Zurück von der Alpenüberquerung Salzburg-Triest

22. August 2013 - von Christof Herrmann - 7 Kommentare

Zurück von der Alpenüberquerung Salzburg-Triest - Foto: In der Reißeckgruppe (Christof Herrmann, 2013)

Stephi und ich sind seit gestern zurück von unserer Alpenüberquerung. Wir haben es tatsächlich geschafft, in 23 Tagen auf eigener Route von Salzburg bis ans Mittelmeer zu gehen.

Es war eine der schönsten und spannendsten Reisen, die ich je gemacht habe. Es war aber auch die anstrengendste Tour meines Lebens. Über 540 Kilometer, 20.700 Höhenmeter im Aufstieg und 21.100 Höhenmeter im Abstieg kamen am Ende zusammen.

Jeden Abend veröffentlichten wir auf Facebook ein Handy-Foto und zwei Berichte, einen von Stephi und einen von mir. Alle 23 Beiträge sind hier zu finden. Vielen Dank für Eure vielen aufmunternden Kommentare und „Gefällt mir“-Angaben.

In den nächsten Tagen und Wochen werde ich hier das eine oder andere zur Alpenüberquerung Salzburg-Triest – eine Etappenübersicht und Fotoimpressionen etwa – veröffentlichen. Natürlich wird es auch wieder Blogbeiträge für alle, die mit Wandern nicht so viel am Hut haben, geben.

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7 Kommentare für “Zurück von der Alpenüberquerung Salzburg-Triest”

  1. Hallo!

    Gatulation. Die Zahlen sind beeindruckend. Wir wandern selbst auch viel und können eure Leistung deswegen gut einschätzen. War Salzburg-Triest einfacher als München-Venedig im letzten Jahr?

    Grüße A&T

  2. Hallo Anja & Tom,

    was meint ihr genau mit „einfacher“? Wenn man wie ich jeden Meter läuft (mal angesehen von den kurzen Schifffahrten auf dem Königssee bzw. hinüber nach Venedig) sind es von Salzburg nach Triest etwa 50 km und 4.000 Höhenmeter weniger als von München nach Venedig. Da Stephi und ich aber nur 23 Tage Zeit hatten, war die diesjährige Alpenüberquerung anstrengender. Letztes Jahr habe ich mir nach Venedig 33 Tage Zeit genommen. Im Rother Wanderführer werden 29 Etappen vorgeschlagen (allerdings mit paar Mal Bus oder Bergbahn nehmen).

    Auf unserer Route zwischen Salzburg und Triest gab es zwar auch einige ausgesetzte und versicherte Stellen, bei denen Trittsicherheit und Schwindelfreiheit nötig waren. Schwierige und gefährliche Passagen – wie der Abstieg vom Schlauchkarsattel, die Friesenbergscharte und die Schiaraüberquerung zwischen München und Venedig – mussten wir dieses Jahr nicht meistern, obwohl wir insgesamt länger in den Alpen waren (gleich hinter Salzburg gehts los).

    Viele Grüße aus Franken,

    Christof

  3. Hallo ihr 2,
    herzlichen Glückwunsch zu eurem tollen Erlebnis! Ich bin nicht so oft in facebook unterwegs und habe von daher noch nichts weiter mitbekommen. Freu mich aber sehr auf eure Berichte. Ich kann mir gut vorstellen, was für eine nachhaltige Erfahrung das war.
    Ich wünsche euch ein gutes entspanntes Ankommen im Alltag und dass euch vieles von euren Eindrücken und Ideen usw. erhalten bleibt.
    Herzliche Grüße
    von Katrin

  4. Gerne bzw. danke! Evtl. mache ich auch zu dieser Tour ein E-Book.

    Katrin, „nachhaltige Erfahrung“ gefällt mir, auch wenn ich die inflationäre Verwendung des Begriffs Nachhaltigkeit gar nicht mag. Hier passt es jedoch. Denn zum einen prägt einen solch eine Tour ein Leben lang und zum anderen kann man kaum umweltbewusster nach Triest reisen als zu Fuß.

    Viele Grüße,

    Christof

  5. Hab übrigens an Dich gedacht, Steve, als wir durch Berchtesgaden liefen. Wäre nach Bad Reichenhall nur ein Katzensprung gewesen. Aber Du warst eh selbst unterwegs.

    Viele Grüße aus der Fränkischen Schweiz,

    Christof

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