
Freundschaft braucht keine großen Worte. Vertrauen, Nähe und das gute Gefühl, so sein zu dürfen, wie man ist, reichen aus. Wer gute Freundschaften pflegt, kann sich glücklich schätzen. Sie machen das Leben lebenswerter. Echte Freunde schenken Wärme und stehen in schwierigen Zeiten an Deiner Seite, ohne viel Aufhebens.
Die folgenden 33 Zitate und Aphorismen erinnern daran, wie kostbar Freundschaft ist. Die Zahl Drei wird oft mit Verbindung, Harmonie und Gleichgewicht assoziiert – und passt deshalb gut zu dieser Sammlung.
„Ein Freund liebt jederzeit, und in der Not wird er als Bruder geboren.“ (Sprüche 17,17, Altes Testament)
„Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern.“ (Aristoteles, griechischer Philosoph, 384 v. Chr. – 322 v. Chr)
„Einen sicheren Freund erkennt man in einer unsicheren Lage.“ (Quintus Ennius, römischer Schriftsteller, 239 v. Chr. – 169 v. Chr)
„Freundschaft macht glückliche Umstände glänzender, Unglück aber leichter, indem sie es mitträgt und teilt.“ (Cicero, römischer Politiker und Philosoph, 106 v. Chr. – 43 v. Chr.)
„Ich habe begonnen, mir selbst ein Freund zu sein. Damit ist schon viel gewonnen, denn man kann dann nie mehr einsam sein.“ (Seneca, römischer Dichter und Philosoph, etwa 1 – 65)
„Ein törichter Freund richtet mehr Schaden an als ein kluger Feind.“ (Rūmī, persischer Mystiker, 1207 – 1273)
„Eine Freundschaft, die beendet werden kann, hat eigentlich nie so recht begonnen.“ (Mellin de Saint-Gelais, französischer Dichter, um 1491 – 1558)
„Die Freundschaft, die der Wein gemacht, wirkt wie der Wein, nur eine Nacht.“ (Friedrich von Logau, deutscher Dichter, 1605 – 1655)
„Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus Respekt.“ (Daniel Defoe, englischer Schriftsteller, 1660 – 1731)
„Sei höflich zu allen, aber freundschaftlich mit wenigen; und diese wenigen sollen sich bewähren, ehe du ihnen Vertrauen schenkst.“ (George Washington, erster Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, 1732 – 1799)
„Ältere Bekanntschaften und Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, dass man sich einander schon viel verziehen hat.“ (Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 – 1832)
„… die kleinen Gefälligkeiten der Freundschaft, die tausendmal werter sind als jene blendenden Geschenke, wodurch uns die Eitelkeit des Gebers erniedrigt.“ (Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter, 1749 – 1832)
„Gute Freunde und hervorragende Lehrer. Bleib ihnen nah. Reichtum und Macht sind vergängliche Träume, aber der Duft weiser Worte währt ewig.“ (Ryōkan, japanischer Zen-Mönch und Dichter, 1758 – 1831)
„Achtung nur ist der Freundschaft unfehlbares Band.“ (Friedrich Schiller, deutscher Dichter, 1759 – 1805)
„Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.“ (Wilhelm von Humboldt, deutscher Gelehrter und Staatsmann, 1767 – 1835)
„Die Freunde nennen sich aufrichtig. Die Feinde sind es – daher man ihren Tadel zur Selbsterkenntnis benutzen sollte, als eine bittere Arznei.“ (Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788 – 1860)
„Der einzige Weg, einen Freund zu haben, ist, selbst einer zu sein.“ (Ralph Waldo Emerson, US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller, 1803 – 1882)
„Ein Freund ist jemand, dem gegenüber ich aufrichtig sein kann. In seiner Gegenwart kann ich laut denken.“ (Ralph Waldo Emerson, US-amerikanischer Philosoph und Schriftsteller, 1803 – 1882)
„Habe den Mut zur Wahrheit! Das kostet dich viele Freunde, aber es zeigt dir zugleich, was du an ihnen verlorst.“ (Heinrich Leuthold, Schweizer Dichter, 1827 – 1879)
„Es gibt wenig aufrichtige Freunde. Die Nachfrage ist auch gering.“ (Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin, 1830 – 1916)
„Jeder kann Mitgefühl für das Leid eines Freundes empfinden, aber es braucht einen besonders edlen Charakter, sich über den Erfolg eines Freundes zu freuen.“ (Oscar Wilde, irischer Schriftsteller, 1854 – 1900)
„Glücklich sind die Freunde, die so miteinander verbunden sind, dass sie miteinander schweigen können.“ (Charles Péguy, französischer Schriftsteller, 1873 – 1914)
„Der Mensch wird am Du zum Ich.“ (Martin Buber, österreichischer jüdischer Religionsphilosoph, 1878 – 1965)
„Ich war schon immer der Ansicht, dass das größte Privileg, die größte Hilfe und der größte Trost in einer Freundschaft darin besteht, dass man nichts erklären muss.“ (Katherine Mansfield, neuseeländisch-britische Schriftstellerin, 1888 – 1923)
„Freundschaft, das ist wie Heimat.“ (Kurt Tucholsky, deutscher Journalist und Schriftsteller, 1890 – 1935)
„Die Menschen haben keine Zeit mehr, etwas kennenzulernen. Sie kaufen sich alles in den Geschäften. Aber da es keinen Kaufladen für Freunde gibt, haben die Menschen keine Freunde mehr.“ (Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller, 1900 – 1944)
„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ (Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller, 1900 – 1944)
„Freundschaft bedarf keiner Worte – sie ist Einsamkeit, frei von der Angst der Einsamkeit.“ (Dag Hammarskjöld, schwedischer Politiker, 1905 – 1961)
„Freundschaft ist, wenn dich einer für gutes Schwimmen lobt, nachdem du beim Segeln gekentert bist.“ (Werner Schneyder, österreichischer Kabarettist und Schriftsteller, 1937 – 2019)
„Ein guter Freund gleicht einer Knospe, die sich auch bei Kälte öffnet.“ (Edith Linvers, deutsche Schriftstellerin, *1940)
„Glück besteht maßgeblich darin, sich verbunden zu fühlen: im Freundeskreis, im Kollegenkreis stabile, positive Beziehungen zu haben. Das Gefühl, gebraucht zu werden, ist ganz existenziell.“ (Eckart von Hirschhausen, deutscher Arzt, Kabarettist und Schriftsteller, *1967)
„Facebook hilft, mit Leuten in Kontakt zu bleiben, die wir auch im echten Leben kennen. Mehr nicht. Wer glaubt, dass jeder Facebook-Kontakt ein Freund ist, der weiß nicht, was Freundschaft bedeutet.“ (Mark Zuckerberg, US-amerikanischer Informatiker und Unternehmer, *1984)
„Kurze Rechnung, lange Freundschaft.“ (deutsches Sprichwort)
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