Mein Minimalismus-Ratgeber erscheint am 2. September bei Gräfe und Unzer

Was hab ich geschuftet! Was bin ich aufgeregt!

Der Verlag, die Lektorin und ich verpassen meinem Minimalismus-Ratgeber gerade den letzten Feinschliff. Das Buch bzw. das E-Book wird ab 2. September 2020 erhältlich sein. Ich werde es dann natürlich ausführlich präsentieren.

Da „Das Minimalismus-Projekt“ ab sofort vorbestellt werden kann, gibt es heute die wichtigsten Eckdaten.

Es freut mich besonders, wenn Du das Buch versandkostenfrei bei Autorenwelt bestellst. Dort erhalten Autor*innen nämlich eine zusätzliche Beteiligung von 7 % des Verkaufspreises, sodass sich mein Honorar mehr als verdoppelt.

Du bekommst das Buch aber zum Beispiel auch bei Amazon, buch7, Lehmanns oder Thalia und als E-Book zum Beispiel bei buecher.de, Thalia oder Weltbild.

Titel: Das Minimalismus-Projekt – 52 praktische Ideen für weniger Haben und mehr Sein

Autor: Christof Herrmann

Verlag: Gräfe und Unzer (GU)

Erscheinungsdatum: 2. September 2020

Preis Buch: 17,99 € (Hardcover, 240 Seiten)
Preis E-Book: 14,99 €

ISBN-13 Buch: 9783833873591
ISBN-13 E-Book: 9783833876158

Beschreibung: Das Buch für alle, die sich überraschen lassen wollen, wie viel mehr Zeit, Geld und Zufriedenheit ein minimalistischeres Leben schenken kann. Viele von uns leiden unter dem ständigen „zu viel“: Zu viele Dinge, zu viele Termine, zu viel Unterhaltung, zu viel Information … Hier finden Sie die 52 besten und effektivsten Wege, um Ihr Leben zu entschleunigen, es leichter zu machen – ärmer an Ballast und reicher an Glücksgefühl. Sie finden Ideen für alle wichtigen Lebensbereiche: Probieren Sie einfach jede Woche eine Idee für sich aus, oder nehmen Sie sich gleich Ihre drängendsten Baustellen vor. Oder lassen Sie sich ganz entspannt beim Blättern inspirieren: ein echtes Highlight zum Schmökern, Ausprobieren oder zum Verschenken!

Um keine Artikel und Empfehlungen zu verpassen, kannst Du Dich hier mit mir verbinden: Newsletter, RSS-Feed, Facebook, Twitter

{ 15 Kommentare }

Meine Empfehlungen: Urlaub in Schland + The Strokes + Die Weisheit der Wölfe + Ultrawandern + plan b …

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich wünsche Dir viel Vergnügen mit meinen neuen Empfehlungen.

Aufgeregt – Mein Buch „Das Minimalismus-Projekt – 52 praktische Ideen für weniger Haben und mehr Sein“ erscheint Anfang September im GU Verlag und kann ab sofort in gebundener Form oder als E-Book vorbestellt werden. Weitere Infos in Kürze auf diesem Blog.

Chancenreich – Johanna hat Wissenschaftler, Coaches, Autoren und Blogger gefragt, welche Chancen sie durch die Corona-Krise sehen. Ich bin mit von der Partie.

Heimatverbunden – Urlaub im eigenen Land ist minimalistisch und nachhaltig – und heuer krisenbedingt vielleicht die schlauste Idee. Auf Anderswo findest Du zahlreiche Vorschläge, was es in Deutschland zwischen Küste und Alpen alles zu entdecken gibt. Wenn Du gerne weit wanderst, empfehle ich Dir den Fränkischen Gebirgsweg oder auf meinen Spuren durch Deutschland zu wandeln.

Lösungsorientiert – Die ZDF-Dokumentationsreihe plan b zeigt Geschichten des Gelingens und berichtet, welche möglichen Lösungen oder Alternativen für gesellschaftliche Probleme bestehen. Ein paar Themen der letzten Wochen: Schluss mit dem Verpackungswahn, Wertschätzen statt verschwenden, Reparieren statt wegschmeißen, Kleine Miete – tolle Wohnung, Fair statt billig, Obst ohne Gift und Stadt ohne Smog.

Minimalistisch – 14 Bloggerinnen und Autoren haben bereits ihr ganz persönliches MinimalismusABC veröffentlicht. Sag mir Bescheid, wenn ich Deine Liste hinzufügen soll.

Papiermüllfrei – In Amsterdam findet man keine „Bitte keine Werbung“-Aufkleber an den Briefkästen, sondern nur welche mit „Bitte Werbung“. Dort darf nämlich Werbung nur zugestellt werden, wenn man das ausdrücklich will. Dadurch werden in Amsterdam jährlich 6.000 Tonnen Papiermüll.

Sauweit – Bist Du schon mal 50, 75 oder gar 100 km an einem Tag gewandert? Auf beVegt gibt es eine kundige und ausführliche Einführung zum Thema Ultrawandern.

Täglich – Das Buch „Every Day for Future“ versammelt 100 auch für Kinder und Jugendliche gut umsetzbare Anregungen, um das Klima zu schützen und nachhaltiger zu leben.

Vegan – Christoph von CareElite nennt zehn Gründe für eine pflanzliche Ernährung. Ich habe im vorletzten Jahr alle Gründe aufgeführt, warum Du Tierliches essen und trinken solltest.

Wölfisch – Bist Du auch so von Wölfen fasziniert? Dann kann ich Dir das Buch „Die Weisheit der Wölfe“ von Elli H. Radinger sowie ihr kostenloses Wolf Magazin als Blog oder Newsletter empfehlen.

Überrascht – Ich hätte nie gedacht, dass die US-amerikanische Indie-Rock-Band The Strokes mit „The New Abnormal“ noch mal ein Album veröffentlichen, das mich begeistert. Dafür ist auch Produzent Rick Rubin mitverantwortlich, der schon die Beastie Boys, Red Hot Chili Peppers, Tom Petty, Johnny Cash und viele andere zu Höchstleistungen angetrieben hat. „Is This It“, das Debüt der Strokes, ließ 2001 den Garage Rock und Post Punk der späten 1970er Jahre wieder aufleben und gilt als eine der einflussreichsten Platten der 2000er Jahre. Mit „Room On Fire“ (2003) kam nur noch ein gutes Album, danach wurden die Veröffentlichungen immer enttäuschender.

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit!

Ich freue mich, wenn Du auch in den bisher veröffentlichten Empfehlungen stöberst.

Einfach bewusste Grüße

Christof

Um keine Artikel und Empfehlungen zu verpassen, kannst Du Dich hier mit mir verbinden: Newsletter, RSS-Feed, Facebook, Twitter

{ 8 Kommentare }

Treppensteigen ist die wohl minimalistischste und effektivste Fitnessübung im Alltag - Foto von Free-Photos auf Pixabay

„Einen Fahrstuhl zum Glück gibt es nicht, man muss die Treppe nehmen.“

Phil Bosmans

Bewegung und Fitness geht auch ohne Sportverein oder Studio

Um Dich zu bewegen und etwas für Deine Fitness zu tun, musst Du Dich in keinem Verein oder Studio anmelden. Du kannst das ganz einfach in Deinen Alltag integrieren: Am Morgen etwas Yoga anstelle aufs Smartphone starren, mittags spazieren anstelle in die Kantine gehen und nach Feierabend eine Runde Boule spielen anstelle vor dem Fernseher zu hocken. Möglichst oft mit dem Fahrrad fahren, zu Fuß gehen und Treppen steigen. Fenster putzen, im Garten arbeiten und Einkäufe heimtragen. Mit den Kindern herumtollen, Lichtschalter-Kung-Fu trainieren …

In meinem Ratgeber „Das Minimalismus-Projekt – 52 praktische Ideen für weniger Haben und mehr Sein“ (erscheint am 2. September 2020 Im Verlag Gräfe und Unzer) widme ich dem Thema „Bewegung und Fitness im Alltag“ ein komplettes Kapitel.

Treppensteigen verbessert Deine Gesundheit und Lebenserwartung

Unter den alltagstauglich Fitnessübungen ist das Treppensteigen besonders minimalistisch und effektiv. Es kostet nichts, kann fast überall trainiert werden und fördert die Gesundheit und Lebenserwartung. Studien zeigen, dass das Treppensteigen mit einem intensiven Sportprogramm zu vergleichen ist. In einer viertel Stunde verbrennst Du bis zu 225 Kilokalorien. Das ist mehr als beim Joggen.

Treppensteigen ist in mehrfacher Hinsicht gut für Deine Gesundheit. Es trainiert die Muskulatur, vor allem die Po-, Oberschenkel- und Wadenmuskulatur, stärkt das Herz und den Kreislauf, verbessert die Atmung und die Ausdauer, senkt den Blutdruck, verbessert die Cholesterinwerte, beugt Übergewicht vor oder hilft beim Abnehmen und schult die Konzentration und Koordinationsfähigkeit. Auch bei Vorerkrankungen wie Arthrose, einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Asthma ist Bewegung in den meisten Fällen wichtig. Ob und in welchem Umfang man Treppen steigen darf, solltest dann aber mit dem Arzt geklärt werden.

Auf die Treppe, fertig, los

Vermeide ab sofort Aufzüge und Rolltreppen – zuhause, auf dem Weg zur Arbeit, auf dem kleinen Dienstweg, beim Einkaufen und in der Freizeit.

Übertreibe es am Anfang aber nicht. Gewöhne Deinen Körper allmählich ans Treppensteigen. Erhöhe kontinuierlich Dein Tempo und die Anzahl der Stufen pro Tag. Die Regelmäßigkeit wird Deine Fitness und Belastungsfähigkeit schnell verbessern. Dann wirst Du zusätzliche Stockwerke zum Spaß einbauen. Um nicht zu stürzen, solltest Du Dich stets konzentriert und im Singletasking bewegen.

Du kannst Dir auch ein kleines Trainingsprogramm ausdenken. Steigere Dein Tempo von Stockwerk zu Stockwerk und hole beim Heruntergehen Luft. Oder nimm nach oben zwei Stufen auf einmal und fahre zur Erholung mit der Rolltreppe nach unten. Oder wechsle das Geh- bzw. Lauf-Tempo und den Armeinsatz alle zehn Stufen. Oder trete treppauf nur mit den Ballen und treppab mit dem ganzen Fuß auf …

Worauf wartest Du noch?

Auf die Treppe, fertig, los!

Treppensteigen ist die wohl minimalistischste und effektivste Fitnessübung im Alltag - Foto von Leon Macapagal auf Pexels

Um keine Artikel und Empfehlungen zu verpassen, kannst Du Dich hier mit mir verbinden: Newsletter, RSS-Feed, Facebook, Twitter

{ 19 Kommentare }

Foto: Karolina Kuszyk

Worauf freust Du Dich am meisten, wenn die Coronavirus-Krise ausgestanden ist?

Hinterlasse doch Deine Antwort in den Kommentaren.

Ich freue mich darauf, Freunde und Familie zu sehen, Cafés zu besuchen und Zug zu fahren.

Genau, ich fahre für mein Leben gerne Zug. Als Student bin ich jeden Sommer mit dem Interrail-Ticket durch Europa gereist. Irgendwann möchte ich das wiederholen. Und auch am Ziel meiner Fernwanderungen nehme ich fast immer einen Zug zurück nach Hause.

Auch Tobias Panwitz fährt gerne mit dem Zug. Er hat als Singer-Songwriter Trailhead sogar einen Song darüber geschrieben hat (der auf dem Album „Leave me to learn“ zu finden ist).

Die Lyrics und das Video zu „On a train“ gibt es nun hier auf meinem Blog.

„I’m on a train and I’m going home
I’m on a train but I’m not alone
Cause I got troubles down the line
Got myself to work out, excuses to find
I got you on my mind

I’m on a train and the world’s moving fast
Passing my by, man what a blast
But I got troubles down the line
Got myself to work out, excuses to find
I got you on my mind

Send me off oh put me on a train
Sun shine snow or rain
No journey’s in vain
Send me off but please not on a plane
It’s just not the same
Put me on a train

Off the tracks
I payed my dues
I cashed my checks
And I broke my rules
Now I got troubles down the line
Got myself to work out, excuses to find
I got you on my mind

Send me off oh put me on a train
Sun shine snow or rain
No journey’s in vain
Send me off but please not on a plane
It’s just not the same
Put me on a train“

Ich bedanke mich bei Tobias für den tollen Song, die Lyrics und das Video und bei Karolina Kuszyk für das Pressefoto.

Um keine Artikel zu verpassen, kannst Du Dich hier mit mir verbinden: Newsletter, RSS-Feed, Facebook, Twitter

{ 26 Kommentare }

10 positive Aspekte, die wir der Coronavirus-Krise abgewinnen können - Foto: Gerd Altmann von Pixabay

„Das Übel, das uns trifft, ist selten oder nie so schlimm, als das, welches wir befürchten.“ (Friedrich Schiller, deutscher Dichter, 1759–1805)

Quarantänen, Ausgangssperren, geschlossene Grenzen, Chaos in Krankenhäusern, Pandemie-Panik. Die Welt ist im Ausnahmezustand. Das SARS-CoV-2, allgemein bekannt als das neue Coronavirus, sorgt auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz für Infektionen, Todesfälle und eine teilweise Lahmlegung des öffentlichen Lebens.

Ich rufe Euch auf, alles zu tun, dass wir das Virus so schnell wie möglich in den Griff bekommen. Ich selbst vermeide seit einigen Tagen persönliche Kontakte und verlasse nur zum Luftschnappen und Einkaufen meine Wohnung.

Die Gefahr kann nicht heruntergespielt werden. Dennoch möchte ich mit diesem Blogartikel der Verunsicherung und den negativen Nachrichten etwas Positives entgegensetzen. Ich glaube, dass wir – individuell, gesellschaftlich, politisch und institutionell – aus dem aktuellen Geschehen lernen und nach der Pandemie gestärkt und weiser hervorgehen werden.

Es folgen 10 positive Aspekte, die wir der Coronavirus-Krise abgewinnen können.

1. Weniger Umweltverschmutzung (und weniger Todesfälle?)

Die Erde denkt sich gerade, haben meine Menschen einen Wimpernschlag vor ihrem Exitus doch noch umgedacht? Durch den Rückgang der Industrie- und Wirtschaftsleistung, der Alltagsmobilität sowie der Reisen während der Krise geht die Umweltverschmutzung zurück. In China etwa sind die CO2-Emissionen seit Ende Januar um ein Viertel gesunken. François Gemenne, Leiter des Hugo Observatory an der Universität Lüttich, sagt, dass möglicherweise mehr Menschen durch die geringere Umweltverschmutzung gerettet werden, als durch das Coronavirus sterben. Studien haben gezeigt, dass die Umweltverschmutzung jährlich für 9 Millionen Todesfälle (jeder 6.) weltweit und über 62.000 (jeder 14.) in Deutschland verantwortlich ist.

2. Chance, den Wirtschaftswachstumswahnsinn zu überdenken

Für uns und die Umwelt ist nicht viel gewonnen, wenn wir nach der Krise so weiter machen, wie vor der Krise (oder noch hanebüchener agieren, um die Verluste wieder hereinzuholen, die Börsen anzukurbeln und die Globalisierung zu sichern). Höher, schneller, mehr. Wir vergiften die Erde munter weiter, obwohl sie bereits sterbenskrank ist. Der Earth Overshoot Day bezeichnet den Tag im Jahr, ab dem wir Menschen mehr natürliche Ressourcen verbrauchen als die Erde produzieren kann. 1971 fiel der Earth Overshoot Day auf den 21. Dezember, 2000 auf den 1. November und 2019 bereits auf den 29. Juli. Das bedeutet, dass die Menschheit im letzten Jahr 1,75 Erden beansprucht hat. Prognosen nach werden es 2050 drei Erden sein. Es kommt noch bitterer. Wir Deutsche verbrauchen bereits jetzt drei Erden, denn unser nationaler Earth Overshoot Day fiel 2019 auf den 3. Mai (der österreichische auf den 9. April, der schweizerische auf den 7. Mai). Jeder Fünfjährige versteht, dass uns das wachstumsfixierte Wirtschaftssystem in diesen Schlamassel geführt hat. Nur zu einer tieferen Reflexion bei einem größeren Teil der Verantwortlichen (zu denen wir alle zählen) ist es bisher nicht gekommen. Die Lösungen könnten lauten: Postwachstumsökonomie, Suffizienz, Subsistenz und Arbeitszeitverkürzung. Der bekannte Wachstumskritiker Niko Paech erklärt im Interview mit mir die Begriffe und Zusammenhänge. Am 17. März 2020 erscheint das Buch „All you need is less – Eine Kultur des Genug aus ökonomischer und buddhistischer Sicht“, das Paech zusammen mit dem Achtsamkeitsexperten und Dharma-Lehrer Manfred Folkers geschrieben hat.

3. Solidarität zeigen

Sich um die älteren Menschen sorgen, den Infizierten Lebensmittel vor die Tür stellen, das Personal in den Krankenhäusern unterstützen, geduldig sein, sich an den Vorgaben der Behörden halten. In Krisenzeiten sollten wir uns besonders in Solidarität, Empathie und Hilfsbereitschaft üben (wir dürfen nach der Krise diese Tugenden beibehalten). So funktioniert eine intakte Gesellschaft – nicht mit Ellenbogenmentalität und Selbstoptimierung. Ein schönes Beispiel: In Italien verabreden sich die Menschen zu spontanem Singen auf ihren Balkonen, um die Stimmung in der Isolation zu heben.

4. Die freien Stunden und Tage zuhause sinnvoll nutzen

Zeit mit sich, den Kindern oder dem Partner verbringen, im Garten arbeiten, basteln, italienisch lernen, Klavier spielen, mit Freunden und Familie telefonieren, Briefe schreiben, die Wohnung ausmisten, die Steuererklärung machen, mit dem Projekt „Roman schreiben“ beginnen … Bis auf Weiteres gilt die Ausrede „Ich habe keine Zeit“ nicht mehr. Am besten gewöhnen wir uns diese Floskel komplett ab.

5. Zur Besinnung kommen

In unserer sonst so schnelllebigen, ach so modernen und sowieso vernetzten Welt tut die Besinnung auf das Wesentliche gut und not. Dann verlieren wir unsere Werte und das, was uns wichtig ist im Leben, nicht aus den Augen. Der Psychologe und Autor Stephan Grünewald („Wie tickt Deutschland? – Psychologie einer aufgewühlten Gesellschaft“) sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass die Coronavirus-Krise zu einer Besinnungspause führen könnte und weiter: „Wenn wir uns zurückziehen in die Laube, ins Studierzimmer, kann das auch dazu führen, dass wir uns und die Welt noch mal neu erfinden.“

6. Einstieg in die wunderbare Welt des Minimalismus

Weniger Neues kaufen und tun; zufrieden sein mit dem, was wir sind und haben; Konzentration auf das, was wichtig ist; weniger planen; das Herumfahren und Fliegen reduzieren – die Isolation und die Einschränkungen lehren uns, einfach einfacher zu leben. Manch einer wird nach der Coronavirus-Krise nicht mehr so weiter machen wollen wie zuvor. Er hat das minimalistische Leben für sich entdeckt. Du findest hier im Blog zahlreiche Artikel zu dem Thema Minimalismus. Diesen Sommer erscheint außerdem im GU Verlag mein Ratgeber „Das Minimalismus-Projekt – 52 praktische Ideen für weniger Haben und mehr Sein“. Wenn Du meinen monatlichen Newsletter abonnierst, informiere ich Dich, sobald das Buch erhältlich ist.

7. Die eigene Gesundheit wertschätzen

„Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern“, hat Hydrotherapeut und Naturheilkundler Sebastian Kneipp im 19. Jahrhundert gesagt. Diese Devise sollten wir uns nicht nur im Angesicht des Coronavirus zu Herzen nehmen. Bester Schutz vor Krankheiten sind eine überwiegend pflanzliche und vollwertige Ernährung, ausreichend Bewegung sowie das Vermeiden von Stress, Rauchen und übermäßigem Alkoholkonsum. Das stärkt das Immunsystem, was wiederum Viren und Bakterien abwehren kann.

8. Chance, die Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte zu verbessern

Dass in der Gesundheits- und Krankenpflege Personalmangel herrscht, niedrige Löhne gezahlt werden, aber trotzdem die Verantwortung hoch und die Arbeitszeiten lang sind, ist seit Jahren bekannt. Geändert hat sich nicht viel. Während der Coronavirus-Krise verschärft sich der Pflegenotstand. Vielleicht ist das eine Chance, diesen wichtigen Beruf endlich aufzuwerten und die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Das würden die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege und das Studium der Pflegewissenschaften attraktiver machen. Ein Signal: In Spanien haben sich Tausende Menschen abgesprochen, vom Balkon oder Fenster aus dem Gesundheitspersonal mit Ovationen zu ehren.

9. Kommt der Corona-Baby-Boom?

Nachdem der Fußball ruht, dürfte aktuell Sex die schönste Nebensache der Welt sein. Und da wir durch die Coronavirus-Krise gezwungen sind, viel zuhause zu bleiben, kommen im nächsten Winter vielleicht viele süße gesunde Corona-Babys auf die Welt. Von Filmchen gucken wird man aber nicht schwanger. Ein niederländischer Pornoanbieter gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass derzeit seine Umsätze die sonst umsatzstärksten Tage des Jahres wie den Black Friday übersteigen. Auffällig sei der immense Zuwachs aus Nordrhein-Westfalen und Italien.

10. Lernen für kommende Viren

Nach der erfolgreichen Bekämpfung des neuen Coronavirus werden wir reicher an Erfahrungen sein. Das könnte sich in der Zukunft als nützlich erweisen, v. a. falls wesentlich virulentere Erreger wie MERS (Letalität bis 35 Prozent) oder SARS (Letalität bis 10 Prozent) auftauchen. Die internationale Gemeinschaft wird besser kooperieren, die verantwortlichen Behörden der Länder werden überarbeitete Krisenpläne vorliegen haben und wir Bürger(innen) werden von Anfang an wissen, wie wir uns schützen können.

Dieser Artikel soll für Zuversicht und Durchhaltevermögen sorgen. Ich würde mich freuen, wenn Du ihn mit Deinen Freunden teilst.

Du kannst uns auch gerne in den Kommentaren verraten, welche positiven Aspekte Du der Coronavirus-Krise abgewinnst.

Um keine Artikel zu verpassen, kannst Du Dich hier mit mir verbinden: Newsletter, RSS-Feed, Facebook, Twitter

{ 128 Kommentare }