15 Bereiche in Deiner Wohnung, die Du in 15 Minuten ausmisten kannst

15 Bereiche in Deiner Wohnung, die Du in 15 Minuten ausmisten kannst

„Das Aussortieren des Unwesentlichen ist der Kern aller Lebensweisheit.“ (Laozi, chinesischer Philosoph, lebte im 6. Jahrhundert v. Chr.)

Wollen wir nicht alle mehr ZeitGeld und Freiheit haben und unbeschwerter und zufriedener leben?

Am einfachsten geht das mit mehr Einfachheit!

Dazu gehört, sich vom Ballast zu lösen und sich nur mit Dingen zu umgeben, die Freude bereiten und man auch wirklich (ge)braucht.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten auszumisten. Wenn es gründlich sein soll und es nicht schnell gehen muss, empfehle ich Dir die Tabula-rasa-Methode.

Du kannst aber auch klein anfangen und immer zwischendurch ausmisten, zum Beispiel wenn Du auf Besuch wartest oder etwas im Backofen hast. Für die folgenden Bereiche in Deiner Wohnung benötigst Du nicht mehr als 15 Minuten.

1. Badezimmer

Hier mein Vorschlag, was freigelassen werden kann: Abgelaufene Medikamente, alle Artikel, die Du nie verwendest, Kosmetik mit besorgniserregenden Inhaltsstoffen, der dritte Bademantel, das vierte Saunatuch, Düfte, die Du eigentlich gar nicht magst … Wenn Du den Rest nach und nach aufbrauchst, finden sich bald nur noch Lieblingteile in Deinem neuen Wohlfühlbad.

2. Kleiderschrank

Der durchschnittliche Kleiderschrank ist hoch, breit, tief und vor allem vollgestopft. Da in einem Viertelstündchen etwas auszumisten, ist nicht so einfach. Ich empfehle, einen Wecker zu stellen und Dir nur eine Kategorie vorzunehmen, etwa T-Shirts oder Jeans. Weg kann, was Dir nicht passt, was Du seit einem Jahr nicht mehr getragen hast, was noch mit dem Preisschild versehen ist und was Löcher oder andere größere Makel hat. Im Zweifel fragst Du Dich, ob Du das Kleidungsstück mit Freude trägst. Die Aussortierten finden bei Oxfam, der Heilsarmee, Kleiderkreisel oder einer Kleidertauschparty neue glückliche Besitzer.

3. Sockenschublade

Diesen Bereich auszumisten, dauert nur wenige Minuten. Einsame Socken ohne Partner entsorgst Du ohne mit der Wimper zu zucken. Die mit Löchern ebenfalls, es sei denn Du kannst sie stopfen (lassen). Wo Du schon mal dabei bist, dürfen auch die Socken gehen, die Du nie anhast.

4. Bett

Das Schlafzimmer soll Entspannung, Erholung und Intimität fördern. Unruhe und Übermaß sind da fehl am Platz. Wenn Du mit diesen Gedanken im Kopf das Bett, das Nachtkästchen und die unmittelbare Umgebung anpasst, wird es die gesamte Stimmung in Deinem Schlafzimmer positiv verändern.

5. Bücher

Eine kleine Privatbibliothek mit Lieblingsbüchern und oft genutzten Nachschlagewerken ist etwas Feines. Deine Sammlung wird übersichtlicher und wertvoller, wenn Du Dich von den Exemplaren trennst, die Du kein zweites mal liest oder Dich nicht mehr interessieren. Nach diesen Kriterien bekommst Du ruckzuck zwei Jutebeutel voll. Hin und wieder verkaufe ich gebrauchte Bücher bei Booklooker, meist stelle ich sie in einen Öffentlichen Bücherschrank.

6. Magazine und Zeitungen

Ist der Stapel mit den Magazinen und Zeitschriften höher als 15 cm, empfehle ich dieses Vorgehen: Alle Ausgaben, die älter als ein Jahr sind, fliegen in den Papierkorb. Vom Rest behält man eine Handvoll. Die kommt auf den Couchtisch und wird in den folgenden Tagen durchgeblättert/gelesen/verschenkt. Vielleicht ist das eine gute Gelegenheit, das eine oder andere Abo zu kündigen. Ich hatte früher fünf Zeitschriften abonniert. Wenn mich jetzt mal eine Ausgabe interessiert, besorge ich sie mir in der Bücherei oder am Kiosk.

7. Deko

Achtung, jetzt kommt eine Challenge: Schaffst Du es, 10 Deko-Artikel oder Wohnaccessoires in 10 Minuten auszusortieren? Weg damit in die nächste Givebox. Wo die steht, erfährst Du bei Ecosia. Weniger Deko (oder auch weniger von anderem Zeug) bedeutet immer mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung für das, was bleiben darf.

8. Schreibstifte

Kulis, Bleistifte, Filzer, Buntstifte, Füllfederhalter, Textmarker … Die Schreibstifte-Sammlung ist in vielen Haushalten erstaunlich, obwohl wir ja immer weniger per Hand schreiben. Eine 15-Minuten-Inventur geht so: Alle Stifte in der Wohnung zusammentragen und dann die aussortieren, die nicht mehr schreiben oder mit denen man nicht gerne schreibt.

9. Geldbeutel

Du wirst staunen, was alles zum Vorschein kommt, wenn Du den Inhalt Deines Geldbeutels vor Dir ausbreitest. Vielleicht ist das auch eine gute Gelegenheit, die eine oder andere Kundenkarte zu kündigen.

10. Lebensmittelvorräte

Alles, was nicht mehr genießbar ist, kommt in den (Bio-)Müll. Alles, was Du nicht magst oder in zu großen Mengen vorrätig hast, verteilst Du an Nachbarn, Freunde oder Foodsharing. Beim nächsten Kochen kannst Du versuchen, möglichst viele der restlichen Lebensmitteln – v. a.  die, die nicht mehr lange haltbar sind – zu verwenden. So verschaffst Du Dir wieder einen Überblick über Deine Vorräte und sparst Geld, Zeit und Ressourcen.

11. Küchenutensilien

Wo wir schon in der Küche stehen: Auch hier finden sich ganz schnell ganz viele Utensilien, die zigfach vorhanden sind oder selten bis nie gebraucht werden. Nach dem Pareto-Prinzip benutzt man 80 % der Zeit eine Auswahl von 20 % der Gegenstände. Gut erhaltene Markengeräte erzielen oft einen guten Preis. Die restlichen Gegenstände gibst Du einfach im nächsten Umsonstladen ab.

12. Altglas und Pfandflaschen

In manchen Haushalten wird das Leergut gehortet, als wäre das voll gut. In meiner Küche stehen zwei Tragetaschen, in denen ich Altglas und Pfandflaschen sammle. Wenn die Taschen voll sind, spaßiere ich damit zum nächsten Altglascontainer. Die Pfandflaschen stelle ich auf den Boden. Das freut den Flaschensammler und erspart mir die Rückgabe.

13. Briefkasten

Verschiedenen Untersuchungen nach wird jeder von uns Tag für Tag mit 3.000 bis 13.000 Werbebotschaften bombardiert. Du kannst diese Angriffe schlagartige reduzieren, indem Du die Worte „Bitte keine Werbung und kostenlose Zeitungen!“ auf ein Stück Papier schreibst und mit Tesa an Deinen Briefkasten klebst. Um gar keine Reklame mehr zu bekommen, ist es meist nötig, mit den Austrägern und Redaktionen zu sprechen. Ungeöffnete Werbebriefe kann man auch mit dem Vermerk „Annahme verweigert – zurück an den Absender“ unfrankiert zurückschicken.

14. Elektronik-Zubehör

Ladegeräte und Kabel aller Art, Speicherkarten und Rohlinge, Batterien und Akkus, Software und Bedienungsanleitungen, Computer-Gadgets und Handy-Klimbim. Das Sammelsurium an Elektronik-Zubehör enthält oft Exponate aus dem letzten Jahrtausend und wird Monat für Monat größer. Ich empfehle den Kahlschlag: Was nicht verwendet wird, was nicht mehr funktioniert und was nicht zugeordnet werden kann, geht an ein Repair-Café oder wird fachgerecht entsorgt.

15. Alles zurück an seinen Platz

Gehe Zimmer für Zimmer durch Deine Wohnung und bringe alles Fehlgeleitete, was Du in 15 Minuten entdeckst, zurück an seinen festen Platz. Das Spielzeug ins Kinderzimmer (oder Schlafzimmer), Gläser und Teller in die Spülmaschine, das Handtuch an den Haken, Klamotten in den Schrank oder Wäschekorb. Wenn Du Dir angewöhnst, etwas nach dem Gebrauch, gleich wieder zurückzustellen, sparst Du viel Zeit, weil Du weniger suchen musst.

Ich wünsche Dir viel Vergnügen und Erfolg beim Ausmisten!

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{ 47 Kommentare }

  • Ottilie 15. April 2018

    Super!
    Weil ich nie Rechtschreibfehler in Deinen Texten entdecke, gehe ich bei dem Wort „spaßieren“ von „bewusster Rechtschreibung“ aus!
    Das übernehme ich jetzt in meinen Schreibwortschatz und „spaßiere“ jetzt mit unserem Hund durch den Wald.
    Sonnige Grüße
    O.

    Antworten
    • Christof Herrmann 15. April 2018

      Du bist eine aufmerksame Leserin! War Absicht und eine Art Neologismus.

      Schönen Spaßiergang Euch beiden

      C.

      Antworten
      • Jutta Raabe, Berlin 22. April 2018

        ..hab ich auch erst gestutzt und dann in meinen Sprachschatz integriert.📝

        Vielen Dank – vor allem für aufgezeigten Handlungsbedarf..!! 🐝🐜

        Wie immer fröhliche und heute auch zuversichtliche Grüße!

        Antworten
    • Evelyn Lottche 16. April 2018

      genau so :-)

      Antworten
  • Birgit 15. April 2018

    Hallo, zu Punkt 8 auf Deiner Liste gibt es im Rahmen des Weltgebetstages eine tolle Aktion, bei der man Stifte noch für einen guten Zweck loswerden kann.
    Vielleicht ist ja bei dem ein oder anderen Leser Deines Artikels so etwas in einer Schule oder Kirchengemeinde aktuell am laufen.

    Antworten
  • Micha 15. April 2018

    Hallöchen Christof, wieder ein toller, gut geschriebener und hilfreicher Text von dir. Auch gut, dass du Tips gibst wo man die ausgemisteten Sachen weitergeben kann. Dass sie n meiner Stadt einen Öffentlichen Bücherschrank und einen Umsinstladen gibt, wusste ich nicht. Bringe da dann bald was hin! Weiter so – Micha

    Antworten
    • Christof Herrmann 15. April 2018

      Hallöchen Micha,

      ich freue mich über Dein Lob und dass Du nun einen Öffentlichen Bücherschrank und einen Umsonstladen in Deiner Stadt entdeckt hast.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Daniel 15. April 2018

    Lieber Christof,
    ein zum Frühling passender Artikel mit guten Ideen um sich von Balast zu trennen und wieder leichter zu werden. Ich habe dann doch im Badezimmer wieder ein bisschen was gefunden, was doch raus kann. Dank Aromatherapie habe ich da zum Glück ein einfaches und übersichtlicheres System entwickeln können… Das wunderbare Lavendek fein Öl was schlaffördernd sein kann, gleichzeitig nun zum Insektenschutz verwendet wird wenn ich im Grünen unterwegs bin gleichzeitig mit etwas fettem Jojobaöl am Abend nach dem duschen die Haut nach dem Sonnenbaden wieder beruhigt.
    Ich frage mich auch, was das für ein Mysterium ist, das ich trotz strengen ausmistens im Kleiderschrank immer wieder das eine oder andere Teil finde, was doch übersehen wurde! Bei mir das Phänomen der Jacken… Meine Allround Jacke für Winter mit Innenfutter und Übergangszeit ohne dieses oder wenn es regnet als Regenjacke ist eine sinnvolle Anschaffung gewesen… der Rest, ja da konnte ich mich noch nicht ganz trennen!
    Bei Büchern habe ich oft, wie bei Autos, einfach nur das Gefühl das es um Status geht!
    Stell dir mal vor, Autos wären einfach nur ein Fortbewegungsmittel?! Wie leer die Straßen wäre… Oder Bücher würde man sich 99% leihen und nur das, was man jeden Tag nutzt kaufen.. Was würden wir Ressourcen schonen!

    Danke für den Artikel der auch jemand der doch schon recht minimalistisch unterwegs ist, wieder zum nachdenken anregt!

    Einen schönen Sonntag wünscht
    Daniel

    Antworten
    • Christof Herrmann 15. April 2018

      Vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar!

      Bei den Büchern könntest Du recht haben. Ich habe mal frech behauptet, dass 90 % der Bücher, die so in den Büchreregalen stehen, nicht oder nicht komplett gelesen wurden.

      Bin mir nicht sicher, ob das Autos wirklich so ein Statussymbol ist. Ist es nicht eher ein Ausdruck für Freiheit und Unabhängigkeit?

      Schönen Abend

      Christof

      Antworten
      • Daniel 15. April 2018

        Hallo Christof,
        hmm, also wenn ich so die Leute die in den Autos sitze sehe und was für Autos sie fahren, sehe ich die Fortbewegungsmittel eher ganz klar als Statussymbol.
        Klar sind sie auch ein Zeichen bzw. Ausdruck von Freiheit und somit Unabhängigkeit.
        Jedoch auch bei den Marken und Preisen die es dafür gibt, Status….
        Mal schauen was andere da noch für Meinungen haben.

        Viele Grüße
        Daniel

        Antworten
        • Felix 16. April 2018

          Hallo Daniel,
          Ich gebe dir Recht.Auto hat mit Status zu tun.Letzendlich reicht zur Fortbewegung max ein Golf mit 4 Sitzen.Schau dich mal um,mein Nachbar hat alleine an Sonderaustattung 15.000 Euro !? Aber soll jeder machen was er denkt.Ich habe km Zuge des Mimimalismus mein Auto downgegradet.Ich gebe max 10.000 Euro aus.Früher war das anders,gewissen Komfort möchte ich haben,z,B Klimaanlage.Ich habe also ein kleines Auto,was die Nachbarn denken ist mir igal.Gerne würde ich aufs Auto vezichten ,geht aber leider nicht.Übrigens früher habe ich mir nur Autos gekauft die Status haben jnkl.7er BMW,aber dank Minimalismus und diesem Block gebe ich mein Geld sinnvoller aus
          Grüsse Felix

          Antworten
  • Ottilie 15. April 2018

    Leergut – voll gut = auch gut ;-)
    Muss wohl noch bewusster Deine Texte lesen!

    O.

    Antworten
  • Birgit 16. April 2018

    Hallo Christoph,

    ob das wirklich so eine gute Idee ist, Pfandflaschen n e b e n den Glascontainer zu stellen? Ich ärgere mich immer, wenn die Sammelplätze zur Müllhalde verkommen und nicht überall kommt der Flaschensammler gleich vorbei (bei uns am Dorf bestimmt nicht).

    Antworten
    • Christof Herrmann 16. April 2018

      Hallo Birgit,

      wenn bei Euch auf dem Dorf keine Flaschensammler vorbeikommen, dann ist das natürlich nicht so eine gute Idee. Hier in der Stadt dauert es meist nicht lange, bis jemand die Pfandflaschen abholt.

      EBG

      ChristoF

      Antworten
      • Sandra 16. April 2018

        In jeder Stadt gibt es Menschen, die von diesem Pfand mittlerweile schon abhängig sind. Die stehen da nicht lange und man kann auf kurzem Wege ohne viele Worte unterstützen. Leider gibt es in den wenigsten Städten sogenannte Pfandringe an Mülleimern etc., das würde die Pfandspende doch sehr erleichtern.

        Antworten
      • Christof Herrmann 16. April 2018

        Hier in Nürnberg gibts paar Pfandringe. Allerdings habe ich auch schon gelesen, dass die Flaschensammler teilweise dagegen sind.

        Antworten
  • Simone Melzer 16. April 2018

    Punkt 9/10/11 direkt mit Erfolg umgesetzt. Vielen Dank für die Inspiration!

    Liebe Grüße
    SAM

    Antworten
  • Jens 16. April 2018

    Lieber Christof,
    eine sehr schöne Auflistung, bei den meisten Punkten habe ich schon einiges reduzieren können.

    Nur den Punkt „Lebensmittelvorrat“ klammere ich für mich definitiv aus, da bin ich eher ein Prepper. Nicht mit Dosenfutter oder Astronautennahrung, sondern eher mit einer Vorratshaltung wie die Großeltern mit viel selbst produziertem. Gekaufte Erdbeermarmelade kommt mir nicht mehr ins Haus, die kann ich selbst viel besser – von eigenen Bio-Erdbeeren. Auch bei anderen Dingen bin ich gerne so vorbereitet, dass ich auch mal ein paar Tage ohne offene Geschäfte auskomme. Das betrifft sowohl Vorräte als aus Fähigkeiten und Gerätschaften/Werkzeuge.

    Prepping und Minimalismus passen auf den ersten Blick nicht gut zueinander. Und einige Punkte müssen der Minimalist und der Prepper in mir erstmal ausdiskutieren. Eine interessante Gemeinsamkeit gibt es aber schon: Die Konzentration auf das Wesentliche. Bevorratet wird nur das, was man wirklich benötigt. Und das ist als Minimalist gar nicht so viel. Was Lebensmittel betrifft, das möglichst selbst gekocht/eingeweckt. Möhren etc. kann man in feuchtem Sand lange frisch halten und so auch nach der Saison eigene genießen.

    Das kostet Zeit und Platz, keine Frage. Für mich ist es das in Punkto Unabhängigkeit und Qualität wert.

    Was wir allerdings auch machen (und da bin ich wieder ganz bei dir), Überzähliges aus Ernte oder Einkochen wird verschenkt oder getauscht.

    Grüße
    Jens

    Antworten
    • Christof Herrmann 16. April 2018

      Eigenes Obst und Gemüse, frisch essen und einmachen, genial! Hätte ich auch gerne. Denke nicht, dass das einer einfachen Lebensweise entgegensteht. Im Gegenteil: Wenn es schmeckt, gesund ist, keine Belastung ist, also Freude bereitet, ist das nach meiner Definition Minimalismus pur!

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • Petra 16. April 2018

    Hallo Christof, gute Idee, diese Liste. Ich ergänze um den Punkt „Damenhandtasche“, den ich gleich heute abend umsetzen werde, während die Kartoffeln kochen :-)
    Viele Grüße Petra

    Antworten
    • Christof Herrmann 16. April 2018

      Wunderbar, die Liste darf und sollte natürlich individuell angepasst und erweitert werden :-)

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
      • Petra 16. April 2018

        Wie der Zufall so spielt… ich hatte vorhin ein nettes Hilfsangebot, daraufhin einen mittlerweile dreiviertel leeren Schrank ganz ausgeräumt, der nun in den Keller und dann zu einem neuen Besitzer wandert. Die Handtasche kommt dann halt ein andermal dran!

        Antworten
        • Jutta Raabe, Berlin 22. April 2018

          Oh Petra,
          wollte Dich fragen, ob Du sie in 15′ geschafft hast! 😉
          Ich habe länger gebraucht, weil ich (endlich) mal das
          Thema ‚Visitenkarten‘ angegangen bin, nicht nur in
          der Handtasche.. Christof’s Liste ist echt inspirierend.
          Danke Christof!!🌈

          Antworten
          • Petra 24. April 2018

            Muss gestehen, Ich prokrastiniere noch…. Handtasche ist schon speziell, der Schrank war nix dagegen! Den konnte ich übrigens gleich an einen der Helfer verschenken. Ich würde mich ja immer noch nicht als Minimalistin bezeichnen, aber drei Jahre sanftes ausmisten und Beschäftigung mit dem Thema zeigen langsam Wirkung. Die nächste Wohnung kann 30 qm weniger haben.
            Handtaschengröße muss allerdings bleiben :-)

  • Felix 16. April 2018

    Hallo Christof,
    Letztendlich gibt es eine Regel von dir ,die auch hier Anwendung findet.
    Wenn ich ein Gegenstand,igal was, seit einem Jahr nicht benötigt habe ,kann es weg.Abgesehen näturlich Deko wie Bilder oder Lampen usw..
    Ich habe schon ausgemistet ,aber nachdem ich deinen Artikel gelesen habe ,ist mir jn den Sinn gekommen,dass ich noch eine Box mit Elektronik habe ,v.allem Kabel,Verlängerungskabel,Antennenkabel (falls der Tv mal woanders steht,da längeres Kabel) usw.
    Die ganze Box bringe ich am Wochenende zum Elektronik Schrott,und du bist Schuld 😎
    Danke nochmal für deine sehr interessanten Gedanken
    Grüsse Felix

    Antworten
    • Christof Herrmann 16. April 2018

      Hallo Felix,

      ja, so kann man das zusammenfassen. Alles (okay, das meiste), was man seit einem Jahr nicht verwendet hat, kann weg. Oder man fragt sich, ob der gegenstand einem Freunde bereitet und das Leben mehr erleichtert als belastet.

      Grüße

      Christof

      Antworten
  • Paul 16. April 2018

    Guten Abend, allerseits!

    Mir hilft ein auffälliger gelber Blumenübertopf. Ich habe ihn als Wegmarke entdeckt. Er stand leer auf der Fensterbank und ich bin auf den Gedanken gekommen ihn als Startpunkt zu verwenden. Und so habe ich den Meter links von ihm aufgeräumt und ausgemistet. Dann ist diesen Meter weitergewandert.Und nachdem der nächste linke Meter aufgeräumt war, ist er wieder weitergewandert. In der Draufsicht immer gegen den Uhrzeigersinn. Inzwischen sind wir beide schon drei Räume weiter.

    Antworten
  • Elke 16. April 2018

    Guten Abend Christof,
    hallo, ihr Aufräumer und Ausmister… :)

    das war jetzt schön, deine Vorschläge zu lesen. Vieles mache ich ja schon, bzw. hab ich schon gemacht. Und heute wollte ich spontan noch was tun, so gegen 22.45 Uhr, kurz vor dem zu Bett gehen… Ich habe Punkt 15 gegriffen… da ich zu schnell gelesen habe, habe ich 15 Gegenstände an ihren Platz geräumt, statt 15 Minuten lang aufzuräumen.

    Aber auch gut, die 15 Sachen haben gereicht und ich kann aufgeräumt ins Bett gehen.

    Danke für deine vielen Tipps und bei den Kommentargebern bedanke ich mich auch, da auch von dort immer tolle Vorschläge kommen.

    Gute Nacht,
    Elke

    Antworten
    • Christof Herrmann 17. April 2018

      Morgähn Elke,

      hoffe, das Aufräumen hat Dich nicht zu sehr aufgewühlt und Du konntest gut schlafen …

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
  • ingegerd 17. April 2018

    Ich bin immer wieder überrascht, wie gut man sich fühlt nach einer Aufräumaktion.

    Antworten
  • Ruth 17. April 2018

    Nachdem ich gerade deinen Artikel gelesen habe, dachte ich mir, das kenne ich und hab schon einiges davon im 15-20 Minutenzeitraum immer wieder mal die letzten Jahre gemacht. Mein Bad ist letzte Woche auf diese Weise auch ganz spontan schnell wieder um ein paar Dinge leichter geworden. Und in den nächsten Tagen geht es dann weiter, ich bekomme wieder für ein paar Tage Übernachtungsbesuch und da fällt es mir immer ganz leicht innerhalb von 15 -30 Minuten ein Ecke mehr zu entmisten. Gästezimmer und Küche stehen auf dem Plan. Ich verkaufe ja ganz gerne, aber inzwischen geht auch vieles schneller in den Müll.
    Liebe Grüße

    Antworten
    • Christof Herrmann 17. April 2018

      In den Müll aber bitte nur im Notfall, also wenn etwas überhaupt nicht mehr verschenkt oder gespendet werden kann ;-)

      Antworten
  • Ursula 22. April 2018

    Hallo,
    toller Artikel wieder. Ich hab ja schon einiges bewegt, kam dann wieder ins Stocken, dann ging es wieder und ja es ging jetzt ne ganze Weile nix – ich war auch gar nicht zufrieden – da kam der Wunsch Zimmertausch der Jugend gerade richtig. Zustimmung gab es dann von uns (war mir recht denn so sind jetzt alle Räume belegt und ich bin noch ein paar unliebsame Dinge losgeworden wo mein Mann meinte das könne man noch gebrauchen….) allerdings unter der Auflage nur mit dem was im Haus ist keine neuen Dinge etc. hat auch funktioniert und es ist wieder ein Stück mehr Luft.
    Aber da geht noch was. Ich bleibe dran.
    LG
    Ursula
    PS: Und wir behalten unseren Dieselmondeo, 8 Jahre alt er fährt wie ne eins und sparsam und erfüllt den Zweck von A nach B zu kommen – obwohl mein Mann ja Automobilverkäufer ist….

    Antworten
    • Christof Herrmann 23. April 2018

      Hallo Ursula,

      und wenn Du mal nicht nur Luft, sondern frische Luft brauchst, dann gehst Du einfach raus in die Natur. Da ist nämlich nie etwas zu viel, hat alles seinen Platz :-)

      EBG

      Christof

      Antworten
  • Miriam 23. April 2018

    Hallo Christof,
    eine sehr gute Liste! Mir fällt es auch immer am leichtesten, jeweils nur sehr kleine Bereiche zu entmisten, sonst fehlt mir schnell die Energie ;-)

    Das Abstellen von Pfandflaschen sehe ich mittlerweile allerdings sehr kritisch. Leider werden die Flaschen einfach überall abgestellt und die Zunahme an Glasscherben in der Umwelt hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Hier in Berlin rutschen ständig Flaschen von schiefen Fensterbrettern im Erdgeschoss, von Trafokästen, werden von Baumbänken gestoßen, unter Mülleimern weggetreten usw.
    Ich hebe jeden Tag Glasscherben auf, damit sich keine Tiere verletzen können. Auch mitten in Städten gibt es viele Wildtiere, ich habe auch schon einen humpelnden Fuchs gesehen. Aber auch im Wald liegen immer mehr Scherben und anderer Müll.
    Leider denken viele Leute, sie tun etwas Gutes, wenn sie Flaschen abstellen. Es guckt natürlich niemand am nächsten Tag nach, ob die Flasche weg ist oder ob sie nun dort in Scherben liegt. Ich denke, es ist besser, seine Flaschen wegzubringen und das Geld zu spenden oder über die Aktion Pfand geben (www.pfandgeben.de) die Flaschen abholen zu lassen.
    Liebe Grüße
    Miriam

    Antworten
    • Christof Herrmann 24. April 2018

      Hallo Miriam,

      vielen Dank für Deinen Kommentar und den Link-Tipp.

      Ich verstehe aber nicht, was das von Dir beschriebene Scherben-Problem in Berlin und der Umwelt damit zutun haben, dass ich meine Pfandflaschen auf den Boden neben dem Glascontainer stelle. Da gibts keine Scherben – selbst wenn mal eine umfallen würde – und die Flaschen stehe eh nicht lange. Ich komme da ja oft vorbei und habe das im Blick, da der Container gleich bei um die Ecke ist.

      Viele Grüße

      Christof

      Antworten
      • Miriam 24. April 2018

        Hallo Christof,

        vielen Dank für Deine Antwort.

        Es ging mir vor allem darum aufzuzeigen, dass es auch problematisch sein kann, die Pfandflaschen abzustellen, egal an welchem Ort. Ich sehe einfach jeden Tag, dass zerstörungswütige Leute oft schneller sind als Pfandsammler, auch an Glascontainern.

        Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich es aus verschiedenen Städten kenne, dass gerade vor und neben Glascontainern viele Scherben liegen. Wenn es bei Dir sauber ist, ist das natürlich sehr erfreulich.

        Viele Grüße
        Miriam

        Antworten
  • Raphael Schaller 24. April 2018

    Vielen Dank für die Nutzung meines Unsplash-Bildes!
    Lieber Gruss Raphael

    Antworten
  • Andrea 14. September 2018

    Das sind ein paar schöne Anregungen! Leider gibt es bei uns weit und breit keinen Bücherschrank. 1000 Bücher bei booklooker einstellen – ähm, nein. Momox und Rebuy nehmen das meiste nicht mehr, weil zu alt. Da bin ich echt aufgeschmissen. Auch das mit den Dekoartikeln ist problematisch, die nächste „Givebox“ ist 150 km entfernt. Ich hoffe, mir fällt da noch was ein!

    Antworten
    • Christof Herrmann 15. September 2018

      Mir fallen da spontan vier, fünf Wege ein ;-) Z. B. die 1000 Bücher und die Dekoartikel mit „zu verschenken gegen Selbstabholer“ bei eBay-Kleinanzeigen oder einem anderen Portal einstellen. Das wird dann schneller weg sein, als Du schauen kannst.

      Antworten

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