Vor gut einem Jahr habe ich 14 Blogger/-innen gefragt, wie sie einfach und bewusst leben. Die Beiträge handeln vor allem von Einfachheit und Minimalismus.

Diesmal wollte ich von 15 Blogger/-innen wissen, wie sie Ressourcen sparen und nachhaltig leben. Der 16. Text stammt von mir.

Es sind ganz unterschiedliche Gedanken und Anregungen zusammengekommen. Sie zeigen, dass Nachhaltigkeit kein Hokuspokus ist, sondern ganz einfach in den Alltag integriert werden kann und obendrein Spaß macht.

Andrea: „Fliegen ist Luxus – und sollte es auch bleiben“

„Man muss nicht immer weit weg reisen, um etwas zu erleben. Man kann auch beim Klettern im Harz oder Kanufahren auf der Leine Herausforderungen und Abenteuer bestehen. Eine Woche Waldzeit kann erholsamer sein als eine Woche am Mittelmeer. Ich muss keine Stempel im Pass sammeln, brauche Reisen nicht als Statussymbol. Und wenn es weit weg sein muss, kann die Anreise mit der Bahn viel schöner sein, als in den Flieger zu steigen, um schnell anzukommen. Das Reisen an sich gehört doch auch zur Reise dazu. Ich finde, Fliegen ist Luxus, auch wenn es heute bereits zum Taxipreis angeboten wird. Eine Taxifahrt von meinem Wohnort zum Bahnhof ist genauso teuer wie manches Flugticket nach Madrid oder Paris – das ist eine riesige Verlockung. Aber den Preis zahlen wir woanders, nämlich mit den Abgasen und den Klimaschäden. Klar kann man kompensieren und Bäume pflanzen oder andere klimafreundliche Organisationen unterstützen. Doch das ist für mich wie ein moderner Ablasshandel. Denn es repariert die Schäden nicht, macht nur ein gutes Gefühl, so dass man weiter guten Gewissens Flüge bucht. Ich prüfe sehr genau, ob ein Flug sein muss oder ob es auch anders geht. Als Reisejournalistin gehört Fliegen zu meinem Beruf – eigentlich. Doch inzwischen versuche ich, so viele Orte wie möglich per Bahn anzusteuern und das geht hervorragend. Es hat auch Qualität, einfach mal im Zug zu sitzen und sich treiben zu lassen.“

Andrea ist Reisebuchautorin und schreibt auf ihrem Blog Indigoblau über nachhaltiges Reisen und Ziele in der Nähe. Ihr Beruf treibt sie auch in andere Länder. Die Fernreisen reduziert sie aber auf das absolute Minimum.

Anne: „Wäsche und Windeln waschen wir umweltfreundlich.“

„Schon so manches Mal habe ich mich über die Inhaltsstoffe von Waschmitteln, Chemie- und Duftzusätze, den Verpackungswahnsinn, den weiten Transport sowie über vergraute und ausgeleierte Klamotten nach dem Waschen geärgert. Hier sind meine Tipps, um Klamotten sauber und umweltfreundlich zu waschen: 1. Kleidung hält länger je seltener sie gewaschen wird. Lieber lüften und einzelne Flecken mit etwas Seife per Hand auswaschen. Bei jedem Waschgang lösen sich kleine Fasern aus der Kleidung und gelangen ins Abwasser. Was bei Naturfasern kein Problem ist, führt bei Synthetikstoffen zu problematischem Mikroplastik, das zu klein für die Kläranlage ist und in den Flüssen und im Meer landet. 2. Ich sortiere unsere Wäsche nach Stoffart/Textur und nicht nach Farbe, außer bei Weiß. Die Farben bleiben bei niedrigen Waschtemperaturen von 20 oder 30 Grad bestehen. Feste Stoffe (Jeans, Pullis, Jacken etc.) ziehen beim Waschen leichte Stoffe (T-Shirts, Hemden/Blusen, Sportkleidung etc.) mit sich und leiern sie aus. Sehr leichte Kleidungsstücke gebe ich in Wäschenetze. Knöpfe, Klett- und Reißverschlüsse schließen, damit sie keine anderen Kleidungsstücke beschädigen. 3. Waschmittel selbst machen und/oder Baukastenprinzip verwenden. Wir waschen gerne mit unserem kostenlosen und lokalen DIY-Kastanienwaschmittel. Wer will, kann auch nur jedes zweite mal mit Rosskastanien, Efeu oder selbstgemachtem Waschmittel aus Kernseife waschen und spart sich und der Umwelt schon die Hälfte an Waschmittel. Fleckensalz/Bleiche (reines Natriumpercarbonat) gebe ich nur wenn nötig bei unseren Stoffwindeln und bei weißer Wäsche hinzu. Im Gegensatz hierzu hat Vollwaschmittel die Bleiche direkt mit eingebaut, was die Umwelt oft ganz umsonst belastet. Waschmittel nicht überdosieren, denn zu viel Waschmittel lagert sich an den Fasern ab und die Kleidung wird nicht richtig sauber. Bei Bedarf verwende ich 4 EL fünfprozentigen Apfelessig als Weichspüler. 4. Handtücher und Stoffwindeln wasche ich bei 60 Grad im Baumwollprogramm (heißt bei manchen Maschinen Koch-/Buntwäscheprogramm). Für alles andere reichen 20 oder 30 Grad im Pflegeleicht Programm. Das spart etwa 70 Prozent an Strom und schont die Fasern, da die Wäsche mechanisch nur halb so oft gegeneinander gerieben wird. 5. Waschmaschine immer voll beladen laufen lassen. Wir haben unsere Schmutzwäsche ein paar Mal abgewogen, um ein Gefühl für eine volle Ladung zu bekommen (kg-Angabe in der Gebrauchsanweisung befolgen). 6. Waschmaschine regelmäßig mit Citronensäure reinigen und das Flusensieb leeren. 7. Wäsche lufttrocknen und schon beim Aufhängen glatt ziehen. So spare ich mir, bis auf Arbeitshemden, das Bügeln.“

Bei Live-Veranstaltungen und auf ihrem Blog Grüner Alltag gibt Anne Denkanstöße und praktische Alltagstipps, die jeder sofort umsetzen kann.

Christiane: „Ohne Wertschätzung keine Nachhaltigkeit.“

„Wertschätzung ist für mich der Schlüssel zu einem nachhaltigen Leben. Nichts ist wertlos, nur weil es nicht mehr dem ursprünglichen Zweck dienen kann. Kaputte und scheinbar nutzlose Dinge haben noch immer einen Wert. Ein alter, löchriger Fahrradschlauch eignet sich prima als Tragegurt für eine Tasche, die aus einer zerschlissenen Jeans entstanden ist. Abgetragene Pullover verarbeite ich zu kuscheligen Kissen, eine alte Kühlschranktür wurde zur Pinnwand, aus verbogenen Fahrradfelgen entstand ein kleines Hochbeet. Der kreative Umgang mit vermeintlich wertlosem Zeug, das sonst im Müll gelandet wäre, macht viele Anschaffungen überflüssig. Auch beim Essen geht es für mich um Wertschätzung: Uns stehen Lebensmittel scheinbar selbstverständlich im Überfluss zur Verfügung. Rund ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel wird weggeworfen. Seit zwei Jahren setze ich mich bei foodsharing dafür ein, Lebensmittel vor der Tonne zu retten. Gemeinsam mit anderen foodsavern hole ich regelmäßig aussortierte Produkte, die sonst im Müll landen würden, von Marktbetreibern und Supermärkten ab. Die geretteten Lebensmittel fair-teilen wir untereinander und über öffentliche Kühlschränke. Wenn nach solchen Rettungsaktionen die komplette Mahlzeit aus Lebensmitteln besteht, die sonst im Müll gelandet wären, ist das eine doppelt nachhaltige Erfahrung.“

Christiane bloggt auf bikelovin über Radfahren und über Fahrradschrott, aus dem Neues entsteht. Auch auf Einfach bewusst hat sie schon über Upcycling geschrieben.

Christin: „Gehen verbessert meine mentale, physische und finanzielle Gesundheit und meinen CO2-Fußabdruck.“

„Ich bin in einem kleinen Dorf aufgewachsen und so war für mich ‚das Haus verlassen‘ einen großen Teil meines Lebens gleichbedeutend mit ‚ins Auto steigen‘. 2013 bin ich nach Berlin gezogen und habe zwei Tage später – aus Überzeugung, aber mit mulmigem Gefühl – mein Auto verkauft. Kein Auto zu besitzen, war für mich am Anfang eine grenzwertige Erfahrung, denn von meinem 18. Geburtstag an stand ein Auto für Unabhängigkeit und Freiheit und war auch jahrelang obligatorisch für meine Arbeit. Seit ich kein Auto mehr besitze, gehe ich einfach alle Strecken bis ungefähr sechs Kilometer. Je nach Zeit und Stimmung kann dies alles von entspanntem Schlendern bis zu Rennen bedeuten. Interessanterweise höre ich oft, dass den Leuten dafür die Zeit fehlen würde. Dies kann ich nicht nachvollziehen, denn wer z. B. die Zeit findet, ins Fitness-Studio oder joggen zu gehen, kann doch, im entsprechend zeitlichen Austausch, an gewünschte Orte laufen. Durch das viele Gehen bin ich nicht nur fitter, sondern auch viel öfter an der frischen Luft. Es kostet keinen Cent, ich kann in der Zeit herrlich Gedanken schweifen lassen, Musik oder Hörbücher hören, Eindrücke sammeln oder auch sportlich versuchen, meine eigene Zeit zu unterbieten. Ich erlebe durch diese Entschleunigung immer wieder Schönes, was meinen Alltag bereichert. Manchmal sind das Begegnungen mit Menschen oder Tieren, inspirierende Eindrücke oder ein faszinierendes Licht … Übrigens reichen – laut der Langzeitstudie des National Health Research Instituts in Taipeh – schon 15 Minuten Bewegung täglich, das Leben durchschnittlich um 3 Jahre zu verlängern. Allein diese kleinen Impulse sollen das Risiko für Krebserkrankungen um zehn Prozent und das einer Herzerkrankung um 20 Prozent sinken lassen. Regelmäßige kleine Einheiten seien hierbei besser, als 90 Minuten an nur einem Tag der Woche abzuarbeiten. Das Gehen verbessert nicht nur meine mentale, physische und finanzielle Gesundheit, sondern auch meinen CO2-Fußabdruck.“

Christin steht auf alles, was das Leben unkomplizierter, glücklicher und gesünder macht. Ihre Fähigkeiten und kreative Talente nutzt sie, um Lösungen für alltägliche Herausforderungen zu finden und diese Ideen mit Ihren Lesern zu teilen. Besonders zufrieden ist sie, wenn sie auch andere motivieren kann mehr draußen zu sein.

Christof: „Wer zufrieden mit dem ist, was er hat, und mit dem, was er ist, konsumiert nur das Nötigste.“

„Man macht uns Angst vor Mangelerscheinungen und Krankheiten, damit wir Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente kaufen. Man redet uns ein, dass wir nur dann so cool wie George Clooney sind, wenn wir Kaffee aus Kapseln trinken. Man erzählt uns von Risiken, auf die wir selbst nie gekommen wären, um uns eine Versicherung nach der anderen anzudrehen. Man tut so, als würden wir Weltbewegendes verpassen, wenn wir die neue Samstagabendshow nicht schauen. Man warnt uns, dass wir unseren Alltag in Zukunft nur bewältigen können, wenn wir uns von Alexa fernsteuern lassen. Man macht uns ein X für ein U vor, damit wir ein Monatsgehalt für das iPhone X hinlegen … Wirtschaft und Werbung sind darauf ausgerichtet, uns unzufrieden zu machen und uns Angst einzujagen, damit wir für irgendwelchen Kram und die damit verbundenen Versprechungen den Geldbeutel zücken. Sind wachsam, können wir erkennen, dass diese Unzufriedenheit und Angst gar nicht die unseren sind. Ein klarer Kopf und etwas Recherche führen viele Kaufimpulse ad absurdum. Die meisten Mangelerscheinungen und Krankheiten können verhindert und sogar behandelt werden, indem man sich gesund ernährt und ausreichend bewegt. Wer Kaffee aus Kapseln trinkt, ist nicht cool, sondern doof, weil er Berge an Müll produziert und für das Kilogramm Kaffeepulver umgerechnet 80 Euro bezahlt. Versicherungen müssen lediglich die existenzbedrohenden Risiken absichern. Die neue Samstagabendshow ist nichts anders als Unterhaltung – mit viel Glück gute Unterhaltung, wahrscheinlich aber hanebüchene. Und zu Alexa, iPhone & Co: Vielleicht sind gerade all die Gadgets und Helferlein dafür verantwortlich, dass es uns immer schwerer fällt, den Alltag zu bewältigen. Jeder Gegenstand giert schließlich nach unserer Aufmerksamkeit und Zeit. All der Kram macht uns nicht glücklich. Wer zu viel besitzt, wird besessen. Glück finden wir in den Momenten, in denen wir wirklich leben. Etwa wenn wir Qualitätszeit mit Freunden und Familie verbringen, wenn wir unseren Leidenschaften nachgehen, wenn wir uns akzeptiert und zugleich frei fühlen.“

Christof schreibt auf seinem Blog Einfach bewusst über Minimalismus, Nachhaltigkeit, vegane Ernährung und Wandern.

Daniela: „Selbermachen macht mein Leben bunter und grüner.“

„Selbermachen trägt für mich enorm zur Entschleunigung bei, immerhin ist man teilweise sehr lange mit der Produktion eines Gegenstands beschäftigt. Es gibt mir aber auch ein gutes Gefühl, etwas Greifbares mit den eigenen Händen produziert zu haben. Auch das Konsumniveau wird reduziert, vorausgesetzt man kauft nur, was man braucht bzw. wirklich haben möchte und auch realistisch verarbeiten kann. Wenn ich etwas selbst herstelle, habe ich von Anfang an die Kontrolle über die verwendeten Materialien und das Design. Dadurch kann ich mich für nachhaltige und langlebige Materialien entscheiden, einen in die Jahre gekommenen Gegenstand aufwerten oder reparieren, oder alte Sachen verwerten, indem ich sie einem neuen Zweck zuführe. Außerdem bestimme ich selbst, wie schlicht oder aufwändig ein Gegenstand designt ist, und entscheide mich bewusst für zeitlose Schnitte, Stoffe oder Verarbeitungstechniken. Man muss Materialien nicht zwangsläufig neu kaufen. Mittlerweile gibt es auch vieles Secondhand. Bei praktisch jedem Projekt bleibt Material bzw. Verschnitt übrig, den ich wieder anderwärtig kreativ verwenden kann. So werden aus Stoffresten Patchworkarbeiten und aus einzelnen Wollknäueln Handschuhe oder Stirnbänder. Aber auch für Bad und Haushalt kann fleißig gerührt und gepanscht werden. Deo, Waschmittel oder Allzweckreiniger sind leicht selbst hergestellt. Selbermachen ist oft, aber nicht immer günstiger als ein Neukauf. Für fast alles, was ich verarbeiten möchte, brauche ich die passenden Werkzeuge. Das ist mitunter teuer. Im Sinne der Nachhaltigkeit lohnt es sich, in qualitativ hochwertige und langlebige Werkzeuge zu investieren oder bei selten benutzten Werkzeugen über eine gemeinsame Nutzung mit jemand anderem nachzudenken. Es gibt so viele nützliche Fertigkeiten, die man erlernen kann. In dieser Fülle ist bestimmt für jeden etwas dabei.“

Daniela berichtet auf Green Bird über ihre DIY-Projekte für Kleiderschrank, Haus und Garten.

Daniel und Katrin von beVegt: „Pflanzen statt Tiere essen.“

„Je weniger tierische Lebensmittel auf dem Teller landen, desto besser ist das für die Umwelt. Der Grund ist ganz einfach: Um einhundert Kalorien in Form von Fleisch, Eiern oder Milch herzustellen, muss man erstmal ein Vielfaches an pflanzlichen Kalorien an Schweine, Hühner und Kühe verfüttern. Man spricht dabei übrigens auch von Veredelung – aus vielen pflanzlichen Kalorien werden wenige tierische. Das ist ein Luxus, den wir uns mit inzwischen 7,5 Milliarden Menschen auf der Welt einfach nicht mehr leisten können. Bei einer minimalistischen Ernährung setzt du stattdessen überwiegend oder (wie Christof und wir) sogar ausschließlich auf pflanzliche Lebensmittel, die wir ohne den Umweg der Veredelung nutzen können. Dadurch verkleinerst Du Deinen ökologischen Fußabdruck und setzt gleichzeitig ein Zeichen gegen die industrielle Tierausbeutung. Das Beste ist aber, dass eine ausgewogene pflanzliche Küche nicht nur nachhaltig und gesund ist, sondern auch richtig lecker sein kann. Christof hat schon viele einfache Rezepte veröffentlicht, mit denen Du Dich sofort auf eine vegane Entdeckungsreise machen kannst. Auch auf unserem Blog findest Du einiges zum Nachkochen. Probier es einfach mal aus und lass Dich überraschen!“

Daniel und Katrin zeigen auf beVegt, wie eine stressfreie vegane Ernährung funktioniert und wie man mit dem richtigen Training fit und gesund durchs Leben läuft. Auf Einfach bewusst hat Daniel den Gastbeitrag Warum vegane Ernährung nicht kompliziert ist veröffentlicht.

Kaya und Marco: „Wir haben unser eigenes Tiny House gebaut.“

„Es macht uns Spaß, in den unterschiedlichen Bereichen des Lebens achtsamer zu handeln. Das heißt auch, sich bewusst zu machen, welche Einflüsse jede Entscheidung auf andere Menschen, die Tiere und die Umwelt hat. Wer seinen Wohnraum verkleinert, versiegelt automatisch kleinere Flächen, zahlt weniger Miete und hat niedrigere Heizkosten. Man verbraucht also weniger Ressourcen und hat mehr Zeit für das Wesentliche. Wir haben uns für etwa 15.000 Euro selbst ein Tiny House gebaut und wohnen nun mit unseren zwei Hunden auf 18 m². Die monatlichen Wohnkosten konnten wir von 1.200 Euro auf 200 Euro reduzieren. Pro Woche verbrauchen wir exklusive Wäschewaschen 60 Liter Wasser pro Person. Wir waschen von Hand oder in der Waschmaschine des Nachbarn. Obwohl wir nur einmal pro Woche einkaufen, haben wir keinen Kühlschrank. Es wird zuerst gegessen, was nicht so lange hält. Eier, Milch- und Fleischprodukte konsumieren wir nicht. Auf unserem Weg zu weniger passivem Besitz war uns wichtig, dass jedes Teil ein neues Zuhause findet. Das ist zwar ein langwieriger Prozess, erhöht aber die Lebensdauer jedes Gegenstands enorm, schont die Umwelt, freut den neuen Besitzer und bringt oft noch ein kleines Taschengeld. Und es schafft das Bewusstsein, sich keine Dinge mehr leisten zu wollen, die man nicht unbedingt braucht und später wieder loswerden möchte.“

Du kannst auf kleinerleben.de das Tiny House von Kaya und Marco anschauen und die beiden auf ihrem weiteren Weg begleiten.

Leena: „Am liebsten regional und saisonal.“

„Ich koche gern regional und saisonal. Regional, weil es lange Transportwege vermeidet und damit CO2, Schwefeldioxid und Energie. Aber auch deutsche Ware wird mitunter in heimischen Lagerhäusern kühl untergebracht und belastet damit die Umwelt. Nicht so, wenn das Obst und Gemüse gerade Saison hat. Außerdem enthält es dann den höchsten Vitamingehalt, denn es hatte genug Zeit, am Acker vollständig auszureifen. Zugegeben, es ist nicht immer einfach, saisonal und regional zu kochen. Früher habe ich dafür oft die Saisonkalender gewälzt und anschließend nach passenden Rezepten gesucht. Heute habe ich Rezepte, die nach Monaten gegliedert sind, sodass ich nur bei ‚Januar‘ nachschlagen muss und verschiedene Gerichte finde. Die Auswahl im Winter ist natürlich geringer und ich kaufe mehr Lagerware wie Karotten oder Kartoffeln. Aber sogar jetzt gibt es Wintersalate, die Saison haben. Zum Beispiel Feldsalat, Portulak oder Rucola.“

Leena Volland ist Co-Gründerin von Nachhaltig sein. Der Blog dreht sich um Nachhaltigkeit im Alltag und liefert praktische Lösungsansätze, die oft sofort umsetzbar sind. Die Blog-Autoren glauben, dass mit bewusstem Konsum und angemessener Lebensweise jeder Einzelne einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Umwelt, Tier und Menschen liefern kann. Auf dieser Basis haben die Autoren de Ratgeber „Dein Weg zur Nachhaltigkeit – 350 praktische Tipps für den Alltag“ veröffentlicht.

Lisa: „Nachhaltig konsumieren, bedeutet wenig konsumieren.“

„Je mehr ich mich mit dem Thema Konsum beschäftige, umso mehr spüre ich, wie die vielen (oft unnötigen) Dinge um mich herum auf mein Gemüt drücken. Ich habe das Gefühl, dass ich mich um all diese Dinge kümmern muss. Und das, obwohl ich meinen Konsum bereits stark reduziert habe. Seit ich sehr bewusst konsumiere, merke ich, dass ich kaum etwas benötige bzw. noch sehr viele Dinge im Haus habe, die einen Neukauf überflüssig machen. Ebenso bekomme ich immer mehr Lust, selbst etwas herzustellen. Gerade stricke ich Socken. Das hört sich vielleicht altmodisch an, aber wer mag schon kalte Füße haben. Statt neue Wolle zu kaufen, fand ich alte Wolle in einer Kiste. Die Wolle hätte ich früher weggeschmissen, da sie total verknotet war. Jetzt habe ich sie gerettet und einen brauchbaren Faden für die Socken produziert. Das ist eine kleine Sache, aber das Konzept kann man auf alles anwenden. Es macht mir Spaß, meinen Haushalt soweit zu reduzieren und zu optimieren, bis ich nur noch hochwertige und langlebige Dinge besitze. Es sollen nur Dinge sein, die ich in regelmäßigen Abständen brauche. Wenn mir tatsächlich etwas fehlt, greife ich am liebsten auf Secondhand zurück. Bei Neuware achte ich auf eine nachhaltige Produktion.“

Lisa schreibt auf Ich lebe grün! über einen nachhaltigen Lifestyle. Es ist ihr wichtig, Inspirationen zu verschiedenen Lebensbereichen zu bieten.

Maria: „Müll reduzieren, kann jeder.“

„Allein in meiner Heimatstadt Graz fallen im Recyclingcenter pro Tag ca. 12.000 kg oder rund 40 Ballen an PET-Getränkeflaschen an. Ganz schön viel, wenn man bedenkt, dass eine Flasche zwischen 12 und 35 Gramm wiegt! Das ist aber nur ein kleiner Teil des Verpackungsmülls, der anfällt. Welche gigantischen Berge das wirklich auf unserem Planeten sind, liegt jenseits unserer Vorstellungskraft. Mindestens 150 Millionen Tonnen Plastik schwimmen in unseren Meeren und die Strände und viele Naturlandschaften sind übersät mit Plastikmüll. In den letzten Jahren habe ich das Müllaufkommen in meinem Haushalt um über 80 % reduziert. Auf meinem Blog erkläre ich, wie man mit nur geringen Veränderungen im Konsumverhalten, den Müll reduzieren kann. Auch über die verschiedenen Möglichkeiten der Frau während ihrer Tage Müll zu vermeiden, habe ich eine mehrteilige Serie verfasst. Müll reduzieren, tut nicht weh und kann jeder. Meine 5 wichtigsten Tipps: 1. Nimm zum Einkaufen (egal ob Lebensmittel oder anderes) einen Einkaufsbeutel mit. 2. Kaufe nichts, was per se für den Müll bestimmt ist (Mülltüten, Einwegbecher, Strohhalme, Coffee-to-go etc.) 3. Vermeide industriell verarbeitete Nahrungsmittel und koche stattdessen selbst. 4. Verwende eine Trinkflasche, wenn Du unterwegs bist. 5. Trinke Leitungswasser oder Tee statt Limonade (ist sowieso gesünder).“

Maria bloggt auf Widerstand ist zweckmäßig über grünes Leben, Müllvermeidung, Plastikreduktion, DIY, Minimalismus und Achtsamkeit. Sie ist Mitbegründerin eines Kostnixladens in Österreich.

Marina: „Ich versuche, Produkte so lange zu nutzen, wie es geht.“

„Nachhaltig sein, heißt für mich auch, sich Trends zu entsagen. Zwar läuft man Gefahr, schräg angeschaut zu werden. Aber das läuft man ja bei vielen Dingen, wenn man anfängt, bewusster zu leben bzw. bewusst anders zu leben. Ich finde es erfrischend, vom Zwang befreit zu sein, ständig das zu besitzen, was uns von der Werbung angepriesen wird. Dabei ist es egal, ob es sich um Kleidung handelt oder um die neueste Technik. Ich besitze mein Smartphone seit sechs Jahren und werde von Kollegen oft belächelt, da es weder ein iPhone ist noch irgendetwas drauf hat, was die neuen Geräte heutzutage können. Aber es funktioniert. Ich möchte eh nicht zu denjenigen gehören, die in der S-Bahn ständig auf ihr Telefon starren oder sich beim gemeinsamen Restaurantbesuch nicht unterhalten, sondern schnell noch schauen, was der Rest der Welt gepostet hat. Im Durchschnitt wird ein Smartphone weniger als zwei Jahre lang genutzt. Meines ist sechs Jahre alt, mein Laptop neun. Zudem gibt es noch immer das Problem des illegalen Exports von Elektroschrott in sogenannte Entwicklungsländer. Eigentlich ist es zwar verboten, Abfälle in diese Länder zu exportieren. Doch manchmal wird das, was wir als Müll bezeichnen, als Gebrauchtware ausgezeichnet. Der Export ist günstiger als eine professionelle Wiederverwertung hierzulande. Meist sind dies Elektrogeräte aus illegalen Straßensammlungen. Wer seinen Elektroschrott zum Wertstoffhof bringt, kann ziemlich sicher sein, dass dieser nicht illegal exportiert wird. Überdies sind unsere alten Handys und Computer für Menschen in den sogenannten Entwicklungsländern häufig kein Abfall. Sie machen das, was wir oft nicht tun: Sie reparieren die Altgeräte und verkaufen sie. Aber viele der Altgeräte sind unbrauchbar. Sie werden dort in aufwändiger Handarbeit zerlegt und die Metalle daraus verkauft. Doch der Preis, den die Arbeiterinnen und Arbeiter dafür zahlen, ist hoch: Gefahr für Umwelt und Gesundheit. Ich versuche, Produkte so lange zu nutzen, wie es geht. Und danach nach einer Lösung zu suchen, wie man das Produkt sinnvoll entsorgen kann. Ich habe mein altes Handy dem NABU gespendet. In Zusammenarbeit mit einem Telefonanbieter sammelt der Naturschutzbund alte Geräte, für jedes Handy erhält der Verein eine Spende von 1,60 Euro. Diese Gelder fließen in die Renaturierung der Havel. Es gibt aber noch andere Projekte, die man mit alten Handys unterstützen kann. Also schaut mal, was für Schätze noch in Euren Schubladen schlummern!“

Marina arbeitet hauptberuflich als Fernsehjournalistin. Auf ve lové veröffentlicht sie Videos mit Ideen für ein nachhaltiges Leben rund um Food, Beauty, Fashion, Lifestyle und Travel.

Petra: „Wenn schon kaufen, dann Secondhand.“

„Secondhand spielt in meinem Verständnis von Minimalismus eine große Rolle. Ich glaube, dass (fast) alles schon produziert wurde, was wir brauchen oder wollen. Allein im Textilbereich werden in Deutschland pro Jahr schätzungsweise über eine Million Tonnen aussortiert, die aber keineswegs für die Tonne sind. Eine unvorstellbare Menge, die zudem durch einen immensen Energie- und Ressourcenverbrauch bei der Herstellung ins Gewicht fällt. In Zahlen liest sich das nach Angaben des bvse-Fachverbands Sonderabfallwirtschaft dann beispielsweise so: ‚Die Wiederverwendung von Altkleidern spart im Vergleich zur Produktion von neuer Kleidung Ressourcen ein. Der Anbau von Baumwolle als Rohstoff für die Textilindustrie ist sehr wasserintensiv. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts beläuft sich der Wasserbedarf von einer Tonne Rohbaumwolle auf durchschnittlich rund 3.600 Kubikmeter. […] Eine Studie aus Großbritannien hat außerdem gezeigt, dass durch den Wiedereinsatz eines T-Shirts drei Kilogramm CO2 eingespart werden können.‘ Und dieser Wiedereinsatz spiegelt sich bereits seit längerer Zeit in meiner Garderobe wider. Egal, welche Outfit-Kombination ich wähle: Fast immer ist mindestens ein Teil aus zweiter Hand dabei. Tendenz steigend. Denn rund 80 bis 90 Prozent meiner Neuanschaffungen haben mittlerweile ein Vorleben im Gepäck; nicht nur bei Kleidung. Am liebsten stöbere ich auf den zahlreichen Flohmärkten rund um München, die einer riesigen Open-Air-Shopping-Mall gleichen. Was mich dort allerdings immer wieder von Neuem erschreckt: Der kurze Lebenszyklus der angebotenen Waren. Omas Lieblinge und Designklassiker stehen in Reih und Glied mit kaum bis überhaupt nicht getragenen bzw. benutzten Produkten, an denen Preisschilder und Etiketten hängen. Ein Einzelfall ist das nicht. Wer Neuware sucht, muss angesichts unserer Wegwerf- und Überflussgesellschaft nicht mehr zwangsweise ein klassisches Kaufhaus aufsuchen.“

Petra und Michael geben auf Minimalismus21 Tipps rund ums Reduzieren und gehen der Frage nach, warum, wann und wie wir konsumieren.

Sabrina: „Wenn es mir gut geht, habe ich mehr Lust und Bereitschaft, zum Wohlergehen anderer beizutragen.“

„Für mich gehört zum nachhaltigen Leben auch dazu, eine Balance zu finden zwischen meinem Einsatz für die Welt und der Fürsorge für mich selbst. Denn wenn es mir gut geht, dann kooperiere ich gerne, dann bin ich kreativ und trage bereitwillig zum Wohlergeben anderer bei. Eine Zeitlang geht das häufig gut, sich mit ganzer Kraft für die Welt einzusetzen und das eigene Leben nachhaltig umzugestalten. Doch wenn es mir dabei nicht gelingt, diese Balance zu finden, dann kann die anfängliche Begeisterung sich in Bitterkeit verwandeln und die anfängliche Freiwilligkeit in innerlichen Zwang. Mein Ansatz ist daher, immer wieder Zwischenbilanz zu ziehen. Wie geht es mir mit mir und meinem Leben? Wie geht es mir mit meinen Aktivitäten für eine bessere Welt? Was brauche ich und was braucht die Welt? Was kann ich tun, um das alles unter einen Hut zu bekommen? Schlüsselelemente für ein nachhaltiges Leben – neben dem kreativen Umgestalten des eigenen Lebens und des gesellschaftlichen Engagements – sind daher für mich Akzeptanz und Mitgefühl für mich und andere zu lernen und Mut und Ehrlichkeit in Begegnungen mit mir selbst und anderen zu üben.“

Sabrina schreibt auf dem Niemblog über verschiedene Themen rund um gesellschaftliche Veränderung – dazu gehört Ressourcen sparen genauso wie Gewaltfreie Kommunikation, vegane Ernährung genauso wie Visionen über eine Welt, auf der wir wirklich leben wollen.

Stefanie: „Urlaub auf Balkonien – Die ganze Welt vor unserer Haustüre“

„‚Mama, können wir auch mal da Urlaub machen, wo man Deutsch spricht?‘ Dieser Wunsch meines Sohnes gab für uns den Ausschlag vor zwei Jahren die Sommerferien in Hamburg zu verbringen. Aus Hamburg (für uns weiter weg als Italien) wurde bald Bayern und dann der eigene Landkreis. Der erste Nachhaltigkeitseffekt liegt auf der Hand: Immer weniger weit weg zu fahren, verbessert den CO2-Fußabdruck und schont die Umwelt. Vor allem wenn wir die Bummelbahn oder das Fahrrad nehmen. Die beiden anderen Auswirkungen sind genau so toll. Erstens genießen wir Eltern den Entschleunigungseffekt und sind viel entspannter. Weniger weit weg heißt auch viel schneller da. Zweitens stieg die Heimatverbundenheit bei uns allen. Mit jedem Urlaub lernen wir eine neue Facette unserer vielfältigen Region kennen. Verwunschene Wälder, die in Neuseeland stehen könnten. Einsame Weiher, die an Schottlands Lochs erinnern. Sonnenuntergänge wie in Patagonien. Und was mir eigentlich am besten am Urlaub auf Balkonien gefällt: Dass Kontakte zu Menschen in meiner räumlichen Nähe entstehen. Meine Überzeugung ist, dass zwischenmenschliche Begegnungen und stabile Beziehungen ein wichtiges Fundament für Nachhaltigkeit sind. Wir schätzen und achten Dinge und die Natur viel mehr, wenn wir den Bezug zum Ganzen erkennen. Das fällt mir und auch den Kindern leichter, wenn es um die Natur vor Ort geht. Die sehe ich jeden Tag. Den Wald, den wir zusammen vor fünf Jahren in Indien aufgeforstet haben, den sehen wir vielleicht nie wieder.“

Stefanie setzt beim Thema Nachhaltigkeit auf Aufklärung und Bewusstsein. Ganz gemäß der Idee: Ein einzelner Tropfen ist wenig, viele Tropfen bilden einen Ozean. In ihrem Blog geht es um das Entdecken und Leben des eigenen Potentials – weil jeder Tropfen von Bedeutung ist.

Tanja: „Kinder lieben und lernen Nachhaltigkeit.“

„Tragen ist Liebe. Im ersten Jahr habe ich meine Tochter gestillt und ins Leben getragen. Wir haben bewusst nichts gekauft, sondern alles gebraucht und neuwertig geschenkt bekommen. Spielzeug, Musikinstrumente, die Kinderküche, ein Theater, eine Saloontür und das ganze Kaufladenequipment modellierten kleine und große Hände aus Pappmaschee und Spielteig. Ich habe einen Sandkasten gezimmert für die Matschküche. Es gab einen großen Garten mit Kletterwand aus alten Fahrradschläuchen, Balancieren auf ausrangierten Spannseilen von LKWs. ‚Muss ich diese schöne Welt wieder verlassen‘, seufzte eine Sechsjährige, als sie abgeholt wurde. Denn: Im Sommer chillten die Kids in der Hängematte, saßen am Lagerfeuer oder bauten ein zweistöckiges Baumhaus am Fluss. Sie befreiten das Ufer von Müll, fischten geklaute Handtaschen aus der Sieg und tauschten sie gegen Finderlohn. Im Herbst bauten sie sich Blätterbuden und im Winter Iglus. Sie schmirgelten Paletten und Bohlen für ihre Hochbetten oder dachten sich Freestyleeinlagen fürs Einrad aus. Einmal nahmen zwei Polizisten ihr selbst gebautes Boot, einen halbierten Kanister, aus dem Schiffsverkehr. ‚Dafür braucht man einen Bootsführerschein‘, sagte der eine. ‚Ich finde das Ding geil‘, meinte der zweite amüsiert. Danach gab es ausgediente Kanus für die Kinder. ‚Was war Glück in deiner Kindheit?‘, frage ich heute meine 20-jährige Tochter. Ihr Antwort: ‚Wir waren die Wilden Hühner und du hast uns ein Bandenbuch geschrieben für unsere geheimen Treffen.'“

Tanja liebt Freisein und Fairänderung. Sie ist freie Werbetexterin und schreibt auf zahlreichen Blogs und in ihren E-Books über Simple Living.

Um keine Artikel zu verpassen, kannst Du Dich hier mit mir verbinden: Newsletter, RSS-Feed, Facebook, Twitter, Google+

{ 21 Kommentare }

Ich bin baff. 1089 Personen haben an meiner Leserumfrage teilgenommen. Mit so viel Zuspruch hätte ich nicht gerechnet. Herzlichen Dank für das Ausfüllen des Fragebogens.

Über die Hälfte haben etwas in das „Möchtest Du mir noch etwas mitteilen“-Textfeld hinterlassen. Würde ich auf jeden einzelnen eingehen, müsste ich eine Woche lang nur E-Mails schreiben. Alle Fragen werde ich aber im Laufe des Monats beantworten.

Meine Sommerprojekt 2018: Zu Fuß vom südlichsten zum nördlichsten Punkt Deutschlands

Bei der Leserumfrage (die genauen Ergebnisse findest Du in Form von bunten Diagrammen weiter unten) kam heraus, dass 68 % der Teilnehmer/-innen an meiner Fernwander-Idee „Vom nördlichsten zum südlichen Punkt Deutschlands“ interessiert sind. 52 % stimmten für „Von der Nordsee zum Mittelmeer“. Lediglich 9 % haben an beiden Touren kein Interesse.

Ich werde diesen Sommer also Deutschland der Länge nach zu Fuß erkunden. Es macht wahrscheinlich mehr Sinn, von Süden nach Norden zu wandern, da ich dann die Lüneburger Heide in der Blüte sehen würde und mir Sylt als Finale geeigneter erscheint als der Grenzstein 147 südlich von Oberstdorf.

Diesmal werde ich nicht wie auf meinem Jakobsweg 2016 täglich berichten, sondern nur alle drei bis vier Tage – dafür aber etwas ausführlicher und ausgefeilter. Das wünschen sich 66 % der Teilnehmer/-innen der Umfrage. Ob es wieder ein E-Book oder auch ein Buch geben wird, entscheide ich nach meiner Rückkehr.

Wann es genau losgeht und zu welchen Bedingungen Du meine Berichte lesen kannst, gebe ich rechtzeitig auf Einfach bewusst und in meinem Newsletter bekannt.

Die Gewinner/-innen der 40 Preise

Die folgenden Glückspilze werden in Kürze von mir per E-Mail benachrichtigt und bekommen die Preise von den Sponsoren zugesendet.

  • Damen- oder Herrenjeans von fairjeans: Oliver L.
  • E-Book „Einfach bewusst auf dem Jakobsweg“ von Christof Herrmann: Juliane P., Marion T. und Sonja S.
  • Jahresabo des Magazins natur: Elke L.
  • E-Book „A Grain, a Green and a Bean“ von Daniel Roth und Katrin Schäfer: Carmen H. und Ellen W.
  • E-Book „A Grain, a Green and a Bean 2“ von Daniel Roth und Katrin Schäfer: Christiane W. und Katja M.
  • vergoldetes Armband „Alpenblick“ von Fjella: Mareike Z.
  • Buch oder App „Alpenüberquerung Salzburg – Triest“ von Christof Herrmann: Christoph B., Eva P. und Harald S.
  • Buch „Fränkischer Gebirgsweg“ von Christof Herrmann: Dieter S., Ruth S. und Tina F.
  • Jahresabo des Magazins Bergsteiger: Martin D.
  • Buch oder E-Book „Dein Weg zur Nachhaltigkeit“ von Leena Volland und Florian Schreckenbach: Claudia B., Michaela H. und Rudi S.
  • Buch „Biergartenwanderungen Fränkische Schweiz“ von Christof und Helmut Herrmann: Alexander P., Familie S. und Annette B.
  • Buch „Biergartenwanderungen Franken“ von Christof und Helmut Herrmann: Constantin K., Martina K. und Raimound B.
  • Buch „Gebrauchsanweisung für das Leben“ von Andreas Altmann: Bernd W., Iskender Y. und Jana K.
  • E-Book „Der sanfte Krieger – Ein Mutgeber für hochsensible Männer“ von Oliver Domröse: Jens R., Ursula K. und Wolfgang K.
  • Jahresabo des trekking-Magazins: Sabrina B.
  • Buch „Gscheitgut – Vegetarische Küche“ von Corinna Brauer und Michael Müller: Cornelia H., Karin K. und Simona R.
  • Buch „Einfach leben – Der Guide für einen minimalistischen Lebensstil“ von Lina Jachmann: Heike J., Ingo S. und Sabine L.
  • Comicbiografie „Mein Haus am See hat Räder“ von Angelika Bungert-Stüttgen: Jutta L.

Die Ergebnisse der Leserumfrage

Ich denke, die 1089 Teilnehmer/-innen der Leserumfrage sind ein guter Querschnitt der Besucher/-innen auf meinem Blog. Deswegen möchte Dir die Ergebnisse nicht vorenthalten. Sie werden Einfluss darauf haben, worüber ich in Zukunft schreibe.

Bist Du weiblich oder männlich?

Wie alt bist Du?

Welche der beiden Tourenideen findest Du interessant („Vom nördlichsten zum südlichsten Punkt Deutschlands“ oder „Von der Nordsee zum Mittelmeer“)?

Welche Art der Berichterstattung findest Du am besten (Mehrfachauswahl möglich)?

Ich würde – wie auf meinem Jakobsweg 2016 – etwa 20 Euro für die „Live“-Berichte bzw. 10 Euro für das Buch/E-Book verlangen. Hältst Du das für angemessen?“

Wie interessant findest Du die Themen Minimalismus und einfaches Leben?

Wie interessant findest Du die Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz?

Wie interessant findest Du die Themen Persönlichkeitsentwicklung und Achtsamkeit?

Wie interessant findest Du die Themen Vegane Rezepte und Ernährung?

Wie interessant findest Du die Themen Gesundheit und Fitness?

Wie interessant findest Du die Themen Wandern allgemein & Tagestouren?

Wie interessant findest Du die Themen Fernwandern im Mittelgebirge & Jakobswege?

Wie interessant findest Du die Themen Fernwandern im Hochgebirge & Alpenüberquerungen?

 

Um keine Artikel zu verpassen, kannst Du Dich hier mit mir verbinden: Newsletter, RSS-Feed, Facebook, Twitter, Google+

{ 24 Kommentare }

"Auf stillen Wegen über die Alpen - Von Salzburg nach Triest": PDF-Download meines 8-seitigen Artikels in der DAV Panorama

Als ich vor gut fünf Jahren meinen leidigen Job als Programmierer hingeworfen und mich als Autor selbstständig gemacht habe, hatte ich das Ziel, vom Schreiben leben zu können, und den Vorsatz, nur Schreibaufträge anzunehmen, die mir Freude und Erfüllung bringen. Das Ziel konnte ich nach drei Jahren erreichen, an dem Vorsatz hielt ich all die Zeit fest.

Damals vor fünf Jahren hätte ich mir nicht träumen lassen, dass ich eine neue Route über die Alpen erschaffe, diese in einem Wanderführer für einen renommierten Verlag beschreiben darf und mir viele der Alpenüberquerer und Alpenüberquererinnen dann auch noch begeistert danken.

Die Krönung kam in diesem Monat: Mein Artikel „Auf stillen Wegen über die Alpen – Von Salzburg nach Triest“ ist im Panorama-Magazin 1/2018 erschienen. Das Magazin des Deutschen Alpenvereins ist mit einer Auflage von über 700.000 Exemplaren Europas größtes Alpin- und Outdoor-Magazin.

Auf acht Seiten stelle ich die 28-tägige Fernwanderung über die Ostalpen vor. Ich erzähle aber auch Persönliches, etwa wie es sich für mich anfühlt, nach den 500 atemberaubenden wie atemraubenden Kilometern anzukommen: „Vom Obelisk von Opicina geht es auf Kopfsteinpflaster hinab nach Triest. Am Ortsschild machen die meisten Alpenüberquerer ein Erinnerungsfoto. Manche nehmen das rote Schleifchen vom Rucksack ab und binden es an das Ortsschild. Schließlich taucht die Piazza dell’Unità d’Italia auf. Der große Platz ist zum Mittelmeer hin offen und wird abends feierlich beleuchtet. Das mitzuerleben, ist das grandiose Finale einer an Abenteuern reichen Fernwanderung. Ich suche mir dort immer eine ruhige Ecke, schließe die Augen und lasse die Erlebnisse der letzten vier Wochen noch einmal an meinem inneren Auge vorbeiziehen. Kurz werde ich wehmütig, dann überflutet mich eine Welle des Stolzes. Ich bin jeden Kilometer zwischen Salzburg und Triest gegangen und habe alle Schwierigkeiten überwunden: Hitze, Regen, stundenlange Anstiege und Hatscher hinab ins Tal, die Schnarcher auf den Hütten und die Einsamkeit auf manchen Wegen. Unterwegs braucht man nicht viel: Essen und Trinken, einen 32-Liter-Rucksack, warme Kleidung und Sonnenschutz, ein Dach über dem Kopf und eine Mütze Schlaf. Alles, was darüber hinausgeht, verschafft ungeahnte Freude: eine warme Dusche, eine ruhige Nacht, ein gutes Gespräch, ein schöner Weg. Solche Erfahrungen senken die Ansprüche und die Schwelle zum Glücklichsein – diese Alpenüberquerung hinterlässt Spuren.“

Die Redaktion des Panorama-Magazins stellt nun mir und meinen Lesern und Leserinnen den Artikel zur Verfügung. Das Dokument ist 5 MB groß und kann direkt im Browser gelesen werden. Klicke mit der linken Maustaste auf das Bild oder auf den folgenden Link:

Kostenloses PDF: „Auf stillen Wegen über die Alpen – Von Salzburg nach Triest“

Du kannst das PDF auch herunterladen und im Adobe Reader lesen. Dazu mit der rechten Maustaste auf das Bild oder den Link klicken und die Option „Ziel/Link speichern unter“ wählen. Gerne darf der Artikel auch weitergegeben werden – als PDF oder ausgedruckt.

Alle Beiträge und Informationen über die stille Route über die Alpen findest Du auf der Themenseite Salzburg – Triest.

Um keine Artikel zu verpassen, kannst Du Dich hier mit mir verbinden: Newsletter, RSS-Feed, Facebook, Twitter, Google+

{ 18 Kommentare }

Vorgestern ist mein Blog fünf Jahre alt geworden und habe ich die 30 beliebtesten Artikel vorgestellt.

Wie es sich für einen Geburtstag gehört, gibt es Geschenke. Und zwar für meine Leserinnen und Leser (nicht für mich, Ihr seid mir ja schon Geschenk genug). Unter den Teilnehmern der Leserumfrage verlose ich 40 Preise im Wert von 900 Euro. Alle Preise haben etwas mit den Themen von Einfach bewusst zu tun. Am Ende der Umfrage kannst Du angeben, was Du gewinnen möchtest. Du kannst mehrere Preise wählen. Deine Gewinnchance erhöht sich dadurch aber nicht. Auch wer nichts gewinnen möchte, kann die Fragen beantworten.

Die Umfrage soll mir helfen, Einfach bewusst noch besser zu machen. Darüberhinaus möchte ich herausfinden, wie groß das Interesse an meiner Wanderung vom nördlichsten zum südlichsten Punkt Deutschlands (oder gar bis zum Mittelmeer) in diesem Sommer ist. Ich würde ggf. wie auf meinem Jakobsweg 2016 von unterwegs berichten und/oder nach meiner Rückkehr ein Buch/E-Book veröffentlichen.

Update 1. Februar 2018: Die Leserumfrage ist beendet. Das Ergebnis und die Gewinner habe ich in diesem Blogartikel bekanntgegeben.

40 Preise im Wert von 900 Euro

Im letzten Schritt der Leserumfrage kannst Du angeben, welchen der folgenden Preise Du gewinnen möchtest. Ich bedanke mich bei den Sponsoren für die Unterstützung.

  • 1x Damen- oder Herrenjeans von fairjeans
    Zu gewinnen gibt es ein fairjeans-Modell nach Wahl. Eine fairjeans tragen, heißt einfach bewusst eine gute Jeans tragen, ohne Schnickschnack, mit Charakter. Die Hosen werden aus Bio-Baumwolle in einer GOTS-zertifizierten Werkstätte in Polen genäht und sind darüberhinaus vegan. Klein, aber fein soll die Kollektion des Freiburger Labels bleiben. Zur Auswahl stehen drei Herren-Modelle und ein Damen-Modell, jeweils in unterschiedlichen Waschungen. Weitere Damenjeans sind in der Mache (ebenfalls als Gewinn möglich).
  • 3x E-Book „Einfach bewusst auf dem Jakobsweg“ von Christof Herrmann
    Ich erzähle in „Einfach bewusst auf dem Jakobsweg – 2904 km, 108 Tage, 4 Länder“ von meiner abenteuerlichen Pilgertour von meiner Haustüre in Nürnberg bis Santiago de Compostela und Finisterre. 500 Fotos, zahlreiche Statistiken, die Route auf einer Karte und eine Packliste gibt es obendrauf. Das E-Book hat als PDF über 400 Seiten und wird zusätzlich in den Formaten EPUB, MOBI und AZW3 für alle handelsüblichen E-Reader bereitgestellt.
  • 1x Jahresabo des Magazins natur
    Das Umweltmagazin natur richtet sich an Menschen, die sich an der Natur erfreuen, sie verstehen und Verantwortung für sie übernehmen möchten. Reportagen, Fotostrecken und Wissensgeschichten rund um Tiere, Pflanzen und Landschaften nehmen den Leser mit nach draußen. Der Gewinner kann zwischen der Print- und Digitalversion wählen. Das Abo endet automatisch nach 12 Ausgaben.
  • 2x E-Book „A Grain, a Green and a Bean“ von Daniel Roth und Katrin Schäfer
    A Grain, a Green and a Bean ist eine einfache Formel für leckere gesunde vegane Gerichte. In diesem E-Book stellen Daniel und Katrin von beVegt 33 unkomplizierte Gerichte vor, die alle eine Getreidesorte (Grain), Gemüse (Green) und Hülsenfrüchte (Bean) enthalten – und damit einen runden Nährstoffmix liefern. Von Pastagerichten über Curries, Salate, Suppen und Aufläufe bis hin zu Flammkuchen und Quiche ist für jeden Geschmack etwas dabei.
  • 2x E-Book „A Grain, a Green and a Bean 2“ von Daniel Roth und Katrin Schäfer
    Auch im zweiten Teil ihrer „Grain Green Bean“-Reihe zeigen Daniel und Katrin wie abwechslungsreich die vegane Küche sein kann. Das E-Book enthält 33 bebilderte Rezepte für jeden Geschmack, die zum größten Teil in weniger als 30 Minuten zubereitet sind, zum Beispiel eine spanische Tortilla, indisches Linsen-Dal, ein deftiger Burger und ein knackiger Caesar Salad mit mariniertem Tofu.
  • 1x vergoldetes Armband „Alpenblick“ von Fjella
    Wandern macht glücklich. Auf der Suche nach Freiheit, Natur und sportlicher Herausforderung lässt man den Alltag und Stress hinter sich. Mit den Schmuckstücken von Fjella können Bergliebhaber dieses Gefühl im Alltag bewahren. Zu gewinnen gibt es ein vergoldetes Armband Alpenblick. Übrigens finden sich auf Fjellas Blog zahlreiche Anregungen rund ums Wandern. Die Mitgründerin Bettina äußerte sich begeistert über meine Alpenüberquerung, auf der sie 2016 von Salzburg bis zum Mittelmeer gegangen ist.
  • 3x Buch oder App „Alpenüberquerung Salzburg – Triest“ von Christof Herrmann
    28 Tage, 500 Kilometer, 26.000 Höhenmeter im Aufstieg und eine Million Schritte. Die Alpenüberquerung Salzburg – Triest hat es in sich. Dafür erlebt man unterwegs Unvergessliches: Natur pur und Pfade abseits von Massentourismus und großen Städten, Steinböcke und Alpenmurmeltiere, Begegnungen mit anderen Alpenüberquerern und hilfsbereiten Einheimischen, gesellige Hüttenabende und ruhige Talorte … Zu meinem Wanderführer steht der komplette GPS-Track zum kostenlosen Download bereit.
  • 3x Buch „Fränkischer Gebirgsweg“ von Christof Herrmann
    Markante Felsformationen, weite Wälder, idyllische Flusstäler, herrliche Panoramen von den höchsten Gipfeln Frankens: Der 435 km lange Fränkische Gebirgsweg verdient sich die Prämierung „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ redlich. Übernachtet wird in historischen Ortschaften wie Münchberg, Arzberg, Bayreuth, Creußen und Pegnitz. Dass Franken die höchste Biergarten- und Brauereidichte der Welt hat, macht die Tour besonders angenehm. Mein Wanderführer ist ein zuverlässiger Begleiter, egal ob Du einen Tag oder drei Wochen auf dem Fränkischen Gebirgsweg unterwegs ist.
  • 1x Jahresabo des Magazins Bergsteiger
    Im Bergsteiger dreht sich alles um die Themen Wandern, Bergsteigen und Alpinismus: Aktuelle Testberichte, spannende Tourenreportagen, Porträts zu Bergsteiger-Persönlichkeiten und Outdoor-Marken sowie jede Menge Tourentipps mit Kärtchen und kostenlosen GPS-Daten. Im Heft 2/2017 wurden die schönsten Touren über die Alpen vorgestellt, im aktuellen Heft 2/2018 findest Du einen mehrseitigen Artikel über die Alpenüberquerung Salzburg – Triest. Das Abo des Gewinners endet automatisch nach 12 Ausgaben.
  • 3x Buch od. E-Book „Dein Weg zur Nachhaltigkeit“ von Leena Volland und Florian Schreckenbach
    Unser Konsumverhalten und unser Lebensstil haben keine Zukunft, denn wir leben haushoch über unsere Verhältnisse. Als Verbraucher haben wir aber täglich die Wahl: Jedes Produkt, das wir kaufen, und jede Dienstleistung, die wir buchen, haben Einfluss auf Klima, Umwelt, Ressourcen, Tiere und Menschen. „Dein Weg zur Nachhaltigkeit – 350 praktische Tipps für den Alltag“ unterstützt Dich dabei, Deinen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren – und zwar jetzt sofort. Ich habe den Ratgeber bereits gelesen und empfohlen.
  • Biergartenwanderungen Fränkische Schweiz von Christof Herrmann und Helmut Herrmann3x Buch „Biergartenwanderungen Fränkische Schweiz“ von Christof und Helmut Herrmann
    Mein erster Wanderführer „Biergartenwanderungen Fränkische Schweiz“ ist im Heinrichs-Verlag in der dritten überarbeiteten Auflage erschienen. Die 15 Wanderungen in dem mit vielen Bildern versehenen Buch führen zu 70 Bierkellern und -gärten. Matthias Kröner von Fair gefischt zeigte sich begeistert: „Der […] Heinrichs-Verlag hat einen genialen Biergarten-Wanderführer durch die Fränkische Schweiz herausgebracht. Die beiden Autoren Helmut und Christof Herrmann – Vater und Sohn – haben ganze Arbeit geleistet.“
  • 3x Buch „Biergartenwanderungen Franken“ von Christof und Helmut Herrmann
    Mit diesem reich bebilderten Buch soll Lust geweckt werden. Erstens auf das Wandern im Allgemeinen. Zweitens auf Franken mit seinen zahlreichen Kunstschätzen und grandiosen Landschaften. Und drittens auf die fränkische Bierkultur, die weltweit ihresgleichen sucht. Mein Vater und ich beschreiben 22 Wanderungen zu 82 Biergärten und Bierkellern. Da trifft es sich gut, dass alle Touren auch mit Bus und Bahn zu erreichen sind.
  • 3x Buch „Gebrauchsanweisung für das Leben“ von Andreas Altmann
    Andreas Altmann umkreist in seinem aktuellen Buch das, was das Leben ausmacht. Es geht also um Liebe, Freundschaft und Abenteuer, um Einsamkeit und Schmerz, um Religion und Tod, um Heimat und Sprache. Und natürlich um das Reisen und die Erlebnisse, die der Autor auf der ganzen Welt gesammelt hat. Als alter Altmann-Aficionado habe ich die „Gebrauchsanweisung für das Leben“ schon gelesen und mit 5 von 5 Sternen bewertet.
  • 3x E-Book „Der sanfte Krieger – Ein Mutgeber für hochsensible Männer“ von Oliver Domröse
    Was bedeutet es heutzutage, ein Mann zu sein? Oliver Domröse möchte mit seinem E-Book „Der sanfte Krieger“ Männern helfen, ihr ganzes Potenzial zu (er)leben. Sowohl die kraftvolle als auch die sensible Seite sollen gleichberechtigt angesehen werden, weil nur so eine ganzheitliche Männlichkeit möglich ist. In einem Gastbeitrag auf meinem Blog erklärt Oliver, wie sich Männer in die Gesellschaft einbringen können. In Kürze erscheint sein zweites E-Book, das von Narzissmus und Hochsensibilität handelt.
  • trekking-Magazin 1/20181x Jahresabo des trekking-Magazins
    Ich habe in den letzten Jahren fünf Artikel über das Fernwandern im trekking-Magazin veröffentlicht, die Du hier kostenlos lesen kannst. Deswegen freue ich mich besonders, dass die Baden-Badener für meine Verlosung ein Jahresabo zur Verfügung stellen. Das Abo endet automatisch nach neun Ausgaben. Eine Verlängerung durch den Gewinner ist nicht auszuschließen, denn die Texte gehen oft in die Tiefe und sind mit geschmackvollen Fotos garniert.
  • 3x Buch „Gscheitgut – Vegetarische Küche“ von Corinna Brauer und Michael Müller
    16 Gastwirte der Initiative „Gscheitgut – Franken isst besser“ präsentieren ihre vegetarischen Küchengeheimnisse – darunter Klassiker wie Krautsalat, Gangene Klöß und Zwiebelkuchen, aber auch Kreatives wie Muskatkürbis-Cremesuppe, Linsenbraten und Himbeer-Kokos-Torte. Leider sind nur etwas mehr als 20 der 140 Gerichte vegan, einige der Rezepte können aber veganisiert werden. Ausflugstipps und Reportagen zu regionalen Besonderheiten und den Lokalen machen das 360 Seiten dicke Buch auch zu einem Reiseführer.
  • 3x Buch „Einfach leben – Der Guide für einen minimalistischen Lebensstil“ von Lina Jachmann
    Dieser Ratgeber im Magazin-Look stellt auf 240 Seiten und in 200 Bildern den Lebensstil Minimalismus vor. Die Autorin Lina Jachmann zeigt, wie eine minimalistische Wohnung aussehen kann, wie man Ordnung schafft, wie es sich in einem Tiny House lebt, wie man Kosmetik selbst herstellt und wie man nachhaltig einkauft. Ich habe das Buch hier kurz vorgestellt.
  • 1x Comicbiografie „Mein Haus am See hat Räder“ von Angelika Bungert-Stüttgen
    Die Zeichnerin, Innenraumberaterin, Autorin, Kochbloggerin und Freiraumfrau Angelika erzählt in ihrer Comic-Biografie auf 72 Seiten, wie und warum ihr Wunsch nach einem Haus am See Realität wurde und weshalb es Räder hat. Jedes Exemplar ist signiert, nummeriert und limitiert und somit ein Unikat.

Teilnahmebedingungen & Leserumfrage

Keine Verlosung ohne Spielregeln. Meine sind einfach gehalten:

  • Fülle die Leserumfrage bis Mittwoch, 31. Januar 2018 um 23:59 Uhr aus.
  • Deinen Gewinn-Wunsch kannst Du auf der letzten Seite angeben. Es ist möglich bis zu drei Wünsche auszuwählen. Deine Gewinnchance erhöht sich dadurch aber nicht.
  • Versand der Gewinne ist nur in Deutschland, Österreich, den anderen EU-Ländern und der Schweiz möglich. Die E-Books können natürlich weltweit per E-Mail versendet werden.
  • Mehrfachteilnahmen und andere Manipulationen werden gelöscht.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es besteht kein Anspruch auf Auszahlung der Gewinne.
  • Die Gewinner werden von mir Anfang Februar mit Hilfe eines Zufallszahlengenerators ermittelt und per E-Mail benachrichtigt.
  • Selbstverständlich behandle ich alle Daten vertraulich. Lediglich die Anschriften und E-Mail-Adressen der Gewinner gebe ich an die Sponsoren weiter, die sich dann um den Versand der Preise kümmern.

{ 20 Kommentare }

5 Jahre Einfach bewusst: Die beliebtesten Artikel

5 Jahre Einfach bewusst: Die beliebtesten Artikel

Als ich heute vor fünf Jahren meinen Blog Einfach bewusst live geschaltet habe, hatte ich keinen Schimmer, was da alles auf mich zukommt.

Seitdem habe ich 244 Artikel veröffentlicht, die insgesamt 5 Millionen Mal gelesen und 8.000 Mal kommentiert wurden. Nehme ich noch den regen E-Mail-Austausch, die persönlichen Kontakte (aus denen auch Freundschaften entstanden sind) und die über den Blog generierten Schreibaufträge hinzu, kann ich geradeheraus sagen, dass Einfach bewusst mitsamt der Leser/-innen meine Selbstständigkeit als Autor wie auch mein Privatleben in den letzten fünf Jahren geprägt hat.

Ich danke Dir, dass Du zu diesem Erfolg beiträgst und mein Leben bereicherst!

Zum Jubiläum gibt es am Sonntag eine kleine Umfrage und große Verlosung und heute die beliebtesten Artikel der ersten fünf Jahre.

Die beliebtesten Artikel zum Thema Minimalismus

Die beliebtesten Artikel zum Thema Nachhaltigkeit

Die beliebtesten Artikel zum Thema Wandern

Die beliebtesten Artikel zum Thema vegane Ernährung

Die beliebtesten Rezepte

Die Artikel mit den meisten Kommentaren

Wie lange liest Du schon auf Einfach bewusst mit? Welcher Blogartikel ist Dir besonders in Erinnerung geblieben? Worüber soll ich in Zukunft einmal schreiben?

Um keine Artikel zu verpassen, kannst Du Dich hier mit mir verbinden: Newsletter, RSS-Feed, Facebook, Twitter, Google+

{ 24 Kommentare }