Plattencover-Ausstellungen #1 bis #8

3. Juni 2021 - von Christof Herrmann - 20 Kommentare

Musik hören, Vinyl sammeln und Plattencover ausstellen sind Leidenschaften von mir.

Einmal im Monat wähle ich drei Plattencover zu einem Thema aus und präsentiere sie dann in meinem Wohnzimmer in dafür vorgesehene Rahmen.

Du kannst Dir die letzten acht Plattencover-Ausstellungen in diesem Artikel anschauen. Ich habe zu jedem Cover den Interpreten, den Titel, das Format, das Veröffentlichungsjahr, das Genre sowie meine Bewertung dazugeschrieben. Die meisten Alben mit 3,5 oder weniger Sternen habe ich mittlerweile verschenkt, gespendet oder verkauft. Die mit 4 und mehr Sternen bewerteten Alben befinden sich in meiner Sammlung.

Ich habe lange überlegt, ob ich die Fotos veröffentlichen soll. Nun habe ich mich dazu entschlossen. Erstens, weil Vinyl hören, sammeln und ausstellen Leidenschaften von mir sind und Leidenschaft Thema meines nächsten Blogartikels sein wird. Zweitens, weil die Plattencover für mich minimalistische Kunst darstellen. Und drittens, weil ich kann.

#1 Rötliches Bühnenlicht

The Pentangle – Basket Of Light (LP, 1969, British Folk Rock, 4,5 von 5 Sternen)
Nirvana – MTV Unplugged In New York (LP, 1994, Acoustic Rock, 5 Sterne)
Wayne Cochran And His C.C. Riders – Cochran (LP, 1972, Blue-Eyed Soul, 3 Stene)

#2 Wolken

J.J. Cale – Troubadour (LP, 1976, Blues Rock, 4,5 Sterne)
The Plastic Ono Band ‎– Live Peace In Toronto 1969 (LP, 1969, Rock, 2,5 Sterne)
Peter Green – In The Skies (LP, 1979, Blues Rock, 4,5 Sterne)

#3 Flammen

Bruce Cockburn – Stealing Fire (LP, 1984, Singer-Songwriter, 4 Sterne)
The Mahavishnu Orchestra & John McLaughlin – The Inner Mounting Flame (LP, 1971, Jazz Fusion, 4,5 Sterne)
Airto – Promises Of The Sun (LP, 1976, Latin Jazz, 3,5 Sterne)

#4 Unter Wasser

Nirvana – Nevermind (LP, 1991, Grunge, 4,5 Sterne)
Throw That Beat In The Garbagecan! – Large Marge Sent Us! (LP, 1989, Indie Rock, 4 Sterne)
Motorpsycho + Jaga Jazzist Horns – In The Fishtank (LP, 2003, Psychedelic Jazz Rock, 4,5 Sterne)

#5 US-Autos aus den 40er und 50er Jahren

Buena Vista Social Club – Buena Vista Social Club (2xLP, 1997, Son cubano, 4,5 Sterne)
Darden Smith – Darden Smith (LP, 1989, Roots Rock, 3,5 Sterne)
Jackson Browne – Late For The Sky (LP, 1974, Singer-Songwriter, 4 Sterne)

#6 Cowboyhüte

Ry Cooder ‎– Paradise And Lunch (LP, 1974, Roots Rock, 4,5 Sterne)
Commander Cody And His Lost Planet Airmen – We’ve Got A Live One Here! (2xLP, 1976, Country Rock, 3 Sterne)
Bob Dylan ‎– Desire (LP, 1975, Folk Rock, 5 Sterne)

#7 Männerköpfe in Schwarzweiß

Robert Forster – The Evangelist (LP, 2008, Singer-Songwriter, 4,5 Sterne)
Iggy Pop – Lust For Life (LP, 1977, Rock, 4,5 Sterne)
Bruce Cockburn – In The Falling Dark (LP, 1976, Singer-Songwriter, 4 Sterne)

#8 Bäume

Big Thief ‎– U.F.O.F. (LP, 2019, Indie Folk, 4,5 Sterne)
Bill Fay – Countless Branches (LP, 2020, Singer-Songwriter, 4,5 Sterne)
The Bats ‎– Foothills (LP, 2020, Jangle Pop, 4,5 Sterne)

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20 Kommentare für “Plattencover-Ausstellungen #1 bis #8”

    1. Welche der Plattencover kennst Du denn?

      Die Rahmen schauen toll aus, sind aus Echtholz gefertigt, haben Passepartout. Nur entspiegelt sind sie nicht, sodass sie etwas schwierig zu fotografieren sind.

      EBG

      Christof

  1. Buena Vista Social Club fand ich auch voll toll! Und sowieso, was für eine schöne Idee, bei sich selbst wechselnde Ausstellungen zu „kuratieren“! :-)

    1. Dann hast Du sicher auch Wim Wenders Doku über die Aufnahmen des Albums „Buena Vista Social Club“ gesehen. Initiator des Projekts war Ry Cooder, dessen Musik ich ebenfalls sehr schätze und von dem oben im Artikel ein Plattencover zu sehen ist.

        1. Ry Cooder ist in der Doku immer wieder zu sehen und hören. Recht bekannt ist sein Soundtrack zu dem Spielfilm „Paris, Texas“ (ebenfalls in der Regie von Wim Wnders). Meine Favoriten sind diese Alben: „Into The Purple Valley“ (1972), „Paradise And Lunch“ (1974) und „Chicken Skin Music“ (1976). Superber Roots-Rock!

  2. „… weil ich kann“ ist ein toller Grund!

    J.J.Cale und Bueno Vista Social Club sind mir ein Begriff, weil wir CDs von ihnen spielten in dem Café, das ich mal mit geführt habe … lange her. So wurde ich dann ganz unerwartet durch deine Leidenschaft daran erinnert. Dankeschön :-)

    Mit glücklich berührten Grüßen,
    Amrita

    1. J.J.Cale und Bueno Vista Social Club – cooles Café ! So lange kann es aber nicht her gewesen sein, wenn es schon CDs und nicht nur Vinyl gab ;-) Was lief eigentlich vor dem CD- und Streaming-Zeitalter in Kneipen und Café? Cassetten, LPs, Radio, DJ, Jukebox oder nur die Symphonie der Stille? Vielleicht liest ein älterer Semester hier mit und kann mich aufklären.

      Einfach bewusste Grüße

      Christof

  3. J. J. Cale habe ich viele Jahre rauf und runter gehört, hatte alle Platten bis zum Grasshopper – und war mit dieser Leidenschaft allein auf weiter Flur. Habe mich immer sehr gefreut, wenn ihn überhaupt mal jemand kannte. Jetzt auch :))
    Habe vor kurzem Dein Minimalismus Buch (jetzt liest es mein 16 jähriger Sohn) und Deinen Blog entdeckt, inspiriert sehr, danke! Das Aussortieren ist seit einiger Zeit eine große Leidenschaft ;)
    LG Orah

    1. Wunderbar entspannte Musik. J.J. Cale hat auch nach 1982, nach „Grasshopper“ bis zu seinem Tod 2013 noch paar gute Alben veröffentlicht.

      Viele liebe Grüße an Dich und Deinen Sohn (würde mich interessieren, wie ihm das Buch und meine Gedanken gefallen)

      Christof

  4. Danke für die Hörtipps – bis auf die 8. Ausstellung kannte ich von jeder zumindest eine Platte.

    Interessant auch zu sehen, welche Stilrichtungen du bevorzugst, wobei Grunge wahrscheinlich deine Jugendliebe war? Welcher Jugendliche hörte nicht Nirvana? ;-)

    Bitte unbedingt wieder einen Artikel mit den Serien 9-16! =)

    LG
    Klaus

    1. Ich mag melodiöse handmade music in allen Varianten.

      Mit Nirvana hast Du falsch vermutet. Als die „Nevermind“ 1991 raus kam, war ich 19 und habe eher ruhigere Sachen gehört, viel Roots Rock Singer-Songwriter und Indie Pop/Rock. Nirvana, Pearl Jam, Hole, Screaming Trees und andere habe ich erst paar Jahre später schätzen gelernt, als das Genre Grunge längst Geschichte war.

      Wenn Interesse besteht, veröffentliche ich gerne in ein paar Monaten die neuen Plattencover-Ausstellungen.

      EBG

      Christof

      1. Ok, im Grunde genommen egal, wann man gute Musik entdeckt ;-).

        Also ich und ich denke auch viele andere Blogleser haben sicher Interesse daran!

        LG

        1. Ich stimme Klaus zu … eine Fortsetzung der Plattencover-Ausstellungen halte ich für eine tolle Idee!
          Sie sind musikalisch interessant UND optisch ansprechend. Ob nun farblich passend oder thematisch auf Linie … echte Hingucker.
          Danke, Christof, dass du sie mit uns teilst.
          Fröhliche Grüße, Amrita

  5. Die Plasic Ono Band / Live in Toronto ist definitiv unterbewertet!
    Auch wenn die Stimme von Yoko Ono nervt.
    Das war meine zweite LP, die ich mir nach einem Ferienjob gekauft hatte.

    PS: Sammeln und Minimalismus, geht das zusammen?

  6. Hallo Christof,

    Plattencover in Rahmen auszustellen finde ich ja schon eine tolle Idee, aber auch noch mit zusammenpassenden Themen, herrlich! Und auch die Begründung „…weil ich es kann!“ – grandios!

    Bitte mehr davon! Ich finde es sehr interessant zu sehen, was andere Leute, deren Arbeit ich schätze (und Deine Artikel schätze ich sehr), so für Musik hören oder Bücher lesen. Würde mich über eine Fortsetzung der virtuellen Ausstellung freuen.

    Meine Favoriten hier sind die Nirvana-Alben, ich war zur Grunge-Zeit genau im Teenageralter und die Musik aus den Neunzigern ist mir noch immer am Wichtigsten und hat mich geprägt ;-)

    Liebe Grüße,
    Franziska

      1. Lieber Christof,

        nein, alle Alben kenne ich nicht, aber einige davon. Und deine Ausstellung hat mich inspiriert mal wieder neue (alte) Musik zu hören und zu entdecken. Selbst in der eigenen Sammlung hat man ja oft vergessene Schätze, die es sich lohnt mal wieder auszugraben.

        Ich freue mich auf die nächste Ausstellung!

        Viele Grüße
        Franziska

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