Weniger tun, mehr erreichen - von der Kunst, das Richtige zu tun (Foto: Johanna Wagner)

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von Johanna Wagner. Ihr drittes Buch „Verlauf dich nicht“ ist ein „Wegweiser für ein einfaches und bewusstes Leben“. Im Dezember wird Johanna die Seminar- und Wanderwoche „Abschalten und Auftanken auf Sylt“ anbieten. Darin geht es um den achtsamen Umgang mit digitalen Medien, Stress und Gedanken und um die Ausrichtung für das kommende Jahr. LeserInnen von Einfach bewusst erhalten mit dem Stichwort „einfachbewusst“ 15 Prozent Nachlass auf den Seminarpreis.

Manchmal tue und mache ich den ganzen Tag und kann am Abend kein Ergebnis erkennen. Kann nichts von meiner To-Do-Liste streichen, muss sie dafür um Punkte ergänzen. Müde vom Tun, unruhig im Wissen um das noch zu Erledigende und unzufrieden wegen der Ergebnislosigkeit greift meine Hand abends beiläufig zu Smartphone oder Fernbedienung. Doch eigentlich möchte ich nichts anschalten, sondern den Kopf abschalten und zur Ruhe kommen. Wenn das nicht mal nach Feierabend möglich ist, wann dann?

Ich versacke, bin endlich zeitlos und kopflos – zumindest gedankenlos gedankenleer – und finde deshalb den Absprung nicht. Das Bett sieht mich viel zu spät und der smarte Wecker reißt mich am nächsten Morgen aus der Tiefschlafphase, während ich die Snooze-Taste für die beste Erfindung halte. Doch hänge ich von nun an den ganzen Tag um jene Minuten hinterher. Ich bin nicht in meiner Mitte. Dafür ständig hektisch und zu spät, überall und nirgendwo, mittendrin und doch nicht dabei. Und obwohl mein Tag schon wieder den Titel Aktionismus trägt, komme ich am Abend nach Hause und habe das Gefühl, den ganzen Tag an der Zielscheibe vorbei geworfen zu haben. Ich lag daneben. Ich stand neben mir, habe die Mitte nicht getroffen. Und während der Tag in der begrenzten Ewigkeit zerbröckelt, beschließe ich, dass es diese Tage in meinem Leben nicht mehr geben soll.

Ich erkenne, wie weit ich von meiner Mitte entfernt bin, manchmal sogar aus meiner Silhouette falle, und dass mir alles über den Kopf zu wachsen scheint, obwohl nichts wächst. Nicht, weil ich nichts tue, sondern weil ich nicht das Richtige tue. Nicht, weil ich zu wenig Zeit habe, sondern weil ich nicht die richtigen Prioritäten setze. Nicht, weil ich keine Energie habe, sondern weil sie verpufft wie die eines im Kreis fahrenden Autos.

Wer weiß, wo er hinwill, kann ankommen

Planlos sein ist anstrengend und kräfteraubend und lässt uns mit einem Gefühl von Unzufriedenheit und Leere zurück. Es ist ein massiver Stressor, Auslöser von Stress, da wir uns unentwegt abmühen, ohne dass sich ein Gefühl von Ankommen einstellt. Für einen Richtungslosen ist jede Entscheidung entweder schwierig oder banal. Es ist wie Segeln ohne Kompass, wie ein ewiges Unterwegssein ohne Landkarte, manchmal sogar noch mehr: Es ist das Hinterfragen, warum man unterwegs ist und wofür man all die Schritte geht.

Wenn wir keinen Plan haben und uns nicht für etwas auf den Weg machen, für das wir brennen, geht uns der Brennstoff schnell aus. Ohne Ziel und ohne Freude verpufft die Energie, weil in uns kein Gefühl von Sinnhaftigkeit entsteht. Weil wir zwar in Bewegung waren, aber unsere Schritte nicht in die richtige Richtung geführt haben.

Wir sollten also wissen, wo wir am Tages-, Jahres- oder Lebensende ankommen wollen. Was unsere Werte sind, was für uns von Bedeutung ist und was ohne Belang. Uns dann von der Opfer- in die Schöpferrolle bewegen und unser Leben aufräumen. Es an die Hand nehmen und in die Hand nehmen: Klarheit schaffen, die Sicht und den Weg freiräumen, losgehen und für uns einstehen. Denn nur, wenn wir ein Ziel in unser Navigationsgerät eingeben, können wir es erreichen. Dann können wir einen Plan verfolgen und ankommen. Nicht erst am großen endgültigen Ziel, sondern auf der Etappe eines jeden Tagesziels.

Warum die kleinen Ziele die Bausteine für das große Ziel sind

Ein Ziel zu verfolgen und einen Plan zu haben, bringen Klarheit, Ordnung und Struktur. Im Großen wie im Kleinen, vom einzelnen Tag bis zur großen Vision. Denn jeder Tag bildet einen Baustein für das große Ganze. Das heißt nicht, dass der Weg anstrengungslos oder irrtumsfrei sein wird, aber er wird erkennbarer und sinnhafter. Wenn wir wissen, wohin wir wollen, können wir unseren Fokus bestimmen, Kräfte gezielt einsetzen und Zufriedenheit erfahren. Wir sind die Architekten unseres Lebens und ohne Plan planlos. Dabei wohnt in uns allen die Kraft, unseren persönlichen Schatz im Außen zu verwirklichen.

Vier Ideen für mehr Struktur

1. Wer weiß, wo er hinwill, kann Prioritäten setzen

Wenn Du weißt, wo Du hinwillst, weißt Du, was Du brauchst, um dort anzukommen. Welche Dinge, Termine, Kontakte, Eigenschaften und Tätigkeiten wichtig sind. Und auch, welche in diesem Augenblick keine Relevanz haben.

Es geht nicht darum, Dein ganzes Leben zu optimieren oder zu systematisieren. Es geht darum, den Herzensangelegenheiten mehr Herz und mehr Gelegenheiten zu schenken, und die wichtigen, dringlichen oder manchmal unabdinglichen Dinge effizienter erledigen zu können. Für mehr Zufriedenheit und Selbstbestimmung.

Notiere dafür an jedem Abend sechs Tätigkeiten, die Du am folgenden Tag erledigen möchtest. Bringe diese am Morgen in eine Reihenfolge und beginne mit der ersten. Bleibe mit Deinem Fokus bei Deiner gewählten Priorität, bis Du sie beendet hast. Beginne erst dann mit der zweiten Aufgabe. Am Abend zerfällt die Liste dieses Tages und Du schreibst sechs neue Punkte für den kommenden Tag auf.

Diese Punkte sind das Gerüst für Dein Tageswerk, der Wegweiser für die Schritte an diesem einen Tag. Wenn Du von nun an an jedem Tag „nur“ die erste Aufgabe beendest, wirst Du mit diesem Werkzeug sehr wahrscheinlich viel mehr Schritte in die richtige Richtung auf Deinem Lebensweg zurücklegen als mit ungeordneten Ideen im Kopf.

2. Wer Prioritäten setzt, kann Nein sagen

Wer weiß, was er an diesem Tag erleben, erledigen oder voranbringen möchte, kann bei auftauchenden Ablenkungen und Möglichkeiten achtsam entscheiden, ob er sie wahrnehmen möchte oder nicht. Man hängt in jedem Fall nicht in der Luft und zappelt hektisch von einem zum nächsten, nur, um nichts zu verpassen, um sich zu betäuben oder beschäftigt zu sein, weil man statt einem Plan ein Gefühl von Mangel hat. Dein Fahrplan zeigt Dir Deinen aktuellen Standort und Dein Ziel. So kannst Du selbstbestimmt entscheiden, welche Angebote Du annimmst, später wahrnimmst oder absagst. Ein Nein ist plötzlich keine unangenehme Zurückweisung mehr, sondern ein bewusstes Ja zu etwas.

3. Wer Nein sagen kann, kann auch Ja sagen

Das Leben fordert täglich unzählige Entscheidungen von uns. In der Wahl unserer Entscheidungen liegt unsere Schaffenskraft. Wenn Du weißt, wo Du hinwillst, kannst Du an die Möglichkeiten des Tages Deinen inneren Kompass anlegen und bewusst entscheiden. Das gleicht dem Gefühl von hoher Geschwindigkeit auf einer freien Autobahn: Es ist wie den Turbo zu zünden und die bis dato als Last empfundene Schnelligkeit und Reizüberflutung unserer Zeit plötzlich beherrschen und kontrollieren zu können. Du musst nun nicht mehr ständig nach links oder rechts schauen, überall abbiegen, um keine Ausfahrt zu verpassen, Dich selbst ausbremsen oder Dein Tempo an andere Fahrzeuge anpassen. Wenn Du weißt, wo Du hinwillst, spürst Du, wozu Du Ja und wozu Du Nein sagen solltest. Nimm das Steuerrad in beide Hände, gib Vollgas und genieße das Unterwegssein, die Pausen und das Ankommen.

4. Wer sich entschieden hat, braucht Zeit und Fokus und Fokuszeit

Wir brauchen Zeit, um lästige Dinge im Alltag abzuhaken, neue Ideen umzusetzen und unsere größten Träume zum Leben zu erwecken. Prioritäten und bewusste Entscheidungen räumen Dir Zeit ein und schalten Zeiträuber aus. Oft kommen wir uns jedoch selbst in die Quere, denn die größten Ablenkungen stecken in unserem Kopf: Unsere Gedanken, die alles hinterfragen; unsere Muster, die uns in den alten Bahnen halten wollen; unsere Selbstdisziplin, die so gerne die Bequemlichkeit herausfordert.

Verbanne Zeit- und Energieräuber und überliste die magnetisierende Kraft der Komfortzone. Komm ins Handeln und beschenke Dich mit Fokuszeit, Ritualen und Struktur: Schalte Dein Smartphone öfter aus, bereite am Abend den nächsten Morgen vor, gehe früher zu Bett und stehe morgens früher auf. Entwickle eine Morgenroutine, die Dich in Deine Mitte bringt. Widme Dich Deinem Herzensprojekt an jedem Tag für dreißig Minuten oder räume nur zehn Minuten lang auf. Ordne Dein Leben. Tue es regelmäßig. Tue es, ohne zu hinterfragen. Tue es für Dich. So kommst Du raus aus dem Hamsterrad und rein in Deinen Lebens-Flow.

Sobald wir die Aufmerksamkeit nach innen lenken, beginnt die Kunst, das Richtige zu tun

Weil die moderne Welt voller verlockender Angebote, faszinierender Möglichkeiten und nie endender Verpflichtungen ist, passiert es leicht, von unseren Vorhaben und unserem Weg abzukommen. Überall blinkt es, überall winkt es, und während tausende Ablenkungen uns einladen, wissen wir vielleicht nicht mehr, wo wir aufladen. Nach außen orientiert und vom Aktionismus regiert, können wir uns schnell im Tun und Machen verlieren. Sich in diesem Überangebot nicht zu verlaufen, sondern auf sich selbst zu achten und den Weg nach innen zu finden, ist eine Kunst.

Wenn wir aber uns unserer Selbst bewusst werden, können wir mit weniger Tun mehr erreichen. Dann wissen wir, was wir wollen, können nach unseren Werten, nach unserer Wichtigkeit und Dringlichkeit priorisieren, entsprechende Entscheidungen treffen und uns fokussieren. Dann zerteilen wir uns nicht mehr in alle Richtungen und werden vom Überangebot nicht länger überrollt. Wir kommen raus aus dem ermüdenden Machen von allerlei Sachen und endlich bei uns selber an.

Johanna Wagner hat auf Einfach bewusst auch die Gastartikel Minimalismus im Kopf, Wir sind doch nie zufrieden und Zurück zu den Wurzeln und mit den Händen mal wieder die Erde berühren veröffentlicht.

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69 Zitate für mehr Mut und Motivation

69 Zitate für mehr Mut und Motivation (Foto: Jonny Lindner von Pixabay)

Einfach bewusst zu leben, bedeutet nicht, nichts mehr zu besitzen und zu machen. Es geht vielmehr darum, dass Du Dich vom inneren und äußeren Ballast löst, um Sachen zu besitzen und Sachen zu machen, die Dich erfüllen. Du tanzt freiwillig nicht mehr auf allen Hochzeiten. Dieser Fokus erleichtert es Dir, Deine wahren Träume und Ziele zu erkennen und dann auch anzugehen. Mut und Motivation sind die Antriebsmittel dafür. Ohne die wirst Du entweder erst gar nicht in die Puschen kommen oder die Puschen bald enttäuscht an den Nagel hängen.

Die folgenden 69 Zitate für mehr Mut und Motivation stammen aus den letzten 2500 Jahren.

„Wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“ (Laozi, chinesischer Philosoph, lebte im 6. Jahrhundert v. Chr.)

„Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt.“ (Laozi, chinesischer Philosoph, lebte im 6. Jahrhundert v. Chr.)

„Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen.“ (Konfuzius, chinesischer Philosoph, vermutlich 551 v. Chr. – 479 v. Chr.)

„Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit, das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut.“ (Thukydides, griechischer Historiker, um 460 v. Chr. – um 396 v. Chr.)

„Wenn wir unser Leben mit Leidenschaft leben, kämpfen wir mit unserem Herzen: Wir wagen zu hoffen und zu träumen ohne ein Scheitern zu befürchten. Ein hohes Ziel beflügelt uns, um eine Welt grenzenloser Möglichkeiten zu umarmen. Versteckte Talente und Fähigkeiten erwachen im Angesicht der Herausforderung und Begeisterung. Und wir erkennen uns selbst als Menschen größer und stärker als wir uns jemals erträumt hätten zu sein.“ (Patanjali, indischer Gelehrter und Verfasser des Yogasutra, 5. Jahrhundert v. Chr. – 4. Jahrhundert v. Chr.

„Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge.“ (Cicero, römischer Politiker und Philosoph, 106 v. Chr. – 43 v. Chr.)

„Carpe diem“ (Horaz, römischer Dichter, 65 v. Chr. – 8 v. Chr.)

„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“ (Seneca, römischer Dichter und Philosoph, etwa 1 – 65)

„Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.“ (Marc Aurel, römischer Kaiser und Philosoph, 121 – 180)

„Sage nicht, wenn ich Zeit dazu habe, vielleicht hast du nie Zeit dazu. Wenn nicht jetzt, wann dann?“ (aus dem Talmud, einem der wichtigsten Schriftwerke des Judentums)

„Wer zu sehr die Folgen bedenkt, kann nicht mutig sein.“ (ʿAlī ibn Abī Tālib, Schwiegersohn des Propheten Mohammed und eine zentrale Figur des Islam, um 600 – 661)

„Vergiss Sicherheit. Lebe, wo du fürchtest zu leben. Zerstöre deinen Ruf. Sei berüchtigt.“ (Rūmī, persischer Mystiker, 1207 – 1273)

„Zünde Dein Leben an, und suche die, die Deine Flammen nähren.“ (Rūmī, persischer Mystiker, 1207 – 1273)

„Der Mann hat freien Mut, // Der gern tut, was er tut.“ (Thomasîn von Zerclaere, italienischer Dichter in mittelhochdeutscher Sprache, um 1186 – um 1238)

„Derjenige, der Wohlstand verliert, verliert viel; derjenige, der einen Freund verliert, verliert mehr; doch derjenige, der seinen Mut verliert, verliert alles.“ (Miguel de Cervantes, spanischer Schriftsteller, 1547 – 1616)

„Unsere Zweifel sind Verräter und häufig die Ursache für den Verlust von Dingen, die wir gewinnen könnten, scheuten wir nicht den Versuch.“ (William Shakespeare, englischer Dramatiker und Lyriker, 1564 – 1616)

„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ (Immanuel Kant, deutscher Philosoph, 1724 – 1804)

„Ich kann, weil ich will, was ich muss.“ (Immanuel Kant, deutscher Philosoph, 1724 – 1804)

„Der Worte sind genug gewechselt, Laßt mich auch endlich Taten sehn! Indes ihr Komplimente drechselt, Kann etwas Nützliches geschehn.“ (Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 – 1832)

„Frisch also! Mutig an’s Werk!“ (Friedrich Schiller, deutscher Dichter, 1759 – 1805)

„Wenn ein Mensch keinen Grund hat, etwas zu tun, so hat er einen Grund, es nicht zu tun.“ (Walter Scott, schottischer Dichter und Schriftsteller, 1771 – 1832)

„Sei nicht schüchtern oder überempfindlich was deine Aktionen angeht. Das ganze Leben ist ein Experiment. Je mehr Experimente du machst, umso besser.“ (Ralph Waldo Emerson, US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller, 1803 – 1882)

„Wessen wir am meisten im Leben bedürfen ist jemand, der uns dazu bringt, das zu tun, wozu wir fähig sind.“ (Ralph Waldo Emerson, US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller, 1803 – 1882)

„Halte dir jeden Tag dreißig Minuten für deine Sorgen frei, und in dieser Zeit mache ein Nickerchen.“ (Abraham Lincoln, 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, 1809 – 1865)

„Auch eine schwere Tür hat nur einen kleinen Schlüssel nötig.“ (Charles Dickens, englischer Schriftsteller, 1812 – 1870)

„Es ist eine alte Verkehrtheit, die Motive unserer Handlungen im Kopfe, statt im Herzen zu suchen.“ (August Wilhelm Grube, deutscher Pädagoge und Schriftsteller, 1816 – 1884)

„Sei wie eine Briefmarke. Bleib an einer Sache dran, bis du am Ziel bist.“ (Josh Billings, US-amerikanischer Schriftsteller, 1818 – 1885)

„Großzügig zu sein ohne Verschwendung, leicht zu leben ohne Leichtsinn, heiter zu sein ohne Ausgelassenheit, Mut zu haben ohne Übermut.“ (Theodor Fontane, deutscher Schriftsteller, 1819 – 1898)

„Wer aufhört Fehler zu machen, lernt nichts mehr dazu.“ (Theodor Fontane, deutscher Schriftsteller, 1819 – 1898)

„Halte dich fern von denjenigen, die versuchen, deinen Ehrgeiz herabzusetzen. Kleingeister tun das immer, aber die wirklich Großen geben dir das Gefühl, dass auch du selbst groß werden kannst.“ (Mark Twain, US-amerikanischer Schriftsteller, 1835 – 1910)

„In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die du nicht getan hast, als über die Dinge, die du getan hast. Also löse die Knoten, laufe aus aus dem sicheren Hafen. Erfasse die Passatwinde mit deinen Segeln. Erforsche. Träume.“ (Mark Twain, US-amerikanischer Schriftsteller, 1835 – 1910)

„Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.“ (Peter Rosegger, österreichischer Schriftsteller, 1843 – 1918)

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ (Henry Ford, US-amerikanischer Unternehmer, 1863 – 1947)

„Es entspricht einem Lebensgesetz: Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich eine andere. Die Tragik ist jedoch, dass man auf die geschlossene Tür blickt und die geöffnete nicht beachtet.“ (André Gide, französischer Schriftsteller, 1869 – 1951)

„Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.“ (Winston Churchill, britischer Staatsmann, 1874 – 1965)

„Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren.“ (Winston Churchill, britischer Staatsmann, 1874 – 1965)

„Du bist mutiger als du glaubst, stärker als du scheinst und intelligenter als du denkst.“ (A. A. Milne, englischer Schriftsteller, 1882 – 1956)

„Warte nicht. Der Zeitpunkt wird niemals ‚genau richtig‘ sein.“ (Napoleon Hill, US-amerikanischer Schriftsteller, 1883 – 1970)

„Zuerst ignorieren sie dich. Dann machen sie dich lächerlich. Dann greifen sie dich an und wollen dich verbrennen. Und dann errichten sie dir Denkmäler.“ (Nicholas Klein, US-amerikanischer Rechtsanwalt und Gewerkschafter, 1884 – 1951)

„Nur wer riskiert, zu weit zu gehen, kann überhaupt herausfinden, wie weit er gehen kann.“ (T. S. Eliot, englischsprachiger Lyriker und Dramatiker, 1888 – 1965)

„Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.“ (Bertold Brecht, deutscher Dramatiker und Lyriker, 1898 – 1956)

„Du bist nie zu alt, um dir ein neues Ziel zu setzen oder einen neuen Traum zu träumen.“ (C. S. Lewis, irischer Schriftsteller, 1898 – 1963)

„Niemand weiß, was in ihm drinsteckt, solange er nicht versucht, es herauszuholen.“ (Ernest Hemingway, US-amerikanischen Schriftsteller, 1899 – 1961)

„Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch.“ (Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller, 1900 – 1944)

„Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“ (Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller, 1900 – 1944)

„Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen.“ (Anaïs Nin, US-amerikanische Schriftstellerin, 1903 – 1977)

„Ever tried. Ever failed. No matter. Try again. Fail again. Fail better.“ (Samuel Beckett, irischer Schriftsteller, 1906 – 1989)

„Krisen sind Angebote des Lebens, sich zu wandeln. Man braucht noch gar nicht zu wissen, was neu werden soll. Man muss nur bereit und zuversichtlich sein.“ (Luise Rinser, deutsche Schriftstellerin, 1911 – 2002)

„Von den Chinesen können wir einiges lernen. Man hat mir gesagt, sie hätten ein und dasselbe Schriftzeichen für die Krise und für die Chance.“ (Richard von Weizsäcker, deutscher Politiker, 1920 – 2015)

„Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.“ (Fernando Sabino, brasilianischer Schriftsteller, 1923 – 2004)

„Ich will nicht Geld machen. Ich will wundervoll sein.“ (Marilyn Monroe, US-amerikanische Filmschauspielerin und Sängerin, 1926 – 1962)

„Du musst nicht großartig sein, um anzufangen. Aber du musst anfangen, um großartig zu werden.“ (Zig Ziglar, US-amerikanischer Autor, 1926 – 2012)

„Probleme sind keine Stop-Schilder, sondern Wegweiser.“ (Robert Schuller, US-amerikanischer Fernsehprediger, 1926 – 2015)

„Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche.“ (Che Guevara, marxistischer Revolutionär, 1928 – 1967)

„Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.“ (Dalai Lama / Tendzin Gyatsho, buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, *1935)

„Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere Morgen.“ (Dalai Lama / Tendzin Gyatsho, buddhistischer Mönch und Oberhaupt der Tibeter, *1935)

„Führung heißt die Richtung bestimmen; Motivation heißt das Tempo beschleunigen.“ (Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger, deutscher Chemiker und Aphoristiker, *1939)

„Wer weiß, wie er sein Leben gestalten muss, um glücklich zu sein, muss nur noch den Mut finden, es auch zu leben.“ (John Irving, US-amerikanischer Schriftsteller, *1942)

„Alles, was Du willst, liegt jenseits Deiner Ängste.“ (Jack Canfield, US-amerikanischer Autor und Motivationstrainer, *1944)

„Das Leben ist zum Mitmachen da, nicht zum Zuschauen.“ (Kathrine Switzer, US-amerikanische Marathonläuferin und Autorin, *1947)

„Motivation ist wie der Rückenwind beim Fahrradfahren.“ (Hermann Lahm, deutscher Autor, *1948)

„Wir brauchen etwas, was uns antreibt, manchmal reicht bereits eine Tasse Kaffee.“ (Helmut Glaßl, deutscher Ingenieur und Aphoristiker, *1950)

„Deine Zeit ist begrenzt, darum verschwende sie nicht damit, das Leben anderer zu leben. Lass dich nicht von alten Glaubenssätzen gefangen halten – denn das bedeutet nach den Denkweisen und Ideen anderer zu leben. Lass deine innere Stimme nicht vom Krach den die Anderen machen ersticken. Und am aller wichtigsten: Hab den Mut, deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen. Die wissen genau, was wirklich richtig für dich ist. Alles andere ist zweitrangig.“ (Steve Jobs, US-amerikanischer Unternehmer, 1955 – 2011)

„Mach’s einfach! Im doppelten Sinne.“ (Axel Haitzer, deutscher Marketingexperte und Autor, *1959)

„Ich kann Scheitern akzeptieren, jeder scheitert irgendwann. Aber was ich nicht akzeptieren kann ist, es nicht versucht zu haben.“ (Michael Jordan, US-amerikanischer Basketballspieler, *1963)

„Schränke dich nicht selbst ein, verfolge deine Träume, habe keine Angst, die Grenzen zu verschieben. Und lache viel – das ist gut für dich!“ (Paula Radcliffe, britische Langstreckenläuferin, *1973)

„Geh nur Wege mit Herz.“ (Yogi-Tee-Spruch)

„Schau vorwärts, nicht zurück – neuer Mut ist Lebensglück.“ (Spruch)

„Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe!“ (Pippi Langstrumpf)

Du kannst auch meine anderen zehn Zitatensammlungen aufrufen.

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Auf dem Jakobsweg: PDF-Download meines 8-seitigen Artikels im trekking-Magazin

Im Sommer 2016 bin ich von meiner Haustüre aus in 105 Tagen bis Santiago de Compostela gepilgert. Zum Abschluss bin ich noch 3 Tage bis Finisterre am Atlantik gegangen, das im Altertum als das Ende der Welt galt.

Der Jakobsweg hat es mir nie leicht gemacht. Zunächst sah ich wochenlang keine Pilger, in Spanien waren es dann so viele, dass es nicht mehr angenehm war. Blasen an den Füßen ließen mich bereits am Bodensee fast aufgeben. Oft musste ich große Städte durchqueren und auch außerhalb dieser stundenlange Asphaltschlachten ertragen. Vom Naturerlebnis war ich zuweilen so enttäuscht, dass mir der Gedanke kam, mich auf dem vielleicht hässlichsten Fernwanderweg der Welt zu befinden. Natürlich gab es auch schöne Etappen und lernte ich liebe Menschen aus aller Herren Länder kennen, so dass mein Fazit in Finisterre positiv ausfiel.

In meinem E-Book „Einfach bewusst auf dem Jakobsweg – 2904 km, 108 Tage, 4 Länder“ räume ich auf 400 Seiten und 500 Fotos mit dem Mythos des meist in den Himmel gelobten Jakobswegs auf.

Auch in meinem 8-seitigen Artikel in der Ausgabe 4/2019 des trekking-Magazins spreche ich nicht nur die erfreulichen Seiten der berühmten Pilgerroute an.

Das trekking-Magazins stellt nun mir, meinen Leserinnen und meinen Lesern den Artikel zur Verfügung. Das Dokument ist 5 MB groß und kann direkt im Browser gelesen werden. Klicke mit der linken Maustaste auf den folgenden Link:

Kostenloses PDF: „Auf dem Jakobsweg – In 108 Tage nach Santiago de Compostela und zum Ende der Welt“

Du kannst das PDF auch herunterladen und im Adobe Reader lesen. Dazu mit der rechten Maustaste auf den Link klicken und dann die Option „Ziel/Link speichern unter“ wählen.

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Du bezahlst Gegenstände nicht nur mit Geld, sondern vor allem mit Lebenszeit. (Foto: Alexas_Fotos von Pixabay)

Time is money – Money is time – Stuff is time

Mehr Geld, mehr Kram, mehr Termine im Kalender, mehr Hamster im Rad. Unsere ach so moderne Welt ist auf Steigerung ausgelegt. Nur freie Zeit und Freizeit gibt es kaum mehr.

Wir übersehen oft, dass wir jeden Gegenstand nicht nur mit Geld, sondern vor allem mit wertvoller Lebenszeit bezahlen (seit Du diesen Artikel liest, ist eine halbe Minute vergangen). „Time is money.“ Aber auch: „Money is time.“ Und eben: „Stuff is time.“

Ist Dir ein 65-Zoll-4K-Fernseher einen Monat Arbeit wert?

Sofern Du nicht geerbt oder eine Bank ausgeraubt hast (und dabei nicht erwischt wurdest), bezahlst Du jeden neuen Gegenstand mit dem Geld, das Du verdient hast.

Um den wahre Wert einer Ware zu erkennen, empfehle ich, vor jedem Kauf auszurechnen, wie lange Du dafür zu arbeiten hast. Für die Berechnung musst Du Dein Nettogehalt pro Stunde, Tag, Monat und Jahr kennen. Wenn Du Dir die Beträge nicht merken kannst, schreibe sie auf ein Zettelchen und stecke diesen in Deinen Geldbeutel.

Angenommen Du beziehst das durchschnittliche Monatsnettogehalt in Deutschland 2018 in Höhe von 1.945 Euro, arbeitest 18 Tage im Monat und hast eine 40-Stunden-Woche. Dann verdienst Du pro Stunde 13,51 Euro und pro Jahr 23.340 Euro. Für einen 3 Euro teuren Cappuccino müsstest Du also 13 Minuten arbeiten, für eine 60 Euro teure Levi’s 501 4,5 Stunden, für einen 2.000 Euro teuren 65-Zoll-4K-Fernseher einen Monat, für einen 25.000 Euro teuren VW Golf 13 Monate und für ein 300.000 Euro teures Einfamilienhaus 13 Jahre.

Dieses Vorgehen reduziert Spontan- und Fehlkäufe auf ein Minimum. Du wirst Dir solche Frage stellen: Ist mir der 65-Zoll-4K-Fernseher wirklich so viel Arbeits- und Lebenszeit wert? Bereichert und verbessert er mein Leben? Kann ich ihn secondhand erstehen? Tut es das alte Gerät nicht noch genauso? Wollte ich nicht eigentlich mal einen Monat ohne Fernseher leben?

Auch die versteckten Folgekosten rauben Lebenszeit

In Deine Entscheidung für oder gegen einen Kauf, solltest Du miteinbeziehen, dass der Gegenstand wahrscheinlich Folgekosten verursachen wird. Diese kannst Du Dir wieder als Stunden auf der Arbeit – oder wenn Du auf den Gegenstand „verzichtest“ – als freie Lebenszeit vorstellen.

Jedes noch so kleine elektrische Gerät verbraucht Strom. Ein Auto muss versichert, versteuert, betankt oder aufgeladen, geparkt, verschönert, gewaschen, gewartet und repariert werden. Selbst Gegenstände wie eine Levi’s 501 ziehen Kosten nach sich, weil die meisten von uns Gebirge an Kram besitzen, die in Kisten, Regalen, Kommoden, Schränken, Wohnungen, Häusern, Kellern, Garagen und Selfstorages aufbewahrt werden müssen.

Jeder Gegenstand buhlt um Deine Aufmerksamkeit

Hinzukommt, dass jeder neuen Gegenstand per se Zeit frisst, denn er will verwendet, aufbewahrt, archiviert, gewartet, gepflegt, entstaubt, upgedated oder was auch immer werden. Mit Wertschätzung ist das kaum noch möglich, wenn schon so viele andere Gegenstände um Aufmerksamkeit buhlen.

Wachstumskritiker Niko Paech sagt: „Wir sind doch längst überfordert und erschöpft. Eine Studie hat ergeben, dass ein Bundesbürger durchschnittlich 10.000 Dinge besitzt. Dienstleistungen kommen noch hinzu. Wie sollen wir das verarbeiten, wenn einerseits jedes Ding seine Zeit verlangt, der Tag aber andererseits nur 24 Stunden hat?“

Der Ausweg aus dem Kram-Arbeit-Zeit-Dilemma: Lebe einfach einfach

Stell Dir vor, wie günstig Du wohnen würdest und wie viel Lebenszeit Du zur Verfügung hättest, wenn Dein gesamter Besitz in einen Rucksack und eine Tasche passen würde. Manche digitale Nomaden und „extreme“ Minimalisten leben so. Ich will damit nicht sagen, dass Du dem nacheifern musst. Ich lebe auch nicht so. Aber ich möchte veranschaulichen, dass Kram viel Zeit bindet.

(D)eine Ausweg aus dem Kram-Arbeit-Zeit-Dilemma liegt nahe: Lebe einfach einfach. Finde das für Dich passende Maß. Kaufe nur Gegenstände, die Du Dir leisten kannst und willst. Reduziere Deinen Besitz, bis Du nur noch Gegenstände hast, die Dein Leben erleichtern oder bereichern.

Wenn Dir dann danach ist, kannst Du Deine Arbeitszeit reduzieren, ein Sabbatical einlegen, eine Selbstständigkeit riskieren oder früher in Rente gehen. „Ich wünschte, ich hätte nicht so viel gearbeitet“, lautet eines der fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen.

Auch wenn Du Dein Arbeitspensum beibehältst, wird sich vieles zum Guten wenden – weil Du nun den wahren Wert der Gegenstände kennst, weniger konsumierst und mehr Lebenszeit mit Deinen Leidenschaften und Lieben verbringst.

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Meine Empfehlungen: Mastodon + Früher aufstehen + Kanada goes vegan + Frühjahrsputz + Aldous Harding …

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich wünsche Dir viel Vergnügen mit meinen neuen Empfehlungen – ab sofort in leicht veränderter Aufmachung.

Aufgeräumt – Wenn Du Dich für Minimalismus und Ausmisten interessiert, kommst Du an den beVegt-Podcast „Frühjahrsputz 2.0: So trennst du dich von altem Ballast“ nicht vorbei.

Bodenständig – Fliegst Du noch oder bist Du schon bodenständig? In Schweden sind der Flugzeug-Boykott und der Hashtag Flygskam gerade ein cooler Öko-Trend, den ich mir auch für Deutschland wünsche.

Erhaltenswert – Eine Million Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht, so ein aktueller UN-Bericht. Das Artensterben ist für uns so bedrohlich wie der Klimawandel. Die einfache, nachhaltige und vegane Lebensweise trägt zum Schutz der Arten und des Klimas bei. Konkrete Vorschläge, was jeder tun kann, finden sich z. B. beim Nabu und in der FAZ.

Glücklich – Alexandra vom Blog Hof Eulengrund empfindet gerade bei einfachen Dingen Glück und nennt zehn Beispiele. Und was löst bei Dir pure Lebensfreude aus?

Munter – Möchtest Du früher aufstehen? Anchu Kögl erklärt, wie Du es Dir dauerhaft zur Gewohnheit machst.

Nachhaltig – Was haben Gregor Gysi, Eveline Lemke, Cosma Shiva Hagen und ich gemein? Ihnen wurden von Nachhaltig sein in der Rubrik „nachhaltig gefragt“ je sieben Fragen gestellt.

Pflanzlich – Die kanadische Regierung hat ihre Ernährungsempfehlungen grundlegend aktualisiert. Der neue „Food Guide“ befürwortet eine pflanzliche Ernährung. Traditionelle Lebensmittelgruppen wie „Milch und Milchprodukte“ oder „Fleisch und Fisch“ sind kaum mehr zu finden. Ich bin mir sicher, dass viele Länder in den nächsten Jahren dem Beispiel folgen.

Sinnvoll – Bist Du auf der Suche nach einem grünen, fairen und sinnvollen Job? Dann könnte Dir diese Übersicht mit den besten Stellenportalen weiterhelfen.

Vernetzt – Nachdem ich mich von WhatsApp, web.de, Pinterest, Google+ und meinem privaten Facebook-Account getrennt habe, möchte ich irgendwann Facebook und Twitter komplett den Rücken kehren. Im Gegensatz zu diesen großen Plattformen ist Mastodon als dezentrales Netzwerk konzipiert, in dem Datenschutz und Freiheit an erster Stelle stehen. Hinter Mastodon stecken kein Risikokapital, keine Investoren und kein Vorstand. Deswegen gibt es keine Werbung und werden die Nutzer nicht ausspioniert. Falls Du Dich auf Mastodon mit mir verbinden möchtest, findest Du mich unter https://social.tchncs.de/@einfachbewusst.

Weitläufig – „Meine“ Alpenüberquerung Salzburg – Triest ist eine von 39 Traumtouren, die in dem gerade erschienenen Buch „Die schönsten Trekkingrouten Europas“ vorgestellt werden. Fast alle der Fernwanderwege sind mit Bus und Bahn zu erreichen. Nachhaltiger kann man wohl nur auf Balkonien Urlaub machen.

Zukünftig – Postwachstumsökonom Niko Paech versucht unsere Art zu leben mit den Grenzen unseres Planeten in Einklang zu bringen. Wie das klappen könnte, hat er mir vor gut vier Jahren erklärt. Tilo Jung von Jung & Naiv hat Niko Paech nun ausführlicher und in Farbe interviewt.

Filigran – Mein Musiktipp ist diesmal die neuseeländische Singer-Songwriterin Aldous Harding. Auf ihrem aktuellen Album „Designer“ versammeln sich neun fulminante filigrane Folk-Oden, die die Harding im Stile einer Folk-Sängerin der 1970er Jahre ins Mikrophon haucht.

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit!

Ich freue mich, wenn Du auch meine Empfehlungen der letzten Quartale anschaust.

Einfach bewusste Grüße

Christof

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