Diese 3 Gegenstände müssen mit auf Tour

Diese 3 Gegenstände müssen mit auf Tour (Fotos: Christof Herrmann, 2013)

„Aller guten Dinge sind drei.“ (deutsches Sprichwort)

Unter den Outdoor-Bloggern werden gerade Blogstöckchen herumgereicht. Dabei geben die Teilnehmer Einblick in ihren Rucksack. Sie benennen drei Ausrüstungsgegenstände, die immer mit auf Tour sind, und übergeben das Stöckchen dann an drei weitere Blogger.

Axel von der Outdoorseite hat diese tolle Idee für den deutschsprachigen Raum aufgegriffen und pflegt die Liste aller Teilnehmer.

Rene von Outdoor-Spirit hat mir das Blogstöckchen zugeworfen, so dass ich nun an der Reihe bin. Lasse ich die unverzichtbare Grundausrüstung wie Wetterschutz, Proviant, Kamera, Handy und ein Foto meiner Freundin außen vor, bleibt nicht viel übrig. Ich bin ein glühender Verfechter von leichtem Gepäck. Zu hohes Gewicht schmälert den Outdoor-Genuss. Die folgenden Helferlein nehme ich jedoch immer mit auf Tour.

Moleskine Notizbuch

Seit ich regelmäßig schreibe, gehe ich nicht mehr ohne ein Moleskine Notizbuch nach draußen. Ich verwende es als Reisetagebuch, notiere mir darin Wegbeschreibungen für meinen nächsten Wanderführer und halte Ideen fest, die mir an der frischen Luft kommen. Natürlich könnte ich dafür mein Smartphone verwenden. Manchmal mache ist das. Aber in einem Moleskine Notizbuch zu schreiben, bereitet mir einfach mehr Freude. Auch muss ich dabei nicht ständig auf die Akkuanzeige schielen. Ich kann es höchstens vollschreiben.

Topografische Karte

Zur Routenplanung und Orientierung könnte ich eine App auf dem Handy oder ein GPS Handgerät einsetzen. Aber auch hier bin ich lieber unabhängig von der Technik. Mit Hilfe einer topografischen Karte bleibe ich auf der geplanten Route, kann ich die Entfernung zum Ziel abschätzen, finde ich Wasserquellen und kann ich die Route ändern, wenn beispielsweise das Wetter umschlägt.

Victorinox Schweizer Taschenmesser

Der Huntsman aus der Offiziersmesser-Reihe der Firma Victorinox ist mir ein idealer Gefährte im Outdoor Bereich. Mit ihm zersäge ich Geäst fürs Lagerfeuer, öffne eine Dose Baked Beans, schneide Fallobst zurecht und entferne einen Spreißel aus meiner Haut. 15 Funktionen auf weniger als 100 Gramm unterzubekommen, nenne ich Präzisionsarbeit.

Damit wir in noch mehr Rucksäcke spitzen können, überreiche ich das Blogstöckchen an folgende drei Outdoor-Freunde:

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Und was muss bei Dir mit auf Tour? Du kannst gerne Deine drei Gegenstände in den Kommentaren hinterlassen.

{ 14 Kommentare }

  • Inga 4. März 2013

    Ich nenne jetzt mal nur EINEN Gegenstand, weil mir drei gerade nicht einfallen: meine Kleen Kanteen-Trinkflasche aus Edelstahl! Robust und vor allem Plastik- und Bisphenol A-frei. :)

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  • Der Rainer 4. März 2013

    Ich würde ebenfalls zur Sicherheit eine Wanderkarte mitnehmen. Zudem ein Paar Wanderstöcke. Und vielleicht einen MP3-Spieler oder ist das in der Natur ein No-go?

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  • Pingu 5. März 2013

    Ich habe auch drei Favoriten: eine Zeckenzange, Kompressionssocken und verschiedene Schmerztabletten. Nur für den Fall der Fälle…

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  • Christof Herrmann 5. März 2013

    Interessant, scheint ja jeder seine eigenen Helferlein haben. Wer mag noch seine drei Gegenstände nennen?

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    • ellerbeck michael 1. Februar 2015

      meine 3 sachen die immer dabei sind:
      mein Handy , mit dem ich auch fotografiere
      mein schweitzer taschenmesser
      und mein thermobecher, für den kaffee..trink den überall und viel!

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  • Hungerkünstler 6. März 2013

    Erstens eine Wanderkarte, zweitens noch eine Wanderkarte und drittens ein Täschchen mit 20 Euro (falls ich meinen Geldbeutel verliere), Nagelschere und Klopapier.

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  • Christof Herrmann 7. März 2013

    Da hast Du aber geschickt sechs Gegenstände in drei gepackt, Hungerkünstler ;)

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  • Frank 7. März 2013

    Abseits der Standardausrüstung:
    Ein faltbares Alu-Sitzkissen, Jörg hat mich auf der Alpenüberquerung dazu inspiriert, nachdem ich ihn erst einmal ob des unnötigen Luxus ausgelacht habe. Mit dem Teil sitzt sichs überall super, ohne Matsch und Dreck und Feuchtigkeit!
    Ein Päckchen Kaminwurzn, Landjäger, oder was auch immer sonst den persönlichen Vorlieben entspricht: Eine Essenspause hat nicht nur praktische, sondern auch psychologische Effekte. Auch wenn mir ein Stück Fleisch nicht soviel und nicht so gesunde Energie bringt wie ein Müsliriegel: Der Geschmack motiviert mich ungemein.
    Schnur (9+1m): Universell: Wäscheleine, Gürtel, wenn die Hose gerade nicht vom Rucksack gehalten wird, Befestigung, Schlinge, was auch immer man gerade braucht.

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  • Christof Herrmann 8. März 2013

    @all
    Die am Anfang des Artikels verlinkte Liste von Axel wird übrigens immer länger, da das Blogstöckchen immer noch weitergereicht wird.

    @Frank
    Ein Sitzkissen mitzunehmen, ist eine gute Idee. Eine Schnur hatte ich bei meiner Alpenüberquerung auch dabei. Paar Meter reichen da schon. Wiegt kaum etwas, aber man wird sie auf einer längeren Tour wertschätzen lernen.

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  • Nanni 11. März 2013

    So, jetzt haben auch wir endlich das Blogstöckchen angenommen:

    http://johananni.de/reisetipps/blockstoeckchen/

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  • Christof Herrmann 12. März 2013

    Das nenne ich mal minimalistisch, Nanni: Einfach ein alter Video verwendet ;) Aber super gemacht!

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  • Robert 19. März 2013

    danke für die vielen guten Tipps & Anregungen auf Deinen Seiten. Eine Ergänzung habe ich noch: (unlackierter) Bleistift statt Plastikfilzstift, der wenn leer geschrieben nur wieder zu unnötigem kaum recyclebarem Müll wird und statt des Moleskine, für das einige Bäume sterben mussten (die Dinger gibt es leider nicht aus „Umwelt“papier) ein Notizbuch aus Recyclingpapier, zum Beispiel von memo. Die Firma, die das vertreibt sitzt natürlich in Franken, also ein Beitrag zu regionalen Wirtschaftskreisläufen ;-)

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  • Christof Herrmann 19. März 2013

    Jetzt schockst Du mich aber ein bisschen, Robert. Bin einfach davon ausgegangen, dass die aus Recyclingmaterialien hergestellt werden. Habe eine Mail an Moleskine geschickt und um Stellungnahme gebeten. Danke für den Hinweis. Auch mit dem Plastikfilzstift hast Du prinzipiell recht. Solche Restbestände hat man eben und es ist sinnvoller sie zu gebrauchen, als sie ungenutzt zu entsorgen.

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  • Oli 8. April 2013

    Ha, ich wäre froh, wenn ich mich in meinem Rucksack auf nur drei Dinge beschränken könnte… :)

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