10 minimalistische Papier-und-Stift-Spiele

10 minimalistische Papier-und-Stift-Spiele

„Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen, als im Gespräch in einem Jahr.“ (Platon, griechischer Philosoph, 427 v. Chr. – 348/347 v. Chr.)

Hast Du in Deiner Kindheit und Jugend auch so oft Papier-und-Stift-Spiele gespielt?

Ich schon: Galgenmännchen mit dem Mathelehrer zu Beginn der Stunde, das Misthaufenspiel heimlich während des Unterrichts, Schiffe versenken und Papierflieger bauen mit Freunden am Nachmittag, Gefüllte Kalbsbrust im Familienurlaub …

Nun habe ich die Papier-und-Stift-Spiele wiederentdeckt – für mich und meinen Blog.

Ich stelle hier zehn minimalistische Papier-und-Stift-Spiele vor. Sie können fast überall gespielt werden, sind für Jung und Alt geeignet, kosten praktisch nichts und können in wenigen Sätzen erklärt werden. Manche davon erfordern Grips, manche bringen die lahmste Party in Schwung und manche sind einfach ein schöner Zeitvertreib.

1. Gefüllte Kalbsbrust

Dieses Denkspiel habe ich oft mit meinen Eltern und Geschwistern gespielt. Manches Wort habe ich da zum ersten mal gehört und gelernt.

Spieleranzahl: Mindestens 2.

Alter: Ab 10 Jahren.

Spielregeln: Einer der Spieler nennt ein Wort, das jeder von oben nach unten auf ein Blatt Papier schreibt. Dann schreibt man dasselbe Wort von unten nach oben mit Abstand daneben. Nun versucht jeder, Wörter zu finden, die zu den Anfangs- und Endbuchstaben passen. Entweder legt man dafür vorab ein Zeitlimit fest oder darf so lange gegrübelt werden, bis der erste Spieler alle Wörter ausgefüllt hat. Schließlich umschreibt jeder der Reihe nach seine Wörter, die die anderen versuchen zu erraten. Für jedes gefundene Wort bekommt man einen Punkt, für jedes erratene einen weiteren. Gewonnen hat der Spieler mit den meisten Punkten.

Varianten: Man kann sich Sonderregeln ausdenken, z. B. dass nur Hauptwörter erlaubt sind, dass jedes Wort mindestens vier Buchstaben lang sein muss oder dass die Kinder die doppelte Punktzahl bekommen.

2. Hangman

Beliebtes Rate- und Denkspiel, das auch als Galgenmännchen und Galgenraten bekannt ist.

Spieleranzahl: Mindestens 2.

Alter: Ab 8 Jahren.

Spielregeln: Ein Spieler (der Spielleiter) denkt sich ein schwieriges langes Wort aus. Für jeden Buchstaben des Wortes zeichnet er einen Strich auf ein Blatt Papier. Es werden nur die 26 Buchstaben des Alphabets verwendet. Die Umlaute werden transkribiert (ä=ae, ß=ss etc.). Die anderen Spieler raten nun der Reihe nach Buchstaben, die in dem Wort vorkommen könnten. Bei jedem Treffer trägt der Spielleiter den Buchstaben in allen Positionen ein. Kommt der Buchstabe nicht vor, wird der Galgen aufgebaut. Dafür wird beim ersten falschen Buchstaben etwa der Hügel gemalt, beim zweiten der Grundstock für den Galgen, beim dritten der Querbalken usw. Je nach Schwierigkeitsgrad sind 10 bis 15 Fehlversuche möglich, ehe das komplette Männchen am Galgen baumelt. Wer das Wort errät, hat er gewonnen. Wird das Wort nicht rechtzeitig erraten, hat der Spielleiter gewonnen.

3. Kreisporträt

Witziges Kreativspiel, bei dem jeder Teilnehmer ein Portrait von sich selbst bekommt.

Spieleranzahl: Mindestens 4.

Alter: Ab 8 Jahren.

Spielregeln: Jeder Spieler schreibt den Namen seines linken Nachbarn auf ein Blatt Papier. Dann beginnt jeder, diese Person zu zeichnen. In regelmäßigen Abständen gibt der Spielleiter ein Signal, bei dem das Papier an den rechten Nachbar weitergegeben wird. Dieser fährt nun mit der Zeichnung fort, zeichnet also den Spieler, dessen Namen auf dem Papier steht. Dies wird solange wiederholt, bis die Portraits bei den eigentlichen Besitzern ankommen.

4. Make 24

Dieses mathematische Rätsel kann mit etwas Übung auch im Kopf gelöst werden.

Spieleranzahl: Mindestens 1.

Alter: Ab 8 Jahren.

Spielregeln: Zunächst werden vier Zahlen zwischen 1 und 9 ausgelost oder vom Spielleiter festgelegt. Diese Zahlen müssen die Spieler nun durch die Grundrechenarten zum Ergebnis 24 verbinden. Erlaubt sind die Verknüpfungen +, −, × und / sowie das Setzen von Klammern. Rechenoperationen wie Wurzeln oder Potenzen dürfen nicht angewandt werden. Es ist auch nicht erlaubt, zwei oder drei Ziffern zu einer mehrstelligen Zahl zu verbinden. Gewonnen hat der Spieler, der als erstes eine Lösung präsentiert.

5. Misthaufenspiel

Dieses Spiel wird sogar von Ergotherapeuten eingesetzt, da es die Feinmotorik, die graphomotorischen Fähigkeiten sowie die Hand-Augen-Koordination fördert.

Spieleranzahl: 2.

Alter: Ab 6 Jahren.

Spielregeln: Zunächst schreibt man Zahlen von 1 bis 20 oder 25 in kleinen Kreisen verteilt auf ein Blatt Papier. Nun zieht der erste Spieler eine Linie von der 1 zur 2 und malt die dazugehörenden Kreise aus (so entstehen die Misthaufen). Danach zieht der zweite Spieler eine Linie von der 2 zur 3 und malt den Kreis aus. Es soll immer der kürzeste Weg von Zahl zu Zahl gefunden werden. Dabei darf man keine der Linien und Kreise berühren oder kreuzen. Es ist allerdings erlaubt durch die Misthaufen zu fahren, die schon erstellt wurden. Berührt oder kreuzt man eine Linie oder einen Kreis, gibt es einen Strafpunkt. Sieger ist, wer am Ende die wenigsten Strafpunkte hat.

Varianten: Man kann das Spiel erschweren, indem man verbietet, durch Misthaufen zu fahren, oder nur erlaubt, durch eigene Misthaufen zu fahren. Auch kann abgesprochen werden, dass das Spiel bereits beim ersten Strafpunkt verloren ist.

6. Montagsmaler

Die Montagsmaler war eine Sendung des deutschen Fernsehens, in der gezeichnete Begriffe erraten werden mussten. Man kann es auch wunderbar zuhause mit Freunden und Familie spielen.

Spieleranzahl: Mindestens 6.

Alter: Ab 10 Jahren.

Spielregeln: Zunächst wird ein Zeitrahmen für die Raterunden festgelegt. Es werden zwei Gruppen mit je mindestens drei Spielern gebildet, die sich zu zeichnende Begriffe für die gegnerische Gruppen ausdenkt und auf ein Blatt Papier notiert. Die beginnende Gruppe wählt einen Spieler aus, der die Begriffe zeichnet. Seine Teammitglieder versuchen innerhalb des Zeitrahmens möglichst viele der Begriffe zu erraten. Danach ist die zweite Gruppe an der Reihe. Gewonnen hat die Gruppe, die mehr Begriffe erraten hat.

7. Papierflieger-Wettkampf

Selbstbau aus Recycling-Papier und Fliegen ohne Kerosin und CO2-Emission. Wenn das nicht nachhaltig ist.

Spieleranzahl: Mindestens 2.

Alter: Ab 6 Jahren.

Spielregeln: Jeder Spieler bastelt einen Papierflieger, den er mit seinem Namen beschriftet, um Verwechslungen zu vermeiden. Die Flieger dürfen getestet werden. Beim eigentlich Wettkampf ist nur ein Versuch erlaubt. Der Spieler, dessen Papierflieger am weitesten von der Startlinie liegen bleibt, hat gewonnen.

Variante: Es werden zwei oder mehr Teams gebildet, die in einer vorgegeben Zeit die Flieger planen und bauen.

8. Stadt Land Fluss

Diesen Klassiker kennt fast jeder, auch weil er schon vor Jahrzehnten in den Schulunterricht Einzug hielt.

Spieleranzahl: Mindestens 2.

Alter: Ab 10 Jahren.

Spielregeln: Ein Spieler geht lautlos das Alphabet durch, bis ein anderer „Stop“ sagt. Mit dem getroffenen Buchstaben müssen nun die vorher festgelegten Kategorien mit Wörtern, die mit dem Buchstaben beginnen, ausgefüllt werden. Kategorien können neben Stadt, Land und Fluss z. B. Beruf, Filmtitel, Fußballer, Gemüsesorte, Musikinstrument, Pflanze, Schauspieler, Tier und Vorname sein. Die Runde ist beendet, sobald der erste fertig ist. Hat ein Spieler als einziger eine richtige Antwort, bekommt er für die Kategorie 20 Punkte. Haben mehrere Spieler Antworten ausgefüllt, die aber verschieden sind, gibt es 10 Punkte. Haben Spieler dieselbe Antwort notiert, gibt es 5 Punkte. Gewonnen hat der Spieler mit den meisten Punkten.

9. Vier gewinnt

Das Strategiespiel mit dem stehenden Spielbrett und den zwei mal 21 Steinen kennt fast jeder. Als Papier-und-Stift-Spiel macht es genauso viel Spaß.

Spieleranzahl: 2.

Alter: Ab 6 Jahren.

Spielregeln: Zunächst wird das Spielbrett mit sieben Spalten (senkrecht) und sechs Reihen (waagerecht) auf ein Blatt Papier gezeichnet. Dann wird abwechselnd ein Stein „eingeworfen“. Die Spieler malen also jeweils ein Feld in ihrer Farbe aus. Die Steine dürfen aber nicht „schweben“. Erst wenn in der ersten (also untersten) Reihe ein Feld ausgemalt ist, darf das Feld darüber in Besitz genommen werden. Gewonnen hat der Spieler, der es als erster schafft, vier Steine waagerecht, senkrecht oder diagonal in eine Linie zu bringen.

Varianten: Vier gewinnt kann man auch auf einem gezeichneten Spielbrett mit 8 x 8 Feldern (Schachbrett) oder 9 x 9 Feldern spielen.

10. Wer bin ich?

Lustiges Ratespiel, das auch als Zettel vorm Kopf bezeichnet wird.

Spieleranzahl: Mindestens 2.

Alter: Ab 10 Jahren.

Spielregeln: Jeder Spieler schreibt eine bekannte Person (z. B. „Dalai Lama“, „Steffi Graf“ oder „Günter Grass“) auf einen Zettel und befestigt diesen auf die Stirn eines Mitspielers (mit Hilfe eines Post-its, Klebebands oder Gummibands), ohne dass dieser die Information mitbekommt. Ein Spieler beginnt nun, Fragen über sich stellen, z. B. „Bin ich ein Mann?“, „Lebe ich noch?“ und „Bin ich kein Sportler?“. Die Mitspieler beantworten die Fragen mit Ja oder Nein. Ziel ist es, möglichst schnell die eigene Identität zu erraten. Wird eine Frage mit Nein beantwortet, ist der nächste Spieler an der Reihe, herauszufinden, wer er ist.

Varianten: Die Spieler können vorab vereinbaren, dass auch fiktive Figuren („James Bond“, „Schneewittchen“) oder nur Gegenstände (wer wollte nicht schon mal eine Zahnbürste sein?) erlaubt sind.

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{ 30 Kommentare }

  • Hannah 28. Oktober 2017

    Schöne Anregung! Kniffel könntest Du noch aufnehmen :))

    Antworten
    • Christof Herrmann 28. Oktober 2017

      Kniffel ist aber kein Papier-und-Stift-Spiel, da man dafür auch noch Würfel braucht ;-)

      Antworten
  • Gabi Raeggel 28. Oktober 2017

    Hallo Christof,
    wirklich eine wunderschöne Idee, diese Spiele hier aufzulisten und zu erklären. Und es stimmt: So simpel, so einfach, ohne Smartphone – einfach klasse!
    Gabi

    Antworten
    • Christof Herrmann 28. Oktober 2017

      Hallo Gabi,

      ja, auf diese Artikelidee bin ich ausnahmsweise mal stolz ;-)

      Wer noch ein weiteres minimalistische Papier-und-Stift-Spiel kennt, kann es gerne hier in den Kommentaren beschreiben.

      Christof

      Antworten
      • Sandra Naaf 1. November 2017

        Hallo. Ich habe eine Tochter, die ist vier Jahre alt, und mit der spiele ich Folgendes. Es ist ein Spiel, dass keine Regeln hat, aber wunderbar ablenkt und die Motorik fördert:
        (also, dass ist die super-einfach-Variante)
        Ich male ein Gitternetz (wie vier gewinnt), und dann einen Kreis, oder ein Kreuz oder sonstwas. SIe füllt dann die anderen Kästchen aus (sie macht es dann immer alleine, aber eigentlich kann man sich auch abwechseln). Regeln kann sich ja dann jeder alleine Ausdenken. Sie liebt es und man kann es natürlich auch erweitern und eine Vierer-Reihe bilden, aber dass versteht sie noch nicht. Viel Spass beim Nachspielen.

        Antworten
  • Aurelia 28. Oktober 2017

    Moin Christof,
    hier kommt die Anletung für das Spiel Käsekästchen, ist ganz einfach.
    Auf ein Blatt Karopapier wird ein beliebig geformter Umriss entlang der Kästchen gezeichnet. Dann darf jeder der 2 Spieler abwechselnd einen Strich an einen Kästchen innerhalb der Fläche machen. Hat ein Spieler ein Kästchen vervollständigt/geschlossen darf er sein Zeichen reinmalen, meist Kreuz und der andere Kreis. Sind alle Kästchen vollständig geschlossen wird gezählt wer die meisten Kästchen besitzt und der hat dann gewonnen.
    Besonderheit beim Striche setzen ist noch, wenn man ein Kästchen geschlossen hat und weitere Kästchen auch mit nur einem Strich geschlossen werden können darf man die auch schließen und für sich beanspruchen.
    Hoffe ich habs verständlich erklärt, ist eigentlich ganz simpel aber macht riesig Spaß.
    Lg Aurelia

    Antworten
    • Christof Herrmann 28. Oktober 2017

      Moin Aurelia,

      vielen Dank. Das Spiel Käsekästchen kannte ich bisher noch nicht. Werde ich demnächst mal spielen.

      Wenn dieser Artikel gut ankommt, gibt es vielleicht irgendwann 10 weitere minimalistische Papier-und-Stift-Spiel

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Sonja 28. Oktober 2017

    Mir fällt noch das Spiel Schiffe versenken ein.
    Gespielt wird es mit einem Karopapier und zwei Spielern.
    Jeder verdeckt sein Blatt und malt seine Schiffe ein. Einen 4er, zwei oder drei 3er, vier 2er und vier oder fünf 1er. Dann schreibt man waagerecht obendrüber 1-bspw. 12 und von oben nach unten an den linken Rand a-h bspw. Und dann sucht man beim Gegenüber indem man die Koordinaten nennt. Hat man ein Schiff des Gegenübers „getroffen“ sagt dieser Treffer. Hat man das ganze Schiff gefunden, sagt der Spielpartner „versenkt“.

    Antworten
    • Christof Herrmann 28. Oktober 2017

      Schiffe versenken habe ich früher auch viel gespielt und in der Einleitung des Artikels erwähnt. Ich hatte die Regeln aber als recht komplex in Erinnerung, so dass ich das Spiel nicht aufgenommen habe.

      Antworten
    • Daphne 28. Oktober 2017

      schöne und lustige Idee und ein paar neue Anregungen :)

      Schiffe versenken kenne ich auch noch in folgender Version:
      ein DIN A4 Blatt wird quer durch einen Strich geteilt und beide Spieler malen auf ihre Hälfte 10 Punkte unterschiedlicher Größe als Schiffe ein. Dann versucht man abwechselnd, von einem eigenen „Schiff“ ausgehend mit einem schnellen, schwungvollen Strich eins der gegnerischen Schiffe zu treffen.

      Antworten
  • Nicole 29. Oktober 2017

    Hallo Christof,
    oh was für eine schöne Idee, Papier und Stift Spiele zu sammeln. Und einige davon kannte ich auch noch nicht. Die werden bestimmt mal ausprobiert :-)
    Was ist denn bei gefüllter Kalbsbrust gemeint mit „Schließlich müssen die Wörter noch von den anderen erraten werden“? Soll man dann nochmal raten, wer welches Wort genommen hat?
    Liebe Grüße,
    Nicole

    Antworten
    • Christof Herrmann 29. Oktober 2017

      Hallo Nicole,

      ganz genau, jeder beschreibt der Reihe nach seine Wörter, so dass die anderen diese erraten können. Habe die Spielregeln oben etwas genauer beschrieben.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
      • Nicole 29. Oktober 2017

        Ach so, man beschreibt die Begriffe und darauf hin erraten die anderen sie. Danke :)

        Antworten
  • Domic 29. Oktober 2017

    Tolle Sammlung! Den Misthaufen und die Kalbsbrust kannte ich noch nicht, das werde ich mit den Neffen ganz bald mal ausprobieren. Danke für den Tipp!

    Antworten
    • Christof Herrmann 29. Oktober 2017

      Bin gespannt, wie Euch die beiden Spiele gefallen. Ich werde mit meinem Neffen Weihnachten auch das eine oder andere spielen …

      Antworten
  • Monika 29. Oktober 2017

    Wir sind oft mit Bleistiften und Blatt Autorally gefahren. Man zeichnet einen kurvigen doppellinigen Parcour (wie eine Rennstrecke). Beide Spieler setzen mit einem gespitzten Bleistift an der Startlinie an, halten den Stift nur am obersten Ende fest und bewegen die Stiftmine mit einem Fingerschnipsen voran. Wenn man aus den (engen) Linien herausfährt, muss man beim nächsten Zug am Rand wieder ansetzten und darf von dort aus weiterfahren. Beide Spieler wechseln sich ab, Zug um Zug. Ist für Kinder schön, weil es etwas Koordination braucht um in den Linien zu bleiben.

    Antworten
    • Christof Herrmann 29. Oktober 2017

      Hätte ich Dein Spiel vor 30 Jahren gekannt, hätte ich mir die Carrerabahn nicht zusammensparen müssen ;-)

      Antworten
  • Ursula 29. Oktober 2017

    Hallo Christof,

    na das passt ja gerade – bin nämlich dabei die umfangreiche Spielesammlung groß und klein auszusortieren und mich auf nur wenige zu reduzieren, die Kids sind ja nun schon 18…. da brauch ich sicher kein Autokartenspiel mehr etc….

    Ich werd mir das Ausdrucken und zu den restlichen Spielen – mehr wie fünf dürfen es nicht sein – legen – Kniffel, Mensch-Ärger-Dich nicht, Monopoly, Scrapple und noch eins mal schauen mehr spielt man ja eh nicht….. dann passt das nämlich super zusammen und nimmt nicht viel Platz weg.

    Aber auch ne super Idee für nen Adventskalender und Nikolausgeschenk oder Weihnachtsgeschenk mit der Zeit dazu.

    LG
    Ursula

    Antworten
    • Christof Herrmann 29. Oktober 2017

      Hallo Ursula,

      freut mich, dass Du Dir den Artikel ausdruckst.

      Kniffel kann man auch auf Papier spielen ohne die Vordrucke zu kaufen. Nur Würfel benötigt man dann noch.

      EBG

      Christof

      Antworten
  • Barbara 29. Oktober 2017

    Super Anregungen, ein paar der Spiele kannte ich noch nicht und freu mich schon sie auszuprobieren. Da meine Kinder aber noch kleiner sind wird es noch ein bißchen dauern, bis wir sie zusammen spielen können. Schon ab 2,5 / 3 kann man aber sehr gut „ich sehe was, was du nicht siehst“ spielen. Geht überall und sogar ohne Stift und Papier ;-)
    Zuhause haben wir früher manchmal das Duden-Spiel gespielt. Ein Spieler sucht aus dem Duden ein Fremdwort aus und nennt es allen Mitspielern. Jeder denkt sich nun eine Bedeutung für das Wort aus und schreibt sie auf ein Stück Papier. Der Spieler der das Wort ausgesucht hat formuliert auch eine Bedeutung in seinen eigenen Worten und sammelt dann die Bedeutungen der anderen. Er liest sie vor und jeder gibt nun seine Stimme für die Bedeutung ab, die er für richtig hält. Punkte erhält man wenn man die richtige Lösung tippt und dafür, wenn andere auf die eigene ausgedachte Bedeutung tippen.

    Antworten
    • Christof Herrmann 29. Oktober 2017

      „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ ist eine Variante von „Wer bin ich?“, oder?

      Danke auch für die Anregung mit dem Duden-Spiel.

      Antworten
      • andrea 1. November 2017

        Ich sehe was, was du nicht siehst, ist eine Ratespiel, was man quasi überall spielen kann und wofür man gar nichts weiter braucht. Man schaut sich um und erwählt einen Gegenstand (z.b in der Küche eine Tomate) und sagt dann: „Ich sehe was, was du nicht siehst, dass hat die Farbe rot.“ Und dann rät der andere bzw. die anderen, was es sein könnte. Wer es erraten hat, ist als nächstes dran….Ich spiele mit meiner Tochter gern das ABC- Spiel. Man bestimmt ein Oberthema, z. Ferien und versucht dann zu jedem Buchstaben abwechselnd einen passenden Begriff zu finden: Z.B. das Kind sagt ‚A wie Auschlafen‘, dann ich ‚A wie Ausflug‘ usw. Kann man praktisch unbegrenzt und überall spielen :-)

        Antworten
  • Alexandra 29. Oktober 2017

    Tolle Idee. Kalbsbrust kannte ich noch nicht. Mir fällt noch Himmel und Hölle ein. Habe ich als Kind geliebt.

    Antworten
  • Alexandra 29. Oktober 2017

    Ich bin nicht gut im erklären, deshalb hier eine Anleitung.

    Antworten
  • Hungerkünstler 1. November 2017

    Die „gefüllte Kalbsbrust“ kenne ich auch ;-) Nur nicht, dass der erste, der fertig ist, „stop“ ruft. Der „Spielleiter“ gibt vielmehr die Zeit vor. Wer ein Wort gefunden hat bekommt einen Punkt, wer als einziger das betreffende Wort verwendet hat bekommt einen Zusatzpunkt.
    LG

    Antworten
    • Christof Herrmann 1. November 2017

      Vielen Dank für den Hinweis. Ich habe die Spielregeln angepasst ;-) Grundsätzlich gibt es für die meisten dieser Spiele sehr viele Varianten.

      Antworten
  • Corinna 19. November 2017

    Hallo Christof,

    Kalbsbrust ist ja eine tolle Idee. Das kannte ich noch gar nicht.

    Ich habe als Kind mit meiner Oma immer „Papa sitzt in der Badewanne“ gespielt

    Man benötigt Zettel (möglichst DinA4) und 1 Stift und idealerweise 5 Personen. Geht aber auch mit weniger.

    Der erste schreibt einen beliebigen Namen oben auf das Blatt (kommt mit Namen von bekannten/verwandten Personen am lustigsten). Dann faltet er das Blatt nach hinten um, so dass der nächste nicht lesen kann, was er geschrieben hat. Derjenige schreibt dann ein Verb und faltet nach seinem Wort wieder um. Der nächste schreibt „in, auf, unter etc.“ und wieder umfalten. Der nächste schreibt „der, die das“ und wieder umfalten. Der nächste schreibt ein zusammengesetztes Hauptwort und dann wird vorgelesen.

    Derjenige, der vorgelesen hat, fängt dann wieder an, so dass jeder mal mit einem anderen Begriff dran ist.

    Hat schon zu sehr lustigen Konstallationen und mancher Lachträne geführt.

    Schöne Grüße und viel Spaß beim Ausprobieren
    Corinna

    Antworten
    • Christof Herrmann 19. November 2017

      Wenn man Dein Spiel in der Badewanne spielen würde, wäre es wohl noch lustiger :-)

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