8 Probleme, die ein einfaches Leben lösen kann

Am Indischen Ozean in Western Australia. (Foto: Christof Herrmann, 2006)

„Zukunft wird nur dann möglich sein, wenn wir lernen, auf Dinge, die machbar wären, zu verzichten, weil wir sie nicht brauchen.“ (Günter Grass, deutscher Schriftsteller, *1927)

Auf meiner kürzlich veröffentlichten Themenseite Minimalismus erkläre ich den Begriff so: „Minimalismus bedeutet für mich, ohne Ballast zu leben. Jeder Mensch definiert diesen Ballast unterschiedlich. Meist hat es mit materiellem Überfluss, unnötigen Aufgaben und negativen Beziehungen zu tun.“

Ein solches minimalistisches, einfaches Leben bringt zahlreiche Vorteile mit sich und kann Probleme lösen. Dazu ist tatsächlich nicht viel mehr nötig, als sich vom Ballast zu befreien und weniger zu konsumieren. Ich habe das in den letzten Jahren selbst erfahren. Oft war ich überrascht, wie schnell sich ein Problem in Luft aufgelöst hat.

Ich habe acht Probleme ausfindig gemacht, die ein einfaches Leben lösen kann.

Geldsorgen

Der beste Rat bei Geldsorgen und Schulden ist, weniger auszugeben als man einnimmt. Minimalisten fällt das leicht. Sie leben unter ihren Verhältnissen und konsumieren mit Bedacht. Früher oder später führt die erhöhte Sparquote zu einer gewissen finanziellen Unabhängigkeit.

Hohe Arbeitsbelastung

Viele Menschen empfinden ihre Arbeit als enorme Anstrengung. In gefühlt immer kürzerer Zeit immer mehr leisten zu müssen, also ständig am Limit zu malochen, hinterlässt Spuren an Körper und Seele. Ein einfaches Leben kann der Ausweg aus dem Hamsterrad sein. Die geringeren Ausgaben und die erhöhte Sparquote machen es oft möglich, die Arbeitszeit zu verkürzen. Eine Reduzierung von täglich einer viertel Stunde entspricht bereits acht volle Arbeitstage pro Jahr. Ein Sabbatical, früher in Rente gehen und ein Arbeitgeberwechsel sind weitere Trümpfe, die Minimalisten in der Hand haben.

Zeitmangel

Vor hundert Jahren besaß der Durchschnittsdeutsche 1.000 Gegenstände. Heute sind es zehnmal so viele. Kein Wunder, dass wir das Gefühl haben, immer weniger Zeit zu haben. All die Gegenstände müssen schließlich recherchiert, ausgewählt, gekauft (mit Geld, das auch noch verdient werden muss), heimgebracht, benutzt, organisiert, gepflegt, repariert, entsorgt und ersetzt werden. Verzichtet man auf Sachen, gewinnt man wertvolle Zeit, um Sachen zu machen. Familie und Freunde, Nachbarschaftshilfe und ehrenamtliche Tätigkeiten sowie die eigenen Passionen treten in den Vordergrund.

Platzmangel

In Deutschland hält der Trend zu größeren Wohnflächen an. Standen 1998 jedem Bürger noch durchschnittlich 39 m² zur Verfügung, so ist die Pro-Kopf-Wohnfläche mittlerweile auf 45 m² angestiegen. 2030 wird sie den Prognosen nach bei 54 m² liegen. Das hat zum einen mit der Zunahme der Ein- und Zweipersonenhaushalte, zum anderen mit unserer Vorliebe fürs Konsumieren und Horten zu tun. Viele Haushalte platzen längst aus allen Nähten. In einem einfachen Leben hat Platzmangel keinen Platz. Meist wird eine aufgeräumte Wohnung mit reduziertem Besitz als befreiend empfunden. Manchmal ist es sogar möglich, in eine kleinere Wohnung zu ziehen, was abermals Geld und Lebenszeit spart.

Umweltprobleme

Unser westlicher Lifestyle mit seinem gigantischen Ausmaß an Konsum, Energieverbrauch, Verzehr tierischer Produkte, Mobilität, Globalisierung und Müll hat dazu geführt, dass die Erde in einem desaströsen Zustand ist. Der ökologische Fußabdruck eines Deutschen liegt bei 11 Tonnen CO₂-Äquivalenten. Der für Klima und Erde noch verträgliche Wert liegt jedoch bei 2,5 Tonnen CO₂-Äquivalenten. Wir haben den Abgrund vor Augen und bleiben trotzdem stur auf dem Gaspedal. Ein einfaches Leben ist die Notbremse und der Ausweg aus dem Konsumpf. Wie von Zauberhand verbessert es unseren ökologischen Fußabdruck in den Bereichen Wohnen, Konsum, Ernährung, Mobilität und Reisen.

Schnelllebigkeit und Reizüberflutung

Weniger statt mehr, langsam statt schnell, leise statt laut, offline statt online, Single-Tasking statt Multitasking, Fahrradweg statt Autobahn, Land statt Stadt, Slow Food statt Fast Food, Verwirklichung statt Bespaßung: Die Anhänger des einfachen Lebens zelebrieren den Gegenentwurf zu Schnelllebigkeit und Reizüberflutung. Wie zukunftsfähig das ist, zeigt die zunehmende Zahl an Menschen, die an Konzentrationsschwierigkeiten, Schlaflosigkeit, Tinnitus, Chronischem Erschöpfungssyndrom, Burnout oder Depressionen leiden.

Fremdbestimmung

Sind wir eigentlich noch frei? Oder sind wir wie Lemminge fremdbestimmt und abhängig von Beruf, Besitz und Banken? „Wenn du etwas loslässt, bist du etwas glücklicher. Wenn du viel loslässt, bist du viel glücklicher. Wenn du ganz loslässt, bist du frei.“, sagte der theravada-buddhistische Mönch Ajahn Chah. Dieses Zitat könnte als ein Grundsatz des Minimalismus durchgehen. Der von Werbung und Mitmenschen vorgelebte Materialismus wird als leeres Versprechen entlarvt. Wer die Freiheit liebt und seinen eigenen Weg gehen möchte, sollte sich von äußeren Besitztümern unabhängig machen.

Unzufriedenheit

Löst man eines oder mehrere der oben aufgeführten Probleme, wird dadurch meist auch Problem Nummer acht, die Unzufriedenheit, angegangen. Konsumismus ist oft Ausdruck innerer Leere. Ein einfaches Leben hingegen kann zu mehr Glück und Zufriedenheit führen, weil darin Wichtigeres als Materielles im Mittelpunkt steht: Die Menschen, die Umwelt, die eigene Gesundheit und Leidenschaften.

Welches dieser acht Probleme konntest Du mit einer minimalistischen Lebensweise lösen bzw. welches möchtest Du in Zukunft lösen?

Das Schöne am einfachen Leben ist, dass man damit sofort starten kann. Auf diesem Blog findest Du zahlreiche Anregungen dazu. Meine 25 Tipps, wie Du minimalistischer leben kannst sowie meine 25 weiteren Tipps, wie Du minimalistischer leben kannst wurden zusammen 60.000 Mal gelesen. Ansonsten empfehle ich, die nächste Reise von der Haustüre aus zu starten, ein paar Dinge auszumisten und zu verschenken oder darüber nachzudenken, das Auto zu verkaufen.

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{ 67 Kommentare }

  • Mischa 18. Januar 2015

    Hi Christof,

    ein sehr hilfreicher Artikel. Vielen Dank!

    Mir hat meine sechsmonatige VW Bus Reise sehr dabei geholfen, zu einem einfacheren Leben zu finden. Deshalb finde ich mich in jedem deiner Punkte wieder und kann bestätigen, dass sich dieser Weg besser anfühlt.

    Ich werde heute auch noch einen Artikel online stellen zum Thema, was eine deutliche und bewusste Konsumeinschränkung mit mir gemacht hat. Also falls du Lust hast, lies heute Abend mal rein :)

    Liebe Grüße

    Mischa

    Antworten
    • Christof Herrmann 18. Januar 2015

      Hi Mischa,

      schön, dass Dich in jedem der Punkt wiederfindest :-)

      Bin auf Deinen Blogartikel heute Abend gespannt.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Sascha Mrowka 18. Januar 2015

    Hallo Christof,

    ein sehr schöner Artikel.
    Ich bin schon seit einiger Zeit damit beschäftigt meine „1.000“ (gefühlt sind es 100.000) Gegenstände zu minimieren.
    Vieles wird verschenkt, wo es sich lohnt verkauft, anderes wandert (leider) in die Tonne. Aber wichtig für mich ist, dass ich mich nicht mehr damit belasten muss.
    Dinge die früher für mich wichtig und unbedingt notwendig waren, spielen heute keine Rolle mehr. Und mit jedem Gegenstand weniger gehe ich leichter durch das Leben. :-)

    Mein Auto habe ich vor einiger Zeit verkauft und seitdem fahre ich wieder mit dem Fahhrad, wie es früher auch kein Problem für mich war.

    So ändert sich mein Leben Schritt für Schritt. Dank dieser und anderer Seiten mit ähnlichem Inhalt. :-)

    Gruß
    Sascha

    Antworten
  • Sandra 18. Januar 2015

    Ich schließe mich Sascha an. Sehr schöner Artikel.
    Bin auch dabei auszusortieren, zu verschenken und zu verkaufen. Stattdessen lasse ich Zeit, Freiheit und Freude in mein Leben :) Genau so wie Du es beschreibst.
    Gruß
    Sandra

    Antworten
  • Christof Herrmann 18. Januar 2015

    Hallo Sascha und Sandra,

    danke für Euer Lob!

    Ich wünsche Euch viel Spaß und Erfolg beim Aussortieren und Loslassen.

    EBG

    Christof

    Antworten
  • Heike 18. Januar 2015

    Hallo Christof,
    wieder ein toller Artikel. Ich bin kein Minimalist, habe aber vor einigen Monaten angefangen umzudenken, den Konsum zu hinterfragen. Habe mich auch bereits von vielen Sachen getrennt und die Befreiung, die das mit sich bringt gespürt. Es sind die einfachen Dinge die einen glücklich machen. Zeit mit meiner kleinen Schafherde zu verbringen bedeutet für mich Glück und Zufriedenheit. Das schafft kein materieller Besitz. Hohe Arbeitsbelastung und Zeitmangel sind meine aktuellen Probleme, daran muss ich arbeiten. Ein Schritt nach dem anderen. Deine Artikel inspirieren mich immer wieder.
    Viele Grüße
    Heike

    Antworten
    • Christof Herrmann 18. Januar 2015

      Hallo Heike,

      wenn Du bereits Deinen Konsum hinterfragst und Dich von Dingen trennst, würde ich das schon als minimalistischen Lebensstil bezeichnen. Minimalismus hat ja viele Gesichter. Bin mir sicher, dass Du Deine „aktuellen Probleme“ Arbeitsbelastung und Zeitmangel in den Griff bekommst. Ich würde einfach bewusst zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen (bzw. als Veganer mit dem Snapy fangen), also weniger arbeiten und dadurch mehr Zeit frei machen :-)

      Gutes Gelingen

      Christof

      Antworten
      • Heike 18. Januar 2015

        Tja, wenn der Chef aber eher das Gegenteil möchte, nämlich, dass ich auch noch am Wochenende arbeite, ist das nicht ganz so einfach ;-)
        Aber ich bleib dran :-)

        Antworten
  • Birgit 18. Januar 2015

    Hallo Christof,
    erst mal herzlichen Glückwunsch zum 2.Geburtstag :-), und vielen Dank für die meistens sehr inspirierenden Texte.
    Wir haben das gesamte WE ausgemistet, zum Wertstoffhof gefahren, Kisten gepackt fürs Sozialkaufhaus usw……
    Es ist wirklich erstaunlich, was sich so alles angesammelt hat. Wir werden auch immer mutiger beim aussortieren, manches braucht eben ein bisschen Zeit, bis man sich entschließen kann, es wegzugeben. Aber ich kann es empfehlen! Es fühlt sich super gut an und nun müssen wir aber paralell auch aufpassen, dass sich die Regale nicht wieder füllen. Auch das ist irgendwie ein Prozess, der sich langsam ausbreitet in unsere Köpfen.

    Na dann auf die nächsten Jahr! Ich fände es sehr schön, wenn sich immer mehr dem Minimalismus anschließen, so lange es so gute Blogs gibt, wir das sicher gelingen.

    Liebe Grüße
    Birgit

    Antworten
  • Gabi Raeggel 18. Januar 2015

    Hallo Christof, wesentliche und wichtige Aspekte gut zusammengefasst, was mich sehr angesprochen hat.
    Mir gefällt am Minimalismus am besten, dass ich dadurch sehr viel entspannter, zufriedener und gesünder lebe. Nicht hinter irgendeinem Krimskrams herlaufen zu müssen, nicht horten zu brauchen, ist sehr befreiend. Wie weit her ist es denn mit dem eigenen Selbstbewusstsein, wenn ich nur über Zeugs, Konsum und Krimskrams definiere? Ist das „reich“ oder vielleicht doch eher „armselig“?

    Antworten
  • Kerstin und Werner 18. Januar 2015

    Lieber Christof,
    vielen Dank für diesen sehr gut gelungenen Artikel!
    Wir sind seit knapp einem Jahr auch dabei alle Lebensbereiche zu „durchleuchten“. Wir haben uns von sehr vielen Sachen getrennt, auch wenn es anfangs oftmals undenkbar war sich ausgerechnet von diesem besonderen Gegenstand zu trennen. Nach kurzer Zeit kam die Erleichterung. Dann ging alles viel leichter, wenn man erst mal den Anfang geschafft hat. Besonders haben wir festgestellt, dass wir einige „Freundschaften“ hatten die sich seit längerem für uns als Belastung dargestellt hatten, wir aber nie den Mut hatten, diese zu beenden, es trifft ja menschliche Gefühle und die will man nicht verletzen. Letztendlich haben wir nach und nach Abstand genommen von allem was eine Art Reizüberflutung für uns persönlich dargestellt hat und suchen immer noch Verbesserungsmöglichkeiten. Jetzt haben wir richtig viel Zeit um uns um unsere gesunde Ernährung zu kümmern, Familie und sehr gute Freunde regelmäßig zu treffen und auch unserem neuen Hobby, dem Wandern, nachzugehen. Einzige „Verpflichtung“ sind unsere Jobs die wir nicht reduzieren können die aber auch in Ordnung sind, dafür ist aber unsere Freizeit in keinster Weise mehr fremdbestimmt und wir arbeiten auf einen deutlich früheren Ruhestand hin. Und diese neue Lebensweise möchten wir nie mehr missen.
    Liebe Grüße
    Kerstin und Werner

    Antworten
  • Christof Herrmann 18. Januar 2015

    Herzlichen Dank für das viele Lob, Eure Meinungen und Geschichten!

    @Birgit
    Ich sehe, Du hast meinen Newsletter abonniert :-) Ja, morgen wird Einfach bewusst zwei Jahre alt. Wie die Zeit doch vergeht. Vor einem Jahr gab es eine große Verlosung und Umfrage. Diesmal feier ich ganz minimalistisch.

    @Gabi
    Ob es „armselig“ ist, sich nur über Konsum und Krimskrams zu definieren, muss jeder selbst entscheiden. Ich würde eher Niko Paech zitieren: „Souverän ist nicht, wer viel hat, sondern wenig braucht.“

    @Kerstin & Werner
    Wir hatten ja schon paar Mal Kontakt, so dass ich mich besonders freue, zu lesen, wie weit ihr schon mit dem Vereinfachen gekommen seid. Dass ihr dadurch „einen deutlich früheren Ruhestand“ anstrebt, ist ein gutes Beispiel, wie man die Arbeitsbelastung reduzieren kann. Eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit ist ja oft nicht drin. Weniger Stress in der Freizeit und im Urlaub wirken sich aber auch positiv auf den Joballtag aus.

    Antworten
  • Tanja Heller 18. Januar 2015

    Alles, was nicht da ist, macht keine Arbeit. Kurz: Es ist nicht mehr viel da. Jetzt kann ich endlich machen wozu ich Lust habe und das Leben anders entdecken. Der Kram war doch nur eine Ablenkung von sich selbst. Das meiste hab ich eh nie benutzt.

    Antworten
    • Christof Herrmann 18. Januar 2015

      Hätten wir doch nur auf Sokrates gehört, der schon vor 2.400 Jahren feststellte: „Wie viele Dinge es doch gibt, die ich nicht brauche.“

      Antworten
  • Tomar 18. Januar 2015

    Hallo Christof,

    manchmal beginnt man sich mit einem Thema auseinanderzusetzen (bei mir ist es das Thema „Ernährung“) und dann kommt plötzlich eine Lawine ins rollen. Die Thematik des bewussten Lebens spricht mich sehr an und ich werde mich in der kommenden Zeit näher damit befassen. Wo es hinführt, weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht…
    Danke dir für diesen überaus interessanten Post!

    Einen schönen Restsonntag wünsche ich dir!

    Antworten
    • Christof Herrmann 18. Januar 2015

      Sich gesund zu ernähren, ist eigentlich gar nicht so schwierig. Allerdings ist es recht zeitintensiv, da man möglichst viel selbst kochen muss. Das schließt eine einfache Lebensweise aber nicht aus, ganz im Gegenteil. Bin gespannt, ob Du nach dem einen Monat bei der veganen Ernährung bleibst.

      EBG

      Christof

      Antworten
  • Alex 18. Januar 2015

    Hallo Christof,

    danke für die schöne Zusammenfassung.

    Mein größte Baustelle ist derzeit das beruflich Umfeld. Da kommt einiges zusammen, unter anderem aus den Bereichen hohe Arbeitsbelastung, Fremdbestimmung, Reizüberflutung. Deshalb habe ich auch mit Neugier auf deiner „Neu Nier?-Seite “ die kurze Passage über den Ausstieg aus deinem regulären Arbeitsleben gelesen. Hier würde mich sehr interessieren wie du mental im Speziellen aber auch organisatorisch im Allgemeinen die Neuausrichtung zu deinem jetzigen Lebensstil gemeistert hast. Waren es im Wesentlichen viele kleine Veränderungen oder doch eher einige wenige entscheidende bzw. einschneidende Erlebnisse, Erkenntnisse, Veränderungen?

    Zum Thema Umwelt:
    Der ökologischen Fußabdruck ist ein Maß für die Fläche Erde, die notwendig ist, um den Lebensstil und Lebensstandard eines Menschen dauerhaft zu ermöglichen – anthopogenes CO2 ist ein wichtiger Teilaspekt. In dem Gesamtkontext leben wir Deutschen leider auch noch in vielen anderen Bereichen auf zu großem Fuß.

    VG,
    Alex

    Antworten
  • Frank 18. Januar 2015

    Hallo Christof,

    Du besitzt die wundervolle Begabung, die Dinge in wenigen Sätzen auf den Punkt zu bringen. Liest man diesen Blog, dann braucht man eigentlich keine weiteren Minimalismus Blogs lesen. Dieser Beitrag ist ein präziser und gelungener Geburtstagsartikel – herzlichen Glückwunsch. Bitte mach weiter so! Ich freue mich über jeden neuen Newsletter von Dir.

    Beste Grüße
    Frank

    Antworten
  • Daniela 19. Januar 2015

    Herzlichen Glückwunsch zum morgigen 2. Geburtstag und danke für Deine immer so knapp aber inhaltsvolle Artikel und Tipps. Die letzten Jahre sehr oft das Leben hinterfragt, was will ich, was bin ich und was benötige ich dazu. Vieles wurde verschenkt, verkauft oder sogar lieben Freunden in Afrika übergeben. Aber das wichtigste für mich ist, dass ich mich nicht mehr belasten möchte damit und das es für mein Leben nicht wichtig ist.
    Dinge die früher für mich ach so wichtig für mich waren oder die ich für unbedingt notwendig angesehen habe, spielen heute keine Rolle mehr. Weniger ist einfach mehr und vor allen ich fühle mich sehr viel unabhängiger und nehme mir für die wichtigen Dinge im Leben mehr Zeit. Zeit für die Menschen, Zeit für Afrika und Zeit das Leben intensiver zu leben und zu erleben.
    Danke und Grüsse sendet
    Daniela

    Antworten
  • Manuela 19. Januar 2015

    Lieber Christof,
    seit einiger Zeit habe ich deinen Newsletter aboniert und lese immer begeistert deine Artikel!

    Ich habe mich schon seit einiger Zeit mit meinem Konsumverhalten auseinander gesetzt und das neue Jahr als Start genutzt, um eine Konsumdiät einzulegen. :)

    Ich habe mir vorgenommen, mir keine weiteren materiellen Gegenstände zu kaufen, außer, es sollte etwas wichtiges(!) kaputt gehen. Nach und nach soll auch ausgemistet werden.

    Das erste selbst hergestellte Geschenk für einen ersten Geburtstag habe ich am Wochenende gemacht. (eine gehäkelte Schildkröte) Denn auch wenn es sich um Geschenke handelt, will ich dem Konsum nicht frönen. Ich möchte selbst gemachtes oder Erlebnisse verschenken. Wie beispielsweise Theaterkarten für einen gemeinsamen Besuch, ein Nachmittag auf dem Abenteuerspielplatz etc. Ich möchte den Leuten auch anbieten den Geburtstagskuchen als Geschenk für sie zu backen oder etwas zum Buffett beizutragen. Häufig hat ja keiner mehr einen konkreten Wunsch und man schenkt irgendeinen Quatsch.

    Meinen alten Leihbibliotheks-Ausweis habe ich auch wieder ausgegraben und mir schon ein Buch ausgeliehen, was ich mir früher wohl schnell online bestellt hätte.

    Dein Blog und deine Artikel inspirieren mich und bringen mich in meinen Gedanken weiter voran.

    Vielen Dank dafür.

    liebe Grüße
    Manu

    Antworten
  • Torsten 19. Januar 2015

    Hallo Christof,

    wenn ich richtig gelesen habe, wird dein Projekt hier heute 2 Jahre. Dazu herzlichen Glückwunsch! Ebenso vielen Dank für anregende und unterhaltsame Lektüre.

    Ich könnte nun jetzt noch ein paar pseudointellektuelle Worte zu Besitz, Haben und Sein, zu Glück und Erfüllung hier niederschreiben, aber das erspare ich mir! Mach weiter so!

    Beste Grüße aus dem Norden der Republik

    Antworten
  • Betti 19. Januar 2015

    Lieber Christof

    Ein herzliches Dankeschön für Deine wertvollen Hinweise und Tipps. Und herzliche Gratulation für Dein Jubiläum! Ich bin auch grad dran, mein Leben zu minimieren, und das Wichtigste in meinem Leben darin sind meine drei wundervollen jungen Katzen. Die bleiben ganz sicher! Jeder bestimmt, was ihm wichtig ist und was nicht. Aber ganz viele Sachen, die Platz brauchen (materiell und mental), werde ich in den nächsten Monaten ausmisten. Da gibt es im 2015 noch viel zu tun! Ein wichtiger Schritt war vom Vegetarier zum Veganer letzten Sommer. Herzliche Grüsse aus der Schweiz

    Antworten
  • Sabine 19. Januar 2015

    Hallo Christof, herzlichen Glückwunsch zum 2. Geburtstag! Ich lese Deinen Blog seit ca. 1,5 Jahren mit grossem Interesse und finde ihn sehr gelungen und inspirierend. Es gab eine Zeit (8 jahre) in meinem Leben, in der ich ohne Auto und Fernsehen auskam. Eine reiche Zeit. Dein Blog gibt mir immer wieder Hinweise, dorthin zurück zu kommen. LG Sabine

    Antworten
  • Christof Herrmann 20. Januar 2015

    Ich muss mich wiederholen: Herzlichen Dank für das viele Lob, Eure Meinungen und Geschichten!

    Richtig, Einfach bewusst ist gestern zwei Jahre alt geworden. Zum Einjährigen gab es ja eine große Verlosung und Umfrage. Diesmal habe ich es nicht an die große Glocke gehängt, sondern nur im Newsletter erwähnt. Den Tag habe ich mir dann ganz minimalistisch frei genommen :-) Wahrscheinlich werde ich aber heute Abend auf meiner Facebook-Seite noch die Tops und Flops aus den 120 Artikeln der ersten beiden Jahre posten.

    @Alex
    Die „Neu hier?“-Seite ist schon über ein Jahr alt. Werde sie in den nächsten Tagen überarbeiten. Mein Weg zum freien Autor bin ich langsam und Schritt für Schritt gegangen. Habe mehrere Jahre immer mal wieder nebenbei geschrieben und Artikel veröffentlicht. Irgendwann wusste ich, dass ich das hauptberuflich machen möchte. Vor zwei Jahren habe ich dann den Schritt gewagt, auch wenn mir viele abgeraten haben („freie Autoren schreibe nicht, sondern fahren Taxi“). Ein Buch das mir geholfen hat, herauszufinden, wie meine Selbstständigkeit genau aussieht, war „Wishcraft – Lebensträume und Berufsziele entdecken“ von Barbara Sher.

    @Frank
    Diese beiden Sätze von Dir habe ich mir gerade ausgedruckt und gerahmt: „Du besitzt die wundervolle Begabung, die Dinge in wenigen Sätzen auf den Punkt zu bringen. Liest man diesen Blog, dann braucht man eigentlich keine weiteren Minimalismus Blogs lesen.“

    @Daniela
    Wäre interessant mal einen Umfrage zu starten, welcher der acht im Artikel genannten Vorteile, am wichtigsten ist. Ich denke Zeit und Freiheit/Unabhängigkeit würden vordere Plätze erreichen.

    @Manuela
    Mich (und sicher auch andere) würde interessieren, wie es Dir mit der Konsumdiät ergangen ist. Vielleicht magst Du in paar Wochen noch mal berichten. Besonders schön finde ich, dass Du auch Geschenke darin einbeziehst und etwa Zeit oder Gebasteltes gibst.

    @Torsten
    Richtig, Einfach bewusst ist zwei Jahre alt und ich habe noch Artikelideen für 200 Jahre :-)

    @Betti
    Ich finde es erstaunlich, dass der Anteil der Veganer unter den Minimalisten so hoch ist. Habe mir das als Artikelidee in Scrivener notiert.

    @Sabine
    Das Auto wirst Du wohl beruflich brauchen. Aber wie kam es dazu, dass Du Dir wieder einen Fernseher zugelegt hast? Ich selbst habe nach 15 Jahren ohne TV wieder einen in Reichweite, da Stephi einen in die gemeinsame Wohnung gebracht hat. Ich muss höllisch aufpassen, dass ich nicht regelmäßig vor der Kiste versumpfe. Ist ja meist die einfachste Art der Abendgestaltung …

    Antworten
    • Betti 22. Januar 2015

      Hallo Christoph

      Nichts ist einfacher als nicht TV zu schauen. Am besten fängst Du gar nicht mehr damit an. TV schauen braucht Unmengen von Zeit, die woanders besser investiert werden können. Allein schon im WWW zu surfen, braucht auch schon einiges an Zeit, und da ist der TV völlig überflüssig. Ich lebe seit über 29 Jahren ohne TV und werde immer wieder dumm angeguckt, wenn ich sage, ich habe die Sendung nicht gesehen, da ich keinen TV habe. Wenn mal wirklich etwas unbedingt sehenswert ist, kann man auch im WWW die betreffende Sendung anschauen. Uebrigens: in diesen 29 Jahren hatte ich mal kurz einen TV geschenkt bekommen, den ich dann innerhalb zehn Tagen weiterverschenkt habe ….. Gut, wenn Deine Freundin gerne TV schaut, machst Du eben irgend was anderes, das du lieber magst. Ganz einfach, oder?
      Liebe Grüsse und nochmals danke für Deinen tollen Blog und Deine super Ideen!
      Betti

      Antworten
      • Christof Herrmann 22. Januar 2015

        Stephi schaut halt zur Entspannung gerne mal fern. Ich versuche das zu akzeptieren, auch wenn es mir lieber wäre, weitere 15 Jahre aufs Glotzen zu verzichten ;-) Da eine gemeinsame Abendgestaltung etwas Schönes ist, verbringe ich nun hin und wieder Zeit vor dem TV. Es muss dann aber wirklich eine interessante Reportage oder ein hochwertiger Film laufen. Ansonsten mache ich tatsächlich etwas anderes, ziehe mich meist mit einem Buch zurück.

        Viele Grüße

        ChristoF

        Antworten
  • Carina 20. Januar 2015

    Hallo Christof,

    obwohl ich hier schon so ziemlich von Beginn an mitlese, habe ich die Umsetzung bzw. sagen wir mal das Erleichtern meines Lebens erst vor wenigen Wochen so richtig begonnen. Es hat sich so viel getan, sowohl in der Wohnung (speziell in „meinem“ Zimmer, welches ich übrigens auch immer seltener tatsächlich nutze…) als auch in mir selbst. Die größte Hürde war die Auflösung meiner Stephen-King-Sammlung mit knapp 60 Büchern. Diese hat mich rückblickend immer belastet. „Lies mich endlich“ – das hat mir der Anblick ständig vor den Latz geknallt. Ich kann nicht beschreiben, wie sehr ich mich nun an meinem fast leeren Bücherregal erfreue! Danke für deine Tipps und für die Inspiration, die ich hier finde!

    Aussortierende Grüße sendet dir Carina

    Antworten
    • Christof Herrmann 21. Januar 2015

      Hut ab, Carina. Aus eigener Erfahrung weiß ich, welch große Überwindung es kosten kann, sich von einer lang gehegten Sammlung zu trennen. Wirst Du das (fast) leere Regal auch noch abgeben? Falls Du doch mal Lust auf Stephen King hast, kannst Du eines seiner Werke in der Bücherei ausleihen.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
      • Carina 1. Februar 2015

        Hallo Christof,

        ehrlich gesagt werde ich es (noch) ein bisschen behalten. Ich genieße tatsächlich den Anblick des fast leeren Regals. Darin stehen aktuell noch ein paar Bücher über vegane Küche, Rohkost, Handarbeit und noch ein paar Überbleibsel, die ich in einer Bücherbox unterbringen werde. Aber über kurz oder lang muss dann auch das Regal gehen.

        Viele Grüße

        Carina

        Antworten
  • Nicolas 21. Januar 2015

    Guter Artikel!

    Bei mir ist es der Konsumismus (gibt es das Wort wirklich?), den ich mal in den Griff kriegen muss?

    Innere Leere?

    Da sind wir beim zweiten Thema. Ich muss wirklich mal weniger Figur haben und mich da deutlich minimieren. Das ist Ballast im wörtlichen und übertragenen Sinne.

    Antworten
    • Christof Herrmann 21. Januar 2015

      Den Begriff Kon­su­mis­mus gibt es. Ich verwende ihn, um übertriebenen Konsum zu bezeichnen.

      Wenn einem sein eigener Körper und die Gesundheit wichtig sind, kann eine minimalistische Lebensweise dabei helfen, weil sie den Fokus auf die wichtigen Dinge lenkt. Als minimalistisches Kochen würde ich Kochen mit wenigen, vollwertigen und überwiegend pflanzlichen Zutaten aus möglichst regionalem und saisonalem Anbau bezeichnen.

      Viel Erfolg und Spaß beim Erkunden

      Christof

      Antworten
  • Nima 21. Januar 2015

    Hola Christof,
    durch Mischa bin ich gerade auf deinen Artikel aufmerksam geworden, und finde ihn klasse!

    Vor 4 Jahren habe ich einen deutlichen Schnitt in meinem Leben gemacht und mich fast von allem getrennt – verkauft, verschenkt, entsorgt – das ich zu dieser Zeit hatte.
    Mit wenigen Koffern und damals drei Hunden im Gepäck bin ich dann nach Spanien gezogen.
    Seitdem ist es mir zu 90% gelungen, keinen materiellen Kram mehr anzuhäufen, den ich als Ballast empfinde.
    Bei jedem Kaufimpuls, den ich wahrnehmen, frage ich mich: Benötige ich das wirklich? Was veranlasst mich gerade, das haben zu wollen?

    Dein genannter Punkt „Schnelllebigkeit und Reizüberflutung“ spricht mich ganz besonders an – mich stressen viele Eindrücke ganz enorm! Ein Stadtbummel ist für mich ein Horror…
    Deshalb ziehen mein Freund und ich im September in einen alten Mercedes Bus und reisen auf unbestimmte Zeit durch Europa. An abgelegene Orte, an denen es ruhig ist und wo wir ungestört in und mit der Natur leben können.

    Weniger ist einfach mehr – jedenfalls für mich :-)

    Danke für diesen Artikel und sonnige Grüße
    Nima

    Antworten
    • Christof Herrmann 22. Januar 2015

      Hola Nima,

      welcher Mischa hat Dich denn auf mich aufmerksam gemacht?

      Wünsche Euch viel Vorfreude auf Eure Europa-Tour. Meiner Meinung nach kann man besonders auf Reisen das einfache Leben (wieder)entdecken.

      Adios

      Christof

      Antworten
      • Nima 22. Januar 2015

        Mischa von Adios Angst.

        Wir sind bisher schon sehr minimalistisch gereist (wildcampen im Auto mit 2 Hunden…) und genießen es total.
        Der Oldtimer-Bus ist ausnahmsweise ein Upgrade, das aber notwendig ist, um komplett ortsunabhängig zu leben und zu arbeiten. Aber auch hier schleppen wir keinen unnötigen Ballast mit uns herum.

        Wie es dann bei uns läuft, darüber berichte ich dann live von unterwegs auf meinem Blog :-)

        Liebe Grüße
        Nima

        Antworten
  • Andi 22. Januar 2015

    Hallo Christof,

    Ich lese nun schon einige Zeit deinen Blog und finde eine minimalistische Lebensweise sehr reizvoll. So richtig angeregt dazu wurde ich eigentlich durch ein Buch, welches ich vor Jahren gelesen habe und nur jeden empfehlen kann, ich denke aber die Leute welche sich auf deiner Seite aufhalten werden es bereits kennen. Es handelt sich um Erich Fromm: Haben oder Sein.

    Ich konsumiere eigentlich nur noch das nötigste, bin Vegetarier, aber eines bekomme ich nicht auf die Reihe, vielleicht könnt ihr mir da weiter helfen.
    Es wird immer davon gesprochen sich von allen zu trennen, dann wird man glücklicher, zufriedener, ruht in sich selbst. Wenn ich das ernsthaft durchziehe sitze ich in einer fast leeren Wohnung und warum sollte mich das glücklicher machen, das kann ich nicht nachvollziehen.

    Ein Beispiel: Meine geliebten Bücher wären dann großteils alle weg, allein die Zier und wohlige Wärme einer gut sortierten Bibliothek, welche eine Wand schmückt würde mir fehlen, wo ist da mein Glück? Gute Bücher sind doch auch gute Freunde fürs Leben, oder. Oder ist hier eher ein Mittelweg angebracht ?

    Liebe Grüße
    Andi

    Antworten
    • Betti 22. Januar 2015

      Lieber Andi

      Dies ist ein ganz wichtiger Punkt. Du sollst Dich bei allem ja wohl fühlen, das ist das Wichtigste. Sachen, die Dir wirklich am Herzen liegen, sollst und musst Du wirklich behalten, auch Deine „wohlige Wärme in Deiner Wohnung“. Wenn Du etwas wegwirfst, was Dir wirklich wichtig ist, dann handelst Du gegen das Prinzip der Erleichterung durch Wegwerfen im Leben und gegen Dich selber. Was immer Du wirklich brauchst, behalte es unbedingt. Hier ist ja die Rede vom Wegwerfen von Sachen, die Du allesamt nicht mehr brauchst. Und die hat wirklich jeder. Es ist nicht immer leicht, alles auszusortieren, was weg kommt. Ich habe mich auch schon dabei ertappt, dass ich beim Wegwerfprozess etwas liquidiert habe, was ich dann im Nachhinein ein paar Wochen später wieder gebraucht hätte. Also: die grosse Kunst ist, wirklich nur das wegzuwerfen, was überflüssig, für Dich unbrauchbar und entbehrbar ist. Viel Erfolg auch weiterhin beim Entrümpeln!
      Liebe Grüsse aus der Schweiz

      Antworten
    • Christof Herrmann 24. Januar 2015

      Hallo Andi,

      ich bin ganz der Meinung von Betti. Trenne Dich ja nicht von Deinen Büchern, wenn sie Dich glücklich machen. Minimalismus bedeutet nicht, nichts zu haben, sondern keinen Ballast zu haben.

      Einfach bewusste Grüße

      Christof

      Antworten
  • micha 22. Januar 2015

    der artikel ist wunderbar – leider aber nur wertvoll fuer leute, die einen gewissen ‚lebensstandard‘ schon erreicht haben und diesen als belastend empfinden. ein grosser teil der menschheit, die in den entwicklungslaendern leben, wuerden diesen artikel als ‚luxus‘ einstufen. sie haben ein minimalistisches leben – aber nicht freiwillig – sie wollen zunaechst einmal den naechsten tag ueberleben, die familie auch am folgetag ernaehren und das schulgeld fuer die kinder zahlen koennen. wenn sie es dann ‚geschafft‘ haben, dann wird angereichert, gekauft, auto gefahren -aber die meisten schaffen das gar nicht und bleiben ‚minimalistisch‘ – so minimal, dass die kinder und muetter sterben, weil kein geld fuer medizinische behandlung vorhanden ist und so weiter. what about ‚redistribution of wealth‘? funktioniert das automatsch, falls wir weniger konsumieren? what about corruption und der ungeheuere reichtum der 1% weltbevoelkerung? diese 1% denken nicht daran, zu reduzieren …oder gar zu verteilen….
    – just food for thoughts – ich finde den artikel immer noch wirklich gut und werde versuchen, zu reduzieren…..
    Gruss aus Nairobi

    Antworten
    • Christof Herrmann 23. Januar 2015

      Hallo Micha,

      Minimalismus ist ja immer ein freiwillig gewählter Lebensstil. Wenn jemand arm ist – egal, ob er nun in Deutschland am Existenzminimum lebt oder in Afrika ums Überleben kämpft -, wird man ihm kaum von den hier genannten Vorzügen eines einfachen Lebens vorschwärmen.

      Trotzdem sind wir doch durch unser tägliches Handeln am Wohl und Leid anderer Menschen mitverantwortlich. Unser westliche Lebensstil fördert die Schere zwischen Arm und Reich, sklavenähnliche Arbeitsbedingungen sowie Klimawandel und -katastrophen. Bewusster Konsum, eine Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks usw. können meiner Meinung nach vieles verbessern. Das kommt dann direkt oder indirekt auch bei den Armen in Deutschland und Afrika an.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
    • Alex 23. Januar 2015

      Hallo Micha,

      dieser Text beschreibt wie Menschen in Lebensverhältnissen wie sie z.B. in Deutschland im Mittel vorherrschen ihre Lebensqualität verbessern können ohne den vorherrschende extreme Konsumverhalten und den negativen Materialismus,Statusdenken und Hamsterradlauf noch weiter anzutreiben. Es wird eine bewusstere Lebensweise beworben, die offensichtlich einige Menschen etwas glücklicher und zufriedener macht. Das ist schon einfach so an und für sich gut und sinnvoll. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass ein bewusster Lebensstil so wie er in diesem Artikel angeregt wird in jedem Fall ökologisch und meiner Meinung nach auch sozial nachhaltiger ist.

      Deine Einschätzung, dass ein solcher reduzierter Lebensstil von einem großen Teil der globalen Bevölkerung als Luxus angesehen wird, wird hier vermutlich jeder Leser teilen. Derartige Einwände höre/lese ich relativ häufig im Kontext Minimalismus. Der scheinbare Konflikt lässt sich ganz einfach auflösen: es geht hier um freiwilligen Verzicht mit der Absicht, seine eigene Lebensqualität zu verbessern und nicht darum sich selbst zu geißeln – deshalb wird in diesem Zusammenhang auch von Befreiung von Überfluss oder Loslassen von Ballast geprochen. Eine für jeden verfügbare/bezahlbare medizinische Grundversorgung ist kein Überfluss.

      Die Themen Umverteilung und Korruption sind auch für mich wichtige und spannende Themen – ich selber stelle mir diese Fragen auch. Allerdings ist globale soziale Gerichtigkeit in diesem Blog hier bisher kein Scherpunkthema gewesen. Muss es das? Meiner Meinung nach nicht. Aus diesem Grund möchte ich hier auch gar nicht detaillierter auf diese Punkte eingehen. Nur so viel sei vereinfacht gesagt: ich bin persönlich davon überzeugt, dass ein bewusster und damit letztendlich auch ein ganzheitlich nachhaltiger und global gerechter Lebensstil die Grundlage ist, um in den von dir angesprochenen Punkten eine Vebesserung herbeizuführen.

      Viele Grüße,
      Alex

      Antworten
      • Christof Herrmann 23. Januar 2015

        Da hatten wir wohl beide gleichzeitig die gleichen Gedanken. Ich habe nur schneller auf den Senden-Button gedrückt ;-)

        Antworten
      • Alex 23. Januar 2015

        Zwei Minimalisten, gemeinsame Gedanken. Beim Senden hast du doch nur deinen Heimvorteil ausgespielt ;-)

        Antworten
      • Betti 24. Januar 2015

        Besonders traurig und auch nachdenklich macht mich, dass so viele (unnötige) Produkte, die dann auch vor allem gleich wieder zu Abfall werden, zum grössten Anteil aus der Fabrikation unseres „zivilisierten“ Ueberflusses durch Tierausbeutung und Tiersklaverei durch den Menschen entstehen, wobei vor allem die Nutztiere und auch gewisse Wildtiere (Fischfang, Robbenabschlachtung, Wildtierfang) usw. ein elendigliches kurzes Dasein auf der Erde führen müssen, unter Entbehrung, Schmerzen und grösster Qual bis zu einem leidbesetzten Tod. Hauptsache, es wird viel Geld verdient mit allen Tierprodukten, vor allem auch in der weiterverarbeitenden Industrie mit Tierabfall-Nebenstoffen. (Pharmazie, Medikamente, Farbstoffe, Textilindustrie, Kosmetika, Haar- und sonstige Bürsten, Tierfutter, Backwaren, Lebensmittel-Technologie, Baustoffe wie Leim und Zement mit Tierknochenmehl/Hufen/Schnäbel usw usf. Es gibt viel zu viele Produkte, wo man meint, sie seien ohne Tierbestandteile. Zum Beispiel werden sogar Kaffeebohnen mit Schellack = Läuse-Extrakt zur besseren Röstqualität behandelt, damit es einen schönen Schaum auf dem Kaffee gibt oder mit dem gleichen Läuse-Extrakt die Aepfel eingerieben, damit sie im Regal im Supermarkt schön glänzen)

        Der Tierausbeutungs-Wahnsinn findet vor allem hinter verschlossenen Türen in Schlachthöfen und Labors statt, wo die Gesellschaft hinter dem Deckmäntelchen der Marketing-Lügen weitgehend vor der Wahrheit verschont bleibt, und kaum mitbekommt, was für Gräueltaten mit den Schlacht- und Versuchstieren eigentlich passiert.
        Es ist sicher eine gute Sache, dass durch ein Umdenken durch den immer mehr aufkommenden Gedanken des Minimalismus mit der Zeit (hoffentlich) weniger unbrauchbare, überflüssige und entbehrliche Produkte hergestellt werden und dadurch auch weniger Tiere und auch die Umwelt weniger leiden müssen.
        Die „zivilisierte“ Welt leidet unter all diesem Zuviel an Produkten. Auch die vielen unnötigen Medikamente, viele Bereiche aus der „modernen“ Medizin sowie ungesunde, stark verarbeitete denaturierte Nahrungsmittel, die auch mit starken ungesunden Chemikalien versetzt sind, ungesunde Lebensweisen, Umweltverschmutzung usw. machen krank. Wir sind eigentlich nicht die „reiche, wohlhabende Welt“, sondern in vielerlei Hinsicht bei genauem Hinsehen arm, abhängig und bedürftig.

        Antworten
  • Rüdiger 24. Januar 2015

    Hallo Christof, hallo restliche Leserschaft,

    mir gefällt dein Blog auch sehr gut und ich halte es erstmal wie Manuela und will mir diese Jahr nichts kaufen was man in die Ecke stellen kann. Sollte doch irgendwas benötigen werde ich versuche es mir zu leihen oder zu tauschen oder so. Sicher fällt mir das relativ leicht, da ich jahrelang aus dem vollen geschöpft habe. Deshalb versuche ich die ganze Aktion auch nicht mit erhobenen Zeigefinger zu machen. Außerdem macht mich das nicht zu einem besseren Menschen….leider hab ich bei einigen Kommentaren hier, das Gefühl, dass sich der ein oder andere Schreiber dafür hält.

    Nochmals vielen Dank für diese spannende Seiten und ein shönes Wochenende.

    Gruß Rüdiger

    Antworten
  • Betti 24. Januar 2015

    Lieber Christof
    Bitte entschuldige, dass ich Deinen Namen das letzte Mal mit einem Buchstaben zu viel geschrieben habe ;-). Auch das ist ein Zuviel!
    Ich habe heute eine treffende und interessante Umschreibung für das Wort „Gier“ gelesen.
    Gier bedeutet, mehr Sachen (….Dinge, Beziehungen, Personen….) zu haben/ zu besitzen, als dass man imstande ist, diese auch zu lieben. Gier = Anhäufung von Ballast, den Du beim Ausmisten gut überlegt aussortieren, wegwerfen, weiterverschenken, weiterverwerten, ausleihen usw. ……. kannst.
    Liebe Grüsse Betti

    Antworten
  • Christof Herrmann 25. Januar 2015

    @Rüdiger
    Schönes Vorhaben. Viel Spaß dabei. Du hast sicher recht, wenn Du sagst, dass Dich ein bewusster Konsum nicht zu einem „besseren Menschen“ macht. Aber es macht Dich zu einem Menschen, der besser mit den natürlichen Ressourcen und demnach aus besser mit den Mitmenschen umgeht.

    @Betti
    Ich leite daraus folgende Definition ab, die mir sehr gut gefällt: „Minimalismus bedeutet nur Dinge zu besitzen und Dinge zu machen, die man liebt.“

    Antworten
  • Björn 25. Januar 2015

    Guten Abend,

    sehr hilfreicher Artikel! Danke

    Ich bin momentan auch dabei mir ein einfacheres Leben zu gestalten. Mein Auto und Fernseher sind bereits verkauft. Loszulassen ist echt schwer aber wenn man sich einmal überwunden hat tut es richtig gut.

    Gruß Björn

    Antworten
  • Christine 31. Januar 2015

    Gratulation zum Zweijährigen, Christof!
    Wenn man sich zuerst von den Dingen trennt, die man als unnötig und überflüssig empfindet, wirft man nichts weg, was man später wieder brauchen kann. Erst ab der zweiten Runde des gründlichen Ausmistens wird’s schwieriger: Behalt ich das oder kann das weg?
    Derzeit beschäftige ich mich mit einer kleineren Wohnung. Leider sind in Deutschland viele Apartments schlecht geschnitten, überteuert und dunkel. Ist es denn so unmöglich, zu einem Wohn- und Schlafzimmer ein Bad mit Fenster und eine Küche mit Sitzplatz zu planen?
    Weniger Platz bedeutet weniger Besitz. Ich möchte nicht mehr „tagelang“ putzen und viel Energie verbrauchen. Trotzdem benötige ich einen kleinen, zweiten Raum z.B. die Küche. Sonst komme ich mir wie eingesperrt vor. Aber – Stauraum muss vorhanden sein: im Flur, in der Küche, im Bad. Denn derzeit nicht benötigte Dinge wie der Staubsauger oder zweite Bettdecke sollten hinter einer Tür verschwinden können. Sonst sind die Räume schneller zugestellt als geplant.
    50 qm reichen für eine Person, sogar für zwei gut aus, wenn neben Küche und Bad drei Zimmer vorhanden sind. Und das geht. Aber mit einen kleinen Wohnung kann man leider nicht so angeben wie mit zwei Zimmer auf 130 qm……

    Antworten
    • Christof Herrmann 31. Januar 2015

      Danke, Christine!

      Eine Loftwohnung mit 130 Quadratmetern scheint nichts für Dich zu sein, ein „tiny house“ mit 13 Quadratmetern aber auch nicht (die US-amerikanische Bloggerin Tammy Strobel lebt mit ihrem Mann in einem 12 Quadratmeter großen tiny house). Deine Wahrheit liegt also irgendwo dazwischen.

      Viel Spaß und Glück bei der Suche nach der richtigen Bleibe

      Christof

      Antworten
  • Maria 2. Februar 2015

    Hallo Christof!

    Wieder einmal ein sensationell gut zusammen gestellter Beitrag zu dem Thema! Leider erst heute entdeckt.

    Seit gestern bekomme ich nicht nur den Newsletter (wodurch ich immer so spät dran war) sondern habe Dich auch offiziell abonniert :-)

    lg
    Maria

    Antworten
    • Christof Herrmann 3. Februar 2015

      Hallo Maria,

      danke für Dein sensationelles Lob :-)

      Was meinst Du mit „offiziell abonniert“? Via RSS-Feed?

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Anna-Lena 4. Februar 2015

    Ich kann mich dem Artikel nur anschließen und vielen Dank für die Tipps.
    Als ich letztes Jahr aus meiner alten Wohnung ausgezogen bin, habe ich vieles entrümpelt und es ist ein wahnsinnig befreiendes Gefühl gewesen.
    Vor allem auf dem Jakobsweg, den ich dann gegangen bin, erlebt man den Minimalismus ganz neu. Ich möchte nicht sagen, dass man sich der modernen Welt verschließen sollte. Das wäre auch nicht der richtige Weg. Aber man sollte für sich eine gute Mischung finden.

    Liebe Grüße
    Anna-Lena

    Antworten
    • Christof Herrmann 5. Februar 2015

      Danke für die Blumen :-)

      Ich glaube auf Fernwanderungen wie Deine Tour auf dem Jakobsweg, lernt jeder die Vorzüge des einfachen Lebens kennen. Das Wandern ist ja schon an sich minimalistisch und oft kommt man verwandelt zurück, möchte die Einfachheit in sein Leben lassen. Leicht ist das dann nicht, denn die Mehrheit kennt diesen Weg (den Fernwanderweg bzw. den Weg des Minimalismus) nicht oder mag ihn nicht gehen.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Kathrin 5. März 2015

    Hallo Christof,

    Ich bin absolut begeistert von Deiner Seite. Einige Dinge habe ich schon umgesetzt bzw. bin gerade dabei. Erst am 21.2.2015 ging meine 1jährige Shoppingdiät zu Ende. Es ist erstaunlich, wie einfach, es ist, zu verzichten. Kann ich nur jedem empfehlen. Es ist ein unglaublich befreiendes Gefühl, nicht mehr den ganzen Konsumwahnsinn hinterherzujagen.

    Mach weiter so und eine schöne Zeit…
    Liebe Grüße aus Leipzig
    Kathrin

    Antworten
    • Christof Herrmann 5. März 2015

      Hallo Kathrin,

      ich bin absolut begeistert von Deinem Kommentar ;-)

      Glückwunsch, dass Du es geschafft hast, ein Jahr lang nicht zu Shoppen. Nach meiner Erfahrung reichen schon ein paar Wochen der Enthaltsamkeit, um sich den Konsumwahnsinn abzugewöhnen. Ich gehe/fahre jetzt gleich nach Erlangen, werde dort durch die Fußgängerzone marschieren und nichts kaufen. Was denn auch, ich habe alles und brauche im Moment nicht wirklich etwas dringend.

      Viele Grüße aus Pinzberg

      Christof

      Antworten
  • Hope 14. Mai 2015

    Habe Heute den Artikel zum 2-ten Mal gelesen, er ist einfach wunderbar.
    Auch die Kommentare sind nicht zu verachten ;-)
    Habe Heute nochmals beherzt das Bad entrümpelt.

    Herzlicht
    Hope

    Antworten
  • Timo Möbes 16. Oktober 2015

    Hallo lieber Christof. :)

    Vielen lieben Dank erstmal, für diesen wundervollen Beitrag. Ich habe mich sehr darin wiedergefunden. Sei es die Geldsorgen, der Platzmangel oder die Reizüberflutung. Du hast mit den 8 Punkten kurz und knapp auf den Punkt gebracht, was auch ich unter Minimalismus verstehe.

    Ich habe mich von Fernseher verabschiedet, konsumiere keine Nachrichten mehr (und ich lebe noch juhu) und lege einen Sabbat-Tag in der Woche ein. Mir tut es gut die Dinge bewusster wahrzunehmen und ein einfacheres leben zu führen.

    Christof, mach bitte weiter so. Es macht Spass an deinen Gedanken teilzuhaben!

    Ganz liebe Grüße,

    Timo

    Antworten
  • Christof Herrmann 17. Oktober 2015

    Hallo Hope, hallo Timo,

    finde ich wunderschön, dass Ihr diesen Blogartikel wunderbar bzw. wundervoll findet :-) Danke!

    Viele liebe Grüße

    Christof

    Antworten
  • Petra 18. Dezember 2015

    Hallo Christof,
    möchte mich den anderen anschließen, ein schöner und hilfreicher Blogartikel. Eines fällt mir noch dazu ein: Im Moment ist es mit leider nicht möglich, weniger zu arbeiten, eher das Gegenteil. Ich arbeite in einer kleinen, jungen Firma, in der mein überdurchschnittlicher Einsatz gebraucht wird – auch ohne jetzt besonders gut zu verdienen. ABER :-) da ich dieses Jahr in einigen der anderen Punkte doch ein gutes Stück voran gekommen bin, habe ich tatsächlich innere Ressourcen und auch Zeit übrig, um durch die viele Arbeit nicht so genervt und ausgelaugt zu sein. Ein schönes Gefühl, zumal meine Arbeit interessant ist und oft auch Freude und Befriedigung bringt.
    Trotzdem bleibt das Ziel, irgendwann mal weniger zu machen, fest in meinem Fokus.

    Antworten
    • Christof Herrmann 20. Dezember 2015

      Ich denke, Du bist das beste Beispiel, dass man nicht immer überall reduzieren kann, aber doch Bereiche findet, in denen man sich etwas zurücknehmen kann. Und auch das trägt schnell zum Wohlbefinden bei …

      Antworten
  • Maret 30. Dezember 2015

    Danke für diesen Artikel, der so vieles auf den Punkt bringt.
    Auch wenn ich nicht alles durchsetzen möchte und kann, regt dein gesamter Blog zum Nachdenken an und ein langsam beginnender Prozess findet auf jeden Fall bei mir statt. Gut so! Hoffentlich lesen es immer mehr. Nochmals danke und alles Liebe!

    Antworten
  • Benita Schuhmacher 14. Februar 2016

    Hallo Christoph,

    ich finde diesen Artikel sehr spannend und deinen Blog im Allgemeinen auch sehr hilfreich. Mit meinen gerade mal 17 Jahren ist mir der Konsum schon zu viel geworden und ich beschloss über die letzten zwei Jahre immer ab und zu auszurümpeln und ich habe einen besseren Überblick bekommen .Jetzt weiß ich dank dir auch eine Bezeichnung für mein Verhalten :Minimalismus. Aber ich bin noch lange nicht fertig mit loslassen :).
    Mach weiter so du bist eine große Hilfe.

    LG Benita

    Antworten
  • Christof Herrmann 14. Februar 2016

    Hallo Maret und Benita,

    vielen Dank für das Lob und Eure Kommentare. Macht weiter so – also mit der minimalistischen Lebensweise (aber gerne auch mit dem loben und kommentieren ;-)).

    Einfach bewusst Grüße

    Christof

    Antworten
  • Dominik 10. Mai 2016

    Hallo Christoph!

    Auch mir sind diese Veränderungen wiederfahren, nachdem ich mich darauf konzentriert habe, wo meine Grundbedürfnisse liegen und mein Leben an die daraus gewonnenen Erkenntnisse angepasst habe. Vor einigen Jahren hätte ich niemals gedacht, dass ich auf 25m² und ohne Auto so zufrieden sein könnte.
    Schön zu lesen, dass es vielen anderen Menschen auch so ergeht!

    Ich habe vor einiger Zeit einen Artikel über Genügsamkeit und den Weg dort hin auf meinem Blog veröffentlicht, es würde mich freuen, wenn du mal vorbeischaust und mir sagst, was du davon hältst.

    Alles Liebe
    Dominik

    Antworten
    • Christof Herrmann 12. Mai 2016

      Hallo Dominik,

      danke für den Hinweis. Deinen Blogartikel lese ich in Ruhe über Pfingsten.

      Viele liebe Grüße

      ChristoF

      Antworten
  • Daniel 15. September 2016

    Bezüglich der hohen Arbeitsbelastung hat Schweden nun den 6-Stunden Tag eingeführt. Folge: motiviertere Arbeitnehmer, weniger Krankmeldungen, viel schlimmer noch die höhere Zufriedenheit und die bessere Work-Life-Balance! :-) Und somit Gewinn für die Firmen.
    Es gäbe sicherlich auf Gesellschaftlich viele Möglichkeiten eine bessere Arbeitskultur zu erschaffen, doch zu oft steht die Gier der Großen dem im Wege.
    Somit muss jeder für sich schauen, wie weit er in dem System mitmachen möchte, oder nicht wie durch Minimalismus dem entgegenwirkt.

    Antworten

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