3000 km auf dem Jakobsweg – Umfrage & Verlosung zu meinem Sommerprojekt 2016

3000 km auf dem Jakobsweg - Umfrage & Verlosung zu meinem Sommerprojekt 2016

„Wer ans Ziel kommen will, kann mit der Postkutsche fahren, aber wer richtig reisen will, soll zu Fuß gehen.“ (Jean-Jacques Rousseau)

Soll ich diesen Sommer von meiner Haustüre in Nürnberg aus rund 111 Tage und 3000 km auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela gehen? Soll ich dann allabendlich einen Tagesbericht veröffentlichen, wie ich es auf der Alpenüberquerung Salzburg – Triest 2014 und 2013 sowie auf dem Traumpfad München – Venedig 2012 gemacht habe? Und kann ich diesmal für die „Liveberichterstattung“ etwas verlangen? Das sind Fragen, die mich derzeit beschäftigen. Eine kleine Umfrage soll für Klarheit sorgen.

Meine Route würde mich über Ulm an den Bodensee führen, dann durch die Schweiz bis nach Genf, weiter auf der Via Gebennensis und der Via Podiensis durch Frankreich und schließlich auf dem berühmten Camino Frances oder dem ruhigeren Küstenweg bis nach Santiago de Compostela.

Als kleines Dankeschön verlose ich unter allen Teilnehmern fünf Wanderführer. Am Ende der Umfrage kannst Du angeben, welchen der folgenden Preise Du gewinnen möchtest (Du kannst die Fragen auch beantworten, ohne an der Verlosung teilzunehmen):

Die Teilnahme war bis einschließlich Dienstag, 22. März 2016 möglich.

Das Umfrageergebnis und die Gewinner gebe ich in den nächsten Tagen in einem extra Blogartikel bekannt.

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{ 55 Kommentare }

  • Lara S 17. März 2016

    Geile Idee. Ich würde dich gerne verfolgen. Frage mich aber ob du 3000 km gehen kannst. Das scheint mir sehr viel.

    Antworten
    • Christof Herrmann 17. März 2016

      Das frage ich mich auch ;-) So weit bin ich noch nie gewandert, nicht mal annähernd. Ich hoffe, ich wachse mit meinen Aufgaben.

      Antworten
    • Ildiko 17. März 2016

      Ich muss sagen, ich finde es mega spannend, wenn man sich einer solchen Herausforderung stellt, vor allem, wenn man gar nicht weiss, ob man es schafft. Das wären so knapp 27 km am Tag, echt krass. Ich freue mich jedenfalls sehr wenn es klappt, und dann wollen wir alle schön fleissig mit lesen können ;)

      Und Christof, so spontan kam mir Idee, dass du das vielleicht auch als Crowdfunding-Projekt anmelden könntest. Da könnte man dir dann auch einen bestimmten Betrag „spenden“, damit du das finanzieren kannst. Hast du schon eine Vorstellung eines Mindestbetrages, den du bräuchtest?

      Antworten
      • Christof Herrmann 17. März 2016

        Hallo Ildiko,

        wenn 100 „live“ dabei wären, hätte ich zumindest meine laufenden Kosten zuhause wie Miete, GEZ, Telefon und Internet wieder rein. Das Feedback in der Umfrage ist bisher sehr positiv. Ich denke auch, dass ich nach dreieinhalb Jahren stetigem Bloggen mal etwas für meine Texte verlangen kann. der Blog selbst bleibt natürlich kostenfrei.

        Viele Grüße

        Christof

        Antworten
  • Edith 17. März 2016

    Hallo Christoph,
    konnte an der Umfrage leider nicht teilnehmen, weil ich meine Mailadresse nicht eintragen konnte… funktionierte einfach nicht…
    Unten links auf dieser Umfrageseite erschien ein graues kleines Feld, das sich „das Problem“ an Google melden soll.

    Vielleicht haben ja auch andere das Problem?
    lieben Gruß
    Edith

    Antworten
    • Christof Herrmann 17. März 2016

      Hallo Edith,

      probiere es doch später noch mal. Sollte eigentlich funktionieren. Habe es getestet und habe schon zahlreiche Antworten bekommen. Notfalls kannst du mir Deine auch einfach mailen.

      Viele liebe Grüße

      ChristoF

      Antworten
  • Meik 17. März 2016

    Huhu
    An deiner Stelle würde ich einfach losgehen, sehen wie weit Du kommst und das anschließend verarbeiten. Der Jakobsweg hat es verdient in aller Stille gegangen zu werden. Poste nur einige Bilder, die den Tag und deine Gefühle am besten beschreiben!

    Antworten
    • Christof Herrmann 17. März 2016

      Mach ich, also das mit dem einfach losgehen. Bilder würde es nur wenige geben, denn das ist mit dem Upload von unterwegs schwierig, da ich wieder nur ein Smartphone habe. Meine Texte würde ich „in aller Stille“ schreiben ;-)

      Antworten
  • Dominik 17. März 2016

    Hi Christof,

    ich bin letztes Jahr von Köln aus gegangen und es waren die interessantesten 88 Tage meines Lebens. Ich kann es nur empfehlen!

    Liebe Grüße aus Pontevedra (vom Caminho Português),
    Dominik

    Antworten
  • Bettina 17. März 2016

    Finde ich sehr spannend – Fernwanderungen faszinieren mich schon eine Weile und ich werde es im Oktober auch auf 3,000 km testen. Nur am anderen Ende der Welt in Neuseeland auf dem Te Araroa! Zunächst wärme ich mich aber sozusagen in den Alpen auf über deinen Salzburg-Triest Weg :)

    Antworten
    • Christof Herrmann 18. März 2016

      Das hast du dir ja etwas vorgenommen. Viel Spaß auf der Alpenüberquerung Salzburg – Triest und danach in Neuseeland. Dort war ich im Winter 2006/2007 drei Monate lang mit dem Rad unterwegs.

      Antworten
  • Mina 18. März 2016

    Hi,
    (1) Ja mach das!
    (2) Nein schreib nicht jeden Tag einen Artikel!
    (3) Verlangen kann man immer etwas, die Frage ist ob der Markt da ist, ich bezahle es nicht!

    Zu (1) meine Mutter hat den Jakobsweg auch gemacht, von der Haustüre (Innsbruck) weg. Zwar nicht auf einmal sondern in Etappen und bis ca. Höhe Lourdes auch mit einer Freundin gemeinsam und dann alleine – weil sie sagte den Jakobsweg muss man alleine gehen, aber es war eine großartige Erfahrung von ihr und sie möchte das nicht missen. Ich habe auch vor den Jakobsweg einmal zu gehen, ob alles auf einmal oder nicht das weiß ich noch nicht – sie meinte, wenn man ihn auf einmal geht, dann verändert das einen schon sehr und man kann kaum in sein altes Leben dann zurück da es sehr prägend ist. Zu (2), der Jakobsweg im Speziellen und langes gehen allgemein hat ja schon fast etwas meditatives und es geht dabei um mehr als eine „Meute“ an Wissbegierigen/Neugierigen draußen im Web zu befriedigen. Es geht doch auch vor allem ums erleben und intensive Eindrücke zu bekommen. Und jeden Abend auf der Suche nach Wlan zu gehen und anstatt das man die Zeit mit den anderen Pilgern in der Unterkunft genießt einen Text in sein Handy tipseln? Das ist meine Gegenfrage…
    Zu (3), verlangen kann man immer etwas, schließlich ist gerade so ein langer Trip nicht sonderlich günstig und die Fixkosten daheim wollen auch bezahlt werden, aber ich sag gleich, ich zahl nichts. Entweder macht man das weil man das macht oder man macht es um daran zu verdienend und dann es ist ein Geschäft. Und man sollte nicht alle Aktionen zu Geld machen. Geld ist nicht alles – wenn auch leider nötig. Aber das ist meine persönliche Stellungnahme dazu ;)

    Lieben Gruß,
    Mina

    Antworten
    • Mina 18. März 2016

      Ach ja und ich mach gern am Gewinnspiel mit, für den Wanderführer Salzburg – Triest. Ich fand die Artikel von dir sehr spannend und reizvoll, möchte den wirklich auch gerne machen ;)

      Antworten
    • Christof Herrmann 18. März 2016

      Hi Mina,

      danke für Deinen ausführlichen Kommentar.

      Ich habe in den letzten 20 Jahren auf jeder meiner langen Reisen eine Art Reisetagebuch geschrieben. Das gehört für mich einfach dazu und das schreiben macht mir ja auch Spaß. Diese Texte würde ich dann den „Mitwanderern“ zur Verfügung stellen, allenfalls bereinigt von paar zu persönlichen Passagen. Von die „Meute an Wissbegierigen/Neugierigen draußen im Web befriedigen“ kann also nicht die Rede sein.

      Ich investiere seit drei Jahren etwa zwei Tage pro Woche in diesen Blog hier. Einnahmen habe ich darüber fast keine generiert. Da ich ja als freier Autor lebe, muss ich das ändern. Sonst kann ich Einfach bewusst in dieser Form nicht aufrecht erhalten. Werbung, Google AdWords, Amazon-Affiliates etc. sind mir zuwider. Das würde ja auch nicht zu meinen Themen Minimalismus, Konsumverzicht und Nachhaltigkeit passen. Sozusagen für Premium-Content wie die Tagesberichte unterwegs etwas zu verlangen, fühlt sich für mich stimmig an. Dass nur ein Teil meiner Leser dazu bereit ist bzw. sich überhaupt für den Jakobsweg interessiert, ist logisch und völlig in Ordnung. Die hätten dann paar Monate Ruhe von mir ;-)

      Viele liebe Grüße

      Christof

      Antworten
  • Maria 18. März 2016

    Hallo Christof!

    Sehr ambitioniertes Projekt, die Strecke von 3000 km ist gigantisch! Da stellt sich die Frage, ob die Schuhe so eine lange Reise überhaupt überstehen…

    Ich habe noch gar nie eine Weitwanderung gemacht, aber dieses Jahr überlege ich auch ein größeres Projekt zu starten. Allerdings habe ich nur ca. 4 Wochen zur Verfügung und bin nicht so wandergeübt wie Du.

    lg
    Maria

    Antworten
    • Christof Herrmann 18. März 2016

      Hi Maria,

      das mit den Schuhen werde ich testen. Notfalls wird in Frankreich oder Spanien auch ein Outdoor-Laden zu finden sein.

      Bin gespannt, wo Du wandern wirst. Haben dazu ja kürzlich gemailt. Könntest theoretisch auch von der Haustüre aus den Jakobsweg machen und schauen wie weit Du kommst.

      EBG

      Christof

      Antworten
  • Berit 18. März 2016

    Hallo Christof,

    also der Jacobsweg würde mich auf jeden Fall interessieren. Das alles von hier aus zu laufen … puh. Zutrauen würde ich dir die Strecke aber! ;)

    Liebe Grüße
    Berit

    Antworten
    • Christof Herrmann 18. März 2016

      Hallo Berit,

      wären es nur 300 km, würde mich die Tour wohl nicht so reizen.

      Viele liebe Grüße

      Christof

      Antworten
  • Henry 18. März 2016

    Bin den gleichen Weg gelaufen, von Bamberg bis Maria Einsiedeln in der Schweiz. Habe dazu 5 Wochen gebraucht. Für die gesamte Strecke hatte ich damals keine Zeit.
    Habe mit wenigen Ausnahmen nur im Freien und Zelt übernachtet. Ab Ulm dann ab und zu in einer Pilgerherberge. Später bin ich dann auch mal auf dem Jakobsweg von Prag nach Nürnberg gelaufen.
    Es war ein sehr besonderes Erlebnis. Allerdings habe ich diese Strecke nicht als Wanderung angesehen, vielmehr als Pilgerreise. Die innere Einstellung ist beim Pilgern einfach eine andere als beim Wandern. Und dadurch wird die Geschichte zu einem ganz anderen Erlebnis und die Begegnungen mit den Menschen auch. Habe auch schon einige (skandinavische) Weitwanderungen hinter mir. Nicht vergleichbar. Ich bin da ganz bei Minas Mutter. Ich bin nicht religiös im Sinne einer Kirche.
    Ich denke aber, dass viele, die diesen Weg gehen, das Ganze tatsächlich als Wanderung ansehen. Von deren Standpunkt aus, wird Deine Idee sicher Sinn haben.
    Eine Wanderung in der Form wie Du sie vorhast, wird diesem Pilgerpfad jedenfalls nicht gerecht finde ich. Aber das wird jeder für sich entscheiden müssen.
    Ob sich der Jakobsweg noch fürs Geld verdienen eignet, wage ich zu bezweifeln,das Netz voll mit kostenlosen Angeboten und Beschreibungen von Jakobsweg-Läufern.
    Ich würde so einen Live-Ticker jedenfalls nicht verfolgen, aber das mache ich generell nicht, ich bin also kein Maßstab.
    Nebenbei bemerkt, eignet sich der Jakobsweg spätestens ab der spanischen Grenze auch nicht mehr fürs Pilgern. Egal welchen Weg Du dort gehst. Diese Wege sind zu einer Rennstrecke verkommen. Ich war auch schon in Santiago. Deshalb.

    Wünsche Dir trotzdem gutes Gelingen.

    VG Henry

    Antworten
    • Christof Herrmann 18. März 2016

      Du machst mich noch neugieriger, wie ich eh schon bin. Ich glaube ich muss herausfinden, wie sich der Weg für mich anfühlt und was er mit mir macht.

      Natürlich gibt es schon viele Berichte über den Jakobsweg im Netz. Welche über Touren von der Haustüre aus aber deutlich weniger. „Liveberichte“, wie ich sie machen würde, wäre sicher etwas besonderes. Deswegen würde ich auch jeden Tag etwas schreiben und maximal ein, zwei Fotos veröffentlichen. Je nach Zeit, Lust und Erlebnissen wäre das mal etwas längeres und mal nur paar kurze Sätze. Da ich wieder vegan und möglichst minimalistisch (maximal 32-Liter-, evtl. nur 25-Liter-Rucksack) und nachhaltig unterwegs sein würde, sollte es schon spannend für die „Mitwanderer“ werden und den vielen anderen Berichten den einen oder anderen neuen Aspekt hinzufügen.

      VG

      Christof

      Antworten
      • Henry 18. März 2016

        Na, versuchs. Ich hatte damals auch bereits einige Reiseberichte veröffentlicht und hatte mir ähnliches für den Jakobsweg auch gedacht. Allerdings war ich mit Stift und Notizbuch unterwegs. Habs nach einer Woche sein lassen. Kein Handy, kein Foto, kein Stift. Erst dann wurde der Jakobsweg zum PILGERWEG, der er sein kann. Gerade noch in Deutschland, weil Du kaum andere Pilger triffst. Das Wandern ist nett. Keine Frage. Das Pilgern aber, das ist etwas Spirituelles, man kann es nicht beschreiben, weil es für jeden anders ist. Der Jakobsweg hat mein Leben komplett verändert. Von Grund auf. Deshalb widerstrebt mir der Gedanke auch absolut mit dem Gehen des Weges Geld verdienen zu wollen. Das passt -für mich- nicht. Und zu Marion möchte ich sagen: Natürlich ist der Camino „in“ und ich kann bestens nachvollziehen, wenn dir auf die Nerven geht, dass soviele andere so positiv davon berichten. Doch es gibt viele Jakobswege, man muss nicht mit der Masse laufen, man muss auch nicht nach Santiago und, wenn Du angefangen hast, wirklich zu PILGERN auf einem dieser Wege dann wird dir das ganze „drumherum“ vollkommen egal. Ich bezweifele aber auch, dass Pilgern in Spanien überhaupt noch möglich ist.

        Utraia

        P.s. Christof, vergiss die Jakobsmuschel nicht. Aber nur beim Pilgern tragen. Nicht beim Wandern….;)

        Antworten
  • Inka Blue 18. März 2016

    Hey Christoph, Chapeau ! Tolles Projekt. Bin dabei, digital – und spendiermässig. Läuft bei mir unter dem Motto „teilen“. Du läufst, ich lese.
    Mich interessiert natürlich auch die Streckenführung, da ich dieses Jahr im Sinn habe vom Bodensee nach Le Puy zu radeln und vielleicht auch weiter. Start ist nach Pfingsten. 50 + Mitfahrer gesucht!
    letztes Jahr mit Bike : Bodensee – Triest

    wie kann man spenden? brauche IBAN und BIC

    Gruss vom Fuss !

    Antworten
    • Christof Herrmann 18. März 2016

      Hey Inka Blue,

      danke, lieb von Dir. Wenn ich die Tour tatsächlich machen (was recht wahrscheinlich ist, nach den positiven Reaktionen in der Umfrage bisher), wird es hier und im Newsletter rechtzeitig verkündet. Ich werde dann etwas zur automatischen Zahlungsabwicklung integrieren.

      Gruß

      ChristoF

      Antworten
  • Christian 18. März 2016

    Servus Christof,
    die Wanderung ist grundsätzlich eine gute Idee – bezahlen dafür eher nicht.
    Immer wenn Geld eine Mittrolle spielt bei einem privaten Unternehmen kommt nix gutes dabei raus. Dies habe ich indirekt schon mehrfach erfahren dürfen.
    Wenn Du das angehst dann nur für Dich und Du bist ein freier Mensch, an sonst
    könnte das Ganze ganz anders verlaufen als gedacht.
    Gruß
    Christian

    Antworten
    • Christof Herrmann 18. März 2016

      Servus Christian,

      ich habe solche Berichte von unterwegs ja schon mehrmals geschrieben und veröffentlicht. Drei davon habe ich oben im Artikel verlinkt. Wüsste nicht, warum da „nix gutes“ herauskommen sollte, wenn ich diesmal um einen kleinen Betrag bitte. Aber es bleibt ja jedem selbst überlassen, ob ihm das wert ist. Bin niemanden böse und werde weiterhin die vielen Mails und Kommentare beantworten.

      Gruß

      Christof

      Antworten
  • Marion 18. März 2016

    Hallo Christof,

    ganz ehrlich ? Der Jakobsweg lockt mich kein bischen. Weder ihn selbst zu laufen noch dabei zu sein (obwohl ich gern mal mitwandern würde, aber eben nicht diesen Massenwanderweg). Fernwanderwege ja – da gibt es so viele faszinierende und auch wenig bekannte – und je mehr ich höre, dass Leute, auch im Bekanntenkreis, den „Camino machen“ und begeistert davon berichten, desto mehr sehe ich mich nach anderen Wegen um.

    Darf ich trotzdem weiter hier mitschreiben ?
    EBG :-)
    Marion

    Antworten
    • Christof Herrmann 18. März 2016

      Hallo Marion,

      natürlich darfst und sollst du hier mitschreiben.

      Ich habe kein Problem, wenn Du und andere kein Interesse am Jakobsweg haben.

      Trotzdem möchte ich anmerken, dass meine Tour nur bedingt etwas mit dem Camino Frances, also dem Hauptweg wie wir ihn von Hape & Co. her kennen, zu tun hätte. Dort wäre ich ja erst nach etwa zweieinhalb Monaten und dann zu einer Jahreszeit, zu der da nicht mehr so viel los ist. Zudem kann es gut sein, dass ich in Spanien auf den Küstenweg ausweichen würde, der landschaftlich vielleicht auch einen Hauch interessanter ist als die Hauptroute.

      EBG

      Christof

      Antworten
  • JayPee 18. März 2016

    Hallo Christof,

    ich wäre durchaus bereit, für einen Reisebericht über die Tour zu zahlen – genauso wie ich es für deine Wanderführer getan habe ;-)

    Allerdings hätte ich kein Interesse an einer bezahlten Live-Berichterstattung. Ich habe auf meinen Reisen immer wieder gerne Berichte geschrieben und so Familie und Freunde auf dem Laufenden gehalten. Wenn jemand dafür bezahlt, würde ich mich auch verpflichtet fühlen regelmäßig Berichte zu liefern. Und das würde mir sowohl den Spaß an der Fernwanderung als auch den Berichten deutlich trüben.

    Klar müsste man auch für einen Bericht im Nachhinein (z.B. ein eBook) während der Tour Aufzeichnungen und Bilder machen. Trotzdem kann man das viel freier gestalten, als wenn man regelmäßig liefern muss.

    Ich weiß, das ist meine persönliche Einstellung. Trotzdem möchte ich dir auf keinen Fall den Spaß an deiner Tour trüben, 3000km sind Herausforderung genug ;-)

    Grüße
    Jens

    Antworten
    • Christof Herrmann 18. März 2016

      Hi Jens,

      wie bereits erwähnt, macht mir das Schreiben Spaß (Berufung statt Beruf). Ich würde unterwegs ja sowieso für mich schreiben. Dann kann ich die Texte auch Abend für Abend veröffentlichen, wie ich es bereits auf mehreren meiner Fernwanderungen getan habe. Das schließt nicht aus, dass ich die Berichte nach meiner Rückkehr etwas überarbeite und mit Fotos garniert als E-Book herausbringe.

      Grüße

      Christof

      Antworten
      • JayPee 18. März 2016

        Hallo Christof,

        drehen wir es doch mal um: Wenn du dir sicher bist, daß dir auch das tägliche Schreiben über so lange Zeit Freude bereiten und es nicht zur lästigen Verpflichtung für die zahlende Leserschaft werden wird, dann mach es.

        So oder so: Viel Spaß auf dem Weg!

        Grüße
        Jens

        Antworten
  • Philipp 18. März 2016

    Hallo Christof!

    Sollst du diesen Sommer von meiner Haustüre in Nürnberg aus rund 111 Tage und 3000 km auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela gehen?
    – Ich finde, wenn es dir am Herzen liegt, diesen Weg zu beschreiten, solltest du es tun. Die Meinung anderer würde ich da zunächst außen vor lassen.

    Sollst du dann allabendlich einen Tagesbericht veröffentlichen, wie du es auf der Alpenüberquerung Salzburg – Triest 2014 und 2013 sowie auf dem Traumpfad München – Venedig 2012 gemacht hast?
    – Bitte nicht, denn gerade das macht die Rückbesinnung auf das Selbst während der Wanderung, ein wenig kaputt, wie ich finde. Ich persönlich fühle mich von solchen „Jeden Tag ein Bericht“-Aktionen auch immer etwas überrumpelt. Wahrscheinlich wirst du aber ohnehin jeden Abend schreiben. Aber vielleicht ist, dafür eine Zeit lang offline zu sein und komplett auf technische Geräte zu verzichten, ein Teil der Erdung?

    Und kannst du diesmal für die „Liveberichterstattung“ etwas verlangen?
    – Das steht dir offen. So lang dein Publikum einen Mehrwert aus deinen Berichten zieht, wird es auch bereit sein, Geld dafür zu bezahlen. Und solang es sich für dich richtig anfühlt, sehe ich darin auch kein Hindernis.

    Alles Liebe,
    Philipp

    Antworten
    • Christof Herrmann 18. März 2016

      Hallo Philipp,

      danke für deine Meinung!

      Nachdem ich mich für ausreichend geerdet halte, mich die Neugier auf den Weg und die Menschen unterwegs antreibt und ich sowieso jeden Abend etwas schreiben würde, spricht ja nichts dagegen, dass ich die Texte denen zur Verfügung stelle, die Interesse daran haben. Die Kommentare hier klingen ja teilweise danach, als wäre ich in einer Lebenskrise und dürfte man auf einem Pilgerweg weder schreiben noch zehn Minuten am Tag ins Netz gehen ;-)

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Martin 18. März 2016

    Hey Christof.
    Ja, mach, mach, mach! :-)
    Bei mir waren’s zwar „nur“ 900 Kilometer am Jakobsweg, aber eine fantastische und wunderbare Zeit, die mich bislang noch immer „verfolgt“.
    So, und jetzt stürz ich mich auf die Umfrage.
    Liebe Grüße,
    Martin

    Antworten
    • Martin 18. März 2016

      Ach, und ich würde dir aus tiefster Überzeugung nicht empfehlen, einen täglichen Bericht online zu stellen. Irgendwann geht dir das auf die Nerven, dass du diesen Zwang dir auferlegt hast und das soll nicht Sinn des Jakobsweges oder generell jeder Weitwandertour sein. Meine Meinung.
      lg, Martin

      Antworten
    • Christof Herrmann 18. März 2016

      Hallo Martin,

      und wenn ich das Schreiben brauche wie das Atmen?

      Viele liebe Grüße

      Christof

      Antworten
  • Erhard Birkenstock 18. März 2016

    Hallo Christof,
    ich habe heute Dein email bekommen. Ich bin Vegetarier, seit ca 25 Jahren Autofrei,
    und über mehrere Etappen den Jakobsweg von Lausanne aus wo ich und meine Freundin Jacqueline wohne, gemacht.
    Schau mal auf meiner Webseite, es fehlt nur noch der erste Teil von Lausanne aus im Jahre 2004!
    Ich freue mich auf eine Nachricht!
    Erhard

    Antworten
    • Christof Herrmann 19. März 2016

      Hallo Erhard,

      schönen Dank für den Hinweis. Da werde ich mich mal umschauen.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
    • Elke 21. März 2016

      Hallo zusammen,
      da ihr alle schon alte Wander Hasen seid und ich gerade mal ab und an die Nase hier rein stecke….zur Vor-info sozusagen möchte ich mal wissen, was so eine Wanderung kostet? Womit muss man rechnen? Ab und an willst Du ja auch duschen, essen und was ist in Eurem Rucksack drin?
      Sorry, vielleicht hab ich ja was (info) übersehen. Danke für ernstgemeinte Tips oder Hinweise.

      Antworten
      • Christof Herrmann 21. März 2016

        Hallo Elke,

        ich habe für meinen Alpenüberquerungen rund 50 Euro pro Tag für Verpflegung und Unterkunft benötigt. Auf dem Jakobsweg würde ich vermutlich pro Tag etwas weniger benötigen, da es v. a. in der zweiten Hälfte von Frankreich und in Spanien günstige Pilgerunterkünfte gibt.

        Ich nehme möglichst wenig mit. Auf meinen letzten Alpenüberquerungen bin ich locker mit einem 32-Liter-Rucksack ausgekommen. Der reicht auch für den Jakobsweg, evtl. nehme ich sogar nur einen 25-Liter-Rucksack. Ich habe vor zwei Jahren eine Packliste für eine mehrtägige Mittelgebirgswanderung und eine Packliste für eine Packliste für eine mehrtägige Hochgebirgswanderung veröffentlicht. Daran kannst Du dich orientieren. Ich nehme mittlerweile weniger mit.

        Viele Grüße

        Christof

        Antworten
  • Claudia 19. März 2016

    Hallo Christof,

    also ich finds eine coole Aktion. Auch wenn ich nicht jeden Tag die Berichte lesen würde, es ist ja schließlich Sommer, da bin ich auch eher draußen.
    Aber mir gefällt deine Internetseite sehr und wenn das zur Erhaltung deiner Seite beiträgt, bin ich gern bereit dafür ein paar Euro zu zahlen.

    Ich wünsche dir das du den Weg gehen kannst.

    viele Grüße
    Claudia

    Antworten
    • Christof Herrmann 20. März 2016

      Hallo Claudia,

      danke für Deine netten Worte und die Unterstützung!

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • saramago 19. März 2016

    ach toll, der camino ist wunderbar. hab 2012 den weg erlangen-ulm gemacht mit freundin und zelt und das jahr darauf (ab april 2013) den rest des weges von ulm-santiago (… finisterre !!! und murcia) auf der route die dir auch vorschwebt (und in spanien camino del norte).

    am ende haben wir uns aber deutlich mehr zeit genommen. ich glaub es waren fast 5 monate :).tagesdistanzen/tempo und die dauer waren irgendwann nachrangig und die erlebnisse mit anderen menschen und selbsterfahrungen wichtiger.

    regelmäßige berichterstattung auf dem weg hat sich gelohnt ab le puy en valley… vielleicht so als wochenzusammenfassungen (vorher evt 2wochen zusammenfassungen). ende frankreich und in spanien kam dann mehr und mehr berichtenswertes dazu. (bei interesse schicke ich dir gern den link zu meinem reiseblog mit unseren berichten vom jakobsweg)

    letztes jahr habe ich im oktober/november carcassonne und lourdes besucht und danach den frances gemacht und war auch begeistert… wieder bis finisterre (und wieder viel zeit genommen !!! ).
    ach mensch … wenn ich das so lese … ich könnt schon wieder loslaufen :)
    viel spaß

    ps: auf dem erlanger fernwehfestival war vor einigen jahren mal ein vortrag/multimedia foto show „jakobsweg von nürnberg nach santiago“ von einem pilger. falls du dir sowas vorstellen kannst.

    Antworten
    • Christof Herrmann 20. März 2016

      Kannst mir gerne den Link zu Deinem Reiseblog zukommen lassen.

      Ich denke aber schon, dass ich auch in den Wochen vor dem letzten Stück in Frankreich und Spanien Interessantes zu berichten habe. Ich würde ja weniger über die Strecke selbst oder Sehenswürdigkeiten schreiben, sondern eher mehr über das Fernwandern an sich, über das Pilgerfeeling, die vegane Ernährung unterwegs, die minimalistische Lebensweise mit einem kleinen Rucksack, die Begegnungen, die Schmerzen, den nachhaltigen Charakter dieser Tour usw.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Günther 20. März 2016

    Lieber Christof,
    dein newsletter und deine Gedanken zum Minimalismus sind mir eine Quelle der Inspiration.
    Das ist auch deshalb so, weil du in deiner Ablehnung des Konsumdrucks radikal bist. Jeden Tag fühle ich mich von Werbung und Kaufdruck überschüttet und Du bist da eine wohltuende Ausnahme. Natürlich hast auch du Kosten und musst Einnahmen generieren.
    Hoffentlich zieht mit dem“Verkauf“ des Blogs nicht wieder der altbekannte Kommerz ein.
    Ich war eine Zeitlang in polaren Regionen mit ein paar Expeditionen unterwegs. Nach einiger Zeit merkte ich, es ging nur bedingt um Natur oder Abenteuer. Es mussten gute Bilder produziert werden, es ging um gut lesbare Sponsorenlogos, um das Erzeugen von Aufmerksamkeit, was sich dann wieder in Sendeminuten und Folgejobs niederschlug.
    Da hab ich das Interesse verloren und einen anderen Weg eingeschlagen.
    Bitte bewahr dich davor – und geh deinen Weg
    Lg günther

    Antworten
    • Christof Herrmann 20. März 2016

      Hallo Günther,

      ich habe nicht vor mich oder meinen Blog zu „verkaufen“ ;-) Auch werde ich meinen Weg gehen. Ich glaube, das schließt nicht aus, dass diejenigen, die wirklich an den Texten interessiert sind und „mitwandern“ wollen, mir einen überschaubaren Betrag zukommen lassen werden. Meine Wanderführer etwa verschenke ich ja auch nicht.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Sabine 20. März 2016

    Hallo Christof,

    ein tolles Vorhaben. Mach es, und zwar so, wie es für Dich passt. Falls Du in Ulm ein Nachtlager brauchst, melde Dich.
    LG Sabine

    Antworten
  • Tanja Heller 21. März 2016

    Hallo Christof,

    die Fernwanderungen waren ein einziger Flow im Süden. Ich bin dankbar, dass ich kein einziges technisches Gerät bei mir hatte. Das wünsche ich dir auch. Vermiete doch einfach die Wohnung für die Zeit. Lass dir vorher eine Kaution geben. Das machen viele in Bremen, Freiburg und anderen Studentenstädten auf WG gesucht de, selbst für eine Woche.

    Liebe Grüße – Tanja

    Antworten
    • Christof Herrmann 21. März 2016

      Hallo Tanja,

      meine Wohnung währenddessen unterzuvermieten, kam mir auch schon in den Sinn. Mal sehen.

      Handy und kleine Digitalkamera kämen sicher in den Rucksack. Bin ja ein freier Autor ohne Technikphobie.

      Viele liebe Grüße

      Christof

      Antworten
  • Alex 21. März 2016

    Hallo Christof,

    meinen Respekt für diese Entscheidung, einen so langen Weg der Wanderung auf sich zu nehmen.

    Es ist spannend so eine Geschichte mitzuverfolgen. Gerade die kleinen Dinge sind es, die solch ein Abenteuer zu etwas unvergesslichen machen. Für dich selber wäre es zwar besser ohne Ablenkung zu gehen, für deine Leser ist es aber schön, auch während der Reise etwas zu hören.

    Viel Erfolg auf deinem Weg und Grüße aus Laos

    Alex

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    • Christof Herrmann 22. März 2016

      Hi Alex,

      danke für Deine motivierenden Zeilen.

      Viel Spaß in Laos. Da bin ich 2007 durchgeradelt. Habe das Land und die Leute gemocht. Das viele Grün, viele Berge und die vielen supernetten Kinder sind mir in Erinnerung geblieben.

      Christof

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  • Marion 23. März 2016

    Schon wieder ich :-)

    Hallo Christof,
    da fällt mir doch etwas ein ! Hattest du nicht mal erwähnt, du wolltest das Nacktwandern ausprobieren ? Auf welcher Etappe des Camino hast du das denn vor ? Das würde der Sache natürlich eine ganz neue Perspektive verleihen – grins über beide Ohren.

    Verschmitzte Grüsse,
    Marion

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    • Christof Herrmann 23. März 2016

      Hatte ich das erwähnt? Wenn ich denn eine Etappe auf dem Jakobsweg nackert bestreite, werde ich darüber natürlich im Tagesbericht schreiben ;-)

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  • Petra 30. März 2016

    Hallo Christof,
    eine gute Idee ist es allemal. Ich bin 2007 von Pamplona nach Santiago gegangen und 2016 gerade zurück aus Santiago, aber nur von Leon (etwa 300 km). Meine Erfahrung aus 2007 – wenn Du außerhalb der offiziellen Camino-Routen gehst kannst Du nicht so günstig übernachten. Ich freue mich von Dir zu lesen und liebäugele mit der Alpenquerung zum Mittelmeer 2017 – wir werden sehen. Mach weiter so, Deine Arbeit ist wichtig und Deine Beiträge sind ein Segen für aufgeschlossene Geister.
    Petra

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    • Christof Herrmann 30. März 2016

      Hallo Petra,

      habe mich über Deine netten Zeilen gefreut.

      Bin gespannt, wie es mir dieses Jahr auf dem Jakobsweg ergeht und ob Du 2017 meine Alpenüberquerung machst.

      Viele Grüße

      Christof

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