66 Wander-Zitate aus 4 Jahrtausenden

66 Wander-Zitate aus 4 Jahrtausenden - Foto: Kurz vor dem Anstieg zur Roascharte Blick zurück auf den Dolomiten-Höhenweg Nr. 2. (Christof Herrmann, 2012)

Der Mensch geht seit er steht, also seit fünf Millionen Jahren. Dass das Gehen nicht nur Fortbewegung, sondern als Wandeln, Spa­zie­ren­ge­hen, Wandern und Bergsteigen auch Balsam für Körper, Geist und Seele sein kann, ist sich der Mensch erst seit einem Bruchteil der Geschichte bewusst. Überlieferte Zitate und Aphorismen reichen zurück bis zum Chinesisches Altertum und der Antike. Als erster dokumentierter „zweckfreier“ Wanderer gilt Francesco Petrarca, der 1336 mit seinem Bruder den Mont Ventoux bestieg. Er taucht in den von mir zusammengetragenen Wander-Zitaten genauso auf wie Philosophen, Schriftsteller, Politiker, Bergsteiger, Fernsehleute und weitere berühmte Persönlichkeiten auf vier Jahrtausenden.

„Gut geht, wer ohne Spuren geht.“ (Laozi, chinesischer Philosoph, lebte im 6. Jahrhundert v. Chr.)

„Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt.“ (Laozi, chinesischer Philosoph, lebte im 6. Jahrhundert v. Chr.)

„Der Weg ist das Ziel.“ (Konfuzius, chinesischer Philosoph, vermutlich 551 v. Chr. – 479 v. Chr.)

„Nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Wanderstab und keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld und kein zweites Hemd.“ (Lk 9,3; Worte Jesu an die Jünger; Jesus von Nazareth lebte wahrscheinlich vor 4 v. Chr. – 30 oder 31)

„Was du für den Gipfel hältst, ist nur eine Stufe.“ (Seneca, römischer Dichter und Philosoph, etwa 1 – 65)

„Schimpflich ist es, nicht zu gehen, sondern sich treiben zu lassen und mitten im Wirbel der Dinge verblüfft zu fragen: Wie bin ich bloß hierher gekommen?“ (Seneca, römischer Dichter und Philosoph, etwa 1 – 65)

„Raube dem Pilger die Hoffnung, an sein Ziel zu gelangen, und die Kräfte des Wanderers brechen zusammen.“ (Wilhelm von Saint-Thierry, Zisterzienser, Abt und Seliger, um 1075/1080 – 1148)

„Und es gehen die Menschen hin, zu bestaunen die Höhen der Berge, die ungeheuren Fluten des Meeres, die breit dahinfließenden Ströme, die Weite des Ozeans und die Bahnen der Gestirne und vergessen darüber sich selbst.“ (Francesco Petrarca, italienischer Dichter und Begründer des Alpinismus, 1304 – 1374)

„Der Weg ist immer besser als die schönste Herberge.“ (Miguel de Cervantes, spanischer Schriftsteller, 1547 – 1616)

„Zu unserer Natur gehört die Bewegung, die vollkommene Ruhe ist der Tod.“ (Blaise Pascal, französischer Mathematiker, Physiker und Religionsphilosoph, 1623 – 1662)

„Ich gehe viel spazieren, einmal einfach, weil strahlendes Wetter ist, dann auch, weil ich schon die kommenden Herbststürme vorausahne. So nütze ich wie ein Geizhals aus, was Gott mir schenkt.“ (Marie de Sévigné, französische Autorin, 1626 – 1696)

„Wer ans Ziel kommen will, kann mit der Postkutsche fahren, aber wer richtig reisen will, soll zu Fuß gehen.“ (Jean-Jacques Rousseau, französisch-schweizerischer Schriftsteller und Philosoph, 1712 – 1778)

Alle Menschen werden die Wahrnehmungen machen, dass man auf hohen Bergen, wo die Luft rein und dünn ist, freier atmet und sich körperlich leichter und geistig heiterer fühlt.“ (Jean-Jacques Rousseau, französisch-schweizerischer Schriftsteller und Philosoph, 1712 – 1778)

„Wenn Jemand eine Reise thut, // So kann er was erzählen; // Drum nahm ich meinen Stock und Hut // Und thät das Reisen wählen.“ (Matthias Claudius, deutscher Dichter und Journalist, 1740 – 1815)

„Berge sind stille Meister und machen schweigsame Schüler.“ (Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 – 1832)

„Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“ (Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 – 1832)

„Was ich nicht erlernt habe, das habe ich erwandert.“ (Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 – 1832)

„Ich bin der Meinung, dass alles besser gehen würde, wenn man mehr ginge […] Sowie man im Wagen sitzt, hat man sich sogleich einige Grade von der ursprünglichen Humanität entfernt […] Fahren zeigt Ohnmacht, Gehen Kraft.“ (Johann Gottfried Seume, deutscher Schriftsteller, 1763 – 1810)

„Vor den Alpen, die in der Entfernung von einigen Stunden hieherum sind, stehe ich immer noch betroffen, ich habe wirklich einen solchen Eindruck nie erfahren, sie sind wie eine wunderbare Sage aus der Heldenjugend unserer Mutter Erde und mahnen an das alte bildende Chaos, indes sie niedersehn in ihrer Ruhe, und über ihrem Schnee in hellerem Blau die Sonne und die Sterne bei Tag und Nacht erglänzen.“ (Friedrich Hölderlin, deutscher Dichter, 1770 – 1843)

„Auf die Berge will ich steigen.“ (Heinrich Heine, deutscher Dichter und Schriftsteller, 1797 – 1856)

„Ich habe mir meine besten Gedanken ergangen und kenne keinen Kummer, den man nicht weggehen kann.“ (Søren Kierkegaard, dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller, 1813 – 1855)

„Wer recht in Freuden wandern will, der geh‘ der Sonn‘ entgegen.“ (Emanuel Geibel, deutscher Lyriker, 1815 – 1884)

„Wanderer kann man nicht werden, man wird als Wanderer geboren.“ (Henry David Thoreau, US-amerikanischer Schriftsteller, 1817 – 1862)

„Am Ziele deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen: dein Wandern zum Ziel.“ (Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin, 1830 – 1916)

„Ferne Berge seh ich glühen! // Unruhvoller Wandersinn! // Morgen will ich weiter ziehen, // Weiß der Teufel, wohin!“ (Wilhelm Busch, deutscher Zeichner und Dichter, 1832 – 1908)

„Das Geheimnis des Vorwärtskommens besteht darin, den ersten Schritt zu tun.“ (Mark Twain, US-amerikanischer Schriftsteller, 1835 – 1910)

„Erklimme die Berge und spüre die gute Energie. Der Friede in der Natur wird in dich fließen wie der Sonnenschein, der die Bäume nährt. Der Wind wird dich erfrischen, der Sturm dich mit Kraft erfüllen und alle deine Sorgen werden abfallen von dir, wie Herbstblätter.“ (John Muir, schottisch-US-amerikanischer Universalgelehrter, 1838 – 1914)

„Wie komme ich am besten den Berg hinan? Steig nur hinauf und denk nicht dran!“ (Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph und klassischer Philologe, 1844 – 1900)

„Kannst du nicht wie der Adler fliegen, klettre nur Schritt für Schritt bergan; wer mit Mühe den Gipfel gewann, hat auch die Welt zu Füßen liegen.“ (Victor Blüthgen, deutscher Dichter und Schriftsteller, 1844 – 1920)

„Viel wandern macht bewandert.“ (Otto Kimmig, deutscher Philologe und Aphoristiker, 1858 – 1913)

„Erklimme das Gebirge oder steige ins Tal hinab, gehe bis ans Ende der Welt oder um dein Haus herum: du triffst immer nur dich auf den Straßen des Zufalls.“ (Maurice Maeterlinck, belgischer Schriftsteller, 1862 – 1949)

„Wandern ist die vollkommenste Art der Fortbewegung, wenn man das wahre Leben entdecken will. Es ist der Weg in die Freiheit.“ (Elizabeth von Arnim, englische Schriftstellerin, 1866 – 1941)

„Wandern ist eine Tätigkeit der Beine – und ein Zustand der Seele.“ (Josef Hofmiller, deutscher Schriftsteller und Nietzsche-Forscher, 1872 – 1933)

„Das schönste an Wanderplänen ist, daß man sie umstoßen kann. Niemals sich binden. Wandern ist kein zielbewußtes Reisen. Wandern ist Laune, Willkür, Erleuchtung des Augenblicks, heute hier, morgen dort, starre Wanderpläne sind Sünde gegen den heiligen Geist.“ (Josef Hofmiller, deutscher Schriftsteller und Nietzsche-Forscher, 1872 – 1933)

„Wandersehnsucht reißt mir am Herzen, wenn ich Bäume höre, die abends im Wind rauschen. Hört man still und lange zu, so zeigt auch die Wandersehnsucht ihren Kern und Sinn. Sie ist nicht Fortlaufenwollen vor dem Leid, wie es schien. Sie ist Sehnsucht nach Heimat, nach Gedächtnis der Mutter, nach neuen Gleichnissen des Lebens. Sie führt nach Hause.“ (Hermann Hesse, deutsch-schweizerischer Schriftsteller, 1877 – 1962)

„Der Sinn des Reisens ist es, an ein Ziel zu kommen, der Sinn des Wanderns, unterwegs zu sein.“ (Theodor Heuss, erster Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, 1884 – 1963)

„Die Landschaft erobert man mit den Schuhsohlen, nicht mit den Autoreifen.“ (Georges Duhamel, französischer Schriftsteller, 1884 – 1966)

„Ich finde schon Gehen eine unnatürliche Bewegungsart, Tiere laufen, aber der Mensch sollte reiten oder fahren.“ (Gottfried Benn, deutscher Arzt und Schriftsteller, 1886 – 1956)

„Der Berg ruft!“ (Luis Trenker, italienischer Bergsteiger und Schauspieler, 1892 – 1990)

„Es gehört wohl zum Schönsten, was es gibt, sich ein Land zu erwandern.“ (Erika Hubatschek, österreichische Fotografin und Volkskundlerin, 1917 – 2010)

„Was treibt eigentlich den Menschen zu diesem verwegenen Spiel? Wir leben in einer Zeit, wo jedem von uns durch gesetzliche Bestimmungen und gesellschafltiche Regelungen die Freiheit genommen ist. Man sucht einen Ausweg aus dieser Zwangsjacke der Zivilisation und flieht in die Ruhe und Abgeschiedenheit der Berge.“ (Hermann Buhl, österreichischer Alpinist, 1924 – 1957)

„Der Alpinismus ist kein Sport, kein Wettkampf, sondern eine Philosophie, eine Lebensform.“ (Cesare Maestri, italienischer Bergsteiger, *1929)

„Übrigens: Das Bergsteigen wird durch die Existenz von Bergen sehr erschwert.“ (Jan Rys, österreichischer Schriftsteller, 1931 – 1986)

„[…] sind Ge­hen und Denken zwei durchaus gleiche Begriffe und wir können ohne weiteres sagen (und behaupten), dass der, wel­cher geht und also der, welcher beispielsweise vorzüglich geht, auch vorzüglich denkt, wie der, der denkt und also auch vorzüglich denkt, auch vorzüglich geht. Wenn wir ei­nen Gehenden genau beobachten, wissen wir auch, wie er denkt. Wenn wir einen Denkenden genau beobachten, wis­sen wir auch, wie er geht.“ (Thomas Bernhard, österreichischer Schriftsteller, 1931 – 1989)

„Demut gebietend und erhebend zugleich, kaum etwas in der Natur flößt uns soviel Ehrfurcht ein wie der Anblick von Bergen.“ (Kofi Annan, ghanaischer Diplomat und Friedensnobelpreisträger, *1938)

„Der Vorgang des Wanderns trägt zu einem Gefühl psychischen und geistigen Wohlbefindens bei.“ (Bruce Chatwin, britischer Schriftsteller, 1940 – 1989)

„Die Berge sind nicht nur Herausforderung für mich. Sie sind auch ein Ruhepunkt. Sobald ich unterwegs bin, wird der Kopf frei. Ich gehe auf einen Gipfel, und wenn ich wieder herunterkomme, bin ich ein anderer Mensch.“ (Peter Habeler, österreichischer Bergsteiger, *1942)

„Das Gipfelglück ist nur ein Wunsch der Untengebliebenen.“ (Reinhold Messner, italienischer Bergsteiger und Autor, *1944)

„Ich kann Ausdrücke wie ‚Ich habe den Berg bezwungen‘ oder ‚Ich habe den Berg erobert‘ nicht mehr hören. Das ist Nazisprache. […] in Wirklichkeit sind wir da oben nur geduldete Kreucher und Fleucher.“ (Reinhold Messner, italienischer Bergsteiger und Autor, *1944)

„Wir steigen nicht auf Berge, um Gipfel zu erreichen, sondern heimzukehren in eine Welt, die uns als neue Chance, als ein nochmals geschenktes Leben erscheint.“ (Reinhold Messner, italienischer Bergsteiger und Autor, *1944)

„Überleben: Üb erleben!“ (Walter Ludin, Schweizer katholischer Theologe und Autor, *1945)

„Dieses lockere Steigen miteinander, wo jeder seinen eigenen Schritt geht und seinen eigenen Gedanken nachhängt, und wo man dennoch aufeinander acht gibt, ist für mich eine herrlich erholsame Verbindung von Ich-Sein und Miteinander-Sein.“ (Ulrich Aufmuth, deutscher Psychologe, Soziologe und Autor, *1947)

„Bald eilte mein Fuß, von schräg unten gesehen, weit oben auf schmaler Erde, bald schritt er am Grundweg hin, gerändert vom Rauschen des Bachs. Wobei sich die Füße weit unter mir in beinah schon schwindelnder Tiefe bewegten und dort, verborgen im ledernen Schuh, ihr eigenes Leben führten.“ (Thomas Rosenlöcher, deutscher Schriftsteller, *1947)

„Wandern ist kinderleicht. Es ist allen zugänglich – jung, alt, arm, reich, männlich, weiblich. Einen persönlichen Stil bildet jeder Wanderer, jede Wanderin von selbst aus. Einfach losgehen. Entscheidend ist nicht das Logo an der Jacke. Offen sein, durchlässig werden für die Einflüsse von Natur und Landschaft und nicht zuletzt für die innere Stimme. Unterwegs die Pforten der Wahrnehmung möglichst weit öffnen. Für die Blickachsen, Duftfelder, Klangräume, in die man eintaucht. Unsere Sinne, die im urbanen Alltag verkümmern, wieder schärfen – darauf kommt es an. Strapazen und die Bereitschaft, manchmal bis an die eigenen Grenzen zu gehen, gehören durchaus dazu. Essenz des Wanderns ist das Erlebnis von Freiheit: Ich verfüge souverän über Raum und Zeit.“ (Ulrich Grober, deutscher Journalist und Autor, *1949)

„Ich war längst in den Zustand eingetreten, in dem Mensch und Gang die Rollen tauschen. Ich ging nicht mehr, es ging mich, und was um mich her geschah, bemerkte ich nicht mehr.“ (Wolfgang Büscher, deutscher Autor und Fernwanderer, *1951)

„Kennst Di aus, woaßt, wos i moan? A Berg is nix anders wia a mords Trum Stoan. Aba drob’n auf’m Gipfel, des sog i allemoi, is‘ vui schena wie drunt’n im Toi!“ (Hubert von Goisern, österreichischer Liedermacher und Weltmusiker, *1952)

„Verliere nie den Rest deiner Kindheit, das Lockere. Dann nämlich gehören die Berge dir, sonst gehörst du ihnen.“ (Hans Kammerlander, italienischer Bergsteiger, *1956)

„Ich bin dann mal weg.“ (Hape Kerkeling, deutscher Komiker und Autor, *1964)

„Du musst wandern.“ (Manuel Andrack, deutscher Redakteur und Autor, *1965)

„Laufen ist eines der ersten Dinge die ein Kind tun möchte und eines der Dinge, die man am schwersten aufgeben will. Laufen ist eine Bewegung die keine Turnhalle braucht. Es ist ein medizinisches Rezept ohne Medikament, es ist eine Gewichtskontrolle ohne Diät und eine Kosmetik , die man nicht chemisch beschreiben kann. Es ist ein Schlafmittel ohne Tablette, eine Psychotherapie ohne Analyse und ein Ferientag der fast nichts kostet. Außerdem trägt Wandern nicht zur Umweltverschmutzung bei, verbraucht fast keine Rohstoffe und ist hocheffektiv. Wandern ist bequem, es braucht meist keine besondere Ausrüstung. Es reguliert sich von selbst und ist kaum verletzungsträchtig. Laufen ist so natürlich wie Atmen.“ (aus „The Magic Of Walking“ von Aaron Sussman und Ruth Goode, 1967)

„Wandern ist mein Energiespender!“ (Gerlinde Kaltenbrunner, österreichische Bergsteigerin, *1970)

„Wandern als Kompensation für die Zumutungen der Gesellschaft, als gesunder Eskapismus. Doch neben das Motiv der Abkehr und Erholung tritt das des Aufbruchs, zu einer Unmittelbarkeit der Welterfahrung, wie sie im Alltag nicht möglich scheint.“ (Christian Jostmann, deutscher Historiker und Autor, *1971)

„Die große Herausforderung besteht darin, überhaupt aufzubrechen, vermeintliche Sicherheiten hinter sich zu lassen und stattdessen der Ungewissheit des Weges zu begegnen. Der Weg entsteht dann wie von selbst.“ (Gregor Sieböck, österreichischer Weltenwanderer und Autor, *1976)

„Zwar hat der Mensch zwei Beine, doch kann er nur einen Weg gehen.“ (Sprichwort des westafrikanischen Volks Fulbe)

„Berg und Berg kommen nicht zusammen, aber Mensch und Mensch.“ (iranisches Sprichwort)

„Ist der Berg auch noch so steil, a bisserl was geht allerweil.“ (österreichisches Sprichwort)

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{ 40 Kommentare }

  • Stephan 9. Juli 2013

    Sehr gute Zitate. Mit viel Sinn

    Antworten
  • Hungerkünstler 9. Juli 2013

    Eine wunderbare, bienenfleißig erarbeitete Zitatensammlung! Man sollte sie an die Wand pinnen und täglich ein Zitat lesen und bedenken. Der erste Satz von dir spricht mir besonders aus der Seele. Ich kann für meine Personn sagen, dass das Wandern, ob im Flachland, Hügelland oder Gebirge mein Leben wirklich total bereichert hat.
    Noch ein Zitat zum Thema, es stammt von dem niederländischen Schriftsteller Maarten t Hart (geb. 1944):
    „Er wanderte und schon das Gehen selbst war, wie immer, erquickend. Vielleicht überlegte er, rühren die Leiden der heutigen Menschheit daher, dass niemand mehr lange Strecken zu Fuß zurücklegt. Vielleicht müssen wir wieder zu Fuß gehen, spazierengehen, umherziehen, im Garten arbeiten, ausschreiten.“

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    • Heike 18. April 2014

      Maarten t Hart ist einer meiner Lieblingsschriftsteller. Danke für den Beitrag! Herzliche Grüße Heike

      Antworten
  • Stephan 9. Juli 2013

    „Bergsteigen erklärt mir mehr vom Leben, als der ganze Gesellschaftsverbesserungskäse, der mit 20 Sätzen die ganze Welt erklärt.“ Reinhard Karl

    Antworten
  • Christof Herrmann 9. Juli 2013

    Zwei schöne Ergänzungen! Vielleicht kommen ja noch ein paar Sprüche in den Kommentaren dazu …

    Antworten
  • Conny 10. Juli 2013

    Einen weiteren Spruch kenne ich leider nicht. Ich habe mir aber die Liste ausgedruckt, wie von Hungerkünstler angeregt. Sind so viele schöne Zitate enthalten. Mein liebstes ist vielleicht „Wandern ist mein Energiespender“ von Gerlinde Kaltenbrunner (übrigens wohl die einzige Frau in der Liste, wandern Frauen nicht gerne?!), weil das auch für mich zutrifft. Ansonsten dickes Lob für deinen Blog, Christof. Habe mich hier schon auf ganz unterschiedliche Weise inspirieren lassen.

    Antworten
    • Christina 11. Juni 2015

      Es sind noch weitere 5 Frauen in der Liste!! Und wandern tun Frauen genau so gerne wie Männer, machen nur nicht so viel Aufheben darum :)

      Antworten
      • diogenes 8. September 2015

        Aber um das Aufhebens, da machen die Männer weniger Aufheben… :-*

        (Versteh den Sinn des Posts nicht – denn es ist doch wichtig, solche Worte in Stein zu meisseln, oder?)

        Antworten
  • Hungerkünstler 11. Juli 2013

    Noch ein Zitat zum Thema. Es stammt von dem Thüringer Wandersmann und Buchautor Augut Trinius (1851 – 1919):
    Von allen Freuden dieser Welt,
    Die uns ein Gott gegeben,
    Das Wandern uns das Herz erhält.
    Ja: Wandern das heißt Leben

    Antworten
  • Christof Herrmann 14. Juli 2013

    @Conny
    Unter den 66 Zitaten müssten sechs von Frauen sein. Viele sind das freilich nicht. Deswegen gibt es hier noch ein lustiges von Hildegard Knef: „Ich habe ein einfaches Rezept, um fit zu bleiben: Ich laufe jeden Tag Amok.“

    Antworten
  • Reinhard Wagner 23. Juli 2013

    Hallo Christof,
    die Zitate gefallen mir und ich werde sie weiter verfolgen.
    Nur… wer ist der nette junge Wandersmann auf dem Foto????

    Antworten
  • Christof Herrmann 25. Juli 2013

    Hallo Reinhard,

    bei Gelegenheit stelle ich Dir den „netten jungen Wandersmann auf dem Foto“ vor ;-) Ich glaube ohne ihn wäre ich nicht über die Fieserbergscharte gekommen.

    Viele Grüße aus Franken,

    Christof

    Antworten
  • Daniel 15. September 2013

    Eine herrliche Sammlung von Wander-Zitaten! Ich kannte viele davon noch nicht… Danke dafür. :-) Komme grad vom Wandern auf Madeira – eine herrliche Insel…

    Antworten
  • Christof Herrmann 18. September 2013

    Hallo Daniel,

    hatte sogar noch paar mehr zum Thema Wandern gesammelt. Aber 66 sollten reichen, sonst schreibt wieder jemand, dass das gar nicht minimalistisch ist ;-)

    Viele Grüße,

    Christof

    PS: Madeira zum Wandern würde mich auch einmal reizen!

    Antworten
  • Beren Johann 1. Oktober 2013

    Wunderbare Zitate und Sprüche, Hut ab.

    Antworten
  • Petra 6. November 2013

    Hallo Christof!
    Deinen blog…mehr braucht es an einem verregneten Herbsttag fast nicht!

    Und dann stoße ich auch noch auf diese wunderbare Zitatensammlung, wo ich doch gerade für einen Freund ein Island-Fotobuch gestalten will, gespickt mit solchen Zitaten!

    Vielen Dank für deine Mühe und Begeisterung!
    Petra

    Antworten
  • Christof Herrmann 7. November 2013

    You made my day, Petra! Noch viel Spaß beim Island-Fotobuch-Gestalten …

    Antworten
  • Lukas 9. November 2013

    Lieber Christof
    Besten Dank für die tollen Wander-Zitate und insbesondere noch für Deinen Hinweis auf deine wundervolle Sammlung. Hab jetzt reichlich Stoff zum Nachdenken! :-)
    Dein Blog ist eigentlich schon länger in meinem Feed, aber diesen Beitrag habe ich noch nicht entdeckt!
    Ich wünsch dir ein prima Wochenede. Vielleicht sogar mit ner Wanderung…
    Liebe Grüsse, Lukas

    Antworten
  • Christof Herrmann 11. November 2013

    Hallo lieber Lukas,

    das ist ja ein schöner Kommentar zum Wochenbeginn :-) Meine Zitaten-Sammlungen haben sich als Dauerbrenner entpuppt. Bin schon am Überlegen, welches Thema sich noch anbietet.

    Viel Spaß beim einfach bewussten Stöbern und beste Grüße aus Franken

    Christof

    Antworten
  • Siiri 22. November 2013

    Gefällt mir ausgesprochen gut, und so viel Schönes dabei, das gleich abgespeichert wurde.

    Einen hätte ich vielleicht beizutragen, denn auch wenn das Wort „Berg“ nicht darin vorkommt – da ich ihn in einem Gipfelbuch gefunden hab ist er für mich immer mit dem Berggehen verbunden:

    „Auch das ist Kunst, ist Gottes Gabe,
    aus einem hellen Sommertage
    sich soviel Licht ins Herz zu tragen,
    dass, wenn der Sommer längst verweht,
    das Leuchten immer noch besteht.“

    (Johann Wolfgang von Goethe)

    Antworten
  • Christof Herrmann 24. November 2013

    Ein schönes und passendes Goethe-Zitat, das ich noch nicht kannte. Darf ich es für eine Fortsetzung („Weitere 44 Wander-Zitate“) verwenden ;-)?

    Wer hat noch ein Wander-Zitat in petto?

    Antworten
  • Traude Grandl 17. Dezember 2013

    Menschen, die die Berge lieben wiederspiegeln Sonnenlicht, die Andern, die im Tal geblieben, verstehen ihre Sprache nicht!

    Antworten
  • Marie 10. März 2014

    Sehr schöne Sammlung – die Fabel von Aesop – Die Sonne und der Wind sind einen Auszug wert….

    Antworten
  • Hedi 24. März 2014

    „Wer hat noch ein Wander-Zitat in petto?“
    Wie wäre es mit:
    „Welchen Weg Du auch gehst, es ist Dein Weg“

    Habe heute erst diese sehr schönen Seiten entdeckt und werde sicher wieder einmal zu einem Besuch vorbeikommen. Die Zitate aus 4000 Jahrhunderten passen gut zu den anderen Zeugnissen aus noch mehr Jahrhunderten, auf die wir bei unseren Wanderungen regelmäßig treffen.
    Einfach bewusst wandern – schon ab der eigenen Haustür …..

    Antworten
  • Heike 18. April 2014

    Lieber Christof,
    danke für diese schöne Sammlung! Hier noch einer meiner Lieblingszitate:
    „Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.“ (Franz Kafka)
    Herzliche Grüße
    Heike

    Antworten
    • Christof Herrmann 18. April 2014

      Hi Heike,

      ein schönes Zitat, auch wenn Kafka wohl dabei nicht ans Wandern gedacht hat.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Anita 25. Juni 2014

    Per Zufall hier „darübergestolpert“! Tolle, inspirierende Liste :)

    Antworten
  • Sonja 5. August 2014

    Hallo Christof, auch ich finde Deine Zitatensammlung wunderbar u. alle sprechen mir aus der Seele. Ich bin gestern im Zug, auf der Rückfahrt von Basel, auf Deine Seite gestoßen. Ich habe soeben meine Westweg-Wanderung beendet von Pforzheim nach Basel. Neben der Freude u. dem Glück empfinde ich auch Abschiedsschmerz, welches Eichendorff sehr treffend in seinem Gedicht ‚Abschied‘ beschreibt. Ich gebe das hier mal nicht wieder, es ist recht lang ;-).;-);;;

    Antworten
    • Christof Herrmann 5. August 2014

      Hallo Sonja, willkommen auf Einfach bewusst. Habe mir das Gedicht von Joseph von Eichendorff gerade durchgelesen. Ich sage dazu nur: Nach der Wanderung ist vor der Wanderung ;-)

      Antworten
  • Sonja 6. August 2014

    Da hast Du ganz sicher Recht. Wahrscheinlich habe ich das so empfunden, weil ich im flachen Norddeutschland zu Hause bin u. durch die große Entfernung ist das halt nicht so oft möglich. In der Zwischenzeit wandere ich natürlich auch in meiner Umgebung, denn ich sehe und schätze die Naturschönheiten vor der eigenen Haustür auch. Danke für das Willkommen :-).

    Antworten
  • Monika Werner 4. Oktober 2014

    Hallo Christof,
    ich bin mal wieder auf der Suche nach guten Texten für mein neues Wanderprospekt von „einfach gehen, Wandererlebnisse“ und dabei bei dir fündig geworden. Tausend Dank für die schönen Texte und Inspirationen. Meine Favoriten sind „Wandern ist kinderleicht..“ von Ulrich Grober und „Laufen ist eines der ersten Dinge…“ aus Magic of Walking. Ende Oktober sind mein Prospekt und die Homepage für 2015 aktuell. Da findest du sicher das ein oder andere wieder. „einfachbewusst“ und „einfach gehen“ passt doch!

    Liebe Grüße
    Monika

    Antworten
    • Christof Herrmann 5. Oktober 2014

      Hallo Monika,

      schön, dass Du mich gefunden hast und dann auch noch fündig geworden bist :-)

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Egon Neubert 24. November 2014

    „Nie kann ich sagen, was mich ganz erfüllt,
    ich trag in mir der Berge lichten Schein.
    und dieses Leuchten alles in mir stillt,
    es ist ein Gottgeschenk fürs Erdensein.“

    So lautet der 1. Vers des Gedichtes eines Sächsischen Felskletterers, welches durch Kurt Kämpfe in den 40er Jahren zu einem herrlichen Berglied für die „Bergfinken“ Dresden vertont worden ist. Der Chor, übrigens 1920 gegründet, ist außerdem der älteste Bergsteigerchor Europas. Angeregt zu diesen Zeilen hat mich das hier zusammengestellte Material über die unterschiedlichsten Bergempfindungen, Wahrnehmungen von Landschaften und dabei vornehmlich der Bergwelt. Heute beim Stöbern fiel mir diese Seite vor das Auge. Herzlichen Dank für diese Freude!!
    Egon Neubert Dresden

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  • Sabrina 10. Juni 2015

    Auch sehr schön von Friedrich Nietzsche: „Ich würde nur einem Gedanken trauen, der mindestens zehn Kilometer gewandert ist.“

    Antworten
  • Nina 12. Dezember 2015

    Hallo Christof,

    deine Zitatensammlung ist sehr beeindruckend wie ich finde. Mein Freund und ich wandern sehr gerne auf den Kanaren und einige Zitate kann man manchen Wanderern nur wärmstens ans Herz legen. Liebe Grüße Nina

    Antworten
  • Inge 19. Februar 2016

    Lieber Christof, auf was für einen Schatz bin ich da gestoßen – bin Dir zutiefst dankbar. Ich gestalte gerade ein Fotobuch über unsere Dolomitenwanderungen im vergangenen August und suchte nach passenden Versen oder Aphorismen. So habe ich Dich entdeckt und bin selig, so wunderschöne und geistreiche Zeilen gefunden zu haben. Mein geliebter Mann und ich, wir wandern mit Leib und Seele und sind sehr glücklich, dass uns das noch ohne Einbusse möglich ist – wir sind beide jenseits der 75!

    Antworten
  • Anne 4. Juni 2016

    hallo Christof,

    Ich bin froh, dass ich bei dir stöbern konnte und einige Sprüche für meine Senjoren gefunden hab. Da ich mit älteren Menschen arbeite, muss ich mich schon darauf bewappnen.
    LG Anne

    Antworten
  • Christof Herrmann 4. Juni 2016

    Hallo zusammen,

    nun gibt es auch noch 50 Sprüche zu den Themen Jakobsweg und Pilgern auf meinem Blog.

    EBG

    Christof

    Antworten

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