Fotoimpressionen: Deutschland der Länge nach

Ich bin nun wieder zweieinhalb Monate von meiner Fernwanderung vom südlichsten zum nördlichsten Punkt Deutschlands zurück.

Mein E-Book “Deutschland der Länge nach – 73 Tage und 1735 km von den Allgäuer Alpen bis nach Sylt” gibt es schon eine Zeitlang exklusiv auf meinem Blog. Ich freue mich sehr über das viele Lob. Cathrin H. hat mir folgendes gemailt: “Ich habe dich total gerne begleitet und mich an deinen Berichten und Fotos erfreut!” Susanne M. plant sogar, auf meinen Spuren zu wandeln: “Tolle Fotos. Mal ernste, mal amüsante, aber immer ehrliche Beschreibungen. Die GPS-Tracks und die Bewertung der Etappen sind für mich besonders hilfreich, da ich die schönsten Abschnitte nachlaufen möchte.”

Aber auch wenn Du mein Werk nicht gelesen hast, möchte ich Dir heute ein paar Fotos daraus präsentieren. Deutschland ist groß und vielfältig. Vor allem die Alpen und die Mittelgebirge sind immer eine Fußreise wert. Um etwas zu sehen, zu erleben und zu lernen, muss man nicht weit reisen oder gar fliegen. Das geht auch in hiesigen Gefilden und ist nachhaltiger, minimalistischer, achtsamer und stressfreier als Touren in der Ferne.

Die Bildunterschriften sind kurze Auszüge aus dem E-Book.

“Ich hätte nicht gedacht, dass Deutschlands Südspitze so abgeschieden und idyllisch ist. Blumenwiesen und Latschenkiefern entzücken das Auge und verströmen einen feinen Bergduft. Ein Murmeltier pfeift nervös. Im Nachbarland sind hohe Berge zu sehen, an deren Hängen noch etwas Schnee liegt. Das nennt man wohl einen Auftakt nach Maß.” (1. Tag)

“Nach dem Frühstück haben wir Gelegenheit, uns mit Katharina zu unterhalten. Sie erzählt, dass sie hier oben eine schöne Kindheit hatte – aufgrund der Abgeschiedenheit zum 12 km entfernten Oberstdorf. Als junge Frau zog sie nach Stuttgart und flog als Stewardess um die Welt. Katharina kehrte nach Einödsbach zurück, weil sie ihre Kinder hier aufwachsen sehen möchte. Unsere Frage, wie sich die Gäste im Laufe der Jahrzehnte verändert haben, beantwortet sie so: ‘Jeder hat ein Handy, viele fragen nach WLAN. Die Gäste bleiben meist kürzer als früher, wollen aber mehr erleben. Auch am Berg zählen mittlerweile Taktung und Leistung. Für die Naturschönheiten wie die Blumen am Wegesrand nehmen sich die wenigsten Zeit.'” (2. Tag)

“Unvergesslich wird mir der Sonnenuntergang vom Kreuzberg aus bleiben. Den hätte ich verpasst, wenn mich die beiden herzlich-hilfsbereiten Herbergsmütter der Pilgerherberge Scheidegg nicht dorthin geführt hätten. Den Schlafsaal habe ich wie auch anderntags in der Pilgerherberge in Lindau für mich allein. Ruhiger, günstiger und seliger kann man kaum nächtigen.” (6. Tag)

“Heute schaffe ich anstelle der geplanten 25 km bis Friedrichshafen nur 11 km. In Wasserburg ziehen dunkle Wolken auf, wenig später blitzt und donnert es und regnet es wie aus Kübeln. In Nonnenhorn habe ich trotz Regenklamotten keinen trockenen Faden mehr am Leib. Ich könnte mich unterstellen und umziehen und nach dem Regen weitermarschieren. Stattdessen gehe ich ins nächste Hotel. Die Empfangsdame hat Mitleid mit Pudelnassen. Sie gewährt mir einen Rabatt auf den Zimmerpreis und setzt Teewasser auf.” (8. Tag)

“So ziehe ich weiter allein durchs Land. Mit einer Ausnahme: Oft begleiten mich beiß- und stichwütige Flugobjekte. Zecken haben mich noch nie gemocht. Wenn ich mit meinem Vater wandere, findet meine Mutter bei ihm abends ein halbes Dutzend Zecken, während ich komplett verschont bin. Bremsen und Stechmücken stehen umso mehr auf mich. In Kung-Fu-Manier fuchtel ich herum, erlege das eine oder andere Tier. Vegan ist das nicht. Aber selbst der Dalai Lama sagt, dass er sich wehrt, wenn Moskitos ihn angreifen. Das Geheimrezept aus Kokosöl und Zitronengrasöl hilft null. Ich hatte den Eindruck, dass der Mix die UFOs, die unerwünschten Flugobjekte, sogar anzieht. In einer Apotheke empfiehlt man mir Anti Brumm Natural. Das hilft tatsächlich, wenn ich es zwei-, dreimal am Tag aufsprühen. Mit der Apothekerin führe ich mit 13 Minuten das längste Gespräch, seit ich mit Victor in Lindau Kaffee trinken war. Sie interessiert sich für meine Tour und kann kaum glauben, dass ich so wenig Gepäck habe.” (13. Tag)

“Diese Nacht sollte ich besonders gut schlafen. Ich bin in einem ehemaligen Bauwagen untergekommen, der zu einem rustikalen Tiny House ausgebaut wurde. Der Ausblick auf eine Weide und das größte Waldgebiet der Schwäbischen Alb ist idyllisch. Nur der Hahn hinterm Häuschen bereitet mir etwas Sorgen.” (16. Tag)

“Die Route am aussichtsreichen Albtrauf ist vom Schwäbischen Albverein vorbildlich markiert. Gestern komme ich trotzdem vom rechten Weg ab. Zunächst bestelle ich in einem Lokal einen halben Liter Apfel-Birnen-Most, ohne zu wissen, dass da Alkohol drin ist. Was solls. Lieber den Magen verrenkt, als dem Wirt was geschenkt. Betüddelt steige ich in der Mittagshitze zurück Richtung Albhochfläche. Auf halber Strecke beschließe ich, die Route zu ändern. Ich möchte ein Gehöft umgehen und stattdessen einen Gipfel mitnehmen, den ich in der OSM-Karte auf meinem Handy entdeckt habe. Der anfänglich breite Weg wird schnell schmaler. Schließlich ist er kaum mehr zu erkennen und führt durch ein blühendes Gestrüpp. Als es zu spät ist umzukehren, tauchen mannshohe Brennnesseln auf. Ich kämpfe mich weiter und erreiche mit Quaddeln übersät den Gipfel. Dort gibt es keine Aussicht, nur einen Mobilfunkmast. Ich nehme es mit Humor. Das Gestrüpp war schön, Brennnesseln fördern die Durchblutung und der Handyempfang war spitze.” (19. Tag)

“Es geht entlang des verkarsteten Tals der Schandtauber ins Taubertal, sofort steil hinauf und durchs Spitaltor nach Rothenburg ob der Tauber. Die sehr gut erhaltene mittelalterliche Altstadt ist ein Schmuckstück, das man gesehen haben muss. Ich bin 30 km östlich in Ansbach aufgewachsen, war schon zigmal in Rothenburg. Dort zu übernachten, ist für mich eine Premiere. Ich streife durch die Gassen und über die Plätze, blicke von der Stadtmauer hinab ins Taubertal, sitze lange in einem Biergarten, danach vor dem Rathaus. Als ich gegen Mitternacht zurück ins Hotel gehe, habe ich die Altstadt fast für mich allein. Rothenburg schläft.” (23. Tag)

“Bei Ramsthal tauchen zu meiner Überraschung Weinberge auf. Sie gehören zum Weinbaugebiet der Fränkischen Saale, dem nördlichsten Anbaugebiet Frankens. Im nächsten Ort stößt meine Freundin Moni dazu. Gemeinsam wandern wir auf dem Panoramaweg Wein & Stein, an der Fränkischen Saale und durch Parkanlagen nach Bad Kissingen. Die unterfränkische Stadt ist bayerisches Staatsbad, ältester Gradierstandort Europas und besitzt das größte Ensemble historischer Kurbauten, die v. a. unter Ludwig I. im bayerischen Klassizismus errichtet wurden.” (31. Tag)

“”Der Hochrhöner zählt zu den schönsten Fernwanderwegen, die ich bisher in Deutschland gegangen bin. Schattige Wälder, vulkanisch entstandene Gipfel mit Fernblicken bis über die Grenzen der Rhön hinaus, Wiesen auf der Hochfläche, eindrucksvolle Moore, eine reiche Tier- und Pflanzenwelt (von denen ich zumindest die Wildkatzen, Rotmilane, Silberdisteln, Orchideen und Hutebuchen nennen möchte), Geschichte(n) und Kultur am Wegesrand sowie die Zeugnisse der ehemaligen innerdeutschen Grenze sorgen für Abwechslung und Wow-Ausrufe. Mit dem UNESCO-Biosphärenreservat soll dieser besondere Lebensraum für Mensch und Natur erhalten bleiben.” (33. Tag)

“Unterkünfte hingegen gibt es in ausreichender Anzahl. Was einen dort genau erwartet, weiß man vorher nicht. In Birx schlafen wir für 25 Euro pro Person in einer Pension mit hanebüchenen hygienischen Zuständen und werden dann noch des Diebstahls des Hausschlüssels bezichtigt. In der Pension Schmidt in Zella zahlen wir einen ähnlichen Preis und werden wir behandelt wie alte Freunde. Wir dürfen die Waschmaschine und die Küche benutzen, bekommen einen Eimer Ontariopflaumen aus dem Garten und zahlreiche Tipps für den Weiterweg. Am nächsten Morgen kann sich Moni Zeit lassen. Herr Schmidt fährt sie auf den Gläser, damit sie sich zumindest einen Anstieg in der anhaltenden Gluthitze spart. Ich will / muss freilich jeden Meter gehen. Ich mache das mittlerweile in meiner kurzen Badeshorts. Ob das Sinn macht oder die Sonne mein Hirn aufgeweicht hat, wird sich zeigen.” (35. Tag)

“Die Wegführung haut mich nicht vom Hocker. Vor Eisenach passe ich die Route so an, dass ich durch die rund drei Kilometer lange und an der engsten Stelle nur 68 Zentimeter breite Drachenschlucht komme. Am zweiten Tag von Eisenach nach Creuzburg folgt der Lutherweg dem Werratal-Radweg. Wer denkt sich so einen Unsinn aus?” (39. Tag)

“Einen Abstecher kurz vor dem Tagesziel lasse ich mir nicht entgehen: Den Mittelpunkt Deutschlands. Es gibt mehrere solcher Punkte in Thüringen, Hessen und Niedersachsen, da man sie nach unterschiedlichen Methoden berechnen kann. Meiner liegt in Flinsberg und stellt den Punkt mit dem minimalsten Abstand zur Staatsgrenze dar. Die Stelle an sich ist unspektakulär. Ich habe sie ganz für mich allein. Ich lasse mir eine halbe Stunde Zeit, den Mittelpunkt wirken zu lassen und auf meine bisherige Wanderung durch Deutschland zurückzublicken. Sie verlief nicht immer rund. Es sind Dinge in meinem Leben und meinem Umfeld passiert, über die ich nicht schreiben konnte oder wollte. Hier spüre ich Sicherheit und Kraft. Liegt es an der Mitte Deutschlands, dass ich wieder zu meiner Mitte finde? Oder wächst einfach die Zuversicht, diese Projekt zu schaffen? Die Mitte meiner Wanderung habe ich schon letzte Woche erreicht.” (43. Tag)

“Als besonderer Ort wird mir der Klosterhof Brunshausen bei Bad Gandersheim in Erinnerung bleiben. Es gibt einige Gründe vorbeizuschauen: Ein Café mit Innenhof, einen Garten mit Keramiken und Skulpturen des Künstlers Bernhard Löning, Kurse für Holzhandwerk, den Haus & Hof Laden sowie ein Gästehaus. Dort schlafe ich so gut wie ein Mönch – und das für 35 Euro inkl. Frühstück.” (47. Tag)

“Fünf Tage lang bin ich nun schon auf der Via Scandinavica, dem Jakobsweg von Fehmarn in Schleswig-Holstein nach Eisenach in Thüringen. Pilgerfeeling? Fehlanzeige! Es gibt keine Pilger, keine Infotafeln, kaum Markierungen, nur wenige Herbergen (in denen man Isomatte und Schlafsack mitzubringen hat) und meist verschlossene Kirchen. Zum Strecke machen ist die Via Scandinavica durchaus geeignet. Zwischen 27 und 37 km schaffe ich pro Tag, ohne mich zu überanstrengen.” (48. Tag)

“Am nächsten Morgen führt Alexander Moni und mich durch die pittoreske (hier ist das Wort mal angebracht) Altstadt. Da Celle im Zweiten Weltkrieg unbeschadet geblieben ist, finden sich dort über 450 Fachwerkhäuser überwiegend aus dem 16., 17. und 18. Jahrhundert.” (53. Tag)

“Ich will Dich nicht länger im Dunkeln lassen. Wir haben sie gesehen, die Grauen Gehörnten Heidschnucken. Die Schafe sind die wichtigsten Landschaftspfleger der Lüneburger Heide. Die Lämmer schauen besonders schnuckelig aus. Sie werden schwarz geboren. Im zweiten Lebensjahr färben sich die Haare gräulich. Beine, Schwanz und Kopf bleiben schwarz.” (56. Tag)

“Vier weitere Etappen wandern Moni und ich auf dem Heidschnuckenweg. Wir sind hin- und hergerissen. Die Heideflächen mit der mal mehr mal weniger blühenden Besenheide, den Wacholderbäumen und den Sandwegen sind lohnens- und lobenswert. Am besten gefallen uns die 40 km zwischen Niederhaverbeck und dem Naturschutzgebiet Brunsberg.” (57. Tag)

“Auf dem Weg dorthin wird mir die Größe der Freien und Hansestadt Hamburg bewusst. 1,8 Millionen Menschen leben hier. Und ich sehe so einiges: Die Stadtteile Harburg und Wilhelmsburg, die Alte Harburger Elbbrücke, den Wilhelmsburger Inselpark, den riesigen Hafen sowie den Alten Elbtunnel von 1911, der mich unter die Nordelbe zur Landungsbrücke in St. Pauli bringt.” (59. Tag)

“Auch kulinarisch kann ich endlich wieder aus dem vollen Schöpfen. An jeder Ecke gibt es Pflanzenkost (nicht nur ‘das Gras vor der Tür’, das ich ‘fressen soll’, wie mir ein Wirt in Kärnten vor ein paar Jahren anbot) und zwar meist köstlich zubereitet. In der kurzen Zeit in Hamburg testen wir neun Lokale. Die drei Kilogramm, die ich seit dem Allgäu verloren habe, sind vermutlich wieder drauf. Meine Top 3 für vegane Schleckermäulchen: Golden Temple Teehaus, Loving Hut und Froindlichst.” (61. Tag)

“Wie die Menschen hier oben so ticken? Zwei Anekdoten: 1. An einer Imbissbude schnappe ich folgendes Gespräch auf: ‘Moin.’ ‘Moin’. ‘Zieht weiter.’ (gemeint sind die dunklen Wolken über uns) ‘Jo.’ ‘Tschüss.’ ‘Tschüss.’ 2. Als sich Moni nach der Deichwanderung in einer Pfütze akribisch die Schafskötteln aus den Schuhprofilen wäscht, beobachten ein Mann und ein Hund auf dem Deich regungslos und schmunzelnd die mehrminütige Prozedur.” (64. Tag)

“Die touristische Überraschung auf diesem Abschnitt ist Friedrichstadt. Bauwerke der niederländischen Backsteinrenaissance sowie Grachten prägen das Bild der 2500-Einwohner-Stadt. Manche Ecken erinnern mich an Amsterdam.” (67. Tag)

“Als bei Ebbe das Wasser abläuft, betreten wir das Watt. Welch einmalige Chance über den Meeresgrund zu laufen. Was für ein origineller Weg zur Insel Föhr. Welch Naturerlebnis. Es ist meine erste Wattwanderung. Wir kämpfen uns durch tiefen Schlick, gehen über weiche Sandbänke und pieksende Muschelfelder und waten knietief durch Prielen. Frau Matthiesen erklärt immer wieder etwas. Mir war bisher nicht bewusst, dass so viele Tier- und Pflanzenarten im Ökosystem Watt leben. Die Wattwürmer (und ihre charakteristischen Kothaufen) und das essbare Fuchsschwanzgewächs Queller (salzig, aber für mich wohlschmeckend) kannte ich bis dato nicht.” (69. Tag)

“Dann bin ich plötzlich da, an der nördlichsten Spitze Deutschlands. Es ist ein unspektakuläres, aber stimmungsvolles Plätzchen. Der Strand ist breiter als die Kilometer zuvor, die Düne etwas niedriger. Nur vier Kilometer weiter nördlich leuchten die Sandstrände der dänischen Insel Rømø. Ich habe den Moment des Ankommens für mich allein. Erst nach ein paar Minuten kommen Spaziergänger vorbei. Ich bin tatsächlich jeden möglichen Meter vom Haldenwanger Eck in den Allgäuer Alpen bis zum Ellenbogen auf Sylt gegangen. 1735 Kilometer in 73 Tagen. Das geschafft zu haben, stimmt mich glücklich und erfüllt mich mit Stolz. Es war ein weiter Weg durch Landschaften und Ortschaften, die mir mal mehr, mal weniger gefallen haben. Manchmal habe ich mir gewünscht, andere Fernwanderer zu treffen. Umso mehr habe ich die 30 Tage genossen, in denen mir meine Freundin oder Freunde Gesellschaft geleistet haben. Wie immer am Ende einer langen Tour schwingt etwas Wehmut mit. So frei und belebt wie unterwegs fühle ich mich daheim nicht immer. Das ist nicht schlimm, weiß ich doch, dass nach der Fernwanderung vor der Fernwanderung ist.” (73. Tag)

Was ich in den zehneinhalb Wochen sonst noch alles gesehen, erlebt und gelernt habe, erfährst Du in Wort und Bild in meinem E-Book “Deutschland der Länge nach – 73 Tage und 1735 km von den Allgäuer Alpen bis nach Sylt”

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{ 21 Kommentare }

  • Jörg 22. November 2018

    Immer wieder eine Freude deine Fotos! Danke, auch für deine wertvolle Arbeit hier und im Newsletter! Alles Gute Jörg

    Antworten
  • Anna 23. November 2018

    Tolle Fotos :) Vllt lege ich mir doch noch das Ebook zu – habe erst wieder deinen Bericht zu München Venedig wieder einmal gelesen. Einfach toll!
    LG
    Anna

    Antworten
    • Christof Herrmann 23. November 2018

      Danke, Anna. Da bist Du aber tief in mein Archiv abgestiegen. Mein kostenloses München-Venedig-E-Book hat ja schon etwas Staub angesetzt ;-)

      Antworten
  • Sven 23. November 2018

    Hallo Christof, wunderschöne Impressionen und tolle Beschreibungen dazu. Du hast echt ein sagenhaftes Talent die Dinge auf einer Wanderschaft zu beschreiben und den Leser mitzunehmen. Danke dafür. Nb. Ich war genau im selben Zeitraum auf dem Weg von Berlin nach Bern in der Schweiz. Ja, und andere Fernwanderer unterwegs zu treffen ist fast immer sehr berührend und die Verbindungen so easy…

    Alles Gute. Sven

    Antworten
    • Christof Herrmann 23. November 2018

      Hallo Sven,

      über Dein Lob freue ich mich besonders, wo Du ja selbst schreibst und wanderst.

      Dir auch alles Gute und viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Gabriele Odenthal 26. November 2018

    Danke für den interessanten Reisebericht Christof, sehr schöne Bilder dabei. Was Du erwähnt hast mit den Menschen die sehr fixiert sind auf ihre Smartphones und sehr wichtig gibt es hier Internet ist schon traurig. Ich lebe hier auf Madeira und habe über ein Jahr Gäste im Hotel betreut sehr viele Gäste hatten das Ziel sehr viel in kürzester Zeit zu sehen und die wichtigste Frage: wie lautet das Passwort. ich hatte den Eindruck viele nehmen die Schönheit der Natur gar nicht wahr
    Danke auch für das leckere Rezept :)

    Antworten
    • Christof Herrmann 26. November 2018

      Schneller, weiter, höher, mehr und immer online. Das kann auf Dauer nicht gut sein und geht ja schon an immer mehr Orten unserer Erde nicht mehr gut. Im Kleinen kann jeder etwas tun, im Großen wird sich eh etwas ändern – nur ob freiwillig oder gezwungenermaßen wird sich noch entscheiden …

      Antworten
  • Markus 28. November 2018

    Hallo Christof,
    sehr schöne Ausschnitte, die Lust auf Dein Buch machen. Die Fotos gefallen mir auch gut! Da hast Du Deine RX100 ja wieder oder erneuert ;-)
    Was die Geschichte von Katharina angeht: Eine meiner entspanntesten Reisen hatte ich, als ich am ersten Tag mein Smartphone (versehentlich) im Meer versenkt habe. Es steckte in der Badehose (musste ja schließlich immer dabei sein …) und ich bin ins Meer gegangen ohne daran zu denken, dass es noch in der Hose steckte. Das Erstaunliche: Ich habe noch nicht einmal geflucht, sondern es als Zeichen hingenommen, das Meer und die Gegend zu genießen :-)
    Liebe Grüße aus dem Rheinland
    Markus

    Antworten
    • Christof Herrmann 28. November 2018

      Hallo Markus,

      stimmt, ich bin weiterhin mit einer Sony RX100 unterwegs, nach ein paar Jahren mit dem ersten Modell, seit diesen Sommer mit dem dritten Modell.

      Deine kleine Geschichte mit dem Smartphone im Meer werde ich mir merken und weitererzählen. Manchmal muss man zu seinem Glück gezwungen werden ;-) Mich würde interessieren, ob Du nun öfter mal das Handy zuhause lässt?

      Viele Grüße aus Franken

      Christof

      Antworten
      • Markus 29. November 2018

        Komplett zu Hause lassen eher selten, da ich aus familiären Gründen erreichbar sein möchte.
        Ich habe das für mich aber anders gelöst. Alle “unwichtigen” Benachrichtigen sind aus! Kein Push, kein Ton und auch keine Pop-Ups. Sowohl Mails als auch Threema-Nachrichten rufe ich nur dann ab, wenn ich möchte und werde somit nicht mehr “gestört”. Einzig das Telefonklingeln und SMS sind auf laut. Da aber kaum noch einer anruft oder SMS verwendet, herrscht auf diesen beiden Kanälen meist Ruhe. Die wichtigen Personen wissen aber, dass man mich im Notfall oder wenn wirklich mal eine sofortige Antwort benötigt wird, darüber erreicht.
        Jetzt muss ich nur noch an mir selber arbeiten und das Handy (noch) weniger zücken um drauf zu schauen. Zu Hause versuche ich es immer mehr zur Seite zu legen. In Gesprächen oder wenn ich alle Lieben um mich versammelt habe sowieso. Ein ständiger Prozess, der aber nach und nach greift :-)

        Antworten
        • Christof Herrmann 30. November 2018

          Same here. Ich habe mein Smartphone ähnlich konfiguriert, am weniger drauf schauen bin ich auch dran. Gibts nicht eine App, die nur einmal in der Stunde einen Zugriff aufs Smartphone erlaubt? ;-)

          Antworten
          • Viktor 10. Dezember 2018

            Moin die Herren,

            auch ich mache es ähnlich. Und damit ich das Smartphone nicht irgendwann gegen die Wand werfe, verweilt es mittlerweile in der Ecke. Und wenn doch mal notwendig, dann geht es kurz aus dem “Flugmodus” aber meist werden nur die “Mobile Daten” deaktiviert, wenn ich eine Datenverbindung benötige.
            Ansonsten aber natürlich sehr praktisch als MP3-Player, Notfallhandy oder als Kamera und Taschenrechner unterwegs. Alles in einem Gerät – da trifft’s bei mir den Kern des Minimalismus = Einfachheit. Warum also verkaufen und zum Beispiel ein Nokia 3310 kaufen? Okay! Da hätte ich immerhin Snake drauf. ;-)

            P.S. Ich empfehle den F-Droid Store, da gibt es einige gute Apps, die kaum bis keine Berechtigungen benötigen. Ansonsten habe ich nur wenige drauf. All die von Google habe ich sowieso deaktiviert. Dies und die Apps aus dem obigen Store schonen nicht nur die persönlichen Daten sondern auch den Akku (0% Akkuverlust über Nacht im Flugmodus, zumindest bei mir). Weiterhin gibt es dort den “Open Launcher”. Auf dem Hauptbildschirm sind dann keine Apps sondern bei mir nur das Widget (frei wählbar) des Kalenders und der MusikApp. Die obige Statusleiste kann und habe ich ausgeblendet. Der Hintergrund ist schwarz. Alle Infos aus der obigen Statusleiste gibt es bei kurzer Aktivierung des Displays -genügt mir. Macht alles insgesamt sehr clean, verführt nicht dazu irgendwelche Apps zu öffnen und dem Gehirn auch nicht den Eindruck, vor einem Spielautomat (alle so schön bunt – da gibt es Belohnung) zu sitzen. Ich mag diese Einfachheit. Das nur mal so als Idee, solltet Ihr bei Euch noch etwas optimieren wollen.

            Viele Grüße,
            Viktor

          • Christof Herrmann 11. Dezember 2018

            Besten Dank für den Tipp mit F-Droid. Das könnte etwas für mich sein.

  • Torsten 28. November 2018

    Hallo Christof,

    leider habe ich deine Liveberichte zwar gebucht, aber noch nicht alle gelesen. :-( Die Fotos erinnern mich jetzt daran, dass da noch etwas war … Zu den Fotos muss ich dir ein Kompliment machen: Perspektive und Bildaufbau gefallen mir. Hast du die Fotos nachträglich noch bearbeitet?

    Beste Grüsse

    Torsten

    Antworten
    • Christof Herrmann 28. November 2018

      Hallo Torsten,

      besten Dank für das Kompliment. Die Bilder in den Live-Berichten habe ich nur in Ausnahmefällen bearbeitet, etwa wenn der Horizont begradigt werden musste. Die Berichte habe ich ja abends unterwegs auf dem Tablet erstellt. Da war oft nur wenig Zeit.

      Fürs E-Book und auch für diesen Blogartikel habe ich dann noch das eine oder andere Fotos bearbeitet, zum Beispiel den Ausschnitt angepasst oder die Farbsättigung erhöht.

      Beste Grüße zurück

      Christof

      Antworten
  • Lena 2. Dezember 2018

    Friedrichstadt empfehle ich auch immer, wenn jemand in meiner Heimat Urlaub macht
    oder dort Zeit verbringt. Als Kinder war ein Ausflug dorthin ein Highlight im Jahr, wir haben dann ein Tretboot gemietet und sind durch die Grachten geschippert :) Ich war seit vielen Jahren nicht mehr da (und habe auch nicht immer nur positive Erfahrungen gemacht, wenn ich Orte der Kindheit als Erwachsene nochmal besucht habe ;), aber vielleicht ergibt es sich bald mal wieder. Viele Grüße! Lena

    Antworten
    • Christof Herrmann 2. Dezember 2018

      Ja, Friedrichstadt ist ein Besuch wert. Husum kurz danach hat mich eher enttäuscht. Ich war als Kind mal dort und hatte es ganz anders in Erinnerung. Hatte diesmal aber eine tolle Übernachtung, wovon ich ja auch im E-Book berichte.

      Antworten
  • Viktor 10. Dezember 2018

    Servus Christof,

    ganz tolle Fotos! Vielen Dank, dass Du mich auch mit diesem Beitrag an deiner Wanderung “Deutschland der Länge nach”, hast teilhaben. Dein E-Book habe ich mit ganz viel Freude und Spannung gelesen. Hat mir sehr gefallen!

    Und weckte bei mir Erinnerungen an meine Radreise im Sommer! Hach, war das schön!

    Vielleicht sollte ich dazu auch ein E-Book schreiben. Mal überlegen.

    Viele Grüße,
    Viktor

    Antworten
    • Christof Herrmann 10. Dezember 2018

      Auf jeden Fall, solltest die Erlebnisse Deiner Radreise in einem E-Book oder Buch zusammenfassen. Ich wäre Dein erster Käufer und Leser ;-)

      Antworten
      • Viktor 10. Dezember 2018

        Das freut mich zu lesen. Ich werde es mir wirklich überlegen. Wäre schließlich auch eine Möglichkeit sowie eine gute Übung an sich, ein E-Book oder kurzes Buch zu verfassen, denn ein Thema gibt es ja schon. Ich melde mich mit diesem Buch – hoffentlich irgendwann demnächst. :-)

        Antworten

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