25 Minimalismus-Tipps – der 5. Teil

25 Minimalismus-Tipps – der 5. Teil (Foto: Christof Herrmann, 2020)

Zwischen 2014 und 2016 habe ich vier Blogartikel mit jeweils 25 kurzen Minimalismus-Tipps veröffentlicht (die Links dorthin findest Du ganz unten).

Sie zählen noch immer zu den erfolgreichsten Artikeln auf Einfach bewusst. Wenn das kein Grund ist, die Serie wieder aufleben zu lassen.

Die folgenden 25 neuen Tipps sind ein Potpourri an Ideen und Anregungen, die Dein Leben einfacher, selbstbestimmter und zufriedender machen können.

  1. Minimalismus ist ein Weg, der seinen Reiz schon auf den ersten Schritten entfaltet. Hinter jeder Kurve gibt es Neues, oft Erstaunliches zu entdecken. Man kommt voran, auch wenn es mal ein paar Schritt zurück geht oder man sich kurz verläuft. Nur ankommen, tut man irgendwie nie. Minimalismus ist nun mal ein lebenslanger Weg. Und das ist gut so, solange das einen nicht stresst.
  2. Zieh da hin, wo Du arbeitest, oder such Dir eine Arbeitstelle, wo Du wohnst. Pendelst Du hin und zurück jeweils nur 15 Minuten statt 1 Stunde, gewinnst Du 15 volle Tage pro Jahr bzw. 1,5 Jahre in Deinem Arbeitsleben.
  3. Apropos, der chinesische Philosoph Konfuzius empfahl schon vor 2500 Jahren: „Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“ Da ich das selbst so erfahre, seit ich mich als Autor selbstständig gemacht habe, gebe ich in meinem Ratgeber „Das Minimalismus-Projekt – 52 praktische Ideen für weniger Haben und mehr Sein“ im Kapitel „Finde Deine Berufung und lebe sie“ konkrete Tipps zur Umsetzung.
  4. Steh früher auf (und schlafe am Vorabend entsprechend eher). Das ist der einfachste Weg, den Morgen ohne Hektik zu absolvieren. Wenn Dir das gelingt, bist Du besser gewappnet für den Tag, besonders wenn es ein Arbeitstag ist. Du gewöhnst Dich wahrscheinlich leichter daran, wenn Du schrittweise vorgehst. Stell Deinen Wecker Tag für Tag nur eine Minute zurück. So stehst Du nach einem Monat eine halbe Stunde eher auf, nach zwei Monaten eine ganze Stunde.
  5. Verbringe die Ferien zu Hause. Balkonien ist das nächstgelegene, minimalistischste, nachhaltigste und günstigste Urlaubsziel überhaupt. Mit meinen 7 Tricks klappt es mit dem Traumurlaub daheim – und das sogar ohne Balkon oder Terrasse.
  6. Verabschiede Dich von Geldsorgen. Minimalisten konsumieren mit Bedacht, zahlen weniger Instandhaltungs- und Folgekosten, verkaufen Dinge, die sie nicht benötigen, leben auf kleiner Wohnfläche, zahlen keine Kreditzinsen und lieben Second Hand, Repair Cafes & Co.
  7. Starthilfe zum Ausmisten nötig? Das Gewürzregal eignet sich hervorragend zum Üben. Räume das Regal leer und putze es wie auch die Dosen gründlich. Geh dann Gewürz für Gewürz durch. Du kannst alles entsorgen, was nicht mehr angenehm riecht oder schmeckt oder deutlich über dem Mindesthaltbarkeitsdatum liegt. Gewürze, die Du nicht magst, nie verwendest oder von denen Du mehrere Dosen hast, kannst Du an Freunden oder über Foodsharing verschenken. Die Gewürze, die bleiben dürfen, kommen – zum Beispiel nach Länderküchen sortiert – zurück ins Regal. Vielleicht kannst Du bei der Gelegenheit das eine oder andere Gewürz in ein schönes verschließbares Behältnis umfüllen und in Zukunft unverpackt nachkaufen.
  8. Gehe nicht mit der Mode, sondern kleide Dich zeitlos. So sparst Du viel Geld und Lebenszeit. Schon Oscar Wilde sagte mit spitzer Zunge: „Die Mode ist so hässlich, dass man sie alle sechs Monate ändern muss.“ Minimalismus im Kleiderschrank („Capsule Wardrobe“) ist ebenfalls Thema in meinem Minimalismus-Ratgeber, der am 2. September 2020 bei Gräfe und Unzer erscheint und bereits als Buch oder E-Book vorbestellt werden kann.
  9. Vermeide Rolltreppen und Aufzüge. Unter den alltagstauglichen Fitnessübungen ist das Treppensteigen besonders minimalistisch und effektiv. Es kostet nichts, kann fast überall trainiert werden und fördert die Gesundheit und Lebenserwartung. Studien zeigen, dass das Treppensteigen mit einem intensiven Sportprogramm zu vergleichen ist. In einer viertel Stunde verbrennst Du bis zu 225 Kilokalorien. Das ist mehr als beim Joggen.
  10. Trachte nicht ständig nach Neuem, sondern schätze, was da ist.
  11. Lebe Deinen Kindern Minimalismus vor. Starte also bei Dir selbst. Löse Dich vom Ballast. Konsumiere mit Bedacht. Reduziere die Anzahl der Verabredungen. So kriegst Du den Kopf frei und hast mehr Zeit für Deine Kinder. Das ist neben Liebe und Vertrauen das schönste Geschenk, das Du ihnen machen kannst. Außerdem nimmst Du dadurch eine Vorbildfunktion ein. Kinder lernen viel, indem sie ihre Eltern beobachten und nachahmen. Verbringst Du wenig Zeit vor Bildschirmen, wird es Deinen Kindern auch leichter fallen, achtsam mit Medien umzugehen.
  12. Wenn Du gestresst, überfordert, ausgebrannt, genervt, müde oder krank bist, gibt es eine Lösung: Weniger!
  13. Erstelle eine Einkaufsliste und versuche, Dich daran zu halten. Das ist einer der größten Hebel gegen Spontankäufe und das Zumisten, weil Du nur das kaufst, was Du wirklich benötigst. Bei Lebensmitteln kannst Du von dieser Regel abweichen, sofern Du lernst, mit vorhandenen Zutaten ohne Rezept etwas Schmackhaftes zu kochen (ähnlich der längst eingestellten Fernsehsendung „Kochduell“). Dann hältst Du im Bioladen oder auf dem Markt einfach nach Deinen Favoriten aus der Region und Saison Ausschau.
  14. Iss nur bis zu einem Sättigungsgrad von 80 Prozent. Die Bewohner der japanischen Insel Okinawa leben nach diesem Prinzip der Mäßigung, auch „Hara Hachi Bu“ genannt. Der Ernährungsstil ist mitverantwortlich dafür, dass auf Okinawa sowohl die Lebenserwartung als auch der Anteil der (gesunden) Hundertjährigen so hoch ist wie sonst nirgends auf der Welt.
  15. In manchen Haushalten wird das Leergut gehortet, als wäre das voll gut. In meiner Küche stehen zwei Tragetaschen, in denen ich Altglas und Pfandflaschen sammle. Sobald die Taschen voll sind, spaziere ich damit zum Altglascontainer und zur Pfandrückgabe.
  16. Manchmal ist Reden Blech und Schweigen Gold. Wer zu viel quasselt, dem hören andere weniger zu, weil es schwierig ist, aus den vielen Worten, diejenigen von Bedeutung herauszufiltern.
  17. Liebe Dich selbst. Warum das nichts mit Egoismus, aber viel mit Minimalismus zu tun hat, erfährst Du in diesem Gastartikel von Corinna Sonja Stenzel.
  18. Lege für jeden Gegenstand einen festen Platz fest. In den meisten Fällen bietet es sich an, ähnliche Gegenstände zusammen aufzubewahren. Die Schlüssel ans Board neben dem Eingang, die offenen Rechnungen in die Ablage, die bezahlten Rechnungen in den Ordner, die Medikamente ins Schränkchen, die Fernbedienungen auf den Couchtisch … Wenn Du Dir dann noch angewöhnst, etwas nach dem Gebrauch wieder an seinen festen Platz zu bringen, wirst Du nicht mehr danach suchen müssen. Das Aufbewahren am selben Platz hilft auch beim Ausmisten. Du bekommst einen Überblick über Deinen Besitz und kannst Dubletten und nicht mehr Benötigtes weggeben.
  19. Freu Dich über das kostenlose Fitnesstraining zu Hause: Staub saugen, Boden wischen, Fenster putzen, handwerkliche Arbeiten verrichten, Müll rausbringen, Rasen mähen …
  20. Das Schlafzimmer soll Entspannung, Erholung und Intimität fördern. Unruhe und Übermaß sind da fehl am Platz. Wenn Du anhand dieser Gedanken Dein Bett, das Nachtkästchen und den umliegenden Bereich umgestaltest, wird das die Stimmung und Atmosphäre positiv verändern. Das trägt zu einem gesunden und erholsamen Nachtschlaf bei.
  21. Benutze zum Ohrenputzen keine Wattestäbchen. Die meisten Menschen haben das ideale Ohrenputztool immer bei sich (in doppelter Ausführung, falls mal eines defekt ist): den kleine Finger.
  22. Lass Dich von den Minimalismus-ABC inspirieren, die schon von 15 Bloggern veröffentlicht wurden.
  23. Es gibt zahlreiche Songs, die vom einfachen Leben handeln. Hier drei auf Deutsch: „Glücklich mit nichts“ von Max Prosa, „Einfach sein“ von Willy Astor und „Leichtes Gepäck“ von Silbermond.
  24. Dein Leben ist kurz. Es hat sich schon wieder um einen paar Sekunden verkürzt, seit Du diesen Minimalismus-Tipp liest. Finde also heraus, was (für Dich) wichtig ist im Leben. Dann kannst Du Dich Tag für Tag darauf konzentrieren und wirst am Ende Deiner Tage nichts bereuen.
  25. Überlege gut, was Du alles ansammelst – sowohl in Deinen vier Wänden als auch in Deinem Oberstübchen. Denn am Ende gibt es im Sarg keine Regale und wird die Festplatte Gehirn gelöscht.

Die ersten 100 Minimalismus-Tipps findest Du hier, hier, hier und hier.

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Ist Minimalismus Luxus?

Ist Minimalismus Luxus? - Foto: Taryn Elliott von Pexels

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Dina Beier. Sie schreibt auf ihrem Blog richKind über das minimalistische Leben, unkomplizierte vegane Ernährung und Freiheit. Mit ihren Inhalten möchte Dina Menschen zu mehr Nachhaltigkeit und Selbstbestimmtheit inspirieren.

Minimalismus entsteht im Wohlstand

Kann sich jeder Minimalismus leisten oder ist das minimalistische Leben ein Konzept für Gutverdiener? Klar ist: Minimalismus entsteht im Wohlstand. Weniger besitzen und besessen werden, weniger Stress und weniger Erreichbarkeit sind Wünsche, die in einer Gesellschaft entstehen, die vom Überfluss geprägt ist.

Während meiner Studienzeit hatte ich nur wenig Geld. Viel Zeug hat sich bei mir über die Jahre trotzdem angesammelt. Hier auf Christofs Blog habe ich zum ersten Mal über Minimalismus gelesen. Danach habe ich angefangen, meinen Besitz zu reduzieren. Manches konnte ich verkaufen, einiges habe ich verschenkt. Das Ausmisten empfand ich als Befreiung.

Trotz meiner Geldsorgen habe ich damals freiwillig minimalistisch gelebt. Und auch heute ist es für mich eine freiwillige Entscheidung. Das unterscheidet mich von denjenigen, die einfach zu wenig finanzielle Mittel haben, um sich mehr als das Notwendigste zu leisten. Wer gezwungen ist, mit sehr wenig auszukommen, befindet sich in einer schwierigen Lage und hat wenig Entscheidungsfreiheit. Ein solcher erzwungener Minimalismus ist das Gegenteil einer bewusst gewählten Lebensweise und stellt für die Betroffenen eher eine Notlage dar. Insofern ist absichtlicher Minimalismus durchaus Luxus: Man muss es sich leisten können, bewusst auf bestimmte Dinge zu verzichten.

Verzichten, obwohl man es eigentlich nicht müsste. Verzichten, weil man verzichten will. Menschen, die sich für diese Lebensart entscheiden, haben die unterschiedlichsten Gründe:

  • Konsumverweigerung: sich wieder auf das Wesentliche konzentrieren, ohne abgelenkt zu werden oder dem Kaufrausch zu verfallen
  • Umweltschutz: nur das kaufen, was man wirklich benötigt, um Müll und eine ökologische Belastung zu vermeiden
  • Ethik: Ausbeutung und Kinderarbeit werden abgelehnt und Empathie denjenigen gegenüber gezeigt, die einfach leben müssen
  • Freiheit und Freizeit: weniger Besitz bedeutet weniger Verpflichtungen und Kosten (für Aufbewahrung, Reparaturen, Reinigung etc.).
  • Selbstexperiment: wie geht es mir damit, wenn ich bewusst auf überflüssigen Konsum verzichte?
  • Persönlicher Geschmack: die einzelnen Gegenstände kommen in einer minimalistischen Wohnung oftmals besser zur Geltung, als in einer vollgestopften Bude

Minimalismus hat zwei Gesichter

Minimalismus ist ein Lebensstil. Minimalismus ist aber auch ein Trend, der seit einiger Zeit Facebook, Instagram & Co. erobert und immer mehr Menschen erreicht. Und das ist super und richtig so! Seit minimalistisch leben zum Trend geworden ist, gibt es allerdings auch Kritik an dieser Lebensweise. Denn so wie viele der spartanisch wirkenden, aber mit wenigen teuren Designerstücken eingerichteten Beispielwohnungen aus diversen Blogs und in den sozialen Medien präsentiert werden, sieht das nicht unbedingt nach einer bescheidenen Lebensweise aus. Es sieht halt nach einem Trend aus.

Dabei ist Minimalismus ein Statement. Er steht für mehr Nachhaltigkeit, Selbstbestimmtheit und Freiheit.

Der Unterschied zum Trend-Minimalismus, der sich auf hochpreisige Einzelstücke bezieht, liegt im bewussten und nachhaltigen Konsum. Indem Du Second Hand kaufst, Dinge ausleihst anstatt sie zu besitzen, Autos sparsam und kollektiv nutzt, ganz einfach weniger konsumierst als der Durchschnittseuropäer und dabei auch noch glücklich und zufrieden bist, zeigst Du: Ein gutes Leben mit weniger Konsum ist möglich und wirkt sogar befreiend. Wie meine eigenen Erfahrungen zeigen, ist Minimalismus kein Konzept für Gutverdiener. Im Gegenteil: Mit bewusstem Konsum und der Entscheidung für weniger kannst Du viel Geld sparen.

Weniger ist mehr – nicht nur für Privilegierte

Für viele beginnt es mit dem Entrümpeln von Gebrauchsgegenständen, Haushaltsgeräten oder Kleidung, die schon lange nicht mehr verwendet werden. Plötzlich erkennt man, dass die verkauften oder verschenkten Gegenstände nicht fehlen, sondern ganz im Gegenteil nach dem Ausmisten ein Gefühl der Entlastung und Befreiung eintritt. Es ist wieder mehr Platz vorhanden, die verbliebenen Dinge lassen sich übersichtlicher verstauen und auch optisch wirkt die Wohnung aufgeräumter und weniger überladen.

Das macht dann oft Lust auf mehr. Man beginnt darüber nachzudenken, was und wie viel man eigentlich wirklich benötigt und worauf man ohne Weiteres verzichten könnte. Fakt ist: Auch mit wenig finanziellen Mitteln kann man zu viel kaufen und zu viel besitzen. Wir neigen dazu, Dinge anzusammeln, die wir kaum oder gar nicht nutzen. Das beginnt schon bei der Bekleidung. Kaum jemand trägt alles, was im Schrank herumhängt.

Wer das entrümpelte Zeug nicht ständig nachkauft, spart außerdem eine Menge Geld – und es soll ja schließlich auch darum gehen, die verfügbaren finanziellen Mittel nicht für „unnötigen Luxus“ auszugeben, sondern für Dinge, die man selbst als sinnvoll empfindet.

Minimalismus: Luxus der besonderen Art

Luxus gibt es nicht nur im Außen, sondern auch im Innen. Luxus bedeutet nicht nur gigantische Villen, teure Autos und jede Menge Designerklamotten, sondern auch, sich wohl zu fühlen und sein Leben in vollen Zügen zu genießen. Luxus kann auch immateriell sein. Ohne Übermaß an Kleidung und anderen Kram, ohne jährliche Flugreisen, ohne Individualverkehr. Aber freiwillig – für mehr Zeit, Platz und innere Ruhe.

Nicht jeder empfindet viel Besitz als Luxus. Für manche ist diese Lebensart erdrückend. Und genau diese Menschen sind es, die zeigen, dass auch ein minimalistisches Leben Luxus ist. Denn sie sind glücklich, leben selbstbestimmt und beweisen, dass der Überfluss, den Luxus verkörpert, nicht immer materiell sein muss.

Minimalistisch zu leben ist Luxus pur! Nur eben eine ganz andere Facette von Luxus, als Du sie häufig aus den Medien gewohnt bist. Ob ein einfacher Lebensstil die passende Seite der Luxus-Medaille für Dich ist, kannst nur Du wissen. Sich dem Thema bescheidenes Leben zu widmen, lohnt sich jedoch. Ganz besonders mit wenig Geld im Portemonnaie. Denn dabei kannst Du viel über Dich und darüber lernen, was wirklich wichtig für Dich ist.

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Eigentlich war es im Mai wegen der Corona-Krise nicht erlaubt, Fernwanderungen oder Reisen zu unternehmen. Ich war trotzdem 20 Tage auf dem Fränkischen Gebirgsweg und habe immer eine Unterkunft gefunden. Und zwar ganz legal, weil ich geschäftlich unterwegs war, um für die zweite Auflage meines Wanderführers „Fränkischer Gebirgsweg“ zu recherchieren, die im nächsten Jahr im Bergverlag Rother erscheinen soll.

Die erste Auflage ist noch erhältlich. Du bekommst sie in jeder Bücherei (per Fernleihe, falls nicht vorrätig), in der Buchhandlung Deines Vertrauens oder online versandkostenfrei zum Beispiel bei Autorenwelt.

Der Deutsche Wanderverband hat den rund 435 Kilometer langen Fränkischen Gebirgsweg mit dem Prädikat Qualitätsweg Wanderbares Deutschland ausgezeichnet. Auch für mich zählt er zu den schönsten Fernwanderwegen Deutschlands.

Mit den folgenden Fotoimpressionen möchte ich Dir einen kleinen Einblick geben. Vielleicht ziehst Du eines Tages los, um den Frankenwald, das Fichtelgebirge, den Steinwald, die Fränkische Schweiz und die Hersbrucker Schweiz per pedes zu erkunden.

Der Fränkische Gebirgsweg startet an der Saale an der bayerisch-thüringischen Grenze. (Foto: Christof Herrmann)
Der Fränkische Gebirgsweg startet an der Saale an der bayerisch-thüringischen Grenze.
Die ersten beiden Etappen führen über den südöstlichen Rand des Frankenwalds. (Foto: Christof Herrmann)
Die ersten beiden Etappen führen über den südöstlichen Rand des Frankenwalds.
Wanderbuchautor ist schon ein harter Job. (Foto: Christof Herrmann)
Wanderbuchautor ist schon ein harter Job.
Blick vom ersten Fichtelgebirgsgipfel Großer Waldstein zurück zum Frankenwald. (Foto: Christof Herrmann)
Blick vom ersten Fichtelgebirgsgipfel Großer Waldstein zurück zum Frankenwald.
Von der Ruine Hirschstein hat man eine tolle Fernsicht. (Foto: Christof Herrmann)
Auch von der Ruine Hirschstein hat man eine tolle Fernsicht. Das gleiche Motiv – sechs Jahre zuvor aufgenommen – habe ich in der ersten Auflage des Wanderführers und in diesem Artikel für das trekking-Magazin verwendet.
Im Naturschutzgebiet Egertal. (Foto: Christof Herrmann)
Im Naturschutzgebiet Egertal.
An acht der 20 Tage begleitet mich ein Freund oder einer Freundin.(Foto: Christof Herrmann)
An acht der 20 Tage begleitet mich ein Freund oder einer Freundin.
Rund zwei Etappen ist der Fränkische Gebirgsweg auf Abwegen in der Oberpfalz. Er führt nach Waldsassen (im Bild die Stiftsbasilika zur blauen Stunde), durch das Stiftland und über das Mittelgebirge Steinwald.  (Foto: Christof Herrmann)
Rund zwei Etappen ist der Fränkische Gebirgsweg auf Abwegen in der Oberpfalz. Er führt nach Waldsassen (im Bild die Stiftsbasilika zur blauen Stunde), durch das Stiftland und über das Mittelgebirge Steinwald.
Das Stiftland wird auch als Land der tausend Teiche bezeichnet. (Foto: Christof Herrmann)
Das Stiftland wird auch als Land der tausend Teiche bezeichnet.
Die Platte ist mit 946 Metern der höchste Berg des Steinwalds. Auf dem Gipfel steht der Oberpfalzturm, von dem man zum Fichtelgebirge (im Bild) sowie zum Erzgebirge, zum Oberpfälzer Wald, zum Bayerischen Wald und zur Fränkische Alb schauen kann.(Foto: Christof Herrmann)
Die Platte ist mit 946 Metern der höchste Berg des Steinwalds. Auf dem Gipfel steht der Oberpfalzturm, von dem man zum Fichtelgebirge (im Bild) sowie zum Erzgebirge, zum Oberpfälzer Wald, zum Bayerischen Wald und zur Fränkische Alb schauen kann.
Die Route führt tatsächlich durch diese schmale und niedrige Felsspalte. (Foto: Christof Herrmann)
Die Route führt tatsächlich durch diese schmale und niedrige Felsspalte.
Fast immer ist der Fränkische Gebirgsweg vorbildlich markiert. (Foto: Christof Herrmann)
Fast immer ist der Fränkische Gebirgsweg vorbildlich markiert.
Vatertag stehe ich auf dem Nußhardt. Im Hintergrund zeigt sich der Fernmeldeturm auf dem Schneeberg, dem mit 1051 Metern höchsten Gipfel des Fichtelgebirges und Frankens. (Foto: Christof Herrmann)
Vatertag stehe ich auf dem Nußhardt. Im Hintergrund zeigt sich der Fernmeldeturm auf dem Schneeberg, dem mit 1051 Metern höchsten Gipfel des Fichtelgebirges und Frankens.
Am Fichtelsee ist es fei schee. (Foto: Christof Herrmann)
Am Fichtelsee ist es fei schee.
Silhouetten-Selfie auf dem Weißmainfelsen mit dem Ochsenkopf im Hintergrund. (Foto: Christof Herrmann)
Silhouetten-Selfie auf dem Weißmainfelsen mit dem Ochsenkopf im Hintergrund.
Die Schlehenmühle am Roten Main. (Foto: Christof Herrmann)
Die Schlehenmühle am Roten Main.
Im Forsthaus Kamerun ist noch niemand verhungert - auch Veganer nicht. (Foto: Christof Herrmann)
Im Forsthaus Kamerun ist noch niemand verhungert – auch Veganer nicht.
Mystische Holzskulptur am Wegesrand. (Foto: Christof Herrmann)
Mystische Holzskulptur am Wegesrand.
Moderne Kunst auf dem Tafelberg Neubürg in der nördlichen Fränkischen Schweiz. (Foto: Christof Herrmann)
Moderne Kunst auf dem Tafelberg Neubürg in der nördlichen Fränkischen Schweiz.
In Schönfeld stehen schöne Scheunen. (Foto: Christof Herrmann)
In Schönfeld stehen schöne Scheunen.
Grüner gehts nicht. (Foto: Christof Herrmann)
Grüner gehts nicht.
Das Kaiserbachtal ist ein Kleinod in der Fränkischen Schweiz. (Foto: Janine Simarek)
Das Kaiserbachtal ist ein Kleinod in der Fränkischen Schweiz.
Hollfeld überrascht mit einer hübschen Altstadt, einem Künstlerviertel und Terrassengärten mit mediterranem Charakter. (Foto: Christof Herrmann)
Hollfeld überrascht mit einer hübschen Altstadt, einem Künstlerviertel und Terrassengärten mit mediterranem Charakter.
Dieser Moment, wenn der bierliebende Mitwanderer nach 30 Kilometern vor der verschlossenen Brauereiwirtschaft steht. (Foto: Christof Herrmann)
Dieser Moment, wenn der bierliebende Mitwanderer nach 30 Kilometern vor der verschlossenen Brauereiwirtschaft steht.
Im idyllischen Püttlachtal vergisst man Zeit und Raum. (Foto: Christof Herrmann)
Im idyllischen Püttlachtal vergisst man Zeit und Raum.
Modern oder oldschool - was gefällt Dir besser? (Fotos: Christof Herrmann)
Modern oder oldschool – was gefällt Dir besser?
Der Fränkischer Gebirgsweg führt durch die 37 Meter lange Durchgangshöhle Klauskirche. (Foto: Christof Herrmann)
Der Fernwanderweg führt durch die 37 Meter lange Durchgangshöhle Klauskirche.
In und um Betzenstein gibt es viel zu entdecken. (Foto: Christof Herrmann)
In und um Betzenstein gibt es viel zu entdecken.
Die Fränkische Schweiz ist auch als Klettereldorado bekannt. (Foto: Christof Herrmann)
Die Fränkische Schweiz ist auch als Klettereldorado bekannt.
Blick zurück auf die Burg Hohenstein. (Foto: Christof Herrmann)
Blick zurück auf die Burg Hohenstein.
Weißt Du, warum Marienkäfer Glück bringen sollen? (Foto: Christof Herrmann)
Weißt Du, warum Marienkäfer Glück bringen sollen?
Am 20. Tag und mit Abstechern nach rund 500 Kilometern komme ich in Hersbruck in der Hersbrucker Schweiz an. (Foto: Christof Herrmann)
Am 20. Tag und mit Abstechern nach rund 500 Kilometern komme ich in Hersbruck in der Hersbrucker Schweiz an.
Das "Ankunftsbier" habe ich mir wohl verdient. (Foto: Christof Herrmann)
Das „Ankunftsbier“ habe ich mir wohl verdient.
Die erste Auflage meines Wanderführers "Fränkischer Gebirgsweg" ist noch erhältlich - in jeder Buchhandlung oder online zum Beispiel versandkostenfrei bei Autorenwelt.
Die erste Auflage meines Wanderführers „Fränkischer Gebirgsweg“ ist noch erhältlich – in jeder Buchhandlung oder online zum Beispiel versandkostenfrei bei Autorenwelt.

Noch mehr Fotos von meiner diesjährigen Tour findest Du in diesem Facebook-Album, weitere Infos und Berichte auf meiner Themen-Seite, auf der offiziellen Webseite sowie bei Happyhiker.

Bist Du schon den Fränkischen Gebirgsweg gegangen? Wie hat es Dir gefallen oder welcher Abschnitt würde Dich reizen? Ich freue mich über Deinen Kommentar.

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Sonnenuntergang vom Zeppezauerhaus aus gesehen.

„Erklimme die Berge und spüre die gute Energie. Der Friede in der Natur wird in dich fließen wie der Sonnenschein, der die Bäume nährt. Der Wind wird dich erfrischen, der Sturm dich mit Kraft erfüllen und alle deine Sorgen werden abfallen von dir, wie Herbstblätter.“ (John Muir, schottisch-US-amerikanischer Universalgelehrter, 1838 – 1914)

Möchtest Du Dich im Sommer 2020 auf den manchmal beschwerlichen, vermutlich schönsten und fraglos langsamsten Weg von Salzburg ans Mittelmeer machen?

Dann schau Dir die Frequently Asked Questions (FAQ) an, die häufig gestellten Fragen zu dieser noch jungen Route über die gesamten Ostalpen.

Übrigens: Wenn Du mit der Maus auf eines der Fotos fährst, erscheint eine kurze Bildbeschreibung.

  1. Welche Route nimmt die Alpenüberquerung Salzburg – Triest?
  2. Wie lange bin ich unterwegs?
  3. Welche Anforderungen muss ich erfüllen?
  4. Wann erscheint die dritte Auflage des Wanderführers zur Alpenüberquerung Salzburg – Triest?
  5. Soll ich das neue Buch kaufen, wenn ich schon eine alte Auflage besitze?
  6. Gibt es den Wanderführer auch als App oder E-Book?
  7. Wann ist die beste Zeit für die Fernwanderung?
  8. Mit welchen Einschränkungen durch Corona muss ich rechnen?
  9. Kann ich meinen Hund mitnehmen?
  10. Wo finde ich eine Packliste für die Alpenüberquerung?
  11. Kann ich mich anderen Wanderern anschließen?
  12. Wer ist bei der Alpenüberquerung 2020 dabei?
  13. Wie erkenne ich unterwegs andere Salzburg-Triest-Wanderer?
  14. Stimmt es, dass in Triest jeden Abend eine Abschlussfeier stattfindet?
  15. Gibt es eine Online-Community für die Alpenüberquerung Salzburg – Triest?
  16. Was hat es mit der Threema-Gruppe für die Salzburg-Triest-Wanderer auf sich?
  17. Kannst Du mir den Newsletter der Alpenüberquerung schicken?
  18. Wo finde ich weitere Informationen?

1. Welche Route nimmt die Alpenüberquerung Salzburg – Triest?

Die Alpenüberquerung Salzburg – Triest ist eine sehr reizvolle Fernwanderung über die gesamten Ostalpen. Sie führt durch Österreich, Deutschland, Slowenien und Italien. In Nord-Südrichtung werden sieben Gebirgsgruppen überquert – die Berchtesgadener Alpen, die Salzburger Schieferalpen, die Goldberggruppe und die Kreuzeckgruppe in den Hohen Tauern, die Gailtaler Alpen, die Karnischen Alpen und die Julischen Alpen. Nachdem man in Tolmin das Hochgebirge hinter sich gelassen hat, geht es auf ruhigen Pfaden durch bewaldete Hügellandschaften, das Weinbaugebiet Collio und den Karst bis ans Mittelmeer.

2. Wie lange bin ich unterwegs?

Für die gesamte Tour musst Du mit vier Wochen rechnen. Es sind rund 500 Kilometer, 25.500 Aufstiegshöhenmeter und 26.000 Abstiegshöhenmeter zu bewältigen. Bist Du sehr fit und motiviert, kannst Du ein paar Tage früher ins Mittelmeer springen. Wem es genügt, die Alpen zu überqueren, nimmt sich gut drei Wochen frei und tritt in Tolmin die Rückreise an. Auch zuvor gibt es in den Tälern zwischen den Gebirgsgruppen Bus- und Bahnanschluss, so dass die Fernwanderung problemlos auf mehrere Urlaube aufgeteilt werden kann.

Wer gerne ein wenig kraxelt, wählt auf der 11. Etappe die Variante über den Kleinen Sadnig.

3. Welche Anforderungen muss ich erfüllen?

Die Alpenüberquerung Salzburg – Triest stellt durchaus beachtliche Anforderungen an die Fitness, Kondition und Einstellung des Wanderers. Auch wenn Du die Etappen individuell planen kannst, wirst Du an einigen Tagen sechs bis acht Stunden marschieren und über 1.000 Höhenmeter auf- und wieder absteigen. Da es immer wieder durch hochalpines Terrain geht, solltest Du schwindelfrei und trittsicher sein. Klettersteigpassagen sind jedoch keine dabei. Die anspruchsvollsten Abschnitte sind die 13. und 14. Etappe (Hugo-Gerbers-Hütte – Feldnerhütte und Feldnerhütte – Greifenburg) sowie die 19. und 20. Etappe (Rifugio Zacchi – Poštarski dom na Vršiču und Poštarski dom na Vršiču – Pogačnikov dom). Für diese Etappen gibt es einfachere Varianten, die in meinem Wanderführer ausführlich vorgestellt werden.

4. Wann erscheint die dritte Auflage des Wanderführers zur Alpenüberquerung Salzburg – Triest?

Die dritte Auflage von „Alpenüberquerung Salzburg – Triest“ geht in Kürze in den Druck und wird im Juli – mit etwas Glück schon Ende Juni – beim Bergverlag Rother erschienen (im nächsten Bild siehst Du den kompletten Buchumschlag im neuen Rother-Design). Du bekommst das Buch dann inkl. dem Download-Link für die GPS-Tracks in jeder Buchhandlung und online versandkostenfrei zum Beispiel im Autorenwelt-Shop.

"Alpenüberquerung Salzburg - Triest" von Christof Herrmann (3. Auflage, ab ca. Juli 2020)

5. Soll ich das neue Buch kaufen, wenn ich schon eine alte Auflage besitze?

Zur groben Planung reicht die zweite, vielleicht sogar die erste Auflage. Für unterwegs empfehle ich immer die aktuelle Auflage zu verwenden. Ich habe den Wanderführer komplett überarbeitet und abermals um 16 Seiten erweitert. Es sind zum Beispiel neue Varianten-Etappen hinzugekommen. Auch die Hauptroute konnte ich hier und da optimieren, um in den Tälern noch weniger Asphalt unter den Sohlen zu haben. Somit gibt es zur dritten Auflage auch neue GPS-Tracks zum Herunterladen.

6. Gibt es den Wanderführer auch als App oder E-Book?

Mein Wanderführer ist auch als Guide für die Rother Touren App erschienen. Die App kann kostenlos von Google Play oder vom AppStore heruntergeladen werden und enthält eine Liste aller verfügbaren Guides. Der Guide „Alpenüberquerung Salzburg – Triest“ kostet 9,99 EUR.

In manchen Jahren ist bis in den Sommer hinein mit Altschneefeldern zu rechnen.

7. Wann ist die beste Zeit für die Fernwanderung?

Der gesamte Weg ist in der Regel von Anfang Juli bis Mitte September gut begehbar. Während dieser Zeit sind alle Berghütten auf der Route geöffnet, bereitet Restschnee keine Probleme mehr und ist Schneefall auch in den Hochlagen über 2.000 m selten. In manchen Jahren ist ein Start bereits um Mitte Juni herum möglich. Erfrage am besten ein bis zwei Wochen vorher bei den Hütten oder den Nationalparkverwaltungen den Zustand der Wege. Wer die gesamte Alpenüberquerung plant, sollte spätestens Anfang September aufbrechen, um in den Hohen Tauern oder im Nationalpark Triglav nicht vor verschlossenen Türen zu stehen. Manche Abschnitte können bereits ab Mai und bis in den Oktober hinein gemacht werden. Genau Angaben hierzu findest Du im Wanderführer.

8. Mit welchen Einschränkungen durch Corona muss ich rechnen?

Mit einigen. Ich kann unmöglich auf alle Einschränkungen durch Corona eingehen, da ich heuer nicht zwischen Salzburg und Triest unterwegs sein werde und für jedes der vier Länder unterschiedliche Regelungen gelten, die sich im Laufe des Sommers auch noch ändern können. Es sieht so aus, als müsste man ausnahmslos auf allen Berghütten die Übernachtungen reservieren. Wer keine Reservierung hat, wird abgewiesen. Außerdem muss folgendes mitgenommen werden: ein Mund-Nasen-Schutz, ein Kissen (notfalls geht auch Kopfkissenbezug, den man mit einem Pulli füllt), ein Laken und einen Sommerschlafsack (da keine Decken ausgegeben werden, wärmen die üblichen Hüttenschlafsäcke nicht ausreichend). Ich empfehle folgendes Vorgehen: 1. Überlege Dir, welche Etappen Du wann gehen möchtest. 2. Informiere Dich zum Beispiel beim Auswärtigen Amt, wie die Ein- und Ausreisebestimmungen der Länder ausschauen, die Du bereisen möchtest. 3. Informiere Dich bei den Alpenvereinen und den Berghütten über die genauen Regelungen. 4. Reserviere frühzeitig vor Deinem Start (am besten sofort) alle Berghütten und möglichst auch die Übernachtungen im Tal. Im Juli und August sind einige der Hütte an den meisten Tagen bereits ausgebucht, weil sie aufgrund der Abstandsregelung in diesem Jahr weniger Schlafplätze anbieten dürfen als sonst.

Vanda hat es bis ans Mittelmeer geschafft. (Foto: Jana Henke, 2018)

9. Kann ich meinen Hund mitnehmen?

Mit einem gut sozialisierten und erzogenen Hund, der keine Probleme im alpinen Gelände hat, ist es möglich, die Alpenüberquerung oder einen Abschnitt davon zu gehen. Du solltest den Vorbereitungsaufwand aber nicht unterschätzen. Hunde sind zwar auf vielen Hütten willkommen, aber meist gibt es nur einen oder wenige Hundeschlafplätze. Ein paar weitere Infos habe ich in meinem Wanderführer zusammengetragen.

10. Wo finde ich eine Packliste für die Alpenüberquerung?

Eine Packliste gibt es hier auf meinem Blog sowie in einer überarbeiteten Version im Wanderführer.

Du wirst wahrscheinlich andere Salzburg-Triest-Wanderer kennenlernen und eine großartige Zeit haben.

11. Kann ich mich anderen Wanderern anschließen?

An jedem Tag zwischen Mitte Juni und Anfang September treffen sich die Salzburg-Triest-Wanderer um 10 Uhr im Kurpark in Salzburg, um unverbindlich gemeinsam zu starten. Es spielt keine Rolle, ob Du ein paar Etappen gehst oder bis ans Mittelmeer möchtest. Natürlich kann ich nicht versprechen, dass an jedem Tag jemand startet bzw. sich eine Wandergruppe auf Dauer bildet. Du solltest also auf jeden Fall selbstständig sein, den Wanderführer sowie Karten oder den GPS-Track dabei haben.

12. Wer ist bei der Alpenüberquerung 2020 dabei?

An dieser Stelle stand in den FAQs der letzten Jahre immer eine unverbindliche Teilnehmerliste (die aus dem letzten Jahr findest Du hier). Ich habe mich entschlossen, solch eine Liste nicht mehr zu führen. Der Aufwand ist einfach zu groß. Außerdem hat sich sowieso nur ein Teil in die Liste eingetragen. Keine Sorge, wenn Du nicht sehr früh oder sehr spät im Jahr startest, wirst Du ziemlich sicher andere Salzburg-Triest-Wanderer kennenlernen. Selbstverständlich kannst Du uns Deine Tourenpläne mit Startdatum, Startpunkt, Ziel und der Anzahl der Tage hier am Ende in den Kommentaren, auf Facebook oder in der Threema-Gruppe mitteilen.

Ein rotes Band oder Schleifchen ist das Erkennungszeichen der Salzburg-Triest-Wanderer, das Du einfach an Deinem Rucksack anbringst und nach vier Wochen am Ortsschild von Triest wieder freilassen kannst.

13. Wie erkenne ich unterwegs andere Salzburg-Triest-Wanderer?

Das Erkennungszeichen der Alpenüberquerer auf dieser Route ist ein rotes Band oder Schleifchen. Bringe es einfach hinten an Deinem Rucksack an. Rot ist die gemeinsame Farbe der Flaggen von Österreich, Deutschland, Slowenien und Italien. Du kannst auch nach dem roten Rother-Wanderführer Ausschau halten, z. B. abends in der Hütte. Auf der letzten Etappe im Abstieg auf der kopfsteingepflasterten Straße Scala Santa kannst Du das rote Schleifchen vom Rucksack nehmen und an das Ortsschild von Triest anbringen.

14. Stimmt es, dass in Triest jeden Abend eine Abschlussfeier stattfindet?

Ja, die Salzburg-Triest-Wanderer treffen sich zwischen Anfang Juli und Ende September täglich um 19 Uhr vor dem Tourismusbüro (Via dell’Orologio 1, gleich um die Ecke der Piazza dell’Unità d’Italia), um gemeinsam in einem Lokal die Ankunft zu feiern und sich über die Erlebnisse der letzten Wochen auszutauschen.

Einen Grund zum Feiern findet man täglich: Den Start, die Etappe, die Gebirgsgruppe, neue Freundschaften, die Ankunft am Meer oder in Triest, das Leben …

15. Gibt es eine Online-Community für die Alpenüberquerung Salzburg – Triest?

Du kannst Dich unter www.facebook.com/salzburgtriest mit Gleichgesinnten verbinden. Wenn Du schöne Fotos von Deinem Start, von unterwegs oder dem Zieleinlauf hast, einen Blog über Deine Alpenüberquerung betreibst oder sonst etwas zur Strecke erfährst, teile ich das gerne auf der Facebook-Seite.

16. Was hat es mit der Threema-Gruppe für die Salzburg-Triest-Wanderer auf sich?

Ich habe eine Gruppe im Messenger Threema eingerichtet. Dort kann jeder, der im Sommer 2020 zwischen Salzburg und Triest unterwegs ist, Updates und Neuigkeiten für die anderen Alpenüberquerer posten, z. B. Einschränkungen durch Corona, Wegsperrungen, geänderte Öffnungszeiten und geschlossene Unterkünfte. Du kannst Dich darüber auch mit den anderen verbinden, die gerade gen Süden wandern. Maile mir Deine Threema-ID, wenn ich Dich zu der Gruppe hinzufügen soll.

Der Untere Weißenfelser See vor dem imposanten Mangart-Massiv.

17. Kannst Du mir den Newsletter der Alpenüberquerung schicken?

Sehr gerne, trage Dich einfach in den Salzburg-Triest-Newsletter ein. Du bekommst dann eine Aktivierungs-Mail, in der Du auf einen Link klicken musst. Mit dem Newsletter informiere ich einmal im Quartal ehemalige, aktuelle und zukünftige Salzburg-Triest-Wanderer über Neuigkeiten.

18. Wo finde ich weitere Informationen?

Auf der Themenseite zur Alpenüberquerung Salzburg – Triest gibt es Fotoimpressionen und Berichte meiner fünf Touren, mehrseitige Artikel in verschiedenen Magazinen, eine Packliste, Tipps, wie Du in sechs Wochen fit für Deine Alpenüberquerung 2020 wirst, und vieles mehr.

Im wunderschönen Sieben-Seen-Tal auf der 22. Etappe ist das Gröbste der Alpenüberquerung geschafft.

Ich wünsche Dir viel Vergnügen auf Deinem Weg vom Kurpark in Salzburg bis zur Piazza dell’Unità d’Italia in Triest. Komm gut über die Berge und gesund an!

Du kannst mir gerne nach Deiner Rückkehr berichten, wie es Dir gefallen hat. Auch Verbesserungsvorschläge und Updates sind willkommen und tragen dazu bei, die vierte Auflage des Wanderführers noch besser zu machen.

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Mein Minimalismus-Ratgeber erscheint am 2. September bei Gräfe und Unzer

Was hab ich geschuftet! Was bin ich aufgeregt!

Der Verlag, die Lektorin und ich verpassen meinem Minimalismus-Ratgeber gerade den letzten Feinschliff. Das Buch bzw. das E-Book wird ab 2. September 2020 erhältlich sein. Ich werde es dann natürlich ausführlich präsentieren.

Da „Das Minimalismus-Projekt“ ab sofort vorbestellt werden kann, gibt es heute die wichtigsten Eckdaten.

Es freut mich besonders, wenn Du das Buch versandkostenfrei bei Autorenwelt bestellst. Dort erhalten Autor*innen nämlich eine zusätzliche Beteiligung von 7 % des Verkaufspreises, sodass sich mein Honorar mehr als verdoppelt.

Du bekommst das Buch aber zum Beispiel auch bei buch7, Lehmanns oder Thalia und als E-Book zum Beispiel bei buecher.de, Thalia oder Weltbild.

Titel: Das Minimalismus-Projekt – 52 praktische Ideen für weniger Haben und mehr Sein

Autor: Christof Herrmann

Verlag: Gräfe und Unzer (GU)

Erscheinungsdatum: 2. September 2020

Preis Buch: 17,99 € (Hardcover, 240 Seiten)
Preis E-Book: 14,99 €

ISBN-13 Buch: 9783833873591
ISBN-13 E-Book: 9783833876158

Beschreibung: Das Buch für alle, die sich überraschen lassen wollen, wie viel mehr Zeit, Geld und Zufriedenheit ein minimalistischeres Leben schenken kann. Viele von uns leiden unter dem ständigen „zu viel“: Zu viele Dinge, zu viele Termine, zu viel Unterhaltung, zu viel Information … Hier finden Sie die 52 besten und effektivsten Wege, um Ihr Leben zu entschleunigen, es leichter zu machen – ärmer an Ballast und reicher an Glücksgefühl. Sie finden Ideen für alle wichtigen Lebensbereiche: Probieren Sie einfach jede Woche eine Idee für sich aus, oder nehmen Sie sich gleich Ihre drängendsten Baustellen vor. Oder lassen Sie sich ganz entspannt beim Blättern inspirieren: ein echtes Highlight zum Schmökern, Ausprobieren oder zum Verschenken!

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