selbstgemachte_EnergieriegelVegan, Rohkost, für unterwegs, reich an Mineralstoffen und Proteinen – Zeit: 15 Min. – Schwierigkeit: leicht

Nachdem ich mich auf unserer letztjährigen Alpenüberquerung immer wieder über die hohen Preise für Energieriegel und deren zuweilen fragwürdigen Zutaten geärgert habe, fing ich mit dem Projekt selbstgemachte Energieriegel an.

Vegan, zuckerfrei und schnell zuzubereiten sollten sie sein, schnelle Power sollten sie liefern. Rezepte für selbstgemachte Energieriegel findet man im Internet reichlich. Was dabei herauskam, hat mich meist nicht vom Hocker gehauen. Deswegen fing ich in den letzten Wochen mit dem Experimentieren an. Dabei ließ ich mich auch von den Zutatenlisten von Herstellern wie Raw Bite und lifefood inspirieren.

Am besten haben mir die selbstgemachte Energieriegel aus Datteln und Nüssen geschmeckt. Diese Kombination ist für Ausdauersportler wie Läufer oder Fernwanderer eine optimale Verpflegung für unterwegs, da sie sehr rasch Energie spenden und die wichtigsten Mineralstoffverluste ausgleichen.

Für 8 CashewDattel-Riegel:
200 g Cashewkerne
200 g Datteln

  1. Cashewkerne im Mixer mahlen und in eine Schüssel geben.
  2. Datteln im Mixer pürieren.
  3. Die gemahlenen Cashewkerne und das Dattelpüree mit den Händen verkneten.
  4. Die Ernergieriegel-Masse in eine viereckige Auflaufform oder Plastikbox drücken.
  5. Zugedeckt mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  6. Die Energieriegel zuhause oder unterwegs in die gewünschte Größe schneiden.

Für 8 KokosNuss-Riegel:
100 g Datteln
50 g Mandeln
25 g Cashewkerne
25 g Kokosflocken
1 EL Kokosöl (alternativ Sonnenblumenöl, Sesamöl oder ein Nussöl)

  1. Mandeln, Cashewkerne und Kokosflocken im Mixer mahlen und in eine Schüssel geben.
  2. Datteln mit dem Kokosöl im Mixer pürieren.
  3. Die gemahlenen Cashewkerne und das Dattelpüree mit den Händen verkneten.
  4. Die Ernergieriegel-Masse in eine viereckige Auflaufform oder Plastikbox drücken.
  5. Evtl. noch mit etwas Kokosflocken bestreuen und diese etwas andrücken.
  6. Zugedeckt mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
  7. Die Energieriegel zuhause oder unterwegs in die gewünschte Größe schneiden.

Tipps:
- Für crunchy Energieriegel die Nüsse nicht zu lange mahlen.

Guten Appetit!

selbstgemachte_Energieriegel_2

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Ich bin dann mal weg - Zünftige Bedienung im Seehaus im Fichtelgebirge

“Franken ist wie ein Zauberschrank; immer neue Schubfächer tun sich auf und zeigen bunte, glänzende Kleinodien, und das hat kein Ende.” (Karl Immermann)

Ob ich heute Nacht schlafen kann? Vor dem Start jeder größeren Tour bin ich aufgeregt wie ein Sechsjähriger vor der Einschulung. Gut drei Wochen werde ich auf dem Fränkischen Gebirgsweg unterwegs sein. Ein paar Abenteuer möchte ich erleben, durch viel Natur wandern und grenzenlose Freiheit spüren.

430 Kilometer durch fünf Mittelgebirge

Ausgangspunkt des Fränkischen Gebirgsweges ist Blankenstein an der thüringisch-fränkische Grenze. In der Gemeinde an der Saale starten bzw. enden auch der Rennsteig, der Frankenweg und der Kammweg Vogtland-Erzgebirge. Der Fränkische Gebirgsweg windet sich wie eine Schlange über die Mittelgebirge Frankenwald, Fichtelgebirge, Steinwald, Fränkische Schweiz und Hersbrucker Schweiz nach Süden. Wer nach 430 Kilometern in Hersbruck ankommt, hat Franken und seine Bewohner kennengelernt. Laut dem Landesportal der Bayerischen Staatsregierung zeichnet die Franken ein “ausgeprägter Gemeinschaftssinn, Organisationstalent, Heiterkeit und ein schnelles Auffassungsvermögen” aus. Als Franke kann ich diese Wesenszüge natürlich nur bestätigen ;-)

Recherche für mein drittes Buch

Aus reinem Vergnügen bin ich nicht auf Schusters Rappen. Ich recherchiere für einen Wanderführer über den Fränkischen Gebirgsweg. Das Buch soll Anfang nächsten Jahres im Bergverlag Rother erscheinen. Da ich dafür ansprechende Fotos benötige, müsste ich meine Tour bei anhaltend schlechtem Wetter unterbrechen.

Weniger Gepäck, mehr Leichtigkeit

Ich bin gerne mit leichtem Gepäck unterwegs. Wie es sich mit wenig Ballast im Alltag besser leben lässt, lässt es sich mit wenig Ballast auf dem Rücken besser wandern. Zwar nehme ich wegen der Arbeit am Buch einen Tabletcomputer, ein Mini-Stativ und Infomaterial mit.  Mein Rucksack wird aber auch dann weniger als 10 kg wiegen, wenn der Wassersack voll ist und ich Proviant an Bord habe.

Pflanzen im Teller!

Apropos Proviant, sehr gespannt bin ich, wie ich mich in den nächsten drei Wochen verpflegen werde. Seit Anfang des Jahres ernähre ich mich rein pflanzlich. In größeren Orten dürfte das kein Problem sein. Beim Italiener oder Asiaten gibt es immer vegane Optionen. Oft führt der Fränkischen Gebirgsweg aber durch einsame Landschaften. Ob ich dann in der einzigen Wirtschaft des Tages etwas Veganes bekomme, ist nicht sicher. Die Fränkische Küche ist sehr tierproduktlastig. Ich werde mich deswegen in den Supermärkten am Wegesrand mit Lebensmittel eindecken, so dass ich jederzeit bei einem ausgiebigen Picknick Energie tanken kann.

Tiere im Bett?

Vielleicht begleitet mich mein Vater eine Etappe und schließen sich Freunde ein paar Tage an. Die meiste Zeit werde ich jedoch alleine wandern. Einzelzimmer in feinen Hotels kann ich mir als armer Poet nicht leisten. Ich übernachte also in einfachen Gasthöfen, Pensionen und Berghütten. Sollte ich einmal das Bett mit Flöhen teilen, habe ich zumindest etwas zu erzählen. Die Unterkünfte suche ich mir vor Ort oder online auf dem Hotelbewertungsportal Zoover, mit dem ich gute Erfahrungen gemacht habe.

Ich bin dann mal weg

Ausführliche Tagesberichte wie auf der Alpenüberquerung Salzburg-Triest und dem Traumpfad München-Venedig wird es nicht geben. Ich werde mich aber zwischendurch auf Einfach bewusst und Facebook & Co. zu Wort melden. Bis dahin sage ich ade und ich bin dann mal weg …

Ich bin dann mal weg - Zünftiger Wanderer in der Fränkischen Schweiz

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Zu Fuß über die Alpen zum Mittelmeer: PDF-Download meines 6-seitigen Artikels im trekking-Magazin

Anfang des Jahres habe ich im trekking-Magazin einen 6-seitigen Artikel über die Alpenüberquerung Salzburg-Triest veröffentlicht. Er ist zum einen ein Bericht über die Abenteuer, die Stephi und ich im letzten Sommer erlebt haben, zum anderen ein Ratgeber für alle, die diese neue Traumtour ans Mittelmeer ebenfalls machen möchten. So sind zum Beispiel die 30 Tagesetappen der optimierten Route angegeben. Auf dieser werden ich und, wie mir zu Ohren gekommen ist, eine Reihe anderer heuer über die Alpen wandern.

Stefan Rost, der Herausgeber und Redakteur des trekking-Magazins, stellt nun mir bzw. meinen Lesern den kompletten Artikel kostenlos zur Verfügung. Das Dokument ist etwa 2 MB groß und kann direkt im Browser gelesen werden. Klicke einfach mit der linken Maustaste auf das Bild oben oder auf den folgenden Link:

Kostenloses PDF: “Über die Alpen – Zu Fuß von Salzburg nach Triest”

Du kannst das PDF auch herunterladen und im Adobe Reader lesen. Dazu mit der rechten Maustaste auf das Bild oder den Link klicken und dann die Option “Ziel/Link speichern unter” wählen. Selbstverständlich darf der Artikel auch weitergegeben werden.

Alle Beiträge und Informationen über die neue Route über die Alpen findest Du auf der Themenseite Salzburg-Triest.

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Gelesen im März: Niko Paech, Hermann Hesse, Klimakochbuch, Kriegszeiten ...

Vor einem Jahr habe ich Niko Paechs klugen Satz “Souverän ist nicht, wer viel hat, sondern wenig braucht.” in meine Sammlung der 100 Minimalismus-Zitate aufgenommen. Nun ernenne ich sein Buch “Befreiung vom Überfluss: Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie” zu meinem Buch des Monats, auch wenn es bereits 2012 erschienen ist.

Klimafreundliches Kochen, der Bayerische Wald, Mord, der Mensch und der Krieg in Afghanistan sind die Themen der fünf anderen Bücher, die im März auf meinem Nachtkästchen und meiner Couch lagen.

Fach- und Sachliteratur

  1. Das Klimakochbuch von BUNDjugend (Hrsg.) (Erscheinungsjahr: 2009, meine Bewertung: 2,5 von 5 Sternen)
    Die Idee, ein Buch mit Tipps und Rezepten für eine klimafreundliche Ernährung herauszubringen, ist gut. Die Umsetzung fällt jedoch nicht konsequent aus. Zunächst werden ausführlich die ökologischen Vorteilen der rein pflanzlichen Kost beschrieben, dann wird plötzlich von einer veganen Ernährung abgeraten. Auf der einen Seiten empfehlen die Autoren, möglichst mit frischen Zutaten zu kochen, setzen dann aber bei fast jedem Rezept industriell verarbeitete Lebensmittel auf die Zutatenliste.
  2. Bayerischer Wald von Johann Schrenk (2013, 4 Sterne)
    Dieses Buch aus dem Michael Müller Verlag war während unseres 5-tägigen Urlaubs im Bayerischen Wald meist ein treuer Begleiter. Punktabzug gibt es, da der Autor kaum Hinweise zu vegetarischen und veganen Optionen gibt. 
  3. Befreiung vom Überfluss: Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie von Niko Paech (2012, 4,5 Sterne)
    Der Postwachstumsökonom Niko Paech entlarvt das grüne Wachstum und den nachhaltigen Konsum als Mythen. Er ruft dazu auf, den Konsumterror zu beenden, die industriellen Wertschöpfungsprozesse einzuschränken und die lokale Selbstversorgung zu stärken. Momentan erscheint dies allenfalls für eine Minderheit akzeptabel. Gerade deswegen halte ich “Befreiung vom Überfluss” für eines der wichtigsten Bücher der letzten Zeit.

Belletristik

  1. Loreley singt nicht mehr von Judith Merchant (2012, 4 Sterne)
    Kommissar Jan Seidel, seine kratzbürstige Kollegin Elena Vogt und Oma Edith gehen in Königswinter am Rhein auf Mörderjagd. Guter Krimi, der nicht von der Spannung, sondern von den lebensnah gezeichneten Figuren und einem überraschenden Ende lebt.
  2. Lektüre für Minuten von Hermann Hesse (1971, 4,5 Sterne)
    Mit 550 thematisch geordnete Gedanken ist dieses Büchlein eine Essenz der Schriften Hermann Hesses.

Comics

  1. Kriegszeiten von David Schraven und Vincent Burmeister (2012, 4 Sternen)
    Der Journalist David Schraven hat unzählige Dokumente analysiert, Gespräche mit Soldaten geführt und sich selbst ins Kriegsgebiet Afghanistan gewagt. Aus diesen Recherchen entstand in Zusammenarbeit mit dem Zeichner Vincent Burmeister eine Comic-Reportage, die zeigt, was in diesem Krieg (die Bundesregierung spricht von Friedensmission) wirklich passiert.

Welches dieser sechs Bücher interessiert Dich am meisten? Hast Du einen Buch-Tipp für meine Leser und mich?

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77 Glück-Zitate aus 4 Jahrtausenden

Zwei glückliche Chinesinnen (Foto: Christof Herrmann, 2007)

Was ist Glück? Wie wird man glücklich? Kann man Glück bewahren? Solche Fragen dürften wir uns alle ab und an stellen, haben wir doch eines gemeinsam: Das Streben nach Glück. Auch Philosophen, Schriftsteller und andere zeitgenössische Persönlichkeiten suchen seit der Antike nach Antworten. Die folgenden Glück-Zitate reichen von Sokrates bis Hemingway und von Schopenhauer bis Captain Kirk. Ich habe die Glück-Zitate in den letzten eineinhalb Jahren gesammelt. Sie sind nach dem Geburtsdatum der Urheber sortiert.

“Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg.” (Siddhartha Gautama Buddha, Begründer des Buddhismus, 6. Jhd. v. Chr. – 5. Jhd. v. Chr.)

“Wer ist glücklich? Wer Gesundheit, Zufriedenheit und Bildung in sich vereinigt.” (Thales von Milet, griechischer Philosoph und Mathematiker, um 624 v. Chr. – um 547 v. Chr.)

“Glück verheißend allein ist friedvolles Tun, Unglück verheißend das Handwerk des Krieges.” (Laozi, chinesischer Philosoph, lebte im 6. Jahrhundert v. Chr.)

“Das wahre Glück ist: Gutes zu tun.” (Sokrates, griechischer Philosoph, 479 v. Chr. – 399 v. Chr.)

“Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut.” – Thukydides, griechischer Historiker, vor 454 v. Chr. – vermutlich zwischen 399 und 396 v. Chr.)

“Glück ist Selbstgenügsamkeit.” (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 v. Chr. – 322 v. Chr)

“Verzage nicht, auch bei allzugroßem Leid; vielleicht ist das Unglück die Quelle eines Glücks.” (Menander, griechischer Komödiendichter, 342/341 v. Chr. – 291/290 v. Chr.)

“Mein Körper strömt über vor Leichtigkeit, wenn ich von Brot und Wasser lebe, und ich spucke auf die Freuden des prachtvollen Lebens, nicht ihrethalben wohlgemerkt, sondern wegen der Beschwerden, die sie mit sich bringen.” (Epikur, griechischer Philosoph, 341 v. Chr. – 271 oder 270 v. Chr.)

“Den seligen und zugleich letzten Tag meines Lebens verbringend, schreibe ich euch diese Zeilen. Ich werde von Harn- und Ruhrbeschwerden verfolgt, die keine Steigerung der Größe mehr zulassen. All dem aber steht gegenüber die Freude der Seele über die Erinnerung an die von uns geführten Gespräche.” (Epikur, griechischer Philosoph, 341 v. Chr. – 271 oder 270 v. Chr.)

“Jeder sei der Schmied seines Glücks.” (“Fabrum esse suae quemque fortunae.”) (Appius Claudius Caecus, römischer Konsul, um 340 v. Chr. – 273 v. Chr.)

“Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.” (Seneca, römischer Dichter und Philosoph, etwa 1 – 65)

“Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde; […] und er, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal.” (Offenbarung des Johannes 21,1-5)

“Glaube an dein Glück, so wirst du es erlangen.” (Ali ibn Abu-Talib, Vetter und Schwiegersohn des Propheten Mohammed, um 600 – 661)

“Wo die Armut mit der Fröhlichkeit ist, da ist nicht Begierde noch Habsucht.” (Franz von Assisi, italienischer Mönch und Ordensgründer, 1181 oder 1182 – 1226)

“Aus Ziegeln und aus Lehm erbaut zerfällt des Glücks Palast; den Baustein schaff zur Seligkeit, solang’ du Zeit noch hast.” (Maulânâ Abdurrhamân Dschâmî, persischer Dichter, 1414 – 1492)

“Wer will, soll glücklich sein, denn morgen ist uns nichts gewiß.” (Lorenzo I. de’ Medici, italienischer Dichter und Stadtherr von Florenz, 1449 – 1492)

“Denn ein Herz voll Freude sieht alles fröhlich an, ein Herz voll Trübsal alles trübe.” (Martin Luther, deutscher Theologe und Reformator, 1483 – 1546)

“Wie unser Herz sich bläht, wenn nur ein Hauch des Glückes es durchweht.” (Torquato Tasso, italienischer Dichter, 1544 – 1595)

“Bevor man etwas brennend begehrt, sollte man das Glück dessen prüfen, der es bereits besitzt.” (François de La Rochefoucauld, französischer Schriftsteller, 1613 – 1680)

“Der höchste Genuss besteht in der Zufriedenheit mit sich selbst.” (Jean-Jacques Rousseau, französisch-schweizerischer Schriftsteller und Philosoph, 1712 – 1778)

“Ein langes Glück verliert schon allein durch seine Dauer.” (Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Physiker und Aphoristiker, 1742 – 1799)

“Das größte Glück und das höchste Unglück sind nur kleine Abweichungen von dem Gewöhnlichen.” (Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 – 1832)

“Jeder hat sein eigen Glück unter den Händen, wie der Künstler die rohe Materie, die er zu einer Gestalt umbilden will. Aber es ist mit dieser Kunst wie mit allen; nur die Fähigkeit dazu wird uns angeboren, sie will gelernt und sorgfältig ausgeübt sein.” (Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 – 1832)

“Heiterkeit und Frohsinn sind die Sonne, unter der alles gedeiht.” (Jean Paul, deutscher Schriftsteller, 1763 – 1825)

“Kinder sollen nicht bewahrt und belehrt werden, sondern glücklich sollen sie im Sonnenlicht wachsen, erstarken und sich entwickeln, entfalten sollen sie sich wie die Blume unter der sorgenden Hand des kundigen Gärtners.” (Friedrich Fröbel, deutscher Pädagoge, 1782 – 1852)

“Neun Zehntel unseres Glücks beruhen allein auf der Gesundheit.” (Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788 – 1860)

“Das Glück gehört denen, die sich selbst genügen. Denn alle äußeren Quellen des Glückes und Genusses sind, ihrer Natur nach, höchst unsicher, mißlich, vergänglich und dem Zufall unterworfen.” (Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788 – 1860)

“Der Gipfel des Glücks ist es, geliebt zu werden von einer schönen Seele, der Gipfel des Ruhms, bewundert zu werden von einem großen Geist.” (Théodore Jouffroy, französischer Philosoph, 1796 – 1842)

“In uns selbst liegen die Sterne unseres Glücks.” (Heinrich Heine, deutscher Dichter und Schriftsteller, 1797 – 1856)

“Dem Unersättlichen in jeglichem Genuss, wird selbst das Glück zum Überfluss.” (Ludwig Bechstein, deutscher Schriftsteller und Archivar, 1801 – 1860)

“Menschenherz was ist dein Glück? // Ein rätselhaft geborner // Und, kaum gegrüßt, verlorner, // Unwiederholter Augenblick!” (Nikolaus Lenau, österreichischer Schriftsteller, 1802 – 1850)

“Das Antlitz der Natur ist ein Ausdruck der Andacht. Wie die Gestalt Jesu steht sie da mit geneigtem Haupt und den Händen über der Brust gefaltet. Der glücklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt.” (Ralph Waldo Emerson, US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller, 1803 – 1882)

“Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.” (Abraham Lincoln, 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, 1809 – 1865)

“Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.” (Charles Darwin, britischer Naturwissenschaftler und Autor, 1809 – 1882)

“Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.” (Søren Kierkegaard, dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller, 1813 – 1855)

“Was der Schlaf für den Körper, ist die Freude für das Gemüt: Zufuhr neuer Lebenskraft.” (Rudolf von Jhering, deutscher Rechtswissenschaftler, 1818 – 1892)

“Das Paradies der Erde // liegt auf dem Rücken der Pferde, // in der Gesundheit des Leibes // und am Herzen des Weibes.” (Friedrich von Bodenstedt, deutscher Schriftsteller, 1819 – 1892)

“Es gibt nur ein Mittel, sich wohl zu fühlen: Man muß lernen, mit dem Gegebenen zufrieden zu sein und nicht immer das verlangen, was gerade fehlt.” (Theodor Fontane, deutscher Schriftsteller, 1819 – 1898)

“Es gibt kein Glück im Wohlstand, durch Leiden wird das Glück erkauft.” (Fjodor Michailowitsch Dostojewski, russischen Schriftsteller, 1821 – 1881)

“Nehmen Sie einem Durchschnittsmenschen die Lebenslüge, und Sie nehmen ihm zu gleicher Zeit das Glück.” (Henrik Ibsen, norwegischer Schriftsteller, 1828 – 1906)

“Du brauchst nur zu lieben, und alles ist Freude.” (Leo Tolstoi, russischer Schriftsteller, 1828 – 1910)

“Das Leben kann kein anderes Ziel haben als das Glück, Freude. Nur dieses Ziel – Freude – ist des Lebens völlig würdig. Verzicht, das Kreuz, Hingabe des Lebens, alles für die Freude.” (Leo Tolstoi, russischer Schriftsteller, 1828 – 1910)

“Fast überall wo es Glück gibt, gibt es Freude am Unsinn.” (Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph und klassischer Philologe, 1844 – 1900)

“Es gibt nichts bedrohlicheres als das Glück, und jeder ausgetauschte Kuss kann eine Feindschaft hervorrufen.” (Maurice Maeterlinck, belgischer Schriftsteller, 1862 – 1949)

“Im täglichen Leben der meisten Menschen spielt Furcht eine größere Rolle als Hoffnung; sie sind mehr von dem Gedanken erfüllt, daß andere von ihnen Besitz ergreifen könnten, als von der Freude, die sie in ihrem eigenen Leben schaffen können oder in dem Leben anderer, mit denen sie in Berührung kommen.” (Bertrand Russell, britischer Mathematiker und Philosoph, 1872-1970)

“Er hat, dachte ich, eine gute Zigarre zu seinem Kaffee. Diese Verbindung ist äußerst behaglich, und das Behagen ist immerhin eine mindere Form des Glücks. Mit der muß man sich unter Umständen begnügen.” (Thomas Mann, deutscher Schriftsteller, 1875 – 1955)

“Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.” (Albert Schweitzer, deutscher Arzt, Theologe, Musiker und Philosoph, 1875 – 1965)

“Ja, so sind die meisten Menschen. Die Unglücksfälle schreiben sie sich ins Gedächtnis und memorisieren sie fleißig; aber das Glück, das viele Glück beachten sie nicht.” (Paula Modersohn-Becker, deutsche Malerin, 1876 – 1907)

“Wenn altgewordene Menschen sich darauf zu besinnen suchen, wann, wie oft und wie stark sie Glück empfunden haben, dann suchen sie vor allem in ihrer Kindheit, und mit Recht, denn zum Erleben des Glückes bedarf es vor allem der Unabhängigkeit von der Zeit und damit von der Furcht sowohl wie von der Hoffnung, und diese Fähigkeit kommt den meisten Menschen mit den Jahren abhanden.” (Hermann Hesse, deutsch-schweizerischer Schriftsteller, 1877 – 1962)

“Glück ist Liebe, nichts anderes. Wer lieben kann, ist glücklich.” (Hermann Hesse, deutsch-schweizerischer Schriftsteller, 1877 – 1962)

“Das Wort Glück hat in allen Sprachen etwas Vieldeutiges. Es ist eine Sonne, die eine Schar von Trabanten um sich herum hat: Behagen, Vergnügen, Lust, Zufriedenheit, Freude, Seligkeit, Heil.” (Ludwig Marcuse, deutsch-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller, 1894 – 1971)

“Glück, das ist einfach eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis.” (Ernest Hemingway, US-amerikanischen Schriftsteller, 1899 – 1961)

“Glück ist kein Geschenk der Götter, sondern die Frucht innerer Einstellung.” (Erich Fromm, deutsch-US-amerikanischer Psychoanalytiker und Philosoph, 1900 – 1980)

“Diese Welt, dachte ich, wäre kaum auszuhalten. Aber diese Welt, in der unaufhörlich nach Glück gestrebt wird, die voll ist von Glücks-Offerten, lauter Glücksartikeln zu Tagespreisen und von erster Marke, Glück durch Nagelpflege und Klangmöbel, Glück durch Busen, Ventilation und Vitamine, durch Wunscherfüllungen, Rasierwasser und seelische Entschlackung – sie läßt sich ertragen von einem Augenblick an, in dem man den Wahn besiegt hat, des Morgens müsse ein Glück neben der Uhr auf dem Tisch liegen.” (Gerd Gaiser, deutscher Schriftsteller, 1908 – 1976)

“Wenn du etwas loslässt, bist du etwas glücklicher. Wenn du viel loslässt, bist du viel glücklicher. Wenn du ganz loslässt, bist du frei.” (Ajahn Chah, theravada-buddhistischer Mönch, 1918 – 1992)

“Glück ist wie ein kleiner, lebhafter Hund, der mit dem Schwanz wedelt. Glück kann aber auch sein, einen kleinen, traurigen Hund zu streicheln, so dass er anfängt, mit dem Schwanz zu wedeln.” (Willy Breinholst, dänischer Humorist und Autor, 1918 – 2009)

“Das Glück des Menschen – ich habe seine tiefsten Gründe gesucht, und das habe ich herausgefunden: Der Grund liegt nicht im Geld oder Besitz oder Luxus, nicht im Nichtstun oder Geschäfte machen, nicht im Leisten oder Genießen. Bei glücklichen Menschen fand ich immer als Grund tiefe Geborgenheit, spontane Freude an den kleinen Dingen und eine große Einfachheit.” (Phil Bosmans, belgischer Ordenspriester und Schriftsteller, 1922 – 2012)

“Auf rasender Fahrt nach dem Glück bleibt es zurück.” (Manfred Hinrich, deutscher Philosoph und Aphoristiker, *1926)

“Man weiß selten, was Glück ist, aber man weiß meistens was Glück war.” (Francoise Sagan, französische Schriftstellerin, 1935 – 2004)

“Der entscheidende Schlüssel zum Glück ist, mit dem zufrieden zu sein, was man im Augenblick ist und hat. Diese innere Zufriedenheit verändert ihren Blick auf die Dinge, so dass ihr Geist in Frieden verweilen kann.” (Dalai Lama / Tendzin Gyatsho, buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, *1935)

“Unser Glück ist abhängig vom Glück der anderen.” (Dalai Lama / Tendzin Gyatsho, buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, *1935)

“Glück ist wenn man Schwein hat, aber nicht jedes Schwein ist glücklich.” (Heini Almstätter, deutscher Mundartdichter und Kabarettist *1941)

“Wenn eure Augen in Dankbarkeit auf das schauen, was euch gegeben ist, dann wird automatisch die Freude in euer Herzen einziehen. Dankbarkeit und Freude sind Zwillingsschwestern – die eine bringt immer die andere mit sich.” (Karoline Mayer, deutsche Missionarin und Entwicklungshelferin, *1943)

“Um rundum glücklich zu sein, bedarf es nicht bloß der Eigenleistung. Auch wenn die erste Quelle des Glücks im Menschen, seiner Tugend, liegt, braucht es zusätzlich ein glückliches Geschick, mithin ein Geschenk von außen.” (Otfried Höffe, deutscher Philosoph, *1943)

“Überall, wo wirklich Leben ist, ist auch eine Spur von Glück.” (Anselm Grün, deutscher Benediktinerpater und Autor, *1945)

“Unsere Aufgabe sollte es sein, eine Balance, einen mittleren Weg zu finden. Wir müssen lernen, uns nicht mit unwesentlichen Aktivitäten und Beschäftigungen zu überfordern, sondern unser Leben mehr und mehr zu vereinfachen. Der Schlüssel zu einer glücklichen Ausgewogenheit im modernen Leben ist Einfachheit.” (Sogyal Rinpoche, tibetischer Meditationsmeister, *1948)

“In every life we have some trouble // But when you worry you make it double // Don’t worry, be happy.” (Bobby McFerrin, US-amerikanischer Musiker und Sänger, *1950)

“Glück ist, wenn man dafür geliebt wird, wie man eben ist.” (François Lelord, französischer Psychologe und Schriftsteller, *1953)

“Das moderne Konzept selbstbestimmten Lebens hadert mit dem glücklichen Lebensvollzug, dem glücklichen Eingelassensein in das Leben, und so gleitet ihm das Glück durch die Finger. Diejenigen, die ihm dann um so hartnäckiger nachjagen, bemerken nicht, daß sie es nur weiter vor sich her und von sich weg treiben. Wenn man sich stattdessen in die Unverfügbarkeit des Glücks findet, so heißt dies auch, dass man die Tatsache dieser Unverfügbarkeit selbst zu genießen bereit ist. Sie gehört geradewegs zum Glücke selbst. Das Glück hängt an dem Selbst, das sich dessen erfreut und damit im reinen ist, sich nicht vollends im Griff zu haben.” (Dieter Thomä, deutscher Philosoph und Hochschullehrer, *1959)

“Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.” (Jürgen Wegmann, deutscher Fußballspieler, *1964)

“Wer fähig zum Glück ist, der weiß, dass wahres Glück Phasen des Pechs, des Kummers, der Unzufriedenheit und des Unglücks umfasst – und der verlangt nicht, immer tun zu können, was er gerade will, sondern will immer, was er gerade tut.” (Sven Böttcher, deutscher Schriftsteller, *1964)

“Bürgersinn, sozialer Ausgleich und Kontrolle über das eigene Leben sind das magische Dreieck des Wohlbefindens in einer Gesellschaft. Je besser diese drei Kriterien in einer Gesellschaft erfüllt sind, desto zufriedener zeigen sich die Menschen mit ihrem Leben. Aber man kann diese Faktoren nicht isoliert betrachten. Sie brauchen und bedingen einander.” (Stefan Klein, deutscher Wissenschaftsautor, *1965)

“Glück besteht maßgeblich darin, sich verbunden zu fühlen: im Freundeskreis, im Kollegenkreis stabile, positive Beziehungen zu haben. Das Gefühl, gebraucht zu werden, ist ganz existenziell.” (Eckart von Hirschhausen, deutscher Arzt, Kabarettist und Schriftsteller, *1967)

“Ich will jetzt glücklich sein und nicht in 25 Jahren.” (Eli im Film “Raus aus Åmål”, 1999)

“Glück hat Tück.” (deutsches Sprichwort)

“Willst du für eine Stunde glücklich sein, so betrinke dich. Willst du für drei Tage glücklich sein, so heirate. Willst du für acht Tage glücklich sein, so schlachte ein Schwein und gib ein Festessen. Willst du aber ein Leben lang glücklich sein, so schaffe dir einen Garten.” (chinesisches Sprichwort)

“Erfolg und Glück sind auf der Seite der Narren.” (Captain Kirk im Film “Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart”, spielt im 23. Jahrhundert)
 
 
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