10 Bücher zum Selberlesen oder Verschenken

1. Dezember 2021 - von Christof Herrmann - 27 Kommentare
10 Bücher zum Selberlesen oder Verschenken (Foto: Christof Herrmann, 2021)

Ich glaube, es ginge uns besser, wenn wir mehr lesen würden.

Als Anreiz zum Lesen und Bücherverschenken stelle ich in diesem Blogartikel neun Bücher vor, die ich in den letzten zwei Jahren gelesen habe und für sehr gelungen halte. Ich bin so frei, meinen Minimalimus-Ratgeber als zehnten Tipp aufzuführen.

Einen Teil der Bücher haben mir die Autoren und Verlage kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Kurzrezensionen hat das nicht beeinflusst.

Ende Dezember werde ich wie in den letzten Jahren meine Gelesen-Liste inkl. Sternebewertung veröffentlichen.

#1 „Digital Detox für die Seele“

„Sie spüren eine tiefe Geborgenheit. Sicherheit. Mitgefühl. Sie schwingen sich ein in den Rhythmus des großen Ganzen, Ihr Herz schlägt im Takt mit anderen Herzen, die alle gefüllt sind von derselben Sehnsucht: der Sehnsucht nach spiritueller Einheit. Sie treten in neue Resonanz mit der Welt. Sie werden vollkommen präsent.“ Daniela Otto stellt gleich im Vorwort ihres neuen Ratgebers „Digital Detox für die Seele“ in Aussicht, was sich alles zum Positiven verändern kann, wenn wir Smartphone & Co. öfter mal ausschalten. Die Autorin verteufelt die digitalen Geräte und sozialen Medien nicht, kennt durchaus deren Nutzen. Aber sie kann als promovierte Wissenschaftlerin erklären, was mit unserem Gehirn und unserer Seele passiert, wenn wir mehr in Bildschirme starren als in Augen schauen. Das leuchtet schnell ein. Die eigentliche Stärke des Buchs liegt demnach im Praxisbezug. Daniela Otto liefert zahlreiche Hilfsmittel für den bewussten und achtsamen Umgang mit der digitalen Welt – von konkreten Tipps wie der handyfreien Zone zu Hause über Dankbarkeitsübungen bis zu einfachen Meditationen. Nicht alle werden für jeden funktionieren, aber jeder sollte darin fündig werden.

„Digital Detox für die Seele – Mit Achtsamkeitsübungen bewusst online gehen“ von Daniela Otto, Irisiana, 2021, 208 Seiten, ISBN 978-3-424-15421-4, 16,00 €

#2 „Adieu, Wachstum!“

Die überarbeitete Ausgabe von „Adieu, Wachstum!“ ist im Vergleich zur ersten Auflage vor fünf Jahren umfangreicher ausgefallen, der Inhalt ist noch dringlicher. Es geht auch um nichts anderes als unser Überleben. Das auf einem endlichen Planeten kein ewiges Wachstum möglich ist, wissen wir seit 1972 und versteht jedes Kind. Mehrere Krisen, allen voran die Klimakrise, zeigen, dass die herrschende kapitalistische Wachstumsorientierung immer problematischer wird. Das Thema Wachstumsrücknahme drängt immer stärker auf die Agenda progressiver gesellschaftspolitischer Akteure. Der aus dem deutschsprachigen Teil Belgiens stammende Politik- und Wirtschaftswissenschaftler Norbert Nicoll erklärt in seinem Standardwerk der Postwachstumsökonomie wie es zu dem ökologisch-ökonomischen Dilemma kommen könnte, was uns droht, wenn wir nicht sofort handeln, und wie wir ohne Wachstum auch gut oder gar besser leben können.

„Adieu, Wachstum! – Das Ende einer Erfolgsgeschichte“ von Norbert Nicoll, Tectum Wissenschaftsverlag, 2021, 544 Seiten, ISBN 978-3-8288-4473-5, 38,00 €

#3 „Das Minimalismus-Projekt“

Mein 240-seitiger Ratgeber ist keine klassische Einführung in das Thema Minimalismus. Die 52 Kapitel im Hauptteil des Buchs sind ein Potpourri an Ideen, wie Du Dein Leben in ganz unterschiedlichen Bereichen vereinfachen und vom Ballast befreien kannst. Ich gehe dabei nicht nur auf das Reduzieren von Gegenständen ein. Auch negative Gedanken, falsche Freunde, schlechte Gewohnheiten, ständige Erreichbarkeit, ein Übermaß an privaten Verpflichtungen, das immer schneller drehende Hamsterrad und anderes mehr sind wie geschaffen dafür, sie loszulassen. Wer meinen Blog Einfach bewusst schon länger liest, weiß, dass ich mich auch mit den Themen Nachhaltigkeit, Ernährung, persönliches Wachstum, Gesundheit und Wandern beschäftige. Sie sind für mich miteinander verwoben. Das Wandern zum Beispiel ist Minimalismus in Reinform, fördert die Gesundheit und verpflichtet zu einer nachhaltigen Lebensweise. Diese Themen tauchen demnach auch in meinem Minimalismus-Ratgeber auf. Lass Dich einfach bewusst überraschen.

„Das Minimalismus-Projekt – 52 praktische Ideen für weniger Haben und mehr Sein“ von Christof Herrmann“, Gräfe und Unzer (GU), 2020, 240 Seiten, ISBN 978-3-8338-7359-1, 17,99 €

#4 „Run vegan“

Katrin Schäfer und Daniel Roth betreiben seit einigen Jahren mit beVegt einen erfolgreichen Blog und Podcast zu den Themen Laufen und vegane Ernährung. Ihr geballtes Wissen gibt es nun auch in Form des Ratgebers „Run vegan“. Vor allem Anfänger(innen) erhalten auf den 200 visuell ansprechenden Seiten eine Fülle an Trainings- und Ernährungstipps: von der richtigen Laufausrüstung über die ersten Trainingsläufe bis zu ergänzenden Work-outs und von den wichtigsten pflanzlichen Lebensmitteln über die Nährstoffversorgung bis zu ersten einfachen Kochrezepten. Interessant fand ich als Nichtläufer und langjähriger Pfanzenfresser die kurzen Interviews mit den Sportler(innen) sowie das Kochkonzept „A grain, a green and a bean“, das fast unendlich viele Variationen ermöglicht.

„Run vegan  Training, Ernährung, Rezepte“ von Katrin Schäfer und Daniel Roth, Ventil Verlag, 2021, 200 Seiten, ISBN 978-3-95575-151-7, 19,80 €

#5 „Der Salzpfad“

„Der Salzpfad“ erzählt die wahre Geschichte von Moth und Raynor Winn, die innerhalb kurzer Zeit durch zwei Schicksalsschläge fast alles verlieren. Sie müssen ihre Farm in Wales aufgeben, werden dadurch obdachlos, und erfahren, dass Moth an einer langsam fortschreitenden neurodegenerativen Krankheit leidet. Mit ein paar Klamotten, wenigen britischen Pfund und einem Zelt in den Rucksäcken machen sie sich auf, den rund 1000 Kilometer langen South West Coast Path zu gehen. Der berühmte Fernwanderweg führt die beiden nicht nur an Englands Küste entlang, sondern auch Schritt für Schritt zurück ins Leben. Am Ende der Reise hatten beide neuen Mut gefasst, verbesserte sich Moths Gesundheit überraschend und schrieb Raynor einen internationalen Bestseller über ihre Erlebnisse, der ihre Geldsorgen in Luft auflöste.

„Der Salzpfad“ („The Salt Path“) von Raynor Winn, DuMont Reiseverlag, 2019, 339 Seiten, ISBN 978-3-7701-6688-6, 16,95 €

#6 „Das Mantra gegen die Angst“

Helge Timmerberg, der Hippie unter den Reiseschriftstellern, erzählt in „Das Mantra gegen die Angst oder Ready for everything“ von seinen beiden Reisen nach Nepal. Die erste brachte ihn 15 Jahre zuvor mit dem Yogi Kashinath zusammen, der ihm ein Mantra schenkte, dass fortan zu einer Allzweckwaffe gegen seine Ängste vor Hunden, Türstehern und Lesungen wurde. Nun ist Helge zurück und will den Yogi wiederfinden, um zu erfahren, ob er ein Buch über das Mantra schreiben darf oder es dadurch wirkungslos wird. Das klingt ein wenig verrückt und entpuppt sich als großer Lesespaß: spannend, amüsant und inspirierend.

„Das Mantra gegen die Angst oder Ready for everything“ von Helge Timmerberg, Malik, 2019, 172 Seiten, ISBN 978-3-89029-453-7, 20,00 €

#7 „Rivertime“

Zwei Jahre nach ihrer West-Ost-Alpenüberquerung hat sich Ana Zirner aufgemacht, den über 2300 km langen Colorade River hinabzufahren. Es wurde ein Abenteuer mit Hindernissen und Glücksmomenten, Enttäuschungen und Überraschungen. Zu Beginn in den Rocky Mountains war am gefrorenen Fluss an Paddeln nicht zu denken. Gleiches passierte am Ende in Mexiko, wo die massive Landwirtschaft in den USA dem Colorada River fast das gesamte Wasser entzogen hat. Dazwischen konnte sich Ana auf ihren Mut, das Glück der Tüchtigen und die Hilfsbereitschaft der Amerikaner und Amerikanerinnen verlassen. Die Fahrt durch den 450 km langen und bis zu 1800 m hohen Grand Canyon mit seinen Stromschnellen wurde zur größten Herausforderung – aber auch zum eindruckvollsten Abschnitt. Mit „Rivertime“ lädt die Abenteuerautorin dazu ein, mit auf den Fluss zu kommen, der ihr wie ein lebendiges Wesen mit Geburt, Kindheit, Pubertät, Reife, Alter und Tod vorkam.

„Rivertime Allein auf dem Colorado von den Rocky Mountains bis nach Mexiko“ von Ana Zirner, Malik, 2020, 286 Seiten, ISBN 978-3-89029-531-2, 20,00 €

#8 „Leben in allen Himmelsrichtungen“

Hier ist genau drin, was drauf steht: „Leben in allen Himmelsrichtungen“ – und zwar in Form von 35 Geschichten, die Andreas Altmann in den letzten Jahrzehnten in aller Welt erlebt oder erzählt bekommen, dann veröffentlicht und nun für diesen Sammelband überarbeitet hat. Gleich die ersten Zeilen stellen klar, dass die 376 Seiten nicht für jeden geeignet und schon gar nicht gedacht sind: „Dieses Buch gehört allen, die mir irgendwo, irgendwann auf der Welt über den Weg liefen. Nein, gewiss nicht allen. Es gilt nur jenen, die mein Leben reicher machten. Den trägen Säcken, die gern anderer Leute Nerven mit ihrer Trägheit strapazieren, die gern Verbote bellen und ihre bigotte Moral verkünden, sie sollen zur Hölle fahren. Die Großmütigen – großer Mut! – aber, die Weltverliebten, sie dürfen hochleben: jene, die mich bei der Hand nahmen und mir Gedanken schenkten, von denen ich vorher nichts wusste, ja, mich mit Gefühlen und Nähe verwöhnten, die mein Leben in diesen Tagen und Nächten behüteten, mich nährten und beflügelten, ja, mir vertrauten und nie mein Vertrauen aufs Spiel setzten. Bis zum letzten Stündlein will ich für sie das Lied der Dankbarkeit singen.“

„Leben in allen Himmelsrichtungen Reportagen“ von Andreas Altmann, Piper, 2019, 376 Seiten, ISBN 978-3-492-05846-9, 16,00 €

#9 „Vom Glück des Wanderns“

Beim Wandern lassen wir den Alltag zurück, wirken Natur und Stille auf uns und stärken wir Geist, Seele und Körper. Doch das ist noch lange nicht alles, schreibt Albert Kitzler: Wandern ist ein Spiegelbild des Lebens. Es geh ums Aufbrechen und Loslassen, um Anstiege und Abstiege, um Rückschläge und Durchhalten, und um den erhabenen Moment, anzukommen. Der Autor holt sich geschickt Unterstützung aus der Antike und zitiert zahlreiche bedeutende Philosophen wie Aristoteles, Laotse, Seneca und Zhuangzi. „Vom Glück des Wanderns“ regt zum Nachdenken an und ist eine Liebeserklärung an das Unterwegssein, die Philosophie und das Leben.

„Vom Glück des Wanderns – Eine philosophische Wegbegleitung“ von Albert Kitzler, Droemer, 2019, 272 Seiten, ISBN 978-3-426-27760-7, 16,99 €

#10 „Manchmal sucht sich das Leben harte Wege“

Mein Vater ist Mitte August für immer eingeschlafen. Um mit diesem großen Verlust zurechtzukommen, habe ich viele Gespräche mit meiner Mutter, meiner Schwester, meinem Bruder und Freunden geführt, ein Gedicht an meinen Vater geschrieben, Spaziergänge im Wald unternommen und das Buch „Manchmal sucht sich das Leben harte Wege“ gelesen. Darin erzählt die Bestsellerautorin Katharina Afflerbach die wahren Geschichten von Menschen, die oft schon in jungen Jahren einen oder gar mehrere geliebte Menschen verloren haben. Die Schicksalsschläge von Ines, Nicole, Viktoria, Martin, der Autorin selbst und all den anderen zeigen, dass der Tod zum Leben dazugehört, dass man der Trauer Zeit und Raum geben sollte und dass man nach gelungener Trauerarbeit gut und auch gerne weiterleben kann.

„Manchmal sucht sich das Leben harte Wege – Wahre Geschichten, die berühren und Zuversicht geben“ von Katharina Afflerbach, Goldegg Verlag, 2021, 180 Seiten, ISBN 978-3-99060-239-3, 19,95 €

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27 Kommentare für “10 Bücher zum Selberlesen oder Verschenken”

  1. Lieber Christof,
    danke für die tollen Anregungen zum Lesen! Ja, man sollte viel mehr lesen, ich habe es auch wieder entdeckt! Und es geht mir dabei viel besser, als wenn ich täglich schaurige Nachrichten lese oder höre.Versinken ins Lesen kann ich die Welt um mich herum vergessen. Und Dein Buch, Christof, habe ich vor kurzem schon geliefert bekommen, das steht dann als nächstes zum Lesen auf dem Programm! Ich wünsche Dir ein ruhiges Fest, einen guten Rutsch ins Neue Jahr und viel Ruhe und Entspannung bei Deinen Wanderungen. Ohne täglichen Aufenthalt in der Natur zusammen mit meiner Hündin würde ich es nicht aushalten! Alles Liebe von Jutta

    1. Danke, liebe Jutta. Bin gespannt, wie Dir mein Werk taugt. Und falls Du einen besonderen Buchtipp für uns hast, ist hier oder auch unter meiner Gelesen-2021-Liste Platz.

      Ich habe das Nachrichten-Lesen extrem reduziert, mache sozusagen News-Detox. Tut gut, da lese ich lieber wie Du ein Buch oder gehe spazieren. Oder höre Musik oder …

      Viele Grüße aus Franken

      Christof

  2. Lieber Christof,
    einfach nur kurz Danke!

    Deine Empfehlungen klingen alle nach Wohltun und Seelennahrung und als ob es einem wirklich besser geht, wenn man mehr liest … nämlich genau diese Bücher :-)

    Papierraschelnde Grüße, Amrita

  3. Danke Christof für deine Liste.
    Dein Buch Das Minimalismus-Projekt“ habe ich tatsächlich schon letztes Jahr paar mal verschenkt, ein tolles Buch..
    hier habe ich nun für mich den Salzpfad ausgesucht und das eine oder andere wird bestimmt folgen.
    Eine beruhigende Bücherliste, die den Horizont jenseits dieses aktuellen Wahnsinns guttuend erweitert.

    Liebe Grüße auch aus Franken, ein bisschen nördlicher von dir….
    Andrea

    1. Lieb von Dir, dass Du „mich“ gleich mehrfach verschenkt hast.

      Bin gespannt, wie Dir „Der Salzpfad“ gefällt. Kannst gerne hier berichten. Das wäre ein Mehrwert für andere Leser*innen.

      Viele Grüße nach Ebern (hab übrigens in meinem nächsten Wanderführer eine dreitägige Tour Ebern-Seßlach-Königsberg-Ebern drin)!

      Christof

  4. Lieber Christof, vielen Dank dass du unser Buch in diese tolle Liste aufgenommen hast! Den „Salzpfad“ hab ich als Hörbuch gehört und fand es sehr bewegend und inspirierend. „Das Mantra gegen die Angst“ kommt auf jeden Fall auf meine Leseliste für die nächsten Wochen, das klingt sehr spannend.

    Gerne möchte ich auch noch eine Empfehlung ergänzen: „Seide“ von Alessandro Baricco hat mir sehr gut gefallen. Mit gerade einmal 16.000 Wörtern könnte man es sogar fast als einen minimalistischen Roman bezeichnen :-)

    Viele Grüße und einen guten Jahresausklang!
    Daniel

    1. Klaro, Euro Buch ist ja wertvoll.

      Bin mir fast sicher, dass „Das Mantra gegen die Angst“ Dich begeistern wird.

      Seit wann ist Seide vegan? ;-) Das Buch habe ich (noch) nicht gelesen, erinnere mich aber, dass es ein Bestseller war. Danke für den Tipp.

      Viele liebe Grüße gen Hessen

      Christof

  5. Hallo Christof,
    Wie passend: ich hab den Salzpfad gerade heute Abend ausgelesen! Und auch den zweiten Band hier liegen „Wilde Stille“. Den hab ich nämlich im gepflegten Bücherschrank in der Gartenanlage gefunden und mir dann den Salzpfad extra gekauft.
    Mir wäre deine Zusammenfassung übrigens etwas zu viel gespoilert. Das nimmt mir manchmal die Lust auf so ein Buch.
    Ich hab dieses Jahr mehrere Bücher von Meike Werkmeister verschenkt, weil das gut geschriebene, realistische und nicht-platte Geschichten sind. Hab zufällig eins der Bücher gelesen. Ein paar nette Stunden damit verbracht! Finde die zum Verschenken für Menschen, die solche (Liebes-) und Lebensgeschichten mögen, sehr nett.
    Und für Buchleser*innen auch toll – die Podcastfolge von „Frisch an die Arbeit: wie bereiten Sie sich auf das Weihnachtsgeschäft im Buchhandel vor?“ Hab ich sehr gerne gehört!

    „Run vegan“ möchte ich auch mal angucken, ich mag bevegt sehr gerne, obwohl ich nicht vegan lebe, geschweige denn laufe, aber ich verfolg den Blog seit den Anfängen und hab ein paar Podcastfolgen gehört.

    Als Weihnachtsgeschenk finde ich auch toll „Zero Waste Küche“ oder „Die kleine Hoffmann“ von Sophia Hoffmann. Das sind zwei Standardwerke, die ich großartig finde.
    Und von Lynn Hoefer hab ich ein veganes Kochbuch, dass ich sehr mag „Einfach himmlisch gesund“. Vielleicht ist da für jemanden als Inspiration, was dabei!
    Bin schon gespannt auf deine Gelesen-Liste! Obwohl wir eher keinen ähnlichen Geschmack haben, finde ich sowas trotzdem immer interessant! Und ich finde, mag die Kommentare dazu auch immer gerne lesen.
    LG aus dem Norden

    1. Hallo Nadine,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und die Buch-Tipps. Ist immer nützlich für andere Leser*innen.

      Ich habe in meiner Kurzrezension zu „Salzpfad“ eigentlich nicht mehr gespoilert als auf dem Buchdeckel der englischsprachigen Ausgabe des Buchs steht. Jedenfalls haben Du und ich mit „Salzpfad“ doch nun ein Buch gefunden, das uns beiden gefällt … ;-)

      EBG aus dem Süden

      Christof

      1. „Der Gesang der Flusskrebse“ habe ich erst letzte Woche fertig gelesen. Ja, der Rahmen ist ein bisschen Krimi. Vor allem hat das Buch aber Tiefe und eine wunderbare Sprache. Ich empfand es auch als sehr ruhig und entschleunigt – es war toll und ist definitiv ein toller Lesetipp von Sabine.

  6. Lieber Christof,
    danke für deine Buchempfehlungen. Dein Buch spricht mich an und vielleicht bestell ich es für mich als Weihnachtsgeschenk an mich ;-) (noch nicht sicher, du hast starke Konkurrenz – überlege auch mit das „Radical Honesty“-Buch zu kaufen da ich das grad viel betreibe und mich begeistert).
    Mich hat „der Salzpfad“ sehr begeistert. Fand es eine bewegende Geschichte! Ich hab es gleich 2x gekauft und 1x verschenkt :-).

    Liebe Grüße aus Wien,
    Stefan

  7. Hallo Christof,

    danke für deine Empfehlungen.
    Ich lese schon immer gern. Helge Timmerberg kenne ich und verspricht Lesevergnügen, da werde ich vielleicht schwach. Das Buch von Andreas Altmann spricht mich auch an :-)
    Deinen Ratgeber habe ich bereits. Ich nehme ihn immer wieder gern zur Hand, um mich in meinem Tun und meinen Vorsätzen zu bestärken. Du hast mir damit z.B. den Anstoß zum Fasten gegeben. Prompt ausprobiert und wiederholt ;-) Werde mir 2x pro Jahr eine Fastenauszeit nehmen.

    Liebe Grüße
    Anne-Grit

    1. Hui, Du magst Timmerberg, Altmann und Herrmann. :-)

      Was hast Du denn gefastet? In meinem Ratgeber gehts ja ums Fasten allgemein. Ich denke, Du meinst feste Nahrung. Mich würde interessieren, welche Erfahrungen Du damit gemacht hast. Sie ist offensichtlich positiv ausgefallen, wo Du weitere Fastenzeiten planst.

      Einfach bewusste Grüße

      Christof

      1. Hallo Christof,
        ganz klare Vorlieben, genau ;-)

        Du hast richtig vermutet. Ich habe in Bezug auf feste Nahrung gefastet. Genauer gesagt nach Buchinger. Da ich niedrigen Blutdruck habe und mir ohne Essen schnell schwummrig wird, wollte ich es für mich ausprobieren, wie der Körper reagiert, wenn er auf Vorratsverbrauch umschalten muss. Ergebnis: Es ging mir gut dabei :-) Ich hatte viele viele gute Ideen und es brachte mir hinterher einen deutlichen Energiegewinn. Für mich war es eine Auszeit vom Alltag mit innerer Bestandsaufnahme, ohne Bildschirme, viel Lesezeit, Mittagsschläfchen und Qi Gong. Damit hat es einen festen Platz in meinem Leben gefunden.

        Danke für deine vielen guten Anregungen!

        Liebe Grüße
        Anne-Grit

  8. Lieber Christof,
    vielen Dank für diese Anregungen. Ich habe gleich zwei Bücher herausgesucht, die ich meinen Freunden schenken werde.
    Alles Gute für Dich nicht nur in dieser Adventszeit.
    Du bereicherst mein Leben und erinnerst mich daran, was wirklich wichtig ist.
    Angelika

  9. Hallo lieber Christof,
    herzlichen Dank für die Buchempfehlungen. Das ‚Mantra gegen die Angst‘ habe ich mir gleich bestellt und bin in den letzten Zügen.
    Sehr kurzweilig und wirkliches Lesevergnügen. Werde mich noch weiteren Buchempfehlungen von dir widmen.

    Am Minimalismus bin ich grad bei mir dran und es ist befreiend.

    Herzliche Grüße und alles Gute für dich

    Kerstin Pellmann

  10. Lieber Christof,
    vielen Dank für deine Buchtipps! „The Salt Path“ habe ich mir als Feiertagslektüre vorgenommen – und jetzt steht auch „Das Mantra gegen die Angst“ auf meiner (langen) Bücherwunschliste. :)
    Meine Buchempfehlung ist seit längerem „Factfulness“ von Hans Rosling, worin er aufzeigt, wie leicht bestimmte Denkroutinen zu einer verzerrten Weltsicht führen können. Ich habe mich da an mancher Stelle wiedererkannt. Und der Autor vermittelt das Thema ohne erhobenen Zeigefinger auf sehr freundliche Art, gern am Beispiel seines jüngeren Ichs.

    Viele Grüße und eine schöne Adventszeit
    Sonja

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