ich auf diesen Artikel gestoßen und möchte es natürlich auch auf 10000, mir lieber sogar auf 15000 Schritte am Tag schaffen, was meinen Hund sicherlich auch sehr freut. Ich denke es ist einfach nur so wenig Schritte zu gehen ohne das man es merkt, den die zählt ja normalerweise keiner mit.

    Antworten
  • Mike 18. Oktober 2014

    Habe auch vor kurzem mit den 10k Schritten pro Tag angefangen (naja eig. mache ich eine Stunde spazieren gehen 3-5x die Woche)
    Nicht das man dadurch der Fitness Guru wird aber wenn man ansonsten nur vor dem PC sitzt ist es ein toller Ausgleich!

    Antworten
  • Eva 23. Oktober 2014

    hab deinen Blogbeitrag gerade erst entdeckt und finde ihn sehr interessant.

    Meine Frage dazu: wie zählst du deine Schritte?
    Mit einem Schrittzähler und wenn ja, mit welchem?
    Oder wie sonst?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Viele Grüße
    Eva

    Antworten
    • Christof Herrmann 24. Oktober 2014

      Willkommen auf Einfach bewusst :-)

      Ich habe weder einen Schrittzähler noch eine entsprechende App auf dem Smartphone (die eh nicht zuverlässig funktioniert). Ich weiß aber, wie viele Schritte ich pro Kilometer mache. Die Werte sind allerdings in der Stadt bzw. beim Wandern im Mittelgebirge oder in den Alpen unterschiedlich. So kann ich meine Schritteanzahl recht genau hochrechnen.

      Tipp: In Deutschland beträgt der Abstand zwischen den Leitpfosten an einem geraden Straßenabschnitt 50 m. So kann man ganz schnell die Anzahl der Schritte pro Kilometer ermitteln.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Matthias Bauer 30. November 2014

    Hallo,

    wir haben seit kurzem das größte Laufparadies Deutschlands – 845 km auf 68 ausgeschilderten Strecken in 25 Städten und Gemeinden – vielleicht ist die eine oder andere Strecke ja ein Anreiz, die 10000 Schritte anzugreifen – einfach mal nach Laufparadies Haßberge googlen.
    Gruß
    Matthias

    Antworten
  • Axel 2. Januar 2015

    Welchen Schrittzähler kannst du empfehlen ?

    Antworten
    • Christof Herrmann 2. Januar 2015

      Da muss ich passen, da ich keinen besitze. Vielleicht kann Dir jemand anders einen Tipp geben. Ich weiß aber, wie viele Schritte ich pro km mache (unterschiedliche Werte im Flachland, Mittelgebirge und in den Alpen). Da ich auf Touren meist mit dem Handy den GPS-Track aufzeichne (z. B. mit der App Meine Tracks), kann ich über die Anzahl der Kilometer die Anzahl der Schritte ermitteln.

      Antworten
  • Oli 16. Januar 2015

    Die Leute sind einfach zu faul geworden. Viele fahren doch wirklich die 100m zum Briefkasten mit dem Auto. Ein weiteres Problem, welches sich dadurch ergibt: man kann Entfernungen nicht mehr abschätzen, wenn man immer nur fährt. Wenn man mal zum Briefkasten gelaufen ist dann weiß man, dass es gar nicht weit ist – auch wenn es anfänglich so aussieht.

    Ich laufe täglich mindestens 6km (Arbeitsweg), und was halt noch so nebenher anfällt. Auf 10.000 Schritte komme ich allerdings nur selten, meistens bin ich knapp drunter.

    Antworten
    • Werner 28. Januar 2015

      Wenn ich 6 km laufen würde (80 cm Schrittlänge), hätte ich schon 7500 Schritte gemacht. Die restlichen 2500 Schritte dürften, wenn man nicht zu faul ist, fast „automatisch“ dazukommen. Rechne doch noch mal nach.

      (ich laufe 11-12 km täglich zuzüglich der „automatischen ca. 2-3 km zuhause/beim Einkaufen etc.. Dabei kommen dann so 18.000 Schritte zusammen. Das verbrennt bei 90 kg Körpergewicht zusätzlich zum Grundbedarf rund 1000 kcal.)

      Antworten
      • Christof Herrmann 29. Januar 2015

        Ich glaube viele Menschen überschätzen die Anzahl der Schritt, die sie pro Tag machen. Verbringt man zum Beispiel den Sonntag zuhause auf der Couch oder ist ein paar Tage krank, machen das höchstens ein paar Hundert Schritte pro Tag aus. D. h. danach müsste man doppelt so viel marschieren. Wir werden einfach immer „gehfauler“. Beobachtet mal, wieviele Menschen die Rolltreppe nehmen und wieviele die Stufen nehmen. Oft bin ich der einzige, der zu Fuß geht und der Rest auf der Rolltreppe schaut mir überrascht zu …

        Antworten
  • bena 12. Februar 2015

    Hallo zusammen,

    Ich arbeite mittlerweile knapp 5 Jahre in der Logistikbranche & muss dagen das 10.000 Schritte für unsereins meist kein großes Problem sind, wenn man auch mal 5 Meter zufuß geht & nicht mit dem Stapler fährt. Ich komme in der Regel auf 20 – 25.000 Schritte – manchmal auch auf über 30.000 Schritte :)

    Also liebe Leute – ab in die Logistik – macht mehr Spaß als Büro – man hat manchmal Frischluft & man bewegt sich mehr :P

    Gruß

    Antworten
  • astrid 13. Februar 2015

    Sehr interessante Beiträge – alle.
    Ich gehe schon immer viel – während der Büroarbeit z.B. mit dem tragbaren Telefon während der Gespräche, wo ich nicht in Unterlagen oder am PC nachsehen muß. Fazit, mit allen „privat“ noch gelaufenen Entfernungen (zur Sparkasse, dem Briefkasten, zu Hause) kommen ich im Schnitt auf 13.000 Schritte/Arbeitstag.
    Am Wochenende schwankt es, ja nach Aktivität.
    Dafür war ich z.B. letztes Jahr in den Pyrenäen (oben, nicht auf dem „pille-palle-Jakobsweg“ ….grins) mit Rucksack, Zelt, Isomatte, Schlafsack, Essen, Trinken, Kocher und Klamotten auf dem Rücken (ca. 16kg) und habe während effektiven 10 Tagen Wanderns 150km mit 8.000 Metern Höhenunterschied (was die zurückgelegte Strecke um einiges verlängert) zurückgelegt. Bei einer Größe von 1,62m habe ich Schrittlänge von rund 50cm, also auf jeden Fall mehr als 300.000 Schritte gemacht.
    Leider habe ich mich dann verletzt und mußte abbrechen – aber nächstes Jahr geht’s an der Stelle weiter.
    Hab‘ einfach nicht jedes Jahr die Möglichkeit, 6 Wochen Urlaub auf einmal zu bekommen….
    Nächsten Monat werde ich 55 Jahre.

    Es grüßt
    astrid

    Antworten
    • Christof Herrmann 13. Februar 2015

      Aus Interesse: Welchen Fernwanderweg bist Du denn in den Pyrenäen gegangen oder hast Du Dir Deine eigene Route zusammengestellt? Schon mal viel Spaß für die Fortsetzung! Du wirst jedenfalls keine Probleme mit den 10.000 Schritten pro Tag haben, solang Du so aktiv bist. Auf einer Alpenüberquerung kommen schnell 1 Millionen Schritte zusammen. Das heißt aber nicht, dass man danach 100 Tage auf der Couch liegen soll ;-)

      Viele Grüße aus Franken

      Christof

      Antworten
      • astrid 13. Februar 2015

        Es war der GR11, Start von Mittelmeerseite, aber nicht am Cap de Creus sondern 3 Etappen später begonnen und unterwegs auch zwei Mal andere Routen genommen, weil noch sehr viel Schnee-/Eisfelder zu überwinden waren. Mußte wegen Schneesturms sogar mal drei Tage pausieren – Ende Mai… (habe mir unterwegs erst einmal noch Steigeisen gekauft, weil es teilweise höllegefährlich gewesen ist – jedenfalls für mich, als Alleinwanderin).
        Übrigens sehe ich das alles als Training für den appalachian trail, den ich für 2019 oder 2020 geplant habe.

        Viele Grüße zurück aus Berlin
        astrid

        Antworten
  • Miriam 26. Februar 2015

    Ich habe keinen Schrittzähler. Allerdings habe ich nicht das Geld für ein Auto und meine Wohnung ist vom nächsten Bahnhof 4 km entfernt. Also allein der Weg zur Arbeit und zurück macht bei mir täglich schon 8 km zu Fuß aus. Zudem gehe ich sehr gerne spazieren, sowohl wochentags abends als auch ganztägig am Wochenende. Das mache ich seit meinem 16. Lebensjahr so, also seit über 10 Jahren. Und zudem lebe ich in einem Altbau – 3. Stock – Fahrstuhl gibts hier nicht.

    Asthma und Allergien habe ich trotzdem seit Geburt an. Adipös bin ich auch. Und nein, ich rauche nicht, trinke keinen Alkohol (also wirklich GAR KEINEN) und nehme auch keine illegalen Drogen.

    Antworten
  • Christina 22. März 2015

    Ich fahre täglich mit dem Auto hin und zurück zur Arbeit rund 100 km. Fange morgen um 07:00 Uhr an und höre so um 17:30 Uhr auf. Nehme auf der Arbeit konsequent die Treppe und nicht den Aufzug.Muss auf der Arbeit auch noch oft in den Außendienst (Baustellen usw.). Also nicht wirklich viel Zeit zum Laufen. Trotzdem komme ich im Schnitt so auf rund 5.000 Schritte. Am Wochenende hole ich dann aber kräftig auf. Heute waren es fast 32.000 Schritte (Wandermarathon).

    Antworten
  • Claus 27. März 2015

    Interessante Beiträge. Ehrlich gesagt dachte ich immer, das ich viel mehr unterwegs bin. Nun habe ich mir einen Fitnesstracker gekauft und schnell festgestellt, dass ich bisher max. auf 5000 Schritte gekommen bin.

    Bin Selbstständig / Büro und die einzige Bewegung war dann das Gassi gehen mit unseren Hunden. Seitdem ich den Tracker habe, bin ich voll motiviert und schaffe täglich zwischen 10.000 und 15.000 Schritte. Dazu gehe/laufe ich zweimal größere Strecken von jeweils ca 4-5 km am Tag.

    Ich versuche dabei meine Geschwindigkeit zu erhöhen. Mein Schrittzähler geht ziemlich genau. Einfaches Handschütteln führt nicht zu einem Schritt.

    lg
    Claus

    Antworten
    • Christof Herrmann 28. März 2015

      Danke für den Hinweis, dass der Fitnesstracker zuverlässig funktioniert. Danach wurde hier ja schon mehrmals gefragt. Die zurückgelegten Kilometer kann man recht einfach mit einer App auf dem Smartphone berechnen. Ich verwende meist das schlanke Meine Tracks, das zuverlässig arbeitet (nur die Höhenmeter sind sehr ungenau). Kennt man seine durchschnittliche Schrittlänge, kann man die Anzahl der Schritte recht einfach berechnen.

      ebg

      Christof

      Antworten
  • Michael Weiger 28. März 2015

    Ich war 30 Jahre lang Autofahrer. 2011 habe ich mein Auto abgeschafft und bin zuerst auf das Rad umgestiegen. Inzwischen gehe ich fast alle Strecken zu Fuss und komme jeden Tag auf 5 – 10 km. Ausserdem jogge ich noch ca. 20 km wöchentlich. Anfangs habe ich den PKW vermisst, inzwischen empfinde ich das autofreie Leben als befreiend. Ganz selten leihe ich mir (für Transporte) einen PKW. Zu Fuss gehen ist wunderbar! Seit ich minimalistisch lebe brauche ich weniger Geld und habe viel mehr Zeit. Also plane ich meine Fußmärsche ein und komme entspannt und pünklich an. Ohne Stau, ohne Parkplatzsuche. Natürlich habe ich abgenommen und erfreue mich bester Gesundheit.

    Antworten
  • Andrea 3. Mai 2015

    Hallo,

    das ist ja spannend, hier mitzulesen! Ich habe mir gerade einen Fitness-Tracker bestellt, weil ich ganz gespannt darauf bin, für mich selbst festzuhalten, wie viel ich mich bewege. Bei den normalen Spaziergängen vergesse ich das Handy meistens oder denke nicht daran, die app einzuschalten, die häufig auch sehr ungenau misst.
    Habe mich in den letzten vier Jahren dank meines Hundes vom couch potato zum Spaziergänger entwickt und gehe jeden Tag zwischen 10 und 15 km recht flott, entweder als Spaziergänge oder zu Fuß zur Arbeit (5 km), an den Wochenenden gerne mehr. Es ist schon richtig, bei so viel Laufen wird die Zeit für andere Dinge knapper, die drei Stunden am Tag sind dann weg.
    Ein großer Hund ist ein Garant für viel Bewegung, er muss wirklich bei jedem Wetter raus, es gibt keine Ausreden mehr – aber auch keine Erkältungen mehr!

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  • nadie 4. Mai 2015

    hallo leute
    ich habe aus spaß einen schrittzähler benutzt , 3 tage lang …..ich schaffe im durchschnitt 10.000 schritte am tag , auch schon mal 13.000 schritte …6 stunden altenpflege …privat, der ganz normale alltag …

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    • Axel 7. Mai 2015

      Hallo zusammen,
      ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht, ich komme auch auf rund 5000 Schritte in der Arbeit. Seit zwei Monaten habe ich mir eine App runter geladen und seitdem rund 250.000 Schritte extra gelaufen. Mein Körper dankt es mir. Also dran bleiben, jetzt macht beim frühlingshaften Sonnenschein auch am Abend sehr viel Spaß über die Wiesen und Felder zu spazieren.
      Gruß Axel

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  • Corina 8. Mai 2015

    Ich bin eine Schülerin habe am Tag viel zu tuhen und komme um die Mittagszeit schon auf 10000 Schritte

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    • Christof Herrmann 8. Mai 2015

      Bist Du Dir sicher? 10.000 Schritte entsprechen bei einer Frau so um die 6 km, also fast eineinhalb Stunden ununterbrochen gehen ;-)

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      • John 11. Mai 2015

        10.000 Schritte am Tag, oder, wie der Autor noch ganz selbstverständlich betont, 7-10 km, die doch “locker zu schaffen sein“ müssten??? Das ist doch Wahnsinn, ehrlich. Welcher normale Mensch latscht denn jeden Tag 7-10 km durch die Gegend? Dann bräuchte ich gleich jeden Monat neue Schuhe, weil die Sohle durchgelatscht ist. Die meisten Menschen steigen morgen ins Auto, fahren zum Büro, laufen dort vielleicht ein paar 100 m hin und her, und fahren abends im selben Auto wieder nach Hause, wo sie vielleicht noch mal 100 m durch die Gegend laufen. Wenn die Natur beziehungsweise der Körper sich da nicht anpassen können, Pech für Den Körper, der meiner Meinung nach sowieso eine ziemliche Fehlkonstruktion ist , allein schon durch seine lächerliche Fettspeicherung, obwohl wir seit Jahrtausenden keinen steinzeitlichen Hunger mehr leiden.

        Hier scheinen offenbar nur passionierte Fitnessfreaks mitzuschreiben.

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      • astrid Salzmann 12. Mai 2015

        “Freak” = “Krüppel, Verrückter, Unnormaler, Spinner”
        Hallo John, es handelt sich hier doch eher um Mitmenschen, die für sich selbst, ihre Gesundheit, ihren Körper, ihr Leben eben Verantwortung übernehmen wollen und sich mit ihren Erfahrungen dabei gegenseitig unterstützen.
        Ich z.B. habe einen Bürojob, sitze allein in meiner Filiale, muß viel telefonieren und wenn kein Kunde da ist, laufe/gehe ich eben mit dem schnurlosen Apparat ununterbrochen durch die Räumlichkeiten.1-3 Stunden arbeitstäglich – gar kein Hit. Am Wochenende muß ich mich dann schon manchmal selbst überreden…(grins).
        Jedenfalls verbessert das meine Durchblutung (merk’ ich an den Füßen) und infolge dessen mein Wohlbefinden, vermutlich auch meine Gesundheit – was ich aber nicht so genau einschätzen kann, da ich eh’ so gut wie nie krank bin.
        “Seit Jahrtausenden keinen steinzeitlichen Hunger mehr” – das erzähl’ mal den auch in unserem Lande, in Europa, USA …. geschweige denn der “dritten Welt” tatsächlich tagtäglich hungernden Menschen.
        Was willst Du denn eigentlich?

        Antworten
        • Christof Herrmann 12. Mai 2015

          Hallo John, hallo astrid,

          bin mir nicht sicher, ob Johns Kommentar ganz ernst gemeint war.

          Ja, wir bewegen uns heutzutage immer weniger. Viele Menschen kommen tatsächlich nicht mehr auf 1.000 Schritte. Dass das alles andere als gesund ist, kann man sich denken (und erkläre ich ja oben im Artikel) bzw. bekommt diejenigen zu spüren. Prinzipiell muss natürlich jeder wissen, was er tut. Allerdings tut er damit auch anderen und der Umwelt etwas an (hohe Kosten im Gesundheitssektor, immer mehr motorisierte Mobilität, Klimawandel, Lärm etc.).

          Viele Grüße

          Christof

        • John 21. Februar 2016

          Hallo Astrid,

          aha, eine Rabulistikerin. Gut, dann bin ich auch mal einer und ergänze die Definition von “Freak“ um jene, die du – wohl aus eigenem Interesse – vergessen hast:

          Freak = von etwas Bessesener.

          Sprache wandelt sich, auch die Definitionen.

        • John 21. Februar 2016

          @Christof. Selbstverständlich meinte ich ernst, was ich geschrieben habe. Und zwar Wort für Wort. Zeige mir doch bitte, warum der Körper -nicht- eine lachhafte Fehlkonstruktion ist, wenn er nach tausenden von Jahren immer noch nicht mit der Realität des menschlichen Lebens mitziehen möchte. Die Natur ist ein sagenhaft schlampiger Konstrukteur, der sich zu viele Fehler erlaubt. Siehe Krebs (und den gibt es nicht erst seit der Industriealisierung). Ich hasse meinen eigenen Körper für diese unnötige Fettspeicherung jedenfalls und werde damit nicht der einzige sein. 10.000 Schritte pro Tag sind ein Witz, kein normaler Mensch latscht heutzutage so viel durch die Gegend, und die es doch tun, brauchen wohl jeden Monat ein paar neue Schuhe & täglich frische Blasenpflaster. Auch wenn der Durchschnitt vielleicht höher als die genannten 1000 Schritte liegt.

        • John 21. Februar 2016

          @Astrid Zitat: „Was willst du denn eigentlich?“

          Was willst *Du* denn eigentlich? Komm mir hier doch nicht so Mutter-Teresa-artig mit Beispielen aus der Dritten Welt, die mit der Situation in unserer Gesellschaft, für die das Thema in erster Linie relevant ist, absolut *Null* zu tun haben.

          Vielleicht sitzt du nicht ganz zufällig allein in deiner Filiale. Strafversetzt worden nach Finsdorf wegen fehlender Sympathie bei anderen Kollegen?

  • Patrick 24. Mai 2015

    Hallo,

    ich habe mir seid ein paar monaten einen Runtastic orbit zugelegt, einfach um zu sehen, wie viele Schritte ich über den Tag gehe.
    Da ich keine Bürotätigkeiten ausübe, komme ich unter der Woche knapp über die 10000 Schritte ( im moment sind es gute 12000 bis 13000..)
    Es ist aber wirklich schwierig die Schritte über das Wochenende zu halten, wenn man zuhause bleibt und nicht raus geht. An solchen Tagen sind es dann auch mal unter 6000 Schritte..was meines erachtens für mich als ’normalo‘ zu wenig ist..
    Ich kann mir aber auch gut vorstellen, das ein durchschnitt von 10000 Schritten für Leute die Arbeitstechnisch gar nicht diese möglichkeiten haben sich über den Tag viel zu bewegen, auf den durchschnitt von 10000 Schritten zu kommen..

    Bei einem normalem 16 stunden Tag (8std. Arbeit; 8std Freizeit; 8std Schlaf) bleiben somit 625 Schritte im Duchschnitt pro Stunde. Wenn man jetzt noch die stunde Frühstücks-&Mittags- Pause abzieht, wo man sich eigendlich auch nicht bewegt sind es schon knappe 670 Schritte die man gehen muss.. das summiert sich am Tag schnell hoch..

    Viele Grüße,

    Patrick

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  • Dominik Hamann 4. August 2015

    Hallo,

    also ich bin 40 Jahre und seit 7 Jahren in Frührente weil ich bei Geburt eine Hirnblutung hatte, die auch Operiert worden ist.
    Jetzt habe ich sehr viel Zeit und Laufe 3 bis 4 mal pro Woche 8-9 Kilometer mit einem Tempo von ca. 7 min/Km.

    Da ich auch noch Medikamente Nehmen muss, habe ich durch das Laufen schon eine ganze Absetzen können.
    Und die Pfunde purzeln auch, bei 1.78 m wiege ich 78 Kg.
    Aber will noch etwas runter.

    Tschüß

    Dominik

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    • Christof Herrmann 11. August 2015

      Hallo Dominik,

      schön, dass Dir die Bewegung so gut tut und Du dadurch sogar weniger Medikamente nehmen musst.

      Ich wiege 78 kg bei 1,93 m. Da hast Du also noch bisschen Potential nach unten ;-)

      Alles Gute

      Christof

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  • astrid Salzmann 12. August 2015

    Hallo Dominik,

    ich finde Deine Bemühungen gut.
    Wenn Du es jetzt noch schaffst, wenigstens 5 mal pro Woche zu laufen und bei der Ernährung einfach ein paar Regeln einzuhalten, kannst Du bestimmt noch „mehr Gewicht machen“ – so Du dies überhaupt willst/verkraftest:

    1. Mindestens 4, besser fünf Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten (reduziert den Insulinaustoß und verbessert dadurch die Fettverbrennung).
    2. Essen, wie die Japaner – gaaaanz viel Gemüse, langsam und nur rund 80% dessen, was Du zu brauchen glaubst – also beim einsetzenden Sättigungsgefühl sofort aufhören.
    3. Mindestens 3 Liter Wasser – und möglichst nichts anderes – täglich trinken.

    Ich habe mein Ziel noch nicht erreicht, aber mit diesen Verhaltensänderungen in den letzten 3 Monaten 4 kg „geschafft“. Ja, die letzte Stunde vor der nächsten Mahlzeit wird schon mal lang – aber es lohnt sich.
    Und der Adrenalinstoß, früh auf der Waage, wenn wieder ein Zwischenziel erreicht ist, kurbelt den Kalorienverbrauch gleich nochmal an….;-)

    Grüße
    astrid

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    • Dominik Hamann 12. August 2015

      Hallo Astrid,

      ja, das schaffe ich noch locker.
      Ich laufe ja 4-5 mal die Woche zwischen 7 und 12 Kilometer und Ernähre mich Teilweise nach Hildegard von Bingen.
      Zu meinem Grundumsatz von derzeit tgl. ca. 1980 Kal. kommen durch den Sport ca. zwischen 600 und 1000 Kalorien dazu.

      Also ich bin gut dabei.

      Einen schönen Tag wünsche ich Dir !

      Dominik

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  • Jane 10. November 2015

    Ich arbeite im Tierheim und komme täglich auf mindestens 20.000 Schritte, meist aber auf 25.000 bis 35.000! Ich denke ich laufe genug!! :D

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  • Hamann 4. Januar 2016

    Ich bin jetzt 41 Jahre alt und seit 7 Jahren wegen Psychiatrischer Krankheit in Rente.
    Ich habe mir im September eine Armbanduhr von Garmin gekauft und Laufe damit von Montag bis Sonntag bei jedem Wetter runde 25000 Schritte.

    Antworten
  • Ronja 20. Februar 2016

    Tja, wenn eine halbe Stunde Fahrrad fahren mit 3.000 Schritten belohnt wird, bin ich schon mit meinen 10km pro Strecke und 45min Fahrzeit bei 12.000 Schritten. Wer zu wenig Schritte hat kann sich ja melden. Habe welche abzugeben ;)

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  • Sonja 23. Februar 2016

    @ John
    Wenn einige mal ihr Auto stehen ließen und den Weg zu Fuß zur Arbeit antreten würden dann schafft man locker ein paar Schrittchen mehr am Tag. Ob der persönliche Schweinehund das zulässt ist natürlich nicht immer gesagt…??

    Antworten
  • Lydia Molina 2. August 2016

    Heute um 18:00 bin ich 13’330 Schritte gegangen. Das Einkaufen steht noch bevor. Wahrscheinlich werde ich ca. Nach 15000 Schritten ins Bett fallen. Mein Job verschafft mir viel Bewegung. Rückenschmerzen sind Schnee von gestern. An strengen Tagen schaffe ich vielleicht 20000! Bin gespannt.

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  • Anita 1. September 2016

    Hallo zusammen,

    @ John: Ich denk es lässt sich bei fast jedem in den Tagesablauf integrieren, ein paar Schrittchen mehr zu gehen, auch mit Bürojob. Denn wie der Autor schreibt, man kann auch Fahrrad fahren (30 min entspricht 3.000 Schritte) werten. Da könnte man ja auf dem Arbeitsweg ansetzen.
    Ich radle jeden Tag ca. 35 km (in die Arbeit und zurück), komme dort deswegen wach und ohne Stress an und am Abend ist es ein guter Ausgleich für den Stress den man eventuell im Büro hatte. Klar ist das nicht bei jedem möglich, aber ich denke „wo ein Wille, da ein Weg“.

    Lieber Christoph, ich finde Deinen Blog richtig klasse. Ich habe selbst schon diverse Weitwanderungen gemacht (München – Venedig, den E5 vom Konstanz – Verona, GR20 auf Korsika und noch ein paar unbekanntere) und lese gerne bei Dir mit. Genau wie Du immer betonst, das Wandern ist Entspannung pur, die Gedanken kommen zur Ruhe und man hat keinerlei Stress aus dem Alltag mit dabei.
    Weiter so, ich bin eine begeisterte Leserin!

    Schöne Grüße aus Süddeutschland :-)

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  • Peter 1. Dezember 2016

    Bedingt durch einen Umzug habe ich einen kurzen Arbeitsweg (5 Minuten mit dem Auto). Aber durch den Verkehr und die Verkehrsführung verlängert sich dieser schon auf gut und gerne 15, wenn nicht gar 20 Minuten. Es ist reine Logik und Vernunft, dass ich das Auto verkauft habe und morgens sowie abends jeweils 30 Minuten zu Fuß zur Arbeit gehe und damit – bisher völlig unbewusst – an den 10.000 Schritten dran bin. Ich kontrolliere mein Gewicht nicht, aber hab genug Luft nach unten. Mir gefällt der Gedanke der Entschleunigung und die Stunde Lauferei macht auch gut den Kopf frei. Ich glaub hier haben alle gewonnen.

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    • Christof Herrmann 1. Dezember 2016

      Prima. Kleine Veränderungen können großes bewirken – im eigenen Leben undd auch darüber hinaus.

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