32 Dinge, die ich beim Fernwandern gelernt habe

32 Dinge, die ich beim Fernwandern gelernt habe

„Viel wandern macht bewandert.“ (Otto Kimmig, deutscher Philologe, 1858 – 1913)

9 Fernwanderungen zwischen 1 und 15 Wochen

Ich habe mir vor ein paar Tagen die Mühe gemacht, alle Fernwanderungen zu notieren, die ich unternommen habe, seit mich vor gut fünf Jahren diese Leidenschaft gepackt hat. Es sind über 50 Wochen zusammengekommen. Neun der Touren hatten eine Länge von mindestens einer Woche:

In den letzten fünf Jahren habe ich also reichlich Fernwander-Erfahrung gesammelt.

Heute blicke ich auf diese Touren zurück, indem ich deren Essenz und meine Erkenntnisse daraus präsentiere.

32 (meistenteils) ernstgemeinte Erkenntnisse, die ich beim Fernwandern gewonnen habe

  1. Das Gehen ist die ursprünglichste und natürlichste Fortbewegungsart des Homo sapiens. Rennen, Radeln, Zugfahren, Autofahren und Fliegen sind gescheiterte Versuche, etwas Perfektes zu verbessern. Wandern ist Gehen in der Landschaft zum Zwecke der Erholung. Fernwandern ist mehrtägiges Wandern, wobei man i. d. R. sein Gepäck selbst trägt und am Abend nicht da übernachtet, wo man am Morgen aufgebrochen ist.
  2. Es gibt unglaublich viele Fernwanderwege weltweit. Auf den meisten trifft man keine anderen Fernwanderer, obwohl sie (die Fernwanderwege, aber auch die Fernwanderer) es verdient hätten.
  3. Die meisten Fernwanderer tummeln sich auf einigen wenigen Routen, die nicht die schönsten sein müssen.
  4. Die entspannteste Art eine Fernwanderung zu starten, ist vor der eigenen Haustüre den ersten Schritt zu machen.
  5. Das schwierigste an einer Fernwanderung ist überhaupt loszukommen, weil man vermeintliche Sicherheiten zurücklassen und sich dem Unbekannten stellen muss. Da hilft mir mein Lebensmotto: „Mach’s einfach! Im doppelten Sinne.“
  6. Unterwegs wendet sich fast immer alles zum Guten.
  7. Zwei sind auf den ersten Etappen fast immer dabei: CashewDattel und KokosNuss, meine selbstgemachten Energieriegel.
  8. Das Gehen mit Rucksack tut anfangs weh. Recht bald gewöhnen sich Körper und Geist an das tägliche Pensum. Nach zwei Wochen bin ich in der Regel so fit, dass ich richtig lange Etappen machen kann. Meinen Rekord habe ich mit 53 Kilometern im letzten Jahr auf dem Jakobsweg in Frankreich aufgestellt. Auf der Alpenüberquerung Salzburg – Triest kamen mehrmals über 30 Kilometer und zwischen 3000 und 4000 Höhenmeter an einem Tag zusammen (An- und Abstieg zusammengezählt).
  9. Eine Fernwanderung im Hochgebirge sollte nicht ohne Vorbereitung gestartet werden.
  10. Auf langen Touren können Trekkingstöcke über Gelingen oder Scheitern entscheiden.
  11. Es lohnt sich, etwas mehr Geld für hochwertige Ausrüstung auszugeben. Auf der anderen Seite ist teure Ausrüstung nicht immer die beste.
  12. Das Fernwandern zählt zu den Freizeit- und Urlaubsaktivitäten, die für die Umwelt am verträglichsten sind. Wer mit dem Flugzeug an- und abreist, kehrt die Ökobilanz ins Negative um.
  13. Die Alpen werden gerne als majestätisch bezeichnet. Zurecht! Sie müssen sich vor keinem Hochgebirge der Welt verstecken.
  14. Der Mensch macht bei seiner systematischen Zerstörung der Erde auch vor den Alpen nicht halt. Es war ernüchternd an Orte zurückzukehren, an denen ich in den 1980er Jahren mit meinen Eltern und Geschwistern Urlaub gemacht habe.
  15. Der Jakobsweg ist nicht das, was die meisten Bücher und Filme und die, die schon dort waren, versprechen. Der Weg ist landschaftlich selten reizvoll. In Deutschland und der Schweiz trifft man kaum Pilger, in Frankreich fast nur Franzosen. Auf dem Camino Frances in Spanien ist plötzlich die halbe Welt unterwegs. Echte Pilger? Fehlanzeige. Warum ich auf der vermutlich längsten Wanderung meines Lebens trotzdem Spaß hatte, steht in „Einfach bewusst auf dem Jakobsweg – 2904 km, 108 Tage, 4 Länder“.
  16. Mit der Alpenüberquerung Salzburg – Triest habe ich vermutlich etwas für die Nachwelt geschaffen.
  17. Das Reisen per pedes ist günstig. Im Schnitt gebe ich nicht mal 50 Euro pro Tag für Übernachtung und Verpflegung aus. Wer seltener Essen geht und öfter in Schlafsälen (oder gar im Zelt) nächtigt als ich, kommt mit weniger aus. Eine dreiwöchige Fernwanderung in Europa ist inkl. An- und Abreise mit Bus oder Bahn für unter 1000 Euro möglich. Das zahlt manch einer alleine für die Flüge ans Ende der Welt.
  18. Zeit in der Natur zu verbringen, macht genügsam. Der US-amerikanische Philosoph und Schriftsteller Ralph Waldo Emerson brachte das im 19. Jahrhundert so zum Ausdruck: „Abends ging ich hinaus in die Dunkelheit, da sah ich einen schimmernden Stern und hörte einen Frosch quaken. Die Natur schien zu sagen: Nun? Ist das nicht genug?“
  19. Eine Fernwanderung ist die perfekte Möglichkeit, die Vorteile des einfachen Lebens kennenzulernen. Alles, was man benötigt, trägt man auf dem Rücken (mir reicht mittlerweile ein 32-Liter-Rucksack – Tendenz sinkend). Alles, was man Tag für Tag erledigen muss, ist, ein paar Kilometer voranzukommen, sich und seine Ausrüstung in Schuss zu halten sowie zu regenerieren.
  20. Entscheidet man sich für ein einfaches Leben, kann man es auf einer Fernwanderung zelebrieren: Weniger statt mehr, langsam statt schnell, leise statt laut, Single-Tasking statt Multitasking, Wanderweg statt Autobahn, Land statt Stadt, Slow Food statt Fast Food, Verwirklichung statt Bespaßung. Wie zukunftsfähig das ist, zeigt die zunehmende Zahl an Menschen, die an Konzentrationsschwierigkeiten, Schlaflosigkeit, Chronischem Erschöpfungssyndrom, Burnout oder Depressionen leiden.
  21. Ein paar Stunden oder gar Tage offline zu sein, überlebt man unbeschadet. Es ist gar ein Segen, mal nicht rund um die Uhr von Facebook, WhatsApp, E-Mails, Weltnachrichten & Co. bombardiert zu werden.
  22. Oft höre oder lese ich von Veganern, die auf Reisen plötzlich wieder Vegetarier sind, weil es zu schwierig sei, etwas rein Pflanzliches zu bekommen. Ich habe andere Erfahrungen gemacht. Selbst auf den Berghütten gibt es immer öfter Veganes wie Gemüsesuppe oder Nudeln mit Tomatensauce, kann man sich ein paar Beilagen wie Salat, Gemüse und Pommes zusammenstellen oder ist das Küchenpersonal so flexibel, dass es eine Extravurst für den hungrigen Pflanzenfresser zubereitet. Für den Fall, dass ich doch nichts bekomme, habe ich etwas im Rucksack. Mit etwas Erfahrung und Kreativität kann man mit wenigen Zutaten etwas Schmackhaftes zubereiten. Um zum Beispiel Brotsalat, Kartoffelbrei aus der Tüte oder Couscous zu machen, braucht man noch nicht mal heißes Wasser.
  23. Ich bin gerne alleine unterwegs. Noch lieber habe ich liebe Begleitung. In Albert Schweitzers Worten: „Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“
  24. Ist man mit mehreren unterwegs, bestimmt der Langsamste das Tempo und der Ängstlichste die Route.
  25. Morgens ohne Reservierung für die nächste Nacht aufzubrechen, bereitet mir keine Sorgen mehr, sondern ist Ausdruck von Freiheit und Flexibilität.
  26. Bruce Chatwin hatte recht: „Der Vorgang des Wanderns trägt zu einem Gefühl psychischen und geistigen Wohlbefindens bei.“
  27. Fernwandern macht selbstbewusst – im doppelten Sinne des Wortes.
  28. Vielleicht ist das der Grund, warum Fernwandern sexy macht. Auf langen Touren habe ich schon mehrmals eindeutig zweideutige Angebote bekommen.
  29. Beim Wandern ist man der Fauna, Flora, den Landschaften und dem Wetter so nah wie nur möglich – zuweilen gar zu nah.
  30. Wandern ist mobile Meditation. Ich empfinde dies besonders im anspruchsvollen Gelände, etwa wenn ich einen Berg erklimme und mich dabei auf meine Schritte und Atmung konzentriere. Stehe ich schließlich auf dem Gipfel, ist mein Kopf frei und mein Herz offen. Ein derartiges Glücksgefühl bekommt man unten im Tal respektive im Alltag nicht so schnell.
  31. Der Einstieg in die wunderbare Welt des Fernwanderns gelingt am besten an einem verlängerten Wochenende in der Heimat. In Nordbayern kann ich einen Abschnitt auf dem Fränkischen Gebirgsweg, dem Steigerwald Panoramaweg, dem Jurasteig oder dem Goldsteig empfehlen. Ansonsten hilft die Liste von Wanderwegen auf Wikipedia sowie das Portal Wanderbares Deutschland weiter.
  32. Nach der Fernwanderung ist vor der Fernwanderung.

Das waren die wichtigsten Dinge, die ich beim Fernwandern gelernt habe.

Und nun Du! Welche Erkenntnisse hast Du dabei gewonnen?

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{ 17 Kommentare }

  • Michael 13. August 2017

    Hallo Christof!
    Spannende Einblicke in die – wie Du schreibst – „wunderbare Welt des Fernwanderweg“. Danke für Deine Mühe und überhaupt für diesen Blog!
    Eigene Erfahrung habe ich noch keine. Ich bin einfach gerne in der Natur und liebe Abenteuer. Ich möchte im Herbst paar Tage in NRW fernwandern.
    Gruß!
    Michael

    Antworten
    • Christof Herrmann 13. August 2017

      Hallo Michael,

      dann wünsche ich Dir schon mal viel Spaß in NRW. Wo soll es denn hingehen? Wenn Du magst, kannst Du gern danach hier von Deinen Erfahrungen berichten.

      Gruß

      Christof

      Antworten
  • Alexander 13. August 2017

    Hallo!

    Tolle Liste! Kannst du auch Wochenendetappen für Österreich empfehlen?

    LG Alex

    Antworten
    • Christof Herrmann 13. August 2017

      Hallo Alex,

      danke!

      Österreich ist groß. Wenn Du mir sagst, wo Du wandern möchtest und wie anspruchsvoll die Wochenendetour sein soll (alpin oder eher Mittelgebirge/Flachland), habe ich vielleicht einen Tipp für Dich oder kenne ich jemand, der sich dort auskennt.

      EBG

      Christof

      Antworten
  • Raimund 13. August 2017

    Hallo Christof!

    Viele deiner Erkenntnisse kann ich bestätigen und muss dabei schmunzeln. Insbesondere bei der Erkenntnis, dass sich fast alles zum Guten wendet.

    Meine eigenen ergänzenden Erkenntnisse:

    1. Fernwandern macht zufrieden und oft auch glücklich.
    2. Deine erste Fernwanderung kann dich an deine Grenzen bringen.
    3. Nach Süden hin werden die Menschen tendenziell immer gastfreundlicher.
    4. Gebirgsbewohner sind zufriedener und gelassener.
    5. Eine Alpenüberquerung birgt Gefahren. Es ist gesund, wenn man schwierige Etappen wegen Wetter oder mangelnder Erfahrung umgeht, auch wenn der Wirt der Meinung ist, man könne trotz schlechten Wetters gehen.

    Ich denke, dass Erkenntnisse beim Fernwandern aber auch sehr individuell sind. Für mich persönlich sind z.b. FlachlandEtappen mit entsprechender Musik im Kopfhörer viel meditativer als schwierige Bergetappen, wo ich mich gerne noch von Gewitterwolken stressen lasse. Die Gelassenheit hierbei lernen ich aber auch noch….

    Bis bald!

    Raimund

    Antworten
    • Christof Herrmann 13. August 2017

      Hallo Raimund,

      besten Dank für Deine „ergänzenden Erkenntnisse“.

      Wenn eine Bergetappe gefährlich ist oder das Wetter umschlägt, bin ich auch nicht entspannt und klappt es mit der Meditation beim Gehen nicht wirklich ;-) Dass Du diesen Zustand eher im Flachland erreichst, finde ich aber schon interessant. Außer auf dem Jakobsweg in Spanien bin ich aber noch nie mit Musik gewandert.

      Bis bald!

      Christof

      Antworten
  • Gerhard 13. August 2017

    Zu 26.
    Kempermann’s Buch über Neurogenese wiederholt und belegt das Förderliche von Bewegung für die geistige Fitness.

    Antworten
  • Heike 13. August 2017

    Hallo Christoph,
    ich schlage immer mehr den Weg des Minimalismus ein.
    Verkaufe und verschenke zur Zeit so einiges an angesammeltem Balast und habe außerdem meinen gut bezahlten Job gekündigt, der mir nie genug Zeit zum Leben lies.
    Wenn es die letzten Jahre noch Flugreisen war und dort gewandert wurde, so möchte ich künftig tatsächlich Fernwanderungen in der näheren Umgebung machen. Möglichst einfach und mit wenig Gepäck (im zweideutigen Sinn). Am Wandern mag ich das „Kopf-frei-bekommen“. Wie du so schön schreibst, man kommt nämlich gar nicht zum denken, sondern ist einfach voll und ganz damit beschäftigt einen Fuß vor den anderen zu setzen, zu atmen und die Umgebung zu genießen.
    Danke für deine Inspiration!
    LG Heike

    Antworten
    • Christof Herrmann 14. August 2017

      Hallo Heike,

      gut bezahlten Job gekündigt, um mehr Zeit zum Leben zu haben, Ballast losbekommen, wandern mit wenig Gepäck, aufs Fliegen „verzichten“ und nun fernwandern – Dein Weg schaut aber ganz ähnlich aus wie meiner! Wirst Du auf Deinem Blog über Deine erste Fernwanderung berichten? Dann abonniere ich den RSS-Feed ;-)

      EBG

      ChristoF

      Antworten
      • Heike 14. August 2017

        Hallo Christof,
        da ich keinen Blog habe und aktuell auch keinen plane (erst Mal muss ich mir mehr Zeit freischaufeln) ist kein Bericht geplant. Und auch die Fernwanderung wird frühestens nächstes Jahr was werden. Aber wenn es soweit ist, lasse ich es dich hier in den Kommentaren wissen!
        LG Heike

        Antworten
      • Christof Herrmann 14. August 2017

        Mach das doch! Und ich dachte, die Seite, die Du in Deinem ersten Kommentar verlinkt hast, ist Dein Blog …

        Antworten
        • Heike 14. August 2017

          Nur eine kleine und sehr unprofessionelle Fotoseite ;-)
          Auch auf diesem Gebiet fehlt mir die Zeit. Du siehst, es ist dringend an der Zeit mir mehr Freiraum für die Dinge zu schaffen, die mir Freude bereiten.

  • Christiane Scheibe 14. August 2017

    Wandern ist mobile Meditation. Wie wahr, wie wahr. Genau so gehts mir auch immer, ohne dass ich das Gefühl in konkrete Worte fassen könnte. Je anstrengender, je steiler, je höher der Puls, desto freier wird der Kopf geblasen. Und dann auf ebenen langen Strecken die Gedanken frei fliegen lassen…

    Wir haben in Peru, Kolumbien und Chile so einige Fernwanderungen in der Wildnis gemacht und dabei sind mir so viele grundlegende Ideen und Visionen für die Zukunft entgegen geflogen, dass mein bzw. unser Leben schon jetzt eine anderen Weg eingeschlagen hat als das vielleicht ohne diese anstrengenden aber grandiosen Wochen der Fall gewesen wäre.

    Ich würde zu Deiner Liste noch hinzufügen: iss wenn du kannst und nicht wenn Dir schon der Magen in den Kniekehlen hängt. Bei mir kommt der hungerbedingte Schlechte-Laune-Bär sonst überraschend schnell um die Ecke und treibt Mitwanderer in die Flucht.
    Ähäm, und: kack wann du kannst, nicht wann du musst ;-)

    Antworten
    • Christof Herrmann 14. August 2017

      Interessante Einsichten – ähm beinah im doppelten Sinne des Wortes ;)

      Das Gute am Fernwandern ist auch, dass man essen kann, was man will und trotzdem nicht zunimmt. Ich zumindest verliere auf einer Alpenüberquerung immer um die 5 kg. Allerdings versuche ich mich unterwegs gesund zu ernähren. Zuviel Zucker, Alkohol, Weißmehl und Fertigprodukte versuche ich zu vermeiden, was mir nicht schwer fällt, weil es mir nicht sonderlich schmeckt bzw. weil ich mir das Künstliche abgewöhnt habe (okay, Bier und Wein schmecken mir noch ;)).

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Sylvia 16. August 2017

    – Einerseits habe ich festgestellt, dass es möglich ist, sich drei Blasen übereinander zu laufen, aber ebenso ‚verheilen‘ Blasen an den Füßen trotz täglichen Wanderns über mehrere Wochen. Das war eine sehr freudige Erkenntnis.
    – Anstatt immer erschöpfter zu werden während einer Fernwanderung wird der Körper immer trainierter und meistert die Tagesrouten entsprechend immer müheloser, wie Du schon sagtest.
    – Der erste Schritt zur Fernwanderung (oder überhaupt zu einem Vorhaben) ist (für mich) der schwerste – darum von dem Moment, in dem der Wunsch entsteht zum Entschluss und den nötigen (ersten) Schritten zur Umsetzung keine Zeit verlieren und den Arbeitgeber um eine längere arbeitsfreie Zeit bitten. Alles Weitere ergab sich daraus bei mir quasi ‚wie von selbst‘.
    – Lange Bus(rück)reisen können die Füße so stark anschwellen lassen, dass die Knöchel förmlich verschwinden.
    – Lieber mit 50 Leuten in einem Schlafsaal nächtigen als zu viert (in entspr. kleinem Raum bei heruntergelssener Jalousie und geschlossenem Fenster).
    – In Sachen Wanderausrüstung (bes. Regenjacke vs. Regenponcho, versch. Blasenpflaster) entwickelt jeder seine eigenen Favouriten; allgemeingültige Tipps sind nicht wirklich weiterzugeben bzw. einzuholen.
    – Warnungen anderer Pilger – „Reserviere auf jeden Fall vor, Du bekommst sonst keinen Schlafplatz mehr“ oder „Nimm für diese Etappe den Bus, Du versinkst bei diesem Regenwetter knietief im Matsch“ – sind meiner Erfahrung nach häufig übertrieben. Mache Deine eigenen Erfahrungen und folge Deinem Gefühl.

    Antworten
    • Christof Herrmann 17. August 2017

      Schöne Ergänzungen – mal amüsant, mal von viel Wandererfahrung zeugend! Bite mehr davon, von Dir oder von anderen :-)

      Antworten

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