Die Obstregion “Forchheim – Fränkische Schweiz” ist das größte geschlossene Anbaugebiet für Süßkirschen in Deutschland. Über 200.000 Kirschbäume verwandeln die Landschaft ab etwa Mitte April in ein weißes Blütenmeer. Besonders viele stehen in den Streuobstwiesen und Kirschgärten rund um das Walberla, dem markanten und bekannten Tafelberg östlich von Forchheim. Die offizielle Bezeichnung des Massivs ist Ehrenbürg. Die Ehrenbürg besteht aus dem 532 m hohen Rodenstein und dem 514 m hohen Walberla.

Als Stephi und ich die letzten Tage Besuch von unseren Freunden Verena und Andi aus der Steiermark bekamen, mussten wir natürlich eine Kirschblütenwanderung in der Fränkischen Schweiz machen. Wir wählten folgende etwa 27 km lange Route, auf der auch mehrere Brauereien, Bierkeller und Einkehrmöglichkeiten liegen: Bahnhof Pretzfeld – Wannbach – Hetzelsdorf – Kapelle St. Moritz – Leutenbach – Rodenstein – Walberla – Lindenkeller – Kirchehrenbach – Bahnhof Pretzfeld.

Eine 21 km lange Variante mit Rückfahrt ab dem Bahnhof Wiesenthau habe ich auf GPSies hochgeladen. Du kannst Dir dort die Strecke auf einer Karte und das Höhenprofil anschauen und den GPS-Track herunterladen.

Auch in meinen Büchern Biergartenwanderungen Franken und Biergartenwanderungen Fränkische Schweiz finden sich Touren durch das Kirschanbaugebiet.

Kirschblütenwanderung zum Walberla: Bis Wannbach folgen wir dem Pretzfelder Kirschenweg.

Bis Wannbach folgen wir dem Pretzfelder Kirschenweg.

Kirschblütenwanderung zum Walberla: Im Wald oberhalb von Pretzfeld kommt man am Jüdischen Friedhof vorbei.

Im Wald oberhalb von Pretzfeld kommt man am Jüdischen Friedhof aus dem 16. oder 17. Jahrhundert vorbei.

Kirschblütenwanderung zum Walberla: In der Obstregion "Forchheim - Fränkische Schweiz" gibt es 200.000 Süßkirschenbäume …

In der Obstregion “Forchheim – Fränkische Schweiz” gibt es 200.000 Süßkirschenbäume …

Kirschblütenwanderung zum Walberla: … Wie viele Blüten das wohl ergeben? …

… Wie viele Blüten das wohl ergeben? …

Kirschblütenwanderung zum Walberla: … Ne Menge!

… Ne Menge!

Kirschblütenwanderung zum Walberla: Zwischen Streuobstwiesen und Kirschgärten wandern wir immer wieder durch schönen Wald.

Zwischen Streuobstwiesen und Kirschgärten wandern wir immer wieder durch schönen Wald.

Kirschblütenwanderung zum Walberla: Am Moritzbach rauscht das Wasser durch bemooste Rohre.

Am Moritzbach rauscht das Wasser durch bemooste Rohre.

Kirschblütenwanderung: Beim Picknicken blicken wir auf den Rodenstein und das Walberla.

Beim Picknicken blicken wir auf den Rodenstein und das Walberla.

Kirschblütenwanderung: Das 513,9 m hohe Walberla mit der 1697 erbauten Walburgis-Kapelle.

Das 513,9 m hohe Walberla mit der 1697 erbauten Walburgis-Kapelle.

Kirschblütenwanderung zum Walberla: Da lässt es sich aushalten.

Da lässt es sich aushalten.

Kirschblütenwanderung zum Walberla: Kirschblüte in voller Pracht.

Kirschblüte in voller Pracht.

Kirschblütenwanderung zum Walberla: Auf dem Lindenkeller bei Wiesenthau …

Auf dem Lindenkeller bei Wiesenthau …

Kirschblütenwanderung zum Walberla: … gehen das Bier und der Wandertag zur Neige.

… gehen das Bier und der Wandertag zur Neige.

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Spinat-Kichererbsen-Curry

Spinat-Kichererbsen-CurryVegan, vollwertig, exotisch – Zeit: 30 Min. – Schwierigkeit: leicht

Zugegeben, mein Spinat-Kichererbsen-Curry ist kein traditionelles indisches Gericht. Ich verwende dafür Currypulver, das auf die britische Kolonialzeit im 18. Jahrhundert zurückgeht und den indischen Masalas nachempfunden ist. In Indien ist Currypulver aber kaum bekannt. Wer es authentischer mag, nimmt stattdessen zum Beispiel das auch bei uns erhältliche Garam Masala oder stellt die Gewürzmischung selbst her.

Ungeachtet dessen schmeckt das Spinat-Kichererbsen-Curry zum Reinsetzen gut. Es ist ganz einfach zuzubereiten und eignet sich sogar für die Kochgruppe auf der Arbeit, wenn man zu Kichererbsen aus der Dose greift.

Die besten Ergebnisse erzielt Du mit frischem Blattspinat, getrockneten Kichererbsen, die über Nacht eingeweicht und dann gekocht werden, Kokosmilch ohne Zusatzstoffe und einem hochwertigen Currypulver (Stephi und ich verwenden zurzeit welche von Herbaria und Schuhbeck).

Frühlings- und Sommerspinat gibt es von März bis Mai im regionalen und saisonalen Anbau, Herbst- und Winterspinat von September bis November.

Für 2 Portionen als Hauptgericht:

  • 125 g getrocknete Kichererbsen (oder 1 Dose Kichererbsen mit 265 g Abtropfgewicht)
  • 600 g Blattspinat (oder 400 g Tiefkühlspinat)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chilischote
  • 1 EL frisch geriebener Ingwer
  • 2 EL Kokosfett oder anderes Pflanzenöl
  • 1 bis 1,5 EL Currypulver (oder Garam Masala)
  • 200 ml Kokosmilch
  • Salz
  • evtl. etwas Wasser

Frischer Blattspinat ist eine der Hauptzutaten meines Spinat-Kichererbsen-Currys

  1. Kichererbsen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Anderntags die Kichererbsen in einem Sieb abtropfen lassen, in kochendes Wasser geben, nach Packungsangabe rund eine Stunde weich garen und danach abgießen. Kichererbsen aus der Dose sind bereits verzehrfertig und werden nur in einem Sieb mit kaltem Wasser gewaschen.
  2. Frischen Spinat waschen, putzen und in Streifen schneiden. Tiefkühlspinat nach Packungsanleitung zubereiten.
  3. Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln.
  4. Chilischote waschen und in feine Ringe oder Stücke schneiden.
  5. Ingwer schälen und reiben.
  6. Öl in einer Pfanne oder einem großen Topf erhitzen.
  7. Zwiebel und Chilischote darin bei mittlerer Hitze andünsten.
  8. Knoblauch, Ingwer und Currypulver zufügen und kurz mitdünsten.
  9. Kokosmilch, Kichererbsen, Spinat und etwas Salz hinzugeben. Damit die Sauce bindet, kannst man ein paar Kichererbsen zerdrücken.
  10. Ein paar Minuten köcheln lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Falls nötig, noch etwas Wasser hinzufügen.
  11. Abschmecken und servieren.

Dazu passt Basmatireis, Vollkornreis oder selbstgemachtes indisches Fladenbrot wie Chapati oder Puri.

Tipp:

  • Wie bei den meisten meiner Rezepte kannst Du auch die Zutaten für das Spinat-Kichererbsen-Curry variieren. Ich empfehle Tomaten, Möhren, etwas Tomatenmark, frische Kräuter wie Koriander oder einen Schuss Limettensaft.

Rasawath aharak!

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Gelesen im März: Etwas mehr Hirn bitte, Franz Kafka, Trekking für alle …Ich arbeite seit gut zwei Wochen am Manuskript meines vierten Wanderführers. Dafür muss ich viel in Lexika recherchieren, im Internet surfen, Wanderkarten studieren und natürlich schreiben. Die Lust am Lesen von Büchern ist mir trotzdem nicht vergangen. So sind auch im März wieder einige Reviews zusammengekommen. Ich kann alle vier Bücher empfehlen, denn sie haben mein Leben auf unterschiedliche Weise bereichert. Mein Buch des Monats ist “Etwas mehr Hirn, bitte” von Gerald Hüther.

Fach- und Sachliteratur

  1. Etwas mehr Hirn, bitte von Gerald Hüther (Erscheinungsjahr: 2015, meine Bewertung: 5 von 5 Sternen)
    Gerald Hüther ist Professor für Neurobiologe an der Universität Göttingen und einer der bekanntesten deutschen Hirnforscher. In seinem neuen Buch “Etwas mehr Hirn, bitte” zeigt er, wie wir (wieder) eine Kultur des Miteinanders, des Respekts und der Vielfalt entwickeln können. Anstelle anzunehmen, dass wir uns nur auf Kosten anderer durchsetzen können, sollten wir die Lust am eigenen Denken und die Freude am gemeinsamen Gestalten entdecken. Auf sympathische Art und für einen Wissenschaftler überraschend verständliche Weise erklärt Hüther, dass Wettbewerb und Konkurrenz meist nur zu Spezialisierung führt. Unser Hirn und damit wir selbst haben aber viel mehr Potential. Neue Ideen können wir nur im vertrauensvollen Zusammenleben und im Austausch umsetzen. Das scheint der Schlüssel für eine hoffnungsvollere Zukunft zu sein, in der wir endlich die Nach-uns-die-Sintflut-Mentalität ablegen und Probleme wie Umweltverschmutzung, Welthunger, soziale Ungleichheit und Massentierhaltung wirklich angehen.
  2. Wander- und Hüttenurlaub. Trekking für ALLE in Bayern, Österreich und Südtirol von Birgit Eder (2014, 4,5 Sterne)
    Gibt es etwas Schöneres und Entschleunigenderes als ein paar Tage mit wenig Gepäck von Hütte zu Hütte durch die Alpen zu gehen? Ich glaube nicht! Die Wanderführerin und Autorin Birgit Eder scheint ganz meiner Meinung zu sein. Sie stellt auf 296 Seiten im wandertauglichen Format 32 Touren mit einer Länge zwischen zwei und acht Etappen vor. Die Hervorhebung “für ALLE” im Buchtitel bedeutet, dass die Vorschläge kinder- und familientauglich sind und oft knieschonende Varianten beschrieben werden. Das Wandergebiet reicht von den bayerischen Voralpen bis nach Südtirol und von Vorarlberg bis in die Steiermark. Neben mir bekannten Zielen wie die Drei Zinnen, das Karwendel und die Hohen Tauern gibt es reichlich Neues zu entdecken. So stehen nun die Kärntner Nockberge und die Lienzer Dolomiten auf meiner Wunschliste.

Belletristik

  1. Die Verwandlung von Franz Kafka (1915, 4,5 Sterne)
    Über wenig andere Erzählungen der Literaturgeschichte gibt es so viele Interpretationen wie von Franz Kafkas “Die Verwandlung”. Lässt man diese außen vor, ist die Geschichte von Gregor Samsa, der eines Morgens als riesiges Ungeziefer erwacht, immer noch ein Glanzstück voll Spannung und Surrealität.
  2. Sie nahmen mir die Mutter und gaben mir ein Gewehr – Mein Leben als Kindersoldatin von China Keitetsi (2002, 4 Sterne)
    China war acht Jahre alt, als sie von der Nationalen Widerstandsarmee in ihrer Heimat Uganda rekrutiert wurde. Einen Monat später musste sie an ersten Kampfhandlungen teilnehmen. Nach über zehn Jahren Krieg und Missbrauch gelingt ihr endlich die Flucht. Wie schwer muss China Keitetsi heute noch traumatisiert sein. Über die Zeit, in der sie mehrere Monate an einem unbekannten Ort gefangen gehalten und gefoltert wurde, schreibt sie nur einen einzigen Satz. Mehr Kraft hat sie (noch) nicht. “Aber irgendetwas in mir wollte leben. Was diesen Lebensfunken oder Selbsterhaltungstrieb nährte, war mir allerdings ein Rätsel”, heißt es an anderer Stelle. “Sie nahmen mir die Mutter und gaben mir ein Gewehr” gibt den über 300.000 wehrlosen Kindern eine Stimme, die derzeit aktiv in Kampfhandlungen beteiligt sind.

Wirst Du Dir “Etwas mehr Hirn, bitte” oder eines der anderen Bücher besorgen? Hast Du einen Lesetipp für mich und meine Leser? Ich freue mich über Deinen Kommentar!

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Robin Pratap von ASANAYOGA

“Ich möchte mich auf das Wesentliche konzentrieren. Also ein gesundes, glückliches und bewusstes Leben führen”, nahm sich Robin Pratap nach nur drei Jahren Konzern-Job vor. Um diesen Wunsch zu verwirklichen, gründete er mit Pascal Klein im Herbst 2013 ASANAYOGA.DE. Die Erfolge können sich sehen lassen: Der Webshop läuft gut, der Blog hat über 70.000 Leser im Monat und hinzu kommt die größte und aktivste deutschsprachige Yoga-Facebook-Community.

Christof Herrmann: Robin, Du sagst, dass Du Dich auf das Wesentliche konzentrieren möchtest. Was ist das Wesentliche am Yoga?

Robin Pratap: Ich habe noch keine andere Möglichkeit entdeckt, die in dem Maße positiv auf Körper, Geist und Nerven wirkt wie Yoga. Es hilft dir dabei, dich von der Arbeit zu erholen und den stressigen Alltag zu entschleunigen. Jeder, der eine Weile Yoga macht, merkt bald, wie gut die Praxis der Gesundheit tut – sowohl der körperlichen als auch der psychischen. Du verbesserst dein Körperbewusstsein und kannst loslassen von den alltäglichen Aufgaben und Sorgen. Du erdest dich und verbindest dich mit dem “Ursprünglichen” in deinem Inneren, dem Wesentlichen eben. Dabei meine ich nicht nur die Asanas, also die klassischen Yogaübungen, sondern das ganzheitliche Yoga, welches Meditation, Atemtechniken und vielleicht sogar das Rezitieren von Mantras mit einbezieht.

Christof Herrmann: Wie kam es, dass innerhalb von 50 Jahren aus dem traditionellen indischen Yoga mit seinen Gurus und Doktrinen ein moderner westlicher Yoga entstand, den in Deutschland etwa rund drei Millionen Menschen praktizieren?

Robin Pratap: Es gab eine Reihe von westlichen Menschen, also aus den USA und Europa, die nach Indien gereist sind, dort die uralte Praxis des Yoga bei namhaften Yogis lernten und diese dann in unsere Kultur brachten. Viele Stile sind entstanden, indem Yoga an die Bedürfnisse und Fähigkeiten in unseren Kreisen angepasst wurde. Auch gab es schon relativ früh eine Menge prominente Leute, die auf Yoga schwören und durch Bilder und Gespräche unter ihre Fans trugen, die das dann ausprobiert und wieder weitergetragen haben. Ich denke, ein wesentlicher Aspekt für die Erfolgsgeschichte von Yoga ist die Gesundheit, die immer mehr im Mittelpunkt unserer westlichen Gesellschaft steht. Die sich zunehmend schneller werdende Welt weckt bei vielen den tiefen Wunsch nach Entschleunigung und der Konzentration auf sich selbst. Yoga ist der perfekte Weg, um innerlich und äußerlich wieder fit und robust zu werden.

Christof Herrmann: Wäre ich Single, würde ich mich ratzfatz in einem Yogakurs anmelden. 80 Prozent derer, die Yoga machen, sind Frauen!

Robin Pratap: Einige Statistiken gehen sogar von einem Anteil von 90 Prozent aus! Aber Tatsache ist, dass der Männeranteil stetig steigt. Laut einer Umfrage des Berufsverbands der Yogalehrenden in Deutschland vom vergangenen Jahr können sich 8 Prozent der Männer vorstellen, demnächst mit Yoga zu starten. Eigentlich ist es seltsam, dass der Männeranteil so gering ist, denn ursprünglich war Yoga ja eine Männerdomäne. Und sehr viele berühmte Yogalehrer sind männlich. Ich denke, das wird sich auch noch ändern. Denn auch Männer werden durch Yoga ausgeglichener und entspannter, gleichzeitig strafft und stählt sich der Körper, macht alle Muskeln geschmeidiger und flexibel. Und im Yogastudio ist ein Mann natürlich der Star – die Frauen dort wissen genau, welche Effekte die Praxis auf den Körper und die Beweglichkeit hat. Übrigens gibt es auch eine Menge interessante Asanas für Paare.

Christof Herrmann: Woran liegt es, dass Yoga eher Frauen anspricht?

Robin Pratap: Frauen setzen sich prinzipiell eher mit ihrer Gesundheit auseinander, achten mehr auf ihr Inneres und haben ein höheres Bewusstsein, was die Werte im Yoga betrifft, sie sind emotionaler und sensibler. Viele Männer haben auch etwas Angst vor der Praxis: Du musst deinen Körper dehnen, ihn auf der Matte an deine Grenzen bringen – und einige befürchten vielleicht, das nicht zu erreichen. Was natürlich Quatsch ist. Zudem gehört Yoga in unserer Kultur einfach noch nicht in die Riege der typischen Männerbeschäftigungen. Beste Motivation: Liebe Männer, schaut euch mal männliche Yogis an. Traumkörper, sensationell entspannt, in sich ruhend und selbstbewusst.

Christof Herrmann: Die traditionelle yogische Ernährung ist vegetarisch. Müsste sie nicht eigentlich sogar vegan sein?

Robin Pratap: Für viele Inder gehört es zu ihrer Kultur, kein Fleisch zu essen. Yoga und die damit verbundene Philosophie fördern vor allem eine bewusste Lebensweise, was das Essen natürlich mit einschließt. Dazu zählt eine gesunde, vielfältige und leichte Ernährung, die uns Energie gibt. Der Geist wird klarer, dein Körper fühlt sich rein und harmonisch an. Und natürlich spielen auch Aspekte wie Massentierhaltung, Klimawandel und Waldrodungen gewichtige Rollen. Yogisch zu leben heißt, sich gegen Gewalt zu entscheiden. Vegan lebende Menschen leben diese Einstellung konsequent weiter und vermeiden auf diese Weise eine Menge Leid.

Christof Herrmann: Wie ernährst Du Dich?

Robin Pratap: Ich selbst bin seit 15 Jahren Vegetarier. Vieles auf meiner alltäglichen Speisekarte ist ayurverdisch geprägt. Das hat vor allem mit meinem Elternhaus zu tun. Ich setze mich zudem immer mehr mit einem veganen Nahrungsstil auseinander. Mir ist vor allem wichtig, langsam, nachhaltig, bewusst und bunt zu essen.

Robin Pratap von ASANAYOGA: "Yogisch zu leben heißt, sich gegen Gewalt zu entscheiden. Vegan lebende Menschen leben diese Einstellung konsequent weiter."

Christof Herrmann: Pratap ist kein Künstlername und Du hast offensichtlich indische Wurzeln.

Robin Pratap: Ja, das stimmt. Mein Vater, dessen Nachnamen ich trage, stammt aus Indien, meine Mutter ist Deutsche. In Deutschland bin ich aufgewachsen. Ich habe die indische Kultur, die ich lebe, also nicht sozusagen mit der Muttermilch aufgesogen, sondern meine Schwester und ich haben sie von meinem Vater vorgelebt bekommen. Dennoch bin ich sehr deutsch geblieben. Nach Indien reise ich hin und wieder. Ich liebe den Kontrast aus diesen zwei Welten. In Indien kann ich viel über Ayurveda und die hinduistische Spiritualität lernen, die sich auch immer wieder in der Yogapraxis findet.

Christof Herrmann: Yoga und Meditation bestimmen also schon lange Deinen Alltag, auch wenn Du erst vor anderthalb Jahren mit 28 Jahren ASANAYOGA gegründet hast?

Robin Pratap: Ich habe einige Stationen hinter mir, die aber alle zusammen zu meinem jetzigen Ziel geführt haben. Zunächst habe ich in Köln Werbung studiert und mit dem Bachelor abgeschlossen. Danach ging ich nach London und studierte “Nachhaltigkeit und Umwelt” bis zum Master. Es folgten ein längeres Praktikum in Indien in einer Werbeagentur, zwei Jahre Konzernerfahrungen im IT und dann erste Start-up-Tätigkeiten in den Bereichen IT und Marketing. Die Gründung von ASANAYOGA ist mein neuestes Projekt, das gleichzeitig meine Berufung ist. Ich denke aber, meine vergangenen Tätigkeiten haben mir gute und wichtige Erfahrungen gebracht, von denen ich jetzt profitiere.

Christof Herrmann: Yoga hilft sicher, eine Stunde lang den Alltag zu vergessen und wieder zu sich zu kommen. Doch dafür kann ich auch eine Stunde lang lesen oder joggen gehen. Fast interessanter finde ich also den Aspekt, das Lebensgefühl Yoga in den Alltag zu integrieren. Wie schafft man das?

Robin Pratap: Yoga ist ja nicht wie joggen, das man ein oder zweimal die Woche nach Feierabend macht. Wenn du Yoga praktizierst, ist das in der Regel weitaus ganzheitlicher. Du solltest Yoga nach einer Weile wie das tägliche Zähneputzen in deinen Alltag integrieren. Es ist das tägliche “Date” mit dir selbst, das Zurückziehen auf das Wertvolle in und an dir. Oft haben Yogis sogar einen festen “Yogaplatz” in ihrer Wohnung. Dort liegt die Yogamatte immer bereit, sodass sie morgens nach dem Aufstehen sowie nach Feierabend ein paar Minuten ihre Übungen machen können. Zwei- bis dreimal pro Woche im Yogastudio sind perfekt. Das muss aber jeder für sich herausfinden. Das Schöne am Yoga ist, dass du sehr schnell Fortschritte machst und die positiven Effekte spürst. Das motiviert natürlich sehr, weiterzumachen. Du siehst, Yoga wird schneller fast automatisch zum Teil des Alltags, als man denkt.

Christof Herrmann: Ich mache oft eine Achtsamkeitsübung, bei der ich versuche, Alltägliches wie Abwaschen als das in dem Moment Wichtigste und gar Einzige in meinem Leben anzunehmen. Darauf gebracht hat mich der buddhistischer Mönch und Schriftsteller Thích Nhất Hạnh, der einmal sagte “Ihr solltet Meditation üben beim Gehen, Stehen, Liegen, Sitzen und Arbeiten, beim Händewaschen, Abspülen, Kehren und Teetrinken, im Gespräch mit Freunden und bei allem, was ihr tut. Wenn ihr abwascht, denkt ihr vielleicht an den Tee danach und versucht, es so schnell wie möglich hinter euch zu bringen, damit ihr euch setzen und Tee trinken könnt. Das bedeutet aber, dass ihr in der Zeit, wo ihr abwascht, nicht lebt. Wenn ihr abwascht, muss der Abwasch das Wichtigste in eurem Leben sein. Und wenn ihr Tee trinkt, dann muss das Teetrinken das Wichtigste auf der Welt sein.”

Robin Pratap: Mir geht es ähnlich. Meine Achtsamkeitsübung ist die “Meditation der zwei Herzen”. Dabei geht es in erster Linie um eine bewusste und konzentrierte Atmung entsprechend fester Techniken. So schöpfe ich neue Energie, bin anschließend tief entspannt und fühle mich gekräftigt. Hilft übrigens auch bei Schlaflosigkeit.

Christof Herrmann: Meditation ist also immer und überall möglich. Und um Yoga zu machen, braucht man doch eigentlich nur bequeme Klamotten und eine ruhige Ecke. Euer Webshop ist trotzdem ein Erfolg. Was kaufen denn die Leute bei Euch so?

Robin Pratap: Für Yogaübungen ist eine Yogamatte unverzichtbar. Sie bietet dir eine weiche Unterlage, die deine Gelenke und Knochen schont, deine Bewegungen abfedert und dich gleichzeitig stützt. Als Hilfsmittel haben sich Yogablöcke aus Kork oder Schaumstoff sowie Yogagurte als sehr unterstützend bei vielen Asanas erwiesen – gerade am Anfang oder wenn du deine Haltungen vertiefen möchtest. Und da Yoga für die meisten ja zu einem Lebensgefühl gehört, sind die passenden Yogaklamotten inzwischen super beliebt geworden. Yoga ist ein Lifestyle, den Yogis gerne zeigen. Nicht nur sind sie an ihrer Yogamatte unterm Arm und dem Smoothie erkennbar, sondern auch an den Klamotten, die gut aussehen, gleichzeitig funktional sind und eine top Figur machen. Der Verkauf von hochwertigen Yogamatten und stylischen Yogakleidung aus unserem Shop ist daher besonders erfolgreich. Beliebt sind aber auch Schmuckstücke wie die MantraBands, die inspirierende Sprüche eingraviert haben. Das erinnert die Leute jeden Tag daran, was ihnen im Leben wichtig ist. Ich denke aber auch, dass unser Shop so erfolgreich ist, weil wir großen Wert auf eine faire, ökologisch und gesundheitlich unbedenkliche Herstellung der Sachen legen. Unser Plan ist, langfristig auch Ayurveda-Produkte, Super-Food und Wohnassecoires anzubieten.

Christof Herrmann: Kannst Du an dem, was die Leute bei Euch so kaufen und was sie in Eurem Blog und auf Facebook posten, Trends erkennen?

Robin Pratap: Yogis sind eine sehr anspruchsvolle Personengruppe. Yogakleidung soll nicht nur bequem und funktional sein, sondern auch sexy und trendy. Yogamatten sollen nicht nur funktional sein, sondern auch mit schönen Farben und Styles versehen sein. Ich finde das eine sehr positive Entwicklung, die sich meiner Ansicht nach gerade etabliert. Qualität vor Quantität, bewusstes Einkaufen statt Shopping rein nach Rabatten. Die Yogaszene wächst täglich, was sich etwa auch bei den zahlreichen Posts auf Facebook oder Instagram zeigt. Bei vielen Einsteigern stelle ich jedoch fest, dass die Yoga-Philosophie nicht so sehr im Mittelpunkt steht. Im Yogastudio werden, neben der klassischen Yogamusik, auch Technobeats eingespielt. Oft steht der Fitness-Aspekt im Vordergrund. Eine große Anhängerschaft haben Yogastile wie Power Yoga und Bikram Yoga – weil man hier gut und effektiv abnehmen kann.

Christof Herrmann: Welche Bücher, Filme und Blogs zum Thema (Meditation und) Yoga kannst Du mir und meinen Lesern empfehlen?

Robin Pratap: Wir haben in unserem Blog ein Special für Anfänger eingerichtet, in dem wir verschiedene Übungen vorstellen und erklären, auf was Einsteiger achten sollten und was sie von der Yogapraxis überhaupt haben. Eine Sammlung der beliebtesten und vielseitigsten Asanas ist unser E-Book “Yoga Übungen” mit Step-by-Step-Anleitungen, Zusatztipps und Erweiterungen. Empfehlen kann ich für alle Yogis zudem die Blogs Kaerlighed und Happy Mind Magazine und die großen Magazine Yoga Journal und YOGA Deutschland. Der Film “Kumaré” ist ziemlich interessant und handelt von einem falschen Propheten. Im Frühling 2015 erscheint zudem ein neuer Film namens “An den Ufern der heiligen Flüsse”, der sehenswert sein soll. Unser Traum ist bald eine eigene Doku zum Thema “Yoga around the world” zu starten! Also stay tuned, liebe Yogis!

Christof Herrmann: Vielen Dank für das Gespräch und Dir und ASANAYOGA alles Gute.

ASANAYOGA - Der Yoga Shop

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Im letzten Jahr lag auf dem Alpenhauptkamm auch im August noch Schnee.

2014 lag auf dem Alpenhauptkamm auch im August noch viel Schnee.

In vier Monaten möchte ich abermals mit wenig Gepäck und viel Freude von Salzburg ans Mittelmeer wandern. Diesmal muss in meinem 32-Liter-Rucksack noch Platz für ein Tablet sein. Ich werde es jeden Abend mit Fotos, Wegbeschreibungen, Unterkunftsmöglichkeiten und weiteren Informationen füttern. Mein vierter Wanderführer wird die Alpenüberquerung Salzburg-Triest beschreiben.

Du musst nicht bis zur Veröffentlichung des Buchs im Frühjahr 2016 warten. Du kannst Dir den Traum einer Alpenüberquerung schon jetzt erfüllen! Heute beantworte ich die Frequently Asked Questions (FAQ), also die häufig gestellten Fragen zu dieser unvergesslichen Tour.

  1. Welche Route nimmt die Alpenüberquerung Salzburg-Triest?
  2. Wie lange bin ich unterwegs?
  3. Welche Anforderungen muss ich erfüllen?
  4. Gibt es einen Wanderführer, der die Route beschreibt?
  5. Kann ich Salzburg-Triest schon heuer komplett oder abschnittsweise laufen?
  6. Wann ist die beste Zeit für die Fernwanderung?
  7. Kann ich mich anderen Wanderern anschließen?
  8. Wer ist bei der Alpenüberquerung 2015 dabei?
  9. Wie erkenne ich unterwegs andere Salzburg-Triest-Wanderer?
  10. Wo finde ich weitere Informationen?

1. Welche Route nimmt die Alpenüberquerung Salzburg-Triest?

Die Alpenüberquerung Salzburg-Triest ist eine neue, sehr reizvolle Fernwanderung über die gesamten Ostalpen. Sie führt durch Österreich, Deutschland, Slowenien und Italien. Es werden in Nord-Südrichtung sieben Gebirgsgruppen überquert – die Berchtesgadener Alpen, die Salzburger Schieferalpen, die Goldberggruppe und die Kreuzeckgruppe in den Hohen Tauern, die Gailtaler Alpen, der Karnische Hauptkamm und die Julischen Alpen. Nachdem man in Tolmin das Hochgebirge hinter sich gelassen hat, geht es in Friaul-Julisch Venetien durch Mittelgebirgslandschaften, Weinanbaugebiete und Karst bis ans Mittelmeer.

2. Wie lange bin ich unterwegs?

Für die gesamte Tour musst Du mit vier Wochen rechnen. Es sind immerhin 500 Kilometer, über 25.000 Höhenmeter im Aufstieg und über 25.000 Höhenmeter im Abstieg zu bewältigen. Bist Du sehr fit und motiviert, kannst Du auch ein paar Tage früher ins Mittelmeer springen. Wem es genügt, die Alpen zu überqueren, nimmt sich drei Wochen frei und tritt in Tolmin die Rückreise an. Auch zuvor gibt es in den Tälern zwischen den Gebirgsgruppen Bus- und Bahnanschluss, so dass man die Fernwanderung gut auf mehrere Urlaube aufteilen kann. Betti, Mario und Ritschi, Nanni und Johann, Annette und Alexander sowie Peter machen das so. Sie starten heuer da, wo sie im letzten Jahr aufgehört haben.

Auf dem Weg zum Statzerhaus hat man einen unvergesslichen Blick zurück aufs Steinerne Meer.

Auf dem Weg zum Statzerhaus hat man einen unvergesslichen Blick zurück aufs Steinerne Meer.

3. Welche Anforderungen muss ich erfüllen?

Die Alpenüberquerung Salzburg-Triest stellt durchaus beachtliche Anforderungen an die Fitness, die Kondition und die Einstellung des Wanderers. Auch wenn Du die Etappen individuell planen kannst, wirst Du meist sechs bis acht Stunden gehen und über 1.000 Höhenmeter auf- und wieder absteigen. Da es immer wieder durch hochalpines Terrain geht, musst Du zudem schwindelfrei und trittsicher sein. Kurze Abschnitte sind mit Stahlseilen versichert. Klettersteigpassagen sind jedoch nicht dabei. Die anspruchsvollsten Etappen finden sich in der Kreuzeckgruppe (von der Hugo-Gerbers-Hütte zur Feldnerhütte) und in den Julischen Alpen (von der Berghütte Poštarski dom zur Berghütte Pogačnikov dom und von der Pogačnikov dom zur Berghütte Koča na Doliču). Es ist zwar möglich, diese Etappen zu umgehen, allerdings verpasst Du dann unberührte spektakuläre Gebirgslandschaft.

4. Gibt es einen Wanderführer, der die Route beschreibt?

Nein, noch nicht. Mein Wanderführer “Alpenüberquerung Salzburg-Triest” erscheint erst im Frühjahr 2016 im Bergverlag Rother. Für die finalen Recherchen bin ich diesen Sommer ein drittes Mal vom Kurpark bis zur Piazza dell’Unità d’Italia unterwegs.

Auch auf der Alpenüberquerung 2015 werden uns solche Momente beglücken.

Auch auf der Alpenüberquerung 2015 werden uns solche Momente beglücken.

5. Kann ich Salzburg-Triest schon heuer komplett oder abschnittsweise laufen?

Ja. Ich habe ein PDF mit der genauen Route und den wichtigsten Informationen wie die Übernachtungsmöglichkeiten und das benötigte Kartenmaterial erstellt. Hinterlasse einfach eine entsprechenden Kommentar oder schreibe mir eine E-Mail, wenn Du das Dokument bekommen möchtest.

6. Wann ist die beste Zeit für die Fernwanderung?

Der gesamte Weg ist in der Regel von Anfang Juli bis Mitte September gut begehbar. In dieser Zeit sind alle Hütten auf der Route geöffnet und ist Schneefall auch in den Hochlagen über 2.000 m eher selten. Je nachdem, wieviel Schnee noch oder schon liegt und wann die Hütten aufmachen bzw. schließen, können manche Gebirgsgruppen bereits ab Mai und bis in den Oktober überquert werden. Die Strecke von Tolmin nach Triest kann zu jeder Jahreszeit absolviert werden.

Die Poštarski dom in den Julischen Alpen zählt zu meinen Lieblingshütten.

Die Poštarski dom in den Julischen Alpen zählt zu meinen Lieblingshütten.

7. Kann ich mich anderen Wanderern anschließen?

An jedem Sonntag im Juli und August treffen sich die Salzburg-Triest-Wanderer um 10 Uhr im Kurpark in Salzburg (Eingang Rainerstraße, Höhe Franz-Josef-Straße), um ganz unverbindlichen gemeinsam zu starten. Es spielt keine Rolle, ob Du nur ein paar Etappen gehst oder bis ans Mittelmeer möchtest. Natürlich sollte jeder selbstständig sein und eigene Karten mitnehmen. Denn ob sich eine Wandergruppe auf Dauer bildet, man sich nur abends am Tagesziel sieht oder Du bald alleine gen Süden marschierst, steht in den Sternen.

8. Wer ist bei der Alpenüberquerung 2015 dabei?

Obwohl es bis zum Sommer noch etwas hin ist, haben einige Salzburg-Triest-Wanderer ihren Starttermin schon festgelegt. Ich bin mir sicher, dass wir diesmal mehr sind als 2013 (Stephi und ich) und 2014 (etwa 25, darunter sechs, die die gesamte Tour gemacht haben). Teile mir einfach Deine Pläne mit und ich trage Dich unverbindlich in die folgende Liste (Stand 20.3) ein. Auf Wunsch kann ich E-Mail-Kontakt zwischen den Startern eines bestimmten Tags herstellen.

  • Sonntag, 5.7: Max & Daniel (ab Salzburg, ca. 2 Wochen)
  • Sonntag, 12.7: Christof (Salzburg bis Triest, ca. 4 Wochen), Andreas (ab Salzburg, ca. 20 Tage), Katharina (Salzburg bis Tarvisio, ca. 16 Tage), Stephan (ab Salzburg, so weit Geld, Zeit und Kondition reichen)
  • Donnerstag, 16.7: Heidi & Gottfried (ab Bad Reichenhall, ab Maria Alm / 6. Etappe auf Route Salzburg-Triest, ca. 3 Wochen)
  • Sonntag, 19.7: Burkhard (Salzburg bis Triest, ca. 4 Wochen), Monika (ab Salzburg, ca. 2 Wochen)
  • Sonntag, 26.7: Christoph (ab Salzburg, “so weit die Füße tragen”)
  • Freitag, 31.7: Joachim & 5 Freunde (Salzburg-Triest, 4 Wochen)
  • Sonntag, 2.8: Betti, Mario & Ritschi (ab Salzburg, ca. 10 Tage)
  • Mittwoch, 5.8: Susi & Stefan (ab Karnischer Hauptkamm bis Triest, ca. 2 Wochen)
  • Sonntag, 9.8: Peter R. + 1 (Salzburg bis Tolmin oder Triest)
  • Samstag, 15.8: Christian & seine Jungs Jesse (12), Eddie (14), Paul (16) (ab Salzburg, ca. 14 Tage)
  • Sonntag, 16.8: Kaya & Jonas (Salzburg-Triest, 4 bis 5 Wochen), Peter F. (ab Maria Alm / 6. Etappe, ca. 14 Tage)
  • Samstag, 22.8: Monika & Mike (ab Berchtesgaden / 3. Etappe, ca. 12 Tage)
  • Sonntag, 23.8: Anja (Salzburg bis Tolmin oder Triest, 3 bis 4 Wochen)
  • Mittwoch, 2.9: Ludwig
  • Termin noch unklar: Mario (Salzburg-Triest), Annette & Alexander (ab Rauris / 8. Etappe, ca. 7 Tage) …
Jeden Sonntag im Juli und August starten Alpenüberquerer in Salzburg.

Jeden Sonntag im Juli und August starten Alpenüberquerer in Salzburg.

9. Wie erkenne ich unterwegs andere Salzburg-Triest-Wanderer?

Unser Erkennungszeichen ist ein rotes Band oder Schleifchen, das hinten am Rucksack angebracht wird. Rot ist die gemeinsame Farbe der Flaggen von Österreich, Deutschland, Slowenien und Italien.

10. Wo finde ich weitere Informationen?

Auf der Themenseite zur Alpenüberquerung Salzburg-Triest findest Du alles Wissenswertes, z. B. die Fotoimpressionen und Tagesberichte meiner ersten beiden Touren, eine Packliste, einen 6-seitigen Artikel im trekking-Magazin sowie Tipps, wie Du in sechs Wochen fit für Deine Alpenüberquerung 2015 wirst.

Ein rotes Schleifchen ist das Erkennungszeichen der Salzburg-Triest-Wanderer.

Ein rotes Schleifchen ist das Erkennungszeichen der Salzburg-Triest-Wanderer.

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