Unser Garten in der Kriegs- und Nachkriegszeit

13. Juli 2014 - von Helmut Herrmann - 32 Kommentare

Unser Garten in der Kriegs- und Nachkriegszeit (Foto: Hedwig Herrmann, 1943)

Dieser Artikel ist ein Gastbeitrag von meinem Vater, der schon immer gerne draußen war und seit seiner Pensionierung sieben Wanderführer geschrieben hat.

In den letzten Kriegsjahren des Zweiten Weltkriegs und in der Zeit nach 1945 war die Versorgungslage in Deutschland sehr eingeschränkt. Lebensmittel erhielt man auf behördlich ausgegebene Lebensmittelkarten, die nur notdürftig zum Leben reichten. Verhungert ist damals bei uns wohl kaum jemand. Anderenorts war das anders. In der von deutschen Truppen belagerten Stadt Leningrad, dem heutigen Sankt Petersburg, gab es unvorstellbares Leid. Während der 871 Tage langen Blockade erlitten über eine Millionen Menschen den Hungertod.

Untergewichtige sah man in diesen Jahren in Deutschland schon in großer Zahl. Ein eigener Garten war von unschätzbarem Wert. Wir besaßen einen solchen am Südhang unterhalb der Veste Coburg. Er bot mir von frühester Kindheit an für viele Jahre die herrlichsten Spielmöglichkeiten. Und er verschaffte uns die erwünschte Ergänzung zu der knappen Nahrungszuteilung. Da in dem Garten Wasser nur in einer Regentonne vorhanden war, konnte man Gemüse kaum anbauen. Kartoffeln waren aber möglich. Wir brieten sie im offenen Holzfeuer. Das verbrannte Äußere entfernte man, das Innere schmeckte abenteuerlich nach Rauch und Wildem Westen. .

In unserem Garten standen viele alte Obstbäume, die der obstsortenkundige Eigentümer Jahre zuvor gepflanzt hatte. Da waren eine Menge Zwetschgenbäume dabei, deren eher kleine Früchte meist Ende September oder erst im Oktober reif wurden. Ihren herb-säuerlichen Geschmack habe ich noch heute auf der Zunge. Meine Mutter kochte sie im Gasbackofen zu Zwetschgenmus ein. Das dauerte viele Stunden und es roch herrlich in der ganzen Wohnung. Ungefähr 100 große Gläser war die Ausbeute eines Herbstes. Das reichte fast bis zum Sommer des nächsten Jahres.

Auch ein uralter Birnbaum stand im Garten. Meine Mutter hat ihn mit nicht ungefährlicher Kletterei abgeerntet. Die Sorte hieß Die Köstliche von Charneux. Diese Birnen waren wirklich köstlich. Beim Hineinbeißen lief süßer Saft heraus. Lagerfähig unter den damaligen Gegebenheiten war die Sorte nicht, so dass man sie bald verbrauchen musste. Eine beliebte Zwischenmahlzeit war eine Brotscheibe mit Birnenschnitzen.

Apfelbäume fanden sich in größerer Zahl auf dem Grundstück. Sie reiften in der Zeit zwischen Juli (Kornäpfel) und Mitte Oktober (Lederapfel, wohl eine Art Boskop). In den Monaten dazwischen konnte man den schönen roten Danziger Kantapfel und den Gelben Edelapfel ernten, Sorten von ausgezeichnetem Geschmack, die heute kaum einer mehr kennt. Die Äpfel wurden überaus vorsichtig auf einem Leiterwägelchen nachhause gefahren und auf Obsthürden im Keller bis zum Ende des Winters gelagert. Das war ein wertvolles Besitztum. Man musste darauf achten, dass es einem nicht schon im Garten durch Diebstahl entzogen wurde. Die aus dem Krieg zurückgekehrten Väter organisierten sogar eine Art nächtlichen Wachdienst, um unerwünschte Gäste fernzuhalten. Heutzutage ist Obstdiebstahl ein höchst seltenes Delikt geworden.

Ich bin froh, dass ich eine solche Kindheit im Garten – und später auch auf vielen Streifzügen mit Freunden durch Feld und Flur – erleben durfte und ohne Fernsehen, Computer und Smartphone aufgewachsen bin.

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32 Kommentare für “Unser Garten in der Kriegs- und Nachkriegszeit”

  1. Schöner Text! Wir hatte in den 50ern und 60ern auch so einen Garten. Ich denke oft und gerne an die Zeit zurück. Schade, dass es die Kleingartenanlagen heute praktisch nicht mehr gibt.

    1. Über Dein Lob wird sich mein Vater freuen.

      Kleingartenanlagen gibt es schon noch. Ich habe mal gelesen, dass gerade in größeren Städten oft die Nachfrage das Angebot übersteigt und es Wartelisten gibt.

      Mich würde interessieren, wie hoch heutzutage die Pacht für einen Kleingarten ist. Vielleicht mag jemand von seinen Erfahrungen berichten.

      Viele Grüße

      Christof

      1. Ich bin seit knapp zwei Jahren glückliche Inhaberin eines Kleingartens von 150 qm. Die jährliche Pacht beträgt insgesamt (incl. 4 € Feuerversicherung für das Häuschen) 75 €. (Es soll angeblich in unserer Stadt noch günstigere Anlagen geben, aber diese ist eben für mich ganz ideal gelegen und zu Fuß in zwei Minuten erreichbar.) Also 20 Cent täglich, die bestens angelegt sind! Ich versorge mich das ganze Jahr über (dank Treibhaus) mit frischem Gemüse und Salaten, der Garten ersetzt die Mitgliedschaft in einem Fitnesscenter, durch die sonnige und windstille Lage fühlt man sich wie im warmen Süden und kann sich einen Urlaub dort sparen, man findet leicht nette Kontakte mit Gleichgesinnten. Ich kann einen Schrebergarten für alle empfehlen, die Freude daran und übrige Zeit haben; ein Garten in Wohnortnähe ist von unschätzbarem Vorteil.

      2. Hier gibt es viele Schrebergartenanlagen und die Mitglieder zahlen ca. 250-300 Euro Pacht dazu kommen Wasser und Stromgebühren. Die Nachfrage ist gross und man hat auch Arbeitsstunden für den Verein zu leisten.

  2. Was für ein schöner Beitrag! Ich liebe den Blick auf frühere Zeiten – hab ja in meinem Upcycling-Gastbeitrag hier ebenfalls ein paar Beispiele aus der Nachkriegszeit erwähnt. Sehr spannend finde ich, wie manches früher Selbstverständliche und später in Vergessenheit geratene irgendwann dann doch wieder aufgegriffen wird – ganz bewusst, aber oft aus ganz anderen Gründen. Kürzlich wurde ich auf eine Radelstrecke hier in der Nähe aufmerksam, die von Obstbäumen gesäumt ist. Das Obst von diesen Bäumen darf jeder pflücken, es wird vom Touristenverband vor Ort sogar dafür geworben. Werd ich mir demnächst mal genauer anschauen, wenn die Früchte reif sind ;)
    Liebe Grüße
    Christiane

  3. Klar gibt es noch Kleingärten und die sind auch weiterhin gefragt, vor allem bei den älteren Russlanddeutschen, die sie intensiv nutzen, so wie sie es aus ihrer Heimat kennen.
    Aber auch neue jüngere Familien mit Nachhaltigkeits- und Ökobewußtsein rücken vermehrt nach, das ist schön zu beobachten.
    Die Pacht für so einen Garten von 200 – 300 qm beträgt hier ca. 120,-EU/a.
    Gruß Hans

    1. Danke für die Info. Dachte nicht, dass es noch so viele Kleingärten gibt. Verstehe ich das richtig, dass du 120 EUR im Jahr (nicht Monat) meinst?

  4. Wunderbarer Text! Einen Garten zu haben, muss schon ziemlich toll sein. Das einzige, das mir momentan an Selbstanbau bleibt, ist ein Keimglas. ;)

    Aber Gärten und die heutige gehetzte Gesellschaft gehen oft wohl nicht mehr Hand in Hand. Viele hängen sich dann wahrscheinlich doch an Erdbeerfelder, wo man selbst ernten kann. Oder Stichwort Obstdiebstahl fällt mir noch die Seite Mundraub.org ein, auf der steht, wo in Deutschland frei zugängliche Obstbäume sind, zu denen man gehen und kräftig pflücken kann. Müsste man eigentlich auch viel öfter machen. So hat man zwar trotzdem ein bisschen Naturverbundenheit und irgendwie selbst etwas dafür getan, trotzdem nicht den Arbeits- und Zeitaufwand wie mit einem eigenen Anbaugarten. Vielleicht nicht einmal annähernd dasselbe, aber für manche nah genug.

    Zu dem Thema fällt mir außerdem ein Ausschnitt aus dem Buch „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury ein:

    „Ein Mensch muss bei seinem Tod etwas dalassen, sagte mein Großvater. Ein Kind oder ein Buch oder ein Bild, ein Haus oder wenigstens eine Mauer, die er gebaut, oder ein Paar Schuhe, das er geschustert.
    Oder einen Garten, den er angelegt hat. Irgend etwas, das deine Hand anrührte, so dass deine Seele eine Bleibe hat, wenn du stirbst, und wenn die Leute den Baum oder die Blume, die du gepflanzt hast, anschauen, dann bist du da. Ganz gleich, was man tut, meinte er, solange man etwas von seinem eigenen Wesen in irgend etwas hineinsteckt. Darin liegt der Unterschied zwischen einem, der bloß den Rasen mäht, und einem wirklichen Gärtner. Der Rasenmäher könnte ebenso gut gar nicht dagewesen sein; der Gärtner wird ein Leben lang da sein.“

    1. Danke für Deinen Zeilen, Karo! Mundraub habe ich weiter oben verlinkt. Unsere beiden Kommentare habe sich wohl gerade überschnitten.

      Hast Du „Fahrenheit 451“ gelesen? Ist ein Dystopie-Klassiker, oder. Ich kenne bisher nur „7800° Fahrenheit“ ;-) Das Zitat erinnert mich an den Spruch „Ein Mann muss drei Dinge im Leben tun: Ein Haus bauen, einen Sohn zeugen und einen Baum pflanzen.“

  5. Pachtbeiträge sind meist pro Jahr, allerdings können die von Verein zu Verein sehr unterschiedlich sein. Das ist auch abhängig von Faktoren wie Heißwasser und Anschluss ans Kanalisationssystem oder eben nicht. Bremen ist eine absolute Gartenstadt! Es gibt unglaubliche viele Parzellen (besser nicht Schrebergarten sagen! So heißen die hier nicht.) und je nach Lage zahlt man sehr unterschiedliche Preise bei der Übernahme.

    Gerade in meinem Alter (um die 30) gibt einige in meinem Freundeskreis mit einem Garten. Vor allem, weil die meisten in Wohnungen wohnen und ein Garten einfach super als Ergänzung ist. Ich bin in Gärten groß geworden (beide Großeltern hatten ihre Gärten fast nebeneinander) und liebe es noch heute. Bin in den 80er und 90er dort großgeworden und es war einfach schön!
    lg Nanne

    1. Also mir ist das Wort Schrebergarten eher geläufig als Parzelle. Dürfte regional unterschiedlich sein. Der von meinem Vater im Text beschriebene Garten war sehr weitläufig. Habe dort als Kind in den 80er Jahren auf Besuchen bei meiner Oma selbst noch gespielt. Zuhause bin ich oft mit Freunden durch Wald und Flur gestreift. Heute sieht man kaum noch Kinder draußen, selbst die Bolzplätze sind meist verwaist …

  6. Hallo Christof,
    da werden Erinnerungen wach! Auch ich kenne noch Gartenarbeit aus der Kindheit ;-) das muss dann so ungefähr 30-40 Jahre nach Deinem Vater gewesen sein. Und es stimmt, der deutsche Kleingarten (in Bremen wie schon bemerkt Parzelle oder einfach Land genannt) erlebt gerade in den Städten sein Comeback.

    Für Städter ohne Garten dürften auch die Gemeinschaftsgärten interessant sein. Da gibt es auch in Bremen ein schönes Beispiel: einfach mal nach Lucy Bremen suchen im Internet …

    1. Auch in vielen anderen Städten gibt es mittlerweile Gemeinschaftsgärten und andere Initiativen, die mal praktischen Zweck erfüllen, mal soziale Bewegung und mal politischer Protest sind. Stichworte: Gemeinschaftsgärten, Urban Garding. urbanes Gärtnern, urbane Landwirtschaft, Guerilla-Gardening. Mir fallen spontan das Nürnberger Stadtgarten-Projekt, Rosa Rose in Berlin und Essbares Aachen (in dem sich auch Hans vom Kommentar weiter oben engagiert) ein.

      Viele Grüße

      Christof

  7. Hallo Christof,
    schön geschriebene Zeilen hast du da veröffentlicht.
    So ein Garten ist für Kinder Gold wert. Sie wachsen dadurch naturnahe auf und lernen viel dabei. Ich bin froh, meinen beiden Kindern einen kleinen Garten bieten zu können. Sie helfen oft beim Einpflanzen, Aussäen, Zurückschneiden und Ernten mit. Im Herbst sind sie immer mit Opa beim Äpfel ernten. Und spielen kann man schliesslich auch ganz toll in so einem Garten :-)

  8. Ich bin überascht und erfreut, wie viel Resonanz mein kleiner Beitrag zu den Gartenfreuden gefunden hat. Herzlichen Dank allen für die freundlichen Anmerkungen. Es gibt ja so viele Möglickeiten einen Garten zu genießen. Der eine erfreut sich an der Ernte von Obst, Beeren und eigenem Gemüse, der andere legt ein wunderbares Staudenbeet an oder pflanzt Rosen. Ist eine Hütte da kann man in ihr übernachten und den Sonnenaufgang erleben. Am allerschönstenist es vielleicht zwischen zwei größere Bäume eine Hängematte zu spannen und in ihr „abzuschalten“ und auf das Summen der Bienen und den Gesang der Vögel zu lauschen.

    @Karo Kafka
    Der weise Gedanke aus Fahrenheit 451 (von Truffaut verfilmt?) ist wirklich bedenkens- und beherzigenswert. Theodor Fontane hat in dem wunderschönen Gedicht „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“ in ähnlicher Weise dies zum Ausdruck gebracht: Die ins Grab gelegte Birne spendet Segen den Kindern nachfolgender Generationen.

    LG
    Hungerkünstler

  9. Ooooh – was habe ich da oben Schönes gelesen… Kartoffeln im Holzfeuer…herrlich – da kommen jetzt aber wirklich wunderschöne Erinnerungen hoch….
    Vielen Dank!

    1. -seutz, ja , ja die Kartoffeln im Feuer , ich kann sie förmlich riechen, Sie duften so herrlich, das ist eine wunderschöne Kindheitserinnerung – danke !
      Dazu fällt mir noch ein, mein Vater und ich sind im Herbst in Düsseldorf immer Esskastanien sammeln gegangen.
      Das war schön, manche haben wir dann im Lagerfeuer gegart, ich konnte immer kaum abwarten bis Sie gar waren, heiß, heiß, Finger verbrenn und die haben auch so toll geduftet.

      Einfach bewusste Grüße
      Hope

  10. Hallo Christof,
    ist das nicht ein wenig passend???
    „Willst du eine Stunde glücklich sein, trinke Wein; willst du einen Monat glücklich sein, heirate; willst du ein Leben lang glücklich sein, schaff dir einen Garten an.“
    Viele Grüße Sabine

  11. Ich habe den Beitrag Deines Vaters mit großer Freude gelesen und kann vieles davon nachempfinden.
    Meine Eltern lebten in der Stadt – aber meine Großeltern auf dem Land.
    Der Garten wurde von meiner Großmutter bewirtschaftet und barg für uns Enkelkinder in den Ferien wundervolle Schätze.
    Und bis heute denke ich an die vielen leckeren Gerichte, die aus den Gartenzutaten zubereitet wurden, nachdem wir bei der jeweiligen Ernte helfen durften.
    Grüße an Deinen Vater und ein Kompliment für diesen Artikel!

  12. Auch von mir vielen Dank für den Artikel! Ich bin mit einem grossen Garten in Hamburg aufgewachsen und habe so einen die letzten Jahre in München so vermisst. Jetzt bin ich in einem Gemeinschaftsgarten aktiv und glücklich. Infos zu solchen Gärten gibt es bei anstiftung und ertomis.

  13. Danke für den schönen Artikel Deines Vaters. Da kommen Erinnerungen an die Gärten der Großeltern. Es war sogar Platz für eine Ziege, damit der neue Erdenbürger seine Milch bekam.

    Zum Thema Klauen:: es ist hier im Rhein-Main-Gebiet leider immer häufiger Usus, dass mit dem Auto in der Nacht auf die Obstplantagen gefahren wird und – meist mit großem Schaden für die Bäume – alles geplündert wird, was geht. Auch Walnussbäume. Die Bauern wissen sich kaum noch zu helfen. Das ist kriminell und kein Mundraub.

    Lieben Gruß
    Gisela

  14. So viele positive Reaktionen :-) Da wird es mir leicht fallen, meinen Vater zu überreden, dass er mal wieder etwas für Einfach bewusst schreibt …

    @Sabine
    „Willst du eine Stunde glücklich sein, trinke Wein; willst du einen Monat glücklich sein, heirate; willst du ein Leben lang glücklich sein, schaff dir einen Garten an.“ – das Zitat werde ich mir merken ;-)

  15. Hab hier im oberen Vogtland schon einige Obstbäume gepflanzt. Vielleicht bekomme ich die Streuobstwiese in meinem Leben noch fertig.

    Der Danziger Kantapfel war dabei eine Sorte meiner Wahl.

    1. Hallo,
      die Äußerungen zum Gartenthema haben mich erfreut. Danke.
      @Steffen: Tolle Idee, eine Streuobstwiese mit alten Sorten anzulegen, Die Äpfel vom „Danziger Kantapfel“ haben eine wunderschöne rote Farbe!. Wo bezieht manSetzlinge von diesen alten Obstsorten?
      Grüße von Hungerkümstler

  16. Schöner Artikel. Nur der letze Satz („ohne Fernsehen, Computer und Smartphone“) stört mich etwas. Ich bin der Meinung, dass moderne Technik nicht automatisch ein weniger-erleben bedeutet. Sie verändert sicherlich vieles, aber auch ein Kind, das Fernseher und Handy kennt, kann unbeschwert im Garten spielen.

  17. Der Gastbeitrag ist zwar schon eine Weile her und mittlerweile hat der Winter Deutschland fest im Griff. Aber immer , wenn ich an meinen kleinen Garten am Waldrand denke, bin ich glücklich. Habe ihn für mich und meine kleine Tochter letztes Jahr gepachtet. Wir haben Möhren gesät, Erdbeeren und Johannisbeeren genascht, gespielt Tiere beobachtet , Kartoffeln ausgebuddelt und Wasser an der Pumpe geholt. Nächstes Jahr legen wir eine Naturwiese an und mähen mit der Sense. Nirgends empfinde ich so großes Glück und dazu braucht es nur ganz wenig

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