Die 8 cleveren Alternativen zum Neukauf

Die 8 cleveren Alternativen zum Neukauf

Kaufen, kaufen, kaufen und bloß nicht an die eigene Psyche, die Mitmenschen und die Umwelt denken. Unser Konsumverhalten ist hanebüchen. Die Lebensdauer vieler Produkte wird immer kürzer. Etwas neu zu kaufen, ist denkbar einfach geworden. Amazon & Co. sind drei Klicks, die nächste Fußgängerzone oder Einkaufsmall drei Kilometer entfernt. Politik und Wirtschaft wollen das so und wir als Konsumenten ja irgendwie auch. Wären wir nicht so geschickt im Vertuschen, Verbuddeln, Verlagern, Verbrennen und Verdrängen, würden wir im Müll und Gestank untergehen.

Wer genug hat von persönlicher Verschuldung und der vollgestopften Wohnung, von den falschen Werbeversprechungen und der geplanten Obsoleszenz, von den zwielichtigen Geschäften vieler Großbanken und dem Wachstumswahnsinn, der kann etwas ändern – und zwar praktisch täglich mit jeder Kaufentscheidung. Es gibt sie nämlich, die originellen Alternativen zum ordinären Neukauf. Ich stelle im Folgenden diese acht zukunftsfähigen Besitz- und Konsumformen vor, die eines gemeinsam haben: Sie verlängern die Lebensdauer der Produkte und reduzieren Deinen ökologischen Fußabdruck.

Natürlich bekommst Du nicht alles auf diesen alternativen Wegen. Einiges wirst Du weiterhin neu kaufen müssen. Diese Produkte sollten möglichst ökologisch, fair und verpackungsarm hergestellt worden sein. Sie sind zwar auch nicht unbedenklich, wie man uns weiß machen möchte und wir gerne glauben, aber meist ressourceneffizienter, nachhaltiger und gesünder als konventionelle Produkte.

1. “Verzichten”

Begehrst Du etwas, möchtest Du also einen neuen Gegenstand in einem Geschäft oder online kaufen, dann halte kurz inne, bevor Du das Objekt Deiner Begierde zur Kasse trägst oder in den Warenkorb klickst. Stelle Dir die folgenden Fragen: Brauche und gebrauche ich den Gegenstand wirklich? Erleichtert oder bereichert er mein Leben? Wie viele Stunden muss ich arbeiten, um mir den Gegenstand leisten zu können? Oft macht ein Neukauf bei genauerer Betrachtung wenig Sinn. Wir kaufen um des Kaufens willen. Wir kaufen aus Frust. Wir kaufen, um uns zu belohnen. Wir kaufen aus sozialem Druck. Schlafe ein paar Nächte drüber, wenn Du Dir nicht sicher bist, ob der Gegenstand nicht nur eine kurze Liebschaft ist. Oft wirst Du ihn schnell vergessen haben. Der vermeintliche Verzicht entpuppt sich dann als Gewinn – für Dich, für Deine Mitmenschen und für die Umwelt.

2. In den eigenen vier Wänden “shoppen”

Wenn Du nicht schon einen minimalistischen Haushalt mit einem übersichtlichen Hausrat führst, ist es wahrscheinlich, dass Du Dinge besitzt, die Du nicht mehr auf dem Schirm hast. Anstelle einen neuen Krimi zu kaufen, könntest Du zunächst alle Krimis zusammentragen, die Du in Deinen vier Wänden (dazu gehören auch die Garage, der Keller und der Speicher) findest. So bekommst Du einen Überblick über Deinen Fundus. Vielleicht ist ein Krimi dabei, den Du noch nicht gelesen hast oder noch einmal lesen möchtest. Bei der Gelegenheit kannst Du die Bücher aussortieren, die Dich nicht mehr interessieren. Dieses „Shoppen“ daheim wird auch in anderen Bereichen für „Wusste-gar-nicht-dass-ich-das-habe“-Ausrufe sorgen, z. B. bei Klamotten, Kosmetikartikeln und Lebensmitteln.

3. Reparieren (lassen)

Wegschmeißen und neu kaufen oder reparieren, das ist hier die Frage. Innerhalb weniger Jahrzehnte haben wir uns zu einer Wegwerfgesellschaft entwickelt. Die Ursachen sind vielfältig. Es steht aber außer Frage, dass wir so nicht weitermachen können, wenn wir nicht auch unseren Planeten wegschmeißen wollen. Wenn das nächste Mal ein Gegenstand kaputt geht, dann versuche ihn zu reparieren. Reparaturanleitungen findest Du bei iFixit, Wikihow und diybook. Kommst Du nicht weiter, solltest Du nicht zögern, Dir helfen zu lassen. Vielleicht kennst Du in Deinem Umfeld jemanden, dem Du die Reparatur zutraust. Im nächsten Schritt bietet sich der Besuch eines Repair-Cafés an. Diese Selbsthilfe-Initiativen erfreuen sich großer Beliebtheit und gibt es sogar in kleineren Städten. Die Termine sind hier und hier aufgeführt. Was noch nicht repariert werden konnte, erledigt der Schumacher, die Änderungsschneiderei oder der Handy-Reparatur-Service vor Ort.

4. Selber machen

Etwas selber oder zusammen mit anderen herzustellen, macht Spaß und ist meist günstiger und öko-logischer als ein Neukauf. Und jeder kann es (probieren), denn neben zahlreichen Büchern und Zeitschriften gibt es im Internet kostenlose Anleitungen und Videos zu praktisch allem, was man herstellen kann. Zum Einstieg in die Do-it-yourself-Welt empfehle ich Smarticular, Talu, Deavita, Utopia und Plantura. Eine tolle Variante des Selbermachens ist das Upcycling. Dabei erschafft man aus Materialien, die eigentlich in den Müll wandern sollten, Unikate von Wert und Bestand. Es ist schon erstaunlich, in was man mit etwas Kreativität und Geschick eine alte Europalette verwandeln kann. Ebenfalls hervorheben möchte ich den Urbanen Gartenbau, der in den letzten Jahren in Form von Guerilla Gardening, Gemeinschaftsgärten und Interkulturellen Gärten aufgeblüht ist. Die Projekte freuen sich über neue Mitglieder – und sind nur eine Ecosia-Suche entfernt.

5. Ausleihen oder mieten

Hast Du Dir schon mal überlegt, dass Du eigentlich keine Bohrmaschine besitzen musst, sondern nur ein Loch in der Wand haben möchtest? Und wusstest Du, dass eine Bohrmaschine durchschnittlich nur 13 Minuten ihres Lebens gebraucht wird? Was für eine Verschwendung! Leihen und teilen statt kaufen lautet das Credo. Dieser kollaborative Konsum, auch Ko-Konsum, Shareconomy, peer-to-peer und p2p bezeichnet, verwandelt den Alleinbesitz in gemeinschaftliches Nutzerglück. Im Freundes- und Familienkreis oder in der Nachbarschaft geht das schon immer unkompliziert, ohne Anmeldung und unentgeltlich. Wenn Du minimalistisch lebst und nur wenige Dinge zum Verleihen hast, kannst Du Dich mit Zeit und Know-how revanchieren, also z. B. mit den Hunden des Nachbarns spazieren gehen oder bei der Steuererklärung helfen. Wer in seinem persönlichen Umfeld nicht fündig wird, kann sein Glück in einem Leihladen, über Pumpipumpe, auf einer Nachbarschafts-Plattform wie nebenan oder bei einem der bekannten Online-Anbietern versuchen. Diese teilweise gemeinwohlorientierte, teilweise gewinnorientierte Anbieter verleihen oder vermieten Schlafplätze und Ferienhäuser, Autos, (Lasten-)Fahrräder und Mitfahrgelegenheiten, Gabelstapler und Bohrmaschinen, Ballkleider und Beamer, Bücher, Filme und vieles mehr. Carsharing von privat für privat wird z. B. über Dirvy und Snappcar organisiert.

6. Tauschen

Beim Tauschen erledigst Du zwei Dinge in einem Rutsch. Du gibst etwas ab, was Du nicht mehr benötigst, und bekommst dafür etwas, was Du (ge)brauchst. Im Netz finden sich spezielle Tauschbörsen wie Tauschgnom und Bambali. Wenn Du Dich lieber überraschen lassen möchtest, was Du nach Hause trägst, empfehle ich Dir, eine Kleidertauschparty zu besuchen, die mittlerweile in vielen Städten stattfinden. Natürlich kannst Du auch im privaten Rahmen tauschen oder eine Tauschparty organisieren – unter Freunden oder für die Öffentlichkeit.

7. Sich beschenken lassen

Bettwäsche, Babyklamotten, Einmachgläser, Fondue-Sets – die Chancen stehen nicht schlecht, dass jemand in Deinem Freundes- oder Familienkreis solche und andere Gegenstände umsonst abzugeben hat. Fragen kostet nichts. Oft entsteht eine Win-Win-Situation, da Du etwas bekommst, was die andere Person gerne losbekommt. Darüberhinaus existieren zahlreiche Projekte und Einrichtungen, bei denen Du nach kostenlosen Gegenständen stöbern kannst. Das schont den Geldbeutel, spart Ressourcen und verringert den Ausstoß von CO2 und anderen Schadstoffen. Bücher findest Du z. B. in Öffentlichen Bücherschränken und bei BookCrossing, Lebensmittel bei Foodsharing und Mundraub sowie unzählige Gegenstände von der Antenne bis zur Zipfelmütze im Freecycle-Netzwerk, in Umsonstläden und in der “Zu verschenken”-Rubrik bei eBay Kleinanzeigen.

8. Secondhand kaufen

Bist Du Dir sicher, dass Du den Gegenstand benötigst, und konntest Du ihn nicht auf den oben beschriebenen Wegen besorgen, bietet es sich an, nach Secondhandware zu suchen. Das ist in den meisten Fällen günstiger, nachhaltiger und origineller als ein Neukauf. Andrea vom Blog treibholzeffekt nennt sogar 15 gute Gründe für Secondhand. Neben den bekannten großen Secondhand-Online-Marktplätzen, gibt es viele spezialisierte, oft liebevoll gestaltete Portale wie Kleiderkreisel, Mamikreisel, Booklooker, ubup und Stuffle. Ich möchte aber vor allem eine Lanze brechen, Secondhand vor Ort zu kaufen. Das verhindert Fehlkäufe, reduziert den Paketversand, der längst ungesunde Ausmaße angenommen hat, und fördert die Gemeinschaft, da da Menschen offline und wahrhaftig aufeinandertreffen. Besuche doch mal wieder einen Flohmarkt, einen Secondhand-Laden oder einen Garage sale in Deiner Nähe.

Welche dieser acht Alternativen zum Neukauf wendest Du öfter an? Kennst Du weitere nützliche Webseiten und Initiativen, die ich im Artikel aufnehmen soll?

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{ 41 Kommentare }

  • Uwe Lindenfelser 2. Dezember 2018

    Hallo Christof,
    durch deine tollen Berichte und Artikel habe ich mich nun endlich entschlossen nur noch 4 Tage die Woche zu arbeiten.Minimalismus ist eine tolle Sache.Es wird Zeit das wir die Rohstoffe unserer Erde für unsere Kinder und Enkel aufsparen.Jeder von uns besitzt mehr als er braucht und es gibt viele Menschen die Dinge gebrauchen können.Jetzt zur Weihnachtszeit wäre es doch sehr schön sich von all dem Ballast zu befreien und einem andern Menschen damit eine Freude zu machen.Geraucht kaufe ich seit Jahren, gerade wenn es um PCs,Handys oder Notebook geht.Da kann man einiges an Geld sparen und durch den kauf gebrauchter Artikel anderen Menschen helfen.Eine gute Adresse dafür ist der AFB (Arbeit für Behinderte) da bekommt man alles was man braucht.
    Ich freue mich auf das kommende Jahr und auf meinen neue Freiheit nur noch 4 Tage zu arbeiten um Zeit fürs Leben zu haben.
    Danke Christof durch dich bin ich dazu gekommen.
    Uwe Lindenfelser

    Antworten
    • Christof Herrmann 2. Dezember 2018

      Hallo Uwe,

      toll, dass Du Deine Arbeitszeit reduzieren konntest und schon so viel für unsere Erde und die Nachkommen tust.

      Danke fürs Mitlesen und Kommentieren.

      Christof

      Antworten
    • Beate 3. Dezember 2018

      Guten Morgen Uwe, ich kann deine Freude total nachvollziehen. Ich habe schon immer sehr darauf geachtet, dass ich unnötige Einkäufe vermeide. Habe mich jetzt auch entschlossen ab 2018 weniger zu arbeiten, da ich das Geld das kommt gar nicht ausgeben kann, weil ich so bewusst lebe. Ab 2018 werde ich nun auch meine Lebenszeit bewusster leben und freue mich sehr drauf. Ich wünsche Dir eine tolle Adventszeit. Beate

      Antworten
  • monika helm 2. Dezember 2018

    Einfach nuuuur großartige ist “Einfach bewusst” !!!!! :)
    1000 Dank für ihre Arbeit !!!!! :)
    Ich will NICHT mehr reden-reden-philosophieren-diskutieren-auf “Politik” warten, sondern hab mir von Rob Hopkins den Buch-Titel als Lebensmotto geklaut : “EINFACH.JETZT.MACHEN!”+wenn wir jetzt unsere Macht als Konsumenten / Boykottierer erkennen, WOW !!! :)
    In Vorfreude auf jeden ihrer Newsletter, Alles alles beste für Sie / Euch + “fettes” Bitte Weiter so !!! :)
    Herzlichst, Monika Helm

    Antworten
    • Christof Herrmann 2. Dezember 2018

      Einfach nuuuur großartig ist Dein Kommentar! Ich kenne die Transition-Towns-Bewegung, Rob Hopkins Buch aber noch nicht. Leihst Du es mir mal? ;-)

      Antworten
  • margit 2. Dezember 2018

    Hallo Christof, Dir einen schönen ersten Advent. Danke für Deine Ideen, manches machen wir auch schon. Also wir haben in der Familie nur gebrauchte Handy’s oder ipads. Meines ist schon durch drei Hände gegangen und nun bekommt es mein Mann. Ich bekomme wieder ein gebrauchtes. Kleiderkreisel nutzt meine Schwiegertochter für sich und unsere Enkeltochter. Und sie hat mit mehreren Freundinen einen Tausch ihrer Kindersachen vereinbart. So geht alles hin und her, finde ich ganz toll. Eine ist nun schwanger und so hat die Schwangere ihre normalen Sachen verborgt und bekommt dafür Sachen für ihre Schwangerschaft. Da wird vieles nicht gleich neu gekauft, sondern erst mal getragen.
    Ich denke, es gibt schon etliche gute Ansätze, einmal um Geld zu sparen, was sie nicht haben und um die Sachen wirklich gut zu nutzen. Dir schöne Grüße von margit

    Antworten
    • Christof Herrmann 2. Dezember 2018

      Hallo Margit,

      freut mich, dass Du und Deine Familie schon vieles davon umsetzen. Bei Klamotten für Kinder macht Tauschen, Leihen, sich beschenken lassen und Secondhand kaufen besonders Sinn, weil die Kleinen ja so schnell wachsen.

      Schöne Grüße zurück

      Christof

      Antworten
  • Susanne 2. Dezember 2018

    Grossartiger Artikel – danke :-) den werde ich auf jeden Fall grosszügig teilen!
    Liebe Grüsse,
    Susanne

    Antworten
  • Britta 2. Dezember 2018

    Danke für den wertvollen Artikel. Ich bin gerade mal wieder am Ausmisten. Wohltuend. zum Reparieren wollte ich etwas teilen. Ich hatte mit Handarbeiten nie etwas am Hut. Letztes Jahr habe ich mit 52 Jahren einen kleinen Nähkurs besucht und extrem Spaß daran gefunden. Es geschehen noch Zeichen und Wunder sagt meine ganze Familie. Mein kleines Enkelchen musste zuletzt ins Krankenhaus, großer Notfall, Sorge. (Es ist alles gut ausgegangen,deshalb kann ich auch so munter hier schreiben). Man hat ihr kleines Kleidchen zerschnitten, um sie beatmen zu können, usw..Sonderbarerweise entlud sich Schmerz und Kummer der Mama an dem Kleidchen – eigentlich ja etwas Banales, aber es stand stellvertretend für den „Schnitt“….“Stell dir vor, sie haben H.`s Kleidchen zerschnitten“….Ich konnte dann trösten. „Das ist gar nicht schlimm, ich werde ein Stückchen einsetzen und es reparieren und aus den rausgeschnittenen Resten mache ich ein kleines Sorgenfresserchen (das ist ein Plüschtier mit Reißverschluss)“. Hier hatte jetzt das Reparieren noch mal eine besondere Bedeutung und Wert. Die kleinen Öhrchen des Sorgenfresserchens aus H`s Kleid werden uns jetzt immer an dieses Ereignis und seinem zum Glück guten Ausgang erinnern. Und das reparierte Kleidchen auch. :-)

    Antworten
    • Christof Herrmann 2. Dezember 2018

      Danke für diese dramatische, aber auch wundervolle Geschichte. Wir sollten alle einen kleinen Nähkurs machen ;-) Ich bin auch nicht geschickt im Nähen und Handwerken. Kürzlich habe ich aber die Jackentasche meines Parkas genäht. Musste mir Nadel und Faden von einer Freundin leihen, weil ich mein Nähset verschenkt hatte. Bis jetzt hält die Jackentasche. *stolz

      Antworten
      • Britta 3. Dezember 2018

        Das macht wirklich stolz….kenne das Gefühl…klasse Christof.

        Antworten
  • Thessy 2. Dezember 2018

    Hallo Christof,

    ich werde deine Ratschläge beherzigen und mir erstmal überlegen ob ich überhaupt was bestimmtes kaufen muss . Am Ausmisten bin ich auch schon und bringe alles , was ich seit einem Jahr nicht mehr benutze zum Recyclingcenter . Dort gibt es eine Secondhandecke , wo sich jeder gratis bedienen kann und das mitnimmt was er oder sie gebrauchen kann . Als Geschenke gibt es dieses Jahr von mir einen Jahreskalender von einem Gnadenhof aus Marrakesch und eine Patenschaft für ein Tier . Ich wünsche dir eine besinnliche frohe Weihnachtszeit und alles Liebe
    Thessy

    Antworten
    • Christof Herrmann 2. Dezember 2018

      Hallo Thessy,

      mit “Recyclingcenter” meinst Du einen Wertstoffhof, oder? Das finde ich sehr sinnvoll, dass es dort eine Recyclingcenter gibt und nicht alles gleich weggeworfen wird. Ist wohl leider nicht üblich.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Bettina 2. Dezember 2018

    Hallo, Christof,
    die alles entscheidende Gretchenfrage, die wir uns bei jeder Planung stellen, lautet: Was passiert, wenn ich mir das nicht kaufe? Zu 99%: Nichts. Ich werde am nächsten Morgen genauso aufwachen, die Welt wird sich weiterdrehen und ich habe trotzdem einen Pullover / eine Hose etc. zum Anziehen. Ganz selten, daß man sagen muss: Dann habe ich ein Problem. Oder ich kann andere Dinge nicht optimal nutzen, weil mir eine wichtige Ergänzung fehlt. Spart jede Menge Geld, Platz – und für Freude im Alltag brauche ich so etwas schon lange nicht mehr. Es ist aber vielleicht manchmal auch eine Frage des Alters. Ich bin 61, brauche für mein Selbstbewusstsein längst keine tollen Klamotten, teuren Autos oder irgendwelche Prestigeobjekte mehr. Ich muss niemandem mehr etwas beweisen. Wenn man jünger ist, vielleicht einen Beruf hat, in dem eine bestimmte Optik erwartet wird etc., ist es schwerer, sich aus der ganzen Konsumgeschichte auszuklinken. Die Fassade spielt eben öfter eine Riesenrolle im Job, als es eigentlich gesund ist. Und sich dagegen zu stemmen, “handfestere” Klamotten und nicht die sauteuren Designerkostümchen zu tragen, kleines Auto oder sogar Fahrrad statt Nobel-Hobel zu fahren, man bloss im Garten statt in der Karibik zu urlauben, sondern nur durch Kompetenz zu überzeugen, erfordert schon einiges an Selbstbewusstsein. Ich weiss, wovon ich rede. Vor ca. 15 Jahren bin ich ausgestiegen, arbeite seitdem nur noch Teilzeit mit alten und behinderten Menschen und bin rundum glücklich. Man muss sein Leben ändern und ja, die Basis für diesen Ausstieg habe ich – ungeplant – in den vielen Jahren vorher geschaffen. Fazit: Vieles kann man umsetzen, beeinflussen, aber es gibt leider Grenzen, wenn man sich beruflich bzw. in seinem sozialen Umfeld nicht selber abhängen will. Und wir werden uns keine Gesellschaft, in der man auf schick, edel, teuer und eben immer neu verzichten kann, stricken können. Leider.
    Ach ja: Die Edel-Klamöttchen und feinen Pumps habe ich verschenkt, aus dem Schlitten mit dicker Maschine ist ein kleiner UP mit 60 PS geworden. Und, oh Wunder, ich leb immer noch. Nur eben viel entspannter.

    Antworten
    • Christof Herrmann 2. Dezember 2018

      Hallo Bettina,

      “Was passiert, wenn ich mir das nicht kaufe?” – mir gefällt diese Frage. Muss ich mir merken. Dass allerdings zu 99 % nichts passiert, kann ich aus meiner Erfahrung nicht bestätigen, denn man erschafft durch diesen “Verzicht” oft Zeit, Freiheit, Geld, Klarheit, Möglichkeiten, Zufriedenheit ;-)

      Dass es nicht immer einfach ist, so zu leben, also auf den ganzen Pomp, Pump und Tand zu verzichten, ist eh klar. Das was ich hier beschreibe, ist nur der “ideale” Weg. Den konsequent zu gehen, bedarf es Klugheit, Wissen, Mut und eine Ich-zieh-mein-Ding-durch-Mentalität. Ich komme auch immer wieder von dem Weg ab, ärgere mich kurz und versuche, es beim nächste Mal besser zu tun. Ich schreibe also meine Artikel auch für Euch und für mich selbst.

      Einfach bewusste Grüße

      Christof

      Antworten
    • Barbara 2. Dezember 2018

      Hallo Bettina,
      mir gefällt auch sehr ….was passiert, wenn ich mir das nicht kaufe…….
      Ich arbeite mittlerweile auch Teilzeit und bin sehr glücklich damit. Dadurch habe ich einfach nicht mehr das typische Hamsterrad, sondern auch noch etwas freie Zeit um mich um meinen 82 Jahre alten Vater zu kümmern und für mich bleibt auch noch etwas Zeit.
      Mir gefällt dein Kommentar sehr gut und ich finde mich in vielem wieder.
      Liebe Grüße
      Barbara

      Antworten
  • Karin Vetten 2. Dezember 2018

    hallo Christof,

    ich schließe mich auch allen Kommentaren an; Deine Tipps zu weniger Konsum, die Umwelt schonen etc. sind toll und für mich immer wieder inspirierend ! Viele davon beherzige ich schon seit längerer Zeit und konnte auch schon einige Personen in meinem Bekanntenkreis davon überzeugen, z.B. Bücher in Bibliotheken auszuleihen anstatt neu zu kaufen (was nebenher ja auch Platz spart). Die DIY-Methode wende ich, was meine Kleidung angeht, schon seit meinem 15. Lebensjahr an – (fast) alles wird selbstgenäht.
    Ausserdem boykottiere ich jeden “Verkaufsoffenen Sonntag” und auch die, in der Herbstzeit üblichen “Herbst- und Krämermärkte” , die sicher in vergangenen Zeiten ihren Sinn hatten, als die Menschen vom Land in die Stadt kamen, um sich vor Wintereinbruch mit allerlei wirklich Notwendigem für die nächsten Monate einzudecken.
    Vielen Dank für diese wertvollen Anregungen – mach weiter so !

    Liebe Grüße
    Karin

    Antworten
    • Christof Herrmann 2. Dezember 2018

      Hallo Karin,

      bin auf dem Sprung zu dem vegane Adventsmarkt in Nürnberg und sage deswegen nur kurz vielen Dank für Deinen Kommentar.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Christoph Heine 2. Dezember 2018

    Danke Christof für diesen hilf- und ideenreichen Artikel!
    Was meiner Meinung nach noch viel mehr in unser Bewusstsein rücken müsste, ist, dass unser Wohlstand in Deutschland selbst bei maximaler Arbeitsteilung nicht mit unserer Hände Arbeit allein erschaffen werden konnte. Kein einziger von uns könnte das. Vielmehr wurde er zum größten Teil unserer Natur und Umwelt abgerungen mit allen Folgen die wir sehen und die wir unseren Nachkommen als Hypothek hinterlassen.
    Ich stimme Dir von Herzen zu: Nicht auf die Politik oder “die da oben” warten bis sich etwas ändert, sondern selbst anfangen! Am besten heute noch! Wenn diese Idee dann nicht als Spassverderber rüberkommt, sondern als echter Gewinn für einen selbst, sind wir auf einem richtig guten Weg!
    Viel Erfolg und Freude weiterhin bei Deiner Mission!

    Antworten
    • Christof Herrmann 2. Dezember 2018

      Danke für Deine Ergänzung. Du kennst sicher den Earth Overshoot Day. Es ist der Tag, an dem wir Erdenbürger auf Kosten der Natur leben. Seit 1971 übersteigt der jährliche Verbrauch die global zur Verfügung stehenden Ressourcen. Damals fand der Earth Overshoot Day am 21. Dezember statt, im Jahr 2000 bereits am 1. November, 2010 am 21. August und 2018 bereits am 1. August. Wenn man übrigens nur Deutschland betrachtet, führen wir uns auf, als gäbe es drei Erden. Der deutsche Earth Overshoot Day fand in diesem Jahr bereits am 2. Mai statt. Wie können wir das nur den nachfolgenden Generationen antun? Die werden uns für unseren Lifestyle hassen (passender: Scheißstyle). Wir müssten uns schon drastisch ändern. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Thessy 2. Dezember 2018

    Ja genau , es ist ein Wertstoffhof. Ich muss aber noch ganz viel an mir arbeiten um Minimalist zu werden . Es ist nicht immer so einfach .
    Liebe Grüße
    Thessy

    Antworten
    • Christof Herrmann 2. Dezember 2018

      Wie sagte doch schon der deutsche Jurist und Humanist Justus Jonas der Ältere vor rund 500 Jahren: “Viele würden gern ein einfacheres Leben führen, wenn der Weg dahin nicht so kompliziert wäre.”

      Antworten
  • Manuela 2. Dezember 2018

    Hallo Christof,
    wunderbare Tipps – ich hoffe, dass sich viele deiner Leserinnen und Leser davon anregen lassen!
    Ich persönlich kaufe einfach wenig – was für mich auch gar kein Verzicht ist, da ich vieles gar nicht brauche. Das spart jede Menge Zeit und Geld und ermöglicht auch mir, Teilzeit zu arbeiten. Mich schrecken die vielen Kaufhäuser mit ihrem endlosen Warenangebot ohnehin ab, so dass ich da gar nicht erst in Versuchung gerate ;-)
    Hier noch 2 hoffentlich hilfreiche Links zum Thema, allerdings nur für den Raum Nürnberg:
    Der Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt Nürnberg bietet einen Tausch- und Verschenkmarkt im Internet an. Vielleicht gibt es das ja auch in anderen Städten.
    Und Bücher und Filme speziell zum Thema Nachhaltigkeit verleiht der Verein Blue Pingu e.V.
    Und noch ein Tipp für Weihnachten und Geburtstage: Da auch die meisten Menschen um mich herum mittlerweile alles haben, was sie brauchen, schenken wir uns z.B. Ausflüge, Wanderungen, Konzertbesuche oder eine Einladung zum Frühstück oder Abendessen. Das ist dann auch immer eine gute Gelegenheit, sich mal wieder zu treffen.
    An dieser Stelle auch noch ein dickes Lob für deinen Blog (es ist der einzige, den ich regelmäßig lese). Obwohl ich zum Teil schon recht minimalistisch lebe, entdecke ich immer wieder neue Tipps (oder erinnere mich an etwas, das aus dem Blickfeld geraten ist). Und es freut mich immer wieder, dass es noch mehr Menschen gibt, die auch möglichst nachhaltig leben.
    In dem Sinne liebe Grüße
    Manuela

    PS: Das Buch von Rob Hopkins könnte ich dir auch leihen.

    Antworten
    • Christof Herrmann 2. Dezember 2018

      Danke, Manuela, für Dein Lob und Deine Tipps. Den Tausch- und Verschenkmarkt kannte ich noch nicht.

      Blue Pingu leistet hier in Franken tolle Überzeugungsarbeit. Treffe die öfter auf Veranstaltungen an, z. B. bei der Agenda-2010-Filmreihe. Vielleicht sieht man sich mal und kannst Du mir dann das Buch vom Rob Hopkins ausleihen. Ich könnte Dir das LeihBu leihen. In dem Buch sind alle Sharing-Projekte in Nürnberg aufgeführt.

      Zeit zu verschenken, ist eine gute Sache, heutzutage sowieso, wo Zeit so rar geworden zu sein scheint. Das Zeit-statt-Zeug-Projekt kennst Du sicher schon.

      EBG

      Christof

      Antworten
      • Manuela 3. Dezember 2018

        Hallo Christof,
        das Zeit-statt-Zeug-Projekt kannte ich noch nicht – danke für den Hinweis.
        Das Buch von Rob Hopkins kann ich dir auch mal in den Briefkasten werfen, wenn ich bei ZeroHero einkaufe, das müsste ja zeimlich nahe bei dir sein. Und ja, wenn ich mal wieder bei einer Veranstaltung von Blue Pingu bin, können wir uns gerne treffen – das Buch über Sharing Projekte würde mich interessieren.
        Herzliche Grüße,
        Manuela

        Antworten
  • Sol 2. Dezember 2018

    Hallo Christoph,
    super, vielen Dank für Deine gesammelten und an uns verschenkten Links!
    Werde ich mir sofort abspeichern.
    Einige kannte ich noch nicht, andere schon länger.
    Bin häufig im Repaircafe und konnte diverse Dinge gegen nen Obulus reparieren lassen, War echt platt, dass überhaupt ne Reparatur möglich war, oft mit nur wenig Aufwand!

    Und neulich habe ich etwas überraschendes erlebt:
    habe 3 Hosen an denen ich hänge, die auch an einigen Stellen genauso aussehen.
    War bei einer Schneiderin, um diese an den etwas größeren Stellen ausbessern zu lassen.
    Sie fragte mich, ob ich nicht neue Hosen kaufen möchte. Als ich den Preis erfuhr, den die Reparatur kosten sollte, war klar, dass ich dafür keine einzige neue Hose kaufen könnte, also gab ich diese in Auftrag. Aber ihr Blick war etwas ungläubig, was mich irritierte. Auf meine Frage, warum sie so überrascht sei, antwortete sie, dass die Kunden und Kundinnen meist n e u e Kleidung kürzen / ändern lassen…aber so alte?! Alt ja, aber die Teile sehen (bis auf die durchgewetzten Stellen) noch prima aus.
    Noch vor 2-3 Jahren hätte ich anders entschieden, wegeworfen und neu gekauft.
    Aber ich mußte mich kürzlich um eine Wohnung nebst Nachlass kümmern;
    OOOH LOOORD!
    Nie wurde mir so unmißverständlich klar:
    den letzten Weg gehste allein, nackt und ohne Krimskrams.
    Die Entscheidung drängte sich in mein Leben: nur noch ausbessern zu lassen, gebraucht suchen und nur im Notfall neu kaufen, und ansonsten ausmisten, tauschen, verkaufen, loslassen- Platz, Raum und Zeit für neue und wichtige Ideen schaffen, z.B. einen weiteren Hund aus dem Tierheim retten. Denn dafür ist z.Zt. kein Platz, noch nicht :-)) Und dann wird gereist und gewandert, was wir schon so lange aufschieben. Schluß mit der Aufschieberitis!

    Und Weihnachten werden nur Gnadenhöfe und das Tierheim beschenkt; alle Freunde und Bekannte erhalten selbstgemachte vegane Leckereien, Saatgut a l t e r Pflanzen und Kräuter, und selbstgestaltete Kartengrüße.
    Und nu muß ich wieder inne Küche, um zu backen :-)
    Liebe Grüße und in diesem Sinne zeitreiche, kreative, sinnvolle Festtage für Dich und alle Leser*innen.
    Sol

    Antworten
    • Christof Herrmann 2. Dezember 2018

      Auch Dir danke ich, liebe Sol, für Deine Geschichten und amüsanten Einschübe (“OOOH LOOORD!” etc.). Ein Hoch auf alle Bastler und Änderungsschneidereien. Was ich nicht selber stopfen kann oder meine Mutter nicht hinbekommt, gebe ich immer in eine türkische Änderungsschneiderei hier im Kiez. Die fragen nicht nach, sondern nähen nur zu einem sehr fairen Preis.

      Lass Dir die Plätzchen schmecken – oder was Du auch immer gebacken hast.

      ChristoF

      Antworten
  • Barbara 2. Dezember 2018

    Hallo Christoph,
    vielen Dank für deine immer tollen Artikel. Sie regen sehr zum Nachdenken an. Leider sind viele Anregungen auf dem Land schwierig umzusetzen, da es vieles nicht gibt. Ich müsste dann 30 km in die nächste Stadt Würzburg fahren. Bücher kaufe ich oft online gebraucht. Bücher ausgemistet habe ich auch schon und hab sie gespendet für einen Bücherflohmarkt. Ich will jetzt im Dez weiter ausmisten. Leider bleibt bei uns dafür nur die Tonne. Hast du noch andere Ideen, wo ich die Gegenstände hin bringen könnte? Bei uns gibt es keine Möglichkeiten, diese sinnvoll irgendwo abzugeben damit sie weiter verwendet werden. Leider.
    Viele Grüße
    Barbara

    Antworten
    • Christof Herrmann 3. Dezember 2018

      Hallo Barbara,

      och, viele Dinge gehen auf dem Land doch sogar viel besser – z. B. weniger in Geschäften kaufen, weil man weniger Gelegenheiten dazu hat ;-)

      Warum bleibt für die ausgemistete Bücher nur die Tonne? Nimm doch einfach immer welche mit, wenn Du nach Würzburg fährst und stellst sie dort in den dortigen Öffentlichen Bücherschrank. Das geht auch im Rucksack im Bus. Manche soziale Einrichtungen holen Sachen auch kostenfrei ab. Da müsstest Du nachfragen. Oder Du sammelst eine größere Menge und bietet sie kostenfrei sie bei eBay-Kleinanzeigen oder in einer Anzeige bei der Mainpost ein (“50 Krimis kostenfrei an Selbstabholer in … abzugeben”, “100 Sachbücher kostenfrei an Selbstabholer in … abzugeben”).

      Viel Spaß beim Loslassen und beste Grüße

      ChristoF

      Antworten
  • Mara 2. Dezember 2018

    Hallo,
    durch Zufall bin ich auf dieser Seite bzw. bei diesem Artikel und finde diesen sehr gelungen, sodass ich mich hier mal ein wenig umschauen werde.
    Zum Punkt 5 könnte ich dir noch die Variante Pumpipumpe vorschlagen, aus der Schweiz stammend, aber durchaus europaweit verbreitet, dient es dazu, vor Ort aber auch digital sichtbar zu machen, was man zu verleihen hat.
    Beste Grüße, Mara

    Antworten
    • Christof Herrmann 3. Dezember 2018

      Hallo Mara,

      willkommen auf Einfach bewusst und viel Spaß beim Umschauen.

      Pumpipumpe hatte ich nicht mehr auf dem Schirm, obwohl ich es bereits 2014 auf meiner Facebook-Seite und in meinem Newsletter empfohlen habe. Werde ich umgehend im Artikel hinzufügen. Danke fürs Erinnern.

      Beste Grüße zurück

      Christof

      Antworten
  • JayPee 3. Dezember 2018

    Hallo Christof,
    vielen Dank, dass du diese Alternativen in Erinnerung rufst. Gerade auch vor Weihnachten…

    Wir haben Schwiegereltern endlich überzeugen können, den Dachboden auszumisten. Dabei kam auch haufenweise altes Kinderspielzeug zum Vorschein. Einiges hatte die Zeit nicht überlebt, das hätte man schon viel früher weitergeben sollen.

    Beim Rest ist erstmal Arbeit angesagt: Die alten Sachen sichten, sortieren, säubern und wieder zusammenbauen. Haufenweise Lego, ein kompletter Playmobilzirkus, ein komplettes Piratenschiff – da ist einiges zu tun. Die Kinder sind mit Feuer und Flamme dabei, und für uns gibt es einige Erinnerungen.

    Am Ende dürfen sich alle etwas aussuchen, was sie zu Weihnachten behalten möchten. Der Rest wird weitergegeben. Ein paar Sachen verkauft (für die Urlaubskasse), der Rest gespendet.

    Trotz einigem Staub, Schmutz und zusammengesuche von Teilen macht die Aktion richtig Spaß. Ist wohl eine Win-Win-Win-Win Situation ;-)

    Grüße
    Jens

    Antworten
    • Christof Herrmann 3. Dezember 2018

      Hallo Jens,

      noch eine schöne Geschichte. Finde es gut, dass sich die Kinder etwas (aber nicht alles) zu Weihnachten aussuchen dürfen. Nur eine Frage bleibt: Wo zur Hölle ist meine Playmobil-Burg geblieben, die ich Weihnachten 1978 bekommen habe ;-)

      Viele Grüße

      Christof

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  • Jana 4. Dezember 2018

    Hallo Christof!
    Ich lese seit einiger Zeit deine Beiträge und möchte mich jetzt mal mit einem Kommentar zu Wort melden ;-). Vielen lieben Dank für deine vielen Tipps!
    Auch die Kommentare finde ich jedes Mal so interessant, da man auch hier dieses oder jenes an Tipps mitnehmen kann. Nun habe ich doch glatt den Wertstoffhof in meiner Stadt angeschrieben, ob sie denn nicht auch so eine Secondhand-Ecke einrichten könnten, so wie es Thessy von ihrer Stadt berichtet hat. Wenn jeder von uns den Wertstoffhof seiner Stadt anschreibt und darauf aufmerksam macht, dann können wir viel bewegen :-)
    Liebe Grüsse und weiter so!
    Jana

    Antworten
    • Christof Herrmann 5. Dezember 2018

      Hallo Jana,

      gute Idee! Also, alle bitte im Wertstoffhof Deiner Stadt anrufen und fragen, ob sie nicht auch so eine Secondhand-Ecke einrichten können. Ich muss nicht anrufen, denn im fortschrittlichen Nürnberg gibts so etwas ja schon :-)

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Christina 5. Dezember 2018

    Hallo, Christof,
    ich mag deinen Blog total gerne.
    Ich nutze diese Wege auch, wenn ich etwas “Neues” brauche. In den eigenen 4 Wänden zu shoppen ist für Minimalisten schwierig. Bei mir sind es die 4 Wände des Elternhauses, wo alles mehrfach vorhanden ist. So kombiniere ich Nr. 2 mit Nr. 7.

    Ansonsten überlege ich nach dem Motto “Use what you have”, ob bereits vorhandene Dinge genutzt werden können, um eine Neuanschaffung überflüssig werden zu lassen. Geht auch wieder in Richtung Nr. 2

    Liebe Grüße

    Antworten
    • Christof Herrmann 6. Dezember 2018

      Hallo Christina,

      und ich mag Deinen Kommentar total gern ;-)

      Shoppen bei Mama und Papa gefällt mir auch, Man kann mit einer Kombination der obigen Vorschläge oder mit Varianten sicher weitere Neukäufe vermeiden.

      Einfach bewusste Grüße

      Christof

      Antworten
  • Claudia 12. Dezember 2018

    Hallo Christof,
    zu 5. Ausleihen fällt mir noch die klassische Bibliothek ein, die meist neben Büchern auch Spiele, DVDs und eine Online-Ausleihe haben (letzteres zum Bsp. in Berlin voebb.de).
    Viele Grüße und Dank für die umfangreiche Sammlung.
    Claudia

    Antworten
    • Christof Herrmann 13. Dezember 2018

      Hallo Claudia,

      hier in Nürnberg ist die Bibliothek auch ein Schlaraffenland für alle, die Bücher, Graphic Novels. Filme, Spiele und Musik lieben.

      Viele Grüße

      Christof

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