Gelesen im April und Mai: Vegan für alle, Schlaflos in der Regenzeit, Liverfool …

Gelesen im April & Mai: Vegan für alle, Schlaflos in der Regenzeit, Liverfool …

Drei Wochen der letzten beiden Monate bin ich auf dem Fränkischen Gebirgsweg gewandert. Da ich unterwegs nicht zum Lesen kam, gibt heute eine Doppelausgabe meiner Gelesen-Rubrik. So sind doch wieder sechs Bücher und über 1.400 Seiten zusammengekommen.

Meine Bücher des Monats sind das Kochbuch „Vive la Provence! – Vegan genießen auf südfranzösische Art“ sowie „Schlaflos in der Regenzeit“, Johanna Wagners Plädoyer für ein einfach bewusstes Leben.

Fach- und Sachliteratur

  1. Das praktische Handbuch zur Sony RX100 II & RX100 von Martin Vieten (Erscheinungsjahr: 2013, meine Bewertung: 4 von 5 Sternen)
    Bedienungsanleitungen für Digitalkameras sind selten zu gebrauchen. Zum Glück gibt es für meine Kompaktkamera Sony RX100 im Handel ein ausführliches Handbuch, das ich in den letzten Wochen durchgearbeitet habe. Mal sehen, ob ich diesen Sommer auf der Alpenüberquerung Salzburg-Triest mehr aus den Bildern heraushole als im letzten Jahr.
  2. Vive la Provence! – Vegan genießen auf südfranzösische Art von Heike Kügler-Anger (2012, 4,5 Sterne)
    Ratatouille, gefüllte Tomaten, Gemüse-Bouillabaisse, Aïoli, Zwiebelkuchen, Quiches, Socca, Schokoladenmousse, Feigenauflauf … In der provenzalischen Küche gibt es viele köstliche Gerichte, für die man keine tierischen Produkte braucht. Erfreulicherweise gelingen die 150 Rezepte in „Vive la Provence!“ und kommen mit Zutaten aus, die es auch bei uns zu kaufen gibt.
  3. Das Praxisbuch Samsung Galaxy S4 Mini von Rainer Gievers (2013, 4 Sterne)
    Nachdem ich vergeblich versucht habe, ein Fairphone zu bekommen, musste ich mir ein wenig nachhaltiges Smartphone zulegen. Damit ich es zumindest lange und effektiv nutzen kann, habe ich dieses 519 Seiten dicke, reich bebilderte Buch durchgearbeitet.

Belletristik

  1. Schlaflos in der Regenzeit von Johanna Wagner (2013, 4,5 Sterne)
    Johanna Wagners Debüt ist auf den ersten Blick ein Bericht über ihren mehrmonatigen Aufenthalt in Peru, Bolivien und Ecuador, in dem sie als Physiotherapeutin in einer Therapieeinrichtung arbeitete und die drei Länder mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereiste. „Schlaflos in der Regenzeit“ ist aber auch ein Plädoyer für die Nächstenliebe, den Minimalismus und einen nachhaltigen Lebensstil. Einen Auszug daraus gab es kürzlich auf meinem Blog im Artikel Zurück zu den Wurzeln und mit den Händen mal wieder die Erde berühren.
  2. Vegan für alle – Warum wir richtig leben sollten von Jan Bredack (2014, 3,5 Sterne)
    Jan Bredack war einmal „ein erfolgreicher Mercedes-Manager“ und ist nun erfolgreicher Gründer von „Europas erster veganen Supermarktkette“ Veganz. Sein Buch ist als Autobiografie wie auch als Aufruf zur veganen Lebensweise gelungen. Schade nur, dass ich beim Lesen ständig das Gefühl hatte, das Buch „Vegan für alle, die in der Nähe eines Veganz leben“ in den Händen zu halten.

Comics

  1. Liverfool – Die (wahre) Geschichte des ersten Managers der Beatles von Gihef und Damien Vanders (2013, 3 Sterne)
    Die frühen Jahre der Beatles anhand der Geschichte ihres ersten Managers Allan Williams zu erzählen, ist originell. Wirklich Neues erfährt man hingegen nicht, zumal vieles in „Liverfool“ Fiktion ist.

Und was liest Du gerade? Welches Buch kannst Du mir und meinen Lesern empfehlen?

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{ 34 Kommentare }

  • An.Schi 1. Juni 2014

    Hallo allerseits!
    Ich oute mich mal als Bücherwurm! Obwohl ich auch viele Hörbücher auf den Ohren habe, lese ich dennoch gerne selbst. Dann muss es auch unbedingt ein Papierbuch sein. Ich will blättern! Obwohl ich auch viel im Internet, also am PC lese, aber wenn ich schmökern will, geht doch nichts über ein richtiges Buch.
    Deshalb hier meine Maibücher, die alle bei bookcrossing registriert sind und teilweise weiterreisen:

    Das Orchideen Haus / Lucinda Riley
    Eine englische Familiensaga, die immer wieder in die Zeit des 2.Weltkrieges zurückführt.
    Leider war der Schluss sehr unrealistisch und kitschig, ansonsten ist es sehr unterhaltsam!

    2 Tage Diät sind genug /Dr. Dr. Michael Despeghel
    Endlich mal ein Buch für mich! Leckere Rezepte und abnehmen ohne Zwang und Kalorienzählen. Der Autor beschreibt, wie man mit 2 Tagen fasten (wenig essen) und leckerer, gesunder Lebensweise locker einiges abnehmen kann. An den anderen Tagen ist alles wie gewohnt erlaubt. Das Buch hat mich total überzeugt.
    Ich habe es mal für Bookcrossing registriert, werde es aber nur auf Anfrage verleihen!

    Vorstandssitzung im Paradies / Arto Paasilinna
    Ein moderner a la Robinson Crusoe Roman. Den habe ich an einem Grippetag gelesen. Wirklich toll ist das Buch nicht! Vielleicht überzeugt es einen anderen Leser. Es steht bereits in einem öffentlichen Bücherregal!

    Von Christofs Büchern würde mich am meisten: „Schlaflos in der Regenzeit“, interessieren.
    Mal schauen, wenn es mir über den Weg läuft, werde ich zugreifen. Ich setze es mal auf meine Bookcrossing -Wunschliste.

    Liebe Grüße
    Anne

    Antworten
    • Christof Herrmann 1. Juni 2014

      Hallo Anne,

      vielen Dank für Deine Bücher-Tipps. In welchem öffentlichen Bücherregal steht der Arto Paasilinna denn ;-)? Die Finnen spinnen bekanntlich, was sie und ihre Autoren nach meinem Geschmack interessant machten.

      Viele Grüße aus Forchheim

      Christof

      Antworten
  • Anne 1. Juni 2014

    Hallo Christof,

    Ich komme aus dem Münsterland. In unserem Dorf Walstedde, gibt es ein Gesundheitszentrum. Dort ist ein Zusammenschluss mehrerer Ärzte und Therapeuten. Vor ca. 2 Jahren habe ich im Bereich des dort angeschlossenen Cafe`s ein offenes Bücherregal mit Hilfe der Betreiber des Zentrums angebracht. Das Regal wird von mir betreut und durch Bookcrossing ständig mit Büchern bestückt.
    In der Regel erhalte ich viele nette Rückmeldungen über diese Möglichkeit die Wartezeit dort zu verkürzen.
    Dort steht „vielleicht“ auch jetzt noch das Buch! Es könnte aber auch schon einen neuen Leser gefunden haben. Manche Bücher finden dann auch den Weg zurück, um dann wieder und wieder ausgeliehen zu werden.
    In den umliegenden Städten Hamm, Drensteinfurt, Ahlen gibt es auch öffentliche Regale!
    Somit bin ich mit Büchern immer gut versorgt. Gleich werde ich mit dem Rad nach Hamm fahren (ca. 12 km pro Weg) und dort einiges tauschen!

    Übrigens, da kann ich doch noch eine Frage an dich loswerden: Gibt es einen Thread Urlaub 2014? Da wo jeder schreiben kann, wie er seinen Urlaub gestaltet. Wir fahren nämlich mit dem Rad an die Mosel. Vielleicht gibt es das auch schon und ich finde wieder den Wald vor lauter Bäume nicht!.

    Liebe Grüße
    Anne

    Antworten
    • Christof Herrmann 1. Juni 2014

      Bookcrossing und öffentliche Bücherschränke sind schon eine schöne Sache, um an Bücher zu kommen und dabei etwas für die Umwelt zu tun. Wenn ich in Erlangen bin, schau ich auch immer in die beiden Bücherschränke. Im Blogartikel Amazon-Alternative: kostenlose Bücher habe ich eine Liste mit öffentlichen Bücherschränken in Deutschland verlinkt. Hamm und Drensteinfurt sind dort aufgeführt, Walstedde und Ahlen noch nicht. Ist ein Wikipedia-Artikel, den Du ggf. erweitern kannst.

      Als Urlaub-2014-Thread gibt es nur Meine Wander- und Buchprojekte 2014. Du kannst dort gerne etwas zu Eurer Radtour an der Mosel posten.

      Einfach bewusste Grüße

      Christof

      Antworten
    • Sol 3. Juni 2014

      Hallo Anne,
      wow, das kleine Walstedde hat ein Gesundheitszentrum?
      Und welch interessanten Angebote…
      „Bin-platt-Grüße“ aus der Metropole
      Sol, mit Wurzeln in dieser Region ;-))

      Antworten
  • Kerstin 1. Juni 2014

    Hallo Christof,

    durch Deine Seite bin ich auf Bookcrossing aufmerksam geworden und innerhalb kürzester Zeit zum begeisterten Bookcrosser mutiert :).

    Durch Bookcrossing habe ich u.a. das Buch von Leo Hickmann „Fast nackt – mein abenteuerlicher Versuch, ethisch korrekt zu leben“ und von Wolfgang Schorlau „Am zwölften Tag – Denglers siebter Fall“ (dieses Buch ist u.a. in Zusammenarbeit mit Peta entstanden und befasst sich, verpackt in einen gesellschaftskritischen Krimi, mit Massentierhaltung und der Ausbeutung der Arbeiter durch Werksverträge) erhalten. Beide Bücher sind bei Bookcrossing registriert und werden als Ring angeboten.

    LG
    Kerstin

    Antworten
  • Anne 1. Juni 2014

    Hallo Kerstin,

    *grins* durch dich als Boocrosser bin ich auf diese Seite aufmerksam geworden, so schließt sich ein Kreis!

    @Christof
    ist es eigentlich auch möglich, dass wir, als Kosumenten deines Blogs Fotos hochladen?
    ….und wenn wie????

    auf deine Wanderprojekte bin ich schon sehr gespannt!

    Antworten
  • Kerstin 1. Juni 2014

    Hallo Anne,

    das find ich jetzt echt klasse ! Da hat der Link zu diesem Blog auf meinem BC Profil ja echt Früchte getragen *freu*

    Ich hab für Deine OBCZ gestern ein großes Paket mit Kinderbücher gepackt, jetzt muß ich nur noch den Weg zur Post finden ;)

    Antworten
  • Stephan 1. Juni 2014

    Hallo Anne,

    für Dich als Münsterländerin hab ich einen Kulthistorienschmöcker um Martin Luther, Thomas Müntzer, Jan von Leyden, Protestanten, Katholiken, Wiedertäufer, Häretiker und kirchliche Spione, Münster, Basel, Amsterdam, Antwerpen und zum Schluss Venedig, geschrieben von einem anonymen Autorenkollektiv, das sich Luther Blisset nennt.

    Das Buch heißt einfach „Q“ und geht als E-Book gar nicht!

    Nicht-Münsterländer dürfen das natürlich auch lesen, aber die Wiedertäufergeschichten sind natürlich etwas anderes, wenn man den Prinzipalmarkt und Lamberti kennt! :-)

    Sonnige Grüße aus dem Münsterland
    Stephan

    Antworten
  • Christof Herrmann 1. Juni 2014

    Wunderbar, dass sich hier Gleichgesinnte tummeln und ich den einen oder anderen auf Bookcrossing o. a. gebracht habe.

    @Anne
    Theoretisch kann man in den Kommentaren Fotos einbinden, indem man das img-Tag verwendet.

    @Stephan
    Von „Q“ habe ich Gutes gehört, auch wenn es nicht ganz mein Genre ist.

    Antworten
  • besitzloser 1. Juni 2014

    real men don’t need a manual ;-)

    Antworten
  • johannes seuberth 2. Juni 2014

    Hallo Christof,
    ich lese gerade das Buch „A short history of progress“ von Ronald Wright. Es geht im wesentlichen um die Frage, wie unsere Gesellschaft „Fortschritt“ definiert und wie sich diese Sichtweise in einen historischen Kontext einordnen lässt… Ich bin noch nicht fertig aber bis jetzt liest das Buch sich wie ein flammender Appell für den ökologischen Aspekt einer minimalistischen Lebensweise!
    Es gibt dazu auch ne coole Doku „Surviving progress“, kann man auf youtube sehen…

    Antworten
  • Klaus Herrig 2. Juni 2014

    Hallo Christof und LeserInnen,

    lese „Mein Charakter – mein Schicksal?“ von Mathias Jung. (Nicht freiwillig. Mache den Aufbaukurs Gesundheitsberater GGB Ende Juli, und muss mich bis dahin durch 7 Bücher durchquälen und vor Kursbeginn zu dem „Gelesenen“ ne Menge Fragen beantworten. )
    Was mich an diesem „Werk“ fasziniert ist, dass es eine ganze Menge an lebensphilosophischen und -psychologischen „Pointen“ sehr präzise in einer Form darstellt, die mich nicht nur in meiner geistigen und seelischen Entwicklung bestätigen, sondern auch ganz effektiv weiterbringen.
    Bestätigung und gute Informationen brauchen wir alle, die wir uns aus dem „Massenstrom“ versuchen herauszuheben und dagegenzurudern, sonst gäbe es dieses „Forum“ hier von Dir, Christof sicherlich nicht.
    Vllt. ein paar Zeilen daraus, die neugierig machen könnten, passen die doch auch meiner Meinung nach zur Minimalismusfindung:
    S.97 …. “ In diesem Sinn plädiert Virginia Satir dafür, seelisches Neuland unter den Pflug zu nehmen. Es gibt in unserem Inneren keinen ein für alle mal vorgeschriebenen, unveränderbaren Plan. Wir können vielmehr Wege freilegen, ausbessern, neue Straßen anlegen. Sicher ist nur, dass wir in diese Welt durch die Geburt hineinkommen und sie mit dem Tod wieder verlassen müssen. In dieser Zeitspanne können wir nach Satir – Unsere eigene Landkarte – entwerfen: – Vielleicht wäre es einer der größten Liebesdienste an uns selbst, wenn wir uns einmal all unsere Überzeugungen daraufhin anschauen würden, ob sie heute überhaupt noch zu uns und unserem Leben passen, oder ob sie Relikte aus unserer Vergangenheit sind, die wir unüberprüft mit uns herumschleppen … Wie viele Träume und Möglichkeiten nahmen Menschen mit ins Grab, ohne ihnen jemals Ausdruck gegeben zu haben? “ ………………
    Sehe den Mathias desöfteren auf seinen Vorträgen oder im Haus der GGB in Lahnstein, – einmal, – als ich ihn um eine Widmung zum 86. Geburtstag meiner Mutter in seinem Werk
    -Dr. Jungs kleine Seelenapotheke – bat, (es ist in seiner Nähe normal, durch die Faszination die er ausübt unter Hochspannung zu stehen) schrieb er sehr ausführlich, stellte zu der Person meiner Mutter einige Fragen, und als er fertig war, wollte ich mich noch etwas mit ihm unterhalten, worauf er mir die Frage stellte: “ Wie geht es Dir?“ Diese rhetorische Einwendung, von der ich heute weiß, dass er damit schon viele Gespräche, die wohl immer nur den einen Grund hatten, lebensbedingte Belastungen an den „armen“ Therapeuten „abzuladen“, im Keim erstickte und das Gegenüber zwang, ernsthaft in sich selbst hinein zu reflektieren, – was aber etwas ist, das dem Gegenüber gerade nicht auf der Zunge lag –
    – ich hätte nach einigen Augenblicken dann nur antworten können: „Zu gut!“ – aber in dem Augenblick kam ich mir vor, als würde ich des Nachts auf der Autobahn mit Tempo 160 ohne Licht über einen umgestürzten Baum knallen ….
    Über 50 Werke hat er schon verfasst, und eines lesenswerter als das andere. Mit Spannung warte ich auf sein Buch, das im Herbst erscheinen soll – Väter und Töchter –
    Ich benötige es in meinen Beratungen, gerade bei Krebsbetroffenen, damit sie die Ursachen ihrer tiefsten Blockaden erkennen können, – denn alles, was man kennt, kann man ändern. Und Mathias Jung hat um Zuschriften zu diesem oevre gebeten, und es wird, Dank seiner allesumspannenden Kenntnis der lebensbedingten Problematiken sicherlich ein genausogutes Werk, wie sein Buch, Rabenvater….

    Antworten
    • Christof Herrmann 3. Juni 2014

      Hallo Klaus,

      Du scheinst ja ein richtiger Mathias-Jung-Fans (den Kalauer mit dem Wort Jünger verkneife ich mir) zu sein. Kannte den Autor bisher nicht.

      Diesen von Dir zitierten Auszug finde ich jedenfalls gut: „Es gibt in unserem Inneren keinen ein für alle mal vorgeschriebenen, unveränderbaren Plan. Wir können vielmehr Wege freilegen, ausbessern, neue Straßen anlegen. Sicher ist nur, dass wir in diese Welt durch die Geburt hineinkommen und sie mit dem Tod wieder verlassen müssen.“ Es erklärt ganz einfach, dass wir neue Wege gehen können und ggf. auch sollten! Oft beklagen sich Freunde und Bekannte über Dinge, die in ihrem Leben nicht so laufen, wie sie es gerne hätten. Wenn ich dann vorschlage, einfach etwas dagegen zu tun, also einen neuen Weg einzuschlagen, entgegnen sie meist, dass dies aus bestimmten Gründen (Geld, Familie, Job und andere Verpflichtungen) nicht möglich wäre.

      Einfach bewusste Grüße

      Christof

      Antworten
  • Klaus 2. Juni 2014

    Hallo Christof!

    Lese deine Artikel sehr gerne und auch die Kommentare spornen mich an, weiter auszumisten bzw. hast du bei mir durch deine Lese-Beiträge auch schon mein Interesse für das eine oder andere Buch geweckt.
    Wie wäre es, wenn du ein Forum einrichten würdest. Da es anscheinend viele Menschen gibt, die sehr gerne von ihren Entrümpelungen, Wanderungen, Leseinteressen usw. berichten, könnte man das in einem Forum schön vereinen ;-).

    LG
    Klaus

    Antworten
    • Christof Herrmann 3. Juni 2014

      Noch ein Klaus, hallo!

      Dieser Blog macht viel Arbeit (ein bis zwei volle Tage pro Woche) und verursacht dabei auch noch Kosten. Ob ich das langfristig überhaupt weiterführen kann, muss ich sehen. Ein Forum wird es leider nicht geben. Es müsste dann ja noch mehr Zeit (und Geld) hineinstecken. Versucht einfach die Kommentarfunktion hier als Forum zu nutzen. Man kann ja auf andere Kommentare antworten und sich mit dem Setzen des Häckchens bei „Benachrichtige mich über nachfolgende Kommentare via E-Mail.“ auf dem Laufenden halten.

      Viele Grüße aus Franken

      Christof

      Antworten
      • Klaus 3. Juni 2014

        Stimmt, an die Kosten habe ich nicht gedacht.
        Na hoffentlich bleibt der Blog erhalten, würde mir als Inspirationsquelle fehlen!

        LG
        Klaus

        Antworten
  • Anne 3. Juni 2014

    Hallo,
    @Sol : Das Gesundheitszentrum ist mitten im Dorf. Es besteht für Kinder und Jugendliche die Möglichkeit mehrere Therapeuten zu besuchen, ein Ohrenarzt, mehrere Kinderärzte,
    Klinik und Tagesklinik sind ebenfalls dort.
    Es ist eines der größten Gesundheitszentren für Kinder in NRW.
    http://www.haus-walstedde.de/

    Wir Walstedder sind nicht so begeistert. Da sind wir vor Jahren aufs Land gezogen wegen der Ruhe und nun………. riesiges Verkehrsaufkommen, mit Autos aus dem gesamten Ruhrgebiet. Das ist schon ein echter Nachteil daran!

    Leider ist es wirklich in der Dorfmitte. Ein alter verfallener Bauernhof wurde vor fast 20 Jahren für die erste Kinderarztpraxis neugebaut. Dann kam der Umbau der Scheune als Therapiezentrum, danach kam auf dem Feld dahinter die Klinik und die Tagesklinik. Jetzt haben sie das angrenzende Sparkassengebäude aufgekauft und bauen das als Wohnheim aus.

    Wenn alle mit dem Rad hierher fahren würden wäre es egal, aber da wo eigentlich Kinder spielten, parken jetzt Autos. Die großen errichteten Parkplätze reichen oft nicht aus.

    Trotzdem gibt es auch positives für das Dorf. So leben wir halt mit diesem Wandel und machen das Beste daraus.
    Eines der guten Seiten ist das Cafe Leib und Seele für uns. Unsere Tochter hat da einen Nebenjob und finanziert das Taschengeld fürs Studium. Ich habe da ein öffentliches Bücherregal und die Kulturscheune bietet uns auch auf dem Dorf ein tolles Programm.

    ……………..und am Wochenende ist der Spuk mit den megavielen Autos eigentlich ehr auf dem Sportplatz zu bemerken :-)

    Antworten
  • Christian 3. Juni 2014

    Hey,
    jeder Mensch träumt seinen eignen Traum und es ist ja auch ganz schön die anderen Träume anzuschauen es interessiert mich halt (man kann auch dazulernen), denn ich weiß ja auch das mein Traum nur für mich gilt.
    Ansonst gefällt mir gerade das Buch Darm mit Charme
    Gruß
    Christian

    Antworten
  • Jessica 3. Juni 2014

    Hey,
    coole Kamera ;-) Hab die gleiche und ich mag sie total gerne. Klein, kompakt und die Batterien halten ziemlich lange. Die Bilder aus Japan am Schluss und alle aus Neuseeland sind mit dieser Kamera gemacht worden, wenn Du magst schau in meinen Blog rein und mach nen Qualitätscheck. Hab alles auf Automatik gestellt und keine Bildbearbeitung hinterher gemacht sondern das ist alles Werk meiner Kamera. Ich faule Socke hab nämlich nicht das Handbuch gelesen, sondern einfach drauf los geknipst. Wenn du das Handbuch gelesen hast werden wahrscheinlich Deine Bilder sogar noch besser.
    Viel Erfolg und Spaß beim Fotografieren!

    Antworten
    • Christof Herrmann 4. Juni 2014

      Hey Jessica,

      schöne Bilder hast Du da mit Deiner/meiner Kamera gemacht ;-) Macht einfach Spaß damit zu fotografieren, egal ob man sie als Knipse verwendet oder versucht mehr aus ihr herauszuholen. Sie kann ja auch RAW usw.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Nanne 6. Juni 2014

    Hallo Christof,

    Ich mochte gerne
    Judith Levine „No shopping! Ein Selbstversuch!
    Das war das erste Kontakt für mich mit dem Thema Konsumverweigerung und hat mich begleitet. Eins der wenigen Bücher, die ich besitze. An einigen Stellen ist es aber auch langatmig, aber eben mein „Erstes“.

    Bei historischen Romanen finde ich Rebecca Gable super. Ich lese jeden neu herauskommende Buch und gerade die letzten Veröffentlichungen haben mich begeistert.

    Ein Lieblingsbuch ist: Jens Corssen „Der Selbst-Entwickler. Das Corssen-Seminar“. Absolut empfehlenswert. Hat mir sehr viel im beruflichen Kontext geholfen.

    Heute oder morgen fange ich an „Skinny Bitch. Die Wahrheit über schlechtes Essen, fette Frauen und gutes Aussehen“ zu lesen (von Rory Freedmann und Kim Barnouin). Das Geheimnis ist soweit ich gehört habe die vegane Ernährung. Ich bin gespannt!

    LG und einen guten Start ins Wochenende!
    Nanne

    Antworten
    • Christof Herrmann 7. Juni 2014

      Hi Nanne,

      wow, das sind ja eine Menge Tipps. Ein Buch habe ich mir notiert. Verrate aber nicht welches ;-)

      „Skinny bitch“ habe ich nicht gelesen, aber ich weiß, dass darin die vegane Ernährung empfohlen wird und auch von Rauchen, Kaffee, Fabriknahrungsmitteln, Zucker und Weißmehl abgeraten wird. Kannst ja mal berichten, wie Dir das Buch gefallen hat.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Nanne 9. Juni 2014

    Hallo Christof,

    Ich habe Skinny Bitch jetzt fast durch und berichte: Das Buch ist okay. Wenn man noch gar nichts über vegane Ernährung weiß, ist es mit Sicherheit sehr informativ. Vieles ist mir aber bekannt. Und es wird sehr ausführlich über die Verbindungen der Milch- und Fleischwirtschaft mit der Politik berichtet (etwas langatmig).
    Das was du geschrieben hast, stimmt. Interessant ist, dass auf dem Umschlag überhaupt nichts über vegane Ernährung steht, sondern es erst im Buch selbst vorkommt. Aber das mag sich geändert haben, ich lese eine alte Ausgabe aus der Bücherei.

    Als Einsteigerbuch empfehlenswert. Veganer, die sich auskennen, müssend nicht lesen.

    LG Nanne

    Antworten
    • Christof Herrmann 10. Juni 2014

      Hallo Nanne,

      fein, dann weiß ich Bescheid. Das Buch kann ich mir sparen.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Karo Kafka 12. Juni 2014

    Wow, ich bin überrascht, dass du dich da wirklich durch die Technik-Handbücher durchackerst. So was habe ich ja auch noch nie gemacht. :D

    „Liverfool“ habe ich auch gelesen, doch, wie bei dir, konnte es mich nicht überzeugen. Mir ging schon allein der Protagonist und Erzähler Allan Williams auf den Keks, der einerseits unbedingt als Entdecker der Beatles anerkannt werden wollte, aber sie andererseits zu Beginn am liebsten gar nicht unterstützen hätte. Weiß ja nicht, inwieweit sich das mit der Realität deckt, deshalb geht das auch nur gegen die fiktive Person, nicht gegen den echten Manager.

    Antworten
    • Christof Herrmann 13. Juni 2014

      Ja, manchmal will ich es genau wissen und zieh mir gnadenlos ein Handbuch rein ;-)

      Die Comics von Marjane Satrapi kennst Du schon, oder Karo. Fand ich großartig!

      Antworten
  • Krönig, Bernd Prof.Dr.med. 13. Juni 2014

    Sehr geehrter Herr Herrmann,
    auf der Suche nach der durchschnittlichen Wegstrecke zu Fuß bin ich im Internet auf Ihren Beitrag Täglich 10.000 Schritte für eine einfach bewusstes Leben gestossen. Darin werden dem „deutschen Durchschnittsmenschen“ 1.000 Schritte pro Tag (ca. 700 m Wegstrecke) angegeben. An der Richtigkeit dieser Angabe habe ich keinerlei Zweifel – wäre aber dennoch für eventuell bei Ihnen verfügbaren wissenschaftlichen Beiträgen zu dem Thema sehr dankbar.

    Verbindliche Grüsse,
    Ihr
    B.Krönig
    (Leitender Arzt des Trierer Herzsport / Gesundheitspark)

    Antworten
    • Christof Herrmann 21. Juni 2014

      Hallo Herr Krönig,

      die Zahl fällt an verschiedenen Stellen im Netz, etwa im Tagesspigel-Artikel Geht so!. Meines Wissens stammt sie aus einer Erhebung der Charite in Berlin. Vielleicht kann man Ihnen dort mit einer wissenschaftlichen Publikation weiterhelfen (die mich übrigens auch interessieren würde ;-)).

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten

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