Warum ich regelmäßig faste – und was am Fasten minimalistisch ist

7. Februar 2021 - von Christof Herrmann - 40 Kommentare
Warum ich regelmäßig faste – und was am Fasten minimalistisch ist (Foto: Christof Herrmann, 2021)

„Jeder kann zaubern, jeder kann seine Ziele erreichen, wenn er denken kann, wenn er warten kann, wenn er fasten kann.“ (Hermann Hesse)

Eine Woche ohne feste Nahrung

Ich habe fast sieben Tage nichts gegessen. Ich faste gerade.

Sobald dieser Blogartikel online ist, werde ich das Fasten mit einem reifen Apfel brechen. Mittags gibt es drei Pellkartoffeln mit etwas Möhrengemüse, abends Tomatensuppe mit Knäckebrot, Sojajoghurt und Leinsamen. Du kannst Dir vorstellen – vor allem wenn Du selbst schon gefastet hast –, welch Geschmacks- und Geruchsexplosionen diese kleinen Mahlzeiten mir bereiten werden.

Zum ersten Mal habe ich vor 25 Jahren als Student gefastet. Dazu inspiriert hat mich meine Mutter, die bereits in den 1980er-Jahren das Fasten für sich entdeckt hat.

Fasten reinigt Körper, Geist und Seele

Zur Gewohnheit habe ich es mir aber erst in den letzten Jahren gemacht. Ich faste etwa zweimal im Jahr für fünf bis sieben Tage, um Körper, Geist und Seele zu reinigen und meinem Leben einen positiven Impuls zu geben.

Ich halte mich an das Buch „Wie neugeboren durch Fasten“ von Dr. Hellmut Lützner, der sich an die Methode von Otto Buchinger orientiert.

Dabei nimmt man mit stillem Mineralwasser, Kräutertees, selbst gemachten Gemüsebrühen und verdünnten Fruchtsäften eine geringe Menge an Energie, Vitaminen und Mineralstoffen auf. Feste Nahrung und Genussmittel wie Kaffee, schwarzer Tee, alkoholische und zuckerhaltige Getränke sind tabu.

Wichtig ist eine gründliche Darmentleerung. Ich vertraue zum Fastenbeginn auf die Einnahme von in Wasser aufgelöstem Glaubersalz und ab dem zweiten Tag auf täglich einen Einlauf. Das sorgt nicht nur für die Entgiftung des Darms, sondern ist auch das Signal für den Körper, von der üblichen Ernährung von außen auf die Ernährung von innen umzuschalten. Beim Fasten kommt die Energie nämlich überwiegend aus den körpereigenen Depots.

Ich fühle mich blendend, bin voll leistungsfähig

An den ersten beiden Fastentagen, wenn mein Körper noch auf die innere Ernährung umstellt, verspüre ich hin und wieder Hunger. Ein Glas Mineralwasser vertreibt ihn schnell wieder. Manchmal fühle ich mich auch etwas schwach oder habe leichte Kopfschmerzen. Dann lege ich mich kurz hin oder gehe an die frische Luft.

Spätestens ab dem zweiten Tag fühle ich mich blendend. „Wie neugeboren“ trifft es gut. Das Hungergefühl taucht nicht mehr auf, die Pfunde purzeln, die Entgiftung ist im vollen Gange, die Stimmung euphorisch. Dabei ist mein Geist klar und mein Körper leistungsfähig. Muss sich der Organismus nicht mit der Verdauung beschäftigen, steht dem Gehirn mehr Energie fürs Denken zur Verfügung. Vorgestern sprudelten die Sätze für die erste Version dieses Blogartikels und einen anderen Text aus mir heraus. Und gestern habe ich morgens den See bei mir vor der Haustüre umrundet, war ich nachmittags mit einem Freund wandern und bin ich abends einkaufen gegangen. Fast 30 km und 40.000 Schritte kamen so zusammen.

Der Arzt Dr. Otto Karl Aly berichtete über einen Fastenmarsch von zwanzig Schweden. Die Männer wanderten von Göteborg nach Stockholm – 500 Kilometer in zehn Tagen. Jeder von ihnen brauchte pro Tag nicht mehr als etwas Fruchtsaft und drei Liter Wasser. Die Männer kamen jeweils fünf bis sieben Kilogramm leichter in Stockholm an, sahen prächtig aus, waren bester Laune und schienen keineswegs erschöpft zu sein. Im Gegenteil, sie hatte an Kraft und Ausdauer gewonnen.

Dem Verführerischen zu widerstehen, macht stark und unabhängig

Fasten dient nicht nur der Gesundheit. Es sorgt darüber hinaus für Wohlbefinden, Selbstbewusstsein und innere Freiheit. Es erfüllt mich mit Stolz, eine Woche ohne feste Nahrung und Genussmittel durchgehalten zu haben. So lange dem Verführerischen zu widerstehen, macht stark und unabhängig. Es ist ein erhabenes, lang anhaltendes Gefühl, wie ich es ähnlich nach vier schweißtreibenden Wochen auf der Alpenüberquerung Salzburg – Triest erleben durfte.

Fasten gilt auch als Jungbrunnen. Es entgiftet, pusht die Zellerneuerung und sorgt für straffes Bindegewebe. Das trägt sicher dazu bei, dass ich jünger ausschauen, als ich bin. Ich feiere nächstes Jahr meinen 50. Geburtstag – werde eher auf 40 geschätzt, fühle mich wie 30 und benehme mich zuweilen wie mit 20.

Fasten ist Minimalismus in Reinform

Für mich passt das Fasten wunderbar zur minimalistischen Lebensweise. Während der Fastenwoche verzichte ich einfach bewusst auf feste Nahrung. Ich konzentriere mich auf die Dinge, die mir am wichtigsten sind. Ausreichend Schlaf und Ruhe, wärmende Tees und Gemüsebrühen, Bewegung an der frischen Luft, Kontakt zu den mir liebsten Menschen sowie die dringendsten Aufgaben meiner Schreibtätigkeit. Shoppen, Völlerei, Multitasking, Hektik, Smartphone & Co. spielen kaum eine Rolle.

Diese Erfahrungen lehren mich, nach der Fastenwoche wieder maßvoller zu essen und mich von dem Überkonsum und der Geschäftigkeit unserer angeblich so modernen Gesellschaft fernzuhalten.

Eines gebe ich aber zu. Zum Ende der Fastenzeit fällt mir die kulinarische Keuschheit schwer. Ich bin kein Asket, sondern ein Genussmensch. Ich koche mit Leidenschaft, weiß gutes Essen zu schätzen und trinke gerne ein Glas Silvaner oder ein Kellerbier …

Hast Du schon gefastet? Ebenfalls nach Lützner/Buchinger oder nach einer anderen Methode? Welche Erfahrungen hast Du gemacht?

Warum ich regelmäßig faste – und was am Fasten minimalistisch ist (Foto; Pixabay via Pexels)

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40 Kommentare für “Warum ich regelmäßig faste – und was am Fasten minimalistisch ist”

  1. Hallo Christof,

    ein interessanter Erfahrungsbericht. Wenn man da nicht Lust auf eine Fastenkur bekommt… Leistungsfähiger sein und dabei noch jünger aussehen als man ist – wer möchte das nicht?!

    Bei meinem zweiwöchigen Rohkostfasten (nach eigener Methode), das ich bisher nur einmal gemacht habe, sind mir ähnliche Effekte an mir aufgefallen. Mir ging es super, ich war energiegeladen und bin jeden Tag eine riesige Runde durch den Wald marschiert. Es gab auch keine Heißhungergefühle, wie ich zuvor vermutet hatte.

    Mir kam das Bedürfnis nach dem Rohkostfasten eher spontan, weshalb ich auch keine großen Vorbereitungen getroffen, sondern lediglich nach ein paar Rohkost-Rezepten geschaut habe, um etwas Abwechslung in den Speiseplan zu bringen. Mein Ziel war es dabei, mein körperliches Wohlbefinden zu steigern, was mir gelungen ist.

    Wenn ich so darüber nachdenke, könnte ich das eigentlich mal wieder machen…

    Liebe Grüße

    Annabel

    PS: Das Zitat von Hermann Hesse finde ich toll! Ist aus Siddhartha, nicht wahr?

    1. Hallo Annabel,

      vielen Dank für Dein Lob und Deine Erfahrungen zum Rohkostenfasten.

      Ich würde das Rohkostenfasten eher nicht mit der von mir beschriebenen Fastenform vergleichen, weil ja durch das Essen von Rohkost der Darm weiterhin tätig ist, wahrscheinlich sogar stärker als bei „normaler“ Kost. Es gibt übrigens auch Rohsäftefasten (nach Heun), bei dem man mehrmals täglich frisch gepresste Obst- oder Gemüsesäfte trinkt.

      Du hast mich jedenfalls motiviert, mal wieder einen Rohkosttag einzulegen. Fällt mir nicht so leicht, weil ich nicht der Rohkosttyp bin.

      Richtig, das Hesse-Zitat stammt aus „Siddhartha“.

      Viele liebe Grüße

      Christof

  2. Hey!
    Schön geschrieben. Spannende Sache. Würde ich nach der Methode auch gern mal ausprobieren.
    Und wie hat der Apfel geschmeckt? 🍎 😀
    Halrad

    1. Hallo Halrad,

      mach das – und berichte uns von Deinen Erfahrungen, wenn Du magst. Gesunde Menschen können nach dem erwähnten Buch (oder einer anderen passenden Anleitung) fasten. Im Zweifel fragst Du aber lieber Deinen Hausarzt. Es gibt auch begleitete Fastenwochen, Fastenkliniken usw.

      Der Apfel hat grandios geschmeckt!

      Christof

  3. Ich habe Mitte der 1980er Jahre mit Fasten nach Lützner angefangen und in den 2000ern ist der Fastenwille wieder verschwunden.
    Damals hatte ich sehr gute bis schlimme Erfahrungen (Entzugserscheinungen) damit gemacht.
    Seitdem ist es mir nie mehr gelungen zu Fasten. Eigentlich ein Unding, da es ja für meinen Organismus so essentiell wichtig wäre.
    Lange Jahre der Depression folgten und erneute Fastenversuche schlugen deshalb auch Fehl, da ich mich nicht mehr aufraffen konnte.
    Vielleicht schaffe ich es noch … ?

    1. Vielleicht habe ich Dich ja mit meinem Artikel zum erneuten Fasten animiert. Meld Dich, wenn ich Dich irgendwie unterstützen kann. Das Buch ist zuletzt 2019 in einer überarbeiteten Auflage erschienen.

      Viele Grüße

      Christof

  4. hey christof,

    bin ganz bei dir.
    ich habe vor ca. 16 jahren meine erste fastenkur gemacht.
    8 tage nur kräutertee, wasser und morgens eine grapefruit schorle (80% wasser)
    grapefruit hat durch ihre bitterstoffe die eigenschaft, das hungergefühl, was bei mir
    in den ersten 2-3 tagen noch da war zu vertreiben. 😇😁
    parallel zum fasten habe ich auch noch einläufe gemacht, 3x in den acht tagen.
    ein heilpraktiker hat mir zu eventuell auftretenden zipperlein noch erklärt, dass bei jeder fastenkur dein körper quasi von unten nach oben aufräumt.
    also verglichen mit einem haus, von keller bis in den dachboden.
    wobei der keller deine kindheit darstellt und du so vielleicht noch mal kurz ohrenschmerzen
    aus dieser zeit bekommen kannst.
    fand ich sehr aufschlussreich und war bei mir auch der fall.
    meine ersten pellkartoffel mit einem klecks quark und frischen kräutern war das geschmacks feuerwerk schlechthin…echt gigantisch…die papillen der zunge sind danach super sensibel und alles schmeckt viel intensiver – einfach großartig.

    mein fazit- ich faste seit dem 2x pro jahr, im frühling im herbst.
    im frühjahr verbinde ich das dann sehr gerne mit der ersten kräuterwanderung, bei der ich dann allen teilnehmern vorschwärme, womit sie sich in einer frühjahrskur unterstützen können und auch so köstlich schmeckt.

    alles liebe und grüne grüße
    anja

    1. Hallo Anja,

      schönen Dank für Deine ausführlichen Ausführungen.

      Ich liebe Grapefruitsaft, werde ich beim nächsten Fasten in meinen „Speiseplan“ integrieren.

      Was Dein Heilpraktiker berichtet hat, finde ich sehr interessant. Darauf werde ich das nächste mal achten. Ich hatte dieses mal paar Stunden ein Reißen im Rücken. Was das wohl bedeutet? Irgendeine Last, evtl. die letzte Trennung, die ich von mir fasten? :-)

      Das mit den intensivierten Geschmacks- und Geruchsnerven ist erstaunlich. Als ich gestern wandern war, hatte meine Begleitung ein belegtes Brot dabei. Es hat für mich gerochen, als stünde ich in einer Backstube, war aber nur ein billiges Fertigbrot. Auch der erste Apfel und die Pellkartoffeln habe geschmeckt wie ein achtgängiges Festmahl.

      Viele Grüße

      Christof

      PS: Ist Deine Umschalttaste defekt? ;-)

      1. hi christof,

        das ist ja echt witzig ;) ich mache auch gerade meine frühjährliche fastenkur…und ich habe auch das erste mal schmerzen im rücken, ungefähr so, als wenn du zu lange im bett gelegen hast ;)
        das hat am 4. tag begonnen und wird heute – am 5. tag langsam besser.
        ich habe mich auch gefragt, was das wohl sein kann? eine freundin, die auch heilpraktikerin ist, meinte, dass es sicher positiv zu bewerten ist, da es ein zeichen dafür ist, daß der köper aufräumt.

        ich freue mich in jedem fall auch schon auf das fastenbrechen am mittwoch :)
        dann sind 6 tage rum, das reicht für dieses mal ;)

        schön, dass ich deinen blog gefunden habe, die themen resonieren sehr mit mir…befinde mich auch gerade auf einer reise …

        alles liebe
        anja

        ps:
        umschalttaste defekt, weil ich alles klein schreibe?
        ….hahaha, ja das ist ein tick von mir…
        lerne jetzt das blindschreiben, vielleicht ändert sich das dann…nichts ist in stein gemeißelt ;)

  5. Hey Christof,

    ja, Fasten ist schon ne coole Sache…..und es gibt kaum etwas anderes, was dich so aus deiner Routine reißen kann, finde ich.

    Ich habe vom 6. – 14. Januar gefastet (nur Wasser, Tee und ein Glas selbstgepressten Karotten/Apfel/Ingwer Saft am Abend). Es ging mir gut, aber dieses Jahr ist mein guter Laune Schub irgendwie ausgeblieben. Ich glaube, es liegt an der allgemeinen Schwere, die sich über die Welt gelegt hat…..und das, obwohl ich mir auch Informationsfasten dazu genommen habe, sowohl was Mainstream- als auch alternative Medien anbelangt.

    Ich koche übrigens leidenschaftlich und viel und liebe es, Lebensmittel einzukaufen, wenn ich faste…..meine drei Teenies haben sich schon wieder darauf gefreut, weil ich mich dann voll auf ihre Wünsche einstelle und sie mal eine Auszeit von meiner sonst sehr gemüselastigen Speisekarte bekommen*lach
    Ich denke, ich werde im Sommer nochmal eine Woche nachlegen, da macht dann auch Sport draußen in der Fastenzeit einfach mehr Laune.

    Ich wünsche dir viel Freude beim Wiederentdecken der einfachen Genüsse!

    ganz liebe Grüße aus Tölz vom Exilfrankenmädl*zwinker

    1. Hallo Exilfrankenmädl Petra,

      schön, dass Du mit dem Fasten auch positive Erfahrungen gemacht hast. Interessant auch, dass Du während der „Auszeit“ problemlos für Deine Kids kochen kannst. Mir gehts da ähnlich. Kann auch anderen beim Essen und Genießen zuschauen, weil ich ab dem zweiten, spätestens dritten Tag das Fasten genieße. Nur – wie oben geschrieben – zum Ende hin fehlt mir dann doch das Schlemmen.

      Die Idee, beim Nahrungsfasten zusätzlich auch Informationen zu fasten, finde ich gut. Ich reduziere zwar automatisch die Onlinezeit, aber vielleicht verzichte ich das nächste Mal komplett auf die Weltnachrichten, die ja eh fast immer negativ sind. Dass man viel mehr als Nahrung fasten kann, habe ich auch in meinem Ratgeber „Das Minimalismus-Projekt“ hervorgehoben. Das Kapitel heißt „Nicht nur Nahrung lässt sich gut fasten“.

      Morgen gibts nach zehn Tagen mal wieder eine Tasse Kaffee mit Hafermilch, übermorgen ein Glas Silvaner. Das wird ein Spektakel am Gaumen ;-)

      Alles Gute, viele Grüße

      Christof

  6. Hallo Christoph, vielen Dank für die Mitteilung deine Erfahrung. Habe eine frage dazu; „Einnahme von in Wasser aufgelöstem Glaubersalz und danach auf täglich einen Einlauf“
    Also Glaubersalz ein mal am Tag einnehmen? wird das nicht soviel? Habe von ein mal am Anfag gehört!

    VG, Sarah

    1. Hi Sarah,

      Glaubersalz in Wasser natürlich nur zum Fastenstart – und auch nur wenn man einen robusten Magen und Darm hat (alternativ mit einem Einlauf starten). Ab dem zweiten Tag dann einmal am Tag – evtl. reicht auch alle zwei Tage – ein Einlauf. Ich werde die Passage oben im Text anpassen, dass es verständlich ist. Dieser Blogartikel soll aber eh keine Anleitung zum Fasten sein, sondern lediglich eine Inspiration und mein persönlicher Erfahrungsbericht. Wer gesund ist, kann zwar selbstständig fasten, sollte sich aber den erwähnten Ratgeber oder ein anderes passendes Buch besorgen.

      EBG

      ChristoF

  7. Hallo Christof,

    danke, dass Du Deine Erfahrungen teilst!

    Ich habe es EIN einziges Mal im Leben geschafft, für längere Zeit zu fasten (Wasser- bzw. Erdfasten nach Franz Konz). Doch ich wurde Tag um Tag unleidlicher – wahrscheinlich, weil ich mich selbst dazu verdammt habe, nicht mehr mit meiner Familie zu essen.

    Jetzt bin ich beim Intervallfasten angekommen, was mir eindeutig besser gefällt. :D Ich lasse mich dabei aber nicht geißeln. Normalerweise esse ich die erste Mahlzeit zwischen ab um 8 oder 9 Uhr frühs und trage dafür Sorge, dass ich nach 15 Uhr nichts mehr esse. Damit komme ich ziemlich gut zurecht. Und an maximal zwei Tagen pro Woche genehmige ich mir auch abends was – aber nicht jede Woche, sondern nur in Ausnahmefällen. Hauptsache, man fühlt sich wohl.

    Das Buch „Mit Ernährung heilen“ von Dr. Andreas Michalsen ist für mich eine super Motivation gewesen.

    Liebe Grüße
    Patrick

    1. Hallo Patrick,

      Du hast einen wichtigen Punkt angesprochen. Man muss fasten wollen, sonst wird es zur Qual. Und selbst wenn man durchhält, würde diese Qual die Vorteile durch die Fastenwoche wahrscheinlich zunichte machen.

      Was nicht heißt, dass man sich auch mal schinden soll. Nach meiner Erfahrung wird die Fastenwoche nämlich immer einfacher, je mehr man die sich zur Gewohnheit macht. Ich weiß mittlerweile, was da auf mich zukommt, wie ich reagiere muss, wenn ich mal schwach oder hungrig bin, was ich alles gewinne usw.

      Schön, dass Du mit dem Intervallfasten etwas gefunden hast, was zu Dir passt. Ist ja auch gesund, kurbelt die Zellerneuerung an. Danke auch für den Buchtipp.

      Ich betreibe das auch an den meisten Tagen, lasse allerdings das Frühstück ausfallen. Die erste Mahlzeit gibts spätestens um 12 Uhr, nachmittags esse ich etwas Obst und paar Nüsse, das Abendessen dann gegen 19 Uhr. Hier im Blog habe ich das Thema Intervallfasten in den Artikeln „8 einfache Wege, wie Du morgens Zeit sparst und weniger gestresst in den Tag startest“ und „10 Tipps, wie Du auf der Arbeit gesund essen kannst“ angesprochen.

      Viele liebe Grüße

      Christof

  8. Moin,

    also Hut ab vor jedem der das Fastending durchziehen kann. Dazu gehört schon eine Menge Wille. Mir fällt es schon extrem schwer das Interwallfasten ordentlich durchzuziehen. Ich stehe Morgens um 6 auf, für mich ist es wirklich unmöglich bis 12 nichts zu essen. Meine Konzentration geht in den Keller, ich werde zittrig und krieg übelst schlechte Laune. Der ganze Tag ist für mich dann schon im Eimer. Ich achte immer darauf, nicht viel Zucker zu mir zu nehmen, gesunde KH und gute Fette bzw. Eiweiß zu konsumieren. Aber als Histaminintol(l)eranter und Pollenallergiker mit Kreuzallergien auf etliche Lebensmittel, ist es gar nicht so einfach.

    Also Hut ab für jeden der das packt.
    LG

    1. Moin „Henry“,

      sollst Du denn aus gesundheitlichen Gründen Intervallfasten? Im Zweifel würde ich mich dazu nicht zwingen. Das kann auch nicht gesund und Sinn der Sache sein. Jeder Körper und Kreislauf ist anders. Die Vorteile von Fastenphasen – egal ob eine Woche oder täglich intermittierend – sind zwar gegeben, aber sollten nicht überbewertet werden. Man lebt deswegen ja nicht gleich fünf Jahre länger.

      Andere Idee: Hast Du mal probiert, das Abendessen wegzulassen oder vorzuziehen? Also z. B. Frühstück um 7 Uhr, Mittagessen um 12 Uhr, Abendessen um 17 Uhr. So würdest Du zehn immer 14 Stunden fasten und in einem Zeitfenster von 10 Stunden essen.

      EBG

      Christof

      1. Moin Christof,

        Nein, muss nicht aus gesundheitlichen Gründen fasten. Ich sehe dahinter eine sinnvolle und gesunde Lebensweise die dem Körper gut tut, und würde es gerne in mein Leben implementieren. Jetzt im Lockdown hab ich viel zuhause trainiert und möchte nun noch 4-5 Kilo abnehmen. Ich bin etwas im Zwiespalt mit mir selbst, seit Jahrzehnten. Auf der einen Seite der Genussmensch, der gut und gerne isst und dem Alkohol nicht abgeneigt ist, und auf der anderen Seite bin ich absolut Gesundheitsbewusst. Beides muss in die Waage und ist nicht so einfach ;-)

        Dein Tipp mit dem früher Essen werde ich mal konsequenter verfolgen. Vielleicht wäre das eine Lösung. Ich muss Lebensmittel finden die ich Abends bedenkenlos essen kann. Salat macht mich nicht satt, Gemüse bläht mich zu sehr auf. Deine Rezepte finde ich super, aber auch die machen mich nicht lange satt. Und wenn da steht für 2-3 Personen, ja klar. Das putz ich Dir alleine weg, eben ein gesunder Appetit :-p

        In diesem Sinne, ne gute Restwoche.
        LG
        Patrick (Henry)

        1. Klingt, als hätten sich Dein Kopf und Dein Körper an große Essensportionen gewöhnt. Man kann sich das auch wieder abgewöhnen, wenn man will. Eine Fastenwoche wäre da hilfreich. Danach sättigen überraschend kleine Portionen.

          Ich bin mir sicher, Du wirst die richtige Balance zwischen Genuss und Gesundheit finden.

          EBG

          Christof

  9. Hallo Christof,

    danke für deinen inspirierenden Bericht! Ich habe vor Jahren mal auf eigene Faust eine Fastenkur durchgeführt, habe es jedoch ziemlich übertrieben mit der Dauer und bin dann auch an den Aufbautagen gescheitert (das fand ich viel schwerer als das Fasten an sich). Da ich lange Zeit Probleme mit dem Essen hatte, war es für mich besser, danach erstmal keinen weiteren Versuch zu unternehmen.
    Im Dezember bin ich nun jedoch über eine tolle Arte-Doku (Fasten und Heilen) wieder aufs Fasten gestoßen und mache seitdem einmal pro Woche einen Kitchari-Tag. Das ist ein typisch ayurvedisches Fastengericht (für Rezepte einfach googeln), und dieser regelmäßig Entlastungstag – quasi Fasten light – tut mir richtig gut! Gerade wenn man zu einem niedrigen Blutzucker neigt, dann ist das eine gute Variante, weil die Mungobohnen in dem Gericht viel Eiweiß enthalten, was den Blutzuckerspiegel stabilisert.

    Viele Grüße
    Kristin

  10. Hallo Christof,

    so stringent habe ich noch nie gefastet, sondern lediglich auf einzelne Teile meiner gewöhnlichen Ernährung verzichtet, beispielsweise Zucker. Auch das hat zu den von dir beschriebenen Effekten geführt, wenngleich wahrscheinlich nicht in derselben Intensität. Was die Beurteilung des Alters betrifft, bin ich wohl noch zu jung, um das beurteilen zu können. :P

    An komplettes Fasten traute ich mich bisher noch nicht. Aufgrund meines hyperaktiven Metabolismus fällt es mir schwer, mein Gewicht zu halten. Purzelnde Pfunde sind bei mir deshalb unerwünscht. Wie lang gibst du im Anschluss an die Fastenwoche deinem Körper, bis du dich wieder „normal“ (also wie zu vor dem Fasten) ernährst?

    Lieber Gruß
    Philipp

    1. Hallo Philipp,

      die Theorie empfiehlt zwei Aufbautage, in denen man noch die Genussmittel weglässt und auch die Portionen klein hält. Ziel der Fastenwoche ist oft auch, danach auf eine gesündere Ernährungsroutine umzustellen.

      Ich mache meist mehrere Aufbautage und versuche mehrere Wochen keine Völlerei zuzulassen. Den ersten Kaffee nach meiner Fastenwoche gabs gestern, also am dritten Aufbautag, das erste Glas Wein werde ich mir in drei Minuten gönnen …

      Alles Gute, viele Grüße

      Christof

  11. Hallo Christof,
    das von Dir empfohlene Buch liegt nun bei mir auf dem Wohnzimmertisch. Ich habe es mir heute morgen aus der Stadtbücherei ausgeliehen und bin fest entschlossen, das Fasten einmal auszuprobieren. Ich wollte es schon länger einmal versuchen, aber meine Angst vor einem Migräneanfall (ich habe sein fast 30 Jahren Migräne; zurzeit ca. 2-3 Mal pro Monat) hat mich immer davon abgehalten. Da meine Migräne in den letzten Monaten aber viel besser geworden ist (vor allem wohl durch meinen Jobwechsel), werde ich es mal wagen. Jedenfalls bin ich hochmotiviert : )
    Vielen Dank für die Inspiration!
    Liebe Grüße
    Claudia

  12. Hallo Christof,
    ich habe vor einer Reihe von Jahren ausschließlich positive Erfahrungen mit dem Fasten gemacht, obwohl ich – nebenbei – für meinen Mann immer ganz normal gekocht habe.
    Die beiden Bücher von Dr. med. Hellmut Lützner (Wie neugeboren durch Fasten und Richtig essen nach dem Fasten) haben mir dabei sehr geholfen. Als besonders angenehm habe ich empfunden, dass ich im Anschluss an das Fasten mit kleineren Portionen sehr zufrieden war und die Mahlzeiten mehr denn je genießen konnte!
    Seit Anfang des letzten Jahres mache ich Intervallernährung (16:8 = 9:00 Uhr Frühstück, 12:30 Uhr Mittagessen und bis 17:00 Uhr Abendessen), bin sehr zufrieden mit meinen Mahlzeiten und halte wie selbstverständlich mein Gewicht. Gegen die Bezeichnung „Intervallfasten“ wehre ich mich, weil ich finde, dass es sich lediglichum eine andere Verteilung über den Tag handelt . – Seit Anfang diesen Jahres esse ich keine Wurst mehr, nur sehr selten Fleisch und taste mich so ganz langsam an eine vegane Ernährung heran. Ich habe dazu auch schon einige hilfreiche Bücher gelesen und bin zudem sehr dankbar für „einfach gute“ Rezepte ;-).
    Viele Grüße aus NRW!
    Karin

  13. Ein wenig offtopic: unglaublich, dass Du nächstes Jahr 50 wirst! Ich lese schon ein paar Jahre immer mal wieder sehr gerne Deine inspierenden Beiträge und hab mir Dich immer so um die 30 vorgestellt! 😊
    Gar nicht mal so sehr anhand Deines Aussehens, Bilder von Dir sind ja hier gar nicht so präsent, aber Dein Schreiben und Denken wirkt so frisch, lebendig und offen. Toll! Mach weiter so, bist eine wahre Bereicherung!
    Liebe Grüße von Nadja

    P.S. Und zum Thema: ich mache grad Medienfasten (bis auf zwei gezielte Ausnahmen) und finde das sehr spannend. Nahrungsfasten habe ich mir aber auch überlegt, habe noch mit Coronafolgen zu tun, vielleicht wäre das gut jetzt.

  14. Hallo,
    habe mit dem Fasten auch nur positive Erfahrungen gemacht… in Verbindung mit Yoga und laufen/gehen.
    Das Glaubersalz ist immer das “Schlimmste”, danach kaum Hungergefühl und klare Gedanken. Genau wie Du es beschreibst!

  15. Moin Christof!

    Du schreibst sehr einladend über das Fasten. Ich habe es schon vor 25 Jahren ausprobiert und werde nie vergessen welchen „Bammel“ ich damals hatte ob ich das durchhalten kann. Ich faste seit dem ein bis zweimal im Jahr. Da ich es als Wasserfasten kennengelernt habe nehme ich ausser Wasser und ab und zu mal eine Tasse Kamillen- oder Rosmarintee nichts zu mir.

    Ich trinke jeden zweiten Tag warmes Wasser mit Glaubersalz und bin immer wieder fasziniert davon, was aus einem doch eigentlich leeren Darm so noch alles herauskommt. In der Regel faste ich 5 oder 10 Tage und die Darmreinigung mache ich auch noch am letzten Fastentag. Ich habe gute Erfahrungen mit 2 und 4 Aufbautagen gemacht. Am ersten Tag esse ich zwei Äpfel, den ersten nur gerieben und den zweiten dann gedünstet.

    Ich finde nicht nur die Geschmackserlebnisse nach dem Fasten berauschend sondern auch den Geruch und beim Einkaufen das Gefühl zu spüren ob der Apfel, den ich kaufe noch „lebendig “ oder schon fast „tot“ ist. In der EU dürfen Äpel ja auch noch nach 1-2 Jahren bei entsprechender Lagerung als frisch verkauft werden.

    Die Leistungsfähigkeit, körperlich und geistig ist umwerfend. Allerdings stinke ich sehr oft während des Fastens und bin sehr viel leichter zu reizen. Ich kündige meinen Mitarbeitern und meiner Familie deshalb immer in der Woche vorher an, dass ich auf Wasser umsteige und man mich ggfs. auf den Körpergeruch hinweisen möge und sollte ich einmal unwirsch reagieren, dies mit Sicherheit nicht so gemeint ist. Medienfasten ist für mich in der Zeit wichtig, da ich mir in dieser Zeit all die Nachrichten viel zu sehr zu Herzen nehme.

    Danke für deinen spannenden Artikel und Hinweise.

    Herzlichst, Tilo Maria

    1. Moin Tilo Maria,

      vielen Dank für Deinen interessanten und ausführlichen Bericht. Du hast auch schon viele Jahre Fastenerfahrung.

      Eines möchte ich aber anmerken. Glaubersalz hat sich als einmaliges Hilfsmittel zum Fastenbeginn etabliert, ist aber nicht für die häufige Anwendung geeignet. Es kann die natürliche Darmflora zerstören und den Mineralhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen. Auch wenn es bei Dir keine gesundheitlichen Probleme hervorruft, wird kein Arzt oder keine Heilfastenklinik das Glaubern über den ersten Fastentag hinaus empfehlen. Da sind Einläufe angesagt, die harmlos sind, wenn man sich erst mal dazu überwunden hat. Vielleicht liest hier ein Mediziner mit und kann etwas zu dem Thema Fasten/Abführen/Glaubern/Einläufe beitragen.

      Viele Grüße

      Christof

  16. Ich kann deinen Bericht bestens nachvollziehen. Vielen Dank! Heilfasten nach Dr. Lützner ist mir seit langer Zeit vertraut. Hab vor 3 Tagen meine jährliche Fastenkur (jeweils 1 Woche und 4 Tage Aufbau) beendet. Heilfasten gehört für mich seit ca. 20 Jahren zum Alltag und ich kann es nur empfehlen. Es reinigt den Körper, den Geist und die Seele und es ist eine geniale Kraftquelle. Es gibt nichts Gutes, außer man/frau tut es. Weiterhin alles Gute und liebe Grüße:-)))))

  17. Hallo, an das ‚richtige‘ Fasten trau ich mich nicht ran. Aber ich mache Intervallfasten mit der Methode 4:3. Montag, Mittwoch und Freitag verzichte ich komplett auf Nahrung, nur Tee, Wasser und Kaffee. Die anderen Tage esse ich von 8 bis ca 20 Uhr. 3-4 Mahlzeiten, je nach Hunger. Derzeit kommt noch das Basenfasten hinzu und mir geht es blendend. Meine Schilddrüse macht sehr gut mit (habe eine gravierende Unterfunktion, denke ehern an Hashimoto) und die verträgt das basische sehr gut.

    1. Hallo Michaela,

      ich denke, Deine drei Tage pro Woche ohne Nahrung kann man durchaus als Fasten bezeichnen, wenn auch nicht nach Lützner/Buchinger.

      Das englische Wort „breakfast“ für Frühstück hat übrigens den gleichen Ursprung, weil mit der ersten Mahlzeit des Tages das Fasten während der Nachtruhe gebrochen wird.

      Viele Grüße

      Christof

  18. Lieber Christof,

    ich bin ebenfalls ein großer Fan des Fastens und Hellmut Lützners Buch „Wie neugeboren durch Fasten“ aus dem Du so schön zitierst, ist auch seit Jahrzehnten meine ‚Fastenbibel‘.

    Ich möchte hier trotzdem eine ernsthafte Warnung für die Fastenden loswerden:

    Seit den 60er Jahren wird der Mechanismus der ‚Entschlackung‘ (gruseliges Wort) untersucht. Diese sogenannte Autophagie ist mittlerweile gut erforscht und der Japaner Yoshinori Ōsumi wurde für seine Erkenntnisse hierzu vor ein paar Jahren mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet. Autophagie beschreibt, wie defekte, zelleigene Bestandteile interzellulär abgebaut und wiederverwertet werden, was wiederum der Zellalterung entgegenwirkt.

    Leider funktioniert dieser Prozess auch bei Krebszellen hervorragend, was bedeutet, dass sich diese ebenfalls ‚verjüngen‘ und extrem produktiv werden. Mit anderen Worten: Wer bereits einen Tumor in sich trägt oder evtl. eine Tumortherapie hinter sich hat, sollte unbedingt auf das Fasten verzichten. Mir ist in der Tat ein Fall bekannt, bei dem sich ein kleiner Tumor nach der Fastenwoche enorm vergrößert hat.

    Es ist selbstverständlich, dass nur gesunde Personen fasten sollten. Hierzu gehört ausdrücklich auch die psychische Gesundheit. Wer z.B. an Essstörungen leidet sollte ebenfalls nicht fasten.

    Viele Grüße,
    Birgit

    1. Hallo Birgit,

      besten Dank für Deine Ergänzungen.

      Es sollte selbstverständlich sein, dass nur gesunde Menschen selbstständig fasten. Mit dem genannten Ratgeber klappt das hervorragend.

      Wer krank ist, psychisch oder physisch, sollte mit seinem Arzt sprechen oder in eine Fastenklinik gehen.

      Dass Fasten das Wachstum vorhandener Krebszellen begünstigt, halte ich für umstritten. Es gibt Studien, dass genau das Gegenteil der Fall ist, Fasten also das Tumorwachstum verlangsamt. An eine der Studien kann ich mich konkret erinnern, nämlich die von Valter Longo, die er auch in seinem Buch „Iss dich jung – Wissenschaftlich erprobte Ernährung für ein gesundes und langes Leben“ beschreibt.

      Viele liebe Grüße

      Christof

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