100 Zitate für Tierschützer, Vegetarier, Veganer und solche, die es werden wollen

100 Zitate für Tierschützer, Vegetarier und Veganer - Foto: Reife Orange auf dem Peloponnes in Griechenland (Christof Herrmann, 2006)

Es gibt zahlreiche Gründe, weniger Fleisch zu essen, Vegetarier zu werden oder sich vegan zu ernähren. Meist spielen dabei ethische, ökologische, gesundheitliche, ökonomische oder spirituelle Aspekte eine Rolle.

Seit der Antike engagieren sich Gelehrte, Schriftsteller und andere zeitgenössische Persönlichkeiten für den Tierschutz und empfehlen, auf tierische Produkte zu verzichten. Die folgenden, chronologisch geordneten Zitate habe ich in den letzten drei Jahren gesammelt. Sie stammen aus vier Jahrtausenden Menschheitsgeschichte.

„Alle Heiligen und Ehrwürdigen in der Vergangenheit, in der Gegenwart und in der Zukunft, sie alle sagen so: Kein Wesen darf man töten, noch misshandeln, noch beschimpfen, noch verfolgen. Das ist das reine, ewig beständige Religionsgebot, das von den Weisen, die die Welt verstehen, verkündet wird.“ (Mahavira, Begründer der indischen Religion Jainismus, 599 v. Chr. – 527 v. Chr.)

„Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück.“ (Pythagoras, antiker griechischer Philosoph, um 570 v. Chr. – nach 510 v. Chr.)

„Reichtum spendet die Erde verschwenderisch, friedsame Nahrung.“ (Pythagoras, antiker griechischer Philosoph, um 570 v. Chr. – nach 510 v. Chr.)

„Wer vollbewußt unermessliche Güte pflegt, eingedenk der Hinfälligkeit alles Sterblichen, dem lösen sich die irdischen Fesseln. Wer klaren Sinnes auch nur für ein lebendes Wesen Güte hegt, der ist schon dadurch ein Gerechter. […] Wer nicht tötet noch töten lässt, nicht Gewalt tut noch Gewalt tun lässt, wer gegen alle Wesen gütig gesinnt ist, hat keinerlei Feindschaft zu fürchten.“ (Siddhartha Gautama Buddha, Begründer des Buddhismus, 6. Jhd. v. Chr. – 5. Jhd. v. Chr.)

„Es ist die größte Befleckung, Leben zu entreißen und edle Glieder hineinzuschlingen.“ (Empedokles, antiker griechischer Philosoph, um 495 v. Chr. – um 435 v. Chr.)

„Du sollst nicht töten.“ (2. Mose 20,13)

„Besser ein Gericht Kraut mit Liebe als ein gemästeter Ochse mit Hass.“ (Sprüche 15,17)

„Das Zeitalter, das wir das Goldene benannt haben, war gesegnet mit den Früchten der Bäume und mit den Kräutern, welche die Erde hervorbringt, und der Mund der Menschen wurde nicht mit Blut befleckt. Damals bewegten die Vögel ihre Schwingen sicher in den Lüften, und der Hase durchstreifte das freie Feld ohne Furcht; damals wurde der Fisch nicht das arglose Opfer des Menschen. Jeder Ort war ohne Verrat, keine Ungerechtigkeit herrschte, und alles war von Frieden erfüllt.“ (Ovid, römischer Dichter, 43 v. Chr. – wohl 17)

„Jesus befahl mir, dass ich kein Fleisch esse und keinen Wein trinke, sondern nur Brot, Wasser und Früchte, damit ich rein befunden werde, wenn er mit mir reden will.“ (Paulus, Apostel, Heiliger und Missionar des Urchristentums, 1. Jhd. v. Chr. oder 1. Jhd. – um 64)

„Sie sollen sich lieber an den gesunden Kohl und an Getreidebrei halten als an Fasane und Perlhühner.“ (Plinius der Ältere, römischer Gelehrter und Schriftsteller, 23 oder 24 – 79)

„Tiere jedoch an die Schlachtbank zu führen und zu kochen, indem man sich mit Leichen besudelt, nicht um der Ernährung oder Sättigung willen, sondern indem man Lust und Schlemmerei sich zum Ziele setzt, ist über die Maßen gesetzlos und furchtbar.“ (Plutarch, antiker griechischer Schriftsteller, um 45 – um 125)

„Der Leib, der mit Fleischspeisen beschwert wird, wird von Krankheiten heimgesucht, eine mäßige Lebensweise macht ihn gesünder und stärker und schneidet dem Übel die Wurzel ab.“ (Basilius der Große, Bischof und Kirchenlehrer, um 330 – 379)

„Cibi innocentes, unschuldige Speisen, sind Speisen, die ohne Blutvergießen gewonnen werden.“ (Hieronymus, Kirchenvater, 347 – 420)

„Übertriebener Fleischgenuss macht aus jeder Gesellschaft ein Massenkrankenhaus.“ (Benedikt von Nursia, Begründer des Benediktinerordens, um 480 – 547)

„Gott wünscht, dass wir den Tieren beistehen, wenn sie der Hilfe bedürfen.“ (Franz von Assisi, italienischer Mönch und Ordensgründer, 1181 oder 1182 – 1226)

„Es wird die Zeit kommen, in welcher wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir heute das Essen von unseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen.“ (Leonardo da Vinci, italienischer Maler, Bildhauer und Universalgelehrter, 1452 – 1519)

„Die fleischlose Diät ernährt einen Menschen vollständig, verlängert sein Leben und heilt solche Krankheiten oder beugt ihnen vor, welche wir der Schärfe oder Unreinheit des Blutes zuschreiben.“ (Albrecht von Haller, Schweizer Mediziner, Botaniker und Publizist, 1708 – 1777)

„Der Tag wird kommen, an dem auch den übrigen lebenden Geschöpfen die Rechte gewährt werden, die man ihnen nur durch Tyrannei vorenthalten konnte. Die Franzosen haben bereits erkannt, dass schwarze Haut kein Grund ist, ein menschliches Wesen schutzlos der Laune eines Peinigers auszuliefern. Ebenso mag eines Tages erkannt werden, dass auch die Zahl der Beine, die Behaarung und das Ende des Os sacrum sämtlich unzureichende Gründe sind, ein empfindendes Wesen solch einem Schicksal zu überlassen. […] Die Frage ist nicht, ob sie denken oder sprechen können, sondern ob sie leiden können.“ (Jeremy Bentham, englischer Philosoph und Jurist, 1748 – 1832)

„Die religiöse Ehrfurcht vor dem, was unter uns ist, umfasst natürlich auch die Tierwelt und legt dem Menschen die Pflicht auf, die unter ihm stehenden Geschöpfe zu ehren und zu schonen.“ (Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 – 1832)

„Gerechter Gott! Aus wieviel Marterstunden der Tiere lötet der Mensch eine einzige Festminute für seine Zunge zusammen!“ (Jean Paul, deutscher Schriftsteller, 1763 – 1825)

„Die natürliche Nahrung des Menschen, seiner Konstitution nach zu urteilen, scheint hauptsächlich aus Früchte, Wurzeln und anderen Pflanzenteilen zu bestehen.“ (Georges Cuvier, französischer Naturforscher, 1769 – 1832)

„Moralisches Handeln ist dasjenige Handeln, das nicht eigennützig, sondern altruistisch ist. Sein Motiv ist gerade nicht das eigene Wohl, sondern direkt das Wohl und Wehe anderer Wesen.“ (Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788 – 1860)

„Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren der Welt können keinen herstellen.“ (Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788 – 1860)

„Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.“ (Charles Darwin, britischer Naturwissenschaftler und Autor, 1809 – 1882)

„Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.“ (Leo Tolstoi, russischer Schriftsteller, 1828 – 1910)

„Die Menschen gehen lieber zugrunde, als dass sie ihre Gewohnheiten ändern.“ (Leo Tolstoi, russischer Schriftsteller, 1828 – 1910)

„Bis auf weiters das Messer blitzt, die Schweine schrein, // Man muss sie halt benutzen, // Denn jeder denkt: Wozu das Schwein, // Wenn wir es nicht verputzen? // Und jeder schmunzelt, jeder nagt // Nach Art der Kannibalen, // Bis man dereinst ‚Pfui Teufel!‘ sagt // Zum Schinken aus Westfalen.“ (Wilhelm Busch, deutscher Dichter und Zeichner, 1832 – 1908)

„Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur Menschenfresserei, sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt.“ (Wilhelm Busch, deutscher Dichter und Zeichner, 1832 – 1908)

„Offenbar tritt in dem Maße, wie die Kultur sich hebt, an die Stelle der Fleischkost die Pflanzenkost.“ (August Bebel, deutscher Politiker, 1840 – 1913)

„Wer die Opfer nicht schreien hören, nicht zucken sehen kann, dem es aber, sobald er außer Seh- und Hörweite ist, gleichgültig ist, dass es schreit und zuckt, der hat wohl Nerven, aber – Herz hat er nicht.“ (Bertha von Suttner, österreichische Pazifistin und Schriftstellerin, 1843 – 1914)

„Die Vernunft beginnt bereits in der Küche.“ (Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph und klassischer Philologe, 1844 – 1900)

„Ich bin sowohl Vegetarier als auch leidenschaftlicher Antialkoholiker, weil ich so besseren Gebrauch von meinem Gehirn machen kann.“ (Thomas Alva Edison , US-amerikanischer Erfinder und Unternehmer, 1847 – 1931)

„Wie kann man nur irgend etwas essen, das Augen hat!“ (John Harvey Kellogg, Erfinder der Erdnussbutter und der Cornflakes, 1852 – 1943)

„Tiere sind meine Freunde und ich esse meine Freunde nicht.“ (George Bernard Shaw, irisch-britischer Schriftsteller, 1856 – 1950)

„Gewohnheit versöhnt die Menschen mit jeder Gräueltat.“ (George Bernard Shaw, irisch-britischer Schriftsteller, 1856 – 1950)

„Je mehr Raum die Fleischnahrung und die Reizmittel in der Kost einnehmen, desto geringer werden die Leistungen, die Tugend und die physische Kraft eines Volkes. In denjenigen Völkern aber, welche an einer ausschließlich oder vorwiegend pflanzlichen Kost festhalten, schlummert eine überraschende Entwicklungskraft.“ (Maximilian Oskar Bircher-Benner, Schweizer Arzt, Ernährungswissenschaftler und Entwickler des Birchermüeslis, 1867 – 1939)

„Die Ernährung ist nicht das Höchste, aber sie ist der Boden, auf dem das Höchste gedeihen oder verderben kann.“ (Maximilian Oskar Bircher-Benner, Schweizer Arzt, Ernährungswissenschaftler und Entwickler des Birchermüeslis, 1867 – 1939)

„Die Größe einer Nation und ihre moralische Reife lassen sich daran bemessen, wie sie ihre Tieren behandeln.“ (Mahatma Gandhi, indischer Volksführer und Staatsmann, 1869 – 1948)

„Die Erde hat genug für die Bedürfnisse eines jeden Menschen, aber nicht für seine Gier.“ (Mahatma Gandhi, indischer Volksführer und Staatsmann, 1869 – 1948)

„Nicht eine milde Form der Schlachtung, sondern ihre Beseitigung soll man anstreben. Je mehr man das Schlachten ‚human‘ zu gestalten sucht, desto mehr stärkt man die Sache der Metzgerei selbst. Ein wirklich konsequenter Standpunkt des Tierschutzes wird erst dann gewonnen sein, wenn die Menschheit sich entschlossen haben wird, das Töten und Essen der Tiere aufzugeben.“ (Maximilian von Sachsen, sächsischer Prinz und katholischer Geistlicher, 1870 – 1951)

„Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten.“ (Christian Morgenstern, deutscher Schriftsteller, 1871 – 1914)

„Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will.“ (Albert Schweitzer, deutscher Arzt, Theologe, Musiker und Philosoph, 1875 – 1965)

„Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit.“ (Albert Schweitzer, deutscher Arzt, Theologe, Musiker und Philosoph, 1875 – 1965)

„Auch wenn wir gar nicht hoffen könnten, dass jemals alle Menschen zur vegetarischen Lebensweise übergehen werden, hätte niemand deswegen das Recht, Fleisch zu essen. Ein Unrecht bleibt auch dann ein Unrecht, wenn alle es verüben.“ (Magnus Schwantje, deutscher Schriftsteller, Pazifist und Tierrechtler, 1877 – 1959)

„Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.“ (Albert Einstein, deutsch-schweizerischer Physiker und Nobelpreisträger, 1879 – 1955)

„So lebe ich fleischlos, fettlos, fischlos dahin, fühle mich aber ganz wohl dabei. Fast scheint mir, dass der Mensch nicht als Raubtier geboren ist.“ (Albert Einstein, deutsch-schweizerischer Physiker und Nobelpreisträger, 1879 – 1955)

„Ich esse kein Fleisch, ich rauche nicht und ich trinke nicht, und deshalb fühle ich keine Kälte in mir.“ (Percy Grainger, australisch-US-amerikanischer Komponist und Pianist, 1882 – 1961)

„Nun kann ich euch in Frieden betrachten; ich esse euch nicht mehr.“ (Franz Kafka beim Betrachten von Fischen in einem Aquarium, deutschsprachiger Schriftsteller, 1883 – 1924)

„Gebt acht auf die Tiere, auf die Rinder, auf die Schafe, auf die Esel; glaubt mir, sie haben auch eine Seele, sind auch Menschen, nur dass sie ein Fell tragen und nicht sprechen können.“ (Nikos Kazantzakis, griechischer Schriftsteller, 1883 – 1957)

„Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.“ (Aldous Huxley, britischer Schriftsteller, 1894 – 1963)

„Es denkt der Mensch, zufrieden froh: / Ich bin kein Schlächter, blutig roh; / doch da der Mensch kein Wurstverächter, / so trägt die Mitschuld er am Schlächter.“ (Eugen Roth, deutscher Dichter, 1895 – 1976)

„Ich bin Vegetarier aus gesundheitlichen Gründen, wegen der Gesundheit der Hühner.“ (Isaac Bashevis Singer, polnisch-US-amerikanischer jiddischer Schriftsteller, 1902 – 1991)

„Wo es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi. […] Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka.“ (Isaac Bashevis Singer, polnisch-US-amerikanischer jiddischer Schriftsteller, 1902 – 1991)

„Gärtner ist der Urberuf des Menschen, also nicht Bauer oder gar Viehzüchter. Fruchtnahrung ist die paradiesische Kost, die Unschuldsspeise. Denn die reifen Früchte fallen dem Menschen zu, ohne das er die Substanz der Bäume oder der Kerne anzugreifen und zu vernichten braucht.“ (Carl Anders Skriver, deutscher Begründer des Ordens der Nazoräer, 1903 – 1883)

„Der Wurm in seiner Qual windet sich auf dem Haken. Unvorstellbarer Schmerz – grässlicher, langsamer Tod! Wäre er ein Mensch, würde er sicherlich verzweifelt fragen, ob es möglich sei, dass die Gottheit solches geschehen lasse. […] Der Angler aber sitzt am Wasser, […] lauscht dem Gesang der Vögel und freut sich, dass diese kleinen Sänger heute in unseren Gegenden ein sicheres, geschütztes Leben haben.“ (Edgar Kupfer-Koberwitz, deutscher Autor und Überlebender des Konzentrationslagers Dachau, 1906 – 1991)

„Man kann in die Tiere nichts hineinprügeln, aber man kann manches aus ihnen herausstreicheln.“ (Astrid Lindgren, schwedische Schriftstellerin, 1907 – 2002)

„Schlaflosigkeit – Krankheit einer Epoche, in der man den Menschen befiehlt, vor vielen Tatsachen die Augen zu schließen.“ (Stanisław Jerzy Lec, polnischer Lyriker und Aphoristiker, 1909 – 1966)

„Am raschesten wäre wohl das Problem des Fleischessens gelöst, wenn jedermann das Tier, dessen Fleisch er verzehrt, vorerst selbst zu diesem Zwecke schlachten müsste.“ (Max Otto Bruker, deutscher Arzt und Sachbuchautor, 1909 – 2001)

„Nach physiologischen Gesichtspunkten ist […] der Genuss von Fleisch und den tierischen Produkten Milch und Ei unnötig, falls die übrige vegetabile Kost vollwertig ist.“ (Max Otto Bruker, deutscher Arzt und Sachbuchautor, 1909 – 2001)

„Wir, uns auf die christliche Theologie berufend, behaupten, Tiere fallen nicht unter das Tötungsverbot, denn sie haben keine Seele. Es gab einmal eine Zeit, in der diese Kirche auch von den Frauen glaubte, sie hätten keine Seele oder doch eine viel niedrigere, als die Männer sie haben. Es gab auch eine Zeit, in der man glaubte, ‘Neger’ hätten keine Seele und dürften darum als ‘Sklaven’, wie nicht lebende Ware, verkauft und straflos getötet werden.“ (Luise Rinser, deutsche Schriftstellerin, 1911 – 2002)

„Es ist die Anonymität unserer Tieropfer, die uns taub macht für ihre Schreie.“ (Luise Rinser, deutsche Schriftstellerin, 1911 – 2002)

„Die Speisekarte – das blutigste Blatt, das wir schreiben.“ (Karlheinz Deschner, deutscher Schriftsteller und Kirchenkritiker, *1924)

„Tierfreunde: Erst Lämmchen streicheln, dann Lammbraten; erst den Angler anpöbeln, dann Forelle blau. Jäger mögen sie nicht: – Wildbret!“ (Karlheinz Deschner, deutscher Schriftsteller und Kirchenkritiker, *1924)

„Ostern zu feiern und Lamm zu essen ist so, als feierte die Feuerwehr ihr Bestehen damit, dass sie ein Haus abbrennt, oder die Wasserwacht, indem sie ein Schiff versenkt. Löse deshalb die Vorstellung auf, Ostern mit dem Verzehr von Lamm- oder anderem Fleisch zu feiern. Es wäre ein Stich in Christi Herz. Bemühe dich vielmehr, an diesem Festtag ihm nachzustreben, und entwickle Achtung und tiefe Liebe allen Geschöpfen gegenüber. Dann ist Ostern wirklich ein Festtag, den es zu feiern lohnt.“ (Sathya Sai Baba, indischer Guru, 1926 – 2011)

„Alles was direkt vom Feld kommt, hat Zukunft. Wir können die Menschheit nicht mit lauter Produkten ernähren, die über das Tier gehen. Das ist eine wahnsinnige Verschwendung von Energie und Rohstoffen und belastet die Umwelt.“ (Helmut Maucher, deutscher Manager, *1927)

„Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung, sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen.“ (Erich Gräßer, deutscher Theologe und Politiker, *1927)

„Neutralität hilft dem Unterdrücker, niemals dem Opfer. Schweigen ermutigt den Folterknecht, niemals den Gefolterten.“ (Elie Wiesel, US-amerikanischer Schriftsteller und Überlebender des Holocausts, *1928)

„Viele Ausdauersportler sind Vegetarier, sie lehnen sogar das Sitzfleisch ab.“ (Gerhard Uhlenbruck, deutscher Mediziner und Aphoristiker, *1929)

„Echtes Christentum kann und muss ohne Fleisch auskommen. Denn wie kann man eine eigene Humanität, eine eigene Menschlichkeit, eine eigene Vervollkommnung ansteuern und realisieren, wenn man zugleich weiß, dass man unsere Brüder und Schwestern, die Tiere, tötet. Es ist unmöglich, eine höhere Spiritualität zu erreichen, wenn man Tiere schlachtet.“ (Hubertus Mynarek, deutscher Philosoph, Theologe und Kirchenkritiker, *1929)

„Es ist einfacher, Tiere zu lieben. Sie sind nie heimtückisch oder hinterhältig – mit Menschen habe ich nicht so tolle Erfahrungen gemacht.“ (Ingrid van Bergen, deutsche Schauspielerin, *1931)

„Essen Sie, soviel Sie wollen, von allen vollwertigen, unraffinierten pflanzlichen Nahrungsmitteln – und genießen Sie dadurch eine große Vielfalt.“ (T. Colin Campbell, US-amerikanischer Biochemiker, emeritierter Hochschulprofessor und Autor von „China Study – Die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährungsweise“, *1934)

„Die allermeist Fälle, vielleicht 80 bis 90 Prozent aller Krebs-, Herz-Kreislauf- und andere degenerativen Erkrankungen lassen sich – zumindest bis ins hohe Alter – einfach dadurch vermeiden, dass man auf eine pflanzliche Ernährung umstellt.“ (T. Colin Campbell, US-amerikanischer Biochemiker, emeritierter Hochschulprofessor und Autor von „China Study – Die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährungsweise“, *1934)

„MKS und BSE, / Blei im Fisch und Gift im Schwein, / Tollwut-Fuchs beißt Sanftmut-Reh / Lasst uns Vegetarier sein!“ (Fritz-J. Schaarschuh, deutscher Philologe und Aphoristiker, *1935)

„In demokratischen Ländern werden zwar gewöhnlich Menschenrechte geachtet, die Rechte der Tiere jedoch nur in den seltensten Fällen respektiert. Doch das Prinzip der wechselseitigen Abhängigkeit der Erscheinungen lehrt uns, dass wir mit allen Wesen gleichermaßen verbunden sind. Meist vergessen wir diesen Punkt aber und machen uns keine Gedanken über die Folgen, die negatives Verhalten unsererseits auf kurze oder lange Sicht auf unsere Lebensumstände haben wird. Die überhandnehmende Ausbeutung von Tieren und Natur wird zukünftig wahrscheinlich Auswirkungen auf unsere Versorgung mit Nahrungsmitteln und unserer Gesundheit haben. Wenn wir darüber nur einen Moment nachdächten, würden wir mit Sicherheit ein System schaffen, das stattdessen auf Tier- und Umweltschutz setzt.“ (Dalai Lama / Tendzin Gyatsho, buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, *1935)

„Wir müssen erkennen, dass es ökologischer Selbstmord ist, eine fleischbasierte Landwirtschaft und Ernährung beizubehalten.“ (Michael W. Fox, britischer Tierarzt und Autor, *1937)

„Tierschutz ist auch immer Menschenschutz! Von der Würde des Menschen können wir erst sprechen, wenn wir gelernt haben, die Würde der Tiere zu respektieren. Der Tag wird kommen, an dem im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland nicht nur die Würde des Menschen, sondern auch die Würde der Tiere geschützt wird.“ (Franz Alt, deutscher Journalist, *1938)

„Die Beiträge der Rinderhaltung zum Treibhauseffekt sind ähnlich groß wie die des gesamten Autoverkehrs, wenn wir die Waldrodung fürs Rind und für Futtermittel einbeziehen.“ (Ernst Ulrich von Weizsäcker, deutscher Naturwissenschaftler und Politiker, *1939)

„Wenn Schlachthäuser Glaswände hätten, würden alle Menschen vegetarisch leben.“ (Paul McCartney, britischer Ex-Beatle, *1942)

„Das Fleisch, das wir essen, ist ein mindestens zwei bis fünf Tage alter Leichnam.“ (Volker Elis Pilgrim, deutscher Schriftsteller, *1942)

„Als wir eines Tages über Freiheit und Gerechtigkeit sprachen, saßen wir gerade bei Steaks. Ich esse Elend, dachte ich mir, als ich den ersten Bissen zu mir nahm. Und spuckte ihn aus.“ (Alice Walker, US-amerikanische Schriftstellerin und politische Aktivistin, *1944)

„Entweder ist das Tier nicht wie wir, dann gibt es keinen Grund, das Experiment durchzuführen; oder aber das Tier ist wie wir, und in diesem Fall sollten wir mit dem Tier keinen Versuch durchführen, der uns empören würde, wenn es an einem von uns unternommen würde.“ (Peter Singer, australischer Philosoph und Ethiker, *1946)

„Vor 130 Jahren hat die Kirche geschwiegen, weil es nur Schwarze waren. Vor 60 Jahren hat die Kirche geschwiegen, weil es nur Juden waren. Heute schweigt die Kirche, weil es nur Tiere sind.“ (Christa Blanke, deutsche Theologin und Tierschützerin, *1948)

„Die Fleischindustrie ist eine der ökologisch zerstörerischsten Industrien auf unserer Erde. Für die Aufzucht und das Schlachten von Schweinen, Kühen, Schafen, Truthähnen und Hühnern bedarf es nicht nur enormer Landflächen und Wassermengen, sie trägt auch mehr zum Ausstoß von Treibhausgasen bei als die gesamte Automobilindustrie.“ (Paul Watson, kanadischer Gründer der Sea Shepherd Conservation Society, *1950)

„Ich persönlich verzichte seit 35 Jahren auf Fleisch und die Teilnahme an Grippewellen.“ (Ruediger Dahlke, deutscher Arzt und Psychotherapeut, *1951)

„Wenn das Problem unsichtbar ist […], dann entsteht auch eine ethische Unsichtbarkeit.“ (Carol J. Adams, US-amerikanische Autorin, *1951)

„Fleisch ist ein Stück Lebenskraft, solange es lebt.“ (Marie-Luise Holzer-Sprenger, deutsche Autorin, *1952)

„Die Nazis unterhielten Vernichtungslager mit menschlichen Insassen, und wir unterhalten Vernichtungslager mit tierlichen Insassen.“ (Helmut F. Kaplan, österreichischer Autor und Tierrechtler, *1952)

„Jedes Stück Fleisch, das wir heute weniger essen, ist ein Stück Weg zu Gott.“ (Guido Knörzer, deutscher Theologe und Philosoph, *1956)

„Meine besten Leistungen habe ich erbracht, als ich 30 Jahre alt und Veganer war.“ (Carl Lewis, US-amerikanischer Leichtathlet, *1961)

„Das beste Fleisch ist immer noch Fruchtfleisch.“ (Andreas Michalsen, deutscher Chefarzt der Abteilung Naturheilkunde im Immanuel Krankenhaus Berlin, *1961)

„Der moderne Karnismus baut auf flächendeckender Gewalt auf. Dieses Ausmaß an Gewalt ist notwendig, um genug Tiere zu schlachten, damit die Fleischindustrie ihre derzeitigen Gewinnmargen halten kann. Der Karnismus ist derart gewalttätig, dass die meisten Menschen nicht bereit sind, Zeugen dieser Gewalt zu werden. Und wer es doch wird, für den kann es verstörende Folgen haben.“ (Melanie Joy, US-amerikanische Psychologin und Autorin, *1966)

„Die Milchindustrie ist vielleicht sogar die brutalste Tierindustrie überhaupt. Sie ist ausbeuterisch, es gibt dort, was die Opferzahlen angeht, wahrscheinlich sogar mehr Leiden, als in der Fleischindustrie.“ (Melanie Joy, US-amerikanische Psychologin und Autorin, *1966)

„Veganer sind eingefleischte Vegetarier.“ (Andreas Dunker, deutscher Aphoristiker und Journalist, *1967)

„Fleischessern zu zeigen, dass man durch eine vegane Ernährung muskulöser und stärker werden kann, ist das Beste daran, eine veganer Fitnesstrainer zu sein.“ (Mike Mahler, US-amerikanerischer Fitnesstrainer und Autor)

„Gib tierische Lebensmittel für zwei Monate oder sogar nur für eine Woche auf und ich verspreche Dir, dass Du besser aussiehst und Dich besser fühlst und Du es für immer tun möchtest!“ (Alicia Silverstone, US-amerikanische Schauspielerin, *1976)

„Die Behauptung, dass eine vegane Lebensweise den Verzicht auf Lebensfreude bedeutet, kann ich keineswegs bestätigen und ich kenne auch ehrlich gesagt keinen Veganer, auf den eine freiwillige Selbstkasteiung zutreffen würde.“ (Björn Moschinski, deutscher Koch und Autor, *1979)

„Mein Proteinbedarf lässt sich problemlos über pflanzliche Quellen, wie z. B. Hülsenfrüchte, Nüsse, Produkte aus Soja, wie Tofu oder Sojamilch, decken. Eine rein pflanzliche Ernährung bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber der gemeinen Mischkost. Sie ist für den Körper leichter aufzuschlüsseln, und bei ihrer Verstoffwechselung treten weniger belastende Nebenprodukte auf. Da viele tierische Proteinquellen den Säure-Basen-Haushalt negativ beeinflussen, ist auch hier eine rein pflanzliche Kost überlegen.“ (Patrik Baboumian, veganer Strongman-Sportler und „Stärkster Mann Deutschlands 2011“, *1979)

„Meine Ausdauer ist gestiegen und ich fühlte mich die ganze Saison überhaupt nicht ermüdet. Ich glaube nicht, das man etwas essen sollte, das eine Mutter hatte.“ (Salim Stoudamire, US-amerikanischer Basketballer, *1982)

„Von der weltweit vorhandenen Ackerfläche könnten folglich sehr viel mehr Menschen ernährt werden, wenn die darauf angebaute Nahrung nicht für die die Erzeugung tierischer Produkte ver(sch)wendet würde. Eine Lösung des Welternährungsproblems ist folglich bei einem hohen Anteil tierischer Lebensmittel praktisch nicht möglich.“ (Karl von Koerber, Thomas Männle und Claus Leitzmann in „Vollwert-Ernährung: Konzeption einer zeitgemäßen und nachhaltigen Ernährung“)

„Durch die Senkung des Fleischkonsums auf ein auch der Gesundheit förderliches Maß könnten ein viertel oder mehr der klimarelevanten Emissionen vermieden werden. Der Übergang zu einer stärker pflanzlich orientierten Ernährung eröffnet somit das mit Abstand größte Einsparpotential (bis zu 100 Mio. t CO2-Äquivalente) im Ernährungssystem. Darüber hinaus würden die volkswirtschaftlichen Folgekosten der ernährungsbedingten Krankheiten (50 Mrd. DM/Jahr) erheblich reduziert.“ (Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags in “Vorsorge zum Schutz der Erdatmosphäre”)

Um keine Artikel zu verpassen, kannst Du Dich hier mit mir verbinden: Newsletter, RSS-Feed, Facebook, Twitter, Google+

Ich freue mich auch, wenn Du den Artikel mit Deinen Freunden teilst oder einen Kommentar hinterlässt.

{ 49 Kommentare }

  • Lucia 25. Oktober 2013

    100 Gründe weniger Fleisch zu essen. Da muss ich noch an mir arbeiten :-( Danke für diese Fleißarbeit, Christof! Liebe Grüße, Lucia

    Antworten
    • Yvonne Meyns 1. Oktober 2014

      Liebe Lucia, einfach anfangen, dann kommt der Widerwille Fleisch zu essen von ganz alleine…

      Antworten
    • ManuelaGuth 15. Dezember 2014

      Wow, du hast Dir wirklich viel Mühe gemacht, all diese Zitate zu sammeln.
      Ich habe vor sechs Wochen meine Ernährung auf komplett vegan umgestellt und bin letztlich erstaunt, wie unglaublich einfach das doch ist. Und ja, es fühlt sich wirklich gut an, wenn man beim Essen nicht ständig ein schlechtes Gewissen hat…
      Danke für deine Website.

      Antworten
    • Christof Herrmann 16. Dezember 2014

      Ich ernähre mich seit Anfang des Jahres vegan und kann nur bestätigen, was Du schreibst, Manuela. Beste Entscheidung ever, bestes Gewissen ever! Danke auch für Dein Lob zu meiner Webseite :-)

      Antworten
  • Christof Herrmann 26. Oktober 2013

    Hallo Lucia,

    die Zitate zu sammeln, war mir ein Vergnügen. Ich musste sogar rund 50 rauswerfen, weil es so viele waren. Ein Teil dürfte neu im deutschsprachigen Web sein, da ich einige aus dem Englischen übersetzt habe bzw. aus Büchern entnommen habe.

    Viele Grüße

    Christof

    Antworten
    • caro 29. Januar 2015

      Hallo Christof,
      würdest Du mir die „rausgeschmissenen“ Zitate schicken? Ich versuche gerade, ein „Überzeugungs-Essay“ zu schreiben, da brauche ich jede Stimme ;) Auf die „Großen“ hören die Leute ja eher als wenn man ihnen als 08-15-Bürger was erzählt..
      Lieben Dank!
      Sonnige Grüße,
      Caro

      Antworten
      • Christof Herrmann 29. Januar 2015

        Hallo Caro,

        minimalistisch wie ich bin, habe ich nur einen Teil der „rausgeschmissenen Zitate“ aufgehoben ;-) Habe sie Dir gerade gemailt.

        Viele Grüße

        Christof

        Antworten
        • Stephanie 4. Juni 2015

          Könntest du sie mir auch mailen?
          Arbeite für Ethik gerade an einer Ausarbeitung bezüglich des Fleischkonsums und finde die Zitate wundervoll.

  • Line 26. Oktober 2013

    Eine tolle Zusammenstellung, es waren einige Zitate für mich noch neu. Vielen Dank!
    Ich lebe seit 3,5 Jahren vegan, finde es aber ehrlich gesagt schon manchmal etwas anstrengend, die ewig einzige Veganerin in größeren Gruppen zu sein. Das hier zu lesen macht es wieder leichter. :-)
    Auch sonst ein Blog, den ich sehr gern verfolge.
    Ein schönes Wochenende!

    Antworten
    • harald winkler 10. Juni 2016

      wer gibt uns das Recht Tiere wochenlang,monatelang zu QUÄLEN um ca.4 min Gaumenfreude zuhaben ! NIEMAND aber auch niemand !!!!!!!! ich esse auch kein Fleisch seit 4 Jahren und ich fühle mich SUPER

      Antworten
  • Bettina 26. Oktober 2013

    Hallo Christof,
    da hast Du ja ganz schön viel gesammelt:) Ich kannte viele nicht. Ich bin überzeugt, dass sich das Bewusstsein vieler Menschen erweitern wird! Wir sind der Anfang, dem noch viele folgen werden:) Es bringt nur Vorteile sich vegan zu ernähren und man fühlt sich wunderbar:) Ich hoffe es kommen noch viele in den Genuss der pflanzlichen Ernährung :)
    Liebe Grüße und weiter so :)
    Betti:)

    Antworten
  • Stefan 27. Oktober 2013

    Ich wünsche mir auch, das die Menschen ein besseres Bewusstsein für ihr Essen bekommen. Der Schritt zu einer pflanzlichen Ernährung macht vieles besser. Ich kann nur jedem raten sich einmal damit zu beschäftigen. Wer in seinem Leben viele Jahrzehnte täglich zu mehreren Mahlzeiten greift, wird auch ein paar Stunden investieren können um sich seiner Ernährung bewusst zu machen.

    Antworten
  • Dani 27. Oktober 2013

    Vielen lieben Dank für diese Zusammenstellung, ich hoffe das sehr viele Menschen diese lesen werden und mit den Tieren anders umgehen werden. Den Tiere sind Lebewesen wie Du und Ich und haben Empfindungen, Gefühle und denken. Das grösste Raubtier auf dieser Welt ist leider der Mensch. Ich freue mich jeden Tag auf mein Obst, Gemüsse und Volkornprodukte …
    Danke sagt Dani

    Antworten
  • Anneki 27. Oktober 2013

    Danke für deine wertvolle Zeit die du in diese tolle Sammlung investiert hast…
    Ich lebe seit drei Jahren vegan… In letzter Zeit hab ich aber ziemlich geschwächelt. Wofür ich mich gleichzeitig jedes Mal geschämt habe, hatte aber ständig den Satz im Kopf „Jetzt ist es auch schon egal“ und hab wieder ein Croissant gegessen… Mehr und mehr hab ich fast vergessen warum ich mich eigentlich so vehement für den Veganismus ausgesprochen hatte… Jetzt weis ich es wieder- Danke…

    Anneki

    Antworten
  • Christof Herrmann 28. Oktober 2013

    Ich danke Euch Fünf für die netten motivierenden Kommentare und all denen, die meine Zitatensammlung auf Facebook & Co geteilt haben.

    Jeder einzelne Verzicht auf „tierische Produkte“ ist ein Gewinn für die Tiere, für die Umwelt, für den Mitmenschen und nicht zuletzt für einen selbst!

    Wie so oft auf meinem Blog und wie so oft im Leben passt auch hier die Minimalismus-Maxime Weniger ist mehr.

    Viele Grüße aus Franken

    Christof

    Antworten
  • Miss Perfekt 31. Oktober 2013

    Schöne und inspirierende Zitate.

    Antworten
  • Amora 1. November 2013

    oh wie schön !
    Jetzt habe ich hundert Zitate mehr die ich verteilen kann.
    Es lebt sich so viel leichter als Veganer,
    herzlichen Dank Christoph,
    Amora

    Antworten
  • Hungerkünstler 1. November 2013

    Ich bin schon überrascht wie viele bedeutende Köpfe sich für den Vegetarismus ausgesprochen haben (ob sie wirklich alle reine Vegetarier waren ist eine andere Frage). Die Argumente für den Verzicht auf Fleisch und Fisch sind eigentlich für jeden gut nachvollziehbar. Und dennoch sind wohl mehr als 90 % der Leute in D strikt dagegen auch nur einen „Veggietag“ pro Woche den Kantinen zu empfehlen. Ich denke die Liebe zum Fleischgericht ist viel Gewohnheitssache, meist schon in der Kindheit angelegt.
    Dass Veganer es schwerhaben im Alltagsleben, wie es auch hier schon angedeutet wurde, liegt auf der Hand. In Gasthäusern, Berghütten und bei Einladungen wird es für sie sicher oft sehr schwierig. Und wie kann das mit veganer Kost in Kitas, Ganztagsschulen, Krankenhaüsern, Seniorenheimen etc. funktionieren?

    Antworten
    • Yvonne Meyns 1. Oktober 2014

      Hallo Hungerkünstler,

      es ist eigentlich ganz einfach, man bestellt in Gasthäusern, Berghütten, Krankenhäusern usw. einfach nur Gemüse oder Salat – wo ist das Problem ? Die meisten Fleischgerichte werden ja mit Gemüse angeboten… Es gibt leider keine Ausreden, um Fleischfresser zu bleiben :-)

      Antworten
  • Pit 3. November 2013

    Als überzeugter Vegetarier und Möchtegern-Veganer nusste ich doch schlucken bei so manchem Zitat. Gleich beim ersten z.B., dem von Mahavira. Kein Tier töten? Wie soll das gehen? Wie soll ich Kartoffeln anbauen, ohne Würmer mit dem Pflug zu zerteilen? Wie über die Straße gehen, ohne Insekten zu zertreten, wie nur rumsitzen, ohne Milben zu ersticken? Karen Duve hat sich in ihrem Buch „Anständig essen“ zu Recht Gedanken gemacht, ob sie gefährliche Parasiten, die ihre Pferde qualvoll zugrunde richten wollen, töten „darf“ oder nicht. An diesem Beispiel wird auch die Absurdität des vierten Zitates (von Siddhartha) deutlich: „… wer gegen alle Wesen gütig gesinnt ist, hat keinerlei Feindschaft zu fürchten.“ Das ist doch Unsinn. Es wird immer Wesen geben, die sich auf meine Kosten bereichern wollen (nicht nur Menschen), ganz egal, wie ich ihnen begegne.
    Warum ich so meckere? Weil dieses Thema so oft so romantisch und schwarzweiß dargestellt wird, und das wird leider auch in manchen der Zitate deutlich. Seit ich keine Tiere mehr esse, musste ich begreifen, dass das alles nur hilfloses Stückwerk ist. Esse ich keine Schweine mehr, „darf“ ich auch keine Mücke mehr erschlagen (was ich in der Tat nicht mache), aber ich „dürfte“ auch keine Kartoffeln mehr anbauen (s.o.).
    Leben ohne Töten ist nicht möglich! Dem Menschen kann kein Vorwurf gemacht werden, wenn er Tiere isst (was in manchen Deiner Zitate aber doch geschieht), hat er sich damit doch lediglich an die Welt angepasst, in die er geworfen wurde.
    Tiere nicht zu quälen, nicht zu töten und nach Vermögen zu beschützen ist keine Frage der Moral (auch die blickt aus manchen Zitaten heraus), sondern einzig die der persönlichen Einstellung.
    So esse ich z.B. keine Tiere, weil es mir weh tun würde, weil mein Mitleid mich quält, und weil ich nicht gegessen werden möchte. Das macht mich in keiner Weise zu einem besseren Menschen. Nur zu einem traurigeren.

    Antworten
    • Valentina 5. Februar 2014

      Ich denke es macht schon einen Unterschied, ob du ein Insekt zerquetschst auf der Strasse oder ob du ein Schwein töten lässt für den Genuss.
      Das Insekt tötest du nicht absichtlich oder für deinen Nutzen.

      Antworten
      • Sandra 5. Februar 2014

        @ Pit: „…wird auch die Absurdität des vierten Zitates (von Siddhartha) deutlich: “… wer gegen alle Wesen gütig gesinnt ist, hat keinerlei Feindschaft zu fürchten.”
        Ich denke, es geht hier nicht generell ums Töten oder Nichttöten, sondern eher um das „gütig gesinnt sein“…Auch die Menschen in Tibet und im Himalaja müssen töten, um zu überleben, wenn sie keine andere Möglichkeit haben und monatelang eingeschneit sind, und keine Pflanzen oder Supermarkt zur Verfügung haben, aber Sie tun es nicht mit Gewalt, sondern mit Respekt und Demut dem Tier gegenüber und wenn aus Versehen ein Tier stirbt, dann schicken Sie es mit vielen guten (vor allen ernstgemeinten) Wünschen auf die Reise in ein besseres Leben. Ein Lama hat mal sehr schön erklärt, „…wenn deine Familie vom „Tiger“ angegriffen wird, dann ist es deine Aufgabe, deine Familie zu schützen! (Also der Tiger steht nur symbolisch für die „gemeinen Biester“…)
        Interessant wird es, wenn man all die verwirrenden Störgefühle des Geistes, wie Wut, Haß, Eifersucht, Stolz, Neid…etc. anfängt abzulegen, auch das ist eine Form von Bewußtheit und Freiheit…sich bewußt zu entscheiden…Will ich das jetzt? He, das sind ja nur meine eigenen Gedanken/Störgefühle, ein anderer empfindet etwas ganz anderes dabei oder sogar gar nichts in der gleichen Situation, weil es eben unsere eigenen Gewohnheiten und Erfahrungen sind…Wir haben die Wahl!
        Was wir heute säen – ernten wir morgen!
        Und doch, es ist möglich ein Leben ohne zu töten, z.B. als Fruktarier! Wir könnten schon, aber wenn wir ehrlich sind, wir wollen nur nicht! Wir wollen nicht in diesem Maße verzichten…wir sind einfach noch zu bequem!
        Dennoch finde ich, wenn jeder bei sich damit anfängt, was geht, ohne andere Menschen dafür zu verurteilen, wenn sie es noch nicht tun, dann wird auch das zur guten Gewohnheit…und wir gewöhnen uns immer mehr daran Gutes zu tun und es macht richtig viel Freude! Leider ist es umgekehrt genauso, wenn man sich die schlechten Gewohnheiten mehr und mehr annimmt, sinkt die Hemmschwelle…
        Wie heißt es doch so schön:
        Achte auf deine Gedanken, denn sie werden deine Worte.
        Achte auf deine Worte, denn sie werden deine Taten.
        Achte auf deine Taten, denn sie werden zu Gewohnheiten.
        Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
        Achte auf deinen Charakter, denn er wird zu deinem Schicksal.

        Achtsame Grüße von Sandra

        Antworten
      • Pit 5. Februar 2014

        @Valentina: „Das Insekt tötest du nicht absichtlich oder für deinen Nutzen.“
        Aber natürlich töte ich es für meinen Nutzen: Ich will über die Straße gehen. Allgemeiner: ich will leben! Dafür nehme ich das Töten sehenden Auges in Kauf. Das kann man sicher nicht „Absicht“ nennen, doch aus der Sicht eines Tieres macht es keinen Unterschied, ob man ihm absichtlich das Leben nimmt oder nur, weil man es aufs Spiel gesetzt hat.

        Antworten
      • Pit 5. Februar 2014

        @Sandra: „Und doch, es ist möglich ein Leben ohne zu töten, z.B. als Fruktarier!“
        Den Fruktarier möchte ich sehen, der es schafft, Streuobst von einer Wiese aufzuklauben, ohne dabei andere Mitwesen zu töten. Warum ist es so schwer auszusprechen, dass Leben ohne Töten nicht geht?
        Was Du aber danach sagst („Wir wollen nicht in diesem Maße verzichten…wir sind einfach noch zu bequem!“), kann ich unterschreiben.
        Dazu passt aber auch Deine Aussagen über „Respekt und Demut dem Tier gegenüber“. Dies mag eine lobenswerte Einstellung (z.B. der Tibeter) zu sein. Ehrlich. Doch könnte man darin auch den verzweifelten Drang zur Selbstberuhigung sehen, weil sich schämt, dass man nicht bereit ist („zu bequem“), auf das eigenes Leben zu verzichten, um es Anderen zu lassen, sondern schlicht nach dem Recht des Stärkeren handelt.
        Und das war alles, was ich sagen wollte: Wir alle bleiben die Lebensvernichter, die wir schon als Fleischesser waren, Gesinnung hin, Gesinnung her – weshalb ich einfach keine Grundlage dafür sehe, anderen Menschen vorzuschreiben, was man töten darf und was nicht (was in einigen der Zitate oben aber geschieht!).

        Antworten
      • harald winkler 10. Juni 2016

        ganz richtig ,,immer die wortfechterei! es geht darum dass ich nicht absichtlich töte und vorher das arme Tier quäle !!! und nebenbei erwähnt; derjenige der nicht tötet oder getötete tiere isst ,ist auf jeden FALLE ein besserer Mensch !

        Antworten
        • Pit 11. Juni 2016

          @harald: Ja, ganz richtig, man kann Wortgefechte führen, oder sich mit pauschalen und plakativen Worthülsen auf uneinnehmbares Territorium flüchten, dem es an jeder Untermauerung fehlt (außer durch besonders große Buchstaben).

  • Christof Herrmann 5. November 2013

    @Hungerkünstler
    Wenn die Nachfrage nach veganer Kost da ist, werden sich Kitas, Ganztagsschulen, Krankenhaüser, Seniorenheimen etc. eben umstellen müssen. Sehe da kein Problem. Einrichtungen und Restaurants, die das verpassen, brauchen sich nicht wundern, wenn der Umsatz zurückgeht. Wo es nichts oder kaum etwas Vegetarisches gibt, geh ich und viele andere schon lange nicht mehr hin. Ob das der Grund ist, warum ein paar dieser Wirtshäuser zugemacht hat, kann ich nicht sagen. In Uni-Vierteln (und nicht nur dort) größerer Städte bekommt man schon an fast jeder Ecke vegetarische und vegane Speisen oder ist es selbstverständlich Kaffee mit Sojamilch zu bekommen.

    @Pit
    Verstehe ehrlich gesagt nicht, worauf Du hinaus willst. Warum sollen sich Tierschützer, Vegetarier und Veganer nicht zu Wort melden dürfen (und ich ihre zugegeben teilweise aus dem Zusammenhang gerissenen Zitate zusammenstellen), auch wenn Tierleid nie ganz zu vermeiden sein wird, selbst wenn alle Menschen vegan leben würden? Wir hören ja auch nicht auf, uns für Frieden auf der Welt einzusetzen, obwohl es immer Mord und Totschlag geben wird. Und was, wenn nicht die Ethik und Moral hindert uns daran, anderen Lebenwesen Schmerzen zuzufügen (meines Wissens besitzen fast alle Tiere ein Zentralnervensystem und können demnach Schmerzen empfinden)?

    Antworten
  • Sabrina Schneider 5. November 2013

    So jetzt war ich auch hier..un schreib nochmal ein paar Sätze :) Ich selbst bin 23 Jahre alt und 14 Jahre Vegetarier…und ich finde es sind viele schöne Zitate dabei. Und obwohl ich schon sehr viele kannte, waren doch einige neue dabei-echt schön :) grüße Sabrina

    Antworten
  • Pit 6. November 2013

    Lieber Christof.
    Zunächst einmal: auch ich habe einige schöne Zitate in der Sammlung entdeckt (z.B.: “Gewohnheit versöhnt die Menschen mit jeder Gräueltat.“). Entschuldige, dass ich in meinem Kommentar nur negativ gesprochen habe.

    Worauf ich hinaus wollte? An zwei Beispiel-Zitaten hatte ich versucht, mein Anliegen zu erläutern. Diese beiden halte ich einfach für nicht sinnvoll und auch falsch. Dennoch bedienen Vegetarier sich ihrer offensichtlich gern, um ihre Lebensweise zu untermauern.
    Da sagt Mahavira: „Kein Wesen darf man töten“, und wir Vegetarier rufen: „ja, genau, mein Reden!“ und zertreten im nächsten Moment einen Käfer. „Kein Wesen darf man töten“ ist falsch in meinen Augen. Wir müssen sogar töten, um zu leben. Durch einen solchen Satz Vegetarismus zu stützen halte ich daher für unlauter.

    Ich kämpfe gegen die Selbstgerechtigkeit, die zumindest ich bei manchen Vegetariern beobachte und die hier und da auch in den Zitaten aufblitzt. Ich möchte deutlich machen, dass Vegetarismus kaum etwas ändert auf der Welt. Man schützt ein paar tausend hochentwickelte Lebewesen während der eigenen Lebenszeit, aber das Sterben vieler Millionen kleinerer Tiere durch die eigene Hand bleibt ungesehen – kein Grund also, sich wirklich besser zu fühlen – oder sogar Fleischesser unmoralisch zu nennen (wie in manchen Zitaten geschehen).

    Vegetarimus ist nur ein winziger Schritt auf einem laaangen Weg mit unerreichbarem Ziel. Das meinte ich mit Stückwerk. Das muss uns Vegetarier klar sein und sehr demütig machen, meine ich. Manche der Zitate aber verschleiern dies durch zu viel Blauäugigkeit.

    Antworten
  • Torsten 8. November 2013

    Fleischesser, aber auch Vegetarier und Veganer sind insoweit unmoralisch als es um die Herkunft und Produktion der Lebensmittel geht! Was nützt es vegan zu essen, wenn der landwirtschaftliche Boden für das Gemüse erst durch Rodung gewonnen, mit schweren Maschinen verdichtet und mit Mengen von Chemikalien (Dünger, Pestizide) behandelt werden muss? Da lob ich mir das Steak von einer „glücklichen“ (Bio)Kuh vom Bauern aus der Region …

    Antworten
  • Christof Herrmann 8. November 2013

    @Pit
    Ich bin der Meinung, dass alles Leben zu schützen ist, also auch das von Würmer und Pflanzen. Zitate (besser: Maximen) wie „Kein Wesen darf man töten“ machen deswegen für mich Sinn. Dass dies aber nicht möglich ist, wenn wir überleben wollen, versteht sich von selbst, aber wir können versuchen, möglichst viel Leben zu schützen. Ganz einfach geht das halt, indem man sich vegetarisch, besser rein pflanzlich ernährt. Aber auch in anderen Lebensbereichen ist Tier- und Pflanzenschutz täglich und ständig zu realisieren. Weniger und langsamer Auto fahren, Wanderwege nicht verlassen, beim Radfahren den Mund zu machen etc.

    @Torsten
    Das ist aber doch gerade ein Argument für die pflanzliche Ernährung! 1 kg frisches Gemüse verursacht nur etwa 1,5 bis 2 % der CO2-Emissionen von 1 kg Steak (Rindfleisch). Um 1 kg Rindfleisch zu erzeugen, werden ca. 16 kg Getreide und Soja verfüttert. Dementsprechend wird für die Fleischproduktion auch die zigfache Fläche benötigt. Die Zahlen schauen bei Ökobetrieben zwar etwas besser aus (ich glaube ein Fünftel weniger Kohlendioxid etc.), aber das Verhältnis zum Bio-Gemüse bleibt bestehen.

    Antworten
  • Pit 11. November 2013

    @Christof: Bin ja mit fast allem einverstanden, was Du sagst, nur eben nicht mit dem „müssen“ und dem „dürfen“.
    Wollen wir leben, müssen wir töten und dürfen wir töten. Sich das Gegenteil auch nur als persönliche Maxime zu setzen halte ich für sehr falsch. Anstatt auf mein Herz zu hören, höre ich dann bald nur noch auf das Gesetz. Anstatt aus Achtung der Würde oder aus Empathie Leben zu schützen, schütze ich es bald aus Gesetzlichkeit. Den kurzfristig geretteten Tieren mag das egal sein können. Mir jedoch ist es sehr wichtig, was mich antreibt: Gesetz oder eine tägliche innere Haltung (die ich Dir nicht abspreche, versteh mich bitte nicht falsch).
    Noch ein kleiner Punkt: Würde ich diese Gesetzlichkeit leben, würde ich sie auch bald nach außen vermitteln (wie in vielen Deiner Zitate geschehen), und das ist unserer gemeinsamen Sache gar nicht zuträglich. Denn „müssen“ und „dürfen“ lässt beim andersdenkenden Gegenüber zu Recht sofort eine Klappe fallen, und jede Diskussion ist dann oft faktisch zuende. Ich glaube, genau diese Gesetzlichkeit ist der Grund dafür, warum sich Fleischesser in vielen Gesprächen über „kein Fleisch Essen“ sehr schnell persönlich angegriffen fühlen und unter hohem Druck stehen, der so manche Auseinandersetzung außerordentlich emotional und unfruchtbar werden lässt.

    Antworten
  • Christof Herrmann 21. November 2013

    Solange wir sonst einer Meinung sind, Pit, kann ich damit leben ;-) Deine Aussage „Wollen wir leben, müssen wir töten und dürfen wir töten.“ halte ich jedenfalls für gefährlich. Damit kann man ja jederzeit das Ausbeuten und Töten von Tieren rechtfertigen. Ich hoffe und glaube, dass die Tiere irgendwann den Menschen gleichgestellt werden. Dann wäre es natürlich auch gesetzlich verboten, Tiere auszubeuten, zu töten und zu essen. Übrigens haue ich jetzt nicht jedem Fleischesser am Nebentisch diese Zitate um die Ohren. Ich gebe Dir recht, dass man bei dem Thema behutsam vorgehen muss. Als ich diesen Artikel veröffentlicht und auf Facebook geteilt habe, hatte ich nach einer Stunde zehn Follower weniger. Das waren dann wohl welche, die sich auf den Schlips getreten fühlten. Auf der anderen Seite wurde der Artikel aber so oft geteilt, dass ich innerhalb weniger Stunden 50 neue Follower hatte. Das zeigt mir wiederum das große Interesse am Vegetarismus und am Veganismus …

    Antworten
  • Hans 27. Dezember 2013

    „Wir sollten essen, was die Natur uns freiwillig gibt. Das, was vor uns wegläuft und das, was wir erst einfangen und töten müssen, ist nicht für uns bestimmt. Das ist eine Grausamkeit, und nur wer nicht zu lieben gelernt hat, kann dies tun. Wenn eine Frucht reif wird, verändert sich ihre Farbe, sie wird größer und sie sagt uns: ‚Ich bin reif, bitte pflücke mich! Wenn Du mich nicht ißt, werde ich herunterfallen und verderben.‘ Ebenso ist es mit dem Getreide und anderen Pflanzen. All das erhalten wir als ein Geschenk Gottes, und dies ist zu unserer Nahrung bestimmt.“ – Rabindranath Tagore (1861-1941), bengalischer Dichter

    Antworten
  • Ulrich 2. April 2014

    Eine schöne Sammlung. Danke dafür!

    Antworten
  • Sabrina 30. August 2014

    Ich sammle auch Tierrechtszitate :-)

    Darf ich meine Sammlung zu der Deinigen hier ergänzen? Falls nicht, einfach wieder löschen (auch wenn ich es schade fände):

    http://steingemaelde.blogspot.co.at

    Liebe Grüße aus dem Burgenland!

    .

    Antworten
  • Tobias 2. Oktober 2014

    Eine ganz wunderbare Sammlung! DANKE!

    Antworten
  • Ulrike 6. Oktober 2014

    @Sandra:
    Töten ist natürlich immer ein Akt der Gewalt ( von Tod durch Streicheln habe ich jedenfalls noch nichts gehört), dennoch möchte hier wohl niemand Menschen das Fleischessen vorwerfen, die keine andere Möglichkeit zum Überleben finden, zudem schlafen die meisten Tiere in der Natur auch nicht einfach friedlich ein. Es gilt das Recht des Stärkeren, von dem wir, unserer Möglichkeiten wegen, uns gerne abhängen dürften umd sollten.
    Die allermeisten Menschen jedoch sind nicht darauf angewiesen, dass ein Tier für sie sein Leben lässt und aus alten Traditionen auszubrechen erfordert Mut, Fantasie, Weisheit , Neugier – Eigenschaften, die sehr ungleich über die Menschen verteilt sind.Zudem bietet die räumliche Distanz zu den Orten des Schreckens, Verbindungen sprengende Verpackungen, bzw. Portionierungen ( ein Würstchen erinnert wenig an Tier), sowie eine für die Nahrungsmittelindustrie eingesetzte Werbung, die nach altem Glauben z.B. vermitteln will, Milch sei etwas Gesundes, gute Voraussetzngen fürs Verdrängen, bzw. dafür, so weiter zu machen, wie bisher.
    Ob man wirklich so sehr “ auf seine Gedanken achten „kann, möchte ich bezweifeln – der Mensch hält sich gern für einflussreicher, als er es eigentlich ist.
    Währen wir alle so hübsch fähig “ Herr unserer Gedanken“ zu sein, gäbe es keine Kriege, keine Haftanstalten, keinen Neid, keine Eifersucht, keine Angst, keine Armut, keine Mastställe, keine Dicken, keine Raucher, So wie der Übergewichtige im Grunde ( meist) nur seinem Instinkt folgt, möglichst viel Energie zu sich zu nehmen und für magere Zeiten anzusparen, legt der Gierige sich einen Vorrat an, für schlechte Tage, die da kommen mögen, mit der Absicht, sich und seine Familie abzusichern.
    Gut möglich, dass wir durch unsere technische Entwicklung einfach die Instinkte überholt haben – vielleicht sind Kriege einfach nur dazu da, dass das Erbgut der Stärksten weitergetragen wird.
    Die Auswüchse lassen sich durch veränderte Nachfrage bzw. Ablehnung bestimmter Produkte sehr einfach regulieren. Ich glaube, wir stecken bereits mitten im Aufbruch….

    Antworten
  • caro 29. Januar 2015

    ..zu eurer Diskussion möchte ich auch gerne noch meinen Senf dazugeben: Ich denke, es läßt sich natürlich nicht vermeiden, eine Ameise zu zertreten, wenn man sich fortbewegt, oder eine Fliege beim Joggen zu verschlucken. Das verstehe ich aber nicht unter „Töten“. Es ist ein Unterschied zwischen zielgerichtetem, absichtsvollem Handeln (wie Folter in einer Mastanlage), das den Tod eines Lebewesens verursacht, der zu vermeiden gewesen wäre und einem „Unfall“, der nur aus meiner Existenz heraus geschieht. Jedes Lebewesen hat das Recht, zu leben – und dazu gehört auch, sich frei zu bewegen und zu entfalten, wie es seiner Natur entspricht. Unfälle passieren immer. Aber es ist ein Unterschied, ob einem eine Katze vors Auto läuft oder ob man auf Katzen zusteuert, wenn man welche am Straßenrand sieht, oder?!
    PS: Tiere, die MIR ans Leder wollen, müssen allerdings mit einer Antwort rechnen – da ziehe ich ganz klar meine vegane Grenze. Eine Mücke, die mich sticht, darf ich nach meiner persönlichen Ethik auch platthauen. Wenn mich jemand angreift, ohne dass ich ihm was getan habe, darf ich mich auch wehren.. Das ist dann natürliche Auslese, wie eben auch mit Löwen und Gnus- denen macht man auch keinen Vorwurf, wenn sie jagen, um zu leben – aber man macht auch den Gnus keinen Vorwurf, wenn sie sich wehren ;)

    Antworten
  • Roland Knecht 31. August 2015

    Danke, dass ihr diesen Planeten ein Stückchen besser macht! <3 LIEBE GRÜSSE AN ALLE VERNÜNFTIGEN PFLANZENFRESSER <3

    Antworten
  • Alexander Wenny 10. März 2016

    Ich habe bis zu meinem 40. Lebensjahr viel Fleisch gegessen.
    Seit ich weiß das die Tiere so Leiden müßen, habe ich ein ganz schlechtes
    Gewissen.
    Die Vorstellung das ich großes Leid in meinem Bauch habe, schockt mich.
    Werde nur noch vegetarisch Essen.

    Antworten
    • Christof Herrmann 10. März 2016

      Dann wirst Du vielleicht bald ganz auf Tierliches verzichten. Eier, Milch und Käse verursachen ja genauso den Tod von Tieren (Kälbchen, männliche Kücken) und mindestens genauso viel Leid wie die Fleischindustrie. Ich habe den Schritt zur reinen Pflanzenkost in den letzten zweieinviertel Jahren keine Sekunde bereut.

      Alles Gute und einfach bewusste Grüße

      Christof

      Antworten
  • Jührgen 17. Mai 2016

    Also Ich muss sagen, vegetarisch leben reicht mir schon nicht mehr. Ich bin jetzt auf vegan umgestiegen. Am Anfang ist das noch sehr ungewohnt, klar. Aber man gewöhnt sich dran. Vor allem wenn man zu jeder Mahlzeit eine Kleinigkeit hinzufügt. Das kann mal ein leckeres Rumpsteak sein, aber auch mal ein Wiener Schnitzel. Wichtig ist, dass das Fleisch noch schön blutig ist, ansonsten schmeckt das ja nicht. Ich hab meinen eigenen Schlachter, zu dem Ich auch ein relativ gutes Verhältnis habe. Seine Kühe sind einfach die saftigsten, weil Sie sich kaum bewegen und nur herumstehen, so wird das Fleisch auch nicht zäh. Ich such mir da meistens im vorraus eine aus (Kleiner Tipp, nehmt die Kälber, die sind schön zart).
    Also, ein paar Beilagen schaden ja nicht. Ich bin mit meiner Entscheidung zum Vegan leben sehr zufrieden und würde diese Entscheidung auch immer wieder treffen.

    Mit einfach bewussten Grüßen,

    Jührgen.

    Antworten
    • C. 1. Juni 2016

      Vielleicht hast du Kinder oder eine Frau? Dann wollen wir mal hoffen, dass sie niemandem über den Weg laufen, der von sich behauptet, wie ein Mönch zu leben und das Ganze erst Spaß macht, wenn man sich ab und zu die entsprechende „Beilage“ ins Gebüsch zerrt…
      Vielleicht ist er ja auch gleichgeschlechtlich orientiert – dann wärst du so das Betthupferl, wer weiß.
      Ich korrigiere mich mal: Dann wollen wir mal hoffen, DASS sich jemand findet, der…

      Antworten
    • Christof Herrmann 2. Juni 2016

      Provokation – Gegenprovokation. Bringt uns irgendwie auch nicht weiter, oder ;-)

      Antworten
  • Tanja 29. Mai 2016

    Schöne Sammlung?
    Ich habe auch noch ein Zitat welches sehr schön passt.
    „Es gibt kein ‚humanes Schlachten‘ genauso wie es keine humane Vergewaltigung, humane Sklaverei und keinen humanen Kindesmissbrauch gibt. Wie kann das Schlachten von Milliarden unschuldiger Lebewesen mit Liebe, Menschlichkeit und Anteilnahme geschehen? Menschen mögen in der Lage, Entschuldigungen für die Misshandlungen der Opfer zu finden und diese zu ignorieren, aber das entlastet nicht die grausame Tat, vor allem nicht aus der Sicht der Opfer und das ist das einzige was zählt.“( Gary Yourofsky)

    Antworten
  • Melissa Amtmann 24. September 2016

    Hallo ich bin 13 Jahre alt und Vegetarier und ich bin echt froh kein Fleisch essen mehr zu können anfangs ist es komisch aber jetzt merke ich garnicht mehr das ich auf Fleisch verzichte.Also der wahre Grund qarum ich auf die Website gekommen bin,ist das ich in whatsApp gesehen habe wie Leute pb’s nehmen auf denen tote Hunde abgebildet sin und das das aufhören soll ,ich selber bin akresiv geworden weil die jenigen ohne Schuldgefühle Käfer oder fliegen zerquetschen und dann mit sowas kommen Sie sind ja eigentlich nicht besser wie die Hunde Töter natürlich ist es auch schön das sie mal etwas weiter denken aber das ist einfach nicht gerecht.ich hoffe das können welche nachvollziehen …

    Antworten

Hinterlasse einen Kommentar