Fotoimpressionen: Der Wöhrder See und die Pegnitzauen in Nürnberg – ein Wintermärchen

Ende August letzten Jahres bin ich vom Nürnberger Szeneviertel Gostenhof in die Marienvorstadt umgezogen. In dem westlich der Altstadt gelegenen Stadtteil überlebt man nur, wenn man ihn regelmäßig verlässt. Hier gibt es kein Lebensmittelgeschäft, wenig Gastronomie und kaum Kultur.

Dennoch habe ich den Umzug nicht bereut. Es ist nämlich nur ein Katzensprung ins Grüne – bzw. aktuell ins Weiße. Wenn ich aus meiner Haustüre trete und das leichte Gefälle hinabschreite, stehe ich nach zwei Minuten auf der Wöhrder Wiese und an der Pegnitz. Nach links, also flussabwärts oder in westliche Richtung, gelangt man in zehn Minuten in die sehenswerte Altstadt. Nach rechts, also flussaufwärts oder in östliche Richtung, sind es nur zwei Minuten zum Wöhrder See.

Die Wöhrder Wiese, der Wöhrder See und die weitläufigen Pegnitzauen sind die grüne Lunge von Nürnberg, Naherholungsgebiet der Bewohner(innen) sowie Habitat für zahlreiche Pflanzen, Wasservögel und andere Tiere.

Seit ein paar Tagen trägt dieses Areal ein weißes Kleid. Ich habe Dir auf meinen Streifzügen ein paar Fotoimpressionen von dem Wintermärchen mitgebracht.

Die Sonne löst den Frühnebel über dem Wöhrder See langsam auf. (Foto: Christof Herrmann, 2021)
Die Sonne löst den Frühnebel über dem Wöhrder See langsam auf.
Höckerschwäne, Kanadagänse und Blässhühner im Wasser und auf dem Eis – rechts die Energie- und Umweltstation. (Foto: Christof Herrmann, 2021)
Höckerschwäne, Kanadagänse und Blässhühner im Wasser und auf dem Eis – rechts die Energie- und Umweltstation.
Idyllischer Seitenarm der Pegnitz. (Foto: Christof Herrmann, 2021)
Idyllischer Seitenarm der Pegnitz.
Die Wöhrder Wiese – ausnahmsweise weiß statt grün. (Foto: Christof Herrmann, 2021)
Die Wöhrder Wiese – ausnahmsweise weiß statt grün.
Der Bootsverleih wird wohl nicht so schnell öffnen. (Foto: Christof Herrmann, 2021)
Der Bootsverleih wird wohl nicht so schnell öffnen.
Der Boulevardsteg am Nordufer des Wöhrder Sees lädt zum Flanieren ein. (Foto: Christof Herrmann, 2021)
Der Boulevardsteg am Nordufer des Wöhrder Sees lädt zum Flanieren ein.
Am Glubb kommt man in Nürnberg kaum vorbei. (Foto: Christof Herrmann)
Am Glubb kommt man in Nürnberg kaum vorbei.
Eine Ansicht wie von anno dazumal. (Foto: Christof Herrmann, 2021)
Eine Ansicht wie von anno dazumal.
Warum frieren Enten nicht? (Foto: Christof Herrmann, 2021)
Warum frieren Enten nicht?
Schneemobil. (Foto: Christof Herrmann, 2021)
Schneemobil.
Ganz schön aufgeladen. (Foto: Christof Herrmann, 2021)
Ganz schön aufgeladen.
Der Tag neigt sich dem Ende zu … (Foto: Christof Herrmann, 2021)
Der Tag neigt sich dem Ende zu …
… Nürnberg freut sich auf die Ruh. (Foto: Christof Herrmann, 2021)
… Nürnberg freut sich auf die Ruh.

 

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{ 16 Kommentare }

  • Sandra 13. Februar 2021

    Hallo Christof.

    Danke für deine tollen Impressionen aus dem Winter- Wunder- Land Nürnberg.
    Besonders schön finde ich das mit dem Mann, der am Stock geht.

    Liebe Grüße,
    Sandra

    Antworten
    • Christof Herrmann 14. Februar 2021

      Hallo Sandra,

      und ich sage Danke für Dein tolles Lob.

      Viele liebe Grüße

      Christof

      Antworten
  • Melanie 13. Februar 2021

    Hallo Christof,

    wunderschöne Aufnahmen, besonders auch die mit den Spiegelungen im Wasser.
    Ich bin gespannt, wie sich die Landschaft im Verlauf der Jahreszeiten verändern wird.

    Liebe Grüße,
    Melanie

    Antworten
    • Christof Herrmann 14. Februar 2021

      Hallo Melanie,

      Wiese, See und Fluss sind das ganze Jahr über reizvoll. Ich habe mir auch schon überlegt, zu allen vier Jahreszeiten ein paar Fotoimpressionen zu veröffentlichen.

      Viele liebe Grüße

      Christof

      Antworten
      • Amrita 14. Februar 2021

        Hallo Christof,
        das ist eine tolle Idee! Die weißen Impressionen sind sehr beeindruckend. Besonders weil so weiße Winter keine Selbstverständlichkeit mehr sind.
        Die Ansichten dann im Wandel der Jahreszeiten zu sehen, rundet das Bild von der Gegend, in der du lebst, dann wunderbar auf.
        Weiße Wintergrüße, Amrita

        Antworten
        • Christof Herrmann 14. Februar 2021

          Hallo Amrita,

          da hast Du recht, die weiße Pracht ist heutzutage etwas Besonderes. Umso mehr genieße ich sie. In den 1970er- und 1980er-Jahren hatten wir in Ansbach und Mittelfranken noch mehr Schnee. Waren jedes Jahr mit dem Schlitten und den Langlaufskiern draußen.

          Grüße zurück

          Christof

          Antworten
  • nobby 14. Februar 2021

    Tolle Fotos! Gerne mehr davon. Mich würde interessieren welche Kamera Du verwendest. Viele Grüße

    Antworten
    • Christof Herrmann 14. Februar 2021

      Über die Suche findest Du weitere Fotoimpressionen.

      Die Fotos in diesem Blogartikel habe ich mit meinem Smartphone aufgenommen.

      Auf meinen Fernwanderungen und wenn ich Fotos für meine Bücher brauche, nehme ich zusätzlich eine Sony RX100 III mit.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Petra Koch-Röthlein 14. Februar 2021

    Lieber Christof,
    sehr, sehr schöne Fotos!
    Ich bin da auch so gerne und genieße die wunderbare Natur und Landschaft.

    Herzliche Grüße
    Petra

    Antworten
    • Christof Herrmann 15. Februar 2021

      Danke, danke!

      Dann werde ich mal die Augen aufhalten, vielleicht begegnen wir uns mal im Pegnitztal.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Karin 15. Februar 2021

    Hallo Christof,

    wunderschön! Man muss den Winter einfach genießen!
    Auch bei uns in NRW gibt es, nicht nur an den Talsperren, traumhafte Winterlandschaften!

    Viele Grüße
    Karin

    Antworten
    • Christof Herrmann 15. Februar 2021

      Hallo Karin,

      die Erde scheint uns gerade sagen zu wollen, dass der Winter jedes Jahr so schön ausfallen könnte, wenn wir die Umwelt immer schützen würden und nicht nur im durch die Pandemie erzwungenen weltweiten Stillstand.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
      • Annabel 15. Februar 2021

        Hallo Christof,

        der Gedanke kam mir auch schon angesichts des traumhaften Winters. Das Frühjahr war wettermäßig ebenfalls fantastisch im Lockdown. Zufall? Oder ein Zeichen, dass die Natur so richtig aufatmet, wenn der Mensch mal ein bisschen zurücksteckt?

        Schöne Fotos haste gemacht. Mag vor allem die Spiegelungen. Aber auch der Mann am Stock verleiht dem Winterbild einen demütigen Ausdruck von Vergänglichkeit, was mir gefällt. Nichts bleibt eben, wie es ist – weder die Jahreszeiten noch das Leben, auch nicht unsere Erde…

        Liebe Grüße

        Annabel

        Antworten
        • Christof Herrmann 15. Februar 2021

          Das mit dem „demütigen Ausdruck von Vergänglichkeit“ hast Du schön gesagt. Ich verrate Dir etwas, ich habe diesen Gedanken oft bei alten Bäumen und Kathedralen. Die waren schon da, als sich meine Eltern noch nicht mal kannten, und werden noch da sein, wenn meine Knochen im Waldfriedhof längst vermodert sind. Die Erkenntnis erdet mich und relativiert die Problemchen, die mich so beschäftigen.

          Liebe Grüße

          Christof

          Antworten
  • Andrea 20. Februar 2021

    Vielen Dank für die Winterimpressionen, lieber Christof! Ich war an dem Tag bei -9°C wandern – und jetzt sind es unglaubliche 25°C wärmer als letzte Woche Samstag! Es ist nicht zu fassen… Es waren heute im Garten eher Frühlingsimpressionen. Ein solcher Sprung innerhalb von 7 Tagen stimmt mich doch nachdenklich.
    Grüße aus der Nordeifel nach Nürnberg
    Andrea

    Antworten
    • Christof Herrmann 22. Februar 2021

      Der Klimawandel ist bei uns angekommen, die Wetterextremen werden immer häufiger auftreten und uns noch viele Probleme bereiten.

      Viele Grüße gen Westen

      Christof

      Antworten

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