Gebratener Spargel mit Cocktailtomaten, Basilikum und Kürbiskernöl (Foto: Christof Herrmann, 2015)Vegan, vitaminreich, nachhaltig – Zeit: 25 Min. – Schwierigkeit: mittel

Vor Kurzem waren unsere Freunde Verena und Andi aus der Steiermark zu Besuch. Die beiden hatten als Mitbringsel einen Liter des von Stephi und mir so geliebten Steirischen Kürbiskernöls dabei. Als ich die Flasche sah, wusste ich sofort, dass das gesunde Pflanzenöl Zutat meines nächsten Rezepts sein wird. Da es derzeit grünen und weißen Spargel aus regionalem Anbau gibt, ist es gebratener Spargel mit Cocktailtomaten, Basilikum und Kürbiskernöl geworden.

Ursprünglich wurde das Gebratener-Spargel-Gericht mit Butter, Olivenöl und Zwiebeln in Alufolie im Backofen zubereitet. Ich habe es im Laufe der Jahre verändert. Mein hier vorgestelltes Grundrezept variiere ich nach Lust, Laune und Vorräten. Die Cocktailtomaten kannst Du durch getrocknete Tomaten ersetzen, den Balsamicoessig durch Apfelessig, die Kürbiskerne durch Sonnenblumenkernen oder Sesamsamen …

Für 4 Portionen:

  • 500 g weißer Spargel
  • 500 g grüner Spargel
  • 2 EL Sesamöl (oder anderes neutrales Pflanzenöl)
  • 1 Handvoll Kürbiskerne
  • 250 g Cocktailtomaten
  • 2 EL Balsamicoessig
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • 4 EL (oder auch mehr) Kürbiskernöl

Gebratener Spargel mit Cocktailtomaten, Basilikum und Kürbiskernöl: Die Hauptzutaten (Foto: Christof Herrmann, 2015)

  1. Den weißen Spargel waschen und schälen, die holzigen Enden abschneiden.
  2. Den grünen Spargel waschen und die Enden abschneiden.
  3. Die Spargelstangen schräg in mundgerechte Stücke schneiden.
  4. Sesamöl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen.
  5. Die Spargelstücke darin unter gelegentlichem Rühren anbraten.
  6. Währenddessen Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie duften.
  7. Kirschtomaten waschen und zum Spargel geben.
  8. Mit dem Balsamicoessig ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. Basilikumblätter waschen, in Streifen schneiden und zum Spargel geben.
  10. Auf Tellern anrichten. Die Kürbiskerne darüber streuen und mit dem Kürbiskernöl beträufeln.

Dazu passen Baguette, Kartoffeln in unterschiedlichen Varianten oder Nudeln.

Guten Appetit!

Wo es derzeit auch Erdbeeren aus heimischem Anbau gibt, kann ich Dir meinen Erdbeer-Spargel-Salat empfehlen, den ich vor einem Jahr veröffentlicht habe.

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Noch mal 25 Tipps, wie Du einfacher leben kannst - Foto: Altes Velo auf dem Peloponnes (Christof Herrmann, 2006)

“Einfachheit in der Wahl der Nahrung fördert die körperliche Gesundheit. Einfachheit im Umgang mit anderen Menschen den Seelenfrieden.” (Jacques-Henri Bernardin de Saint-Pierre, französischer Schriftsteller, 1737 – 1814)

Im letzten Jahr habe ich zwei Artikel veröffentlicht, in denen ich je 25 Tipps gebe, wie man einfacher leben kann. Eigentlich wollte ich es dabei belassen. Fortsetzungen sind selten originell – weder im Kino noch im Internet.

Aus zwei Gründen habe ich mich zu einem dritten Teil hinreißen lassen. Ersten zählen die beiden Artikel zu den beliebtesten, die ich bis jetzt auf Einfach bewusst online gestellt habe. Zweitens habe ich in letzter Zeit den Eindruck gewonnen, dass Otto Normalverbraucher und Erika Mustermann immer beschäftigter und angespannter werden, wo sie doch eher das Gegenteil nötig hätten.

Ich hoffe, die folgenden kunterbunten Vorschläge tragen dazu bei, dass Du Dich besser auf die (Dir) wichtigen Dinge konzentrieren kannst.

  1. Einfacher leben bedeutet Sein und Tun statt Haben, Freiheit statt Alltagszwang, Genuss statt Übermaß, Vernetzung statt Vereinsamung, Fokussierung statt Verzetteln und Nachhaltigkeit statt Konsumpf.
  2. Mache Dir bewusst, welche Vorteile ein minimalistisches Leben hat. Das könnte der Impuls sein, mehr Einfachheit zuzulassen.
  3. Wenn es Dir schwer fällt, Dich von Erinnerungsstücken zu trennen, könnte dies ein Ausweg sein: Behalte von jeder Dir wichtigen Person genau ein Erinnerungsstück und platziere es an einem besonderen Ort in Deiner Wohnung. Anstelle in einem Karton hunderte Fotos von den Großeltern aufzubewahren, stellst Du zwei gerahmte Fotos auf die Kommode.
  4. Starte Deine nächste Reise von der Haustüre aus, z. B. mit dem Fahrrad. Das spart Geld, Urlaubstage und Nerven und ist zudem gut für die Umwelt.
  5. Qualität statt Quantität bedeutet auch mehr Lebensqualität. Wir haben dies in fast allen Bereichen verlernt. Besonders deutlich wird das bei der Ernährung. Wir essen zu viel, zu fett, zu tierisch, zu süß, zu salzig, zu industriell.
  6. Wenn Du etwas kaufen möchtest, das Du nicht unbedingt zum Leben brauchst, schlafe ein paar Nächte drüber. Oft ist dann der Kaufreflex verschwunden. So habe ich kürzlich 350 Euro und weitere Technik gespart. Aus einem Impuls heraus hätte ich mir beinah ein GPS-Gerät für meine Alpenüberquerung im Sommer zugelegt, das ich eigentlich gar nicht benötige.
  7. Kinder könne das, was wir Erwachsene verlernt haben: In den Tag hinein leben, Neues entdecken, sich ganz in den Augenblick versenken. Davon können wir uns inspirieren lassen.
  8. Hast Du vom Paretoprinzip gehört? Es besagt, dass 80 % der Ergebnisse in 20 % der Zeit erreicht werden. Die restlichen 20 % der Ergebnisse benötigen 80 % der Zeit. Immer wenn etwas nicht perfekt sein muss (was meist der Fall ist), kann man also verdammt viel Zeit und Arbeit sparen.
  9. Geh möglichst oft wandern. Das Wandern ist nicht nur per se minimalistisch, sondern lehrt uns auch im Alltag einfacher zu leben. Wir werden unterwegs so reich beschenkt, dass es uns an nichts fehlt, so wenig wir auch mitnehmen. Sind wir mit allen Sinnen dabei, führt uns das Naturerlebnis zu unseren Wurzeln und dem, was uns wichtig ist.
  10. Trenne Dich von der Hälfte der Dekoration in Deiner Wohnung. Das Übriggebliebene genügt und gewinnt so an Aufmerksamkeit.
  11. Gründe mit Kollegen auf der Arbeit eine Kochgruppe. Einfacher und gesünder kannst Du Dich mittags nicht ernähren. Die Devise lautet: Einer kocht, alle essen. Wenn ihr also zu fünft seid, muss jeder jede Woche nur einmal an den Herd.
  12. Wir haben uns ans komplizierte Leben mit einem Zuviel an Tand und Terminen gewöhnt. Doch man kann “schlechte Gewohnheiten” ablegen und sich “gute Gewohnheiten” aneignen. Man muss nur ein paar Wochen dran bleiben, damit die neue Gewohnheit in Fleisch und Blut übergeht. Wie man das genau macht, erfährst Du z. B. von Daniel von beVegt.
  13. Schon die Vorstellung nichts zu tun und der Stille zu lauschen, raubt vielen Menschen den Atem. Mache es trotzdem. Suche nach einem Ort der Stille – morgens im Park, an einem windstillen Tag auf einem Berg, in einer Kirche, in der Badewanne, nachts im Wald. Halte dann inne und genieße den Augenblick.
  14. Zeit und Nerven spart, wer sich an eine minimalistische E-Mail-Routine gewöhnt. Eine private E-Mail-Adresse, eine geschäftliche E-Mail-Adresse und jeweils eine Handvoll Ordner reichen aus, meist auch wenige Sätze anstelle ellenlange Texte.
  15. Lass Dich von Postwachstumsökonom Niko Paech inspirieren, der im Interview mit mir sagte: “Wir könnten viele Energiesklaven, Komfortkrücken und Infrastrukturen ausfindig machen, die wir gar nicht nötig haben – ganz gleich ob elektrisches Küchengerät, Wellness-Rezeptur, Flugreise oder Tiefseehafen. So sparen wir Zeit, Geld, Raum und ökologische Ressourcen. Weg mit dem Wohlstandsschrott, der nur unser Leben verstopft!”
  16. Verlasse Deinen Schreibtisch ordentlich aufgeräumt – sowohl auf der Arbeit als auch zuhause. Wenn Du Dich das nächste Mal hinsetzt, startest Du mit einem ganz anderen Gefühl.
  17. Wer sich entschieden hat zu entrümpeln, steht schnell vor der Frage: Wohin mit all dem Kram? Wegwerfen ist ökologisch nicht sinnvoll, Verkaufen ist bei Bücher, CDs und DVDs zeitaufwendig und bringt oft wenig ein. Die Lösung lautet: Spenden und verschenken.
  18. Einfacher leben heißt auch Müll vermeiden. Das lehrt uns, weniger zu konsumieren, mehr echte Lebensmittel wie Obst und Gemüse zu essen und bewusster mit den Ressourcen umzugehen. Gute Tipps zur Müllvermeidung findest Du z. B. auf Marias Blog, bei UtopiaNABU und Zu gut für die Tonne.
  19. Oft ist es einfach einfacher, etwas zu erledigen, wenn man den dazugehörigen Gegenstand eh schon in der Hand hat. Die Jacke hängt man zuhause an den Haken, anstelle sie erst mal auf den Stuhl zu legen; die Rechnung bezahlt und archiviert man, nachdem man sie aus dem Briefkasten geholt hat und das Geschirr räumt man gleich nach dem Essen in die Geschirrspülmaschine.
  20. Planst Du umzuziehen oder ein Haus zu kaufen oder bauen? Dann überlege Dir, ob Du nicht mit weniger Wohnfläche auskommst, als gedacht. Die Vorteile liegen auf der Hand: Weniger Schulden, weniger Instandhaltung, weniger Putzen, mehr Geld, mehr Zeit, mehr Umweltschutz. Es muss ja nicht gleich ein Tiny house oder Minihaus von 10 bis 15 Quadratmetern sein, das manch einem (oder auch einem Pärchen) tatsächlich groß genug ist.
  21. Gewöhne Dir das Jammern ab. Jammern ist eine weit verbreitete schlechte Angewohnheit, die nichts verändert. Im Gegenteil: Mit dem Jammern zieht man noch mehr Unheil auf sich.
  22. Rette überschüssige Nahrungsmittel vor dem frühzeitigen Mülltonnentod, indem Du sie über Foodsharing verteilst.
  23. Schon mal überlegt, Yoga zu praktizieren? “Du solltest Yoga nach einer Weile wie das tägliche Zähneputzen in deinen Alltag integrieren. Es ist das tägliche Date mit dir selbst, das Zurückziehen auf das Wertvolle in und an dir”, sagt Robin von Asanayoga.
  24. Schau bei einem der Minimalismus-Stammtische vorbei. Regelmäßige Treffen gibt es in Düsseldorf/Essen, Frankfurt am Main/Offenbach, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn und Stuttgart. Informationen findest Du bei Minimalismus Stammtisch und Minimalismus leben.
  25. Zum Abschluss drei Mottos, die ich mir in vielen Situationen ins Gedächtnis rufe: Weniger ist mehr. Langsam ist das neue Schnell. Mach’s einfach – im doppelten Sinne.

Die eingangs erwähnten 50 Tipps vom letzten Jahr findest Du in zwei Teilen hier und hier.

Falls Du Vorschläge hast, wie man einfacher leben kann, die noch nicht in den drei Artikeln genannt wurden, kannst Du sie gerne in den Kommentaren posten. Vielleicht gibt es eines Tages einen vierten Teil ;-)

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"Fränkischer Gebirgsweg" von Christof Herrmann (Bergverlag Rother, 2015)

“Gratulation an Christof Herrmann zu diesem absolut gelungenen Wanderbuch für einen wunderbaren Weitwanderweg.” (Martin von gehlebt.at)

Mein dritter Wanderführer “Fränkischer Gebirgsweg” ist am 5. Mai im Bergverlag Rother erschienen. Zur Veröffentlichung habe ich auf Einfach bewusst meinen 6-seitigen Artikel Fränkischer Gebirgsweg – 3 Wochen durch die schönsten Mittelgebirge Frankens als PDF hochgeladen.

Nachdem das Buch nun in den gängigen Webshops und Buchhandlungen verfügbar ist, möchte ich es genauer vorstellen. Bei Amazon und Google Books gibt es außerdem eine Vorschau von je 30 Seiten, beim Bergverlag Rother eine Etappe als PDF. Schließlich soll niemand die Katze im Sack kaufen.

Der Fränkische Gebirgsweg und seine Etappen.

Der Fränkische Gebirgsweg und seine Etappen (zum Vergrößern auf das Bild klicken).

Der Fränkische Gebirgsweg ist rund 435 km lang und führt durch den Frankenwald, das Fichtelgebirge und den Steinwald, die Fränkische Schweiz und die Hersbrucker Alb. Diese Fernwanderung muss man meiner Meinung nach einmal im Leben machen! Abseits großer Städte geht es auf naturbelassenen Pfaden durch großartige Mittelgebirgslandschaften.

Ich habe mich für eine Einteilung in 21 Etappen entschieden, da man so den gesamten Weg in einem dreiwöchigen Urlaub schaffen kann. Selbstverständlich ist auch eine individuelle Planung möglich, da alle Unterkünfte, Gasthöfe und Supermärkte sowie die wichtigsten Bus- und Zugverbindungen an der Route aufgeführt sind.

Wer nur einen Abschnitt gehen möchte, kann sich an meine Vorschläge für Touren zwischen zwei und 14 Tagen in der Einleitung orientieren.

"Fränkischer Gebirgsweg": Zu jeder Etappe sind die Unterkünfte, Gasthöfe, Supermärkte und vieles mehr aufgeführt.

Zu jeder Etappe sind die Unterkünfte, Gasthöfe, Supermärkte und vieles mehr aufgeführt (zum Vergrößern auf das Bild klicken).

Der Fränkische Gebirgsweg ist überwiegend gut markiert. Fehlen doch einmal die Schildchen, helfen die Wegbeschreibungen und die Kärtchen im Wanderführer oder die GPS-Tracks, die jedem Käufer zum Download zur Verfügung stehen.

Neben den einleitenden Worten zu jeder Etappe finden sich über 50 Kästen, in denen ich beschreibe, was dem Wanderer so alles am Wegesrand begegnet. Darunter sind Städte wie Münchberg, Bayreuth und Hersbruck, Museen wie das Oberfränkische Bauernhofmuseum Kleinlosnitz und das Deutsche Kamermuseum, Berge wie der Große Waldstein, der Nußhardt und die Neubürg, Gewässer wie die Eger, der Fichtelsee und die Weißmainquelle, Touristenmagneten wie das Kappl und Sanspareil, Mittelalterliches wie die Ruine Weißenstein und Burg Rabenstein, Ominöses wie die Zigeunersteine und das Forsthaus Kamerun, Einmaliges wie die Bodenmühlwand und die “Weltrekord-Brauerei-Gemeinde” Aufseß …

Fast bin ich gewillt zu behaupten, dass sich der Rother-Wanderführer “Fränkischer Gebirgsweg” auch für jene lohnt, die gar nicht an dem Fernwanderweg interessiert sind, sondern nur mehr über Franken erfahren wollen.

"Fränkischer Gebirgsweg": Wegbeschreibung, Kärtchen, Höhenprofil und GPS-Track helfen zur Orientierung.

Wegbeschreibung, Kärtchen, Höhenprofil und GPS-Track helfen zur Orientierung (zum Vergrößern auf das Bild klicken).

Die wichtigsten Daten zu meinem dritten Wanderführer im Überblick:

Fränkischer Gebirgsweg
von Christof Herrmann
Bergverlag Rother
1. Auflage 2015
160 Seiten mit 85 Farbfotos
21 Höhenprofile, 21 Wanderkärtchen im Maßstab 1:100.000
inkl. GPS-Tracks zum Download
ISBN 9783763344635
14,90 EUR

Weitere Infos, Bezugsquellen und Pressestimmen findest Du auf meiner Bücherseite. Alle meine Artikel über den Fränkischen Gebirgsweg – darunter auch die Tagesberichte meiner letztjährigen Tour – gibt es auf der Themenseite. Gute Planungshilfen sind auch die offizielle Homepage und Wanderbares Deutschland.

"Fränkischer Gebirgsweg": Mein Rother-Wanderführer ist reich bebildert und hat zahlreiche Kästen, in denen ich Interessantes am Wegesrand erläutere.

Mein Rother-Wanderführer ist reich bebildert und hat zahlreiche Kästen, in denen ich Interessantes am Wegesrand erläutere (zum Vergrößern auf das Bild klicken).

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3 Wochen durch die schönsten Mittelgebirge Frankens: PDF-Download meines 6-seitigen Artikels im trekking-Magazin

Heute ist der offizielle Verkaufsstart meines dritten Wanderführers “Fränkischer Gebirgsweg”. Erste Informationen gibt es auf meiner Bücher-Seite und beim Bergverlag Rother. Ich werde das Buch noch ausführlicher vorstellen, sobald es bei allen Online-Händlern verfügbar ist, was erfahrungsgemäß ein paar Tage dauert.

Als Einstimmung auf den 21 Etappen und 435 Kilometer langen Fernwanderweg gibt es heute meinen 6-seitigen Artikel, den ich Anfang des Jahres im trekking-Magazin veröffentlicht habe. Er ist zum einen ein Bericht über meine Tour auf dem Fränkischen Gebirgsweg und enthält zum anderen eine Reihe von Tipps für alle, die sich ebenfalls auf den Weg machen möchten. Diese Wanderung durch die Mittelgebirge Frankens muss man meiner Meinung nach einmal im Leben gemacht haben, denn die fast 180 Jahre alten Worte des Lyrikers Karl Leberecht Immermann gelten bis heute: “Franken ist wie ein Zauberschrank; immer neue Schubfächer tun sich auf und zeigen bunte, glänzende Kleinodien, und das hat kein Ende.”

Das Artikel ist kostenlos, etwa 4 MB groß und kann direkt im Browser gelesen werden. Klicke einfach mit der linken Maustaste auf das Bild oben oder auf den folgenden Link:

Kostenloses PDF: “Fränkischer Gebirgsweg – Drei Wochen durch die schönsten Mittelgebirge Frankens”

Du kannst das PDF auch herunterladen und im Adobe Reader lesen. Dazu mit der rechten Maustaste auf das Bild oder den Link klicken und dann die Option “Ziel/Link speichern unter” wählen.

Weitere Artikel und Informationen über die Traumroute durch die Mittelgebirge Frankens findest Du auf meiner Themenseite sowie der offiziellen Homepage des Fernwanderwegs.

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Gelesen im April: Die Kunst vegan zu backen, Alpencross Ostalpen, Rheuma. Jakobsweg – Muy bien! …Vegan und gesund backen, mit dem Mountainbike über die Alpen pedalieren, mit Rheuma auf dem Jakobsweg wandern und dabei ein kleines Wunder erleben sowie die Auswirkung der Physiognomie auf den Charakter des Menschen – im April habe ich wieder einige interessante Bücher zu ganz unterschiedlichen Themen gelesen. Vielleicht ist etwas für Dich dabei!

Fach- und Sachliteratur

  1. Die Kunst vegan zu backen von Axel Meyer (2014, 4 Sterne)
    Axel Meyer gilt als Pionier der Naturkostbewegung. Vor 30 Jahren veröffentlichte er sein erstes “Backbuch”, das damals schon weitgehend pflanzlich war und und wegging wie geschnitten Vollkornbrot. In seinem neuen Buch präsentiert Meyer über 80 vegane Rezepte für herzhafte und süße Backwaren. Besonders interessant finde ich den kleinen Kurs, in dem man lernt, wie man Teig richtig knetet. Einen Stern Abzug gibt es, da für meinen Geschmack zu viel mit Industrieprodukten wie (ungehärteter) Margarine, Sojasahne und Pflanzenmilch gekocht wird.
  2. Alpencross Ostalpen von Achim Zahn (2013, 4,5 Sterne)
    Stephi hat mir in den letzten Jahren einen Floh ins Ohr gesetzt: Mit dem Mountainbike über die Alpen fahren. Das Buch dazu haben wir bereits. In “Alpencross Ostalpen” beantwortet Achim Zahn aber auch wirklich alle Fragen und stellt die schönsten Routen sowohl für Anfänger als auch für Profis vor. Fehlt eigentlich nur noch das Mountainbike, etwas Ausrüstung, ein paar Trainingsrunden, zwei Wochen Zeit …
  3. Der Körper als Spiegel der Seele von Ruediger Dahlke (Erscheinungsjahr: 2007, meine Bewertung: 4 von 5 Sternen)
    In diesem Buch erklärt Vielschreiber Ruediger Dahlke aus seiner ganzheitlichen Sicht, welche Bedeutung die Physiognomie, also die äußere Erscheinung eines Menschen, für dessen Charakter hat. Die Nase symbolisiert etwa Orientierung und Durchsetzung, der Rücken steht für Anstrengung und Aufrichtigkeit. Dahlke stellt dabei nicht nur das angesagte Figurideal und Trends wie Schönheitsoperationen in Frage, sondern macht dem Leser Mut, sich mit seinem Aussehen zu beschäftigen und es letztendlich anzunehmen.

Belletristik

  1. Rheuma. Jakobsweg – Muy bien! von Burkhard Wittek (2014, 4,5 Sterne)
    Der Reiseautor Burkhard Wittek wird heuer die Alpenüberquerung Salzburg-Triest machen und danach ein Buch über seine Erlebnisse unterwegs schreiben. Es soll im Frühjahr 2016 auf den Markt kommen, also ungefähr zeitgleich mit meinem Rother-Wanderführer. Witteks aktuelles Buch “Rheuma. Jakobsweg – Muy bien!” beschreibt ausführlich die “therapeutischen Spaziergänge”, die er und seine seit Jahrzehnten an Rheuma erkrankte Lebensgefährtin auf dem Camino Francés unternommen haben. Die beiden starteten mit viel Skepsis. Als Rheumaschübe überraschend ausblieben, fassten sie den Plan, die letzten 100 Kilometer bis Santiago de Compostella komplett zu gehen, um die begehrte Urkunde La Compostela zu bekommen. Ein Buch das Mut macht – nicht nur Rheumatikern! 

Comics

  1. Jenseits der Zeit von Olivier Pont und Georges Abolin (1995, 2,5 Sterne)
    Ansprechend gezeichnete Graphic Novel, die im frühen 20. Jahrhundert in Italien und Costa Rica spielt. “Ergreifend, fesselnd, tragisch, komisch” soll die Geschichte zwischen Traum und Wirklichkeit laut Klappentext sein. Doch so richtig gepackt hat sie mich auf keiner der 200 Seiten. 

Und nun Du! Was liest Du gerade? Welches Buch empfiehlst Du mir, meinen Leserinnen und meinen Lesern?

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