10 positive Aspekte, die wir der Coronavirus-Krise abgewinnen können - Foto: Gerd Altmann von Pixabay

„Das Übel, das uns trifft, ist selten oder nie so schlimm, als das, welches wir befürchten.“ (Friedrich Schiller, deutscher Dichter, 1759–1805)

Quarantänen, Ausgangssperren, geschlossene Grenzen, Chaos in Krankenhäusern, Pandemie-Panik. Die Welt ist im Ausnahmezustand. Das SARS-CoV-2, allgemein bekannt als das neue Coronavirus, sorgt auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz für Infektionen, Todesfälle und eine teilweise Lahmlegung des öffentlichen Lebens.

Ich rufe Euch auf, alles zu tun, dass wir das Virus so schnell wie möglich in den Griff bekommen. Ich selbst vermeide seit einigen Tagen persönliche Kontakte und verlasse nur zum Luftschnappen und Einkaufen meine Wohnung.

Die Gefahr kann nicht heruntergespielt werden. Dennoch möchte ich mit diesem Blogartikel der Verunsicherung und den negativen Nachrichten etwas Positives entgegensetzen. Ich glaube, dass wir – individuell, gesellschaftlich, politisch und institutionell – aus dem aktuellen Geschehen lernen und nach der Pandemie gestärkt und weiser hervorgehen werden.

Es folgen 10 positive Aspekte, die wir der Coronavirus-Krise abgewinnen können.

1. Weniger Umweltverschmutzung (und weniger Todesfälle?)

Die Erde denkt sich gerade, haben meine Menschen einen Wimpernschlag vor ihrem Exitus doch noch umgedacht? Durch den Rückgang der Industrie- und Wirtschaftsleistung, der Alltagsmobilität sowie der Reisen während der Krise geht die Umweltverschmutzung zurück. In China etwa sind die CO2-Emissionen seit Ende Januar um ein Viertel gesunken. François Gemenne, Leiter des Hugo Observatory an der Universität Lüttich, sagt, dass möglicherweise mehr Menschen durch die geringere Umweltverschmutzung gerettet werden, als durch das Coronavirus sterben. Studien haben gezeigt, dass die Umweltverschmutzung jährlich für 9 Millionen Todesfälle (jeder 6.) weltweit und über 62.000 (jeder 14.) in Deutschland verantwortlich ist.

2. Chance, den Wirtschaftswachstumswahnsinn zu überdenken

Für uns und die Umwelt ist nicht viel gewonnen, wenn wir nach der Krise so weiter machen, wie vor der Krise (oder noch hanebüchener agieren, um die Verluste wieder hereinzuholen, die Börsen anzukurbeln und die Globalisierung zu sichern). Höher, schneller, mehr. Wir vergiften die Erde munter weiter, obwohl sie bereits sterbenskrank ist. Der Earth Overshoot Day bezeichnet den Tag im Jahr, ab dem wir Menschen mehr natürliche Ressourcen verbrauchen als die Erde produzieren kann. 1971 fiel der Earth Overshoot Day auf den 21. Dezember, 2000 auf den 1. November und 2019 bereits auf den 29. Juli. Das bedeutet, dass die Menschheit im letzten Jahr 1,75 Erden beansprucht hat. Prognosen nach werden es 2050 drei Erden sein. Es kommt noch bitterer. Wir Deutsche verbrauchen bereits jetzt drei Erden, denn unser nationaler Earth Overshoot Day fiel 2019 auf den 3. Mai (der österreichische auf den 9. April, der schweizerische auf den 7. Mai). Jeder Fünfjährige versteht, dass uns das wachstumsfixierte Wirtschaftssystem in diesen Schlamassel geführt hat. Nur zu einer tieferen Reflexion bei einem größeren Teil der Verantwortlichen (zu denen wir alle zählen) ist es bisher nicht gekommen. Die Lösungen könnten lauten: Postwachstumsökonomie, Suffizienz, Subsistenz und Arbeitszeitverkürzung. Der bekannte Wachstumskritiker Niko Paech erklärt im Interview mit mir die Begriffe und Zusammenhänge. Am 17. März 2020 erscheint das Buch „All you need is less – Eine Kultur des Genug aus ökonomischer und buddhistischer Sicht“, das Paech zusammen mit dem Achtsamkeitsexperten und Dharma-Lehrer Manfred Folkers geschrieben hat.

3. Solidarität zeigen

Sich um die älteren Menschen sorgen, den Infizierten Lebensmittel vor die Tür stellen, das Personal in den Krankenhäusern unterstützen, geduldig sein, sich an den Vorgaben der Behörden halten. In Krisenzeiten sollten wir uns besonders in Solidarität, Empathie und Hilfsbereitschaft üben (wir dürfen nach der Krise diese Tugenden beibehalten). So funktioniert eine intakte Gesellschaft – nicht mit Ellenbogenmentalität und Selbstoptimierung. Ein schönes Beispiel: In Italien verabreden sich die Menschen zu spontanem Singen auf ihren Balkonen, um die Stimmung in der Isolation zu heben.

4. Die freien Stunden und Tage zuhause sinnvoll nutzen

Zeit mit sich, den Kindern oder dem Partner verbringen, im Garten arbeiten, basteln, italienisch lernen, Klavier spielen, mit Freunden und Familie telefonieren, Briefe schreiben, die Wohnung ausmisten, die Steuererklärung machen, mit dem Projekt „Roman schreiben“ beginnen … Bis auf Weiteres gilt die Ausrede „Ich habe keine Zeit“ nicht mehr. Am besten gewöhnen wir uns diese Floskel komplett ab.

5. Zur Besinnung kommen

In unserer sonst so schnelllebigen, ach so modernen und sowieso vernetzten Welt tut die Besinnung auf das Wesentliche gut und not. Dann verlieren wir unsere Werte und das, was uns wichtig ist im Leben, nicht aus den Augen. Der Psychologe und Autor Stephan Grünewald („Wie tickt Deutschland? – Psychologie einer aufgewühlten Gesellschaft“) sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass die Coronavirus-Krise zu einer Besinnungspause führen könnte und weiter: „Wenn wir uns zurückziehen in die Laube, ins Studierzimmer, kann das auch dazu führen, dass wir uns und die Welt noch mal neu erfinden.“

6. Einstieg in die wunderbare Welt des Minimalismus

Weniger Neues kaufen und tun; zufrieden sein mit dem, was wir sind und haben; Konzentration auf das, was wichtig ist; weniger planen; das Herumfahren und Fliegen reduzieren – die Isolation und die Einschränkungen lehren uns, einfach einfacher zu leben. Manch einer wird nach der Coronavirus-Krise nicht mehr so weiter machen wollen wie zuvor. Er hat das minimalistische Leben für sich entdeckt. Du findest hier im Blog zahlreiche Artikel zu dem Thema Minimalismus. Diesen Sommer erscheint außerdem im GU Verlag mein Ratgeber „Das Minimalismus-Projekt – 52 praktische Ideen für weniger Haben und mehr Sein“. Wenn Du meinen monatlichen Newsletter abonnierst, informiere ich Dich, sobald das Buch erhältlich ist.

7. Die eigene Gesundheit wertschätzen

„Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern“, hat Hydrotherapeut und Naturheilkundler Sebastian Kneipp im 19. Jahrhundert gesagt. Diese Devise sollten wir uns nicht nur im Angesicht des Coronavirus zu Herzen nehmen. Bester Schutz vor Krankheiten sind eine überwiegend pflanzliche und vollwertige Ernährung, ausreichend Bewegung sowie das Vermeiden von Stress, Rauchen und übermäßigem Alkoholkonsum. Das stärkt das Immunsystem, was wiederum Viren und Bakterien abwehren kann.

8. Chance, die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte zu verbessern

Dass in der Gesundheits- und Krankenpflege Personalmangel herrscht, niedrige Löhne gezahlt werden, aber trotzdem die Verantwortung hoch und die Arbeitszeiten lang sind, ist seit Jahren bekannt. Geändert hat sich nicht viel. Während der Coronavirus-Krise verschärft sich der Pflegenotstand. Vielleicht ist das eine Chance, diesen wichtigen Beruf endlich aufzuwerten und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Das würden die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege und das Studium der Pflegewissenschaften attraktiver machen. Ein Signal: In Spanien haben sich Tausende Menschen abgesprochen, vom Balkon oder Fenster aus dem Gesundheitspersonal mit Ovationen zu ehren.

9. Kommt der Corona-Baby-Boom?

Nachdem der Fußball ruht, dürfte aktuell Sex die schönste Nebensache der Welt sein. Und da wir durch die Coronavirus-Krise gezwungen sind, viel zuhause zu bleiben, kommen im nächsten Winter vielleicht viele süße gesunde Corona-Babys auf die Welt. Von Filmchen gucken wird man aber nicht schwanger. Ein niederländischer Pornoanbieter gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass derzeit seine Umsätze die sonst umsatzstärksten Tage des Jahres wie den Black Friday übersteigen. Auffällig sei der immense Zuwachs aus Nordrhein-Westfalen und Italien.

10. Lernen für kommende Viren

Nach der erfolgreichen Bekämpfung des neuen Coronavirus werden wir reicher an Erfahrungen sein. Das könnte sich in der Zukunft als nützlich erweisen, v. a. falls wesentlich virulentere Erreger wie MERS (Letalität bis 35 Prozent) oder SARS (Letalität bis 10 Prozent) auftauchen. Die internationale Gemeinschaft wird besser kooperieren, die verantwortlichen Behörden der Länder werden überarbeitete Krisenpläne vorliegen haben und wir Bürger(innen) werden von Anfang an wissen, wie wir uns schützen können.

Dieser Artikel soll für Zuversicht und Durchhaltevermögen sorgen. Ich würde mich freuen, wenn Du ihn mit Deinen Freunden teilst.

Du kannst uns auch gerne in den Kommentaren verraten, welche positiven Aspekte Du der Coronavirus-Krise abgewinnst.

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Pilzfarce oder Duxelles als Füllung im Blätterteig

Vegan, raffiniert – Zeit: 30 Min. – Schwierigkeit: leicht

Vor etwa zehn Jahren habe ich im Zeitmagazin eine Kolumne mit dem Titel „Fleischlos glücklich“ entdeckt, in dem Feinschmecker Wolfram Siebeck von der Duxelles schwärmt, einer würzigen Pilzfarce aus Frankreich. Auch wenn genaue Mengenangaben fehlten, gelang es mir, die Masse herzustellen. Eine Schönheit war sie vielleicht nicht, aber mit einem Stück Baguette ein Gedicht am Gaumen. Siebeck hatte nicht zu viel versprochen.

Im Laufe der Jahre habe ich mein Grundrezept immer wieder angepasst. Ich kann es Dir nicht länger vorenthalten. Die Pilzfarce ist nämlich nicht nur köstlich, sondern auch unglaublich vielseitig einsetzbar. Ich habe mit ihr schon einiges angestellt (und Du findest bestimmt weiteres):

  • als Füllung für veganen Blätterteig (siehe Foto oben)
  • mit etwas Tomatenmark oder Pasata oder auch pur auf Brot (siehe Foto unten)
  • in Crêpes und Buchweizenpfannkuchen
  • mit eingeweichten Brötchen als Füllung von Tomaten, Zucchini, Paprika und anderem Gemüse – kalt oder aus dem Ofen
  • zum Würzen von Aufläufen
  • mit etwas Weißwein reduziert als Sauce zu Pasta
  • zum Verfeinern von Risotto
  • als Einlage für Suppen und Eintöpfe
  • als Salat-Topping

Zutaten für etwa 350 g Pilzfarce:
3 Schalotten
3 EL Olivenöl
500 g Champignons
2 Knoblauchzehen
1 EL frisch gezupfte Thymianblätter
1 Handvoll glatte Petersilienblätter
Salz
Pfeffer
1 TL Zitronensaft

  1. Die Schalotten schälen, fein würfeln und in einer großen Pfanne im Öl glasig dünsten.
  2. Die Champignons putzen, in sehr kleine Würfel schneiden und mit in die Pfanne geben.
  3. Die Knoblauchzehen schälen, pressen und ebenfalls zugeben.
  4. Alles so lange unter häufigem Rühren garen, bis der ausgetretene Pilzsaft komplett verdunstet ist. Das kann 15 bis 20 Minuten dauern.
  5. Die Thymian- und Petersilienblätter fein hacken, unter die Pilzfarce mischen und die Pfanne noch eine Minute auf dem Herd lassen.
  6. Mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Tipps:

  • Verwende möglichst Champignons aus dem Bioladen oder vom Pilzhändler auf dem Markt. Sie sind denen aus dem Supermarkt und vom Discounter geschmacklich weit überlegen.
  • Wenn Du den Pilzsaft mittels einer feinlöchrigen Kartoffelpresse oder eines Tuches auspresst, verkürzt sich die Garzeit. 
  • Variiere mit anderen Kräutern und Pilzen. Mit Steinpilze bekommt die Farce einen noch intensiveren Geschmack.
  • Wenn Du keine frischen Kräuter zur Hand hast, geht es auch mit getrockneten. Füge sie dann bereits mit den Pilzen hinzu.
  • Statt Zitronensaft kannst Du auch hochwertigen Essig oder einen Spritzer Sojasauce nehmen.
  • Die Pilzfarce oder Duxelles hält sich in einem Schraubglas im Kühlschrank mehrere Tage und im Gefrierfach ein paar Wochen.

Bon appétit!

Baguette mit Pilzfarce

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Nichts Neues – Schätze das, was ist

Foto: Pexels von Pixabay

Dieser Artikel ist bereits der fünfte Gastbeitrag von Johanna Katzera (geborene Wagner) auf Einfach bewusst. Johanna hat drei Bücher geschrieben und bietet eine Seminar- und Wanderwoche auf Sylt mit dem Motto „Achtsamkeit und positive Lebensgestaltung“ an.

Es ist nichts Neues, wenn ich vorschlage, eine Zeit lang nichts Neues zu kaufen oder zu beginnen, sondern dem, was wir haben, einen neuen Wert beizumessen. Neu ist vielleicht, diese Idee im eigenen Leben umzusetzen.

Das Glück, das an Tausenden Bedingungen hängt

Die größten Ablenkungen sind meist nur einen Griff weit entfernt in der Hosen- oder Handtasche – oder noch näher: Sie sitzen als Gedanken in unserem Kopf. Reißen uns fort in unser Gestern oder Morgen; verzaubern uns mit falschen Notwendigkeiten, versprechen uns also das große Glück, wenn wir endlich dieses oder jenes erreicht, gekauft oder bewältigt haben.

Das Glück ist an Bedingungen geknüpft, an noch mehr, an den Urlaub, an das „Ach wenn doch nur noch diese eine Sache anders wäre …“ Und in all dem Pläneschmieden und Luftschlösserbauen übersehen wir unseren aktuellen Standort: Unser Schloss, in das uns unser Lebensplan längst geführt hat. In dem wir uns eingerichtet haben, in dem wir mit lieben Menschen zusammenleben und das Leben genießen könn(t)en.

Ein Gefühl von Mangel (mitten im Überfluss)

Doch durch den ewigen Blick aus unseren Fenstern auf die andere Straßenseite, verlieren wir uns selbst aus den Augen. Dann ist klar, dass wir immer mehr wollen und auch brauchen, weil wir gar nicht sehen können, was schon vorhanden ist.

Umgeben von Werbung und Einblicken auf persönliche Bühnen anderer, die immer nur die beste Performance zeigen, erscheint der Mangel manchmal größer als die Fülle. Oder zumindest die Fülle der anderen viel voller als die eigene. Dabei suggeriert das virtuelle Schaufenstergucken eine Unzulänglichkeit, die gar nicht existiert – sondern dadurch erst entsteht.

Wer seine Aufmerksamkeit ständig nach außen richtet (und so funktioniert unsere „normale“ Welt) und immer mehr will (auch so funktioniert sie), versetzt sich selbst in ein Gefühl von Mangel. Das macht unzufrieden.

Wir haben mehr als genug

Wir versinken im Zuviel. Und genau das ist das Problem. Unsere Anschaffungen, Ideen und Möglichkeiten verlangen von morgens bis abends nach unserer Aufmerksamkeit und Energie. Wir docken überall mal kurz an, aber gelangen nicht ans Ziel. Und obwohl oder wahrscheinlich weil wir manchmal all das, was wir haben, nicht genießen können, schaffen wir uns Neues an. Weil der schnelle Kauf oft einfacher ist als in der überfüllten Schublade fündig zu werden.

Mit unserem kleinen Tor zur Welt in der Hand sitzen wir auf der Couch und haben das Gefühl, dass alles möglich sei – hätte unser Tag nur so viele Stunden wie wir Ideen. Und während unser Blick und Kopf sich in der Welt hinter dem Display verliert, übersehen wir unsere eigenen vier Wände und den Reichtum des Menschen, der sein Smartphone in den Händen hält.

Ein anderer Blickwinkel

Es liegt an unserer Haltung, wie reich wir uns schätzen. Ob wir erkennen, was wir haben. Ob wir nutzen, was wir besitzen. Und ob wir verstehen, wie viele Schritte wir schon gegangen sind, damit wir jetzt und hier im Hier und Jetzt stehen – es ist unsere ganz persönliche Lebensgeschichte, die sich zum Glück mit keiner anderen vergleichen lässt.

Das, was ist, ist oft viel besser als wir glauben – im Nachhinein erst recht.

Wer seinen Blick nicht von Zeit zu Zeit auf sich selbst lenkt, sich selbst von innen heraus betrachtet und aus dem Innen in die Welt blickt, der wird immer mehr von außen benötigen, und sich innerlich doch nicht erfüllt fühlen. Weil das, was wir erhaschen wollen, nicht in uns hineinpasst. Weil sich das, was wir suchen, nicht im Außen versteckt. Es muss aus uns erwachsen.

Wir sollten wertschätzen, was wir haben

Genießen im Innen und im Außen. Unsere Fülle wieder wahrnehmen, die Ideen verwirklichen, die Hobbys ausführen, die Gegenstände bewegen, Bewegung in unser Leben bringen, indem wir den Radius vielleicht erst mal wieder kleiner ziehen und genau dadurch vergrößern, weil endlich wieder Raum für uns bleibt. Für unser authentisches echtes Ich. Es ist egal, welche Show die anderen aufführen, wo sie stehen, wohin sie gehen und was die Schaufenster anbieten – in unseren eigenen vier Wänden und in der Hülle unseres Körpers haben wir alles, was wir brauchen.

Wir müssen uns dessen nur wieder bewusst werden.

Das Konzept des Vertiefens

Nichts Neues beginnen, nichts Neues anschaffen – so lautet die Idee des Konzepts des Vertiefens. Der Rest passiert von selbst. Wir richten den Blick auf das Bestehende und messen dem einen neuen Wert bei. Mit diesem Blickwinkel hieven wir uns vom Mangel in die Fülle. Wir verzichten gewissermaßen auf die kleinen Dosen Dopamin, die unser Gehirn ausschüttet, wenn etwas Neues in der Tasche landet, und tauschen es gegen Zufriedenheit und Selbstgenügsamkeit ein.

Wir beenden Prozesse. Wir setzen den Punkt am Ende des Satzes. Wir lesen das Kapitel bis zum Ende. Wir schlagen das gelesene Buch zu. Und wir freuen uns darüber. Über die Pause. Wir sinnen darüber nach und lassen Raum zum Sein. Wir stopfen endlich die Löcher, aber nicht jede Lücke mit gedankenloser Aktivität oder einem automatischen Griff zum Smartphone. Vielleicht müssen wir die Stille zunächst aushalten, um den Zauber ihres Klangs zu erkennen.

Hier ein paar Ideen, wie du das Konzept des Vertiefens in deinem Leben umsetzen kannst:

  • Lies die ungelesenen Bücher aus deinem Regal, ehe du dich im Buchgeschäft verzaubern lässt und dich für die Urlaube der nächsten Jahre eindeckst.
  • Lies ein gutes Buch ein zweites Mal.
  • Verwandle die gesammelten Rezepte in Gerichte.
  • Leere die angefangenen Kosmetikprodukte und Parfümfläschchen.
  • Verbrauche den Vorrat deiner Küchenschränke.
  • Nutze das Küchenzubehör, das nur jedes zweite Jahr die Schublade verlässt.
  • Erwecke vergessene Kleidungsstücke zum Leben.
  • Bring entwickelte Fotos an den Wänden an.
  • Versende die gesammelten Postkarten.
  • Mach Urlaub zu Hause und gönn dir etwas Außergewöhnliches.
  • Verbessere deine Fähigkeiten und vertiefe deine Interessen, anstatt neue zu beginnen: Praktiziere regelmäßig Yoga, nimm die Gitarre öfter zur Hand und Spanisch häufiger in den Mund.
  • Feiere deine persönlichen Erfolge und gönn dir Entspannung, ehe du dich auf den Weg zum nächsten Ziel machst.

Nichts Neues zu kaufen oder zu beginnen, macht zufrieden und lebendig

Erweck die Dinge zum Leben – erweck dein Leben zum Leben. Vieles ist nur eingestaubt, festgewachsen oder eingefahren. Ein anderer Blickwinkel ändert nicht die Umstände, aber vermag manchmal alles andere zu verändern. Wir haben so viel mehr, als wir meinen, und vor allem: Wir brauchen so viel weniger als wir denken. Alles, was wir in dieser Zeit nicht benutzen, dürfen wir guten Gewissens aus unserem Leben entlassen und uns über den gewonnenen Raum oder die freie Zeit freuen.

Eine Zeit lang nichts Neues zu kaufen oder zu beginnen und sich am Vorhandenen zu erfreuen, macht zufrieden und lebendig. Probiere es aus. Für eine Woche, einen Monat, ein Quartal, ein ganzes Jahr … Richte das äußere Suchen wieder nach innen. Tauche ein, anstatt an einer unruhigen Oberfläche zu schwimmen.

Viel Spaß beim Vertiefen – und erzähl uns, wie es läuft oder, wenn du weitere Ideen gesammelt oder schon Erfahrungen gemacht hast.

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Meine Empfehlungen: Mehr Bescheidenheit + Seneca + Trekkingcamps + Ökomöbel + The Innocence Mission …

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich wünsche Dir viel Vergnügen mit meinen ersten Empfehlungen im neuen Jahrzehnt.

Angefangen – Oder fängt das neue Jahrzehnt erst 2021 an? Das kann man so oder so sehen. Nach dem üblichen Sprachgebrauch sind wir bereits im neuen Jahrzehnt. Geht man nach der Zeitrechnung, die nach Christi Geburt mit dem Jahr 1 und nicht mit 0 beginnt, müssen wir noch bis Anfang 2021 warten.

Bescheiden – Alexandra wünscht sich, dass wir uns wieder weniger wichtig nehmen, und hat ein Plädoyer für mehr Bescheidenheit verfasst.

Durchquert Spaziergangsforscher Bertram Weisshaar empfiehlt im Interview mit der Süddeutsche Zeitung, Reisen von der Haustüre aus zu starten sowie einmal im Leben das Heimatland zu durchqueren. Ich habe sowohl das erste als auch das zweite schon empfohlen und getan.

Fränkisch – Zur Wandersaison 2020 ist die neue Auflage von „Biergartenwanderungen Franken“ erhältlich. Auf 198 Seiten beschreiben mein Vater und ich 22 Wanderungen zu 77 Biergärten und Bierkellern in Ober- und Mittelfranken. Jede Tour wird mit einleitenden Worten, einer Info-Box, der Wegbeschreibung, einem Kärtchen, Beschreibungen der Biergärten, Bierkeller und Brauereigasthöfe sowie mehreren Bildern vorgestellt. Falls Du die letzte Auflage im Regal stehen hast, lohnt sich der Kauf nicht wirklich, da es diesmal nur kleinere Änderungen wie Updates der Öffnungszeiten gab.

Geschüttelt – Ich habe eine so einfachen wie genialen Resteverwertung-Trick entdeckt, sogleich getestet und für absolut alltagstauglich befunden: Salatdressing selber machen aus Marmeladenresten

Kommunikativ – Kennst Du schon das Vier-Ohren-Modell? Es ist ein Kommunikationsmodell, das davon ausgeht, dass das Senden und Empfangen einer Nachricht immer auf vier Wegen geschieht. Wer spricht, kommuniziert dabei die folgenden Ebenen: Sachinhalt, Beziehung, Selbstoffenbarung und Appell. Der Sprecher spricht demzufolge mit vier Schnäbeln. Auch der Empfänger hört den Inhalt auf diesen vier Ebenen. Das Vier-Ohren-Modell kann Dir dabei helfen, die eigene Kommunikation zu hinterfragen und Missverständnisse mit Deinem Gegenüber zu vermeiden.

Nachhaltig – Ich habe einen Möbelhersteller entdeckt, der ganz nach meinem Geschmack ist. ekomia steht für minimalistische ökologische Möbel im skandinavischen Design. Die Berliner versuchen den gesamten Produktlebenszyklus so nachhaltig und transparent wie möglich zu gestalten. Damit orientieren sie sich an den Bedürfnissen der sich verändernden Gesellschaft. Bei der Herstellung werden ausschließlich FSC-zertifiziertes europäisches Holz aus Eiche oder Kiefer sowie ökologische Farben und Öle verwendet. Diese langlebigen Massivholzmöbel werden durch günstige DIY-Möbel & -Lampen komplettiert.

Stoisch – Seneca war ein römischer Philosoph, Staatsmann und Schriftsteller, der etwa 1 bis 65 nach Chr. gelebt hat. Senecas stoische Philosophie lehrt, wie Du all das, was Dir im Alltag passiert, meistern kannst. Du erfährst, wie du Dich Dir selbst, anderen und der Welt gegenüber verhalten solltest. Als Einstieg empfehle ich die 60 Seneca-Zitate, die Viktor auf seinem Blog KunterRund zusammengetragen hat.

Tierleidfrei – Ich habe meine Liste mit den rein veganen Restaurants, Cafés, Imbissen und Caterings in Bayern komplett überarbeitet und erweitert. Die vegansten Städte sind München mit 20 Einträgen sowie Augsburg und Nürnberg mit je 9 Einträgen.

Vorverurteilt – Minimalisten zelebrieren einen alternativen Lebensstil und stoßen damit manchmal in ihrem sozialen Umfeld auf Vorurteile. Jennifer und Thomas haben sich die gängigen Vorurteile über Minimalismus angeschaut – und mit ihnen aufgeräumt.

Wild – Legal in Deutschland wild zelten? Im outdoor Magazin erfährst Du alles Wissenswerte über Trekkingcamps, die es mittlerweile in vielen Wanderregionen gibt.

Bezaubernd – Hast Du schon (von) The Innocence Mission gehört? Das US-Trio um Sängerin Karen Peris und deren Ehemann Don Peris an der Gitarre ist seit Ende der 1980er Jahre so etwas wie ein Indie-Folk-Pop-Geheimtipp. Das zurückhaltend instrumentierte und bezaubernd vorgetragene „On your side“ (die Lyrics gibt es hier) handelt davon, dass jemand, der von uns gegangen ist, immer noch bei uns ist. Der Song stammt aus dem im Januar erschienenen Album „See You Tomorrow“.

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit!

Ich freue mich, wenn Du auch in meinen Empfehlungen der letzten drei Jahre stöberst.

Einfach bewusste Grüße

Christof

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Fast 2000 Teilnehmende an der Umfrage und Verlosung

Ich bin baff: 1973 Leser und Leserinnen meines Blogs haben bei der Minimalismus-Umfrage und der Verlosung mitgemacht.

Und ich bin gerührt: Im Textfeld „Möchtest Du mir noch etwas mitteilen?“ wurde ich von Euch mit lobenden und herzlichen Worten überschüttet. Ich müsste tagelang mailen, wenn ich mich bei jedem einzelnen bedanken würde. Stattdessen sage ich an dieser Stelle DANKE und veröffentliche ich eine kleine Auswahl Eurer lieben Worte.

  • „Du bist wunderbar ❤️“ (Clara aus Graz in Österreich)
  • „Ganz liebe Grüße aus dem schönen Schleswig-Holstein von einer Großfamilienmama mit 9 Kindern und einem Enkel“ (Sandra)
  • „Super und wichtiges Thema – Minimalismus könnte die Zukunft der Menschheit sein!“ (Hanna aus Moormerland)
  • „Bitte einfach weiter so, das ist der einzige Newsletter, den ich komplett lese und immer interessant finde!!“ (Monika aus Oberursel)
  • „Ich finde es immer wieder toll, wieviel Mühe Du Dir gibst. Seit Jahren bin ich begeisteter Leser Deines Blogs. Gut finde ich auch, dass Du immer mal wieder Deine Leser fragst, was sie von diesem oder jenem halten und Du nicht in Deiner eigenen Blase bleibst. Ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg mit Deinem Buch und bin sehr gespannt darauf.“ (Monika aus Meersburg)
  • „Ich reduziere Stück für Stück meine Handynutzung, habe meinen Facebookacount gelöscht und antworte aus Prinzip nicht sofort oder öfter gar nicht auf Mails und Nachrichten. Und trotzdem freue ich mich, wenn etwas Neues von Einfach Bewusst im Postfach liegt. Man hält das Hamsterrad für eine Weile an und denkt, man müsste, könnte, hätte…“ (Christian aus Cottbus)
  • „Du hast mich verändert und tausende andere Menschen auch. Das ist eine Leistung von unschätzbarem Wert. Ich werde meinen Kindern (2 & 5) ebenfalls das Wissen weitergeben, um so hoffentlich eine Art Schneeballeffekt bei zukünftigen Generationen zu erreichen. Das ist mein immaterielles Geschenk, welches ich meinen Kindern auf deren Lebensweg mitgeben werde.“ (Sebastian aus Idesheim)
  • „Dein Blog! Deine positive Art zu schreiben, Menschen etwas näher zu bringen ohne zu missionieren. Gute Inhalte einfach rüberzubringen. Danke.“ (Monika aus Kufstein in Österreich)
  • „Herzlichen Glückwunsch zu 7 Jahren Einfach bewusst! Dein Newsletter dazu ist der einzige, über den ich mich immer ausnahmslos freue und den ich immer lese und möglichst gleich schmökere. Ich bin immer prickelnd gespannt, welche neuen und wohltuenden Ideen es zu entdecken gibt. Vielen Dank dir!“ (Cornelia aus Lörrach)
  • „Danke für deinen inspirierenden Blog! Ich konnte sogar endlich meinen Mann zum Wandern bewegen 😉“ (Ute aus Mönchengladbach)
  • „Ich lese gerne deinen Newsletter und versuche in kleinen Schritten mit weniger auszukommen. Dabei sind deine Tipps hilfreich.“ (Arnold aus Eupen in Belgien)
  • „Ich bin beeindruckt von deiner sympathischen und authentischen Art auf dem Blog und profitiere sehr von den Rezepten und den Inspirationen.“ (Veronika aus München)
  • „Habe deinen Blog erst vor kurzem entdeckt und bin begeistert! Ich lese mich täglich durch die verschiedenen Artikel und finde darin ein wunderbar unterstützendes Element auf meinem Weg zu weniger Besitz und Konsum hin zu minimalistischem und nachhaltigem Handeln und Leben. Vielen Dank dafür! Ich bin gespannt auf dein Buch!“ (Christoph aus Berlin)
  • „Eine schöne Idee sich die Preise aussuchen zu können und sogar die Option zu haben auf einen Preis zu verzichten – für die Hardcore-Minimalisten ;-)“ (Timo aus Marl)
  • „Ich finde es super, wie Du Minimalismus mit anderen Themen wie Veganismus (ich lebe selbst vegan), Achtsamkeit, Nachhaltigkeit u. a. verbindest.“ (Claudia aus Itzehoe)
  • „Danke für 7 Jahre Einfach bewusst, deine Seite hat meinen Lebensweg mit geprägt!“ (Tobias aus Berlin)
  • „Bussi“ (Kristina aus Deggendorf)

Auf zwei Dinge muss ich allerdings hinweisen, da sie so oft falsch geschrieben wurden: Mein Vorname lautet Christof (und nicht Christoph) und Einfach bewusst ist ein Blog (und kein Block) ;-)

Mein Minimalismus-Ratgeber erscheint diesen Sommer

Mein Buch soll im August oder September im Verlag Gräfe und Unzer (GU) erscheinen. Ich werde darin 52 Wege vorstellen, wie Du einfacher und bewusster leben kannst. Sehr aufschlussreich waren in der Umfrage Eure Vorschläge im Textfeld „Gibt es Themen, die Dir besonders am Herzen liegen und die ich in dem Ratgeber behandeln soll?“ Die folgenden Themen wurden besonders oft genannt und werde ich jeweils als ein Weg berücksichtigen:

  • Ausmisten
  • Capsule wardrobe
  • Digitaler Minimalismus
  • Ernährung
  • Finanzen
  • Freundschaften, Bekanntschaften
  • Leben auf kleiner Wohnfläche
  • Minimalismus im Kopf
  • Minimalismus mit Kindern
  • Mobilität
  • Neue Gewohnheiten etablieren, schlechte ablegen
  • Schenken und beschenkt werden
  • Urlaub
  • Wandern, Draußensein
  • Was tun, wenn der Partner nicht minimalistisch leben möchte
  • Weniger arbeiten, dem Hamsterrad entkommen
  • Wie schaft man es, sich von Erinnerungsstücken zu trennen?
  • Wie vermeidet man nach dem Ausmisten Rückfälle

Die Gewinner und Gewinnerinnen der 54 Preise im Wert von 2500 Euro

Die folgenden Glückspilze werden von mir per E-Mail benachrichtigt und bekommen in Kürze die Preise von den Sponsoren zugesendet.

  • 6-tägiges Seminar „Abschalten und auftanken“ auf Sylt inkl. Übernachtung: Claudia A.
  • 100 Euro Gutschrift für Ökostrom der Bürgerwerke: Andreas S. und Silke K.
  • Ultralight-Wanderrucksack „Minimalist“ von WeitLäufer: Birgit F.
  • Bio-Jeans für Damen oder Herren von fairjeans: Henrike S.
  • 100 Euro Gutschein für den Outdoor-Webshop Campz: Martina R.
  • 100 Euro Gutschrift für Ökostrom oder Ökogas von Polarstern: Isabel K.
  • Jahresabo des Magazins natur: Hülya B.
  • Hinterradtasche „Back-Roller Urban“ von Ortlieb: Jonathan A.
  • Buch „Alpentreks – 14 großartige Wege“ von Andrea Strauß (Hrsg.): Georg K., Klaus S. und Monika P.
  • 2 Eintrittskarten in der Steiermark für die Film- & Foto-Show „Faszination Alpen“ oder 1 USB-Stick mit der kompletten Show: Anna E., Brigitte Z. und Elisabeth R.
  • LP oder CD „Keep walking“ von Trailhead: Anja B., Anja M. und Yvonne K.
  • Buch „Artgerecht – 13 Thesen zur Zukunft des Homo sapiens“ von Dr. Markus Strauß: Brigitte B., Margarita Z. und Ralf N.
  • Buch „Die Weisheit alter Hunde“ von Elli H. Radinger: Andrea R., Beate B. und Simone D.
  • Jahresabo des trekking-Magazins: Karin K.
  • Buch „Nachhaltig leben für Einsteiger“ von Christoph Schulz: Franziska M., Liliana S. und Susanne K.
  • Buch „Fränkischer Gebirgsweg“ von Christof Herrmann: Dieter R., Dirk M. und Michael H.
  • Buch „Alpenüberquerung Salzburg – Triest“ von Christof Herrmann: Elke R., Ruth S. und Steffen W.
  • Buch „Zero Waste – Weniger Müll ist das neue Grün“ von Shia Su: Fabian F., Ingrid S. und Renate N.
  • Armband „Bergseil“ von Fjella: Nadine W.
  • Buch „Die Minimalismus-Formel“ von Tobias Gillen: Heike O., Marie S. und Meik M.
  • Buch „Biergartenwanderungen Franken“ von Christof und Helmut Herrmann: Cindy H., Erika H. und Michell G.
  • Buch „Biergartenwanderungen Fränkische Schweiz“ von Christof und Helmut Herrmann: Antje S., Christian W. und Doris K.
  • Jahresabo des Bike&Travel Magazins: Carmen B.
  • E-Book „Deutschland der Länge nach“ von Christof Herrmann: Bert W., Simone B. und Tobias R.
  • E-Book „Einfach bewusst auf dem Jakobsweg“ von Christof Herrmann: Astrid J., Beate B. und Susan W.

Die Ergebnisse der Minimalismus-Umfrage

Es sind 1973 gültige Fragebögen eingegangen. Mir ist keine Umfrage zum Thema Minimalismus bekannt, an der so viele Personen teilgenommen haben. Ich habe die Ergebnisse zur besseren Veranschaulichung in Diagrammen aufbereitet. Klicke einfach auf ein Diagramm, um es größer angezeigt zu bekommen.

Bist Du weiblich, männlich oder divers?

Wie alt bist Du?

Wie interessant findest Du das Thema Minimalismus?

Würdest Du Dich selbst als Minimalisten bezeichnen?

Welche Ziele möchtest Du durch die minimalistische Lebensweise erreichen?

Hier noch eine detaillierte Aufschlüsselung der Antworten (Mehrfachnennung war möglich):

  • Mehr Platz, weniger Kram – 1538 mal ausgewählt (78 % aller Teilnehmenden)
  • Mehr Umweltschutz, weniger Konsumpf – 1497 (76 %)
  • Mehr Zeit, weniger Druck – 1209 (61 %)
  • Mehr Langsamkeit, weniger Reizüberflutung – 1054 (53 %)
  • Mehr Freiheit, weniger Fremdbestimmung – 982 (50 %)
  • Mehr Zufriedenheit, weniger innere Leere – 899 (46 %)
  • Mehr Geld, weniger finanzielle Sorgen – 629 (32 %)
  • Mehr berufliche Möglichkeiten, weniger Arbeit – 276 (14 %)

Im Sommer erscheint im Gräfe und Unzer Verlag (GU) mein Minimalismus-Ratgeber. Soll ich das Buch auch über meinen Blog anbieten und persönlich verschicken?

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