Was ist Minimalismus? 11 Blogger antworten!

Was ist Minimalismus? - Foto: Alm in den Dolomiten im Miniatureffekt (Christof Herrmann, 2012)

Seit ich über das einfache und bewusste Leben schreibe, werde ich immer mal wieder gefragt, was denn Minimalismus genau bedeutet. Eine kurze Definition des Begriffs habe ich auf meiner „Neu hier?“-Seite gegeben. Sicher werde ich zu einem späteren Zeitpunkt einen Artikel darüber schreiben.

Heute sollen jedoch ein paar andere Blogger zu Wort kommen, die sich auf ihren Seiten – teils als Schwerpunkt, teils am Rande – mit dem minimalistischen Lebensstil beschäftigen. Ich wollte von den elf wissen, was sie unter Minimalismus verstehen, und habe ihnen bei der Gelegenheit drei weitere Fragen gestellt.

Für die Beiträge möchte ich mich ganz herzlich bei den Teilnehmern bedanken. Deren Blogs sind mit viel Engagement gemacht, alle auf ihre Art einmalig und mehr als einen Besuch wert!

Karo, 19, aus der Nähe von Berlin, www.karokafka.net

Bezeichnest Du Dich als Minimalist?
Nein. Ich bin von der Idee fasziniert und strebe stetig eine (noch) minimalistischere Lebensweise an, aber ich bin für mich nicht an dem Punkt angekommen, an dem ich mich schon selbst so bezeichnen würde.

Wie definierst Du Minimalismus?
Weniger Konsum. Weniger Materialismus. Mehr Wesentliches. Mehr Klarheit. Mehr Freiheit.

Welches ist Dein Lieblings-Minimalismus-Zitat?
„You have succeeded in life when all you really want is only what you really need.“ (Vernon Howard)

Hast Du einen Buch- oder Filmtipp für angehende Minimalisten?
„Fight Club“ (Film, 1999) und „Into The Wild“ (Film, 2007)

Alex, 24, Nürnberg, alex-rubenbauer.de

Bezeichnest Du Dich als Minimalist?
Ja, allerdings nenne ich meine Art von Minimalismus „gemäßigten Minimalismus“, der versucht, Extreme zu vermeiden. Man wird ja nicht Minimalist, um sich das Leben schwerer, sondern einfacher zu machen.

Wie definierst Du Minimalismus?
Als Faustregel bedeutet Minimalismus für mich, so viele Dinge, Tätigkeiten und Beziehungen wie möglich loszulassen, damit nur noch das übrig bleibt, was mir persönlich am wichtigsten ist und was mich glücklich macht.

Welches ist Dein Lieblings-Minimalismus-Zitat?
„Arm ist nicht der, der wenig hat, sondern der, der nicht genug bekommen kann.“ (Jean Guéhenno)

Hast Du einen Buch- oder Filmtipp für angehende Minimalisten?
Keinen speziellen. Es gibt aber viele Dokumentationen, die aufzeigen, welche verheerenden Folgen unser „Überflusskonsum“ hat – für Mensch, Tier und Umwelt. Und der Mensch begreift nicht, dass alles, was er auf dieser Welt anrichtet, zu ihm selbst zurückkommt.

Tim, 28, München, mymonk.de

Bezeichnest Du Dich als Minimalist?
Nach meiner Definition schon.

Wie definierst Du Minimalismus?
Verpflichtungen minimieren, hinter denen man nicht absolut steht.

Welches ist Dein Lieblings-Minimalismus-Zitat?
Ein Haiku, anstelle eines Zitats: „Heimat // beim Durchschwimmen des Sees // das Wasser im Mund“ (Hans-Jürgen Göhrung)

Hast Du einen Buch- oder Filmtipp für angehende Minimalisten?
„Frühling, Sommer, Herbst, Winter… und Frühling“ (Film, 2003)

Kim, noch unter 30, Trier

Bezeichnest Du Dich als Minimalist?
Ich bezeichne mich als Minimalismus-Lehrling.

Wie definierst Du Minimalismus?
Minimalismus bedeutet reduzieren auf das Wesentliche.

Welches ist Dein Lieblings-Minimalismus-Zitat?
„Memento mori“ („Bedenke, dass du sterben musst“)

Hast Du einen Buch- oder Filmtipp für angehende Minimalisten?
Darf es auch einen Song sein: „Keep Your Heart Young“ von Brandi Carlile (2012)

Rage, um die 30, www.mamadenkt.de

Bezeichnest Du Dich als Minimalist?
Nicht nur. Wahrscheinlich besitze ich dafür noch zu viel Zeug. Mir geht es um bewusster leben.

Wie definierst Du Minimalismus?
Mit dem auskommen, was man wirklich braucht, um ein erfülltes Leben zu leben. Bin dann vielleicht doch Minimalistin …

Welches ist Dein Lieblings-Minimalismus-Zitat?
„Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht.“ (Matthäus 6,26-28)

Hast Du einen Buch- oder Filmtipp für angehende Minimalisten?
„Organized Simplicity“ von Tsh Oxenreider (Buch, 2010)

M21 (weiblich), über 30, München, minimalismus21.de

Bezeichnest Du Dich als Minimalist?
Ich tue mich generell schwer mit Kategorisierungen für Menschen. Mit Blick auf die nächste Frage lautet meine Antwort jedoch „ja“.

Wie definierst Du Minimalismus?
Ausmisten, reduzieren, weggeben, loslassen, verweigern lautet seit ein paar Jahren meine Devise. Hinter meinem Verständnis von Minimalismus steht also ein Lebensmodell, das zu mehr äußerer und innerer Freiheit sowie Gelassenheit beitragen kann – bei gleichzeitiger Schonung von Ressourcen, Umwelt und Geldbeutel.

Welches ist Dein Lieblings-Minimalismus-Zitat?
Einen Favoriten habe ich nicht, jedoch eine Art Mantra, das ich mir oft selbst (innerlich) sage: „Loslassen befreit“

Hast Du einen Buch- oder Filmtipp für angehende Minimalisten?
„Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston (Buch, 2009), „The Joy of Less, A Minimalist Living Guide: How to Declutter, Organize, and Simplify Your Life“ von Francine Jay (Buch, 2010) und „Genug. Wie Sie der Welt des Überflusses entkommen“ von John Naish (Buch, 2008)

Manuel, Anfang bis Mitte 30, Rheinland-Pfalz, www.reduziert-leben.de

Bezeichnest Du Dich als Minimalist?
Nein. Frei nach einer Klarstellung eines anderen Minimalisten (ich glaube Mr. Minimalist war es), würde ich mich eher als Maximalist bezeichnen.

Wie definierst Du Minimalismus?
Reduzieren um Zeit zu sparen, Kosten zu minimieren, Rücksicht zu nehmen (Umwelt) und aus Solidarität (Mitmenschen).

Welches ist Dein Lieblings-Minimalismus-Zitat?
„Wir müssen lernen, uns nicht mit unwesentlichen Aktivitäten und Beschäftigungen zu überfordern, sondern unser Leben mehr und mehr zu vereinfachen. Der Schlüssel zu einer glücklichen Ausgewogenheit im modernen Leben ist Einfachheit.“ (Sogyal Rinpoche)

Hast Du einen Buch- oder Filmtipp für angehende Minimalisten?
„Bin am Meer“ von Udo Schroeter (Buch, 2012) und „Into the Wild“ (Film, 2007)

Karin, 35, Bern, www.karinfriedli.ch

Bezeichnest Du Dich als Minimalist?
Wenn „Cult of Less“ der Maßstab ist – also das Bestreben, maximal soundsoviele Dinge zu besitzen – dann nicht. Wenn es heißt, sich von dem Ballast zu befreien, den man selber als überflüssig empfindet – dann ja.

Wie definierst Du Minimalismus?
Ich glaube, Minimalismus ist, was man daraus macht. Die Entscheidung, in irgendeinem Bereich weniger Belastendes durchs Leben zu tragen. Das kann vieles sein: Weniger kaufen, weniger verbrauchen, sich weniger negativen Stress zumuten … oder weniger ausufernd schreiben.

Welches ist Dein Lieblings-Minimalismus-Zitat?
Oh, tut mir Leid, da habe ich keins. Ich habe wohl quasi mein Zitatesortiment aufs Minimale reduziert. ;-)

Hast Du einen Buch- oder Filmtipp für angehende Minimalisten?
„Barfuß in Manhattan: Mein ökologisch korrektes Abenteuer“ von Colin Beavan (Buch, 2010) und „Frisch auf den Müll“ (verkürzte Version des Dokumentarfilms „Taste the Waste“, 2010)

Sandra, 36, Dresden, www.ganzichselbst.de

Bezeichnest Du Dich als Minimalist?
Eher nein. Ich habe mir viele Prinzipien des Minimalismus angeeignet, aber ich denke, ich bin eher Müßiggänger als Minimalist. Askese finde ich immer wieder reizvoll, aber tatsächlich leben möchte ich so nicht. Das möchte ich persönlich nicht ins Extreme treiben. Die Definition meines eigenen Lebensstils (eine Mischung aus Minimalismus und Müßiggang/Idling) ist daher: Zu wissen, was man wirklich braucht (Minimalismus) und das auf möglichst bequeme Weise (Idling) zu erreichen. Im Vordergrund stehen für mich auf jeden Fall auch das Leben nach meinen Werten und die Beziehungen zu anderen Menschen, und nicht das Streben nach materiellen Dingen.

Wie definierst Du Minimalismus?
Unter Minimalismus verstehe ich, wenig materielle Dinge besitzen zu wollen und dafür mehr zu leben. Minimalismus klingt für mich aber auch irgendwie immer nach Verzicht, Askese, Konzentration auf wenig, also Mangel.

Welches ist Dein Lieblings-Minimalismus-Zitat?
„Lebenskunst – Die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.“

Hast Du einen Buch- oder Filmtipp für angehende Minimalisten?
„Die Kunst, frei zu sein“ von Tom Hodgkinson (Buch, 2007)

Gilbert, 39, Leipzig, www.geistundgegenwart.de

Bezeichnest Du Dich als Minimalist?
Nein, aber als Sympathisant.

Wie definierst Du Minimalismus?
Minimalismus ist eine Lebenshaltung, bei der Einfachheit gegenüber Fülle der Vorrang eingeräumt wird und damit auch der allgemeine Zugang zu Ressourcen, anstatt der Besitz von Ressourcen angestrebt wird.

Welches ist Dein Lieblings-Minimalismus-Zitat?
„Wer wenig besitzt, wird umso weniger besessen: Gelobt sei die kleine Armut!“ (Friedrich Nietzsche)

Hast Du einen Buch- oder Filmtipp für angehende Minimalisten?
„Desert Solitaire“ von Edward Abbey (Buch, 1968)

Finn, 48, Frankfurt am Main, www.finnsland.net/blog

Bezeichnest Du Dich als Minimalist?
Nein, ich bin Downshifter und ein wenig Lebenskünstler.

Wie definierst Du Minimalismus?
Vom Haben zum Sein.

Welches ist Dein Lieblings-Minimalismus-Zitat?
Zur Zeit dieses: „Reduktion ist Gewinn.“ (Otl Aicher)

Hast Du einen Buch- oder Filmtipp für angehende Minimalisten?
„Haben oder Sein“ von Erich Fromm (Buch, 1976) und „Simplify your life“ von Werner Tiki Küstenmacher und Lothar J. Seiwert (Buch, 2001)

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{ 31 Kommentare }

  • Marc 7. März 2013

    Danke für die tollen Interviews, …….habe ich mir doch glatt den Film „into the wild“ heruntergeladen :-)

    Antworten
  • Tim 7. März 2013

    Hi Christof,

    danke für die schöne Aktion und dafür, dass ich Teil sein durfte!

    Und:

    Hi an alle anderen Mitmachenden … freut mich, euch hier wiederzutreffen / kennenzulernen

    Ich geh jetzt bald mal pennen, gute Nacht zusammen!

    Antworten
  • Sandra 7. März 2013

    Lieber Christof, vielen Dank für die Aktion und dafür, dass du mich auch gefragt hast. Und allen Teilnehmenden danke ich für die vielen Anregungen und Tipps. Wer von euch noch nicht auf meiner Liste deutschsprachiger Minimalismus-Blogger steht, kommt dann morgen dazu, wenn ich wieder wach bin. Ich freu mich aufs Stöbern bei euch.

    Ich finde es übrigens bemerkenswert, dass wir uns alle nicht als Minimalisten (im Sinne von „nur noch x Dinge besitzen“) sehen, sondern lieber unser Leben bewusst leben wollen.

    Schlaft schön. Sandra

    Antworten
  • Christof Herrmann 7. März 2013

    @Marc
    Ich kann sowohl den Film als auch das gleichnamige Buch von Jon Krakauer empfehlen (die beide auf eine wahre Geschichte beruhen). Wie hat Dir der Film gefallen, Marc?

    @Sandra & Tim
    Gern geschehen. War mir ein Vergnügen. Schön, dass Ihr mitgemacht habt und vielleicht ergeben sich ja paar interessante neue Kontakte mit den anderen Bloggern.

    @all
    Vor allem wollen wir zwölf (behaupte ich jetzt einfach mal ;-)) paar neue Leute für das Thema Minimalismus (wie man es auch immer nennen und definieren mag) neugierig machen.

    Gute Nacht allerseits,

    Christof

    Antworten
  • Manuel 8. März 2013

    Hi Christof,

    vielen Dank für die Möglichkeit an deiner Umfrage teilnehmen zu können. Sehr nett von euch anderen zu lesen. Schließe mich Sandra an: Komisch, dass wir alle im Thema Minimalismus stecken bzw. hierzu gefunden werden, es uns aber eigentlich eher um ein allgemeines konsumkritisches Denken/Handeln und bewusstere Lebensweisen geht. … Ich glaube, ich geh am Wochenende mal so richtig shoppen! ;-)

    VG, Manuel

    Antworten
  • Stefan 8. März 2013

    Hallo, ich schieße mich hier als zu spät gekommene #12 (oder 13, je nach Zählweise ;-) mal mit meinen (minimalistisch gehaltenen) Antworten an:

    Bezeichnest Du Dich als Minimalist?
    Nein. Ich vermeide Labels, so gut es geht.

    Wie definierst Du Minimalismus?
    Konzentration auf das Wesentliche.

    Welches ist Dein Lieblings-Minimalismus-Zitat?
    „Weisheit bedeutet zu wissen, was man zum Glück nicht mehr braucht“ – Peter Steiner (aus: Weisheit für Minimalisten)

    Hast Du einen Buch- oder Filmtipp für angehende Minimalisten?
    Das gerade erwähnte Buch.

    Antworten
  • Rage 8. März 2013

    Hej Christof,
    danke für die Zusammenstellung dieser interessanten Blogs. Es macht mich echt richtig froh,dass es so viele ‚Gleichgesinnte‘ gibt. Und dass es tatsächlich um mehr als nur 100 Dinge zu besitzen, geht. Ein Hallo in die Runde. ; )

    Ach ja, und danke für die Erinnerung an Erich Fromm und sein Buch. Es hab ich doch auch noch hier irgendwo liegen… Sollte es vielleicht noch einmal lesen…
    Schönen Abend.

    Antworten
  • Christof Herrmann 9. März 2013

    Danke, Stefan, für Deine nachgereichten Antworten. Falls jemand noch die vier Fragen beantworten möchte, ist in den Kommentaren ja noch ein wenig Platz ;)

    Schönes Wochenende allen,

    Christof

    Antworten
  • Oliver 9. März 2013

    Hallo Christof und @ all,

    interessanter Artikel mit sehr aufschlussreichen Antworten.

    Was ich persönlich mit Minimalismus verbinde, ist in einigen Antworten der 11 Befragten schon ziemlich gut rübergekommen. Trotzdem hier noch mal in Kurzform: weniger Konsum, weniger Besitz, weniger emotionaler Ballast, weniger Haben, mehr Sein (frei nach Erich Fromm, der ist ja auch schon erwähnt worden. Sein Buch „Haben oder Sein“ kann ich nur wärmstens empfehlen, eine absolut treffende Beschreibung unserer ausufernden „Wohlstandsgesellschaft“. Und das hat er vor 30 Jahren geschrieben!)

    Letzte Woche stand ich morgens in einem Reformladen, um einen Brief zu zustellen. Mit dem Besitzer kam ich ins Gespräch. Interessantes bekam ich dort von einem Kenner der Bio-Szene zu hören. Er proklamierte ganz klar: Der Bio-Trend kann die Welt nicht retten! Im Gegenteil, es ist ein riesiger Markt, mit riesigen Wachstumsraten. Er nannte das Beispiel „Gen-Soja“. Soja ist ja so in einige Bioprodukten drin: Tofu, Milch, Joghurt, Bratlinge usw. Alles Sachen, die sehr gefragt sind. Er erzählte mir, bis 2014 könnte noch garantiert werden, das in den genannten Produkten KEINE genveränderten Sojabohnen verarbeitet werden – danach weiß es keiner mehr genau, bzw., kann es versprechen.
    Grund: Die riesige Nachfrage. Er nannte das Beispiel China. Die roden kurzerhand mal ganze Regionen, nur um an diesem Markt teilnehmen zu können (und um weiter ihr Wirtschaftswachstum ankurbeln zu können). Man kann sich leicht vorstellen, dass denen die Auswirkungen von genveränderten Sojabohnen auf Mensch und Gesundheit ziemlich am Allerwersteten vorbei gehen. Die sehen nur die implizierten (vorgetäuschten) Vorteile der Saatguthersteller (Monsanto & Co.).

    Fazit des Reformhausbesitzers. „Es hilft nur eines: Weniger Konsum, auch/gerade im Bio-Segment! Brauche ich wirklich Palmöl aus den Tropen, weil irgendein Arzt ein Buch geschrieben hat und darin behauptet, es beugt die Alzheimer-Erkrankung vor. Wir sollten uns wieder mehr aufs Wesentliche konzentrieren!“

    Das Gespräch gab mir stark zu denken und war für mich der Impuls des Tages.

    Zum Abschluss noch meine ultimativen Filmtipps zum Thema Minimalismus/Nachhaltigkeit:

    „Into the Wild“ (all time no. 1 und absolute Inspiration, um über sein konsum- und leistungsorientiertes Leben nachzudenken)
    „We feed the world“ (Augenöffner in Sachen Zusammenhang von Fleischkonsum, Saatgut und Klimaveränderung)

    „Die beste Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt“ (Albert Einstein)

    Einen schönen Samstagabend noch
    Oliver

    Antworten
  • Christof Herrmann 9. März 2013

    Den Film von Albert Einstein kannte ich noch gar nicht ;) Im Ernst, vielen Dank für Deinen Beitrag, Oliver. „We feed the world“ kenne ich ebenfalls. Auch von mir eine dicke Empfehlung für diese Doku. Das Buch von Erich Fromm hingegen habe ich noch nicht gelesen. Steht auf meiner Liste.

    Deine kleine Geschichte aus dem Reformladen zeigt mir mal wieder, dass Minimalismus und Nachhaltigkeit eng beieinander liegen. Und dass Malheur mit den Sojabohnen zeigt mir wie schwierig es ist nachhaltig zu agieren. Da ernährt man sich aus ethischen und ökologischen Gründen vegetarisch/vegan und kauft dann Sojaprodukte ohne zu wissen, dass diese evtl. von gentechnisch veränderte Sojabohnen aus Anbauflächen, für die große Flächen Regenwald abgeholzt werden, stammen. Ich versuche bei Tofu & Co. zu achten, dass die Bohnen in Europa angebaut wurden und nicht transgen sind (Etikett lesen).

    Viele Grüße,
    Christof

    Antworten
  • Erika 9. März 2013

    Eine schöne Aktion!

    Hat Spaß gemacht zu lesen.

    LG!

    Erika

    Antworten
  • Lucia 10. März 2013

    Ich schließe mich Erika an. Eine schöne Aktion. Auch das Foto im Miniatureffekt passt perfekt. Ich habe einmal ein Buch über Minimalismus gelesen. Aber hier in diesen Interviews und auf dieser Seite allgemein habe ich schon mehr darüber erfahren als in dem ganzen Buch. Liebe Grüße, Eure Lucia

    Antworten
  • Kim 10. März 2013

    RE: Soja & Bioprodukte

    Natürlich ist da oft und gerne Soja drin. Aber das allerallerallermeiste Soja wird in der Tiermästung für Fleisch verwendet und da braucht man wohl um die 10x mehr Soja als wenn es beim Mensch direkt auf den Teller käme. Natürlich ist weniger Konsum wichtig, aber wenn man sich vegan/vegetarisch ernährt braucht man ob der Tofu-Produkte noch kein allzu schlechtes Gewissen haben. Zumal es, wie Christof sagt, da ja auch europäische Alternativen gibt (ich glaub der DM-Tofu kommt z.B. immer aus Österreich).

    Antworten
  • Karo Kafka 10. März 2013

    Jaja, du hast ja Recht. Leider stelle ich mich viel zu oft sehr faul an, was das Kommentieren anderer Blogs betrifft. Doch diesen Beitrag werde ich mir selbstverständlich nicht entgehen lassen!
    Allein schon dafür, um mich bei dir zu bedanken, dass ich Teil dieses Projekts sein durfte. Insgesamt sind hier auch so viele inspirierende und zum Nachdenken anregende Worte dabei, das ist wirklich toll. Auch werden da wohl wieder ein paar Blogs zu meiner Leseliste hinzukommen und für die Buchempfehlungen ist ja jetzt auch gesorgt. ;)
    Großartige Aktion deinerseits. Chapeau!
    Liebe Grüße,
    Karo

    Antworten
  • Carsten 11. März 2013

    Hallo,

    ich habe „Into the Wild“ vor einer halben Ewigkeit gelesen. Wenn ich mich richtig erinnere, entsagt da ein Typ allem Materiellen und geht daran zu Grunde (er verhungert). Es verwundert mich etwas, von diesem Beispiel (den Film kenne ich nicht) als Werbung für Minimalismus zu lesen. Ist das nicht eher abschreckend?

    Ciao, Carsten.

    Antworten
  • Oliver 11. März 2013

    @ Carsten

    Ich kann gerne versuchen zu erläutern, was der Film und das Buch (habe es 2 mal gelesen) aus meiner Sicht mit Minimalismus zu tun hat.

    Du hast zunächst einmal Recht. In gewisser Weise ist der Film ein abschreckendes Beispiel, und zwar für einen zu großen Idealismus. Ich glaube, man kann grundsätzlich zu C. McCandless nur zwei Meinungen haben: Totaler Spinner oder totaler Visionär/Mutiger!?

    Des weiteren hat der Film natürlich eine stark gesellschaftskritische Komponente. Ein Universitätsdiplom in der Tasche und verweigert sich dem üblichen Karriereweg seiner Generation. Das es zu so einem dramatischen Ende kam (möchte es nicht ganz verraten, für all diejenigen, die den Film noch sehen wollen), war eine Verkettung von unglücklichen Ereignissen . Im Buch wird das noch detaillierter und anschaulicher beschrieben. Es sprechen viele Anzeichen dafür, dass er seinen Solo- und Selbstfindungstrip beenden wollte und die „Erkenntnisse“ daraus mit anderen teilen wollte.
    Zitat, angelehnt an den Film:“ Ein einfaches Leben auf dem Land, ferner Musik, Bücher und Menschen um einen herum, denen man Gutes tun kann. Das ist meine Definition von Glück.“

    Er war radikal und kompromisslos zu sich selbst und anderen gegenüber, auch das keine Frage. Dies kann man ihm vorwerfen. Aber für mich zeigte sein Mut, seine Entschlossenheit und sein Individualismus, einen Weg auf, wie man mit weniger Dingen, mit weniger Besitz, mit weniger Geld viel glücklicher werden kann als mit einem Leben im materiellen Überfluss (wofür die USA ja ein Musterbeispiel sind). Er hat sicherlich manche Aussagen von seinen Idolen (wie Thoreau, Tolstoi, Jack London u.a.) zu wörtlich und idealistisch ausgelegt.

    Aber er hat einen Weg aufgezeigt, „wie man Gottes Schönheit in all den kleinen Dingen finden kann“. Er muss eine unglaubliche Ausstrahlung und Charisma gehabt haben. Im Buch kommt das gut rüber. Besonders an dem Beispiel von Ron Franz (der „Alte“, der ihm in Film adoptieren will). Er stand mit ihm im Briefaustausch und motivierte ihn so für ein unabhängiges Nomadenleben, dass der Alte sein Haus verkaufte und fortan mit dem Wohnmobil den mittleren Westen bereiste, um die Wunder + Schönheit der Natur zu bestaunen (mit über 70!).

    Noch einmal: Keiner sagt, dass man sein letztes Geld verbrennen soll und fortan nur von erlegten Eichhörnchen lebt;) Aber zum kritischen Nachdenken über ein Leben in einer scheinbar sicheren Wohl -und Überflussgesellschaft, dafür ist der Film alle mal gut. Getreu dem Motto, auch wenn es noch so banal klingt: Weniger ist mehr ( und erfüllender).

    Ich kann aus eigener Erfahrung berichten. Für mich war der Film der Ausschlag, meinen Job zu kündigen und eine 3-jährige Auszeit zu beginnen (u.a. 6 Monate mit dem Rad + Zelt durch Süd/Ost Europa). Ich habe es überlebt und bin nicht verhungert (hatte immer eine Notreserve Instant-Nudeln dabei:)) Und sitze jetzt wieder in einer „zivilisierten“ Wohnung und denke oft und gerne an diese Zeit zurück.

    Inspiration, nicht Nachahmung:)

    Wünsche dir einen schönen Abend (und lass dir den Film nicht entgehen:)
    Oliver

    Antworten
  • Carsten 11. März 2013

    Guten Abend allerseits :)

    Vielen Dank, Oliver, für die umfangreiche Erläuterung. Ich wollte niemanden auf die Füße treten mit meiner Frage. Es ist schon eine halbe Ewigkeit her, und ich hatte das Buch direkt nach „In eisige Höhen“ gelesen, da war die Erwartungshaltung vielleicht eine andere. Möglicherweise nehme ich das Buch die Tage mal wieder zur Hand und schaue auch mal nach dem Film.

    Ciao, Carsten.

    Antworten
  • Jesscia 11. März 2013

    Interessante Interviews! Da es so eine Fülle von englischsprachigen Blogs gibt, die einfach alles überfluten, verliert man gerne aus den Augen, dass im deutschsprachigen Raum auch einige Minimalisten zu finden sind. Sind wir Minimalisten(-Blogger) eigentlich irgendwie organisiert? In Amerika gibt es ja einige Treffen und Veranstaltungen, aber im good old Germany habe ich noch nichts gehört… Irgendwelche Infos dazu?

    Antworten
  • Christof Herrmann 12. März 2013

    @all
    Freue mich einfach, dass dieser Artikel so gut ankommt und hier rege diskutiert wird.

    @Kim
    Ich versuche soweit möglich nur Sojaprodukte zu kaufen, die keine gentechnisch veränderten Organismen enthalten und deren Bohnen in Europa angebaut werden. Eine vegetarische/vegane Ernährung steht für mich im Widerspruch mit Sojabohnen etwa aus Südamerika (viel zu lange Transportwege, Zerstörung des Lebensraums von Menschen, Tieren und Pflanzen durch Rodung von Regenwald).

    @Jessica
    Von einer Organisation deutscher Minimalisten ist mir nichts bekannt. Finn aus Frankfurt (einer der Teilnehmer, siehe oben) erzählte mir jedoch von einem Treffen im Sommer in Essen. Kontaktiere ihn doch über seine Webseite, falls Du nicht zu weit weg wohnst. Dieser Artikel soll ja nicht nur informieren, sondern auch Anregung zur Vernetzung geben. Im Raum Forchheim/Erlangen/Bamberg/Nürnberg treffe ich mich gerne einmal mit Gleichgesinnten, sofern hier jemand wohnt oder durchkommt. Mit Alex aus Nürnberg (siehe oben) sollte das später im Jahr klappen.

    Antworten
  • Oliver 13. März 2013

    Guten Abend,

    @Carsten
    Nein, du hast niemanden auf die Füsse getreten. Ich wollte einfach versuchen etwas ausführlicher darzulegen, warum der Film, das Buch, die wahre Geschichte dahinter, so besonders, so atemberaubend ist. Und ja, ich kann keinen Hehl daraus machen, und wahrscheinlich kam es auch so durch die Zeilen durch, ich bin ein „Fan“ von C. McCandless, weil er mich (und wahrscheinlich viele andere) mit einem „Virus“ angesteckt hat!:)

    Hier der Trailer zum Film. Schon jetzt viel Spass und Inspiration, du wirst erstaunt sein:)

    http://www.youtube.com/watch?v=gU4cvmGyFw8

    Liebe Grüsse
    Oliver

    Antworten
  • Stefan 14. März 2013

    @Kim: was denn, kein Twitter-Account? @querfeldrein ist noch frei ;-)

    Antworten
  • fryda 21. März 2013

    Ich denke, für ein erfülltes Leben „braucht“ es nichts. Ein erfülltes Leben bzw. die eigenen Zufriedenheit kann immer nur aus einem selbst kommen, sie kann niemals (!) durch äußere Dinge bestimmt werden.
    Hast du schonmal von Eckhart Tolle gehört (okay, ich rutsche in die esoterische/spirituelle Schiene ab, hoffentlich schreckt es dich nicht ab ;) )?
    Der Mann ist im Prinzip „erleuchtet“. Und aufgrund dieses Erlebnis lebte er 2 Jahre lang auf Parkbänke und war glücklich. Ohne jeden Besitz oder soziale Bindungen.
    Er hat übrigens auch sehr interessante Bücher geschrieben. :)

    Liebe Grüße

    Antworten
  • Christof Herrmann 21. März 2013

    Hallo fryda,

    Eckhart Tolle kannte ich bisher nicht, habe aber gerade gelesen, dass er in den USA recht bekannt sein soll und auch bei uns viele Bücher verkauft.

    Auf fast allen Besitz könnte ich verzichten, aber nicht auf „soziale Bindungen“!

    Viele Grüße,

    Christof

    Antworten
  • Karten 12. Juli 2013

    ich komme immer wieder gerne hier vorbei. Es gibt vieles zum nachdenken, staunen (deine Fotos), freuen und auch Anregungen.

    Antworten
  • Emi 3. Oktober 2013

    Danke für diesen äußerst interessanten Artikel! Habe jede Zeile „aufgesogen“…

    Interessant, dass viele der Minimalisten, sich gar nicht als solche bezeichnen möchten. Hatte mir in meinem Blogartikel „Sind alle Minimalisten wohnungslose asketische Sockenzähler?! – Typen von Minimalisten“ einmal Gedanken dazu gemacht.
    Minimalismus hört sich für jemanden, der sich mit der Materie noch nicht beschäftigt hat, direkt so krass an. Man denkt an leere Räume oder Rucksack-Nomaden, evtl. auch Asketen und totale Konsumverweigerer.

    Mein Freund und ich kommen ursprünglich auch aus der IT-Branche. Ohne zu wissen, dass es eine Minimalismus-Bewegung gibt, haben wir vor ca. 2 Jahren angefangen in jeglichen Lebensbereichen zu reduzieren und dies als „Downgrade“ bezeichnet. Letzteres wird Dir, Christof, ja auch noch aus der IT all zu gut bekannt sein.
    Hat sich einfach riesig angefühlt, deshalb haben wir unseren neuen Lebensstil dann auch „Downgrade Deluxe“ genannt.

    Deshalb bezeichnen wir uns einfach als „Downgrader“. Wir besitzen zu viel, um Minimalisten zu sein. Reduzieren jedoch immer mehr, ohne dass wir das Ziel haben irgendwann einmal unter 100 Teile zu besitzen. Wir sind normale Konsumopfer, die die Handbremse gezogen haben und nun viel einfacher leben – deluxe halt ;-)

    Liebe Grüße
    Emi

    Antworten
  • Christof Herrmann 3. Oktober 2013

    Mir gefällt der Begriff „Downgrade Deluxe“, Emi! Was zunächst wie ein Widerspruch klingt, macht für den Sinn, der ebenfalls auf den Geschmack gekommen ist loszulassen und zu reduzieren. Für mich bedeutet, weniger besitzen, mehr leben. Von mir aus könnte der Minimalismus also auch Maximalismus heißen (wie von manchen Minimalisten gefordert, glaube u. a. Alex Rubenbauer) ;-)

    Antworten
  • sabrina 20. Oktober 2015

    Danke für diese Sammlung. Es werden so viele Facetten beleuchtet.
    Das – Ismus kam mir beim Lesen teilweise schwer über die Lippen. Die Wortendung wirkte auch so Lust- und Lebensunfreundlich. Die Recherche ergab dann auch Sinn :)
    („Das Suffix -(i)smus ist ein Mittel zur Wortbildung durch Ableitung (Derivation). Das entstandene Wort kann ein Abstraktum bezeichnen, oft ein Glaubenssystem, eine Lehre, eine Ideologie oder eine geistige Strömung in Geschichte, Wissenschaft oder Kunst. Es kann sowohl an Substantive (Alkohol-, Putsch-) angefügt werden als auch an Adjektive (sozial-, extrem-), wodurch dann gleichzeitig neue Adjektive auf die Endung -istisch entstehen. entnommen Wikipedia)
    Reduzierung auf das Wesentliche – und doch ist es mehr, ist es nicht Konzentration und dadurch verändert sich das eigene Verhalten automatisch.
    In dem Moment wo mir klar ist, dass ein Produkt sich nicht im luftleeren Raum materialisiert und so auch wieder verschwindetet ändert sich einiges. Zusammenhänge erlebe ich und ich entscheide. Minimalismus hat für mich mit hinschauen und Verantwortung übernehmen zu tun. Nicht nur für Gegenstände, auch für Zeit, für eine Welt in der wir leben wollen.
    Unsere Welt können wir in vielen Bereichen nur durch Konsum gestalten. Hier gestalten wir unmittelbar.
    Der Film „Neuland, zu viel ist nicht genug“ bringt es für mich schön zusammen.

    Antworten
  • Antje 21. Oktober 2015

    Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es eher negativ ankommt, wenn man sich als etwas bezeichnet. Das man sich quasi höher stellt als andere, weil man etwas ist. Wir leben einfach unsere Überzeugung, nehmen unsere Kinder mit auf diesen Weg, wollen aber niemanden bekehren.
    Unser Ziel ist es, so natürlich wie möglich zu leben, mit der Natur zu sein und den Moment zu genießen. Wir sind über die Gesundheitslehre zu diesem natürlichen Ansatz gekommen. Immer mehr merken wir, dass es so viele weitere Aspekte beinhaltet und lernen viele andere Menschen kennen, die so denken wie wir. Danke! LG Antje

    Antworten
  • BlauerAra 25. April 2016

    Hallo zusammen ,
    Wieder einmal ein sehr informativer Beitrag . Ich bin vor einem halben Jahr auf das Thema Minimalisus gestoßen und bin seitdem noch einen ganzen Schritt weiter . Auch wenn meine Eltern (ich bin 16) mich in meiner zunehmend stärkeren Einstellung unterstützen , teilen sie Sie nicht , was aber in Ordnung ist , da sie es akzeptieren . Auch über blöde Sprüche , wenn ich mir zum Geburtstag gewünscht habe , dass jeder der mir etwas schenken will , einen Monat im Jahr das Schulgeld für mein Patenkind in Indien zahlt, muss ich noch lernen einfach drüber zu stehen . Schade zu sehen , wie meine Generation oft tickt , aber genau das zeigt mir , dass meine Einstellung die richtige ist . Bin noch weit von meinem Ziel entfernt , aber jeder kleine Schritt ist auch ein Schritt :) Liebe Grüße , bitte weiter so

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    • Christof Herrmann 28. April 2016

      Hallo BlauerAra,

      wie geil ist das denn, dass Du in so jungen Jahren einfach bewusst lebst :-)

      Die Idee, sich zum Geburtstag etwas für jemanden anderen zu wünschen, der es nötiger hat als man selbst, find ich auch gut.

      Viele liebe Grüße und weiter so

      Christof

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  • Daniel 15. September 2016

    Eine super Idee dieser Artikel und er bringt schön die verschiedenen Facetten des Minimalismus zusammen und die Unterschiedlichen Auffassungen!

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