7 Gründe, warum Minimalisten keine Geldsorgen haben

„Zu viele Leute geben Geld aus, das sie nicht verdient haben, um Dinge zu kaufen, die sie nicht wollen, um Leute zu beeindrucken, die sie nicht mögen.“ (Will Rogers, US-amerikanischer Humorist, 1879 – 1935)

Minimalismus bedeutet, ohne Ballast zu leben. Dieser Ballast können materieller Überfluss, vermeintliche Verpflichtungen und negative Beziehungen sein.

Sobald man sich von dem Ballast löst, passiert Erstaunliches. Man findet Zeit und Muße, sich dem zu widmen, was einem wichtig ist. Eine Reihe persönlicher Probleme lösen sich in Luft auf oder werden zumindest angegangen. Eines dieser Probleme sind Geldsorgen.

In diesem Artikel nenne ich sieben Gründe, warum Minimalisten keine Geldsorgen haben und mit etwas Geduld sogar finanzielle Unabhängigkeit erlangen.

1. Minimalisten konsumieren wenig

„Sparsamkeit ist eine gute Einnahme“, erkannte schon der römische Politiker und Philosoph Cicero vor über 2000 Jahren. Wer wenig Geld ausgibt, spart viel. Minimalisten tun sich damit leicht. Materielles steht nicht in ihrem Lebensmittelpunkt. Anstelle Sachen zu kaufen, machen sie Sachen (was natürlich auch etwas kosten kann): Mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen, ein Ehrenamt bekleiden, künstlerisch oder kreativ tätig werden, durch die Natur streifen, Träume verwirklichen …

2. Minimalisten zahlen weniger Instandhaltungs- und Folgekosten

Dinge beanspruchen nicht nur unsere Zeit und Aufmerksamkeit, sondern verursachen oft weitere Kosten, deren Höhe man beim Kauf meist unterschätzt. Ein Auto muss angetrieben, versichert, verschönert, gewartet, repariert und irgendwann ersetzt werden. Jedes noch so kleine elektrische Gerät verbraucht Strom. Auch viele nicht-elektrische Dinge ziehen Kosten für die Instandhaltung und die Entsorgung nach sich. Auf lange Sicht summiert sich das zu einem stolzen Betrag.

3. Minimalisten verkaufen Dinge, die sie nicht benötigen

Der Verkauf von CDs, Büchern, abgetragenen Klamotten und Kleinkram lohnt sich oft nicht, da der Aufwand in keinem Verhältnis zum Ertrag steht. Ich empfehle, solche Dinge zu verschenken oder zu spenden, es sei denn Du bist knapp bei Kasse oder verschuldet. Alles, was voraussichtlich einen guten Preis erzielt (meine Grenze liegt bei 10 Euro), kann verkauft werden. Wer hier etwas Zeit in die Auswahl der Verkaufsform (Secondhandladen, eBay, Kleinanzeigen, Flohmarkt etc.) steckt und die Ware geschickt präsentiert, freut sich bald über einen beruhigenden Kontostand. Als ich mich vor drei Jahren von meinem Kleinstwagen trennen wollte, musste ich nur ein paar Stunden investieren, um 4700 Euro zu erzielen.

4. Minimalisten leben auf kleiner Wohnfläche

Wer entrümpelt und nicht der Gefahr des erneuten Zurümpelns erliegt, wird sich mit der Zeit auch von Möbeln wie Regalen und Schränken trennen. Das sorgt für viel Platz. Du musst nicht gleich ein Tiny House bauen oder Digitaler Nomade werden. Aber ein Umzug in eine Wohnung mit kleinerer Fläche kann Sinn machen, schließlich sind die Wohnkosten der größte Posten unserer Lebenshaltungskosten. Minimalistische Häuslebauer pfeifen auf Quadratmeter und Schnickschnack und damit auf eine Menge Arbeit, Stress und Schulden.

5. Minimalisten sind schuldenfrei

Schuldenfrei zu werden und zu bleiben, funktioniert auf lange Sicht nur, wenn man weniger ausgibt als man einnimmt. Minimalisten mögen keine Schulden. Zinsen für Darlehen, Dispo und andere Kredite sind ihnen ein Gräuel, weil sie Druck und Abhängigkeit verursachen.

6. Minimalisten lieben Second Hand, Repair Cafes & Co.

Minimalismus bedeutet nicht, gar keine Dinge mehr zu besitzen oder zu verwenden, sondern nur es in Maßen zu tun. Oftmals kannst Du auf einen wenig nachhaltigen Neukauf verzichten und auf günstigere oder kostenlose Alternativen zurückgreifen. Darunter fallen zum Beispiel Second Hand, Repair Cafés, Couchsurfing, Urban Farming, Foodsharing, Carsharing, Bibliotheken und Öffentliche Bücherschränke.

7. Minimalisten leben gesünder

Lebt man freiwillig und mit Überzeugung minimalistisch, bedeutet das keinen Verzicht, sondern einen Gewinn an Zeit, Geld, Freiheit und Möglichkeiten. Meiner Erfahrung nach führt das eher früher als später zu mehr Zufriedenheit und Gelassenheit, was die Grundlage für einen gesunden Körper und Geist ist. Darüberhinaus fällt es Minimalisten leicht, sich viel zu bewegen und fit zu bleiben. Welch Sparpotential in all dem steckt, weiß jeder, der einmal richtig krank war.

Um keine Artikel zu verpassen, kannst Du Dich hier mit mir verbinden: Newsletter, RSS-Feed, Facebook, Twitter, Google+

{ 58 Kommentare }

  • Gudrun 19. April 2017

    Kann ich größtenteils so unterschreiben, lieber Christof! Ich habe mich in den letzten Jahren von Auto und der Hälfte meines Besitztums getrennt! Ich konnte dadurch in eine kleiner Wohnung ziehen, bin den Autokredit los und sogar meine Arbeitszeit konnte ich auf drei Tage (vorher vier) verkürzen!!

    Antworten
    • Christof Herrmann 19. April 2017

      Klingt sehr ähnlich wie mein Weg in den letzten Jahren, liebe Gudrun! Ich kann sogar sagen, dass ich mich ohne die minimalistische Lebensweise wahrscheinlich nicht als Autor selbstständig gemacht hätte, weil es dann hinten und vorne nicht zum Leben gereicht hätte. Auch meine wochen- und monatelangen Fernwanderungen wären dann nicht möglich gewesen …

      Antworten
  • Astrid 19. April 2017

    Hallo Christoph,
    wir leben seit Jahren minimalistisch, sogar mit 6 Kindern, sehr bewußt. Im Moment haben wir gerade als einen der letzten Schritte unser-nicht abbezahltes-Haus verkauft.
    Zwei unserer Kinder sind schon ausgezogen und leben ihr eigenes Leben.
    Eine Sache beschäftigt mich sehr und ich bin in deinem Artikel wieder drüber gestolpert.
    Nämlich, dass viele Menschen Minimalismus mit Askese gleich setzen.
    In meinem Erleben ist Minimalismus nicht wirklich billiger, ich kenne etliche Minimalisten, die sehr wohl bewußt sehr viel Geld für Dinge ausgeben.
    Ein Beispiel: wir hatten sehr, sehr viele Bücher, haben einige verkauft, viele über Momox, andere gespendet….haben uns gegen gedruckte Bücher entschieden und einen Kindl gekauft, alle Bücher sind auch auf den Handys der Kinder und bei uns erreichbar…..wir haben uns von Computertower und so weiter getrennt und ein IPad gekauft…siehst du was ich meine? Mimimalismus kann Geld sparen, tut es aber nicht automatisch.
    Ein Bekannter hat sehr minimalistisch gebaut, fast schon Bauhaus….aber geölte Holzböden…ein leeres Esszimmer, aber einen Designertisch und Designerstühle….oder die Leute, die nur mit einem Rucksack durch die Welt reisen, weniger als 100 Dinge besitzen…hast du mal gesehen, wie die techn. aufgerüstet sind? Und ist ein IPäd- durchaus minimalistisch gehalten mit einem Mailaccount, Fotos, Safari und Kindl App( mit 350 Büchern drauf) überhaupt noch minimalistisch? Ist es nicht ein bißchen so wie mit der Bio Bewegung? Die Leute, die vor 20 Jahren im Bioladen einkauften, haben mit den Lifestyle Luxus Bios von heute nur wenig zu tun. Vielleicht mag jemand dazu was schreiben? Muss/sollte Minimalismus asketisch sein?

    Antworten
    • Christof Herrmann 19. April 2017

      Hallo Astrid,

      danke für Deinen Kommentar.

      Nein, Minimalismus muss oder soll natürlich nicht asketisch sein. Leider werden so Minimalisten im Fernsehen oder in der Presse gerne dargestellt. Man kann auch mit einer großen Bücher- oder Plattensammlung minimalistisch leben, sofern die Sammlung das Leben bereichert, man die Bücher auch liest, die Platten hört, die hegt und pflegt.

      Ich denke aber schon, dass so ein Lebensstil dazu beiträgt, dass man weniger ausgibt und nicht in die Schuldenfalle gerät – aus den oben genannten Gründen. Bei mir was es jedenfalls so und ich beobachte es auch bei anderen. Man überlegt einfach zweimal, ob man etwas braucht.

      Bei mir ist es allerdings schon so, dass ich einen Teil, in manchen Monaten einen Großteil meiner Sparquote wieder ausgebe. Für hochwertigere Lebensmitteln (Bio, Regionales), fair produzierte Produkten, Spenden etc.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
      • Astrid 19. April 2017

        Hallo Christof,
        keine Frage, Minimalismus ist der einzige Lebensstil, der meiner Meinung nach zukunftsfähig ist, in jeder Richtung. Auch und vor allem mit Kindern. Witzigerweise hat schon Astrid Lindgren dazu eine Geschichte geschrieben. Minimalismus ist eine Lebensform, eine Lebensaufgabe, die nicht endet.
        Schön dass du darüber schreibst und uns hier draußen immer wieder inspiriest!

        Antworten
      • Christof Herrmann 19. April 2017

        Welche Geschichte von Astrid Lindgren ist das denn?

        Antworten
  • Astrid 19. April 2017

    Es heißt: Die Prinzessin, die nicht spielen wollte.

    Antworten
    • Christof Herrmann 20. April 2017

      :-)

      Antworten
      • Saskia Nehls 20. April 2017

        So viel zum Minimalismus LOL, hab das Buch mit der Geschichte gleich gekauft. Immerhin zweite Hand.

        Antworten
  • Jutta aus Berlin 19. April 2017

    Hi Christof,
    wieder Danke für weitere Inspiration..
    Ich würde gerne für Dich ‚werben‘, sprich Deine Ideen, Aktionen, etc. Anderen zugänglich machen. Was empfiehlst Du mir dazu? Einfach deren Mailadr. unter Newsletter abonnieren eintragen? Geht es – da es einige sind – auch einfacher?
    Am Wochende schaue ich wieder hier rein. Vielleicht finde ich auch Deine Antwort per mail. Freu mich.
    Du warst m.E. nie in der ‚Zielgruppe‘, trotzdem, ich löchere einfach jeden: Weißt Du, wen ich fragen könnte, um aus der Zuckerfalle (es ist Sucht) auszusteigen? Ich bin seit langem adipös und nicht mal mehr imstande, auch nur einen Tag zu fasten.. Angst (z.B. vor Krankheit) und Trotz sind sehr schlechte Ratgeber.. Ich finde einfach keine Motivation!! Danke im voraus.
    Trotzdem fröhliche Grüße!
    Jutta

    Antworten
    • Christof Herrmann 19. April 2017

      Hallo Jutta,

      schön von Dir zu lesen.

      Wegen Deiner Zuckersucht und der Adipositas würde ich an Deiner Stelle ärztlichen Rat einholen oder eine der Adipositas-Selbsthillfegruppen besuchen.

      Danke, dass Du meinen Blog weiterempfiehlst. Schick Deinen Freunden doch einfach den Link. Ungefragt in den Newsletter solltest Du sie nicht eintragen ;-)

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
      • Hermann 20. April 2017

        Hallo Jutta, Zuckersucht kann man gut mit einer 30 tägigen Saftdiet loswerden. Bei mir hat das super funktioniert. 30 Tage lange nur frisch (kalt-)gepressten Saft trinken. Das ist wie ein Reboot und Gewicht verliegt man dazu auch gleich.

        Antworten
    • Carmen 19. April 2017

      @Jutta
      Liebe Jutta,
      dein Thema ist auch mein Thema! Vielleicht hast Du Lust auf einen Austausch?

      Antworten
      • Jutta aus Berlin 22. April 2017

        Ja Carmen,
        habe ich – wie könnten wir das bewerkstelligen? Bist Du auf fb?
        Darf ich hier die mailAdr. eingeben?
        LG

        Antworten
    • Nadine 20. April 2017

      Hallo Jutta,

      ich habe damals einfach aufgehört Zucker zu essen. Ich habe mir jedes Lebensmittel genau angeschaut, was ist drin. (Je weniger drin ist umso besser). Ich habe vor allem viel Grünzeug, Reis, Fisch, Kichererbsen etc. gegessen. (Zumal ich zusätzlich glutenintolerant bin, durfte ich vieles auch einfach nicht mehr essen, weil es mir immer schlecht danach ging, und ich lebe nicht vegan). Mittlerweile finde ich es wichtig nur noch natürlichen Zucker aus Honig oder Obst zu essen, wobei ich das auch nicht immer durchhalte. Über alte WW-Bücher aus der Bücherei habe ich außerdem gelernt meine Essensmenge zu reduzieren- das war mein tatsächliches Problem, ich habe einfach viel zu viel gegessen. Seitdem ich nun die für mich passende Menge gefunden habe, geht es auf der Waage stetig bergab. Mir hat es viel geholfen, dass mein Mann immer alles mitgemacht hat, ich war also nie alleine mit meinen Essenssorgen. Auch muss man lernen „nein“ zu sagen.
      Nein, man möchte keinen Nachschlag.
      Nein, man möchte kein Dessert, weil man bereits satt ist.
      Nein, keine Cola, lieber Wasser oder Tee.

      Fang mit kleinen Schritten an, eine radikale Umstellung kann zwar gut tun, ist aber nicht für jeden etwas. (Ich habe damals alles zuckerhaltige aus meinem Vorratsschrank rausgesucht und verschenkt, so hatte ich gar keine Möglichkeit mehr etwas zuckerhaltiges zu essen) ;-)

      LG Nadine

      Antworten
    • Christof Herrmann 20. April 2017

      @Hermann @Carmen,

      Ich habe ausnahmsweise Eure E-Mail-Adressen an Jutta weitergegeben. Dann könnt Ihr Euch ggf. austauschen.

      @Jutta
      In Deiner Region gibt es eine Adipositas-Selbsthilfegruppe. Habe Dir den Link geschickt. Könnte genau das richtige für Dich sein, wo Du schreibst, dass Du allein keine Motivation findest, etwas zu ändern.

      Antworten
      • Jutta aus Berlin 22. April 2017

        Danke Christof,
        ich wollte hier nicht sooviel Raum einnehmen..
        Hoffe die mail-Adressen und der link kommen bald.
        War auf der Seite für Adipositas-SHG und habe mir
        Tel.nr raus geschrieben, um Montag anzurufen.
        GvLG!

        Antworten
        • Christof Herrmann 22. April 2017

          Hallo Jutta,

          ich Schussel hab die Mail-Adressen an Carmen geschickt. Gerade ging noch mal eine Message an Dich und alle, die evtl. helfen können, raus. Hier ist das Thema Zucker und Adipositas ja vielleicht bisschen Offtopic, wobei Konsumpf wie auch totale Kaufverweigerung ebenfalls eine Art Sucht werden können.

          Alles Gute und viele Grüße

          Christof

        • Saskia 22. April 2017

          Darf ich mich da anschließen? Bin auch zuckersüchtig…bin hochmotiviert. :-)

    • Nelly 20. April 2017

      Hallo Jutta,
      ich bin auch, wenn man es auf den Punkt bringt: zuckersüchtig.
      Schokolade + Süßigkeiten sind meine Nervennahrung.
      Vor 10 Jahren hatte ich in nur 6 Monaten stolze 30 kg abgenommen
      und rückblickend war das total einfach.
      Mittags gab es nur 50 Gramm Nudeln und Gemüsepfanne.
      Zum Bewegen des Mundes, also „kauen“ (orale Phase) waren Kohlrabi + Möhren
      stets zur Hand, ebenso Orbit, das zuckerfreie Kaugummi.
      DIeses nahm ich auch mit zur Arbeit oder beim Spaziergang oder ähnliches.
      Japp auf Schokolade kannte ich einfach nicht mehr, denn irgendwie war ich
      auf dem Gesundheits-Tripp. Abends gab es dann Hüttenkäse, in der Mitte des Tellers,
      und drum herum, die leckeren Kidneybohnen, Tomaten, Gurken, Möhren, Kohlrabi,
      Champions und noch anderes Gemüse. Wichtig war KRESSE!
      Noch heute habe ich das Gefühl, das Kresse den Blutzucker senkt !!!
      Das Trinken ist beim Gewicht verlieren – ganz wichtig, denn beim Verstoffwechseln
      muß alles gut ausgespült werden.
      Im Moment ist mein Blutzucker sehr hoch, daher nehme ich zur Zeit Almaset
      verspüre wirklich keinen Hunger, und der Blutzucker senkt sich.
      Wahrscheinlich liegt das an der Fülle der inwendigen Nährstoffe!

      PS:
      Mit Fasten kann man den eigenen Stoffwechsel durcheinander bringen.
      Nichts essen bedeutet, das der Ofen in der Stube ausgeschaltet ist.
      Der Körper glaubt dann 500 Kalorien ist sein Mass,
      dann essen wir wieder normal, also 1500 Kcal und alles setzt an.
      Meine Schwester hat ihren Körper, ihre Stoffwechselanlage durcheinander gebracht
      weil nach dem Fasten ein unkontrollierter Heisshunger kam. Nun hat sie Diabetes.

      Liebe Jutta – konsultiere bitte wegen des Fastens einen Arzt oder Ernährungsberater !
      Zur Motivation: Der Sommer kommt – mach Dir selbst eine Freude – und stelle Dir
      im Geiste vor, wie Du mit 10 kg weniger aussiehst. Und dann die ganzen Komplimente der Leute, die dich sehen! Aber bis zu den staunenden Komplimenten muß es Dein Geheimnis bleiben, aus welchem Du lebst – aus welchem Du Deine Kraft beziehst!
      Ich wünsche Dir alles Liebe + Gottes Segen! Möge er Dich kraftvoll begleiten!

      Antworten
    • Monika 21. April 2017

      Hallo Jutta, ich kann Dich gut verstehen. Zucker ist eine Sucht und wird meiner Meinung nach immer noch zu sehr verharmlost. Ich kann Dich gerne mit Menschen verbinden, die es erfolgreich geschafft, den Kreislauf zu durchbrechen. Wenn Du magst, nimm einfach Kontakt mit mir auf. Viele Grüße, Monika

      Antworten
      • Jutta aus Berlin 22. April 2017

        Liebe Monika,
        ja es ist eine Sucht. Ich habe alles andere weg: rauchen über 35 J.,
        Alkohol über 4 J., aber Zucker etc war vorher da und – blieb. Kann
        wirklich nicht mehr.
        Wie kann ich Kontakt mit Dir aufnehmen?? Bist Du auf fb? Ich mit
        Nachnamen Raabe, Rest weißt Du bereits. War auf der Adipositas-
        seite, hoffe Selbsthilfegruppe zu finden. Cristof will mir einen link
        und zwei mail-Adr. senden. Bin etwas zuversichtlicher.
        Bis bald?!?
        GvLG!

        Antworten
      • Christof Herrmann 22. April 2017

        Wie oben schon geschrieben, habe ich eine E-Mail an Euch alle geschrieben. Ggf. im Spam-Ordner nachschauen.

        Viele Grüße

        Christof

        Antworten
      • Sonja 22. April 2017

        Liebe Jutta

        Ich weiss von meiner früheren Ausbildung her eh viel über Ernährung.
        Nun aber was ganz anderes

        Vielleicht verändert sich was, wenn Du Dich einfach ganz tief drinnen in Dir wohl fühlst.
        Niemandem musst Du gefallen,- vielleicht hast Du Lust darauf zu beschliessen, einfach mal tief in Dich zu gucken, und dich zu fragen, wer Du mit Freude und Sinn sein möchtest.
        Tief in Dir drinne hin zu gucken, und Dir von niemandem etwas einreden zu lassen.
        Und Dich dabei einfach in und mit Dir wohl fühlen kannst, wenn Du magst.

        Und essen, was Du magst, und wo Du siehst, dass es Dir wirklich wirklich im Endeffekt gut tut. Und dass Dir der Genuss davon Freude bereitet.
        Freude in „Freud und Leid“, indem es für Dich ganz persönlich sinnvoll ist.
        Wenn Du Lust dazu hast.

        Hab es fein, – so wie Du magst, liebe Jutta.

        Alles Liebe – gib mir ein Zeichen, wenn Du magst :->

        Antworten
    • Petra 24. April 2017

      Liebe Jutta,

      vielleicht magst Du im Forum ohne-unsinn-abnehmen.de mal reinschauen?
      Du findest dort sehr, sehr angenehme Umgangsformen und jede Menge Infos und Hilfe von Gleichgesinnten. Du musst auch nichts schreiben, alleine zum Umgang mit Zucker findest Du jede Menge Ideen und Erfahrungsberichte. Es ist vom zwischenmenschlichen Umgang das positivste Internetforum, dass ich je kennengelernt habe. Grundlage ist ein Buch, aber das musst Du ja nicht lesen – obwohl ich es Dir empfehlen würde :-) .
      Liebe Grüße Petra

      Antworten
      • Jutta aus Berlin 25. April 2017

        Danke liebe Petra,
        der Tipp war abendfüllend ;-) , da schau ich wieder rein. Das erste Buch was ich mir kaufe: Das Innere Kind – Angst loslassen.
        Fröhliche, wieder etwas hoffnungsvollere Grüße!

        Antworten
        • Petra 25. April 2017

          Danke für Deine Rückmeldung, freut mich sehr :-)

  • Michelle 20. April 2017

    Lieber Christof,
    dass Minimalisten keine Geldsorgen haben kann ich nur bestätigen, weil sie einfach fast kein Geld brauchen und ich freue mich, dass du dich so nett diesem Thema angenommen hast. Ich reiste in den vergangenen Jahren die meiste Zeit lediglich mit einem 40Liter Rucksack auf dem Rücken und einem 20Liter Rucksack (Daypack) vorne und dann hatte ich manchmal noch eine Tasche mit etwas zu Essen, da ich dafür ja in der Regel kein Geld ausgab. Ab und an bin ich nur mit einem Daypack für kürzere oder längere Zeit unterwegs gewesen, was doch etwas prekär war und ganz aktuell ist mir passiert, dass ich meinen grösseren Rucksack mit Ersatzklamotten im Zug habe liegen lassen. Aber: es hat mich gar nicht weiter tangiert. Klamotten finden sich eigentlich schnell wieder und so auch diesmal.
    Ich sagte mir auch immer, ich lebe „ohne“: ohne eigene Wohnung (inzwischen seit über acht Jahren und war die letzten Jahre immer eingeladen), ohne Handy, ohne viel Geld und und und. Zum Glücklichsein braucht man fast nichts, das ist das Schöne! Und ich sage gerne: je weniger man hat, desto glücklicher wird man! Da hat man nämlich plötzlich ganz viel Raum, einfach nur zu sein. Aber: ein Plätzchen auf der Erde zu haben, wo man Zuhause ist und mal ein paar seiner Sachen lagern kann und auch immer wieder hin zurückkommen kann, das ist schon nicht schlecht. Das würde ich mir auch noch gefallen lassen. Falls jemand mir so einen Raum in Zukunft zur Verfügung stellen würde, würde ich mich freuen, denn ohne fehlt einem eben doch so eine gewisse Basis. Ein Basislager sozusagen.
    Im Moment reise ich übrigens mit einem ipad, das mir mal jemand geschenkt hat. Manchmal reise ich allerdings auch ohne, vor allem, wenn ich vorhabe, zu Fuss sprich auf dem Jakobsweg unterwegs zu sein. Aber dann ärgere ich mich regelmäßig, dass ich nicht einfach ins Internet gehen kann, sondern mir einen Anschluss suchen muss und dafür bezahlen. Ohne Handy geht das Leben übrigens schon, ohne GPS auch, aber Karten, wenn auch die kostenlosen vom Fremdenverkehrsamt müssen schon sein. Genauso wie Zahnbürste, Taschenmesser und was zum Schreiben. Das wollte ich nicht missen. Ansonsten kommt man vollkommen ohne Probleme mit total wenig aus und das über lange Zeiträume. Außerdem passiert mir regelmäßig, dass wenn ich dann denke, dass ich etwas brauche wie zum Beispiel ein Fahrrad mir jemand eines schenkt oder ich eines finde, das nicht abgeschlossen ist und schon lange rumsteht oder wenn ich meine, jetzt bräuchte ich ein Zelt, dann schenkt mir jemand ein Zelt. So läuft das schon die ganzen Jahre. Aber ich sage mal, das minimalistische WanderLeben kann auch zur Sucht werden und zwar aus einem einfachen Grund: wir leben ja in der Dualität und es ist immer alles ausgeglichen. Wenn ich also wenig Komfort habe und wenig Besitz auf der einen Seite, dann bekomme ich auf der anderen Seite umso schönere Eindrücke, Erlebnisse, Begegnungen und so weiter, die wiederum so grossartig sind, dass ich sie nicht mehr missen möchte und das meine ich mit süchtig machen. Ich bin ohne diesen Kick des Minimalen, das mir alles im Leben schenkt, was ich brauche, mir also jeden Tag Weihnachten beschehrt nicht mehr so richtig glücklich, weil das Leben ohne dies und das zu besitzen einfach auf der Glücksskala ganz oben steht. Ich sage mal, das ist schon fast wie eine Droge, denn ich sehe bei mir eindeutig, man will plötzlich gar nicht mehr anders leben als nur mit dem wenigen, was man hat. Will frei sein, unabhängig, sich bewegen wo und wie man will. Die Frage ist nur: ist das unser Lebenszweck? Also diese Frage stelle ich mir, nach vielen Jahren des Lebens mit einem Minimum an allem. Auf jeden Fall gäbe es noch gaaanz viel darüber zu sagen. Schön, dass du das angeregt hast. So fühle ich mich ja schon als Spezialist auf dem Gebiet.
    Liebe Grüße von
    Michelle vom Vagabundenblog

    Antworten
    • Christof Herrmann 20. April 2017

      Hallo liebe Michelle,

      besten Dank für Deinen Kommentar bzw. für Deine – beinah schon – Lebensgeschichte.

      Am interessantesten finde ich, dass Dich „der Kick des Minimalen“ nicht mehr richtig glücklich macht, weil es für Dich nach den Jahren des Vagabundentums zur Gewohnheit geworden ist. Du musst Dir wohl eine neue Herausforderung suchen, was ja nicht bedeutet, dass Du den einfachen Lebensstil aufgeben musst.

      Ich bin selbst gerne mit ganz wenig Kram unterwegs, ganz früher mit dem InterRail-Ticket (bis zu 2 Monate am Stück), früher mit dem Rad (bis zu 1,5 Jahre am Stück), nun zu Fuß (bis zu 3,5 Monate, letztes Jahr auf dem Jakobsweg). Aber am Ende der Touren wollte ich immer zurückkehren, sehnte ich mich nach Freunden, Familie, Franken und auch meinem Kram zuhause. Von daher kann ich Deine Sehnsucht nach „einer gewissen Basis“ voll verstehen.

      Alles Gute und viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Gerhard 20. April 2017

    Du erwähnst ganz am Anfang „vermeindliche Verpflichtungen“ als Ballast.
    Dazu zähle ich auch selbst gewählte Verpflichtungen der Gesellschaft, einer Gruppe oder einzelnen gegenüber. Bürden sich diese Last nicht insbesondere Personen, die das Erwerbsleben hinter sich gelassen haben, auf? Wie oft höre ich „ich habe keine Zeit“. Dabei sind wir alle mit 24 Stunden täglichem Zeitguthaben ausgestattet. Zeit ist ein Geschenk und jeder hat gleich viel davon.
    Ist es nicht vorteilhaft, sich weniger Verpflichtungen aufzuladen, sich diesen aber mit der nötigen Ruhe und Zeit zu widmen? Minimalismus dieser Art bedeutet ja nicht, alle Verpflichtungen abzugeben, sondern so zu minimieren, dass persönliche Ruhe einkehrt. Mangel an Zeit soll sich in den Gedanken nicht festsetzen.

    Antworten
    • Christof Herrmann 20. April 2017

      Absolut, es geht beim Minimalismus auch um die vemeidlichen/vermeintlichen Verpflichtungen! Unglaublich, was wir alles an einem Tag erledigen wollen und wo wir überall mitmischen müssen – am liebsten gleichzeitig. Am Ende waren wir irgendwie überall dabei, aber doch nirgends richtig und mit allen Sinnen.

      Antworten
  • Shani 20. April 2017

    Hi Christof,

    ich finde die minimalistische Lebensweise auch klasse. Leute geben so viel Geld für unnötigen Kram aus. Wenn es darum geht, für Bedürftige zu spenden, heißt es aber, man könne ja nicht überall helfen oder das Geld komme sowieso nicht an. Wenn überhaupt werden kleinste Beträge gespendet. 20 € für die Erdbeebenopfer in Haiti. Aber die zehnte Hose lässt man sich auch gerne 100 € kosten. Die eigenen materiellen Bedürfnisse werden so hoch eingestuft, das finde ich sehr traurig.

    Wir leben mit bald vier Kindern auf 70 Quadratmeter in drei Zimmern. Wir fühlen uns überhaupt nicht eingeengt, sondern sehen viele Vorteile in unserer Wohnsituation. Hier berichte ich, wie wir uns organisiert haben: http://greenmom.eu/2017/01/23/viele-kinder-wenig-platz/

    Obwohl wir so praktisch eingerichtet und zufrieden sind, kriegen wir oft zu hören, wir müssten doch langsam umziehen. Dabei leben auch wir noch im Luxus, wenn man uns mit 99 % der restlichen Menschheit vergleicht.

    Ich stelle nicht fest, dass Menschen mit mehr Besitz glücklicher oder zufriedener sind als wir. Im Gegenteil. Sie wollen immer mehr und noch mehr. Das sieht man auch bei den Kindern. Hier finde ich es wirklich schwer. Wir kaufen so gut wie nie selbst Spielsachen für die Kinder. Aber zu Weihnachten und Geburtstag werden sie von der ganzen Verwandtschaft reich beschenkt. Und an den Dingen, die sie geschenkt bekommen, erfreuen sie sich meist nur kurz.

    Dass man mit Minimalismus besser sparen kann, kann ich bestätigen. Geldsorgen hatten wir auch noch nie.

    Liebe Grüße und danke für den netten Beitrag!

    Shani

    Antworten
    • Christof Herrmann 20. April 2017

      Hi Shani,

      hin und wieder schreibt mir jemand eine Mail oder einen Kommentar, in dem behauptet wird, dass ich als Single ja gut reden habe, man mit Kindern aber nicht minimalistisch leben kann. Ich antworte dann meist, dass ich glaube, dass man mit Kindern minimalistisch leben muss (da man sonst früher oder später verrückt wird) :-) Zum Glück gibt es mittlerweile mehrere Familien, die ich mitsamt ihrer Blogs als Referenz angeben kann. Ihr seid ein weiteres Beispiel.

      Alles Gute für Kind #4 und einfach bewusste Grüße

      Christof

      Antworten
    • Alexandra 21. April 2017

      Das finde ich mal genial. Ich habe mir ein bißchen Deine Homepage angeschaut und ich finde es spannend, welche Lebensentwürfe es gibt, mit und ohne Kinder, wie man eine Wohnung aufteilen kann, wie man lebt, eben nicht klassisch, es gibt so viele Möglichkeiten, das macht flexibel und zeigt auf, was möglich ist, eben auch mit bald 4 Kindern. Das klingt für mich sehr zufrieden und ich finde es schön zu sehen. Ich kenne auch eine Familie die lebt mit 2 Kindern auf 52 m², geht auch. Auch hier eine nicht klassische Raumaufteilung, die Eltern haben kein Schlafzimmer, sondern schlafen im Wohnzimmer. Die Kleiderschränke stehen bei den Kindern im Zimmer, es gibt auch insgesamt nur 2 Schränke. Ich denke wir müssen uns frei machen, von den konventionellen Strukturen und unseren übertriebenen Ansprüchen.

      Antworten
  • Gabi Raeggel 20. April 2017

    Hallo Christof,
    ich kann nur zustimmen: diesen ganzen Aufwand mit einem Auto nicht mehr zu haben, ist so super!!
    Generell ist es ja so, dass ich mich um die Dinge, die ich nicht habe, dann auch nicht kümmern muss: Die nicht vorhandene Spülmaschine geht nunmal ebenso wenig kaputt, wie der nicht vorhandene Kaffeeautomat. Und: Es ist schneller aufgeräumt, geputzt.
    Ich überlege mir einfach bei irgendwelchen Kaufwünschen, wie lange ich dafür arbeiten muss und wie lange dieses Teil wohl halten wird (Stichwort: geplante Obsoleszenz). Das hat mir schon manchen Euro und etliche Nerven gespart.

    Antworten
    • Christof Herrmann 20. April 2017

      Hallo Gabi,

      und ich überlege mir bei jedem Kaufwunsch, wie lange ich dafür fernwandern könnte ;-) Für Essen und Unterkunft brauche ich unterwegs weniger als 50 Euro pro Tag. Wenn ich also eine Jeans für 100 Euro in der Hand halte, kommt mir in den Sinn, dass ich dafür zwei Tage losziehen kann (theoretisch sogar länger, da ich zuhause ja auch Ausgaben habe). Sachen machen anstelle Sachen kaufen …

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Tanja Heller 21. April 2017

    letzte woche wollte meiner tochter jemand ein neues auto schenken. „bitte nicht“, war meine spontane reaktion. bin in 10 jahren nur 2 mal in eins eingestiegen bei meinen umzügen. geld spare ich weniger weil ich dinge optimiere. eine mobile, minimalistische küche ist nicht billiger als eine einbauküche von der stange. aber mir ist es das wert. kleine wohnungen sind auch teurer im verhältnis. ein jahr gesucht erfolglos. umzug lohnt sich nicht. spare 50 euro für 30 qm weniger. da bleib ich lieber hier auf meinem balkon und spare den urlaub. den brauche ich nicht. ich hör ja hier alle sprachen.

    lg tanja

    Antworten
    • Alexandra 21. April 2017

      Das kleinere Wohnungen im Vergleich zu größeren pro m² häufig teurer sind stimmt nicht immer zwangsläufig, häufig ist es so. Allerdings sind die Heizkosten geringer, da weniger Raum geheizt werden muss, ich hab meist weniger Zeug in einer kleineren Wohnung, somit muss ich mich um weniger Kram kümmern, pflegen, saubermachen. Das empfinde ich persönlich als sehr angehm, da ich somit mehr Zeit zur Verfügung habe. Ich denke, dass muss jeder für sich entscheiden, wo seine Prioritäten liegen. Wir ziehen jetzt um, haben offiziell 20 m² weniger, jedoch Dachschräge, somit auch noch Stellfläche und zahlen 300,–€ weniger, ich denke, das lohnt sich sehr.

      Antworten
      • Nanne. 21. April 2017

        Liebe Alexandra,
        das stimmt – das kann sich wirklich lohnen, aber eben auch nicht. Ich denke es kommt auch einfach auf die Stadt an, in der man wohnt. Hier in meiner Lage kann ich mich auch nur schlecht verkleinern und dafür weniger Miete zahlen, da ich schon eine eher günstige Miete bezahlen. Bei mir hier sind die Preise im Stadtteil einfach unfassbar gestiegen in den letzten Jahren.
        LG Nadine

        Antworten
      • Christof Herrmann 22. April 2017

        Man kann sich den Mietpreisspiegel für Mietwohnungen im Netz anschauen (für Deutschland, für die Bundesländer wie auch für einzelne Städte). Bundesweit zahlt man für eine 30-m²-Wohnung im Schnitt 10,43 € pro m², für eine 60-m²-Wohnung im Schnitt 7,32 € pro m² und für eine 100-m²-Wohnung im Schnitt 8,28 € pro m² (alles Kaltmieten). Würde man also von einer 100-m²-Wohnung in eine 60-m²-Wohnung ziehen, hätte man 388,80 € mehr auf dem Konto, in einer 30-m²-Wohnung sind es gegenüber einer 60-m²-Wohnung 126,3 €. Hinzu kommen niedrigere Nebenkosten sowie weniger Strom und Heizung. Nach meiner Erfahrung überlegt man sich in einer kleineren Wohnfläche dreimal, ob man etwas Sperriges kauft. In den meisten Fällen lohnt sich der Umzug in eine kleinere Wohnung aus finanzieller Sicht. Ausnahmen bestätigen die Regel. Wer schon lange ohne Mieterhöhung in seiner Wohnung lebt (ich vermute bei Tanja ist das der Fall), für kann der Spareffekt deutlich geringer ausfallen.

        Viele Grüße

        Christof

        Antworten
        • Nanne. 22. April 2017

          Danke für die so konkrete Auflistung! Wir fallen da nämlich auch unter die 60 qm – und mit einer Miete, die schon bei der Vormieterin nicht erhöht wurde – also seit über 15 Jahren konstant ist (wobei sie damals vermutlich eher hoch war).

        • Steffi 1. Mai 2017

          Lieber Christof,

          ich bin aktuell auch auf Wohnungssuche. Wir zahlen hier derzeit für eine ca. 65qm-Wohnung 360€ kalt. Das hört sich auf den ersten Blick sehr billig an, allerdings zahlen wir insgesamt 350€ Nebenkosten jeden Monat (Warmwasser, Strom, Heizung, Telefon) – und das für eine Wohnung die im Winter schnell schimmelt und wo es im Flur 7(!) Grad hat. Nach 5 Monaten Suche haben wir 2x eine Zusage für eine andere Wohnung gehabt. Leider war die erste Wohnung nicht das, was ich mir vorstelle.

          Die aktuelle Wohnung (für die wir eine Zusage haben) wäre ein Traum für mich, ein wahnsinnig schöner Balkon und 2 Zimmer sowie eine neue (!) Küche. Nun haben wir uns sehr sehr sehr (!) schweren Herzens dagegen entschieden, weil die Wohnung warm für 70qm mehr als 1.000€ kostet. Mein Partner arbeitet derzeit nicht und ich fühle einfach, dass mir das zu viel Verantwortung ist.

          Die Entscheidung war wirklich eine Qual (ganz ehrlich, eine der schwersten Entscheidungen meines Lebens), aber es ist die richtige, auch wenn es heißt, hier mit unmöglichen Nachbarn und einem unmöglichen Vermieter noch länger unter einem Dach zu wohnen.

          Als kleine „Belohnung“ für unsere Entscheidung hab ich ein großes Ikea-Regal leer gemacht und werde es nun verkaufen. Minimalismus kann manchmal schwer fallen, aber ich bin auf dem richtigen Weg. Auf dem Weg zu mir und zu mehr (finanzieller) Freiheit.

          Viele liebe Grüße,
          Steffi

  • Gundis 22. April 2017

    Hallo Christof,
    ich finde deinen Blog sehr inspirierend. Ich lese deine Artikel sehr gerne und freue mich, auf diese Weise mit „Gleichgesinnten“ verbunden zu sein. Besonders die Verbindung von Minimalismus, veganer Ernährung und Naturerleben sprechen mich an, da sie in meinem Leben auch eine wichtige Rolle spielen.
    Viele Grüße aus dem Schwarzwald und ein schönes Wochenende
    Gundis

    Antworten
  • Stephi 26. April 2017

    Hallo Christof,
    dein Blog ist wirklich toll. Ich lese nun seit einiger Zeit all deine Artikel.
    Ich merke immer mehr wie zufrieden Minimalismus macht. Selbst meine Kinder (und die sind noch ziemlich klein) beginnen sich häufiger von Dingen zu trennen. Unser Großer wollte zu seinem 6. Geburtstag noch nicht mal Geschenke weil er bereits so viel hat.
    Wir haben allerdings noch einen weiten Weg vor uns :-)
    Liebe Grüße Stephi

    Antworten
  • Tim 28. April 2017

    Hey Christof,
    total spannender Artikel mit unheimlich viel Mehrwert. Ich habe im wesentlichen die selbe Einstellung zu dem Thema wie du. Warum sollte man sich immer der Konsumgeilheit der Gesellschaft hingeben. Manchmal ist das gar nicht so einfach. Aber mit der nötigen Willensstärke und dem passenden Antrieb ist das alles kein Problem. Und man kann jede Menge Kohle zurücklegen!

    Mach weiter so!

    Liebe Grüße

    Tim

    Antworten
    • Christof Herrmann 28. April 2017

      Hallo Tim,

      schönen Dank für die Blumen :-)

      Je mehr es sind, die den Unsinn namens Konsumpf nicht mitmachen, desto einfacher und schneller wird die „kritische“ Masse erreicht, die für einen gesellschaftlichen Wandel weg von unserem hanebüchenen Lifestyle nötig ist.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Ralf 28. April 2017

    Hi,
    … räume gerade wieder etwas auf – muss auch die „Wiedervermüllung“ … i.e.: TV wieder rückgängig machen – denn: Es bringt nix, außer: Aufwand.
    Das mit dem Geld ist schon so… wenn ich nur noch kaufe, was ich wirklich „brauche“, nicht: „Haben will“, dann bleibt da noch Einiges für die „Rente“ (sei jetzt mal dahin gestellt, wann ich diese anstrebe ;)).
    Meine Arbeitszeit habe ich schon seit Jahren reduziert – da ist mein Arbeitgeber sehr flexibel – das ist doch schon mal schön :).
    Was ich allerdings – als IT-Ingenieur – anmerken möchte:
    Die Sache mit der Vereinfachung durch Digitalisierung, welche auch durch die „Minimalismusszene“ geistert… naja – natürlich kann man Vieles durch Virtualisierung vom Materiellen in Daten überführen (mal Laienhaft ausgedrückt) – aber: Was ist dadurch gewonnen? Die Verwirrung in der Vielfalt setzt sich dann doch nur auf einer anderen „Plattform“ fort; nein – Entschlacken muss real statt finden – ohne digitale Backups.
    Liebe Grüße,
    Ralf

    Antworten
    • Christof Herrmann 29. April 2017

      Hi Ralf,

      das mit der Digitalisierung ist ein interessanter Aspekt. Ich glaube, es kommt drauf an, wie man damit umgeht. Physisch hat man ja tatsächlich weniger Kram, was durchaus mehr Platz, Zeit, Klarheit und Geld bedeuten kann. Ich habe mich vor ein paar Jahren von meinen 4000 CDs und Schallplatten getrennt. Welch Erleichterung! Seitdem streame ich. Ich fühle mich durch die vielen Millionen Songs, die mir theoretisch zur Verfügung stehen, nicht überfordert. Oft höre ich tagelang keine Musik, dann wieder einen ganzen Nachmittag gezielt Alben, die ich mag oder die mich interessieren. Beim Lesen bin ich recht schnell wieder zu echten Büchern zurückgekommen. Wenn ich lese, möchte ich offline sein. Bücher habe ich trotzdem fast keine mehr zuhause. Ich hole mir welche aus der Bücherei oder in Öffentlichen Bücherschränken, tausche mit Freunden und Familie oder kaufe Second Hand und verschenke sie dann.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Ralf 29. April 2017

    Hallo Christof,
    danke für deinen zeitnahen Kommentar.
    Ich möchte nochmal auf die „Digitalisierung“ eingehen:
    Streaming nutze ich ebenfalls schon länger – es ist schön, Dinge und Inhalte lediglich zu nutzen, ohne sie zu besitzen; das meine ich aber nicht, wenn ich Digitalisierung problematisiere. Vielmehr geht es mir darum, dass es ein sehr fragwürdiger „Workaround“ zu sein scheint, materiell zwar los zu lassen, aber ein digitales backup zu behalten – das ist doch irgendwie „unehrlich“ (gegen einen selbst). Das hat nichts von wirklicher Entlastung – ich „werfe die Dinge, Inhalte – letztlich: Information – ja nicht weg“ – ich hafte ihnen weiterhin an – unter dem Deckmantel: Sie nehmen ja keinen „Platz“ mehr weg.
    Sie sind ABER NOCH DA. Es ist somit nichts passiert – keine wirkliche Veränderung.
    Im Gegenteil – durch die Möglichkeiten hebt heute fast Jeder seine digitalen Besitztümer ewig auf, macht Sicherungen von Sicherungen… „man weiß ja nie, wann man das Ganze doch wieder mal haben will“.
    Das ist das Gegenteil von Loslassen – und somit auch von: Minimalismus.
    Ich schlage vor, digital genau so vorzugehen, wie in der nichtvirtuellen Welt.
    Ein Beispiel:
    Wenn man sagt, hebe zu jeder liebenswerten Person nur EIN Erinnerungsstück auf – dann gilt das auch für die digitale Welt – also, z.B. EIN Foto… wenn es auch noch so einfach ist, Millionen davon zu bewahren („nur so zur Sicherheit“) – das ist ANHAFTUNG.
    Ich sehne mir eigentlich, was Musik betrifft (und das bei meinem Beruf ;)) die Zeit der Magnetbänder zurück (egal ob Revox B77, oder ein CC Deck) – man wusste, verlustfrei wird man keine Audioaufzeichnung für immer retten können; das war gut so – schaffte es doch Raum für neue (musikalische) Erfahrungen.
    Diese – übrigens – macht man bei Spotify und Co. nicht: Die Empfehlungsalgorithmen führen dich nahezu gezielt auf eine eingeschränkte Spur – nix Neues – sondern immer optimierter das, was du eh schon kennst/magst.
    Das nennt man „Verarmung“.
    Diese – für einen IT’ler eventuell untypischen Ansichten mögen eventuell auch damit zusammen hängen, dass ich daneben Dipl.-Soz.-Päd. bin – eine chaotische Mischung – innerlich hin und her gerissen zwischen Kapitalismus – und wirklichem Leben war ich schon immer :)
    Liebe Grüße,
    Ralf

    Antworten
    • Tanja Heller 1. Mai 2017

      danke. sehe ich genauso. ich sammel deshalb digital nichts. nur im prozess und freue mich auf die baldige löschung. hab auch nur 2 ebooks. meine eigenen. eine reihe mit dateien mit bewerbungen, referenzen, fotos. mit gleichem aussagekräftigem namen auf externer und stick gesichert. ja, ich bin ordentlich geworden!!! das aufräumen geht in ein paar minuten.

      Antworten
    • Christof Herrmann 1. Mai 2017

      Hallo Ralf,

      ich sehe schon einen Unterschied zwischen digitaler und analoger Aufbewahrung. Früher 4000 Tonträger, hunderte Diakästen und Fotoalben etc. Die waren ja physisch da, hatte ich ständig vor Augen, haben Platz weggenommen und Arbeit gemacht. Heute streame ich Musik und fotografiere digital. Ich bin schon auch der Meinung, dass man auf dem Rechner oder dem Handy nicht alles aufheben muss. Wundere mich oft, dass anderen der Speicherplatz ausgeht. Im Zweifel ist weniger mehr. Aber die Notwendigkeit, dass ich von der Oma nur ein digitales Foto aufhebe, sehe ich für mich nicht. Es beeinflusst meinen Alltag oder mein Lebensgefühl nicht, ob ich eines oder zehn gespeichert habe, solange ich gewünschte Daten und Dateien schnellfinde). Ist vielleicht eher eine Kopfsache. Wenn es ein Unwohlsein in Dir hervorruft, macht es Sinn, so wenig wie möglich digital aufzubewahren.

      Dass ich durch Spotify weniger Musik entdecke bzw. nur das höre, was mir ein Algorithmus vorgibt, kann ich nicht bestätigen. Ich nutze Feature wie „Ähnliche Musik“ nicht. Vielmehr entdecke ich mehr und höre ich genreübergreifender als je zuvor (selbst gegenüber den Jahren, als ich zwei Musikmagazine abonniert habe), weil ich Zugang zu all den Alben habe. Lese ich z. B. über ein neues Album oder ein Konzert in meiner Stadt, kann ich mir die Musik in Ruhe anhören.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
    • Steffi 2. Mai 2017

      Lieber Ralf,

      ich gebe Dir definitiv recht. Auch wenn ich persönlich nicht finde, dass man durchaus auch Veränderung hervorruft, wenn man sich „nur“ von den physischen Dingen trennt, die überflüssig sind. Ich habe z.B. noch nie so viele Fotos besessen. Es ist mir einfach nicht so wichtig bzw. mich macht es oft melancholisch, alte Fotos anzusehen – kurz: es tut mir meist gar nicht gut. Daher habe ich von den wichtigen „Begebenheiten“ in meinem Leben, von denen es Fotos gibt auf jeweils 5 limitiert. D.h. ich habe von den wenigen Urlauben,die ich bislang gemacht hab, jeweils nur 5 Fotos. Und das reicht mir. Sonst hab ich noch meine Schul- und Diplomzeugnisse elektronisch und das wars. Ich höre als Hochsensible nur ganz ganz wenig Musik (Hörbücher gar nicht, ich bin kein auditiver Mensch) und hab insgesamt 4 CDs. Aktuell überlege ich, meinen 25 Jahre alten CD-Spieler wegzugeben und die 4 CDs auf mein Handy zu laden. Mal sehen.

      Lieben Gruß
      Steffi

      Antworten
  • Schilla 18. Mai 2017

    Hallo zusammen,
    ich finde, dass ein digitales „Zuviel“ genauso stark belasten kann wie auf der materiellen Ebene, nämlich immer dann wenn man den Überblick bzw. die Kontrolle über das Angesammelte verliert und damit womöglich auch die Hoffnung, das jemals wieder sortiert zu bekommen. Der nahezu unbegrenzte Speicherplatz verleitet einfach dazu, auch eher Unwichtiges im Zweifel viel zu lange aufzuheben und zu digitalen Stapeln anwachsen zu lassen. In Wohnung und Schrank habe ich dagegen zumindest relativ klare Grenzen: Irgendwann passt halt nichts mehr rein und man kommt spätestens bei Erreichen der individuellen Schmerzgrenze (bei Minimalisten glücklicherweise frühzeitig) ums Ausmisten nicht mehr herum. Die Auswirkungen von materiell Angehäuftem sind für die Außenwelt sichtbar, die digitalen nicht. Da fällt das Zuviel vielleicht lange Zeit nicht ins Gewicht bzw. der Druck entsteht verzögert. Früher wurde bspw. überlegt, ob man noch ein Foto machen will, wenn der Film fast voll war und die Entwicklung der Bilder Geld gekostet hat. Heute kann man wild drauflos fotografieren. Kostet ja nichts und kann wieder gelöscht werden. Ohne Frage eine tolle techn. Entwicklung und Erleichterung. Ich mutmaße aber, dass dadurch letztlich mehr Schnapschüsse (Dateien, Musik usw.) gespeichert bleiben als gelöscht werden, es sei denn man ist sehr konsequent und wählt bewusst aus. Weil ich persönlich das nicht (immer) bin, mache ich insb. auf Reisen z.B. kaum noch Fotos. Da sind mir das Erleben/Auskosten des Moments ohne Linse vorm Auge mittlerweile wichtiger, weil mich letzteres eher ablenkt. Kann das Erlebte natürlich dann nicht in dem Maße mit anderen teilen, wie es die wirklich beeindruckend tollen Fotos von dir, Christof dauf diesem Blog vermögen. Hat halt immer alles zwei Seiten. Lange Rede, kurzer Sinn: Nur weil digitale Stapel nicht greifbar im Raum rumliegen und Platz wegnehmen, können sie m.E. dennoch in gleichem Maß den persönlich empfundenen Bewegungsspielraum einschränken und zur Last werden. Bei mir ist genau das im beruflichen Umfeld (Mails etc.) immer mal wieder der Fall ;-). Viele Grüße in die Runde

    Antworten
    • Ralf 19. Mai 2017

      Hallo Schilla,
      genau so empfinde ich die digitale „Effizienz“ auch; ein Beispiel – weil wir ja auch über CDs usw. geredet hatten:
      „Früher“ war es einfach. Man hat analog ein Signal auf Magnetband aufgenommen – durchschaubar für den Interessierten – musste aber gar nicht sein. Die Bedienung erschloss sich aus der prinzipiellen Funktion. Es gab an dem Tonbandgerät entsprechend „eindeutige“ mechanische Tasten.
      „Aussteuern“ musste man selbst – da war schon „Fachwissen“ gefragt – aber, harmonische Verzerrungen bei Magnetbändern klingen deutlich besser, als digitale Artefakte, falls der Pegel nicht passt – also: Halb so wild.
      Heute: Menüs und Untermenüs – darunter dann Verzweigungen etc.
      Mechanische Regler müssen heute teuer bezahlt werden – siehe z.B. Synthesizer (um bei dem Beispiel der Musik zu bleiben).
      Digital ist nämlich vor Allem Eines: BILLIG. Shareholder value wins.
      Man kann alles archivieren, aber – die Übersichtlichkeit über den „digitalenBesitz“ zu behalten, ist ungleich schwieriger, als die Selbe über den „analogen Besitz“ zu behalten – welcher sich einfach durch „Hinsehen“ erschließt.
      Da gibt es einfach keine verschachtelten Untermenüs; deren Vorhandensein kann man natürlich „ausblenden“ – aber – sie sind da… und belasten.
      Ähnlich der Metapher des „Unter den Teppich Kehrens“ – oberflächlich entlastend – aber es „wirkt“ weiterhin – in der Seele (mit dem begriff „Seele“ lehne ich mich jetzt weit aus dem Fenster – bitte um Nachsicht).

      Antworten
    • Christof Herrmann 19. Mai 2017

      Hallo Schilla,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und das Lob zu meinem Blog :-)

      Digitaler Müll wie Unmengen an Fotos, PDFs, Musikdateien etc. kann sicher auch belasten. Am besten reduziert man gleich das Aufnehmen und Anlegen auf ein gesundes Maß.

      Beim E-Mailen habe ich mir eine minimalistische E-Mail-Routine angewöhnt.

      Trotzdem halt ich „analoge“ Dinge wie CDs, LPs, Bücher, Zeitschriften und sonstige Gegenstände des Haushalts für heikler, weil sie viel Platz wegnehmen, unsere Zeit rauben und zusätzliche Kosten verursachen. Wenn man nur 30 CDs besitzt ist das natürlich kein Problem. Als Musikliebhaber brauche ich aber mehrere tausend Alben, um meinem Hobby zufriedenstellend nachzugehen. Das ist für mich persönlich in digitaler Form deutlich minimalistischer und angenehmer.

      Bücher lese ich allerdings weiterhin in Papierform, weil ich mich mit E-Readern nicht anfreunden kann. Allerdings leihe ich die Bücher meist in der Bücherei aus oder tausche oder verschenke sie nach dem Lesen. Ich besitze mittlerweile weniger als 50 Bücher, die meisten davon sind Nachschlagewerke oder Bücher, die ich noch nicht gelesen habe.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Christina 31. Mai 2017

    Hallo Christof,

    bisher habe ich nur stil mitgelesen. Ich möchte auch weniger besitzen. Dauert aber noch etwas, da ich noch zurzeit in der Ausbildung bin. Fernsehen tue ich momentan gar nicht mehr, Radio hören auch nicht.

    Mein Hobby ist das Lesen. Ich lese sowohl mit einem Lesegerät als auch Bücher aus der Bücherei.

    Ich finde den Blog echt super!

    Grüße

    ebenfalls aus Franken

    Christina

    Antworten

Hinterlasse einen Kommentar