Bunte Gemüse-Hirse-Pfanne

Bunte Gemüse-Hirse-PfanneVegan, vollwertig, nachhaltig – Zeit: 35 Min. – Schwierigkeit: leicht

Das Rezept für die Gemüse-Hirse-Pfanne hat Stephi mit in die eheähnliche Gemeinschaft gebracht. Wir beide lieben dieses „One-Pot-Gericht“ und kochen es regelmäßig. Je nach Saison und Vorräten variieren wir es mit unterschiedlichen Gemüsesorten, Gewürzen und frischen Kräutern. Die Angaben für die Zutaten sind demnach vage gehalten. Sei kreativ und überlege Dir, was gut zusammenpasst.

Hirse macht gesund, schön und munter. Sie ist reich an Eisen, Magnesium, Kalium, Silizium und Tryptophan und damit gut für Hirn, Herz, Haut, Haare und Humor!

Übrigens schmeckt das bunte Gemüse-Hirse-Gericht auch hervorragend mit Amaranth oder Quinoa statt Hirse. Du kannst es dann ebenfalls in einer Pfanne zubereiten, solltest aber die Garzeiten des Pseudogetreides beachten.

Für 4 Portionen:

  • 750 g Gemüse der Saison, z. B. Paprika, Zucchini, Kürbis, Karotten, Erbsen, Knoblauch, Lauch, Frühlingszwiebeln, Rosenkohl, Wirsing, Tomaten, Champignons
  • 2 EL Rapsöl, Kokosfett oder anderes Pflanzenöl
  • Gewürze und getrocknete Kräuter nach Geschmack, z. B. Oregano, Rosmarin, Kräuter der Provence, Koriander, Chiliflocken, Currypulver
  • 800 ml Wasser
  • 250 g Hirse
  • Salz
  • frische Kräuter, z. B. Petersilie, Basilikum, Thymian, Minze, Koriander
  • evtl. eine Handvoll Nüsse und Kerne, z. B. Walnüsse, Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Pinienkerne

  1. Gemüse waschen und putzen. Gemüsesorten, die länger zum Garen brauchen, eher kleiner schneiden. Gemüsesorten, die schnell fertig sind, grob schneiden.
  2. Öl in einer großen Pfanne erhitzen.
  3. Das Gemüse darin kurz anbraten.
  4. Reichlich Gewürze und getrocknete Kräuter hinzufügen und unter Rühren kurz mitbraten.
  5. Mit dem Wasser ablöschen.
  6. Die Hirse hinzugeben und nach Packungsanleitung garen. Falls nötig, weiteres Wasser hinzufügen. Manche Hirsesorten müssen nach dem Kochen noch ausquellen. Dies macht man am besten mit einem Deckel auf der Pfanne.
  7. Mit Salz abschmecken.
  8. Das Gemüse-Hirse-Gericht in Teller geben, mit frischen, gehackten Kräutern bestreuen und servieren.
  9. Als Topping passen Nüsse und Kerne – pur oder ohne Fett in einer Pfanne angeröstet.

Tipps:

  • Hirse ist ein glutenfreies Getreide und kann von Menschen mit Zöliakie ohne Probleme gegessen werden.
  • Man liest immer wieder, dass die Hirse mit heißem Wasser gewaschen werden soll, um Bitterstoffe auszuspülen. Wir machen das nicht, da wir keinen Unterschied schmecken.

Guten Appetit!

Und welche Gemüse, Gewürze und Kräuter kommen in Deine bunte Gemüse-Hirse-Pfanne?

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{ 32 Kommentare }

  • Janni 8. Februar 2015

    Hallo zusammen
    Ich wusste jetzt gar nicht dass Hirse glutenfrei ist. Amaranth und Quinoa kannte ich bisher nur vom Namen. Die sind dann wohl auch glutenfrei oder? Werde ich nachkochen! Danke für das Rezept.
    Janni

    Antworten
    • Christof Herrmann 8. Februar 2015

      Hallo Janni,

      Hirse ist ein Getreide, Amaranth und Quinoa sind Pseudogetreide. Alle drei sind glutenfrei.

      Viel Spaß beim Nachkochen.

      Christof

      Antworten
  • kerstin 8. Februar 2015

    Da ich zum ersten Mal bei Euch schreibe: warum sollte ich es schon mal gesagt haben?
    Ich bekomme die Meldung, dass ich das schon mal geschrieben hätte …???

    Ich würde Hirse ebenso wie Reis in jedem Fall in einem Sieb heiß überbrühen – dann ist man doch auf der sicheren Seite – weiß ich, wo es überall beim Transport rumstand …

    Antworten
    • Christof Herrmann 8. Februar 2015

      Dann erstmal willkommen auf Einfach bewusst, Kerstin.

      Die Meldung kam, weil Du den gleichen Kommentar zweimal abgeschickt hast. Habe einen gelöscht.

      Du hast natürlich recht. Es spricht nichts dagegen, die Hirse heiß abzuwaschen. Das Argument der Hygiene ist mir aber nicht ganz einleuchtend. Man müsste dann ja Haferflocken, Zucker oder gar Mehl auch heiß abwaschen, da es ebenfalls „beim Transport herumstand“ ;-)

      Antworten
      • Sylke 12. Februar 2015

        Kleine Anregung zum Nachdenken: „Es spricht nichts dagegen, die Hirse heiß abzuwaschen. Das Argument der Hygiene ist mir aber nicht ganz einleuchtend. Man müsste dann ja Haferflocken, Zucker oder gar Mehl auch heiß abwaschen, da es ebenfalls beim Transport herumstand ;-)“

        Die Lagerungskonditionen sind nach ersten Verarbeitungsschritten zu Flocken, Zucker und Mehl viel strenger. Daher erscheint mir der Vergleich mit ganzen Samenkörnern wie der Vergleich von Äpfeln und Birnen.

        Antworten
  • Maria 8. Februar 2015

    Hallo Christof!

    Ich habe Hirse sowohl ohne Waschen als auch mit heißem Waschen gemacht. Es gibt geschmacklich einen leichten Unterschied, der sich jedoch primär bei Süßspeisen bemerkbar macht meiner Meinung nach.

    Bei pikanten Gerichten ist das kaum wahrnehmbar finde ich.

    Es gibt recht gute vollwertige Süßspeisenrezepte mit Hirse, da wasche ich auf jeden Fall. Ich nehme an, dass das Salz das Bittere ein wenig neutralisiert (ist meine laienhafte Meinung dazu)

    lg
    Maria

    Antworten
    • Christof Herrmann 8. Februar 2015

      Das mag sein. Süß habe ich Hirse noch nicht gemacht. Quinoa und Amaranth wasche ich allerdings schon, denn da schmecke ich das Bittere schon.

      Hauptsache es schmeckt :-)

      Bin auf Eure Kombinationen gespannt.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Monika Semm 8. Februar 2015

    Die Gerbstoffe können die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen sowie die Verwertung von Eiweiß erschweren. Daher wohl doch noch waschen.

    Antworten
  • Doris 8. Februar 2015

    Lieber Christof,
    also das sieht ja richtig lecker und gut aus. das werde ich auf jeden fall ausprobieren und,
    man kann es auch gut mit in die Arbeit nehmen.
    Dankeschön!
    Herzliche Grüße

    Antworten
    • Christof Herrmann 8. Februar 2015

      Hallo liebe Doris,

      bin gespannt, wie es Dir schmeckt.

      Ja, das Gericht kann man gut mit auf die Arbeit nehmen und kalt oder aufgewärmt essen. Auch für die Kochgruppe auf der Arbeit ist es geeignet.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Afschin 8. Februar 2015

    Hallo Christof,

    ich freue mich jedes mal, wenn du ein neues Rezept veröffentlichst, den sie sind sehr lecker. Ich habe mit deinen Rezepten sehr gute Erfahrungen gemacht. Und so freue ich mich auf dieses Rezept. ich werde gleich am Mittwoch auf dem Markt einkaufen und es nachkommen. Und weh, wenn es nicht schmeckt ;-)

    Dir einen guten Start in die Woche
    Herzliche Grüße
    Afschin

    Antworten
    • Christof Herrmann 9. Februar 2015

      Hallo Afschin,

      gute Idee, auf dem Markt einzukaufen. Dort bekommst Du sicher köstliches Gemüse aus der Saison und Region.

      Ich stelle nur Rezepte online, die sie vewährt haben. Meist mussten auch Familie und Freunde als Versuchskaninchen herhalten. Deswegen gelingen und schmecken die Gerichte auch ;)

      Dir ebenfalls einen schönen Wochenstart

      Christof

      Antworten
  • Nicole Hacker 8. Februar 2015

    Hallo Cristof,

    vielen dank für das simple und vermutlich sehr leckere Rezept.,
    Ich werde es nachkochen, da ich noch einiges an Hirse im Schrank übe rhab.

    Liebe grüße

    Antworten
  • Manuela 8. Februar 2015

    Hallo Christof,

    Hmm, dieses Hirsegericht ist auch schon seit einiger Zeit regelmäßig in meiner Küche vertreten, vor allem, wenn es gilt, Reste zu verwerten.. Ich liebe Hirse! Heute hab ich sie z.B. mal süß gemacht, weil ich noch so viel Birnen hatte. Gekocht in Wasser und später noch ergänzt mit Dinkelmilch (alle anderen Pflanzenmilchsorten gehen auch), etwas Zimt, Zucker und frischer Zitronensaft runden das ganze ab.

    Schön, dass man sich beiden dir auch über leckere Essen austauschen kann

    Liebe Grüße
    Manuela

    Antworten
    • Christof Herrmann 9. Februar 2015

      Überzeugt: Ich werde bald mal süßen Hirsebrei machen, evtl. mit selbstgemachter Cashewmilch verfeinert.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Susanne, die oide Schachdl 9. Februar 2015

    Solche Rezepte mag ich am liebsten. Einfach, schnell, gesund und man kann bis zu drei Tage lang dran essen. :) :) Danke schön!

    Antworten
    • Christof Herrmann 9. Februar 2015

      Gerne, Susanne!

      Das mit den drei Tagen halte ich aber für utopisch. Zumindest bei uns sind die Reste spätestens am nächsten Mittag weggeputzt ;-)

      Antworten
  • Andreas Hinz 9. Februar 2015

    Hallo Christof,

    das ist ja hier eine richtig gute Seite, die ich eben erst entdeckt habe. Die Hirsegemüsepfanne werde ich auf jeden Fall ausprobieren, die klingt gut und die kannte ich noch nicht. Bis jetzt hatte ich Hirse und Gemüse immer schön getrennt zubereitet.

    Antworten
  • Kristina 9. Februar 2015

    Hallo Christof,

    gerade dein Gericht gekocht und geschlemmt!! Köstlich :-)
    Ich habe zusätzlich noch Sonnenblumenkerne in Olivenöl und Curry angeröstet, gesalzen und dann mit Agavendicksaft abgelöscht. Die werden dann knusprig.

    Wir lieben auch deine Linsen-Bulgur-Suppe.

    Danke, lieben Gruß
    Kristina

    Antworten
    • Christof Herrmann 10. Februar 2015

      Freut mich, dass es Euch so gut geschmeckt hat.

      Dass man Sonnenblumenkerne auf diese Weise knusprig bekommt, wusste ich nicht.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Sepp 9. Februar 2015

    Vielen Dank für das Rezept. Ich sammle gerade einfache Rezepte für unseren 14-tägigen Island-Trip im Juni, da kommt es mir sehr gelegen!

    Antworten
    • Christof Herrmann 10. Februar 2015

      Solche One-Pot-Gerichte sind schon ideal für den Kocher. Noch schneller gehts mit Couscous, da dieser nicht kochen, sondern lediglich in heißem Wasser ziehen muss (klappt sogar mit kaltem Wasser).

      Antworten
  • Julia 12. Februar 2015

    Gestern entdeckt, heute ausprobiert und für sehr lecker befunden. Einen Platz in der Pfanne fanden Brokkolie, Sellerie, Lauch, Karotten und Pilze, und da ich ein hoffnungsloser Fall von Kreuzkümmel-Junkie bin, war dies das Hauptgewürz :)
    Außerdem habe ich versehentlich die Hirse etwas überdimensioniert, war aber trotzdem köstlich (und jetzt habe ich die nächsten 3 Tage was zu Essen auf Vorrat!)

    Danke für das leckere Rezept,
    Julia

    Antworten
    • Christof Herrmann 12. Februar 2015

      Das kann ich mir vorstellen, dass Deine Kombination lecker war. Kreuzkümmel als Hauptgewürz in der Hirse-Pfanne wird demnächst mal ausprobiert, vielleicht mit frischen Korianderblättern, die gerne mit Kreuzkümmel kombiniert werden.

      Antworten
  • Felix 28. Februar 2015

    Hallo Christof,

    dank dir haben wir heute erstmals Hirse gemacht. Es hat uns sehr gut geschmeckt. Wir haben noch eine Joghurt-Zitrone-Sauce dazu gemacht, hat gut gepasst!
    Ich freu mich schon auf dein nächstes Rezept!

    Viele Grüße

    Felix

    Antworten
  • Alaja 2. März 2015

    Hallo!
    Das Rezept habe ich in der Art schonmal gekocht- aber wenn ich nicht Knoblauch und Gemüsebrühe dabei hab, wird es schnell fad und geschmacklos:(
    Tolle Site übrigens, danke!(vor allem die Buchtipps!)
    Herzliche Grüße!

    Antworten
    • Christof Herrmann 3. März 2015

      Ich meide Gemüsebrühe meist, verwende wenig Salz und oft keinen Knoblauch. Stattdessen koche ich mit hochwertigen Gemüsen, feinen Ölen, Nüssen und Kernen, Gewürzen, getrockneten Kräutern und reichlich frischen Kräutern. Fad schmeckt es so nicht, ganz im Gegenteil :-)

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Petra 12. Januar 2016

    Hallo Christof, die Hirse-Gemüsepfanne ist seit ich Dein Rezept entdeckt habe auf meinen Standard-Speiseplan gewandert, d.h. mindestens einmal wöchentlich wird sie zubereitet.
    Wunderbar variabel, schmeckt immer anders aber gut. Heute mal mit schwarzen Oliven und getrockneten Tomaten zusätzlich zum Gemüse. Ideal zum Mitnehmen.
    Mein minimalistischstes Gericht im Winter geht übrigens so: Kartoffeln und Gemüse, beliebige Sorte (Broccoli, Möhren, Kohlrabe etc.), zu gleichen Teilen in gleichmäßige Stücke schneiden, gemeinsam in einem Topf in leicht gesalzenem Wasser weich garen, abgießen, mit dem Kartoffelstampfer und einem guten Schuss Öl (Oliven/Kürbiskern/Lein etc.) und etwas Pfeffer oder Chilli, evtl. Muskat zu grobem Stampf verarbeiten. Eine große rote Zwiebel in Ringe schneiden und schön braun braten, darüber anrichten – und reinhauen. Rustikal aber lecker :-)

    Antworten

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