12 Tricks, das Gewicht Deines Rucksacks zu halbieren - beim Fernwandern, beim Trekking und auf Tagestouren (Foto: Sabine Scheller, 2018)In einer guten Wochen mache ich mich auf, Deutschland der Länge nach zu erwandern. Alles, was ich in den rund 75 Tagen und 1800 Kilometern benötige, wiegt weniger als 8 Kilogramm und passt in den 30-Liter-Rucksack, den Du im Bild oben siehst.

Auf meinen ersten Fernwanderungen auf dem Nurtschweg und von Forchheim nach Venedig 2012 war mein Rucksack fast doppelt so groß und doppelt so schwer.

Seit diesen beiden Touren habe ich viel Erfahrung gesammelt. Ich war viermal auf der Alpenüberquerung Salzburg – Triest unterwegs, bin den Fränkischen Gebirgsweg gegangen, bin von der Haustüre bis nach Santiago de Compostela gepilgert und habe zahlreiche Tages- und Mehrtageswanderungen absolviert.

Eine leichte Ausrüstung trägt zum Gelingen einer Wanderung bei. Wenn Du Deinen Rucksack nach dem Motto „Weniger ist mehr“ packst, profitierst von mehreren Vorteilen:

  • Größerer Aktionsradius. Du verbrauchst für die gleiche Strecke weniger Energie. Als Faustregel gilt: Für jedes Kilogramm, das zuhause bleibt, gewinnt man einen Kilometer Wegstrecke. Du kommst also schneller voran, bist eher am Ziel oder kannst längere Etappen wandern und Abstecher machen.
  • Mehr Freude am Draußensein. Es wandert sich viel angenehmer, wenn keine schwere Last auf Rücken und Gemüt drücken. Im Mittelpunkt stehen das Naturerlebnis und die Outdoor-Aktivität.
  • Gesünder wandern. Schulter, Rücken, Knie und Füße werden deutlich weniger belastet. Das verringert das Risiko, Belastungsschmerzen zu bekommen, sich zu verletzten oder gar den Bewegungsapparat dauerhaft zu schädigen.
  • Mehr Sicherheit. Du hast vor allem bei steilen Abstiegen, an ausgesetzten Stellen und bei Kletterpassagen weniger Probleme. Ein leichter, richtig gepackter Rucksack mit geringem Volumen senkt die Gefahr umzuknicken, zu stolpern und zu stürzen.
  • Besser organisiert sein. Es fällt Dir leicht die Übersicht über Deine Ausrüstung zu behalten. Das ständige Kramen und Umpacken gehört der Vergangenheit an.
  • Einstieg in die wunderbare Welt des Minimalismus. Der Rucksack kann als Symbol für das Leben gesehen werden. Je weniger Ballast Du beim Wandern und im Leben mitschleppst, desto mehr wirst Du die Tour und Dein Leben genießen können.

Die folgenden Tipps und Tricks helfen Dir dabei, Deine Ausrüstung und das Gewicht Deines Rucksacks zu reduzieren. Ich gehe nicht auf spezielle Produkte oder Marken ein, sondern gebe allgemeine Ratschläge. Sie können also gleichermaßen für Fernwanderungen, Pilgerreisen, Trekkingtouren, Tageswanderungen und Rucksackreisen umgesetzt werden.

1. Nimm so viel mit wie nötig und so wenig wie möglich

Diese Grundregel ist einfach. Sie umzusetzen, also nur das mitzunehmen, was man wirklich (ge)braucht, ist aber nicht so einfach. Du musst Dein Reiseziel, Deine Ausrüstung und Dich selbst gut kennen. Dafür ist eine detaillierte Planung und auch Erfahrung nötig. Mit der Zeit wirst Du wissen, was Du für welche Tour einpacken musst. Verzichte auf Bespaßungen wie den Urlaubskrimi oder den Knopf im Ohr. Wichtig ist, für Notfallsituationen gewappnet zu sein und einen zuverlässigen Wetterschutz zu haben. Deine Ausrüstung sollte sich schon bewährt haben (zumindest auf mehreren Tageswanderungen mit vollem Gepäck). Dazu zählen die Wanderschuhe, der Wetterschutz, ggf. das Zelt und der Kocher, das Erste-Hilfe-Set sowie die Orientierung mit einer sinnvollen Kombination aus Wanderführer, topografischen Karten, Kompass, GPS-Gerät und Smartphone. Als Planungsbasis empfehle ich eine Packliste aus dem Netz heranzuziehen (ich habe z. B. eine für die Alpenüberquerung und eine für den Jakobsweg veröffentlicht). Die überträgst Du am besten in eine Tabellenkalkulation (geht auch auf Papier) und passt Du für Dein Vorhaben an. Ich füge in meiner Tabelle noch die Spalten „Kategorie“, „Gewicht in Gramm“, „lebensnotwendig“ und „Bemerkungen“ hinzu. Das hilft, die Übersicht zu behalten, das Gesamtgewicht und das Gewicht der einzelnen Kategorien zu berechnen sowie nach der Rückkehr Notizen zu machen, was sich bewährt hat, was gefehlt hat, was nicht verwendet wurde und was von dem Proviant, dem Brennstoff, der Outdoor-Seife und anderen Artikeln wieder nach Hause gebracht wurde. Diese Erkenntnisse verwende ich dann zur Optimierung der Ausrüstung für kommende Unternehmungen.

2. Achte bei neuen Ausrüstungsgegenständen auf Gewicht und Volumen

Schon aus ökologischen und finanziellen Gründen rate ich davon ab, die gesamte Ausrüstung in einem Rutsch auf ultralight umzustellen. Es macht mehr Sinn und Spaß, nach und nach mit Bedacht das zu ersetzen, was untragbar geworden ist. Wenn Du doch einiges neu benötigst oder ersetzen möchtest, dann starte mit den schweren und voluminösen Gegenständen wie Rucksack, Zelt, Schlafsack und Regenjacke. Nie war es leichter, leicht unterwegs zu sein. Immer mehr Hersteller setzen auf den Leichtgewichtstrend. Die Produkte aus diesem Segment findet man vereinzelt in herkömmlichen Outdoorläden, aber vor allem in Ultralight-Trekking-Webshops. Für alle, die sich für das Thema interessieren gibt es ein Forum, ein Buch und Anleitungen für MYOG (Make Your Own Gear). Man sollte aber keine eierlegende Wollmilchsau erwarten. Wer etwa eine ultraleichte atmungsaktive langlebige nachhaltige Regenjacke mit minimalem Packmaß für wenig Geld sucht, kann lange suchen. Du wirst abwägen müssen, welchen Kompromiss Du eingehen möchtest. Gewicht ist nicht alles. Je nach Einsatzzweck ist ein etwas robusteres Produkt einem auf Leichtigkeit getrimmten vorzuziehen.

3. Kaufe einen Leichtgewichtsrucksack, der etwas zu wenig Volumen hat

Mit diesem Trick gewinnst Du gleich dreifach: Ein Rucksack mit geringerem Volumen zwingt Dich, nur das Nötigste mitzunehmen. Er hat darüberhinaus ein geringeres Eigengewicht. Wenn Du Dich zudem für einen Leichtgewichtsrucksack entscheidest, sparst Du nochmal ein paar hundert Gramm, denn diese Modelle sind mit einem einfacheren Tragesystem und mit weniger Schnickschnack ausgestattet. Ich hatte auf meinen letzten Fernwanderungen einen 1,3 kg schweren 32-Liter-Rucksack in Verwendung. Auf meiner Deutschlanddurchquerung werde ich einen Leichtgewichtsrucksack mit fast dem gleichen Volumen wählen, der nur 630 g wiegt. Der erste Eindruck nach ein paar Tagestouren ist überraschend: Der Neue trägt sich bei einem Gewicht von 8 oder 9 kg angenehmer. Erst bei 10 kg oder mehr gewinnt das alte Schwergewicht.

4. Packe mit Hilfe einer digitalen Küchenwaage

Ein T-Shirt kann 80 g oder 200 g wiegen, ein Einmannzelt 700 g oder mehr als das dreifache. Eine digitale Küchenwaage hilft Dir dabei, verschiedene Ausrüstungsoptionen aufs Gramm genau zu vergleichen sowie einen Überblick zu bekommen, was überhaupt wie viel wiegt. Mach Dir bewusst, dass jedes Gramm mehrfach ins Gewicht fällt. Wenn Du weniger mitnimmst, kannst Du einen kleineren Rucksack wählen, der ein geringeres Eigengewicht hat. Weniger Gepäck ermöglicht leichtere Schuhe. Außerdem verbrauchst Du weniger Energie und schwitzt Du nicht so stark. Somit sparst Du beim Proviant und Wasser weiteres Gewicht ein.

5. Keine Angst vor Schere und Messer

Am besten überlegst Du bei jedem Gegenstand, ob Du etwas abschneiden kannst. Ich habe so schon Wanderbücher, Karten, Kosmetikartikel, Kleidungsetikette und mehr gestutzt. Auch die verschiedenen Bänder am Rucksack sind oft zu lang. Kürze sie entsprechend und verschweiße sie dann mit Hilfe eines Feuerzeugs, damit sie nicht ausfransen.

6. Kombiniere Kleidung geschickt und wasche regelmäßig

Ich staune oft, dass viele ihren halben Kleiderschrank im Rucksack mitschleppen. Setze lieber auf leichte Funktionskleidung mit geringem Volumen und trage diese einzeln oder übereinander. Ich habe meist ein T-Shirt und ein Langarmshirt aus Funktionsmaterial, einen dünnen Fleece, einen ultraleichten Windbreaker sowie eine atmungsaktive Regenjacke dabei. Je nach Wind und Wetter trage ich nur eine Schicht oder im Zwiebelprinzip bis zu fünf. Übrigens hat sich noch niemand zu Tode gestunken. Wenn Du mir das nicht glaubst, kann ich Dich trotzdem beruhigen. Mit Wasser und etwas Outdoor-Seife oder Shampoo bekommst Du am Tagesziel die Schmutzwäsche ausreichend sauber. Wenn Du sie gut auswringst und an geeigneter Stelle (warme Stube, Wind, Sonne) aufhängst, ist sie am nächsten Morgen trocken. In vielen Unterkünften kann man auf Nachfrage gegen eine geringe Gebühr die Waschmaschine benutzen.

7. Bevorzuge Ausrüstungsgegenstände mit mehreren Funktionen

Ein Schlauchtuch kann als Halstuch, Schal, Armband, Stirnband, Haarband, Sturmhaube, Kopftuch und Handtuch verwendet werden. Ein Smartphone ist Telefon, Computer, Fotoapparat, Wanderführer, Navi und Kompass in einem. Schweizer Taschenmesser gibt es mit zusätzlichen Funktionen wie Flaschenöffner, Dosenöffner, Korkenzieher, Schere, Pinzette, Säge und Schraubendreher. Sei beim Packen wie auch unterwegs kreativ. Im Notlager habe ich mal einen flauschigen Fleece als Kopfkissen genommen und wunderbar geschlummert, bei Minusgraden haben Socken meine klammen Finger gewärmt und als Couscoussalat-Schüssel, Essnapf, Nottasse, Waschbecken, Aufbewahrungsbox und Schneidebrett nutze ich seit Jahren die gleiche Tupperbox mitsamt Deckel.

8. Halte mit Ziploc-Beutel und Kompressionssäcken Ordnung

Waschbeutel, Hartschalentäschchen, Daypack und Stoffsäcke können sich zu einem Gewicht von bis zu einem Kilogramm summieren. Ich verwende mittlerweile nur noch durchsichtige Ziploc-Beutel und Kompressionssäcke. Die wiegen kaum etwas und schaffen Ordnung und Platz. Wer auf einen Daypack oder Turnbeutel nicht verzichten möchte, findet eine Ultralight-Version mit einem Gewicht von unter 100 g. Pflege- und Hygieneartikel wie Shampoo und Lebensmittel wie Olivenöl in zu großen Mengen oder zu schweren Verpackungen füllst Du am besten in Tütchen und Fläschchen ohne Weichmacher um.

9. Verwende Ausrüstung gemeinsam

Wenn Du zu zweit oder in der Gruppe unterwegs bist, könnt Ihr Euch vieles teilen: Karten, Wanderführer, Kompass, GPS-Gerät, Fotoausrüstung, Smartphone, Taschenmesser, Kocher, Erste-Hilfe-Set, Zahnpasta, Outdoor-Seife usw. Sprecht Euch vorher ab, wer was mitnimmt.

10. Nutze den Synergieeffekt an den Füßen

Hast Du weniger Gepäck dabei, kannst Du leichtere Schuhe tragen. Das lohnt sich richtig. Britische Forscher fanden nämlich im Zuge von Edmund Hillarys Mount-Everest-Expedition heraus, dass das Gewicht am Fuß einem fünffachen Gewicht am Rücken entspricht. Eine Einsparung von einem halben Kilogramm bei einem Paar Schuhe, wirkt sich also aus wie zweieinhalb Kilogramm im Rucksack. Natürlich sollte man trotzdem auf gutes Schuhwerk achten. Wer schnell umknickt, nimmt lieber knöchelhohe.

11. Kenne Deine geplante Strecke möglichst gut

Je genauer Du weißt, was Dich erwartet, desto genauer kannst Du planen, was Du mitnehmen musst, was zu Hause bleibt und was Du unterwegs besorgen kannst. Stelle Dir diese und ähnliche Fragen: Wie lange ist die Strecke? Wie schaut das Höhenprofil aus? Wie schwierig ist das Terrain? Mit welchem Wetter ist zu rechnen? Gibt es Alternativrouten? Wo schlafe ich? Wo kann ich mein Wasser auffüllen? Wie schaut es mit Einkehr- und Einkaufmöglichkeiten aus? In meinem Wanderführer „Alpenüberquerung Salzburg – Triest“ habe ich versucht, all diese Fragen zu beantworten. Für jede Etappe gibt es genaue Angaben über die Weglänge, die Schwierigkeiten, die reine Gehzeit, die Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten sowie Wasserstellen, Supermärkte, Apotheken, Sportgeschäfte, Geldautomaten und Ärzte. Da man nie genau weiß, wie schnell man voran kommt, sollte eine Notration Energie nicht fehlen. Ich habe meist Nüsse und Trockenobst an Bord, gerne auch in Form von selbstgemachten Riegeln.

12. Schicke Ausrüstung vor oder zurück

Die meisten Fernwanderer, die einen der drei zwischen 3500 und 5000 km langen Triple-Crown-Wege Appalachian Trail, Pacific Crest Trail und Continental Divide Trail in den USA gehen, senden sich selbst Pakete mit Verpflegung und Ausrüstung postlagernd zu, die sie dann in Läden und Postämtern am Trail abholen. Das jeweilige Paket wird dann mit geänderten Inhalt zum nächsten Depot oder auch nach Hause geschickt. Diesen Trick kannst Du auch auf kürzeren Touren anwenden. Vor dem Start meiner letztjährigen Fernwanderung von Nürnberg nach Istrien habe ich Freunden bei Salzburg ein Paket mit folgendem Inhalt zukommen lassen: meine Bergstiefel, wärmere Klamotten, den Wanderführer, Wanderkarten, meine Lieblingssonnencreme sowie ein paar weitere Dinge, die ich unterwegs nicht mal eben nachkaufen kann. Dann bin ich leicht und locker von der Haustüre bis nach Salzburg gewandert. Dort haben mir meine Freunde das Paket vorbeigebracht. Nach Überquerung der Alpen ging eine Sendung zurück nach Hause und ich erleichtert dem Mittelmeer und Istrien entgegen.

Bonus: Lass los

Zu viel Kram bereitet Gram – zuhause wie unterwegs. Die Angst, etwas zu vergessen, ist beim Packen schnell für mehrere Kilogramm Gepäck verantwortlich. Entspann Dich! Solange Du das zum Überleben Wichtige dabei hast, kannst Du Dich beruhigt zurücklehnen bzw. weiterspaßieren. Mehr noch: Je besser Du loslässt, desto leichter und freier wirst Du Dich fühlen. Wenn Du Deinen Rucksack kaum mehr spürst, fällt auch all der andere Ballast von Dir ab. Dann kannst Du Dich erfreuen – an Deiner Reise, an Deiner puren Existenz, an großartige Kleinigkeiten wie einer bunten Blumenwiese, dem Duft des Waldes oder einem Regentropfen auf Deiner Nase.

12 Tricks, das Gewicht Deines Rucksacks zu halbieren - Foto: Im Sieben-Seen-Tal in Slowenien auf der Alpenüberquerung Salzburg - Triest (Christof Herrmann, 2017)

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Meine Empfehlungen: Threema statt WhatsApp, sanfter Tourismus, Biojob-Börse, Ben Howard …

Liebe Leserin, lieber Leser,

ehe ich mich in zwei Wochen aufmache, Deutschland der Länge nach zu erwandern, und ich bis Anfang September wenig Zeit zum Bloggen habe, empfehle ich Dir wieder ein paar Texte, Dinge und Gedanken.

Gibt es Leben nach WhatsApp? Ich habe es für Dich ausprobiert und WhatsApp und Facebook Messenger dauerhaft auf dem Handy deinstalliert. Ich kommuniziere nun via Threema, wo Wert auf Sicherheit und Privatsphäre gelegt wird und keine Werbung ablenkt. Zu meiner Freude sind in den letzten Wochen einige meiner Freunde auch dorthin gewechselt oder haben den Messenger zumindest parallel am Laufen. Aus einem Schneeball kann eine Lawine werden. Sei also der Wandel, den Du Dir wünschst.

Apropos Wandel. Die Nachhaltigkeitsbank Triodos erstellt jeden Monat aus einer Auswahl von über 1500 Influencern ein Ranking mit den 100 Personen, die die Nachhaltigkeit in den Sozialen Medien besonders vorantreiben. Keine Ahnung, wie ich es mit Einfach bewusst bis auf Platz 9 dieser Liste geschafft habe. Ich freue mich jedenfalls darüber.

Ein weiterer Grund zur Freude ist, dass sich meine Alpenüberquerung von Salzburg nach Triest etabliert. Der Wanderführer ist gerade in der 2., komplett überarbeiteten und um 16 Seiten erweiterten Auflage erschienen. Es werden sich heuer so viele auf den Weg machen, wie noch nie zuvor (und trotzdem wird man oft einsame Wege und ruhige Hütten vorfinden). Die Facebook-Seite der Alpenüberquerung hat fast 500 Fans. Im aktuellen Bergwelten-Heft ist ein 8-seitiger Artikel zu finden, in dem die beiden Alpenüberquerungen von Salzburg nach Triest und von Wien nach Nizza sowie der E5 von Oberstdorf nach Meran aus der Sicht von drei Fernwanderern vorgestellt werden. Und nun habe ich im Netz auch noch ein gesticktes Abzeichen entdeckt. Das Erkennungszeichen der Salzburg-Triest-Wanderer bleibt aber das rote Bändchen am Rucksack.

Über die Alpen zu wandern, ist gar nichts für Dich? Das genaue Gegenteil ist wohl Urlaub zu Hause! Was dafür spricht und wie es mit den Ferien auf Balkonien klappt, erfährst Du in meinem Artikel für den re:BLOG.

Auch Micha vom Blog Levencia hat sich Gedanken zum (sanften) Tourismus gemacht und kommt zu dem Schluss: „Anscheinend müssen wir unsere Einstellung gemeinsam ändern. Zum Beispiel das Reisen im eigenen Land wieder mehr zu schätzen. Wir könnten häufiger zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren und wenn wir schon fernreisen müssen, wenigstens zu versuchen, dies so weit wie möglich über Schienen und Wasser zu tun, anstatt zu fliegen.“

Am 18. und 19. August 2018 findet in Hamburg zum zweiten Mal die Konferenz für eine bessere Welt statt. Ilona und Marek laden Idealisten, Querdenker und alle anderen zum Netzwerken, Diskutieren, Lernen und Experimentieren ein.

Umfragen nach ist mindestens die Hälfte der Deutschen mit dem Job unzufrieden. Ich behaupte ganz frech, dass in der Biobranche die Zufriedenheit deutlich höher ist. Meine regelmäßigen Besuche im Bioladen und in Biolokalen bestätigen diese These. In der Biobranche decken sich offensichtlich die persönlichen Werte der Arbeitnehmer mit denen des Unternehmens. Dadurch ist das Betriebsklima deutlich besser und die Bezahlung fällt oft nicht schlechter aus als in anderen Branchen. Die Biojob-Börse bringt die Interessenten zusammen. Arbeitgeber präsentieren sich und ihre freien Stellen, Bewerber können nach ihren Traumjob suchen.

Zum Abschluss empfehle ich Dir den außergewöhnlichen UK-Singer-Songwriter Ben Howard, dessen drittes Album „Noonday Dream“ seit Anfang Juni bei mir rauf und runter läuft. Gleich der erste Song „Nica Libres At Dusk“ gibt die Richtung vor: Indie Folk, atmosphärische Sounds und Samples und eine Menge Melancholie.

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit!

Ich freue mich, wenn Du auch meine Empfehlungen der letzten vier Quartale anschaust.

Einfach bewusste Grüße

Christof

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"Alpenüberquerung Salzburg - Triest" von Christof Herrmann (Bergverlag Rother, 2016)

„Grandiose Tour“ (Schöne Bergtouren)

Die neue Route kommt gut an

Als im Mai 2016 mein Wanderführer „Alpenüberquerung Salzburg – Triest“ herauskam, war ich schon ein wenig nervös. Drei Touren über die Alpen bis an die Adria, viel Herzblut, Zeit und Geld steckten zwischen den beiden Buchdeckeln. Trotzdem war nicht abzusehen, wie die neue Route und das Buch aufgenommen werden würden.

Zum Glück war die Resonanz in den letzten beiden Jahren äußerst positiv. Mein Wanderführer wurde in der Presse gelobt und bekam auf Amazon ausschließlich 5-Sterne-Kundenrezensionen. In den Sommermonaten machte sich fast jeden Tag jemand auf den Weg. Viele berichteten mir begeistert von ihren Erlebnissen zwischen dem Salzburger Kurpark und der Piazza dell’Unità d’Italia in Triest. Manch einer schickte sogar Fotos von der Strecke.

Was in der 2. Auflage von „Alpenüberquerung Salzburg – Triest“ neu ist

Nun liegt die zweite Auflage meines Wanderführers im Bergverlag Rother vor. Dafür habe ich die Tour ein viertes Mal gemacht, die Route noch etwas optimiert und jede Zeile überarbeitet.

Das Buch wurde um 16 Seiten erweitert und ist 200 Seiten dick. In der Einleitung sind z. B. die Abschnitte „Wie man volle Hütten vermeidet“ und „Alpenüberquerung mit Hund“ sowie Infos zur täglichen Abschlussfeier in Triest neu hinzugekommen. Im Hauptteil finden sich nun vier zusätzliche Varianten-Etappen (insgesamt also acht). Somit können die schwierigen Etappen vermieden werden, wenn das Wetter nicht mitspielt oder man sie sich nicht zutraut.

Das Inhaltsverzeichnis des Wanderführers "Alpenüberquerung Salzburg - Triest".

Das Inhaltsverzeichnis meines Wanderführers (zum Vergrößern auf das Bild klicken).

3 Nationalpark, 4 Länder, 28 Etappen, 500 km

Die Alpenüberquerung Salzburg – Triest führt in 28 Etappen und 500 km zum einen durch drei berühmte Nationalparks – den Nationalpark Berchtesgaden in Deutschland, den Nationalpark Hohe Tauern in Österreich und den Triglav-Nationalpark im slowenischen Teil der Julischen Alpen –, zum anderen durch wenig begangene, aber genauso grandiose Berglandschaften wie die Salzburger Schieferalpen, den Sadnig-Höhenweg und die Kreuzeckgruppe.

Nach 23 Tagen ist auf dem letzten Alpenpass am Horizont das Mittelmeer auszumachen. Wenn das nicht motiviert, bis zum Ziel durchzuhalten. Es geht durch ein bewaldetes Mittelgebirge, durch das Weinbaugebiet Collio und durch den Karst bis an die Adria. Von da sind es nach Triest nur ein paar Stunden oberhalb der Steilküste. Das Finale Grande der Fernwanderung ist die abends festlich beleuchtete Piazza dell’Unità d’Italia.

Der Wanderführer "Alpenüberquerung Salzburg - Triest" hat eine 43 Seiten lange Einleitung.

In der Einleitung bis Seite 43 erfährt der Leser das Wichtigste über die Anforderungen, Ausrüstung, Verpflegung, Übernachtung und vieles mehr (zum Vergrößern auf das Bild klicken).

Neugierde, Planung, Ausführung

Mit meinem Wanderführer möchte ich den Leser oder die Leserin auf die Alpenüberquerung neugierig machen, bei der Planung unterstützen sowie sicher durchs Hochgebirge bis ans Meer führen.

In der Einleitung informieren die Etappenübersicht und die Abschnitte über die allgemeinen Anforderungen, die Gefahren und das Wetter, ob die komplette Hauptroute, nur Abschnitte oder die Route mit den einfacheren Varianten-Etappen in Frage kommen. Für Alleinwanderer dürfte der Infokasten „Gemeinsam starten, rotes Band als Erkennungszeichen und Abschlussfeier in Triest“ interessant sein. Darüberhinaus habe ich in der Einleitung alles Wissenswerte über die Ausrüstung (inkl. einer Packliste), die Wanderzeit, die Unterkünfte und Verpflegung unterwegs, die Kosten und das Kartenmaterial aufgeführt.

Die ersten beiden Seiten zur 6. Etappe im Wanderführer "Alpenüberquerung Salzburg - Triest".

Zu jeder der 28 Etappen und 8 Varianten-Etappen gibt es ein paar einleitende Worte, eine Kurzinfo, eine Wegbeschreibungen, ein Wanderkärtchen und einen GPS-Track (zum Vergrößern auf das Bild klicken).

Gebündelte Informationen zu den 28 Etappen und 8 Varianten-Etappen

Ab Seite 44 finden sich die detaillierten Beschreibungen zu den 28 Etappen und 8 Varianten-Etappen. Bei jeder Etappe sind im Tourenkopf die reine Gehzeit sowie die Höhenmeter im Aufstieg und im Abstieg angegeben. Die Kurzcharakteristik beschreibt die Höhepunkte des Tages. In den anschließenden Kurzinfos habe ich die Entfernung in Kilometern, die Unterkünfte, Einkehrmöglichkeiten, Wasserstellen, Supermärkte, Apotheken, Sportgeschäfte und EC-Automaten am Weg, die Anforderungen und die Fremdenverkehrsämter aufgelistet.

Danach folgt die ausführliche Wegbeschreibung. Kästen mit Hintergrundinformationen zu Orten und Sehenswürdigkeiten sind gelb hinterlegt. Bestandteil einer jeden Etappe ist auch ein Höhenprofil mit Kilometerangaben, Gehzeiten und Wegpunkten sowie ein Kärtchen im Maßstab 1:75.000 mit dem Tourenverlauf zur schnellen Orientierung.

Zu dem Wanderführer „Alpenüberquerung Salzburg – Triest“ steht auf der Internetseite des Bergverlag Rother die komplette Route als GPS-Daten zum kostenlosen Download bereit.

Höhenprofile, zahlreiche Fotos und insgesamt über 30 gelb hinterlegte Infokästen dürfen im Wanderführer "Alpenüberquerung Salzburg - Triest" auch nicht fehlen.

Höhenprofile, zahlreiche Fotos und insgesamt über 30 gelb hinterlegte Infokästen dürfen auch nicht fehlen (zum Vergrößern auf das Bild klicken).

Die Fakten zur 2. Auflage von „Alpenüberquerung Salzburg – Triest“

Hier die wichtigsten Daten zu meinem Wanderführer:

  • erschienen im Bergverlag Rother
  • 2., überarbeitete und erweiterte Auflage 2018
  • 200 Seiten mit 122 Farbfotos
  • 36 Wanderkärtchen im Maßstab 1:75.000 und 36 Höhenprofile (zu 28 Etappen und 8 Varianten-Etappen)
  • im handlichen Format 11,5 cm x 16,5 cm
  • inkl. GPS-Tracks zum Download
  • ISBN 9783763344949
  • 14,90 Euro (Deutschland), 15,40 Euro (Österreich), 19,90 SFr (Schweiz)

Weitere Infos, Bezugsquellen und Pressestimmen findest Du auf meiner Bücherseite. Bei Amazon gibt es eine Vorschau von 42 Seiten, bei Google Books eine Vorschau von 39 Seiten. Die wichtigsten Fragen zur Alpenüberquerung Salzburg – Triest habe ich in den FAQ beantwortet. Dort kannst Du Dich auch in die unverbindliche Teilnehmerliste eintragen. Weitere Artikel sind auf der Themenseite, andere Salzburg-Triest-Wanderer auf der Facebook-Seite zu finden.

Die beiden letzten Seiten der 28. Etappe im Wanderführer "Alpenüberquerung Salzburg - Triest "

Die beiden letzten Seiten der 28. Etappe im Wanderführer „Alpenüberquerung Salzburg – Triest“ (zum Vergrößern auf das Bild klicken).

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Fotoimpressionen: Wien sehen und sterben

Mir Erstaunen habe ich festgestellt, dass meine letzte richtige Städtereise 15 Jahre her ist. Natürlich bin ich auf meiner Radweltreise 2006/2007 durch zahlreiche Städte gekommen. Und auch auf dem Jakobsweg Nürnberg – Finisterre, der Alpenüberquerung Salzburg – Triest und dem Traumpfad München – Venedig lagen Städte auf meiner Wanderroute. Doch da standen stets das Fahrradfahren, das Wandern und das Naturerlebnis im Vordergrund.

So kam es, dass ich über Pfingsten mit meiner Freundin ein paar Tage in Wien verbracht habe. Die Stadt ist die zweitgrößte im deutschsprachigen Raum. Es gibt also unglaublich viel zu entdecken – gerade abseits von Stephansdom, Prater, Hundertwasserhaus und Schloss Schönbrunn. Dabei ist Wien nie ätzend oder anstrengend, sondern bietet alles, was ich mir erhofft habe: Gemütlichkeit und Herzlichkeit, Geschichte und Geschichten sowie viel Grün in den Parks und auf meinem Teller. Mein Resümee: Wien sehen und sterben.

Wien ist eine Großstadt mit Herz – das zeigen schon die Ampeln.

Das Historische Zentrum hat sich herausgeputzt, wie hier im MuseumsQuartier …

… außerhalb der UNESCO-Welterbestätten gibt es aber noch viel Shabby Chic zu entdecken.

Die Gegend um den Yppenplatz und den Brunnenmarkt ist ein besonders buntes Viertel …

… in dem auch Pflanzenfresser glücklich werden …

… und Urban Gardening en miniature betrieben wird.

Da gehts hoch (her).

Im Volksgarten blühen die Rosen.

Veganista stellt das vermutlich beste und nachhaltigste Eis Wiens her.

Spiegelbild.

Die Station Karlsplatz der ehemaligen Wiener Stadtbahn ist ein Jugendstil-Juwel.

Zwischen Arbeit und Freizeit liegt der Donaukanal.

Hier entsteht Wein.

Wer weiß, wie dieses Kaffeehaus heißt, das Franz Kafka, Robert Musil und Stefan Zweig häufig besucht haben?

Baum im Zen-trum.

Auf dem Zentralfriedhof liegen die viel besuchten Grabmäler von Beethoven, Johannes Brahms, Falco, Udo Jürgens und anderen prominenten Persönlichkeiten. Zum Zentralfriedhof gehören auch mehrere konfessionelle Abteilungen, darunter der dicht bewachsene, alte jüdische Friedhof.

Am heutigen Judenplatz erfolgte ab etwa 1250 die Besiedelung der Wiener Judenstadt.

Gleich um die Ecke bekommt man seit 2012 in der Simply Raw Bakery …

… rohvegane, glutenfreie und zuckerfreie Köstlichkeiten in Bioqualität.

Schloss Belvedere ist fest in asiatischer Hand …

… da verdrücken wir uns lieber in das Alpinum nebenan …

… wo wir den Urlaub ausklingen lassen.

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Der beste Finanztipp, den Du bekommen kannst

Der beste Finanztipp, den Du bekommen kannst

Geld und Schulden zählen zu den Hauptgründen, warum wir das beibehalten, was wir nicht mögen, und nicht das tut, von dem wir träumen. Das persönliche Umfeld, die Werbung und die Medien reden uns ein, dass wir nur dann dazu gehören, wenn wir viel ausgeben und viel besitzen. Es ist heutzutage einfach, von Monatsgehalt zu Monatsgehalt oder gleich auf Pump zu leben. Kreditkartenzahlungen werden erst nach Wochen abgebucht, das Girokonto hat einen Dispo, immer mehr Produkte werden mit einer 0-Prozent-Finanzierung angeboten und einen Kredit gibt es längst ohne Schufa-Auskunft.

Solch ein Lifestyle kann Gefühle wie Stress, Angst, Frust und Hilflosigkeit auslösen. Ist man denen auf Dauer ausgesetzt, hat das fast immer negativen Einfluss auf die körperliche und seelische Gesundheit.

Es gibt einen Weg aus diesem Teufelskreis. Dieser Weg ist nach meiner Erfahrung der beste Finanztipp, den man bekommen kann (und zugleich eine Lebensweisheit):

Lebe unter Deinen Verhältnissen!

Das bedeutet nichts anderes, als weniger Geld auszugeben als einzunehmen.

Es stehen Dir dafür zwei Stellschrauben zur Verfügung. Entweder Du verdienst mehr oder Du gibst weniger aus. Ich empfehle, sich darauf konzentrieren, weniger zu konsumieren. Ein höheres Gehalt bedeutet nämlich meist mehr Arbeit und Stress. Außerdem führt es nur selten zu einer höheren Sparquote.

Wenn Du unter Deinen Verhältnissen lebst, also weniger ausgibst als Du einnimmst, wirst Du davon profitieren. Du wirst finanzielle und persönliche Freiheit erlangen. Es werden Dir mehr Möglichkeiten offen stehen. Du wirst Dich selbstbewusster, ausgeglichener und zufriedener fühlen.

Selbst wenn Du nur 50 Euro pro Monat zurücklegst, bist Du früher oder später schuldenfrei und baust Du Dir ein finanzielles Polster auf. Betrachte den monatlichen Betrag nicht als Sparen, sondern als Investition in Dich und Dein zukünftiges Ich. Finde Deinen Mix aus Tagesgeld, Festgeld, Aktienfonds und anderen Anlageformen, die zu Dir und Deiner Lebenssituation passt.

Seit ich denken kann, lebe ich unter meinen Verhältnissen. So war es mir möglich, Träume zu verwirklichen. Als Schüler konnte ich eine hochwertige HiFi-Anlage kaufen. Als Student bin ich jeden Sommer wochenlang mit dem InterRail-Ticket durch Europa gereist. Mit Mitte 30 bin ich eineinhalb Jahre um die Welt geradelt. Vor fünf Jahren habe ich meinen Beruf gekündigt, um meiner Berufung als freier Autor zu folgen. Seitdem war ich zusammengerechnet über 50 Wochen auf Fernwanderungen unterwegs. Und diesen Sommer werde ich zweieinhalb Monate durch Deutschland gehen.

Natürlich gibt es Umstände, in denen man für eine gewisse Zeit mehr ausgibt, als man einnimmt. Das ist meist der Fall, wenn man kein oder nur ein geringes Gehalt bezieht, etwa weil man noch in der Ausbildung ist, wie ich mit Mitte 30 freiwillig eine längere Auszeit nimmt, sich selbstständig macht oder aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten muss. Solche Phasen sind mit Ersparnissen viel einfacher zu überstehen oder gar erst möglich. Um sich so etwas im doppelten Sinne leisten zu können, sollte man also bereits unter den Verhältnissen gelebt haben.

Nun fragst Du Dich vielleicht, ob ein Kauf auf Kredit nicht zumindest bei einer eigenen Immobilie Sinn macht. Das sollte man sich gut überlegen. Für mich kann ich mir das nicht vorstellen. Ich bin in einem Haus aufgewachsen, das viele Jahre abbezahlt werden musste, und habe einige Freunde, die es nun genauso machen. Ich kenne also die Einschränkungen sehr gut. Vielen ist nicht bewusst, worauf sie sich da einlassen und welche Dauerlast die Schulden bedeuten. Wer sich ehrlich damit auseinander, wird herausfinden, ob die eigenen vier Wände wirklich ein Lebenstraum und kein Hirngespinst sind.

Wie man konkret unter seinen Verhältnissen lebt, soll nicht Inhalt dieses Artikels sein. Aber natürlich ist der Minimalismus ein wesentlicher Bestandteil auf dem Weg in die persönliche und finanzielle Freiheit. Minimalismus bedeutet ja auch, nur Geld für Dinge auszugeben, die man wirklich (ge)braucht und das Leben erleichtern oder bereichern.

Somit lautet der erste meiner mittlerweile 100 Minimalismus-Tipps auch wie folgt: „Lebe unter Deinen Verhältnissen, innerhalb Deiner Möglichkeiten und für Deine Träume.“

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