10 einfache und köstliche Arten, Erdbeeren zu essen

10 einfache und köstliche Arten, Erdbeeren zu essen

Erdbeeren aus der Region sind rot und verführerisch, minimalistisch und nachhaltig, vitaminreich und gesund, süß und köstlich. Wenn das keine Gründe sind, bergeweise Erdbeeren zu essen – egal ob vom Bauernmarkt, aus dem eigenen Garten, selbst gepflückt vom Feld oder aus dem Biomarkt.

In Deutschland haben Erdbeeren von Mitte Mai bis Anfang August Saison. Sie zählen zu den Rosengewächsen und sind botanisch gesehen keine Beeren, sondern Sammelnussfrüchte.

Das beste jedoch ist, dass sich Erdbeeren äußerst vielseitig verwenden lassen. Hier meine Vorschläge:

Pur

Erdbeere am Stängel fassen, Mund auf, Augen zu … PS: Auch als „9½ Wochen“-Variante vor dem Kühlschrank möglich.

Salat

Es ist naheliegend, Erdbeeren in einen Obstsalat zu schneiden. Aber auch meinen Erdbeer-Spargel-Salat solltest Du ausprobieren. Die Spargelsaison endet traditionell am Johannistag, dem 24. Juni.

Müsli

Mein derzeitiger Favorit: 2 EL Chiasamen und das Mark einer halben Vanilleschote in (am besten selbstgemachter) Pflanzenmilch einweichen. Getreideflocken, Nüsse, Kerne und so viele Erdbeeren wie möglich zugeben.

Porridge

Frische Früchte passen wunderbar zu Haferbrei. Bald nachkochen möchte ich die Porridge-Variante meiner Bloggerfreunde Katrin und Daniel. Die beiden verwenden dabei Quinoa, Nussmilch und Erdbeeren.

Smoothie

Stephis Favorit. Wenn es schnell gehen soll: Frische Erdbeeren und kalte Pflanzenmilch aus Getreide, Soja oder Nüssen pürieren und fertig!

Sorbet

Fruchteis kann man ruckzuck herstellen, indem man zuvor eingefrorene Erdbeeren in einem leistungsfähigen Standmixer püriert. Wem der Geschmack zu puristisch ist, fügt noch etwas Zucker (oder Datteln) und Zitronensaft hinzu. Genauso einfach kann man Erdbeer-Bananen-Eis machen.

Püree

Erdbeerpürre schmeckt zu Desserts oder mit Sekt aufgegossen, aber auch als Extra-Kick zu Blattsalat, Seitan oder meiner Gemüse-Hirse-Pfanne. Die Zubereitung ist simpel: Erdbeeren waschen, entstielen und (evtl. mit etwas Puderzucker und Zitronensaft) mixen. Wer es ganz fein mag, kann das Püree noch durch ein Sieb streichen, um die Kernchen zu entfernen.

Marmelade

Am besten machst Du gleich die doppelte Menge Püree, denn es kann als Grundlage für Erdbeermarmelade dienen.

Schokoliert

Schon mal Schoko-Erdbeeren gegessen? So sind sie im Handumdrehen auf dem Tisch: Erdbeeren waschen und trocken tupfen (die Stängel bleiben dran). Zartbitterschokolade (die meisten Sorten sind vegan) im Wasserbad schmelzen. Danach eine Erdbeere nach der anderen am Stängel fassen und zu zwei Drittel in die geschmolzene Schokolade tauchen. Am besten im Kühlschrank 15 Minuten aushärten lassen.

Kuchen

Der Sonntagnachmittagklassiker! Rezepte für veganen Erdbeerkuchen gibt es etwa bei Go Veggie Go GreenMandarinenmakiVegan 50plus oder sogar rohköstlich bei Nordisch Roh.

10 einfache und köstliche Arten, Erdbeeren zu essen

Und wie isst Du Erdbeeren am liebsten? Gerne kannst Du Dein veganes Erdbeer-Rezept in den Kommentaren posten oder verlinken.

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{ 31 Kommentare }

  • Maria 13. Juni 2015

    Hallo Christof!

    Da dachte ich zuerst, das gibt es ja nicht, dass mein Lieblingsrezept nicht dabei ist, dann ist mir aber im gleichen Moment eingefallen, dass Du ja vegan lebst.

    Ich esse die Erdbeeren am liebsten in kleine Stücke geschnitten und mit Joghurt übergossen, ohne alles weitere.

    Aber das geht natürlich nicht wirklich, außer man verwende Sojajoghurt.

    lg
    Maria

    Antworten
    • Christof Herrmann 14. Juni 2015

      Geht natürlich auch mit Sojajoghurt, wobei ich persönlich den nicht mag.

      Antworten
      • Uma 14. Juni 2015

        Lieber Christof,
        bitte probier mal den Provamel Soya Natural ohne Zucker oder den neuen Soya-Mandel ohne Zucker, am besten so:
        Erdbeeren teilen, Jogi drüber, Cocos Raspeln oben drauf, dazu noch ein paar Cashew. Für die süssen Genießer gibt es noch Agaven Dicksaft oder Ahorn Sirup.
        Wenn man sich noch mehr verwöhnen möchte, kann man die Cashew mit Rohrohrzucker überziehen. (In einer Pfanne den Zucker caramelisieren lassen und mit nem Löffel über die Cashews träufeln).
        mmmmmmhhhhhhhh……..

        Antworten
        • Christof Herrmann 14. Juni 2015

          Mit Sojajoghurt und Sojamilch kannst mich jagen. Hat an meinem Gaumen so einen fiesen faden Abgang. Zum Glück gibt es ja viele zucker- und zusatzstofffreie Alternativen und kann man Nussmilch auch ganz einfach selbst machen. Erdbeeren mit Kokosraspeln und paar Nüssen sind auch ein köstlicher schneller Nachtisch. Die Kokosraspeln kitzeln die Süße der Erdbeeren noch etwas heraus.

    • Philipp 17. Juni 2015

      Ich wollte auch schon Erdbeermilch vorschlagen, dafür kannst du ja erfreulicher Weise auch Nuss-, Reis- oder Hafermilch verwenden. Soja mag ich nämlich selbst auch nicht.

      Einfach die Erdbeeren in Stücke schneiden, zuckern, in den Kühlschrank stellen und den Zucker etwas Saft aus den Erdbeeren ziehen lassen und schließlich die Milch(alternative) drübergießen. Unglaublich lecker und besonders nach einem heißen Sommertag eine echte Wohltat! Geht natürlich auch ohne Zucker, besonders bei den süßlichen Milchalternativen.

      Guten Appetit! :)

      Lieber Gruß,
      Philipp

      Antworten
  • Heike 13. Juni 2015

    Ich liebe Erdbeeren und ich esse sie am liebsten pur! Jeden Abend die reifen Erdbeeren frisch gepflückt direkt in den Mund! Köstlich!

    LG Heike

    Antworten
  • Edith 13. Juni 2015

    Erdbeeren waschen
    Grünes entfernen
    je nach Größe halbieren oder vierteln
    mit Zucker bestreuen
    und mit einem Kartoffelstampfer grob (oder fein, wie mans eben mag) zermatschen
    da hinein Milch (geht auch super mit Sojamilch) – aber nicht zuviel, damit es nicht zu dünnflüssig ist… ab damit in den Kühlschrank.
    (da Sohn sehr sehr hager… und zunehmen schwierig ist, mache ich es für ihn zwischenzeitlich mit frischer Sahne, aber für Veganer natürlich ein nogo)

    DAS gabs in meiner Kindheit als Mittagessen mit frischen Semmeln. Letztere waren damals eine Rarität. Heute essen wir es doch lieber als Nachtisch…

    Das Rezept stammt von meiner Großmutter aus dem Sudetenland, und meine Mutter hats gemacht, ich auch und nun machen es meine Kinder auch.

    Antworten
    • Christof Herrmann 14. Juni 2015

      In meiner Kindheit gabs auch öfter Süßes zu Mittag. Kirschauflauf, Scheiterhaufen etc. Ich war schon damal eher der Herhafte.

      Habe gerade eine vegane, gesündere und trotzdem kalorienreiche Variante Deines Rezepts kreiiert. Nüsse (Mandeln, Cashew, Haselnüsse etc.) mit ein paar Datteln und etwas Wasser oder Getreidemilch pürieren (darf noch etwas stückig sein) und zu den zermantschten Erdbeeren geben. Habs aber noch nicht ausprobiert ;-)

      Antworten
  • Inge 14. Juni 2015

    und, und, und……
    – Erdbeeren in Stücke geschnitten und mit etwas frischem Basilikum vermischt
    – zum Müsli 1 Teil Erdbeeren pürieren, 1 Teil in Stücke, mmmm, lecker! (Tipp von bevegt.de)
    – Erdbeeren mit saurer Sahne (oder einer veganen Variante)

    Danke für die Fotoimpressionen vom Bayerischen Wald. Da werden Erinnerungen wach :-)
    Gruss
    Inge

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  • Lucia 14. Juni 2015

    Ich sehe gerade dass ich kaum Obst esse, obwohl ich Erdbeeren mag. Werden morgen gekauft. Sehr inspirieren Deine Vorschläge, auch die der Kommentatoren. LG Eure Lucia

    Antworten
  • Hans 14. Juni 2015

    Am liebsten habe ich Erdbeeren frisch vom Busch, aber als natürliche Verfeinerungsvariante fügen wir den zerkleinerten Früchten ein paar Blätter Gundermann oder etwas Minze hinzu.
    Wohl bekomms.

    Antworten
  • Nica 14. Juni 2015

    Hallo Christof,

    zufällig bin ich über deine tolle Seite gestoßen.Ich selber bin kein richtiger Minimalist,ich besitze zwar wenig materielle Gegenstände dafür eine menge (für mich wichtige)Dinge wie Zeit Freundschaften Unabhängigkeit ect. dies macht mich wohl zu einem besitzreichen Menschen.Ich persönlich bin kein Veganer versuche aber so oft wie nur möglich vegetarisch(er)zu leben.Ich habe hier ein tolles Muffin Rezept von einer Freundin(Veganerin)das trotz Sojajoghurt´s(von dem ich nun wirklich kein Freund bin)fantastisch schmeckt:)

    Vegane Schokolade-Himbeer-Muffins(Für ca.10-12 Muffins)

    Zutaten
    – 80 g vegane Margarine
    – 200 g Weizenmehl
    – 2 geh. TL Backpulver
    – 100 g vegane weiße Schokolade(man kann aber auch dunkle nehmen)
    – 200 g frische oder TK Himbeeren(mit frischen schmeckt´s aber viel besser)
    – 250 g Sojajoghurt natur
    – 100 g Rohrohrzucker(Stevia geht auch,dann aber nur 50-70g)

    Zubereitungsdauer ca 35 bis 45 minuten.

    Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Das Muffinblech mit Papierförmchen bestücken.

    Die Margarine schmelzen. Das Mehl und das Backpulver sieben. Die Schokolade grob hacken. Den Sojajoghurt mit dem Zucker und der geschmolzenen Margarine verrühren. Die Mehlmischung zügig unterrühren und die Schokolade und die Himbeeren untermengen.

    In die Förmchen füllen und in der Ofenmitte ca. 20-25 Minuten backen.Danach einfach noch gut abkühlen lassen und dann Guten Hunger:)

    Ganz liebe Grüße Nica :)

    Antworten
    • Nica 14. Juni 2015

      Nachtrag!

      selbstverständlich kann man die Muffins auch mit anderem obst oder auch nüssen machen…:)

      Lg Nica

      Antworten
  • Kathy 14. Juni 2015

    Eigentlich ja am liebsten Erdbeeren pur, aber manchmal auch gern so:

    gewaschene Erdbeeren (ggf. halbiert) mit Aceto Balsamico und Pfeffer, vielleicht auch mal zusätzlich etwas frisches Thai-Basilikum oben drauf
    Hm…
    Da weiß ich doch gleich, was ich heute Abend essen werde.

    Sonnige Grüße
    Kathy

    Antworten
  • Jessie 14. Juni 2015

    Passt hervorragend!

    War heute Erdbeerpflücken und da kommen die Rezepte gerade richtig ;)

    Antworten
  • Christof Herrmann 14. Juni 2015

    Hallo Nica, Kathy und Jessie,

    danke für Eure Kommentare und Vorschläg. Das wird hier ja ene richtige kleine Erdbeer-Rezeptesammlung :) Für jeden etwas dabei.

    Viele Grüße

    Christof

    Antworten
  • Christiane 15. Juni 2015

    Hallo Christof,
    hier wird sie meistens pur genossen – aber deine Tipps wecken die Experimentierfreude – Erdbeer-Spargel-Salat klingt gut :-)
    Liebe Grüße
    Christiane

    Antworten
  • Lena 15. Juni 2015

    Hier meine Lieblings-Erdbeer-Rezepte:

    Zum einen etwas Süßes: Rot-feurige Schokolade-Muffins

    Zum anderen finde ich, dass Erdbeeren jeden Salat nicht nur farblich, sondern auch geschmacklich unglaublich aufpeppen, deswegen hier noch ein pikantes Rezept mit Erdbeeren

    Antworten
  • monika 17. Juni 2015

    Was ich als Rohköstler gerne esse sind:

    500 g Erdbeeren
    1 Banane

    250 g Erdbeeren mit der Banane im Mixer pürrieren, den Rest in Kleine Stücke schneiden. Auf die Creme geben und schmecken lassen.

    herzlichst Monika

    Antworten
  • Isa 18. Juni 2015

    Hallo Christof,

    Die ersten Erdbeeren genieße ich am Liebsten pur. Da sind die süßen Früchte ja auch etwas ganz Besonderes, auf dem man einen ganzen Winter lang gewartet hat!
    Ich als Hobbygärtnerin schwöre auf die Erdbeeren aus meinen eigenen Garten – da können die importierten Alternativen in keinster Weise mithalten.
    Falls du dich für den Anbau von Erdbeeren interessierst, kannst du gerne mal diesen Blogartikel von mir lesen.

    Da findest du auch ein paar interessante Fakten über Erdbeeren, die dir möglicherweise vorher noch nicht bekannt waren!
    LG Isa

    Antworten
  • mia 19. Juni 2015

    Oh Erdbeere, du süßes Früchtchen!
    Mein absolutes lieblingsrezept sind ‚faule erdbeernudeln‘, ein Rezept was mit vielen warmen sommernachmittagen an dem Familientisch verbunden ist.
    Das mit den ‚faulen‘ kam so: seit dem ich mich bewusst erinnere, haben Mama & Omi für uns süsse, mit Erdbeeren gefüllte, Ravioli gemacht, was natürlich recht zeitaufwendig war. Irgendwann erfand Omi dann die faule Variante und die geht so:

    Erdbeeren putzen, je nach Größe, klein schneiden.
    Parallel dazu nudeln, am besten bandnudeln, wie gewohnt kochen.
    Am tisch dann in einen tiefen Teller eine Portion nudeln geben, Erdbeeren darauf verteilen, (mit Zucker) süßen nach Geschmack und reife der Früchte, einen großen Löffel schmand darauf verteilen. Nun mit einer Gabel die Erdbeeren zerdrücken, sodass saft austritt, alles gut durchmischen und genießen!

    Ein lauwarmes Hauptgericht für den Sommer! Vegan ist es nicht, aber wichtig ist ja die Idee. Wie man sie dann zu eigenem verzücken umsetzet, liegt in der Hand des einzelnen.

    Auf einen schön-frucht-sommer, mia.

    Antworten
  • Lisa 26. August 2017

    Erdbeeren – ich liebe sie einfach.
    Am liebsten ganz natürlich – frisch vom Bauern :))
    Jetzt wo ich das mit Schokolade gelesen habe hätte ich aber auch darauf Lust :D

    Antworten
  • Regina 22. November 2017

    Hi,
    Hab gerade deinen Blog entdeckt.
    Ich habe vor einigen Monaten meine Ernährung von vegan auf rohvegan umgestellt.
    Da kommen dann auch neue Zubereitungarten dazu und so ein Leben ohne fettige Töpfe und Pfannen ist herrlich :o)
    Ich habe Erdbeeren halbiert und mit einer Sauce aus einer Halben Mange und zwei Esslöffel Mandelpürree (natürlich gemixt) übergossen.
    Kamm überall sehr gut an

    Antworten
    • Christof Herrmann 22. November 2017

      Hi Regina,

      Dein einfaches Rezept werde ich ausprobieren, sofern ich es nicht vergesse, denn Erdbeeren aus Deutschland gibt es ja erst wieder im Frühjahr ;-)

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten

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