Spaghetti mit veganer Bolognese

Spaghetti mit veganer BologneseVegan, vollwertig, preisgünstig, nachhaltig – Zeit: 45 Minuten – Schwierigkeit: leicht

Ragù alla bolognese habe ich in den 20 Jahren als omnivorer Hobbykoch mindestens 100 Mal gekocht. Eine Zeitlang war ich so vernarrt in die gehaltvolle Pastasauce, dass ich die Mamas italienischer Freunde um Geheimrezepte bat.

Seit fünf Jahren esse ich kein Fleisch mehr, seit Anfang dieses Jahres ernähre ich mich vegan. Die Lust auf Nudeln mit deftiger Tomatensauce ist immer mal wieder zurückgekommen. Mit Sojaschnetzel, Tofu, Grünkern, Seitan – ich habe unterschiedliche Varianten für vegane Bolognese ausprobiert. Hängen geblieben bin ich vor einem halben Jahr bei einer, auf die mich die Zeitschrift Vegetarisch Fit und das Kochbuch „Vegan & vollwertig genießen“ gebracht haben: Mit Sonnenblumenkernen!

So kam es, dass ich mein altes Rezept für Ragù alla bolognese herauskramte und entsprechend anpasste. Ob Jung oder Alt, Pflanzenfresser, Vegetarier oder Fleischesser – diese vegane Bolognese hat zu Weihnachten meine ganze Familie begeistert.

Für 4 Portionen:
1-2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
4 EL Olivenöl
2 Möhren
2 Stangen Staudensellerie
125 g Sonnenblumenkerne
800 g geschälte Tomaten (1 große Dose)
250 ml Wasser
1 EL Oregano, gerebelt
Salz
Pfeffer
500 g Dinkel- oder Weizen-Vollkornspaghetti (oder andere Nudeln nach Wahl)

Spaghetti mit veganer Bolognese

  1. Zwiebeln und Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Möhren und Staudensellerie waschen, putzen und fein würfeln.
  3. Zwiebeln in Olivenöl andünsten.
  4. Knoblauch, Möhren und Staudensellerie zugeben und mitdünsten.
  5. Sonnenblumenkerne grob zerkleinern (im Mixer oder mit einem Messer – die Kerne sollen nicht gemahlen, sondern nur gehackt werden) und zugeben.
  6. Tomaten (evtl. die Stiele vorher entfernen) und Wasser  in die Sauce geben.
  7. Mit Salz und Oregano würzen.
  8. Alles gut 30 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Ggf. Flüssigkeit zugießen
  9. In der Zwischenzeit Spaghetti in reichlich Wasser „al dente“ kochen.
  10. Die vegane Bolognese mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der Pasta servieren.

Tipps:
– Die Sauce schmeckt auch mit frischen Tomaten, wenn es im Sommer aromatische gibt.
– Anstelle von Wasser kann man Rotwein oder Weißwein verwenden. Der Rest der Flasche passt perfekt zum Essen.
– Wenn ich frische mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Thymian oder Basilikum im Haus habe, gebe ich etwas in die vegane Bolognese. Die Rosmarinnadeln fein hacken und mitkochen, Thymian und Basilikum erst nach dem Kochen hinzufügen.
– Am besten gleich die doppelte Menge machen. Die vegane Bolognese hält sich drei bis vier Tage im Kühlschrank und lässt sich auch gut einfrieren.

Buon appetito!

Um keine Artikel zu verpassen, kannst Du Dich hier mit mir verbinden: Newsletter, RSS-Feed, Facebook, Twitter, Google+

{ 58 Kommentare }

  • MamaMia 13. Februar 2014

    Genial!
    Hab ich auch grade gemacht, allerdings mit dem Sojagranulat! Da kennt auch ein Fleischesser kaum einen Unterschied, es ist einfach soooo megalecker!
    Mit diesem Gericht kann man wirklich auch hartgesottene Kritiker, die denken ohne Fleisch schmeckt es nach nichts – absolut überzeugen!!!
    Sieht auch bei dir aboslut herlich aus!!!!
    GLG, MamaMia

    Antworten
  • Silke 13. Februar 2014

    Sieht superlecker aus! Ich bin auch schon lange Fan von vegetarischer Bolognese und freue mich, von dir noch einmal neu inspiriert worden zu sein! Kommt sofort auf den Plan für´s Wochenende :-)) Danke! Und dazu wird direkt noch dein Tipp mit den gehackten Cashewkernen statt Parmesan ausprobiert, bin gespannt….
    Fröhliche Grüße vom Rhein, Silke

    Antworten
  • Christof Herrmann 13. Februar 2014

    Hallo Ihr beiden,

    danke für Euer nettes Feedback :-) Diese Variante mit den Sonnenblumenkernen hat mich überrascht und ist wirklich lecker. Vielleicht kann man die Sonnenblumenkerne auch mit Cashewkernen ersetzen. Käme auf einen Versuch an ;-)

    Viele Grüße aus Franken

    Christof

    Antworten
  • Christiane 13. Februar 2014

    Die Sonnenblumenkerne in der Bolognese gefallen mir am besten – werd ich mir merken. Die Bilder sehen übrigens recht appetitlich aus – ich hoffe doch, dass dein essen nicht kalt geworden ist ;)
    Gern mehr in der Richtung…
    Liebe Grüße
    Christiane

    Antworten
    • Christof Herrmann 13. Februar 2014

      War mehr oder weniger mein erster Versuch in der Food-Fotografie. Ach, die Sauce schmeckt mir auch kalt. Hab mal einen Rest am nächsten Tag auf einer Scheibe Vollkornbrot gegessen ;-)

      Einfach bewusste Grüße

      Christof

      Antworten
      • Christiane 13. Februar 2014

        …auch ne feine Idee!
        :)

        Antworten
      • Christian 26. Juni 2014

        Ich habe grade ein 1,5 Scheiben gebröseltes Schwarzbrot/Vollkornbrot (das abgepackte schwere) in Öl und Zwiebeln angebraten, und so als Grundlage für die Bolognese genommen. Das funktioniert richtig gut!

        Antworten
      • Christof Herrmann 28. Juni 2014

        Aber nicht zu Pasta, oder? Das wäre mir zu kohlenhydratlastig. Andererseits: Wenn es schmeckt ;-)

        Antworten
      • Heidi 29. Juni 2014

        Das ist ja der Clou an der vegetarischen Küche, ohne das Fleisch bzw. dessen fettigem Anteil schmeckt es eben auch kalt gut und nicht talkig.
        Und die Bolognese mit den Sonnenblumenkernen probiere ich in den nächsten Tagen aus.
        Westfälische Grüße
        Heidi

        Antworten
  • gabo 13. Februar 2014

    Hallo, sieht gut aus. lustig ist,dass gestern Daniel und Kathrin auf ihrem Newsletter von bevegt auch eine vegane Bolognese vorgestellt haben, die aber mit Linsen. Sieht fast wie abgesprochen aus , ist aber wahrscheinlich eher die Zeit für Bolognese oder?

    Antworten
    • Christof Herrmann 13. Februar 2014

      Ja, den Newsletter von Katrin und Daniel habe ich auch bekommen und ihr Rezept habe ich gestern auf Facebook geteilt. Möchte es mal ausprobieren, da ich rote Linsen liebe. War nicht abgesprochen. Ich hatte mein Rezept schon vorbereitet und wollte es nicht verschieben. Sind ja zum Glück doch recht unterschiedliche Zutaten.

      Antworten
      • gabo 13. Februar 2014

        hallo Christof
        ja zum glück, dann können wir aus vielen verschiedenen aussuchen. viel Spass dabei!

        Antworten
  • JayPee 13. Februar 2014

    Hallo!

    Sehr interessant, werde ich mal ausprobieren. Möhren schnippeln wir auch schon seit Jahren in unsere „konventionelle“ Bolognese mit rein.

    Aber auch ein veganes Rezept nutzen wir öfter. Staudensellerie und Sonnenblumenkerne sind nicht drin, dafür Zucchini. Anonsten entspricht es dem Rezept oben. Ist jedenfalls sehr lecker und eignet sich auch für Aufläufe oder Lasagne.

    Viele Grüße
    JayPee

    Antworten
  • Pit 13. Februar 2014

    Bolognese war immer schon mein Leib- und Magengericht und hatte lange seinen Anteil daran, mich am Vegetarier-Werden zu hindern :-)
    Inzwischen koche ich sie gerne mit Soja. Einmal hatten wir einen Freund zum Essen da, der bis zum Schluss nicht merkte, dass er kein Fleisch aß :-)

    Diese mir neue Variante mit den Sonnenblumenkernen werde ich gleich heute ausprobieren!

    Antworten
    • Pit 13. Februar 2014

      So, es ist vollbracht :-)
      Seeehr lecker! Mir und meinen Mitessern (kein so schönes Wort) hat es sehr gut geschmeckt, zwei (ich z.B.) waren begeistert. Ich freue mich, jetzt ein Bolognese-Rezept zu kennen, bei dem ich auf Soja verzichten kann. Dankesehr!
      Gewundert und gefreut hat mich, dass Sellerie und Möhren noch so schön knackig waren nach 30 min Kochen.
      Mühsam fand ich das Hacken der Kerne. Ich habe einen Stabmixer verwendet, der hat aber einerseits viel Mehl produziert und andererseits viele unversehrte Kerne gelassen. War nicht so leicht. Nächstes Mal probiere ich ein einfaches Messer zu benutzen.

      Antworten
      • Christof Herrmann 13. Februar 2014

        Das ging aber schnell, Pit. Danke für Dein Feedback!

        Ich mag das Gemüse auch lieber knackig. Würfelt man es kleiner, dünstet es länger oder kocht die Sauce länger ein, wird es entsprechend weicher.

        Bei mir klappt es mit dem Stabmixer gut. Ich stelle den Mixer für zwei oder drei Sekunden an. Rühre danach mit einem Löffel die Sonnenblumenkerne um. Und wiederhole das ganze mehrmals.

        Antworten
      • Pit 13. Februar 2014

        Bin mal gespannt und freue mich auf Dein morgiges Rezept ;-)

        Antworten
      • Christof Herrmann 14. Februar 2014

        Du scherzt, Pit ;-) Mehr als einmal pro Monat wird hier nicht gekocht.

        Antworten
        • Pit 21. April 2016

          Viel zu lange war ich nicht hier auf Deiner Website :-(
          Schön, dass ich jetzt eine gewisse Rezeptauswahl vorfinde ;-)

          Viele Grüße
          Pit

        • Christof Herrmann 21. April 2016

          Noch eines und es sind 20 Rezepte online. Alle sind vegan und kommen komplett ohne Fertigprodukte aus :-)

  • Andreas 13. Februar 2014

    Schaut lecker aus, Christof.
    Eine Frage: ist das nicht einfach eine „Gemüse Bolognese“ oder eine vegetarische Soße? Was ist da das „Vegane“ dran?

    Viele Grüße
    Andreas

    Antworten
    • Christof Herrmann 13. Februar 2014

      Das Vegane dran ist, dass keine Tierprodukte reinkommen, also auch keine Milch und Käse. Ich verwende sogar veganen Wein, wenn ich mal die Variante mit Wein anstelle Wasser mache. Allerdings kann man es genauso Gemüse-Bolognese nennen. Gefällt mir sogar besser. Werde sicher nicht immer alle Rezepte explizit vegan bezeichnen. Vegane rote Linsensuppe, das schreckt ja eher ab als Rote Lindensuppe, oder ;)

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
      • Andreas 13. Februar 2014

        und weil ich in der Zutatenliste keine Tierprodukte gelesen hatte, deshalb die Frage :-)
        Danke für die Antwort. Ich werde es nächste Woche auf jeden Fall mal nachkochen und dann darüber berichten.

        Viele Grüße
        Andreas

        Antworten
      • Christof Herrmann 13. Februar 2014

        Mach das und berichte bitte, wie sie Dir gescheckt hat. Auch die Meinung von Pit weiter oben und wer das Rezept noch nachkocht interessiert mich!

        Antworten
  • Erik 13. Februar 2014

    Sieht lecker aus auf deinem Bild. So in der Art machen wir das schon immer man kann auch etwas Chili unter geben wer es etwas schärfer mag. Als mein Geheimtipp etwas Fenchel ist nicht jedermanns Sache aber das Aroma einfach klasse. Wer Fenchel Neuling ist erst einmal mit Salat anfangen. Ewas mit darunter gemischt und es ergeben sich ganz neue Geschmacks Eintrüge. Bis jetzt war jeder begeistert den ich so bekocht habe.
    VG Erik

    Antworten
    • Christof Herrmann 13. Februar 2014

      Fenchelknolle, auch lecker und gesund. Passt bestimmt in die Sauce, auch wenn klassisch Stangensellerie in ein Ragù alla bolognese gehört. Fenchelknolle und Stangensellerie sind beide recht aromatisch und nicht unähnlich im Geschmack (müssten Doldenblütler sein). Zusammen (plus Tomaten) evtl. zu viel des Guten. Ich würde mich dann für den Fenchel oder den Sellerie entscheiden. Aber das ist wie so vieles im Leben Geschmackssache.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Felix 13. Februar 2014

    Klingt super lecker, dein Rezept! Das werde ich direkt am Wochenende ausprobieren.

    Gruß

    Felix

    Antworten
  • Christina 13. Februar 2014

    Wird auf jeden Fall ausprobiert! Ist doch Ehrensache…bin gespannt! Auch darauf, was meine Familie davon hält… bei mir kommt auf jeden Fall auch etwas Chili mit rein!

    So, und jetzt spiel ich noch ne Runde QD :-)

    Gute Nacht an Alle!

    Antworten
  • Nadine 14. Februar 2014

    Ich habe es gestern abend schon ausprobiert. Sehr lecker, vor allem weil es OHNE Tofu auskommt. Ich ess grundsätzlich keinen Tofu.

    Danke für das Rezept. Freue mich auf weitere Anregungen.

    Antworten
  • Janna 14. Februar 2014

    Hallo Christof,
    habe diese Bolognese schon vor zwei Wochen ausprobiert, da Du mir ja schon persönlich das Rezept verraten hattest – und ich bin begeistert. Also: Meine Kinder haben ja bisher alle Varianten mit Grünkern oder Soja komplett verweigert, aber diese Sauce wirklich brav gegessen und gelobt. Meine Tochter war sehr erstaunt, als ich ihr verriet, dass es Sonnenblumenkerne sind, denn die mag sie eigentlich gar nicht :)) Wichtig ist, dass die Kerne nicht mehr ganz sind, aber auch nicht komplett gemahlen, dann ist die Konsistenz wirklich sehr echt. Aber zu glauben, man könnte es als echte Bolognese „verkaufen“ – nunja, meine Kinder jedenfalls merken das sofort…. Fazit: Für uns eine sehr leckere Variante, doch ab und zu muss es einfach Hackfleisch sein. – Janna

    Antworten
  • Svantje 14. Februar 2014

    Hallo Christof,

    das sieht ja köstlich aus! Wunderbare Kombination…werde ich definitiv testen! :-)

    Liebe Grüße,
    Svantje

    Antworten
  • Christof Herrmann 14. Februar 2014

    Herzlichen Dank für all Eure Kommentare :-)

    @Nadine
    Gibt sicher paar Gründe, nicht zu oft Tofu und Sojaschnetzel zu essen. Ich wundere mich, dass es in manchen Kochbüchern nur so davon wimmelt. Ab und zu esse ich aber gerne Sojaprodukte. Die Abwechslung machts.

    @Janna
    Da bin ich aber beruhigt, dass die vegane Bolognese so gut bei Deinen Kindern ankam. Mit den Sonnenblumenkernen hast Du recht. Man sollte sie weder im ganzen verwenden, noch mahlen, sondern nur hacken. Wer das mit dem (Stab)mixer nicht hinbekommt, nimmt einfach ein scharfes Messer.

    Antworten
  • Frank 15. Februar 2014

    Hallo Christof,

    vielen Dank für das tolle Rezept – ein prima Einstand von Dir und ich warte gespannt auf weitere.
    Ich habe es heute ausprobiert und es war für ein Gelegenheitskocher gut zu kochen. Der Familie und mir hat es gut geschmeckt!

    HG Frank

    Antworten
    • Christof Herrmann 16. Februar 2014

      Hallo Frank,

      schön, dass es Euch geschmeckt hat! Komplizierter oder aufwändiger soll es in Zukunft nicht werden. Ich mag es auch in der Küche minimalistisch :)

      Viele Grüße aus Franken

      Christof

      Antworten
  • Axel 16. Februar 2014

    Danke für das Rezept. Die Zutaten stehen schon auf der Einkaufsliste für nächste Woche ;-)
    LG Axel

    Antworten
  • Tanja Heller 17. Februar 2014

    Wieso für die Familie kochen? Und was ist mit uns? Passt genau ins Farbkonzept meiner Küche. Wann wird das portionsweise versendet? :) Bin froh, dass ich Soja noch 1 Chance gegeben hab. Wenn man es richtig anbrät, merkt man echt keinen Unterschied. Seit ich kein Fleisch mehr esse, sind mir Nudeln zu mächtig. Und das als ehemaliger Nudel-Junk.

    Antworten
    • Christof Herrmann 18. Februar 2014

      Das Rezept ist aber ohne Soja, Tanja ;-) Schmeckt aber auch mit Tofu oder Sojaschnetzel. Nur vollwertig ist es dann nicht mehr.

      Anstelle der Nudeln könntest Du Reisnudeln verwenden. Lecker ist die vegane Bolognese auch zu Kartoffelbrei.

      Antworten
  • Prot 18. Februar 2014

    Ich muss da leider eine Korrektur benennen! Unter dünsten versteht man, das ein Gemüse in eigen Flüssigkeit sanft gegart wird. Oder über einen geringen Flüssigkeitszusatz im Dampf! Was du andünsten benennst. Nennt sich in der Küche an schwitzen!!! Abgesehen das der Begriff komisch klingt, enthält er das man Olivenöl eben nur bei mäßiger Hitze verwendet. Weil es nur das mit Erhalt der Inhaltsstoffe aushält. Auch weitere Zutaten werden angeschwitzt, erfolgt die Zugabe einer Brühe(auch gerne Fond) genannt. Dann kann man wieder von dünsten bei geringer Hitze reden, sonst wäre es köcheln. Was ist nur an den richtigen Begriffen so verwirrend? Das sie heute keiner wagt zu verwenden? Und warum bekommen so leckere Gerichte nicht einen eigen Namen?
    Und warum verkürzt du, wenn es um das kochen der Spaghetti „al dente“ geht? Denn viele Leser sind vielleicht noch auf dem „Weg“ und schrecken Nudeln ab! Was niemals passieren darf. Oder sie kennen die 10g Salz auf einen Liter Wasser Regel nicht. Bitte schreibe Kochrezepte mit ein wenig mehr Präzision. Für mich der Kochen kann liest sich so etwas wenig gut. Denn, nur ein Beispiel Vollkorn Nudeln mit zu wenig Salz gemacht. Sind, ich sage mal „gieselig“ im Geschmack. Aber richtig gemacht einfach lecker.

    Antworten
    • Christof Herrmann 18. Februar 2014

      Das sind aber gleich mehrere „Korrekturen“ ;-)

      Ich werde mich in Zukunft um mehr Präzision bemühen! Manche Begriffe und Dinge wie „al dente“ muss ich aber voraussetzen. Ich schreibe hier kein Kochbuch für Anfänger, sondern poste einfach nur ein Rezept, das mir schmeckt.

      Zum „Dünsten“ bzw. „Andünsten“: Meiner Meinung nach kann man durchaus von (an)dünsten sprechen, wenn man etwas Fett hinzufügt und mit nicht zu hoher Hitze arbeitet. Zumindest Wikipedia sowie ein beliebig aus dem Regal gezogenes Kochbuch bestätigen dies. Das soll aber nicht heißen, dass das von Dir bevorzugte „Zwiebeln glasig anschwitzen“ nicht korrekt ist oder gar präziser ist.

      So, ich esse jetzt Spaghetti mit „Christofs veganer Bolognese“ :)

      Christof

      Antworten
  • Prot 18. Februar 2014

    Na, der Name der leckeren Speise klingt gut. Ganz nach „Helma Danner“ oder eben „Max Otto Bruker“. Wenn man ein leckeres Rezept erstellt bekommt es ein Namen dem man sich aussucht. Und eben kein Namen von der Stange.
    Ich wünsche jederzeit einen guten Appetit. :)

    Prot

    Antworten
  • Annika 21. Februar 2014

    Hi Christof, lustig, den Artikel hier zu lesen. Habe bei mir auch erst vor Kurzem über Spaghetti Bolognese geschrieben! Das Rezept finde ich gut! Auch als Fleischesser *duck* finde ich das beispielsweise mit den Sonnenblumenkernen echt toll. Koche die Soße teilweise auch mit Sojaschnetzel und probiere auch gerne aus. Danke für die Tipps! Viele Grüße!

    Antworten
  • Sczilla 22. Februar 2014

    Zum grob Hacken der Sonnenblumenkerne kann man sehr gut einen jener „Blitzhacker“ verwenden, die v.a. in den 1960-90er Jahren zum Hacken von Zwiebeln angepriesen wurden, aus selbigen aber nur Mus machen. Ich meine dabei jene, bei denen man den Hackimpuls qua Druck nach unten per Handkraft gibt und die mittels einer Feder in die Ausgangsposition zurückspringen. Derlei Teile schimmeln in vielen Küchenschränken oder Kellern vor sich hin, einfach mal im (älteren) Bekanntenkreis rumfragen und aus der Disaspora befreien.

    Als Abwandlung des Rezeptes und Alternative zu den unvollwertigen Sojaschnetzeln empfehle ich: deutsche Sojabohnen kaufen (z.B. beim Biohof Lex, superlecker & den üblichen Biosojabohnen geschmacklich haushoch überlegen), über Nacht einweichen, im Schnellkochtopf ca. 10 min nicht zu weich kochen, mit obigen Gerät oder einem Messer grob zerhacken, Verwendung dann wie im Rezept beschrieben.

    Von der Verwendung von Cashewnüssen als Ersatz für die SoBlu-Kerne rate ich im Übrigen ab – sie sind zu weich und verkochen zu schnell zu Brei, außerdem würden sie die Gemüsesoße zu einem dicken „Baatz“ andicken.

    Antworten
    • Christof Herrmann 22. Februar 2014

      So einen Blitzhacker hatte ich in den 90er Jahren als Student. Mittlerweile komme ich aber mit einem scharfen Messer gut zurecht. Da bin ich ganz Minimalist ;-)

      Danke für den Tipp mit den Sojabohnen. Das werde ich ausprobieren!

      Cashewnüsse kann man grob hacken, ohne Fett in der Pfanne rösten und dann direkt im Teller auf die vegane Bolognese geben.

      Einfach bewusste Grüße

      Christof

      Antworten
  • ilse 29. Juni 2014

    Und…..hast du deine Nachbarn begeistern können? Bestimmt Oder?

    Antworten
    • Christof Herrmann 1. Juli 2014

      Die Nachbarn bekommen das nächste Mal etwas ab. Diesmal hat es uns einfach zu gut geschmeckt ;-)

      Antworten
  • Patricia 16. Oktober 2014

    Einfach lecker!!!
    Sehr unkompliziert und schnell zubereitet, auch für mich als Koch- und Backneuling. Schmeckt so gut, dass ich froh bin noch eine kleine Portion in den Tiefkühler gerettet zu haben :)
    Auch für Fleischliebhaber eine zufriedenstellende Alternative.
    Guten Appetit!

    Antworten
    • Christof Herrmann 16. Oktober 2014

      Das freut mich aber, dass Dir die vegane Bolognese so geschmeckt hat! Leider bleibt bei uns meist nichts zum Einfrieren übrig, weil wir sie auch so lecker finden ;-)

      Antworten
  • Jan 20. November 2014

    Danke für das tolle Rezept! Sehr lecker!

    Wir haben statt der Nudeln Zucchini Spagetti gemacht und beim 2. Mal den Staudensellerie durch Porree ersetzt, was der Kühlschrank halt so hergegeben hat. War auch sehr lecker.

    Antworten
    • Christof Herrmann 20. November 2014

      Fein, dass es fein war!

      Kannst Du mir (oder jemand anders) einen Tipp geben, welches Gerät ich mir am besten zum Zucchini Spagetti machen zulegen? Will so ein Teil haben! Da werde ich ausnahmsweise mal konsumgeil ;-)

      Antworten
  • Ursula J. Sieber 25. Dezember 2014

    War heute unser Weihnachtsfestessen. Hat toll geschmeckt, danke !

    Antworten
  • Silvia 8. Februar 2015

    Hallo Christof,
    habe gerade Deine Bolognese nachgekocht. Super einfach in der Zubereitung und mal für mich – total unbekannt – die Verwendung von Sonnenblumenkernen in der Soße!

    Hatte mir aus Deinem Vorspann etwas mehr davon versprochen… Als Bolognese für meine Kinder werde ich sie nicht ‚verkaufen‘ können!

    Aber mein Fazit ist dennoch eine sehr leckere Sauce, die ich sicher bei Gelegenheit nochmals machen werde… Vielleicht sogar ohne die Sonnenblumenkerne!!!

    Danke und lG,

    Silvia

    Antworten
    • Christof Herrmann 10. Februar 2015

      Hallo Silvia,

      nenne das Gericht Spaghetti mit sonniger Tomatensauce und Deine Kinder werde sie lieben ;-)

      LG und EBG

      Christof

      Antworten
  • Mario 16. Februar 2015

    Bin soeben auf Deine Webseite aufmerksam geworden, da ich selbst ein Rezept für vegane Bolognese – ebenfalls minimalistisch – in meinem Kochblog veröffentlicht habe. Deine Variante mit den Sonnenblumenkernen liest sich sehr vielversprechend und wird sicherlich in Kürze von mir ausprobiert, genau wie einige andere von Deinen veganen Rezepte.

    Antworten
    • Christof Herrmann 16. Februar 2015

      Willkommen auf Einfach bewusst! Habe gerade gesehen, dass Du Deine vegane Bolognese klassisch mit Tofu machst. Mit Sonnenblumenkernen wird sie Dir bestimmt auch schmecken.

      Antworten
  • Ulla Anna 6. Januar 2016

    Also ich empfehle Nüsse. Das Rezept ist zum immer wieder kochen, vielen Dank!

    Antworten
  • Gabriele 5. Februar 2016

    Hallo lieber Christof

    herzlichen Dank für dieses Mega universelle Gericht….hmmmmmmmmmmm es schmeckt so super, habe noch nie ( in diesem Leben zumindest) so leckere Bolognese Sauce gegessen. Sogar meinem Mann schmeckt sie einmalig und er sagte;- diese schmeckt besser wie die die ich die ganzen Jahre mit Fleisch aß. Er ist vor 3 Monaten zum Veganer geworden ganz plötzlich.
    Wir haben noch folgendes mit beigefügt ….
    Tomatenmark 1/4 Tube, 2 Dosen gehackte Tomaten, Bio Tomatensauce im Glas, Gekörnte Brühe und Kräuter der Provence. Insgesamt kochte unsere Sauce ca 1 Stunde.
    So herrlich lecker und das ganze hat auch etwas magisches <3 Danke Dir für das schöne Rezept.
    Alles Liebe Dir von Gabriele und Christian.

    Antworten
    • Christof Herrmann 6. Februar 2016

      Hallo liebe Gabriele,

      ich gebe Dir und Deinem Mann recht: Die Sauce ist der Hammer. Eine Bekannte von mir aus Regensburg hat sie kürzlich mit dem Haufen „Halbstarker“ aus ihrer 8. Klasse nachgekocht. Beim Verzehren war zum ersten mal in diesem Schuljahr Ruhe eingekehrt ;-)

      Viele Grüße aus Franken

      Christof

      Antworten

Hinterlasse einen Kommentar