Packliste für die Alpenüberquerung Salzburg – Triest (oder jede andere Alpenüberquerung)

Packliste für die Alpenüberquerung Salzburg - Triest

„Nie ist zu wenig, was genügt.“ (Seneca, römischer Dichter und Philosoph, etwa 1 – 65)

In diesem Monat erscheinen zwei mehrseitige Magazinartikel über die Alpenüberquerung Salzburg – Triest. Der erste stammt von mir selbst und kannst Du kostenlos im DAV Panorama-Magazin 1/2018 online lesen. Den zweiten hat Franziska Baumann für den Bergsteiger 2/2018 geschrieben.

Mit diesen beiden Artikeln wird das Interesse an meiner 28-tägigen Tour über die Ostalpen steigen. Es ist an der Zeit, eine Packliste für die Alpenüberquerung Salzburg – Triest zu veröffentlichen. Auf Seite 35 meines Wanderführers gibt es zwar auch eine Packliste, aber die heutige ist detaillierter und enthält Gewichtsangaben in Gramm.

Mit wenig und leichtem Gepäck über die Berge zu wandern, trägt zum Gelingen und Spaß einer solchen Unternehmung bei. Mein Rucksack wiegt mit Wasser und Proviant lediglich 7 kg. Ohne die als optional gekennzeichneten Ausrüstungsgegenstände, sind es sogar nur 6 kg. Am Körper trage ich 3 kg (die Trekkingstöcke, die Wanderschuhe, eine Garnitur Kleidung, den Foto und das Handy). Somit wiegt die gesamte Ausrüstung 9 bis 10 kg.

Meine Packliste für die Alpenüberquerung ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Ultraleicht-Fernwanderer kommen mit weniger aus. Jeder sollte für sich herausfinden, was unbedingt mit muss und was zu Hause bleiben darf. Mein Motto auf Fernwanderungen lautet: So wenig wie möglich, so viel wie zum (Über)leben nötig.

Rucksack & Tragen

Anzahl Produkt Details Gewicht
1 Tourenrucksack 26 bis 30 Liter, mit Regenhülle (integriert oder extra) 750
6 Pack-, Kompessions- und Zipbeutel 60
1 Paar Trekkingstöcke 440
1.250

Kleidung

Anzahl Produkt Details Gewicht
1 Paar Wanderschuhe wasserdicht 1.100
1 Paar Barfußschuhe optional 280
3 Paar (Wander)socken 170
2 Unterhosen 140
1 lange Unterhose 140
2 Sport-BHs ggf. 100
1 Wanderhose 300
1 Wandershorts 150
1 T-Shirt 140
1 Langarmshirt 170
1 Fleece 270
1 Freizeithose  optional 240
1 Freizeithemd/-shirt  optional 170
1 Windjacke 170
1 Regenhose 240
1 Hardshelljacke  wasserdicht 360
1 Buff oder Mütze 40
1 Paar Handschuhe  wasserdicht 120
4.300

Sonnenschutz

Anzahl Produkt Details Gewicht
1 Sonnenhut 70
1 Sonnenbrille 30
1 Etui 30
1 Sonnencreme Lichtschutzfaktor 30 40
1 Lippenpflegestift Lichtschutzfaktor 30 10
180

Schlafen

Anzahl Produkt Details Gewicht
1 Hüttenschlafsack oder Inlett 140
Ohropax 10
150

Hygiene, Apotheke & Sicherheit

Anzahl Produkt Details Gewicht
1 Handtuch Microfaser, ca. 60 x 30 cm 50
1 Naturseife z. B. von Dr. Bronner’s, für Haare, Körper und Klamotten 60
1 Zahnbürste 10
1 Zahncreme Konzentrat 30
sonstige Artikel z. B. Brille, Monatshygiene, Verhütung und individuell benötigte Medizin
1 Kamm 15
1 Deo optional 40
1 Rasierset oder -apparat optional 180
1 Nagelschere 15
Toillettenpapier 30
Taschentücher optional 20
1 Erste-Hilfe- und Survival-Set inkl. Rettungsdecke, Trillerpfeife, Kompass, Mini-Nähset, Tape, (Blasen-)Pflaster, Medikamente für Fieber, Schmerzen und Durchfall 350
800

Outdoor-Küche & Verpflegung

Anzahl Produkt Details Gewicht
1 Frischhaltedose mit Deckel, ca. 800 ml 130
1 Löffel oder Göffel 20
1 Taschenmesser inkl. Dosen- und Flaschenöffner 50
1 Schwämmchen 10
1 Trinksystem oder Wasserflaschen 2 Liter Füllmenge 170
4 Mülltüten 10
4 Gummis und Clips 10
Proviant Couscous, frisches Gemüse, Dose Bohnen, Olivenöl, Tomatenmark, Gewürze, Nüsse, Banane, Trockenfrüchte, Brot, Erdnussbutter, Müsli etc. 1.000
Wasser 1.000
2.400

Orientierung & Kommunikation

Anzahl Produkt Details Gewicht
1 Wanderführer  „Alpenüberquerung Salzburg – Triest“ 200
5 Wanderkarten für die Alpenetappen alternativ GPS-Gerät und -Track 350
1 Smartphone inkl. Kompass-App, Taschenlampen-App, OSM-Karten und GPS-Track 110
1 Ladegerät 40
1 Stirnlampe optional 100
800

Fotoausrüstung

Anzahl Produkt Details Gewicht
1 Digitalkamera und Speicherkarte optional, evtl. reicht das Smartphone 200
1 Fototasche optional, evtl. reicht das Smartphone 60
1 Ladekabel optional, evtl. reicht das Smartphone 20
280

Geld & Dokumente

Anzahl Produkt Details Gewicht
1 Geldbeutel 60
Bargeld 35
1 EC-Karte 5
1 Kreditkarte  optional 5
1 Ausweis 5
1 Krankenversicherungskarte 5
1 DAV-Mitgliedsausweis 5
120

 

Gewicht der gesamten Ausrüstung: 10.000
Rucksackgewicht mit 1 l Wasser und 1 kg Proviant: 7.000
Rucksackgewicht mit 1 l Wasser und 1 kg Proviant, ohne den optionalen Artikeln: 6.000

 

Noch Fragen? Was von meiner Packliste würdest Du zuhause lassen? Oder gibt es einen Ausrüstungsgegenstand, den Du auf der Alpenüberquerung Salzburg – Triest noch dabei hattest oder mitnehmen wirst?

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{ 18 Kommentare }

  • Jenny & Marc 11. Januar 2018

    Hallo Christoph!
    Wir lesen hier schon zwei Jahre mit und melden uns heute zum ersten mal Wort! Danke für die vielen Gedankenanstöße. Durch dich haben wir unsere Wohnung ausgemistet und sind letztes Jahr zum ersten mal fernwandern gewesen. Zwar nur paar verlängerte Wochenenden, aber der Anfang ist gemacht. Dieses Jahr wollen wir ein oder besser zwei Wochen am Stück gehen, wahrscheinlich einen Weg hier in NRW. Da kommt deine Packliste genau richtig. Hatten letztes Jahr viel zu viel dabei. Die Alpenüberquerung wäre unser Traum.
    Liebe Grüße aus Duisburg
    Jenny

    Antworten
    • Christof Herrmann 11. Januar 2018

      Hallo Jenny und Marc,

      wie erfreulich, dass Ihr das Fernwandern entdeckt habt. Kann man schöner Urlaub machen und besser entschleunigen? In NRW gibts ja auch einige Mittelgebirge und interessante Wege. In der Eifel und im Hohen Venn habe ich zu meiner Aachener Zeit paar Wanderungen und Radtouren gemacht, an die ich mich noch heute erinnern kann. Einiges auf meiner Packliste könnt Ihr im Mittelgebirge oder Flachland zu Hause lassen (Wanderkarten, Mütze, Handschuhe, DAV-Mitgliedsausweis etc.). Außerdem kann man sich einige Gegenstände teilen, wenn man zu zweit ist (Wanderführer, Foto, Erste-Hilfe-Set, Gewürze etc.). Somit sollte es doch klappen mit den kleinen und leichten Rucksäcken.

      Viele Grüße

      ChristoF

      Antworten
  • Katharina 11. Januar 2018

    Hallo Christof.
    Danke für den Einblick. Ich habe noch Fragen:
    1. Wie gehst du denn mit den wenigen Klamotten um? Wäschst du dein Hemd jeden Abend? Und wenn du etwas wäschst, z.B. auch die Hose, wie bekommst du sie bis zum Morgen wieder trocken?
    1. Wenn du zwischendurch Proviant kaufst, gibt es vieles ja nur in großen und somit schweren Packungsgrößen. Was machst du damit?
    Ich werde in diesem Jahr endlich auch mal wieder zum Wandern in die Alpen kommen, wenn auch nur kurz.
    Danke und viele Grüße, Katharina

    Antworten
    • Christof Herrmann 12. Januar 2018

      Hallo Katharina,

      die beiden von Dir angesprochen en Punkte stellen für mich kein Problem da.

      Ich habe praktisch nur Funktionsbekleidung dabei. Die trocknet schnell. Auf den Hütten gibt es meist ein Waschbecken und eine Wäscheleine. Ich wasche also gleich nach Ankunft am Nachmittag, drücke die Klamotten gut aus und hänge sie möglichst im Wind und/oder der Sonne auf. Wenn ich spät dran bin oder es nass und kalt ist, wasche ich nicht. Es ist bekanntlich noch keiner erstunken. Im Tal gönne ich mir immer eine Waschmaschine. Bei Ankunft in der Pension oder im Hotel frage ich, ob ich die Maschine nutzen kann. Meist ist das kein Problem und oft musste ich noch nicht mal dafür bezahlen.

      Im Supermarkt im Tal schaue ich halt, was verfügbar ist. Das, was ich gerne unterwegs esse, gibts lose oder in nicht zu großen Packungen: Gemüse, Obst, Datteln, Couscous, Dose Baked Beans, Nüsse, Kerne, Brot etc. Lediglich diese „Zwiebackschiffchen“, mit denen ich gerne Brotsalat zubereite, kommen in recht großen Packungen. Die verteile ich dann halt an bedürftige (Wanderer) ;-)

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Sylvia 12. Januar 2018

    Hallo Christof,
    welchen Wanderrucksack benutzt du denn? Mein Rucksack mit 25 l habe ich mal probegepackt, das hat nicht geklappt…und der 45 l Rucksack ist wieder zu groß und auch gleich doppelt so schwer wie deiner…
    Viele Grüße Sylvia

    Antworten
    • Christof Herrmann 12. Januar 2018

      Hallo Sylvia,

      der oben abgebildete Deuter-Rucksack ist nur ein Beispiel, da ich derzeit keinen leichteren und kleineren da habe.

      Leichte Tourenrucksäcke mit einem Volumen von 26 bis 30 l gibt es von diversen Marken, z. B. Montane, Lowe Alpine, Laufbursche, OMM und Osprey. Die haben ein simples Tragegestell, was aber bei 6 bis 7 kg kein Problem ist. Nach meiner Erfahrung braucht man erst ab ca. 8 oder 9 kg Rucksackgewicht einen Rucksack mit „besserer“ Polsterung und Tragesysteme. Solche Rucksäcke wiegen aber gleich mal mindestens 500 g mehr. Wer also zu viel, zu schwere und zu voluminöse Ausrüstung mitnimmt, „verliert“ gleich dreifach. Er trägt mehr Kram mit als nötig (-> mehr Gewicht), braucht einen größeren Rucksack (-> mehr Gewicht) und einen mit einem ausgefeilteren Tragesystem (-> mehr Gewicht).

      Die Herstellerangaben stimmen übrigens manchmal nicht. Vielleicht hat Dein 25-Liter-Rucksack weniger Volumen.

      Ich habe meine Ausrüstung im Laufe der Jahre nach Gewicht und Volumen optimiert, auch wenn ich mich nicht als Ultra-Light-Wanderer bezeichnen würde. Eine Regenjacke z. B. kann schnell das doppelte Gewicht und Volumen wie meine in der Packliste angegebene habe. Wenn man mehrere solcher Ausrüstungsgegenstände mitnimmt, kann es mit dem Platz im Rucksack schnell eng werden.

      Hoffe, das hat ein wenig weitergeholfen.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
      • Sylvia 12. Januar 2018

        Danke dir, Christof. Ich optimiere auch noch ein wenig an meiner Ausrüstung. Eine ganz leichte Regenjacke habe ich mir letztes Jahr schon gekauft, da ich einen Teil des Arbeitsweges mit dem Fahrrad zurücklege, ist die da auch ganz praktisch. Nähe gerade an einem Regenkilt, der ist günstig und sehr leicht und bei Regen schneller überzuziehen. Beim Rucksack bin ich noch etwas unsicher, ich bin auf dem Weg eine Rucksacksammlung zu eröffnen…

        Antworten
  • Anna 12. Januar 2018

    Lieber Christoph,
    meine Packliste sieht sehr ähnlich aus – ich werde meine Packliste dann auch noch später auf meinen Blog veröffentlichen. Sie variiert etwas da ich ja noch was zum draußen schlafen bzw. für Notunterkünfte dabei hab. Das einzige was mir fehlt ist eine Stirnlampe in deiner Liste. Denn was ist falls man sich vergeht oder wehtut oder ähnliches und man kommt ins Dunkle hinein – manches Mal kommt die Dunkelheit schneller als man denkt.
    LG
    Anna

    Antworten
    • Christof Herrmann 12. Januar 2018

      Hallo Anna,

      eine Stirnlampe macht fraglos Sinn, wenn man alleine durch einsames Gebiet läuft.

      Ich nehme mittlerweile keine mehr mit. Ich hatte sie auf meinen ersten Touren kaum verwendet und als ich sie doch mal gebraucht habe, weil es auf der Hütte nachts kein Licht gab, ging sie nicht (Birnchen kaputt). Deswegen begnüge ich mich jetzt mit der Taschenlampen-App auf dem Smartphone. Ist ausreichend hell und hält auch einige Zeit. Stundenlang kann man damit natürlich nicht durch unwegsames Gelände gehen.

      Was meinen die anderen? Wer hat auf einer Hüttentour in den Alpen eine Stirnlampe dabei? Soll ich sie mit auf die Liste nehmen?

      Viele Grüße

      ChristoF

      Antworten
      • Anna 12. Januar 2018

        Ich habe sie immer mit – auch bei Tagestouren, auch wenn wir zu zweit oder mehr sind – inklusive Ersatzbatterien. Gebraucht habe ich sie aber – zum Glück – auch noch nie.

        Antworten
      • Christof Herrmann 12. Januar 2018

        Habe sie nun mit aufgeführt. PS: Ersatzbirnchen nicht vergessen ;-)

        Antworten
  • Nicole 12. Januar 2018

    Hallo Christoph!
    Da bin ich ja auf Deinen Artikel gespannt. Nach meiner „klassischen“ München-Venedig-Alpenüberquerung liebäugel ich ein wenig es auf einer anderen Route irgendwann nochmal zu machen. Ich denke ich hatte damals ähnliches dabei – halt ein bißchen mehr Wechselwäsche und vielleicht noch eine wärmere Jacke und ich glaube sogar Gamaschen. Und vielleicht eine Thermoskanne. Es kann ja in den Bergen durchaus auch Kälte- und Schneeeinbrüche im Sommer geben und ich bin vielleicht auch eine kleine Frostbeule. Ansonsten fällt mir noch Tuben-Waschmittel und eine kleine Leine ein, dann kann die Wäsche beim Wandern draußen am Rucksack trocknen ,ein Tagebuch und Kugelschreiber :-). Damals haben wir auch immer zu viel Proviant mitgeschleppt, was irgendwie am Studentenbudget lag. Ich finde es gar nicht einfach „leicht“ zu packen, weil sich die ganzen Kleinteile auch immer läppern. Und zu guter letzt: eine Stirnlampe habe ich auch immer dabei :-)

    Antworten
    • Christof Herrmann 13. Januar 2018

      Hallo Nicole,

      wenn Dir München – Venedig gefallen hat, wird Dir auch Salzburg – Triest gefallen ;-)

      Leicht packen und wandern, ist wahrlich nicht einfach. Ich habe fünf Alpenüberquerungen gebraucht, bis ich bei dieser Liste gelandet bin. Vieles braucht man nicht. Dr. Bronner’s (gibts z. B. bei DM) oder andere Outdoor-Seifen etwa ersetzen u. a. das Tuben-Waschmittel.

      Viele Grüße

      ChristoF

      Antworten
  • Ralf 12. Januar 2018

    Hi Christof,
    zur Packliste die folgende Anmerkung – von Jemandem, der darin wirklich viel Erfahrung hat:
    „Smartphone“ zur Orientierung ist im „Hype- und Wohlfühlbereich“ absolut ok. – bitte aber im Outdoorbereich auf (wenigstens) semiprofessionelle Lösungen von, z.B.: Garmin setzen: (Kein Touchscreen (Handschuhe!), mit AA Batterien betreibbar (überall verfügbar), robust und wasserdicht…)
    Als Backup immer Karten mitführen – und, vor Allem: Einen Kompass (old school).

    Klar, eventuell ist das nicht immer nötig – auf Extremtouren ja – aber, was dort nötig ist, kann auf „normalen“ Touren nicht schaden.

    Und: „Normale“ Touren können sehr leicht ins Extreme konvertieren…

    Und: Dieser verblödete Trend zu schwarzen Outdoorklamotten: Es gab mal den Spruch unter Bergsteigern: „Lieber rot, als tot“.

    In einem Gebiet, welches aus Schnee und Geröll besteht – da findet dich keine Hubschrauberbesatzung der Welt, wenn du schwarze Klamotten an hast…

    Nur so meine Meinung – liebe Grüße,
    Ralf

    Antworten
    • Christof Herrmann 13. Januar 2018

      Hallo Ralf,

      vielen Dank für Deine Hinweise.

      Ich konnte in den letzten 5 Jahren auch viel Erfahrung sammeln und war insgesamt 1 Jahr Fernwandern, darunter 3x Salzburg – Triest, 1x Nürnberg – Istrien, 1x München – Venedig, Jakobsweg Nürnberg – Santiago de Compostela, Fränkischer Gebirgsweg …

      Ich schreibe nirgends, dass man nur mit dem Handy navigieren soll. Ich empfehle in der Liste wie auch im Wanderführer zum einen den Wanderführer (als Buch, die App auf dem Handy höchstens zusätzlich) sowie Wanderkarten (ebenfalls Old School, für die Alpen, nach den Alpen nicht unbedingt nötig) mitzuführen. Alternativ kann man anstelle der Wanderkarten ein GPS-Gerät inkl. Karten und GPS-Track mitnehmen. Sowohl Wanderkarten als auch GPS-Gerät ist nicht nötig und ich kenne niemanden, der beides in den Bergen dabei hat. Als Backup habe ich immer OSM-Karten (die sind oft besser/genauer als die normalen Wanderkarten) und den GPS-Track auf dem Smartphone dabei. Die Navigation und Ortung klappt damit sehr gut, zumindest mit meinem Handy, da es als Navigationssatellitensystem neben GPS auch GLONASS und Galileo empfängt.

      Ein kleiner Kompass, eine Trillerpfeife und eine Rettungsdecke hab ich im Erste-Hilfe-Set und steht oben mit auf der Liste.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
    • Christof Herrmann 13. Januar 2018

      PS: Okay, erwischt, der Kompass stand beim Erste-Hilfe-Set doch nicht dabei. Habe ich hinzugefügt. Danke für Deine Aufmerksamkeit.

      Antworten
  • Dirk 14. Januar 2018

    Gibt es auf den Hütten immer Decken, so dass ein Inlay reicht? Oder braucht man irgendwo doch einen Schlafsack?

    Antworten
    • Christof Herrmann 15. Januar 2018

      Ein Inlett oder Hüttenschlafsack reicht aus. Auf den Berghütten stehen warme Decken zur Verfügung.

      Antworten

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