Noch mal 25 Tipps, wie Du einfacher leben kannst

Noch mal 25 Tipps, wie Du einfacher leben kannst - Foto: Altes Velo auf dem Peloponnes (Christof Herrmann, 2006)

„Einfachheit in der Wahl der Nahrung fördert die körperliche Gesundheit. Einfachheit im Umgang mit anderen Menschen den Seelenfrieden.“ (Jacques-Henri Bernardin de Saint-Pierre, französischer Schriftsteller, 1737 – 1814)

Im letzten Jahr habe ich zwei Artikel veröffentlicht, in denen ich je 25 Tipps gebe, wie man einfacher leben kann. Eigentlich wollte ich es dabei belassen. Fortsetzungen sind selten originell – weder im Kino noch im Internet.

Aus zwei Gründen habe ich mich zu einem dritten Teil hinreißen lassen. Ersten zählen die beiden Artikel zu den beliebtesten, die ich bis jetzt auf Einfach bewusst online gestellt habe. Zweitens habe ich in letzter Zeit den Eindruck gewonnen, dass Otto Normalverbraucher und Erika Mustermann immer beschäftigter und angespannter werden, wo sie doch eher das Gegenteil nötig hätten.

Ich hoffe, die folgenden kunterbunten Vorschläge tragen dazu bei, dass Du Dich besser auf die (Dir) wichtigen Dinge konzentrieren kannst.

  1. Einfacher leben bedeutet Sein und Tun statt Haben, Freiheit statt Alltagszwang, Genuss statt Übermaß, Vernetzung statt Vereinsamung, Fokussierung statt Verzetteln und Nachhaltigkeit statt Konsumpf.
  2. Mache Dir bewusst, welche Vorteile ein minimalistisches Leben hat. Das könnte der Impuls sein, mehr Einfachheit zuzulassen.
  3. Wenn es Dir schwer fällt, Dich von Erinnerungsstücken zu trennen, könnte dies ein Ausweg sein: Behalte von jeder Dir wichtigen Person genau ein Erinnerungsstück und platziere es an einem besonderen Ort in Deiner Wohnung. Anstelle in einem Karton hunderte Fotos von den Großeltern aufzubewahren, stellst Du zwei gerahmte Fotos auf die Kommode.
  4. Starte Deine nächste Reise von der Haustüre aus, z. B. mit dem Fahrrad. Das spart Geld, Urlaubstage und Nerven und ist zudem gut für die Umwelt.
  5. Qualität statt Quantität bedeutet auch mehr Lebensqualität. Wir haben dies in fast allen Bereichen verlernt. Besonders deutlich wird das bei der Ernährung. Wir essen zu viel, zu fett, zu tierisch, zu süß, zu salzig, zu industriell.
  6. Wenn Du etwas kaufen möchtest, das Du nicht unbedingt zum Leben brauchst, schlafe ein paar Nächte drüber. Oft ist dann der Kaufreflex verschwunden. So habe ich kürzlich 350 Euro und weitere Technik gespart. Aus einem Impuls heraus hätte ich mir beinah ein GPS-Gerät für meine Alpenüberquerung im Sommer zugelegt, das ich eigentlich gar nicht benötige.
  7. Kinder könne das, was wir Erwachsene verlernt haben: In den Tag hinein leben, Neues entdecken, sich ganz in den Augenblick versenken. Davon können wir uns inspirieren lassen.
  8. Hast Du vom Paretoprinzip gehört? Es besagt, dass 80 % der Ergebnisse in 20 % der Zeit erreicht werden. Die restlichen 20 % der Ergebnisse benötigen 80 % der Zeit. Immer wenn etwas nicht perfekt sein muss (was meist der Fall ist), kann man also verdammt viel Zeit und Arbeit sparen.
  9. Geh möglichst oft wandern. Das Wandern ist nicht nur per se minimalistisch, sondern lehrt uns auch im Alltag einfacher zu leben. Wir werden unterwegs so reich beschenkt, dass es uns an nichts fehlt, so wenig wir auch mitnehmen. Sind wir mit allen Sinnen dabei, führt uns das Naturerlebnis zu unseren Wurzeln und dem, was uns wichtig ist.
  10. Trenne Dich von der Hälfte der Dekoration in Deiner Wohnung. Das Übriggebliebene genügt und gewinnt so an Aufmerksamkeit.
  11. Gründe mit Kollegen auf der Arbeit eine Kochgruppe. Einfacher und gesünder kannst Du Dich mittags nicht ernähren. Die Devise lautet: Einer kocht, alle essen. Wenn ihr also zu fünft seid, muss jeder jede Woche nur einmal an den Herd.
  12. Wir haben uns ans komplizierte Leben mit einem Zuviel an Tand und Terminen gewöhnt. Doch man kann „schlechte Gewohnheiten“ ablegen und sich „gute Gewohnheiten“ aneignen. Man muss nur ein paar Wochen dran bleiben, damit die neue Gewohnheit in Fleisch und Blut übergeht. Wie man das genau macht, erfährst Du z. B. von Daniel von beVegt.
  13. Schon die Vorstellung nichts zu tun und der Stille zu lauschen, raubt vielen Menschen den Atem. Mache es trotzdem. Suche nach einem Ort der Stille – morgens im Park, an einem windstillen Tag auf einem Berg, in einer Kirche, in der Badewanne, nachts im Wald. Halte dann inne und genieße den Augenblick.
  14. Zeit und Nerven spart, wer sich an eine minimalistische E-Mail-Routine gewöhnt. Eine private E-Mail-Adresse, eine geschäftliche E-Mail-Adresse und jeweils eine Handvoll Ordner reichen aus, meist auch wenige Sätze anstelle ellenlange Texte.
  15. Lass Dich von Postwachstumsökonom Niko Paech inspirieren, der im Interview mit mir sagte: „Wir könnten viele Energiesklaven, Komfortkrücken und Infrastrukturen ausfindig machen, die wir gar nicht nötig haben – ganz gleich ob elektrisches Küchengerät, Wellness-Rezeptur, Flugreise oder Tiefseehafen. So sparen wir Zeit, Geld, Raum und ökologische Ressourcen. Weg mit dem Wohlstandsschrott, der nur unser Leben verstopft!“
  16. Verlasse Deinen Schreibtisch ordentlich aufgeräumt – sowohl auf der Arbeit als auch zuhause. Wenn Du Dich das nächste Mal hinsetzt, startest Du mit einem ganz anderen Gefühl.
  17. Wer sich entschieden hat zu entrümpeln, steht schnell vor der Frage: Wohin mit all dem Kram? Wegwerfen ist ökologisch nicht sinnvoll, Verkaufen ist bei Bücher, CDs und DVDs zeitaufwendig und bringt oft wenig ein. Die Lösung lautet: Spenden und verschenken.
  18. Einfacher leben heißt auch Müll vermeiden. Das lehrt uns, weniger zu konsumieren, mehr echte Lebensmittel wie Obst und Gemüse zu essen und bewusster mit den Ressourcen umzugehen. Gute Tipps zur Müllvermeidung findest Du z. B. auf Marias Blog, bei UtopiaNABU und Zu gut für die Tonne.
  19. Oft ist es einfach einfacher, etwas zu erledigen, wenn man den dazugehörigen Gegenstand eh schon in der Hand hat. Die Jacke hängt man zuhause an den Haken, anstelle sie erst mal auf den Stuhl zu legen; die Rechnung bezahlt und archiviert man, nachdem man sie aus dem Briefkasten geholt hat und das Geschirr räumt man gleich nach dem Essen in die Geschirrspülmaschine.
  20. Planst Du umzuziehen oder ein Haus zu kaufen oder bauen? Dann überlege Dir, ob Du nicht mit weniger Wohnfläche auskommst, als gedacht. Die Vorteile liegen auf der Hand: Weniger Schulden, weniger Instandhaltung, weniger Putzen, mehr Geld, mehr Zeit, mehr Umweltschutz. Es muss ja nicht gleich ein Tiny house oder Minihaus von 10 bis 15 Quadratmetern sein, das manch einem (oder auch einem Pärchen) tatsächlich groß genug ist.
  21. Gewöhne Dir das Jammern ab. Jammern ist eine weit verbreitete schlechte Angewohnheit, die nichts verändert. Im Gegenteil: Mit dem Jammern zieht man noch mehr Unheil auf sich.
  22. Rette überschüssige Nahrungsmittel vor dem frühzeitigen Mülltonnentod, indem Du sie über Foodsharing verteilst.
  23. Schon mal überlegt, Yoga zu praktizieren? „Du solltest Yoga nach einer Weile wie das tägliche Zähneputzen in deinen Alltag integrieren. Es ist das tägliche Date mit dir selbst, das Zurückziehen auf das Wertvolle in und an dir“, sagt Robin von Asanayoga.
  24. Schau bei einem der Minimalismus-Stammtische vorbei. Regelmäßige Treffen gibt es in Düsseldorf/Essen, Frankfurt am Main/Offenbach, Hamburg, Hannover, Köln/Bonn und Stuttgart. Informationen findest Du bei Minimalismus Stammtisch und Minimalismus leben.
  25. Zum Abschluss drei Mottos, die ich mir in vielen Situationen ins Gedächtnis rufe: Weniger ist mehr. Langsam ist das neue Schnell. Mach’s einfach – im doppelten Sinne.

Die eingangs erwähnten 50 Tipps vom letzten Jahr findest Du in zwei Teilen hier und hier.

Falls Du Vorschläge hast, wie man einfacher leben kann, die noch nicht in den drei Artikeln genannt wurden, kannst Du sie gerne in den Kommentaren posten. Vielleicht gibt es eines Tages einen vierten Teil ;-)

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{ 44 Kommentare }

  • Sascha Planert 17. Mai 2015

    Eine gute Erweiterung. Da sich manche garantiert nicht von ihrem Kram trennen können, finde ich die Wertschätzung dessen wichtig. Gehe sorgsam und bedacht mit den Dingen um, damit lernst du eine gute Eigenschaft die dir oft im Leben weiterhilft. Wenn du Wertschätzung lernst, kannst du dich im Sinne eines einfacheren Lebens auch an den kleinen Dingen mehr erfreuen.

    Antworten
  • Renate 17. Mai 2015

    Hallo Christof! Schöne Tipps. Ich habe schon bei den ersten beiden Artikeln einiges umgesetzt. Nun ist wieder etwas dabei. LG Renate

    Antworten
  • Christof Herrmann 17. Mai 2015

    Hallo Sascha, hallo Renate,

    vielen dank für das Lob :)

    Ich geh jetzt einfach bewusst offline, bin aber auf Ergänzungen gespannt.

    Christof

    Antworten
  • Tanja Heller 17. Mai 2015

    Mein ultimativer Tipp: Schrottet euren Router. Ich war vier Tage tiefenentspannt. Muss das schön sein ohne Internet. Jetzt geht’s leider wieder. Die neuen Medien sind der wahre Stress!
    Liebe Grüße – Tanja

    Antworten
  • Maria 17. Mai 2015

    Hallo Christof!

    Ganz besonders gut finde ich den Tipp mit über den Konsumwunsch ein paar Nächte drüber schlafen. Ich praktiziere das schon seit einigen Jahren und kann bestätigen, dass das wirklich Wunder wirkt.

    Perfekt in Kombination mit dem „keine Werbung Schild“ und einfach keine Werbung mehr lesen.

    Vielen Dank fürs Verlinken zu meinem Blog!

    lg
    Maria

    Antworten
  • Carina 17. Mai 2015

    Hallo Christof,

    danke für die vielen neuen Tipps! Ich bin ja nun schon eine Weile (dank dir) damit beschäftigt, mein Leben neu zu ordnen und bin immer wieder erstaunt, wie viel angenehmer und einfacher alles wird. Man spürt, wie das Gewicht der Alltagslasten auf den Schultern weniger wird. Besonders gut gefällt mir Punkt 16, da war ich ein Paradebeispiel für diverse Stapel mit dem Gedanken, das alles ganz bestimmt ganz bald zu erledigen.
    Ich habe mich kurzerhand gestern von meinem Schreibtisch (bzw. all meinen Büromöbeln) getrennt und habe nun keine andere Wahl, als alles gleich zu erledigen.

    Herzliche Grüße, Carina

    Antworten
  • Steffi 17. Mai 2015

    Hallo liebe Einfach-aber-glücklich-Interessenten,
    hier ein Buchtipp, der mir ein sehr guter Leitfaden war:
    Birgit Medele, „Leben statt kleben“.
    Ich habe schon vor 20 Jahren begonnen mit „Simplify your Life“ (Werner Tiki Küstenmacher) und bin inzwischen bei „Zero Waste Home“ (Bea Johnson, leider nicht auf deutsch) angelangt.
    Nicht in der Umsetzung, da kann ich leider nicht alles alleine bestimmen (4-köpfige Familie). Aber auf dem Weg…
    Herzliche Grüße
    Steffi

    Antworten
  • Christof Herrmann 18. Mai 2015

    @Tanja
    Aber dann gäbe es diesen Blog ja nicht und könnten wir uns nicht austauschen.

    @Maria
    Gern geschehen. Dein Blog ist ja immer eine Empfehlung wert.

    @Carina
    Freut mich, dass ich ein wenig dazu beitragen konnten, dass Dein Leben nun „angenehmer und einfacher“ ist. Nur: Arbeitest Du jetzt auf dem Boden ;-)?

    @Steffi
    Danke für Deine Buchtipps! Kennst Du Buddha räumt auf – Wie man mit weniger glücklich wird?

    Antworten
    • Carina 18. Mai 2015

      Hallo Christof,
      ich habe meinen Computer gegen ein (platzsparendes) Tablet ausgetauscht und erledige nun alles dort wo ich mag ;) Am liebsten auf dem Sofa…

      Gruß, Carina

      Antworten
  • Birgit Eder 18. Mai 2015

    Sehr schön geschrieben.
    Vieles ist ganz wunderbar, sehr inspirierend.
    Aber mein GPS Gerät erleichtert mir toootal das Leben. Wie lange sitzt du, wenn du für Rother einen brauchbaren Track machen musst? Ich lasse es mitlaufen, spiele ihn raus, nehme noch a paar überschüssige Schnörkel raus … und schon ist er fertig.
    Da spare ich eine Unmenge an Zeit :-)

    Bis bald und schönes Wandern (ich bin heute beim Wandern auf Inishmore…)

    LG Birgit

    Antworten
    • Christof Herrmann 18. Mai 2015

      Hallo Birgit,

      gutes Argument. Allerdings hatte ich für den Fränkischen Gebirgsweg den GPS-Track vom Bayerischen Vermessungsamt, den ich verwenden durfte und nur hier und da anpassen musste. Für die Alpenüberquerung Salzburg-Triest habe ich auch schon die meisten Tracks zusammen (Mitwanderer mit GPS-Gerät 2014, OpenStreetMaps, Smartphone). Für die Biergartenwanderungen-Bücher brauche ich gar keine Tracks. In meinem Fall, wäre es also eher Spielerei gewesen.

      Viel Spaß in Irland.

      Christof, der heute am Roten Main wandert

      Antworten
      • Andreas 19. Mai 2015

        Hallo,

        bis vor ein paar Jahren habe ich für den bekanntesten GPS-Hersteller (bzw. einen seiner Händler) auf Messen versucht (überteuerte) Geräte an den Mann (damals noch seltener die Frau) zu bringen um dann über die Karten-Lizenzen, die bei fast jedem Gerätewechsel verfallen, weiteren Umsatz zu generieren.
        Dieses Prozedere ist mir schon damals sehr sauer aufgestoßen und daher habe ich schon sehr früh mit allen möglichen Smartphone-Apps und Kartensystemen experimentiert. Anfangs noch parallel zu einem GPS-Gerät, seit ca. 3-5 Jahren verwende ich ausschließlich Smartphone + Apps + freie PC-Software + GPS-Portale und kann jeden nur ermutigen, vor einer unnötigen Geldausgabe erst diese Möglichkeiten auszuschöpfen.

        VG
        Andreas (der heute nicht wandert, sondern von seinen Wandererlebnissen der letzten Woche zehrt ;-))

        Antworten
        • Christof Herrmann 19. Mai 2015

          Hallo Andreas,

          interessant, was Du da schreibst.

          Bei der Fahrradnavigation oder wenn man exakte Tracks benötigt, kann so ein teures GPS-Gerät vielleicht ganz nützlich sein. Aber zum Wandern komme ich genauso gut (wenn nicht sogar besser) mit meinem Smartphone zurecht.

          Ich verwende beim Wandern als App OruxMaps, dazu Karten von OpenStreetMap (von OpenAndroMaps). Lass es mich wissen, wenn Du eine bessere Kombination hast ;-)

          Viele Grüße

          Christof

  • Britta 18. Mai 2015

    Hallo zusammen,
    wer ausmisten und mit den Sachen gerne noch Gutes tun möchte:
    Hier ist die Webseite von einem Paar, das ich auch persönlich kenne und versichern kann, dass die Sachen zu 100% dort ankommen, wo sie benötigt werden, die sehr dankbar für Sachspenden sind. Die beiden sind sehr aktiv im Tierschutz (In- und Ausland) und sammeln Sachspenden oder können Adressen geben, wo welche Sachspenden gerade dringend gebraucht werden.

    Viele Grüße
    Britta

    Antworten
  • Fiumara 18. Mai 2015

    Ich lebe bereits seit 5 Jahren nach diesem Prinzip und es ist befreiend-nur die Mitmenschen verstehen das um einen drum herum nicht wirklich! Selbst der Partner kann nicht ganz verstehen – Frage habe ich allerdings im Punkt Arbeit und Absicherung-wie handhab man das am besten-sich nicht verrückt zu machen wenn alle sagen man braucht 5 Versicherungen, zwei Immobilien für die Rente – Geld sparen – viel Arbeiten usw…

    Danke für Tipps,

    Antworten
  • Johanna 18. Mai 2015

    Lieber Christof,

    wie immer: SUPER!
    Vielen Dank für deine Anregungen, die mich immer wieder zurück auf die richtige Spur bringen, wenn ich dem turbulenten Alltag zu viel Raum gewähre…
    Danke.

    Liebe Grüße,
    Johanna

    Antworten
  • Emmih 18. Mai 2015

    Lieber Christof,
    danke für die neue Liste und für den Ansporn, die Dein gutes Schreiben mit den vielen Vorschlägen vermittelt.
    Alles leuchtet ein, und man findet auch sofort die Tipps, die genau auf einen zugeschnitten sind. Gut hat mir das mit den Kindern gefallen. Sie leben im Augenblick. Auch wir sollten im Hier und Jetzt leben und der inneren Stimme lauschen, die ja unsere ist.
    Herzliche Grüße an alle!
    Emmih

    Antworten
  • Sol 18. Mai 2015

    Hallo Christoph und alle anderen minimalistisch-auf-dem-Weg-Mitlaufenden,

    auch ich habe einige Tage offline genossen, dennoch ist es wichtig die Wahl zu haben, wieder online gehen zu wollen und die Möglichkeit zu haben, es zu können.

    Und welch Gnade hier nun wieder unter Gleichgesinnten zu sein!
    War auf einer Kanutour und ich weiß nicht, woher ich immer wieder dem
    Optimismus verfalle zu glauben, wenn Menschen sich in die Natur begeben,
    sich mit dieser auch verbunden fühlen möchten!
    TzTzTz…
    Als ich dann auch noch auf dem Zeltplatz das Thema „Minmalismus“ anspreche,
    im Glauben, dass CamperInnen dazu sozusagen einen „natürlichen“ Zugang haben,
    dann aber in etliche „Fragezeichen“ blicken mußte, war ich gänzlich von diesem „Irrglauben“ geheilt…
    Wenn ich darf, copiere ich nun (mit Quellenangabe!) Deine 25 Punkte und maile diese an die „Fragezeichen“, um sie auf einer weiteren Tour „abzufragen“ !!! ;-))))
    @ Britta
    vielen Dank für die Website „Helferics“, gleich abgespeichert!
    LG Sol

    Antworten
  • Emmih 18. Mai 2015

    Nachtrag;
    Inzwischen habe ich mir die neuen Tipps ausgedruckt.
    Mal sehen, was daraus wird!
    LG Emmih

    Antworten
  • Sascha Mrowka 18. Mai 2015

    Hallo Christof,

    deine Liste ist wirklich interessant und einige Tipps wende ich auch schon seit längerem an. Zum Beispiel das überschlafen des Kaufreflexes. Das spart eine menge Geld und im Grunde auch Zeit, da das gesparte Geld nicht mehr verdient werden muss. Dann ist mehr Zeit für wichtigere Dinge. :-)
    Auch das verschenken von Dingen wird von mir regelmäßig umgesetzt. Ich bekomme wieder Platz und andere freuen sich über die Dinge. Denn mich z. B. auf den Flohmarkt zu stellen, dafür ist mir die Zeit wieder zu schade. Steht in keinem Verhältnis zu den Einnahmen, die man dort in der Regel erzielt.

    Dir weiterhin viel Erfolg mit dem Blog. Ich werde hier weiter regelmäßig mitlesen. ;-)

    Gruß

    Sascha

    Antworten
  • Kathy 18. Mai 2015

    Lieber Christof,

    die schlaflosen Nächte sind vorbei, die mir im Februar deine Seite beschertet (vielleicht erinnerst du dich noch). Inzwischen habe ich viele deiner tollen Tipps umgesetzt, manches ist so in meinem Leben integriert, dass ich kaum mehr darüber nachdenke.
    Auch die Frage „wie integriere ich meinen 11jährigen Sohn bzw. wie kann ich ihn für die Minimalismus-Idee begeistern“ macht Fortschritte. Wir haben Ostern und seinen Geburtstag mit viel weniger Geschenken statt dessen mit tollen Ideen und Unternehmungen verbracht und auch Schenkende dazu angeregt. Inzwischen legt er jeden Cent für einen großen Reisewunsch zurück und verblüfft mich mit seinen Ideen. Fazit: Alles läuft besser als gedacht. Vielen 1000 Dank

    Noch ein kleiner Tipp für den Schreibtisch für alle, die ihre Schreibtischmöbel nicht unbedingt verkaufen wollen und nicht immer ad hoc Zeit haben, gleich allen Schreibkram, Überweisungen usw. zu erledigen. Ich habe eine Wiedervorlagemappe (Sammelmappe mit Datumsregister). Dort lege ich alles terminiert hinein – auch die Dinge, die nicht unbedingt eine Deadline haben. Dann arbeite ich diese auch zum Termin ab.

    Liebe Grüße
    Kathy

    Antworten
  • Christof Herrmann 19. Mai 2015

    Hallo zusammen,

    freue mich sehr über die vielen Kommentare und positiven Reaktionen! Danke auch für Eure Mails. Werde jede einzelne beantworten.

    @Fiumara
    Zum Thema Altersvorsorge könnte man viel schreiben. Grundsätzlich bedeutet ein minimalistisches Leben ja nicht, dass man nicht mehr Arbeit und kein Geld mehr hat. Oft hat man sogar mehr Geld zur Verfügung, da man sich mit weniger zufrieden gibt und den Konsum reduziert. Über einen längeren Zeitraum, ein Haushaltsbuch zu führen, kann helfen herauszufinden, wie viel man überhaupt wofür ausgibt. Dadurch kann man etwas besser abschätzen, wieviel man überhaupt in den kommenden Jahren bzw. im Alter benötigt.

    @Sol
    Kannst gerne diese 25 Punkte (und auch die anderen 50) an Deine Bekannte mailen. Empfindlich reagiere ich nur, wenn jemand ungefragt Texte von mir kopiert und im Web oder Print veröffentlicht (meist noch nicht mal mit Quellenangabe). Je bekannter mein Blog wird, desto öfter treten diese Urheberrechtsverletzungen auf.

    @Sascha
    Genau, ein einfaches Leben trägt dazu bei, dass man gleich doppelt Zeit spart. Zum einen hält man sich weniger mit dem zeitfressenden Konsum auf (recherchieren, aussuchen, kaufen, heimbringen, verwenden, pflegen, putzen, reparieren, archivieren etc.), zum anderen kann man das Arbeitspensum reduzieren (weniger Stunden, unbezahlter Urlaub, Sabbatical, früher in Rente gehen) oder etwas tun, was man lieber macht, so man aber vielleicht weniger verdient (diesen Schritt habe ich ja gemacht).

    @Kathy
    Klar, kann ich mich erinnern. Freue mich, dass Du, nein Ihr, so viel umsetzen konntet! Welchen Reisewunsch hat Dein Sohn denn? Keep me and us postet ;-)

    Antworten
  • Tanja Heller 19. Mai 2015

    @Kathy
    Ich freue mich auch, dass du dich noch mal meldest. Hab sogar gestern Mittag noch an dich gedacht und mich gefragt, wie es dir weiterhin ging. Du hattest ja nach Tipps mit Kind gefragt in meinem Gastartikel. Ich gebe gar nicht so gerne Tipps weil Minimalismus ja so individuell ist. Eine Schatzkiste mögen kleinere Kinder gerne. Den Schreibtisch und Ranzen würde ich jeden Tag kurz durchgehen und aufräumen und leer und übersichtlich halten. Dass die Stifte gespitzt sind und immer bereit sind. An kleinere Kinder kann man Sachen gut weitergeben oder Guterhaltenes verkaufen. Dann kann dein Sohn für die Reise sparen. Viel Erfolg und Freude weiterhin am Minimalismus.
    Liebe Grüße – Tanja

    @Christof
    Wenn wir die Leute früher im Süden beim Wandern nicht mehr verstanden haben,waren wir in einem anderen Land. Geht auch ohne GPS und Technikschnickschnack. Statt Blog kommst du einfach vorbei gewandert. :)

    Antworten
    • Christof Herrmann 19. Mai 2015

      Ich dachte Du wanderst nicht ;-)

      Bin aber ganz Deiner Meinung. Schreibe oben ja, dass ich mir kein GPS-Gerät gekauft habe. Wenn ich für meine Wanderbücher unterwegs bin, gehts halt nicht komplett ohne „Technikschnickschnack“. Trotzdem passt alles, was ich für 4 Wochen benötige, in einen 32-Liter-Rucksack.

      Antworten
  • Anja 20. Mai 2015

    Danke für diese vielen tollen Tipps. Ich war überrascht, wie viel ich tatsächlich schon selbst in meinem Leben integriert finde.
    LG!

    Antworten
  • Christiane 20. Mai 2015

    Otto Normalverbraucher und Erika Mustermann sollten sich diese Tipps tatsächlich mal zu Gemüte führen. Und wer Punkt zwei umgesetzt hat, gelangt schon wie von selbst zu der für mich wichtigsten Erkenntnis, dass Sein und Tun viel erfüllender ist als Haben.
    Wie schön übrigens, dass hier ein altes Fahrrad für das Einfache steht, das uns allen so gut tut. Darfst du gern bei Like-2-bike verlinken.
    Liebe Grüße
    Christiane

    Antworten
  • Carola Pfeffer 25. Mai 2015

    Punkt 16 ( aufgeräumter Schreibtisch) gelingt mir so gar nicht. Aber Punkt 9 mit der Natur ist mir gelungen. Ich gehe täglich mit meinem Hund im Wald spazieren. Irgendwie war es immer eintönig. Seit einiger Zeit interessieren mich Kräuter. Das Spazieren ist viel spannender. Ich sammel auch die Kräuter und mache Pesto draus. Total lecker.

    Antworten
  • Gurlokien 25. Mai 2015

    Genauso eine Liste wollte ich mir auch einmal schreiben . Vielen vielen Dank dafür, ich finde sie wirklich umfangreich und vor allem hilfreich. I
    Einige Dinge davon lebe ich bereit jetzt schon , aber an vielen möchte ich auch weiter an mir arbeiten. Ich werde mir diese Liste ausdrucken und an einer gut sichtbaren Stelle platzieren, um das wirklich Wichtige im Leben nicht aus dem Fokus zu verlieren.

    Antworten
  • Oliver 1. Juni 2015

    Hallo Christof,

    viele Sachen von deiner Liste habe ich schon umgesetzt. Meine Schrank im Arbeitszimmer ist fast lehr, bis auf die etlichen (16 Stück) Aktenordner voller Schriftstücke und Dokumente. Ich möchte die Aktenordner nun gerne stark Reduzieren. Wie mache ich das am besten? Die Dokumente einscannen und dann Speichen? Wie gehst du als Minimalist mit dem Thema um?

    Gruß aus Mülheim Ruhr
    Oliver

    Antworten
    • Christof Herrmann 2. Juni 2015

      Einscannen, speichern und das Dokument wegwerfen, wäre mir zu aufwändig. Sehe auch keine wirkliche Erleichterung, wenn ich das meiste in elektronischer Form habe. Ich habe einfach alles entsorgt, was ich nicht mehr benötige. Der Rest ist in einer Handvoll Aktenordner nach Themen wie Kontoauszüge oder Haftpflichtsversicherung sortiert. Bekomme ich wichtige Post, hefte ich diese gleich entsprechend ab. Einmal im Jahr (immer, wenn ich Steuererklärung mache) gehe ich die Ordner durch und schaue, was weg kann.

      Viele Grüße aus Franken

      Christof

      Antworten
  • Robert 1. Juli 2015

    Hallo alle zusammen, Hallo Christoph,
    Tolle Seite, ich stehe voll und ganz hinter fast allen Punkten.
    Ich selbst lebe seit kurzem den extremen Weg des Minimalisten.
    Arbeite weniger, benötige weniger, habe tausendfach mehr Zeit zum Durchatmen
    und Entspannen und Genießen und Wahrnehmen…..
    Finde es bemerkenswert wie ALLE die zum Thema etwas schreiben, die selben Erfahrungen gemacht haben. Warum ist das so, dass man durch weniger Kram, also kein „Balast“ so viel glücklicher wird, denn es ist DEFINITIV so bei mir…….
    Mein ganzes Hab und Gut passt heute in einen 33 l. Rucksack, dazu meinen Futon, 1 bequemer Stuhl und mein Fahrrad, das wars….. aktuell habe ich eine Einbauküche, diese gehört halt zur Wohnung, hätte ich diese nicht, würde mir eine Kochplatte und ein Campingkühlschrank genügen, da ich jeden Tag nur das einkaufe was ich gerade brauche…Jederzeit das nötigste, eben den Rucksack schnappen zu können und auf und davon zu können, ist ein herrliches Gefühl……..DAS EINFACHE LEBEN EBEN. ….
    Zu den Dokumenten ein Tipp an alle, Ich besitze gar nichts mehr an Papier, ein Teil der allerwichtigsten Sachen habe ich abfotografiert, ansonsten habe ich einen kleinen Zettel mit den Versicherungsnummern immer im Portemonnaie dabei, denn: wenn mal die Bude abfackeln würde und eure Dokumente vernichtet werden, seid ihr ja trotzdem noch überall gemeldet und dennoch versichert etc…..
    Darf man alles nicht sooo wichtig nehmen, auch sich selbst nicht…..wichtiger ist LEBEN.
    Ich hoffe ihr könnt was mit meinem „Geschreibsel „anfangen, wollte einfach mal meinen Beitrag zu diesem sehr interessantem Thema abgeben. ALLES GUTE AN ALLE

    Antworten
    • Christof Herrmann 2. Juli 2015

      Hallo Robert,

      was ist schon extrem? Ist die vegane Ernährung extrem oder doch eher Tier zu quälen, töten und essen? Ist es extrem, zu Fuß über die Alpen bis ans Mittelmeer zu gehen, oder doch eher sein Leben vor dem Fernseher oder Computer zu verbringen? Ist es extrem, wenn das ganze Hab und Gut in einen 33-Liter-Rucksack passt, oder doch eher, wenn man 10.000 Dinge besitzt (wie der Durchschnittsdeutsche)?

      Mein gesamtes Hab und Gut wird wohl nie in einen 33-Liter-Rucksack passen (nur auf der Alpenüberquerung Salzburg-Triest, auf der ich nächste Woche mit einem 32-Liter-Rucksack unterwegs bin ;-)), aber ich habe in den letzten Jahren festgestellt – wie man auf diesem Blog ja unschwer erkennen kann – dass es mir am meisten bringt, wenn ich so viel wie nötig und so wenig wie möglich besitze.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Robert 1. Juli 2015

    Sorry, Habs gerade gesehen, ich meinte natürlich „Hallo ChristoF“

    Antworten
  • Knuffl 9. Juli 2015

    Super Tipps!
    Ich habe diese Seite eben entdeckt und finde sie wirklich gut.
    Im letzten Jahr habe ich auch begonnen minimalistischer zu leben. Meine Wohnung sieht zwar noch nicht so aus, aber ich arbeite daran. Einfachbewusst weckt in mir neuen Tatendrang und ich werde meine Erfolgsliste weiter ausbauen.
    Bisher konnte ich schon verwirklichen: Vegetarisch und teilweise schon vegan leben, Plastik im Haushalt und besonders in der Küche reduzieren, meinen Kleiderschrank ausmisten (ich trage Seit 2 Monaten nur 3 Outfits), Kosmetik auf ein Minimum reduzieren, keinen TV seit 9 Jahren, Stromfresser wie Staubsauer und Wäschetrockner nur noch selten nutzen und gegen stromfreie Alternativen austauschen, Putzmittel auf 7 Basisprodukte reduzieren, Dankes- und Grußkarten bis auf wenige wegschmeißen und die wenigen rahmen (war schwer, da diese Dinge einen emotionalen Wert besitzen, ich aber dennoch nie durchstöbere), Nebengebäude mit einer Million gehorteter Dinge der Eltern Stück für Stück leeren, Eine Liste mit Wunschdingen an den Kühlschrank hängen und nach Tagen bis Wochen Notwendigkeit neu überdenken, erst bei Totalversagen alte Dinge entsorgen und gegen Neuware tauschen, frisch kochen und saisonales haltbar machen, Kinderzimmer zusammen mit den Kindern leeren und nur noch 2 Spielsachen pro Kind übrig lassen (dürfen gegen Weggeräumtes eingetauscht werden), keine neue Deko kaufen, sowie Dinge, die mir jetzt nicht einfallen.

    Ich denke, meine Liste wird kaum jemanden interessieren, aber es hat mir jetzt einfach mal gut getan, all dies aufzuschreiben. Ich habe schon wieder Lust etwas zu entrümpeln und mir (Lebens-)Energiefresser vom Hals zu schaffen. Je weniger Dinge ich habe, desto mehr erfreue ich mich an den Wenigen, die mir bleiben. Ich liebe zum Beispiel meine Eisenpfanne, weil ich sie wahrscheinlich bis an mein Lebensende behalten kann und ich mir nicht nach zwei Jahren völlig gestresst eine neue kaufen muss. Oder meinen stabilen Holztisch, den ich nicht entsorge nur weil er aus der Mode gekommen ist. Langlebige, hochwertige und schöne Dinge besitzen für mich eine Seele. Ein Jemand hat sie mit viel Bedacht und Mühe geschaffen und sich in ihnen verwirklicht. Sie sind liebgewonne Wegbegleiter und dienen mir mit Ausdauer und Vereinfachung meines Lebens. Im Gegenzug schenke ich ihnen die Beachtung, Wertschätzung und Sorgfalt, die sie verdienen.

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    • Christof Herrmann 12. August 2015

      Deine Liste dürften mehr Leute interessieren, als Du denkst. Mich zum Beispiel ;-) Warum? Weil sie zeigt, dass fast jeder in kleinen Schritten ganz einfach mehr Einfachheit und dadurch Klarheit und Freiheit ins Leben lassen kann!

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  • Carmen 18. September 2015

    Hi Christof

    ich habe deine Seite auch grad eben erst entdeckt.
    Ich liebe es wenig zu haben, nicht aus Leidenschaft zum Minimalismus, ich war schon immer so. Ich liebe Huckleberry Finn’s Leben (Mark Twain) , das Buch hab ich als Kind verschlungen und hab’s bis heute nicht vergessen

    tolle blog posts, ich werde noch mal ein bisschen stoebern

    herzliche Gruesse Carmen

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    • Christof Herrmann 18. September 2015

      Hi Carmen,

      schöner Zufall: Ich habe vor ein paar Tagen auf einer DVD die Vorschau zu dem deutschen Spielfilm „Die Abenteuer des Huck Finn“ (von ca. 2011, mit Heike Makatsch als Tante Polly) gesehen und mir dabei gedacht, dass ich Mark Twains Roman „Die Abenteuer des Tom Sawyer“ mal wieder lesen muss, da es die Einfachheit des Lebens feiert. Passt perfekt zu Einfach bewusst und meiner Lebenseinstellung.

      Viel Spaß beim Stöbern und viele Grüße

      Christof

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  • Dennis 25. September 2015

    Hallo Christof,

    vielen Dank für diese Tipps!

    Punkt 14 müsste ich allerdings (zumindest z. T.) widersprechen. Bedachte und gut geschriebene regelmäßige E-Mails fördern den Zusammenhalt und Austausch zwischen den Menschen und sind oftmals intensiver als lange Telefonate nach Feierabend in der knappen Freizeit. Im privaten Umfeld: Sich wirklich öffnen und auch in die andere Person hinein versetzen kann man eben nur in einem guten alten Brief oder eben als Pendant einer entsprechenden E-Mail.

    Sicherlich hast Du recht, dass man 80% der Mails mit 1-3 Sätzen beantworten kann – oder eben gar nicht, weil nicht wichtig.

    Viele Grüße

    Dennis

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  • Johannes 27. Oktober 2015

    Super Tipps, und ein schickes Rad :-) Was hat es mit dieser „Doppelstange“ auf sich?

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  • Jill 9. Februar 2016

    Hallo Christof,

    Ich bin tatsächlich heute das erste mal auf deinen Blog gestoßen. Das wundert mich, da ich mich schon einige Jahre mit Nachhaltigkeit, Minimalismus und einem veganen Leben auseinandersetze…

    Erst mal möchte ich ein Lob aussprechen, da du immer auf deine Leser eingehst, was einfach großartig ist! Dann möchte ich mich für die Wander-Gepäck-Tipps bedanken, die mich motivieren dieses Hobby wieder aufzunehmen.

    Aber bei den Artikeln, die ich heute von dir gelesen habe, kam mir immer wieder eine Frage in den Sinn: Bist DU glücklich? Macht dich dein hier immer wieder detailliert beschriebene Lebensstil zu einem glücklichen Menschen? Das interessiert mich.
    Außerdem ist mir noch aufgefallen, dass im Nachhaltigkeitsbereich deines Blogs für mich persönlich der Bereich fehlt, wie du zu nachhaltigen Möbeln stehst, ob du Tipps hast, ob du auf FSC Holz oder den blauen Engel achtest, auf Schadstoffausstöße usw.

    Liebe Grüße
    Jill

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    • Christof Herrmann 11. Februar 2016

      Hallo Jill,

      ja, mich macht das minimalistische Leben zufriedener und glücklicher, weil ich mich auf Dinge, Tätigkeiten und Menschen konzentrieren kann, die mir wirklich wichtig sind. Das heißt aber natürlich nicht, dass ich immer 100 % glücklich bin. Wie jeder Mensch habe ich auch Sorgen und Probleme.

      Zu Deiner „Möbelfrage“: Ich bin im letzten Jahr nach Nürnberg gezogen und habe versucht die Möbel weiterzuverwenden, die ich bereits besessen habe. Das was noch gefehlt hat, habe ich Second Hand gekauft (auch alle Lampen). Lediglich das Bettgestellt musste ich mir neu kaufen und das ist tatsächlich aus FSC-zertifiziertem Massivholz.

      Viele Grüße

      Christof

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  • Tina 14. Februar 2016

    Hallo Christof,

    ich habe heute zum ersten Mal über deinen Blog gelesen. Und darüber, dass es eine „Philosophie Minimalismus“ gibt. Das macht mich sehr hellhörig. Ich habe verreisen nur mit einem Rucksack und daraus für 4 Wochen leben immer als sehr befreiend erlebt. Und habe mich selbst in dieser „minimalistischen“ Situation immer sehr wohlgefühlt. Ich werde mir mit viel Interesse deine Webseiten anschauen, um Minimalismus mehr zu entdecken und zu schauen, was ich daraus noch für mich mitnehmen kann oder vielleicht schon lebe, ohne es zu wissen oder es beim Namen „Minimalismus“ bemannt zu haben.

    Einen schönen Sonntag
    Tina

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    • Christof Herrmann 14. Februar 2016

      Hallo Tina,

      nun hat das Kind also einen Namen: Minimalismus.

      Schön, dass Du bei mir gelandet bist. Viel Spaß beim Stöbern!

      Christof

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