Neue Gewohnheiten etablieren und schlechte ablegen – Mit diesem Leitfaden schaffst Du es

1. Januar 2020 - von Christof Herrmann - 61 Kommentare
Neue Gewohnheiten etablieren und schlechte ablegen (Foto: Gratisography von Pexels)

„Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.“ (Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin, 1830 – 1916)

Vorbemerkung: Du findest diesen Artikel in einer überarbeiteten Version auch in meinem Ratgeber „Das Minimalismus-Projekt – 52 praktische Ideen für weniger Haben und mehr Sein“, der als Buch und E-Book bei Gräfe und Unzer (GU) erschienen ist.

Sport ist Mord, Zucker ist lecker, Musik wird gestreamt

Mehr Sport treiben, weniger Zucker konsumieren, Gitarre spielen lernen. Wir alle wollen uns verändern, wollen neue Gewohnheiten etablieren oder schlechte ablegen – und schaffen es oft doch nicht.

Es gibt verschiedene Gründe, die uns scheitern lassen oder sogar abhalten, es überhaupt zu probieren. Wir wissen nicht, wie wir starten sollen. Wir fühlen uns überfordert. Wir zweifeln an uns und haben Angst zu versagen. Es fehlt uns an Willenskraft und Durchhaltevermögen.

Altes beizubehalten, ist meist einfacher. Sport ist Mord, Zucker ist lecker, Musik wird gestreamt. Wir finden uns damit ab, dass wir mit den schlechten Gewohnheiten und deren Folgen leben müssen und wir gute Gewohnheiten nicht mehr lernen.

Ich sage, das muss nicht sein! Mit der richtigen Strategie und dem Befolgen einiger weniger Schritte wird es Dir gelingen.

Welche Veränderung wünschst Du Dir?

Seit dem Start meines Blogs vor sieben Jahren habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, pro Quartal eine gute Gewohnheit zu etablieren oder eine schlechte abzulegen. Diese kleinen Veränderungen haben dafür gesorgt, dass ich heute einfacher, nachhaltiger, gesünder, ethischer, selbstbestimmter, mutiger und zufriedener lebe als je zuvor. Selbstoptimierung und Perfektion treiben mich nicht an. Ich möchte nur meinen Weg gehen und an jeder Gabelung des Lebens die für mich richtige Richtung einschlagen.

Welche Veränderung wünschst Du Dir? Du findest ein paar Vorschläge in der folgenden Liste. Die meisten setze ich um, über einige habe ich gebloggt. Wie Du noch erfahren wirst, ist es wichtig, für jede Gewohnheit ein konkretes, möglichst messbares Ziel zu formulieren. Ich schreibe Beispiele für solche Ziele in Klammern dazu.

  • Mehr Bewegung. (durchschnittlich mindestens 10.000 Schritte pro Tag)
  • Regelmäßig laufen. (alle 2 Tage, im 1. Monat 1 km, im 2. Monat 2 km usw.)
  • Meditation in die Morgenroutine einbauen. (10 Minuten, gleich nach dem Aufstehen)
  • Intervallfasten ausprobieren. (3 Monate lang nur zwischen 12 und 20 Uhr essen)
  • Langsamer und achtsamer essen. (20 Min. pro Mahlzeit, jeden Bissen 20 Mal kauen)
  • Weniger Tierliches essen. (an 5 Tagen vegan, an 1 Tag vegetarisch, an 1 Tag omnivor)
  • Weniger Alkohol trinken. (durchschnittlich nicht mehr als 10 g Alkohol pro Tag)
  • Nichtraucher werden. (keine Zigaretten kaufen, keine rauchen)
  • Weniger shoppen. (Wochenbudget 50 Euro für nicht lebensnotwendige Dinge)
  • Spontankäufe reduzieren. (1 Nacht drüber schlafen, wenn nicht auf dem Einkaufszettel)
  • Das Auto öfter stehen lassen. (Strecken bis 2 km zu Fuß, bis 10 km mit dem Rad)
  • Weniger Multitasking. (in der 1. Woche 1 Std. Singletasking, in der 2. 2 Std. usw.)
  • Weniger aufschieben. (Unangenehmes zuerst bearbeiten, max. 10 Min. Pause pro Std.)
  • Mehr Zeit für Freunde und Familie. (mind. 1 Stunde täglich, im Kalender blockieren)
  • Weniger am Smartphone kleben. (max. 1 Stunde täglich, via Screen-Time-App)
  • Einen Roman schreiben. (durchschnittlich 1 Manuskriptseite pro Tag)
  • Weniger lamentieren. (regelmäßig Freunde um deren Feedback bitten)

Gewohnheit = Auslöser + Verhalten + Belohnung

Bevor wir uns den konkreten Schritten zuwenden, sollten wir verstehen, wie Gewohnheiten funktionieren. Das hilft, unser Verhalten bewusst zu verändern.

Eine Gewohnheit ist ein bestimmtes Verhalten, das Du meist automatisch ausführst, sobald ein Auslöser eintritt, um eine Belohnung zu bekommen. Eine schlechte Gewohnheit wäre zum Beispiel, wenn Du von der Arbeit gestresst nach Hause kommst (Auslöser), den Abend mit Bier und Fertigpizza vor dem Fernseher verbringst (Verhalten), um einigermaßen runterzukommen (Belohnung). Besser wäre es, immer dann, wenn Du von der Arbeit gestresst nach Hause kommst (Auslöser), etwas Gesundes zu essen zu machen und danach spazieren zu gehen (Verhalten), um zur Ruhe zu kommen, die frische Luft zu genießen und etwas für Deine Gesundheit zu tun (Belohnung).

Unser Verhalten ist also oft von Gewohnheiten bestimmt. Ohne sie wäre unser Leben viel komplizierter. Stelle Dir vor, Du müsstest Dich jedesmal konzentrieren oder zwingen, bei Rot nicht über die Straße zu gehen oder nach dem Händewaschen den Wasserhahn zuzudrehen. Das bedeutet aber auch, dass es gar nicht so einfach ist, ein gewohntes Verhalten zu ändern.

9 Schritte und Tipps, um eine Gewohnheit zu etablieren

Mit der folgenden Strategie ist es mir in den letzten Jahren gelungen, zahlreiche Gewohnheiten zu erlernen, zu ändern oder abzulegen. Sie sollen Dir als Leitfaden dienen.

  1. Entscheide Dich für eine einzige Gewohnheit, die Du etablieren oder ablegen möchtest. Du wirst Deine ganze Willenskraft und Konzentration für die eine Veränderung aufwenden müssen. Zum Einstieg ist es meist einfacher, eine gute Gewohnheit zu etablieren. Um täglich 15 Minuten Yoga zu machen, benötigst Du 15 Minuten Willenskraft. Um Dir das Rauchen abzugewöhnen, benötigst Du 24 Stunden Willenskraft.
  2. Formuliere ein konkretes, möglichst messbares Ziel. So kannst Du (oder auch andere) immer wieder Deinen Fortschritt überprüfen. Die Gewohnheit „Mehr Bewegung“ bekommt also ein Ziel wie „durchschnittlich mindestens 10.000 Schritte pro Tag“. Weitere Beispiele für konkrete Ziele findest Du in Klammern in der Aufzählung im Abschnitt „Welche Veränderung wünschst Du Dir?“.
  3. Führe ein Gewohnheiten-Tagebuch. Notiere darin gleich zu Beginn die Gewohnheit, das konkrete Ziel, den Auslöser, das Verhalten und die Belohnung. Mache Dir auch Gedanken, wie Du mit Rückschlägen umgehen möchtest und wie es sich anfühlen wird, wenn Dir das neue Verhalten in Fleisch und Blut übergegangen ist. Bis es soweit ist, solltest Du regelmäßig den Fortschritt in Deinem Gewohnheiten-Tagebuch festhalten.
  4. Nimm Dir zwei, besser drei Monate Zeit. So lange dauert es, bis Du Dich an das neue Verhalten gewöhnt hast. Setze Dir lieber nicht zu hohe Ziele bzw. gehe schrittweise vor. Wenn Du fünf Mal die Woche 10 km laufen möchtest, das aber aus dem Stand heraus unrealistisch ist, dann steigere Dein Pensum langsam. Nimm Dir etwa im ersten Monat drei Mal die Woche 4 km vor, im zweiten Monate vier Mal die Woche 7 km und im dritten Monat fünf Mal die Woche 10 km.
  5. Hole Dir Motivation von außen. Es kann sehr hilfreich sehr, wenn Du Unterstützung von Freunden oder Familie hast. Berichte ihnen von Deinem Vorhaben und halte sie auf dem Laufenden. Vielleicht schließt sich sogar jemand an. In so einem Umfeld wirst Du es Dir drei Mal überlegen, ob Du einen Rückzieher machst. Du kannst auch online über Deine neue Gewohnheit berichten, in Communitys, Foren, den sozialen Medien, auf Deinem Blog oder hier in den Kommentaren.
  6. Bleib dran. Nach der anfänglichen Begeisterung meldet sich oft der innere Schweinehund zurück. Dann ist es wichtig, Dich daran zu erinnern oder gar zu zwingen, das neue Verhalten beizubehalten. Beschäftige Dich mit Deinem Gewohnheiten-Tagebuch, blockiere Zeit in Deinem Kalender, stelle den Wecker, hänge DIN-A4-Blätter mit Deiner Motivation und Klebezettel mit Durchhaltesprüchen auf …
  7. Habe Freude an der Veränderung. Wenn Du der neuen Gewohnheit nichts abgewinnen kannst, wirst Du sie früher oder später fallen lassen. Rufe Dir das Positive der Veränderung und die Belohnung des Verhaltens ins Gedächtnis. Sei wach, achtsam und dankbar. Wer beim Wandern vor allem die Anstrengung beim Anstieg wahrnimmt und sich über Wind und Wetter aufregt, dem bleiben all die Freuden verwehrt: die Bewegung in der Natur, die Entschleunigung dabei, die Stille, das Gipfelglück, die Müdigkeit am Ziel, die allmähliche Stärkung von Körper und Geist.
  8. Zelebriere die neue Gewohnheit. Sobald Du keine Willenskraft mehr aufwenden musst, bist Du am Ziel. Du hast eine neue Gewohnheit etabliert oder eine schlechte abgelegt. Glückwunsch! Du kannst stolz auf Dich sein! Das neue Verhalten wird nun fast automatisch ablaufen. Ich empfehle trotzdem, alle ein bis zwei Monate den Stand für diese Gewohnheit in Dein Tagebuch einzutragen.
  9. Lerne aus Misserfolgen. Kommst Du mit einer Gewohnheit einfach nicht zurecht, dann quäle Dich nicht länger und lege sie (vorerst) ad acta. Du hast trotzdem etwas gelernt. Wende Dich mit Zuversicht einer anderen Veränderung zu.

Berichte uns über Deine Veränderung

Mit diesem Leitfaden solltest Du es schaffen, innerhalb von zwei bis drei Monaten eine neue Gewohnheit zu etablieren oder eine schlechte abzulegen.

Gerne kannst Du uns in den Kommentaren über Deine geplante Veränderung informieren und in den Wochen danach auf dem Laufenden halten.

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61 Kommentare für “Neue Gewohnheiten etablieren und schlechte ablegen – Mit diesem Leitfaden schaffst Du es”

  1. Servus Christof,
    zum Jahreswechsel möchte ich dir nicht nur persönliches Glück, viel Erfolg in deinem Tun und die dazu nötige Gesundheit wünschen, sondern mich auch für die jahrelangen Newsletter, die ich von dir erhalte, bedanken.
    Es ist gut für unsere Mutter Erde, dass es solch engagierte Menschen wie dich gibt. Es müssten viel, viel mehr Menschen sein. Aber ich bin überzeugt, dass dein Vorbild viele Mitmenschen/Erdenbürger inspiriert, motiviert und sie dir folgen. …
    Mach weiter so ….
    Alles Liebe Wolfgang (Radfahrer und Photovoltaiker)
    PS: Mit gestrigem Tag habe ich mit 2 PV-Anlagen insgesamt knapp 188.000 kWh Strom seit 2007 produziert.

  2. Dankeschön, das kommt mir wie gerufen. Ich wollte eigentlich ab heute drei gute Vorsätze umsetzen. Nach der Durchsicht deines Leitfadens habe ich mich entschlossen erst mal mit einem anzufangen. Ich will wieder drei oder vier mal pro Woche laufen gehen. Der Tip mit dem Gewohnheiten-Tagebuch ist klasse, geht auch digital, oder?

    1. Klar, das Gewohnheiten-Tagebuch kannst Du auch am PC oder auf dem Smartphone führen.

      Birte, raus mit Dir, die Sonne scheint (zumindest hier in Nürnberg), mit dem Laufen kannst Du gleich heute durchstarten. Viel Spaß und Erfolg, aber stolper nicht über den Unrate, der überall herumliegt ;-)

  3. Lieber Christof
    ein gutes neues Jahr mit viel Freeude wünsche auch ich dir. In etwas unregelmäßigen Abständen folge ich deinem Block und finde immer wieder nützliche Anregungen. Dafür danke ich dir! Mach so weiter, wir alle brauchen immer wieder neue Anstöße.

  4. Hallo Christof,

    ich wollte auch dieses Jahr mehrere gute Vorsätze umsetzen, werde aber einen nach dem anderen umsetzen.
    Der erste ist bereits getan, der zweite – weniger online, deutlich mehr lesen. Hab dabei gemerkt, das Papier für mich besser ist.

    Den Weg zum Minimalismus werde ich weiter gehen, der ist noch lang.

    Gruß
    Stephan

      1. Hallo Christof,

        gelesen hab ich dieses Jahr deutlich mehr wie sonst, habs aber nicht direkt gezählt.
        7 Perry Rhodan Bücher
        6 x C23 (Science Fiction)
        dazwischen noch das eine oder andere Sci-Fi Buch
        einige Sachbücher

        Zucker ist lecker – das Thema gab es heute wieder.
        Ich bin ja gesundheitlich größtenteils vom normalen Haushaltszucker weg.
        Ich hatte einen Veganen Mohnkuchen mit natürlicher Süße (Datteln) gebacken.
        Da kam – irgendwie lasch, aber trotzdem gut, aber auch gleich der Satz – da merkt man erst, wie zucker“abhängig“ man ist.

        Gruß
        Stephan

  5. Lieber Christof,

    vielen herzlichen Dank für Deinen Blog, den ich jetzt schon 2 Jahre verfolge und der mir immer wieder Mut macht, meinen Weg, der nicht dem Mainstream entspricht,, gegen alle Anfeindungen (u.a.“vegan kann doch nicht gesund sein! Du wirst schon sehen, was Du davon hast!“ oder man wird nicht mehr eingeladen) weiterzugehen.
    Meine Ziele/ Veränderungen:
    1) Mit dem ÖPNV zur Arbeit fahren, statt mit dem Erdgasauto
    2) Ganz vegan zu werden, der Käse ist immer noch ein Hindernis, da sieht man, welche Sucht mit (Kuh)Käse etabliert wird. Vegetarisch bin ich schon seit 20 Jahren. Ich bin sehr hoffnungsvoll, dass es in diesem Jahr mit dem veganen Leben auch klappt!

    Dir alles erdenklich Gute für Dich, vor allen Dingen Gesundheit, Zufriedenheit und Frieden schlechthin.

    LG
    Birgit

    1. Hallo Birgit,

      ich sage Danke – für Deinen Kommentar, das Lob und die Wünsche.

      Deine beiden Vorsätze klingen machbar. Dass Käse das Opium fürs Volk ist, wirst Du wissen. Die im Käse enthaltenen Casomorphine haben eine drogenähnliche Wirkung. Deswegen ist es so schwer davon loszukommen. Ich hab es vor gut sechs Jahren mit dem kalten Entzug geschafft ;-)

      Auch Dir nur das Beste

      Christof

      1. Lieber Christof,

        Eigentlich wollte ich mich bedanken für ein Jahr inspirierender Gedanken und spannender Links.
        Aber den Unsinn mit den Casomorphinen kann und will ich nicht so stehen lassen.
        Und wenn Käse zu 10% aus Casomorphinen bestünde, was er bei weitem nicht tut, so würde er den Konsumenten nicht süchtig machen. Ohne dass die Casomorphine an die Opiatrezeptoren andocken, gibt es keinen drogenähnlichen Effekt. Und genau da kommen sie nicht hin, da sie die Bluthirnschranke nicht in dieser Form überwinden können. Das ist einfach so und auch nicht verhandelbar.
        Das Geheimnis des Käses liegt im Fett und im Salz, als Kruste kommt noch der Crunchy-Effekt dazu. Für die meisten Menschen eben superlecker. Wie bei Chips eben auch. Klappt auch bei reinen Salzchips, da müssen keine komplizierten Gewürze und Zusatzstoffe dabei sein.
        Also bitte keine verschwörungstheoretischen Behauptungen!
        Wenn vegane Seiten Wikipediaartikel wortgenau zitieren und exakt das weglassen, was die wissenschaftliche Seite der Medaille betrifft, tut sich die vegane Gemeinschaft keinen Gefallen damit.
        Ach ja, ich lebe auch vegan, brauche aber keine Ausrede den Käse betreffend.
        Liebe Grüße
        Emilia

        1. Hallo Emilia/Gabriela,

          vielen Dank für Deine Ergänzung.

          Dass die Casomorphine im Käse opiatähnliche Substanzen sind, steht außer Frage. Sie führen dazu, dass in unserem Gehirn das Glückshormon Dopamin freigesetzt wird. Das wirkt durchaus wie eine Droge. Darüber haben Zeitungen wie die Süddeutsche und Focus berichtet und das fand man auch in Studien heraus. Von „verschwörungstheoretischen Behauptungen“ kann also nicht die Rede sein.

          Ich stimme Dir aber zu, dass es nicht bewiesen ist, ob man wirklich körperlich abhängig vom Käse wird oder wie stark die Casomorphine daran beteiligt sind.

          Das Verlangen nach Käse kann sehr stark sein und der Verzicht schwer fallen. Ich haben das zig mal bei Freunden beobachtet und immer wieder von meinen Blog-LeserInnen gehört. Mit dem geilen Geschmack kann das nicht nur zusammenhängen. Ich habe früher Fisch, v. a. Saiblinge und Forellen aus Franken, viel lieber gegessen als Käse. Als ich auf vegan umstellen wollte, habe ich Fisch ohne mit der Wimper zu zucken von heute auf morgen abgesetzt. Am Käse habe ich ein komplettes Jahr herumgeknabbert, bis ich endlich davon losgekommen bin.

          Viele Grüße

          Christof

    2. Liebe Birgit,
      ich bin 2012 von der Vegetarierin zur Veganerin geworden. Auslöser war eine Lactose-Intoleranz. Ich setze in der Ernährung (fast) alles um – also auch kein Honig, natürlich kein Ei etc. Es ist inzwischen auch nicht mehr nur eine gesundheitliche Motivation, sondern auch eine ethische. Und nun die kleine Einschränkung: Kuhmilch und -käse waren für mich gar kein Problem, aaaaaber – ich liebe Schafs- und Ziegenkäse. Und so esse ich pro Woche ca. 3 Scheiben getoastetes Vollkornbrot mit eben diesem Käse und Tomaten, Sprossen etc. drauf. Ohne schlechtes Gewissen!

  6. Ich möchte auch wieder komplett vegan werden! Ich habe mich von meiner Zwillingsschwester und meiner Mutter wieder zum Quark, Joghurt und Ei essen anstecken lassen, aber jetzt will ich meinen Weg gehen und nach meinem Gewissen handeln! Auch auf Zucker und Weißmehlprodukte möchte ich verzichten. Mit meiner Zwillingsschwester bin ich heute schon die 10.000 Schritte gelaufen ;)
    Viel Erfolg Euch allen und danke für die Inspiration!

    1. Wenn Du schon mal vegan gelebt hast, wirst Du es bestimmt wieder schaffen und dann dabei bleiben. Wäre sicher für viele interessant, wenn Du über den Fortschritt hier berichtest.

      Viel Erfolg und Freude bei Deinen Veränderungen!

      Christof

  7. hi christof, dir ein erfolgreiches 2020.
    als gebürtiger franke und bekennender biertrinker habe ich mir für 2020 ein hohes ziel gesteckt: 1 jahr ohne alkohol – habs jetzt schon 17 stunden und 20 minuten ausgehalten, freue mich total auf dieses neue projekt. hatte 2015 mit dem damaligen projekt „konsumverzicht für 1 jahr“ auch erfolg. habs 2017 und 2019 wiederholt – plane es auch für 2020.
    dein blog ist immernoch der einzigste den ich regelmässig intensiv lese und mich auch darauf freue wenn ich deinen absender in meinem maileingang lese – bitte weiter so. gruss markus

    1. Hi Markus,

      freu mich sehr, dass Du meinem Blog so treu bist.

      Überhaupt keinen Alkohol zu trinken – und das als Franke und Bieraficionado – ist mal eine Ansage. Good luck, keep me posted … Ich war heute Nachmittag auf einen Kaffee in einem Café in der Nürnberger Altstadt. Mehr als die Hälfte der Gäste hatte ein alkoholisches Getränk vor sich stehen. Was die wohl zu Deiner Challenge sagen würden ;-)

      Viele Grüße

      Christof

    2. Hallo Markus,

      da muss ich mich doch glatt mal reinklicken: in 2019 habe ich mich viel mit meinem und dem allgemeinen Alkoholkonsum auseinander gesetzt. Seit der Fastenzeit führe ich Buch darüber, was ich trinke. Es ist weniger geworden, habe eine Sorte bleifreies Bier entdeckt, das mir sogar schmeckt. Mein Ziel: weiter dran bleiben. Ich setze mal nicht zu hoch an, freue mich aber immer über Gleichgesinnte!

      Ünrigens auch auf meiner Liste:
      – weniger Zucker
      – weniger Wurst und Fleisch (langfristiges Ziel: nur noch zu Festivitäten Wurst und Fleisch. Als Thüringerin werde ich sicher nicht ganz auf unsere geliebte Bratwurst verzichten können…)

      Buchtipp: Timm Kruse „Weder gerührt noch geschüttelt“

      Viel Erfolg Dir und allen anderen selbstverständlich auch!

    1. Hallo Katharina!

      DAS finde ich einen tollen Vorsatz!!!!

      Dieser passt (leider) auch zu mir :-(

      Wenn ich darf, borge ich mir diesen Vorsatz aus … mal schauen wie oft ich daran denken werde und wie oft ich es auch schaffen werde.

      Ich könnte dann auch gleich noch mitnehmen, nur bis 80% Sättigung zu essen …

      Alles Beste für 2021
      Toni

  8. Hallo, ich möchte mich zum Start dieses neuen Jahres auch bedanken für deinen tollen Blog. Ich bin darauf gestoßen, als ich mir im August den Fuß gebrochen habe und zum ersten Mal seit Jahren wieder Zeit zum Nachdenken und Innehalten hatte. Unser Jahr 2019 war nicht gerade von Gesundheit geprägt, aber im Nachhinein denke ich, es war das beste was uns passieren konnte. Wir haben unsere Ernährung umgestellt ( ganz vom Fleisch sind wir noch nicht weg, aber es wird immer weniger), viele überflüssige Kilos verloren, wir haben mit Gewohnheiten gebrochen, die uns nicht mehr gut getan haben und unsere Wohnung und unseren Alltag entrümpelt. Und deine Beiträge hier haben mir sehr dabei geholfen. Es waren immer nur kleine Schritte und einer nach dem anderen. Aber genau deswegen funktioniert es für uns und wir machen immer noch weiter, weil wir erkennen wie gut es uns tut. Ich möchte allen hier Mut machen, die etwas verändern wollen. Verlangt nicht gleich zu viel von euch und seid nicht zu streng mit euch wenn es am Anfang nur langsam geht, dann schafft ihr es!

    1. Hallo Steffi,

      vielen Dank für diesen kleinen Einblick in die Veränderungen, die Ihr 2019 angegangen seid. Das wird sicher den einen oder anderen inspirieren und motivieren, ebenfalls anzufangen. Manch einer braucht einen Radikalen Schnitt und stellt sein Leben komplett auf den Kopf, die meisten kommen aber mit Babyschritten statt Kängurusprünge besser voran und schneller ans Ziel.

      Einfach bewusste Grüße

      Christof

  9. PS: Es sollte natürlich „MediTation in die Morgenroutine einbauen.“ heißen und nicht „Meditation in die Morgenroutine einbauen.“ Danke, Angelika, für den Hinweis. Habs korrigiert.
    PPS: Wobei natürlich eine „Mediation in der Morgenroutine“ theoretisch auch Sinn machen würde – wenn man eine Beziehung führt, in der man und frau sich ständig streiten ;-)

  10. Ihr Lieben, danke für eure motivierenden Kommentare! Ich traue mich jetzt mal, hier zu sagen, was mein Veränderungsziel ist: Ich will – nach Jahrzehnten! – endlich mit dem Nägelkauen aufhören. Ich hoffe, es ist so weit und es klappt …
    Liebe Grüße von Christine

    1. Drücke meine drei Daumen, dass es klappt! Ich empfehle Dir, ein Gewohnheiten-Tagebuch zu führen und einer Dir nahe stehenden Person von Deinem Vorhaben regelmäßig zu erzählen.

      Viele liebe Grüße

      Christof

  11. Hallo zusammen!
    Ich habe mir dieses Jahr „ nichts“vorgenommen.
    Nicht mehr trinken – sondern weniger bis gar kein Alkohol.
    Nicht mehr essen – sondern weniger und vegan.
    Nicht mehr Autofahren – sondern mehr Fahrrad und zu Fuß gehen.
    Nicht mehr an Freitagen und Samstagen arbeiten – sondern mehr Freizeit für Genuss.
    Nicht mehr fliegen oder mit dem Auto in Urlaub fahren -sondern mit dem Fahrrad und Tretroller sind CO2 neutral.
    Nicht mehr Geld für sinnlosen Konsum ausgeben – sondern nachhaltig und bewusst einkaufen.
    Ihr sieht, ich werde dieses Jahr „ nichts“ machen.
    Gruß Uwe

  12. Meine erste zu etablierende neue Gewohnheit für 2020: jeden Tag mindestens eine Stunde raus, egal wie schlecht das Wetter oder wie dunkel ist. Mal sehen, wie lange das gut geht. Gut tun wird es jedenfalls, da bin ich mir sicher.

    Gruß
    Thomas

  13. Hallöchen,

    ich nochmal. Ich glaub, ich muss ganz oft hier rein gucken in den Blog. Als Motivation/ Unterstützung. Es geht leichter, wenn mensch Gleichgesinnte hat. Good luck Euch allen hier!

  14. Hallo Christof,

    ich liebe Selbstexperimente, neue Gewohnheiten entstehen zu lassen, wie auch immer wir es bezeichnen. So bin ich damals Schritt für Schritt beim Autoverkauf angekommen.
    Dieses Jahr starte ich mit dem Lernen der frz. Sprache. Ich mag die Sprache sehr, bin aber weeeeeit davon entfernt, sie selber anwenden zu können, auch wenn ich dazu vier Jahre in der Schule die Chance gehabt hatte……. Ich hab‘ mir entsprechende Bücher besorgt und eine App für drei Monate abonniert. Hoch motiviert habe ich diese Woche begonnen. Überlebensfranzösisch für einen Kurzurlaub hinzubekommen wär‘ schon ganz schön…… Muss nicht gut sein, aber den Willen zeigen zu können, deren Sprache zu sprechen ist mein erstes Ziel.
    Immer wieder spannend, Inspirationen von außen zu bekommen.

    Grüße
    Sylvia

  15. Hallo Christof,

    auch ich möchte mich herzlich für deinen immer wieder inspirierenden Newsletter bedanken und dir nur das Beste für das neue Jahr wünschen.

    Ich habe zwar gleich zwei Vorhaben, da ich sie aber bereits schon lange praktiziere, ich bloß mehr Regelmäßigkeit reinbringen will, hoffe ich, mich damit nicht zu überfordern.
    Ich möchte
    – täglich meditieren (5-15 Minuten)
    – wöchentlich zum Yoga gehen.

    Normalerweise unterlasse ich diese guten Angewohnheiten in stressigen Phasen, obwohl mein Verstand weiß, wie wichtig sie gerade dann sind…

    Alles Gute und beste Grüße
    Steffi

    P.S. Übrigens würde ich gerne (im Gegensatz zu vielen) gerne ein paar Kilo zunehmen – wenn du da außer Nüssen vegane Tipps hast, würde ich mich freuen.

    1. Hallo Steffi,

      freue mich, dass Du meinen Newsletter wertvoll findest.

      Zu Deinem Postskriptum: Vegan und gesund zuzunehmen ist gar nicht so einfach. Versuche mal etwas mehr Proteine und hochwertige Fette zu essen, z. B. aus Nüssen, Kernen, Samen, Nussmusen, Hülsenfrüchten wie Cashews und Erbsen sowie Ölen. Du könntest auch den Anteil an kalorienreichem Obst und Gemüse, z. B. Grünkohl, Erbsen, Bananen, Datteln, getrocknete Pflaumen und Avocados, und an langkettigen Kohlehydraten wie Hartweizennudeln, Kartoffeln und Reis erhöhen. Viele werden von Smoothies weniger schnell satt, so dass man davon mehr essen kann. Auf beVegt findest Du einen Blogartikel mit weiteren Tipps, vegan Gewicht zuzulegen.

      Beste Grüße zurück

      Christof

  16. Hallöchen,

    weniger ist mehr, unser aller Credo hier. Mache grad eine spannende Erfahrung. Nach dem Ausdünnen des Schrankinhaltes stehe ich vor einer viel schwierigeren Problematik: Aufräumen im Kopf! Krass, was da so alles los ist!

    Mir ist aufgegangen, dass ich es mit Weiterbildungen übertreibe. Meine Chefin machte sich bereits Sorgen. Ich kann das viele konsumierte Wissen so schnell gar nicht umsetzen, das braucht doch Zeit.

    Stattdessen hastet frau von Zertifikat zu Zertifikat. WOZU? Kurse für 2020 storniert, aufatmen, ausatmen, aaahhh….

  17. Hallo Christof,

    für dieses Jahr habe ich mir ein paar Sachen vorgenommen. Ich möchte in jedem Bundesland in diesem Jahr mindestens einmal wandern gehen – ich bin gespannt, wie es besonders in den Bundesländern Berlin, Bremen und Hamburg funktionieren kann.
    Weiterhin möchte ich dringend viel materiellen Ballast loswerden, womit ich oft für mein Gefühl nicht schnell genug vorankomme. Wir wollen uns wohnräumlich halbieren und dafür ist das dringend notwendig. Reduktion steht bei mir auch im Hinblick auf den Terminkalender ganz oben – habe schon unliebsame Termine daraus verbannt und merke, wie gut das tut, nicht permanent gehetzt zu sein.
    Danke danke danke für diesen tollen Blog mit all den wundervollen Artikeln und den ebenso bereichernden Kommentaren!

    Liebe Grüße aus Oberfranken

    Nora

    1. Hallo Nora,

      freut mich, dass Du Dich hier so wohl fühlst. Kannst Dich gerne noch öfter hier aufhalten ;-)

      Deine Idee, in jedem Bundesland zu wandern, finde ich klasse. Auf meiner Deutschlanddurchquerung 2018 bin ich auch durch Hamburg gelaufen, was wunderbar geklappt hat und interessant war. Der Weg von St. Pauli an der Elbe nach Brunsbüttel war sogar landschaftlich für eine stadtnahe Strecke reizvoll.

      Viele Grüße aus Mittelfranken

      Christof

  18. Der einzige Weg, Gewohnheiten loszuwerden (oder aber auch neue gute hinzuzufügen) ist das Aufteilen in kleine Zwischenziele und die Programmierung unseres Unterbewusstseins. Und irgendwann ist das Gesamtziel erreicht.
    Christof, ich mag deine Webseite und deine Inhalte. Weiter so :)
    Viele Grüße von Sascha vom Charisma Campus

  19. Hallo, ihr lieben mitmenschen!
    ich habe mich sehr über euren Blog gefreut und finde ihn sehr bereichernd!
    Ich bin dabei, mit dem rauchen aufzuhören Und suche liebe, ernsthafte Mitstreiter.

    Euch allen alles liebe unverbindlichglück!
    Uli

  20. Hallo Christof
    Vor kurzem las ich einen Text zu diesem interessanten Thema, worin erklärt wird, dass laut neuesten psychologischen Erkenntnissen jedes Denken zielgerichtet und final sei, auch bei schlechten Angewohnheiten und Selbstsabotage. Deshalb geht es vor allem darum, sich der eigenen Motive überhaupt bewusst zu werden, um schlechte Gewohnheiten auf Dauer ablegen zu können und sich mit sinnvollen Zielen innerlich abzustimmen und diese als neue Ziele ins Auge zu fassen, auch unbewusst. Dann braucht es weniger Kampf gegen sich selbst. – Ich arbeite noch dran, aber grundsätzlich weiß ich, was zu machen wäre. Nur scheine ich doch ziemlich „eigenwillig“ zu sein. ;-)
    Lieben Gruß, Evelyne

    1. Hallo Evelyne,

      was heißt „jedes Denken zielgerichtet und final sei, auch bei schlechten Angewohnheiten und Selbstsabotage“ genau? Oder kannst Du die Studie verlinken. Das würde sicher nicht nur mich interessieren.

      Viele Grüße

      Christof

  21. Hallo Christof, ich lese schon seeehr lange bei dir mit. Beschäftige mich schon lange mit Minimalismus und genieße eine Wohnung in der nur noch die nötigsten Dinge sind. Die jedoch trotzdem gemütlich und nicht kahl und leer ist. Immer wieder gibst du mir Gedankenanstösse verschiedene Lebens-Bereiche zu durchleuchten. Und ich kann nur immer wieder betonen wie einfach und schön ein Leben ohne Krempel ist. Es bleibt mehr Zeit!
    Ich möchte mich für deine Arbeit bedanken, dein Blog ist der einzigste an dem ich wirklich dauerhaft hängengeblieben bin.
    Dein Buch habe ich gekauft, werde 1 Jahr jeden Montag 1 Kapitel lesen. Praktischerweise hat es ja 52 Kapitel ..

    1. Gabi, vielen Dank für die vielen Lobe.

      „Das Minmimalismus-Projekt“ kann am Stück gelesen werden. Eigentlich braucht die Umsetzung aber Zeit, so wie das mit Gewohnheiten halt ist. Ich habe mir bei der Einteilung in 52 Kapitel also genau das gedacht, was Du Dir nun angehst. Wirst Du chronologisch vorgehen oder suchst Du Dir das Thema raus, was gerade am besten in Dein Leben passt?

      Wünsche Dir viel Freude und Erfolg damit!

      Christof

  22. Hallo Christof,
    Dein Buch (Das Minimalismus-Projekt) hat mir meine Bibliothekarin empfohlen.
    Ich habe schon das eine oder andere Buch zum Minimalismus gelesen, finde aber Deins sehr inspirierend und alltagstauglich.
    Zur Zeit interessiert mich besonders, wie ich eine neue Gewohnheit in den Alltag einbaue. Ich möchte sehr gerne zwei oder drei Mal in der Woche Yoga-Übungen machen, habe es aber bisher leider nicht geschafft. Nun setze ich auf Deinen Leitfaden und bin sehr zuversichtlich!
    Viele Grüße aus NRW!
    Karin

    1. Hallo Karin,

      tolle Bibliothekarin! Grüß sie mal von mir ;-)

      Mit dem Gewohnheiten-Leitfaden sollte es mit dem Yoga klappen. Wenn es Dir Spaß macht, hast Du einen weiteren Trumpf in der Hand. Berichte doch mal, in zwei oder drei Monaten, ob und wie Du die gute Gewohnheit etabliert hast.

      Viele Grüße aus Franken

      Christof

      1. Hallo Christof,
        ich hatte meiner Bibliothekarin zu Beginn der Woche eine Rückmeldung zu deinem Buch gegeben und meine Begeisterung zum Ausdruck gebracht. Meine Bibliothekarin hat mich daraufhin gefragt, ob ich vielleicht Lust hätte, einen Leser-Tipp für all die anderen Leser der Stadtbücherei zu verfassen. Da ich momentan sehr viel Zeit habe, habe ich das gerne gemacht und hoffe, möglichst viele LeserInnen mit dem „Virus des Minimalismus“ infizieren zu können. – Es würde mich freuen!
        Viele Grüße aus NRW
        Karin

        PS: Das ist natürlich kein Beitrag für diese Seite deines Blogs, aber ich wollte es dich trotzdem gerne wissen lassen :-)!

      2. Hallo Christof,

        ich hab’s geschafft! In der Woche mache ich an mindestens drei Tagen meine Yogaübungen und fühle mich sehr gut dabei!
        Geholfen hat mir, dass ich meine Absicht auf deinem Blog „verewigt“ habe. Das war zunächst eine sehr gute Gedankenstütze. Außerdem habe ich eine Art Tagebüch geführt und es hat gar nicht langhe gedauert, bis ich dieses „Yoga-Wohlgefühl“ bemerkt habe. Das ist ein toller Motivator, auch für die Zukunft!
        Danke auch für deine Supertipps!

        Liebe Grüße aus NRW
        Karin

    1. Hallo Alexandra,

      das mit dem Rauchen abgewöhnen war nur ein Beispiel.

      Zu dem Thema gibts Webseiten, Bücher, Gruppen und Workshops. Eine Freundin hat es mit dem Buch von Allen Carr geschafft.

      Ich denke, meine Tipps in dem Artikel oben sind auch hilfreich.

      Mach Dir folgendes bewusst: Du gibts täglich ca. 5 Euro pro Tag (1.825 Euro pro Jahr, 100.000 Euro in einem Raucherleben) aus, um Deine Gesundheit zu ruinieren. Wäre es nicht schlauer, heute mit dem Wahnsinn aufzuhören? Das Geld solltest Du dann aber sparen, denn Du kannst es später gut gebrauchen. Du wirst nämlich im Schnitt acht Jahre länger leben. ;-)

      EBG

      Christof

  23. Lieber Christof, liebe Mitlesende,
    ich habe jetzt die Tipps von zwei Artikeln miteinander verknüpft und etabliere eine neue Gewohnheit mit Notizbuch. :-)
    Die neue Gewohnheit etabliere ich in Form einer Lach-Kur. Jeden Tag mindestens 10 Mal kurz (leicht!) und 1 Mal 10 Minuten lang lachen (schon schwieriger). Damit es nicht bei der Kur bleibt, sondern eine lebenslange Gewohnheit wird, mache ich es drei Monate lang. sieben Wochen sind schon um und es funktioniert super.
    Damit ich es auch nachweisen kann, habe ich mir ein schönes Notizbuch eingerichtet und trage jeden Abend den Stand ein. Ist alles dabei – von 10 Minuten nicht gemacht bis 35 Minuten lang gelacht und nur die ersten 10 Mal gezählt, doch danach noch den ganzen Tag bis zum Zubettgehen gelacht. Seitdem grüble ich deutlich weniger und bin entspannter, trotz der „merkwürdigen Situation da draußen“.
    Frei nach William James: Wir lachen nicht, weil wir glücklich sind – wir sind glücklich, weil wir lachen. Nachahmung erlaubt und willkommen :-)
    Vielen herzlichen Dank für deine überaus hilfreichen Tipps!
    Mit glücklichen Grüßen, Amrita

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