48 Bücher, die ich 2019 gelesen habe

Die 17 Bücher, die ich 2019 gelesen und mit 4,5 oder 5 Sternen bewertet habe.

„Lesen ist für mich die vergnüglichste und süßeste Beschäftigung für ungefähr zwei bis sechs Stunden täglich. Ich weiß nicht, wann ich zuletzt mal Tage ganz ohne Lesen verbracht habe. Beim Lesen habe ich das Gefühl, ich gewinne Zeit, Lebenszeit, Aufmerksamkeit, Konzentration, Anregung, Bilder, Erfahrungen.“ (Julia Franck, deutsche Schriftstellerin, *1970)

Lesen ist beste Unterhaltung. Lesen macht belesen und erweitert den Horizont. Lesen ist Gehirnjogging. Lesen fördert die soziale Kompetenz. Lesen kann sich jeder leisten. Lesen ist minimalistisch. Lesen ist nachhaltig. Lesen hat keine Werbepausen. Lesen reduziert Stress. Lesen verbessert die Schreibfertigkeit. So lauten die zehn Gründe, mehr zu lesen, die ich in einem Artikel aufgeführt habe. Meine Leidenschaft für das Lesen ist jedenfalls ungebrochen – und wird es bis zum Ende meiner Tage bleiben!

Nach 57 Büchern 2012, 56 Büchern 2013, 55 Büchern 2014, 37 Büchern 2015, 32 Büchern 2016, 45 Bücher 2017 und 45 Bücher 2018 habe ich in diesem Jahr 48 Bücher gelesen.

Ein gutes Drittel der Bücher, die ich 2019 gelesen habe, bewerte ich mit 4,5 oder 5 Sternen und empfehle ich uneingeschränkt. Deren Cover sind auch auf dem Bild oben zu sehen.

Fach- und Sachliteratur, die ich 2019 gelesen habe

  1. Small is beautiful – Die Rückkehr zum menschlichen Maß von Ernst Friedrich Schumacher ( Erscheinungsjahr: 1973, meine Bewertung: 5 von 5 Sternen)
  2. Adieu, Wachstum! – Das Ende einer Erfolgsgeschichte von Norbert Nicoll (2016, 5 Sterne)
  3. Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie – Einfach mal selber machen! Mehr als 300 Anwendungen und 33 Rezepte, die Geld sparen und die Umwelt schonen von smarticular Verlag (2018, 5 Sterne)
  4. Leben lernen – Ein Leben lang: Eine praktische Philosophie von Albert Kitzler (2017, 4,5 Sterne)
  5. Less is more – Von der Freude des Weglassens von Francine Jay (2016, 4,5 Sterne)
  6. Einfach. Jetzt. Machen! – Wie wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen von Rob Hopkins (2014, 4,5 Sterne)
  7. Wenig Dinge braucht das Glück – Aufräumen für ein entspannteres Leben von Gabi Raeggel (2018, 4,5 Sterne)
  8. Lang leben ohne Krankheit – Diät und Gesundheitstipps vom Entdecker des Enzym-Faktors von Hiromi Shinya (2008, 4,5 Sterne)
  9. Die Minimalismus-Formel von Tobias Gillen (2019, 4,5 Sterne)
  10. … trotzdem Ja zum Leben sagen – Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager von Viktor E. Frankl (1946, 4,5 Sterne)
  11. You can buy happiness (and it’s cheap) – How one woman radically simplified her life and how you can too von Tammy Strobel (2012, 4,5 Sterne)
  12. Yoga für Kletterer und Bergsportler von Petra Zink (2019, 4 Sterne)
  13. Ängste verstehen und überwinden von Doris Wolf (2017, 4 Sterne)
  14. Ein leerer Magen macht gesund – Wie wir ein machtvolles Gen aktivieren von Yoshinori Nagumo (2014, 4 Sterne)
  15. Lebensraum Wald von National Geographic Kids (2019, 4 Sterne)
  16. Bilals Hummus Evolution – syrisch / vegan von Bilal Maikeh (2018, 4 Sterne)
  17. Das Kind in dir muss Heimat finden – Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme von Stefanie Stahl (2015, 4 Sterne)
  18. 30 Minuten Zeitmanagement von Lothar Seiwert (2012, 3,5 Sterne)
  19. Leben statt kleben von Birgit Medele (2016, 3,5 Sterne)
  20. Simplify Your Life von Elaine St. James (2001, 3,5 Sterne)
  21. Die schönsten Trekkingrouten Europas – Spektakuläre Fernwanderwege, faszinierende Landschaften (2019, 3,5 Sterne)
  22. Einfach ein gutes Leben – Aufbruch in eine neue Gesellschaft von Peter Plöger (2011, 3,5 Sterne)
  23. Einfach leben – Der Praxis-Coach von Lina Jachmann (2019, 3 Sterne)
  24. Die Kraft der Selbstheilung – Bewegung · Entspannung · Ernährung von Anna Paul (2016, 3 Sterne)
  25. Wer bin ich und wenn ja, wie viele? von Richard David Precht (2007, 3 Sterne)
  26. Rente mit 40 – Finanzielle Freiheit und Glück durch Frugalismus von Florian Wagner (2019, 3 Sterne)
  27. Kappadokien – Wiege der Geschichte von Ömer Demir (2009, 3 Sterne)
  28. Es kommt nicht drauf an, wer du bist, sondern wer du sein willst von Paul Arden (2009, 2,5 Sterne)
  29. Das Happiness Projekt von Gretchen Rubin (2011, 2,5 Sterne)

Belletristik, die ich 2019 gelesen habe

  1. Buzz Aldrin wo warst du in all dem Durcheinander von Johan Harstad (2006, 5 Sterne)
  2. Ein fliehendes Pferd von Martin Walser (1978, 5 Sterne)
  3. A walk in the woods (dt. Picknick mit Bären) von Bill Bryson (1997, 4,5 Sterne)
  4. Der Prozess von Franz Kafka (1925, 4,5 Sterne)
  5. Minnesota Winter – Eine Liebe in der Wildnis von Elli H. Radinger (2013, 4,5 Sterne)
  6. Noch ein Tag und eine Nacht von Fabio Volo (2011, 4,5 Sterne)
  7. Elizabeth auf Rügen von Elizabeth von Arnim (1904, 4 Sterne)
  8. Kürzere Tage von Anna Katharina Hahn (2009, 4 Sterne)
  9. Mario und der Zauberer – Ein tragisches Reiseerlebnis von Thomas Mann (1930, 4 Sterne)
  10. Ist meine Hose noch bei euch? – Neues aus SMSvonGesternNacht.de von Anna Koch & Axel Lilienblum (Herausgeber) (2011, 4 Sterne)
  11. América von T. C. Boyle (1996, 3,5 Sterne)
  12. Das Buch der von Neil Young Getöteten von Navid Kermani (2002, 3,5 Sterne)
  13. Elizabeth und ihr deutscher Garten von Elizabeth von Arnim (1898, 3,5 Sterne)
  14. Bei uns zu Haus von Ilse Gräfin von Bredow (2014, 3,5 Sterne)
  15. Das Café am Rande der Welt – Eine Erzählung über den Sinn des Lebens von John Strelecky (2006, 2,5 Sterne)
  16. Das Fest der Bedeutungslosigkeit von Milan Kundera (2015, 2,5 Sterne)
  17. Mädelsabend von Anne Gesthuysen (2018, 2,5 Sterne, 4 Sterne als Hörbuch von Eva Mattes gesprochen)
  18. Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry von Rachel Joyce (2013, 2 Sterne)

Graphic Novels, die ich 2019 gelesen habe

  1. Gregs Tagebuch – Von Idioten umzingelt! von Jeff Kinney (2008, 2 Sterne)

Nun Du! Welche Bücher, die Du 2019 gelesen hast, kannst Du meinen Besucherinnen, meinen Besuchern und mir besonders empfehlen?

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{ 70 Kommentare }

  • Eszter Bolla 27. Dezember 2019

    Danke für die Tipps!
    Bei mir sind es 60 im Moment, ich hoffe bis zum Ende das Jahres noch 1-2 weitere zu lesen.
    Ein Highlight, das ich gerne empfehle, war „The New Dark Age“ von James Bridle.
    Weitere Lieblinge waren „Unterland“ von Robert MacFarlane, „Die lange Reise“ von Samantha Cristoforetti, „Eine Odyssee“ von Daniel Mendelsohn.

    Antworten
    • Christof Herrmann 27. Dezember 2019

      60+ Bücher – Lesen ist definitiv Deine Leidenschaft :-)

      Vielen Dank für Deine Buchtipps!

      Antworten
  • Babsi 27. Dezember 2019

    Hi! Ich lese gerne, komme aber nur auf max ein Buch pro Monat :/ Danke für deine Tips, da sind einige dabei. Das Buch mit den Hausmitteln und das von Johan Harstad werde ich mir sicher besorgen.

    Antworten
    • Christof Herrmann 27. Dezember 2019

      Hi Babsi,

      Lesen ist kein Wettkampf. Wichtiger ist, dass Du das eine Buch pro Monat mit Genuss und Freude liest.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Angie 27. Dezember 2019

    Ich habe mich von deinen Leselisten der letzten Jahre inspirieren lassen und habe mir für dieses Jahr ein Buch pro Woche vorgenommen. Mittlerweile bin ich aber sogar schon bei Buch Nummer 74 und ich habe mir von deiner aktuellen Liste schon gleich einige Neue vorgemerkt! :)

    Antworten
    • Christof Herrmann 27. Dezember 2019

      74 Bücher ist eine Ansage! Nun wollen wir aber noch Deine Top-5-Bücher des Jahres erfahren ;-)

      Antworten
  • Mandy 27. Dezember 2019

    Danke für die vielen Tipps!

    Mir hat dieses Jahr „Die Magnolienfrau“ (Sabrina de Stefanie) am besten gefallen. Anfangs fand ich das Buch etwas langatmig. Aber dafür beeindruckte mich der 2.Teil, dass ich nachts durchlas bis zum Ende.

    Antworten
  • Henry Chinaski 28. Dezember 2019

    Hi Christof,

    beachtlicher Lesestoff ;-) Einiges dabei was ich auf meine Leseliste schreibe. Dass Du den Harold Fry nur mit 2 Punkte bewertet hast, überrascht mich. Ich fand das Buch echt stark. Was hat Dir daran nicht gefallen?

    Wenn ich zwei Bücher empfehlen müsste, die ich dieses Jahr gelesen hab, dann wären das „Weltherz“ von Markus Steiner und „Dem Leben auf den Fersen“ von Kurt Peipe. Gerade letzteres hat mich nicht nur sehr berührt, sondern zutiefst beeindruckt.

    In diesem Sinne. Allen Leseratten und Mitlesern nen guten Rutsch ins neue Jahr :)

    LG
    Henry

    Antworten
    • Christof Herrmann 28. Dezember 2019

      Hallo Henry,

      dass mich „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ so enttäuscht hat, hat mich selbst gewundert. Das Buch wurde mir ja in Blogkommentaren mehrmals empfohlen. Ich bin einfach nicht reingekommen, fand es nicht gut geschrieben, hab mich gelangweilt, konnte mich nicht mit diesem Harold Fry anfreunden. Die ganze Story wirkte auf mich konstruiert. Habe mich auch gefragt, warum dieser Harold Fry nur auf viel befahrenen Straßen läuft. Den viel gerühmten Bestseller „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ fand ich ähnlich fad.

      Das Buch von Kurt Peipe wollte ich vor paar Jahren lesen, durch Dich habe ich es nun wieder auf dem Schirm.

      EBG

      Christof

      Antworten
  • Bettina 28. Dezember 2019

    Moin, Christof, die Bücher von smarticular sind als Nachschlagewerke kaum zu toppen, wenn man auf Müllvermeidung, Nachhaltigkeit und DIY aus ist, um den ganzen Chemie-Wahnsinn zu umgehen. Das ist nicht nur das von Dir angeführte Hausmittel-Buch, sondern auch „Selbermachen statt kaufen – Küche“ bzw. „… – Garten und Balkon“ sowie das „Natron-Handbuch“. Ansonsten bin ich eine solche Leseratte, daß ich ca. alle zwei Monate immer so um die 15 – 20 Bücher aus der Bücherei abschleppe – vom Kochbuch über Biografien bis zu Romanen und Krimis. Und manchmal wird eben ein Buch für mich als Nachschlagewerk so wichtig, daß ich es mir kaufe. Wie z.B. ein dicker Wälzer über Hildegard von Bingen, der mich sehr beeindruckt hat und aus dem man gerade heute viel Positives ziehen kann, auch wenn die Rezepte teilweise fleischlastig sind (damals gab es auch noch keine Massentierhaltung und Fleisch war eben gleichbedeutend mit Kraft). Viel wichtiger ist aber der Teil, der sich mit Kräutern und Tinkturen beschäftigt und so vieles aus der Apotheke überflüssig macht. Dies nur mal als kleine Anregung. Ach ja: Und ich finde e-books ganz schrecklich. Ich liebe die Wälzer, bei denen einem dann im Bett irgendwann der Arm lahm wird und man aufwacht, weil sie mit Karacho auf den Bauch klatschen. Aber nur das sind für mich richtige Bücher. Das andere sind digitale Texte, und die mag ich nicht.
    Mit einem lieben Gruß und den besten Wünschen für 2020 an alle Lese-Junkies!
    Bettina

    Antworten
    • Christof Herrmann 28. Dezember 2019

      Moin Leseratte Bettina,

      die Smarticular-Bücher sind wirklich eine extra Empfehlung und Verlinkung wert!

      Bin auch kein Freund von E-Books. Solange es echte Bücher gibt, werde ich die lesen. Nach meiner Beobachtung in Öffis, Cafes und im Bekanntenkreis lesen immer noch deutlich mehr Menschen bei uns Bücher. Dieses Gestiere auf Smartphone-Bildschirmen hat allerdings unerfreuliche Ausmaße genommen.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Silke 28. Dezember 2019

    Moin
    Auf so viele Bücher komme ich nicht.
    Ich habe gelesen: Der Pianist von Wladsislaw Spilmann (zum wiederholten Male)
    Post von Karl Heinz von Hasnain Kazim
    Rente mit 40 von Florian Wagner
    und. Im Meer schwimmen Krokodile von Fabio Geda

    Alle Bücher haben mir sehr gut gefallen .
    Viele Grüße und alles Gute für das neue Jahr.

    Antworten
    • Silke 28. Dezember 2019

      Ach ja: Das Café am Rande der Welt – habe ich auch gelesen :-)
      Gruß Silke

      Antworten
      • Christof Herrmann 28. Dezember 2019

        Von „Rente mit 40“ und „Das Café am Rande der Welt“ war ich ja eher enttäuscht.

        Viele Grüße

        Christof

        Antworten
  • Claudia 28. Dezember 2019

    Hallo Christof,
    ein Buch, das ich gerade gelesen habe und das großen Eindruck bei mir hinterlassen hat, ist „Dry“ von Neal und Jarrod Shusterman. Es geht darum, dass es plötzlich in Süd-Kalifornien kein (Trink-) Wasser mehr gibt. Sehr interessant zu lesen, was das mit den Menschen macht. Sehr realistisch geschrieben.
    Liebe Grüße und alles Gute für 2020 : )

    Antworten
    • Christof Herrmann 28. Dezember 2019

      Hallo Claudia,

      vielen Dank für den Buchtipp. Das Thema ist kein Science-Fiction. Kalifornien hat ja real schon länger Wasserprobleme, v. a. verursacht durch den Klimawandel.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Katrin Gutjahr 28. Dezember 2019

    Hallo lieber Christof,

    wenn dir „Stille“ und „Gehen. Weiter gehen“ von Erling Kagge in deiner Sammlung noch fehlen sollten, dann empfehle ich dir diese zu entdecken.

    Viele Grüße,
    Katrin

    Antworten
    • Christof Herrmann 28. Dezember 2019

      Prima, ich kannte bisher weder Erling Kagge noch die beiden Bücher.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Iris Münch 29. Dezember 2019

    Hallo,
    ich habe die Bücher, die ich gelesen habe, nicht gezählt. Vielleicht ist das eine Idee für die 20er Jahre. Zwei Bücher haben mich am meisten beeindruckt: Agression von Jesper Juul und Die Wolfsfrau von Clarissa Pinkola Estés.
    Herzliche Grüße Iris

    Antworten
  • annette 29. Dezember 2019

    Hallo Christoph,
    die besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe, waren von Helen & Scott Nearing „Ein gutes Leben leben“, von Katrin Tempel „Das Novembermädchen“ und von Steinunn Sigurdordottir „Heidas Traum“. Insgesamt waren es wohl knapp 80, viele davon eher leichte Lektüre rein zur Entspannung. Unbeabsichtigter Schwerpunkt waren Familiensagas vom Anfang des letzten Jahrhunderts.
    Ach so: Bücher sind aus Papier und brauchen keinen Strom. Bücher sind aus Papier. Bücher sind aus Papier. Bücher sind aus Papier….
    Ein gutes Neues Jahr wünsch ich Dir und allen LeserInnen!
    annette

    Antworten
    • Christof Herrmann 30. Dezember 2019

      Hallo annette,

      es ist an der Zeit mal wieder Karl Kraus zu zitieren: Woher nehme ich nur all die Zeit,
      so viele Bücher nicht zu lesen?

      Viele Grüße

      ChristoF

      Antworten
  • Marlene 30. Dezember 2019

    Lieber Christoph, deine Liste ist wieder hochinteressant. Das Buch „Less is more“ habe ich mir gleich bei uns in der Bibliothek vorbestellt. Du hast mich dazu inspiriert, meine gelesenen Bücher, ebenfalls aufzulisten. Um nur einige Favoriten zu nennen:
    Die Liebe im Ernstfall von Daniela Krien
    Wir von der anderen Seite von Anika Decker
    Was ich euch nicht erzählte von Celeste Ng
    Fever von Deon Meyer
    Radikalisierungsmaschinen von Julia Ebner
    Ein deutsches Klassenzimmer von Jan Kammann
    Der Ernährungskompass von Bas Kast
    Meine komplette Liste gibt es auf dem Blog der Stadtbibliothek Erlangen.
    Ich wünsche dir und euch einen guten Start in ein lesefreudiges Jahr 2020! :-)

    Antworten
    • Christof Herrmann 30. Dezember 2019

      Hallo Marlene,

      vielen Dank für Deine Favoriten und Deine Liste auf Eurem Blog (dessen RSS-Feed ich übrigens gerade abonniert habe).

      „Was ich euch nicht erzählte“ von Celeste Ng möchte ich unbedingt noch lesen.

      Dir auch alles Gute!

      ChristoF

      Antworten
      • Marlene 1. Januar 2020

        Lieber Christof,

        dir ebenfalls ein frohes, gesundes und glückliches neues Jahr! Ich bin gespannt, wohin dich deine Füße 2020 tragen.

        Antworten
  • Frau Lyoner 30. Dezember 2019

    Hey Christof,

    wow, das nenne ich eine beeindruckende Liste an Büchern. Ich habe mal grob überschlagen, was ich dieses Jahr so alles gelesen habe und kam auf weniger als zehn. Die meisten Bücher waren eher beruflicher Natur oder allgemein zum Thema Kommunikation.

    Ein Buch, was ich dieses Jahr „nur so“ für mich gelesen habe und als sehr gut empfunden habe, war von Dieter Lange: „Sieger erkennt man am Start, Verlierer auch“
    Vielleicht findest du das ja auch interessant.

    Für 2020 habe ich mir eine To-Read-Liste mit 12 Büchern erstellt. Ich bin zuversichtlich, dass ich das packe. 48 Bücher in einem Jahr sind für mich irgendwie unvorstellbar. Dafür mache ich wohl einfach zu viel unterschiedlichen Kram und bin dann abends auch oft einfach zu müde zum Lesen. Ich bewundere dich da echt!

    Einen guten Jahreswechsel dir und frohes Lesen ;-)
    Aljona

    Antworten
    • Christof Herrmann 30. Dezember 2019

      Lieber 12 Bücher mit Genuss als 48 mit Hetze ;-) Vielleicht magst Du einmal im Monat über Deine Lese-Challenge auf Deinem Blog berichten. Fände ich interessant.

      Ich hab halt immer ein Buch dabei oder rumliegen. Bin ja eher ein Langsamleser, aber da ich quasi täglich lese – manchmal nur ein, zwei Seiten, manchen hundert – kommt im Laufe des Jahres doch einiges zusammen.

      Dir auch alles Gute!

      Christof

      Antworten
  • Tobias Gillen 30. Dezember 2019

    Danke für deine Empfehlung der Minimalismus-Formel, Christof, und für diese tolle Liste! 48 Bücher – Wahnsinn!

    Antworten
  • maria marchetta 1. Januar 2020

    Hallo lieber Christof,
    ersteinmal alles Gute und Liebe fürs neue Jahr!
    Krankheitsbedingt (ich lag von Februar bis Juli wegen meiner Leukämie in Krankenhäusern) habe ich noch nie soweinig gelesen und Filme gesehen, wie dieses Jahr. Aber dennoch habe ich ein wahnsinnig gutes Buch zu empfehlen: Ruth Schweikerts „Tage wie Hunde“ ist höchste Literatur über ihre Brustkrebserkrankung. Ist aber weder ein Ratgeber- noch Bewältigungsbuch, sondern echte, gute, klasse Literatur. Sehr zu empfehlen.
    Liebe Grüsse
    Maria

    Antworten
    • Christof Herrmann 1. Januar 2020

      Hallo Maria,

      herzlichen Dank für Deinen Kommentar, die Neujahrswünsche und Deinen Buchtipp!

      Dir wünsche ich alles Gute, viel Freude und nach dem langen Krankenhausaufenthalt vor allem Gesundheit!

      Viele liebe Grüße

      Christof

      Antworten
  • Britta Lorenz 1. Januar 2020

    Hallo Christof,
    Danke für deine Bücherliste. Das fliehende Pferd ist gleich auf meiner Liste gelandet.
    Für diejenigen, die sich für die Basken interessieren, kann ich Patria von Fernando Aramburu empfehlen. E Qualityland von Marc Uwe Kling oder Ein gutes Omen von Terry Pratchett und Neil Gaiman kann ich auch empfehlen. Man muss den Humor allerdings mögen.
    Liebe Grüße
    Britta

    Antworten
    • Christof Herrmann 1. Januar 2020

      Hallo Britta,

      noch mehr Lesetipps – klasse! Langsam müsste hier für wirklich jeden etwas dabei sein :-)

      Viele liebe Grüße

      Christof

      Antworten
  • Ulrike 1. Januar 2020

    Ich weiss gar nicht so genau wie viele Bücher ich so lese, zumal ich mir immer auch wieder alte Bücher vornehme und Passagen noch mal lese. Aber so 20 sind es im Jahr. Manchmal lese ich auch 2 Bücher parallel.

    Aber ich fände es interessant, wenn du zu deiner Bücherliste noch kurz in 2-3 Sätzen erzählen könntest, was dich bei dem Buch berührt hat. Welche neuen Erkenntnisse du vielleicht bekommen hast.

    Antworten
  • Gerda Schmid 1. Januar 2020

    Hallo lieber Christof,
    danke für deine Arbeit! Nichts bleibt von sich aus bestehen, es geht immer wieder darum, die guten Sachen zu erhalten!
    Zu den Büchern: „Die Wolfsfrau“ von Clarissa Pinkola Estés habe ich vor Jahrzehnten gelesen und es wirkt immer noch nach- Ines schrieb davon. Auch „Das fünfte Kind“ von Doris Lessing ist so ein Buch für mich gewesen und „Das Leben der Tiere“.
    Ich bin froh, „Becoming“ von Michelle Obama in 2019 gelesen zu haben, es lohnte sich. Man hat soviel darüber gehört, das nicht stimmig erscheint, wenn man es selbst gelesen hat. Ich will es auf die Reise schicken (=verschenken, mit der Bitte, es weiter zu veschenken). Besonders war „Der Tag als mein Bein fortging“ von Oliver Sacks!
    „100 Jahre Einsamkeit“ von Gabriel Garcia Marques will ich seit Langem zu Ende lesen, angefangen hab ich in den 1990er Jahren, es sollte genuge Zeit dafür sein, lese ich hier bei dir :-).
    Ich wünsche dir „Prosit Neujahr!“
    Gerda

    Antworten
    • Christof Herrmann 1. Januar 2020

      Hallo liebe Gerda,

      interessant, das Buch „Die Wolfsfrau“ von Clarissa Pinkola Estés wurde nun schon das zweite Mal in den Kommentaren empfohlen.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Ramona 1. Januar 2020

    Ich bin dieses Jahr auf 26 Bücher gekommen. Meine Liste ist hier, verlinkte Bücher führen zum ausführlichen Blogpost.

    Antworten
  • Margaretha 1. Januar 2020

    Hallo Christof,
    wenn du den Franz Kafka und den Victor E. Frankl schon vor 50 Jahren rauf und runter gelesen hast, und immer noch viel liest, dann – nix für ungut – bist du dankbar, dass es heute die Möglichkeit des E-books gibt, weil du aufgrund nachlassender Sehstärke des Nachts trotzdem deinem Lesebedürfnis nachgehen kannst.

    Ach ja, ich empfehle von Dr. Wolf-Dieter Storl: Wir sind Geschöpfe des Waldes.

    Viele Grüße
    Margaretha

    Antworten
    • Christof Herrmann 2. Januar 2020

      Hallo Margaretha,

      ich wollte Euch E-Book-Lesern nicht zu nahe treten. Lesen bleibt lesen. Und E-Reader haben auch Vorteile. Mein Vater kann aufgrund nachlassender Sehstärke auch keine Bücher mehr lesen, mit dem E-Reader klappt es wieder. Er hat sich sogar Die Zeit abonniert.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Andrea R. 1. Januar 2020

    Mein Literaturtipp des Jahres:
    Jocelyne Saucier: Ein Leben mehr.
    Insel Roman.
    Es war ein Hochgenuss, in dieses Buch einzutauchen und so traurig, es ausgelesen zu haben. Zu gerne wäre ich noch lange bei diesen freiheitsliebenden Menschen im Wald geblieben…

    Antworten
    • Christof Herrmann 2. Januar 2020

      Vielen Dank für den Tipp! PS: Gute Filme kann man immer wieder schauen, gute Musik immer wieder hören, gute Bücher immer wieder lesen.

      Antworten
  • Katrin Ziegler 2. Januar 2020

    Auch von mir ein großes Dankeschön für die Liste!

    Meine zwei liebsten Bücher waren auch „Becoming“ von Michelle Obama und „The way we eat“ von Bee Wilson. Letzteres ist leider nur auf English erschienen, gibt aber einen großartigen Überblick über die Welternährung der letzten Jahre.

    Ich wünsche dir und allen Lesern einen guten Start ins neue Jahr!

    Katrin

    Antworten
    • Christof Herrmann 2. Januar 2020

      Geht es in „The way we eat“ denn auch darum, wie wir essen sollen/müssen, um unseren Planeten doch noch zu retten? Unsere Ernährung hat mit 35 % den größten Anteil an unserem ökologischen Fußabdruck. Ein Umstieg auf überwiegend pflanzliche, regionale und saisonale Kost ist wohl das, was am einfachsten und stärksten zur Reduzierung von Klimawandel & Co. beiträgt.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
      • Katrin Ziegler 6. Januar 2020

        Hallo Christof,

        das Buch betrachtet die ökologischen Aspekte kaum, kommt aber vom Ernährungsstandpunkt zu einem ähnlichen Ergebnis. Es ist nun mal eine unumstößliche Tatsache, dass eine Ernährung überwiegend (und in deinem Fall komplett) aus pflanzlicher Kost bestehen sollte.
        Für mich waren aber trotzdem viele neue Aspekte in dem Buch enthalten.
        So ist zum Beispiel die Art wie man ist, genauso wichtig wie was man isst. Das hast du ja in einem deiner Artikel auch schon ausgeführt.

        Ich denke, es ist lesenswert, auch wenn der ökologische Aspekt nur selten auftaucht.

        Liebe Grüße,

        Katrin

        Antworten
  • Simone 2. Januar 2020

    Ich habe „Das Schneekind“ von Nicolas Vanier gelesen. Mir hat es gefallen:-)

    Antworten
  • Elke 2. Januar 2020

    Hallo Christof,

    bei den vielen Büchern, die hier gelesen werden, muss ich tatsächlich gestehen, dass ich vielleicht 6 oder 7 gelesen habe, letztes Jahr. Zu mehr fehlt mir die Zeit, oder einfach die Muße.
    Meine Empfehlung: Arto Paasilinna mit seinem schrägen finnischen Humor. „Den wunderbaren Massenselbstmord“ habe ich gelesen, „Der Mann mit den schönen Füßen“ habe ich hier liegen. Weiterhin gelesen: „Die Frauen von Havanna“ C. von Schelling und A. Chr. Wöhrl. „Die erschöpfte Gesellschaft“ von Stephan Grünewald. und gerade fertig gelesen „Die Kaffeerösterin“ von G. Torregrossa von der ich noch „Kirschen auf Ricottaschnee“ auf der Leseliste habe. Einfach weil mir opulent farbige Sprache so gefällt.

    Auf 48 komme ich auch dieses Jahr nicht, wenn der Frühling wieder kommt, zieht es mich in meinen Garten. Da kann ich nicht still sitzen zum Lesen.

    Viele Grüße, Elke

    Antworten
    • Christof Herrmann 3. Januar 2020

      Hallo Elke,

      ich kopiere Dir hier mal meine Tipps aus meinem „Mehr Lesen: 10 Gründe, 10 Wege, 10 Bücher“-Artikel rein:

      „- Mache das Lesen zu Deiner Gewohnheit. Dafür solltest Du mehrere Wochen lang täglich 15 Minuten (oder auch länger) lesen – möglichst immer zur gleichen Tageszeit und am gleichen Ort. Das kann nach dem Aufstehen am Küchentisch sein, mittags in einem Park oder vor dem Schlafen im Bett. Nach und nach wird Dir das Lesen in Fleisch und Blut übergehen. Ist es Dir zur Gewohnheit geworden, möchtest Du es – wie etwa den Kaffee am Morgen – nicht mehr missen.
      – Greife nur zu Büchern, die Dich interessieren und begeistern. Lesen soll kein Zwang, sondern Vergnügen sein.
      – Abbrechen erlaubt. Wenn Du beim Lesen merkst, dass Dir ein Buch nicht zusagt, dann suche Dir eine andere Lektüre.
      – Entkoppel Dich vom Fernseher, vom Internet, vom Handynetz, von der Telefonleitung, vom Knopf im Ohr. Was bleibt Dir dann anderes übrig, als zu lesen?
      – Auch Comics, Graphic Novels, Trivialliteratur und Kinderbücher sind Bücher. Gerade am Anfang kann Dir die leichtere Kost den Zugang zur wunderbaren Welt der Literatur verschaffen.
      – Hole Dir einen Ausweis in der Bücherei. Das kostet nichts oder nur einen geringen Jahresbeitrag. Du wirst erstaunt über die Auswahl sein. Bücher, die nicht vorrätig sind, kannst Du gegen eine geringe Gebühr über die Fernleihe bestellen.
      – Sei allzeit zum Lesen bereit. Habe immer ein Buch in Reichweite, zu Hause, im Zug, auf der Arbeit, im Café und beim Arzt.
      – Gründe mit Freunden einen privaten Buchclub. Die Inhalte und Regeln legt Ihr selbst fest. Ihr könnt zum Beispiel alle das gleiche Buch lesen und dann darüber diskutieren oder wie in der Sendung „Das Literarische Quartett“ Euch gegenseitig Bücher vorstellen.
      – Besuche Lesungen und Buchmessen. Dort kannst Du Autoren und andere Leser kennenlernen und Dich mit ihnen austauschen.
      – Führe Buch über die Bücher, die Du gelesen hast. Solche Listen motivieren, an dem neuen Hobby dranzubleiben. Am besten schreibst Du bei jedem Buch dazu, worum es darin geht und wie es Dir gefallen hat.“

      Wenn es damit immer nicht klappt, setzt Du einfach andere Prioritäten, z. B. auf Deine Garten. Dagegen ist ja nichts einzuwenden.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
      • Elke 3. Januar 2020

        Hallo Christof,
        vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Meinen Ausweis für die örtliche Bücherei habe ich genau vor einem Jahr wieder aktiviert. Ich leihe dort vor allem Garten-Zeitschriften oder Wohnzeitschriften aus. Für meine Enkel, wenn sie zu Besuch sind, leihe ich einen Arm voll Bilder- bzw. Vorlesebücher aus. Sie lassen sich gerne vorlesen und genieße die Lektüre mit einem lauschenden Kind auf dem Schoß.

        Die 15 Minuten pro Tag finde ich toll, dass ich da nicht allein drauf gekommen bin.
        Wenn ich die Antwort fertig geschrieben habe, fange ich an:
        „Die Kreutzersonate“ von Margriet de Moor.

        Viele liebe Grüße
        Elke

        Antworten
        • Christof Herrmann 4. Januar 2020

          Und kommst Du mit „Die Kreutzersonate“ voran!? ;-)

          Antworten
          • Elke 5. Januar 2020

            Ich bin jetzt um 23:57 genau bei der Hälfte des Buches angekommen.
            Gut, es sind nur 144 Seiten. :)

            LG Elke

          • Christof Herrmann 7. Januar 2020

            :-)

  • Jana ~ zuFussunterwegs 4. Januar 2020

    Danke Christof für die Anregungen.

    Meine Top-4-Bücher im Jahr 2019 waren:
    1. Erling Kagge – „Gehen. Weiter gehen. Eine Anleitung.“
    2. Douglas Adams – „Die Letzten Ihrer Art: Eine Reise zu den aussterbenden Tieren unserer Erde“
    3. Charlie English – „Die Bücherschmuggler von Timbuktu“
    4. Achill Moser – „Zu Fuss hält die Seele Schritt: Gehen als Lebenskunst und Abenteuer“.

    Leselust pur!

    Fussige Grüsse, Jana

    Antworten
  • Richard 4. Januar 2020

    Für mich das wichtigste Buch, welches ich 2019 lesen durfte, war „Unverfügbarkeit“ von Hartmut Rosa. Die Kernaussage deckt sich mit meinen Erfahrungen: Je mehr wir etwas „beherrschen“ oder „kontrollieren“ wollen, umso mehr entfernt es sich von uns. Je mehr wir uns in „aktivierter Passivität“ (z. B. beim bewussten (aktiv) Hören (passiv) von Musik) auf etwas möglichst unvoreingenommen einlassen, umso mehr Resonanz erreicht uns.

    Antworten
    • Christof Herrmann 7. Januar 2020

      Das klingt nach interessanten Gedanken und einer lesenswerten Lektüre. Passt sehr gut zum Minimalismus, dem Kernthema meines Blogs. Auch die Buchbesprechung auf Deutschlandfunk macht neugierig.

      Antworten
  • Andrea Müller 5. Januar 2020

    Hallo, Christof,
    letztes Jahr habe ich die Saga Der dunkle Turm von Stephen King gelesen, was mir sehr gefallen hat (muss man aber mögen). Außerdem in Norwegen Knut Hamsun entdeckt (Hunger), der mich sehr beeindruckte. Und Walter Kempowskis „Tadellöser und Wolff“ fand ich sehr gut, da stöbere ich in den Hannoveraner Bücherschränken, um die Fortsetzungen zu finden.
    Danke, dass du deine Lektüre mit uns teilst, werde mir das eine oder andere besorgen.
    Ein schönes, entspanntes, gesundes neues Jahr!
    Andrea

    Antworten
    • Christof Herrmann 7. Januar 2020

      Hallo Andrea,

      besten Dank für Deine Buchtipps.

      Welche meiner möchtest Du Dir denn besorgen?

      EBG

      Christof

      Antworten
  • Stephi 8. Januar 2020

    Hallo Christof,
    es sind mal wieder ein paar tolle Buchtipps dabei, wie jedes Jahr ;-)
    Ich lese gerade „Du musst nicht von allen gemocht werden – vom Mut, sich nicht zu verbiegen“
    Ein wirklich tolles Buch. Die Bloggerin von „ich lebe grün“ hatte auch vor kurzem darüber geschrieben.

    Liebe Grüße
    Stephi

    Antworten
    • Christof Herrmann 9. Januar 2020

      Hallo Stephi,

      Dein Buchtipp passt irgendwie auch zu meinem Blog. Minimalistisch und nachhaltig zu leben, ist leider immer noch etwas Exotisches und entspricht nicht dem Mainstream. Wenn man den Weg geht, braucht man schon etwas Mut, Stärke und Selbstbewusstsein.

      Viele liebe Grüße

      Christof

      Antworten
  • Katharina 10. Januar 2020

    Hallo Christof,

    danke für die Bücherliste und die Anregungen – ich hoffe, dass unsere Stadtbibliothek davon einiges vorrätig hat. Ich bin auch eine Vielleserin (Ritual eigentlich immer abends vor dem Einschlafen, aber auch sonst versuche ich immer etwas Lesbares dabei zu haben). Beeindruckt hat mich im letzten Jahr „Die Geschichte des Wassers“ von Maja Lunde und ich habe mir mal wieder (vorher war es vor ewigen Zeiten in der Schule) Siegfried Lenz „Die Deutschstunde“ gelesen und oh Wunder, es hat mir im Gegensatz zur Schullektüre tatsächlich gefallen.
    Herzliche Grüße an alle Leseratten
    Katharina

    Antworten
    • Christof Herrmann 10. Januar 2020

      Hallo Leseratte Katharina,

      ich habe auch schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass mir ein Buch, das mir früher nicht gefallen hat, plötzlich viel Freude bereitet. Geschmack, Interesse und Erfahrung ändern sich doch mehr im Laufe der Jahre, als man denkt.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Ulrike Plaggenborg 10. Januar 2020

    Hallo Christof,
    vielen Dank für deine anregende Bücherliste! Ich bin neben dem Lesen von Blogs, Newslettern und Magazinen leider nicht zu sehr vielen Büchern gekommen. Hier eine kleine Auswahl:
    – Becoming – von Michelle Obama, sie ist eine wirklich inspirierende und kraftvolle Frau, die in ihrem Buch sehr offen von ihrem Leben ohne und mit Barack Obama berichtet.
    – Im Leben bleiben – von Paul van Dyk. Er ist einer der bekanntesten TechnoTrance-DJs und er hatte 2016 einen so schweren Unfall (er fiel in ein Loch auf der Bühne), dass seine Überlebenschancen sehr sehr gering waren. In seinem Buch beschreibt er wie er sich aus dieser Situation mithilfe seiner Frau wieder herausgelebt hat – das Buch ist ein Hammer! Er reist heute wieder um die Welt!
    – Allein in den Wäldern – von Howard Axelrod. Ein sehr spannendes Buch über seinen Rückzug aus der Welt und das Leben in relativer Wildnis (2 Jahre) und ob Rückzug wirklich eine Antwort ist. Nicht ganz leichter Stoff, weil er so einige Probleme hat, aber lesenswert.
    – Und letztlich habe ich mich durch 2,5 Bücher von Yuval Noah Harari (Eine kurze Geschichte der Menschheit, Homo Deus, 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert (das habe ich noch in Arbeit)) durchgeackert, weil die Materie wirklich teilweise beängstigend ist. Es geht um nichts weniger als um unsere Zukunft. Danach stellt man sein Menschenbild doch etwas in Frage, frei nach Mark Twain: „Gott schuf den Menschen, weil er vom Affen enttäuscht war; danach hat er auf weitere Experimente verzichtet.“ Wir sollten uns alle schleunigst Gedanken über das machen, was Menschsein ausmacht, denn die Zukunft gehört sonst den wie auch immer gearteten künstlichen Intelligenzen…
    Ja, soviel dazu.
    Herzliche Grüße
    Ulrike

    Antworten
    • Christof Herrmann 11. Januar 2020

      Hallo Ulrike,

      schön, dass Du bei Deinen Tipps dazugeschrieben hast, warum Du die Bücher interessant findest und uns empfiehlst.

      Zu den Büchern von Yuval Noah Harari bzw. der Tatsache, dass wir Menschen uns gerade selbst abschaffen, habe ich zwei Empfehlungen: „Adieu, Wachstum! – Das Ende einer Erfolgsgeschichte“ von Norbert Nicoll und „Artgerecht – 13 Thesen für die Zukunft des Homo sapiens“ von Markus Strauß.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
      • Ulrike Plaggenborg 11. Januar 2020

        Danke, Christof, die kenne ich noch nicht!
        Ein anderer Titel zum Thema ist noch: Germany 2064 – von Martin Walker. Der hat als Wissenschaftsjournalist eine Art Krimi-Roman verfasst, in dem er alles was heute schon in Ansätzen passiert, hochgerechnet hat auf das Jahr 2064. Die Hauptrolle spielt ein Android, der einem menschlichen Ermittler zur Hand geht und der gerade sowas wie Empathie lernt. Dort gibt es dann Freie Zonen, in denen die Menschen leben, die sich der Natur verbunden fühlen. – Sehr spannende Themen das alles!

        Antworten

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