25 Minimalismus-Tipps – der 8. Teil

21. Januar 2023 - von Christof Herrmann - 19 Kommentare
25 Minimalismus-Tipps - der 8. Teil (Fotos: Christof Herrmann, 2021)

Eigentlich wollte ich zum zehnjährigen Blog-Jubeläum noch auf das zurückblicken, was seit dem 19. Januar 2013 in meinem Leben passiert ist. Der praktische Nutzen wäre für Dich gering gewesen. Vieles habe ich schon an anderer Stelle erzählt.

So kam es, dass ich einen weiteren Teil meiner Minimalismus-Tipps-Serie zunächst zu Papier und nun online gebracht habe.

Zusammen mit den anderen sieben Artikeln stehen Dir somit 200 Tipps für mehr Einfachheit und Zufriedenheit zur Verfügung.

  1. Überquere einen Bach auf einem Baumstamm (aber tu Dir nicht weh!). So konzentriert und fokussiert wirst Du lange nicht mehr gewesen sein. Das seltene Gefühl kannst Du Dir später immer ins Gedächtnis rufen, wenn Du mutiger oder mehr bei der Sache sein möchtest.
  2. Erstelle Deine ganz persönliche Fuck It List. Das ist das Gegenstück zur Bucket List und enthält all die Dinge, die Du in Deinem restlichen Leben nicht (mehr) machen oder erreichen möchtest.
  3. Willst Du weniger vor Bildschirmen kleben? Dann ersetze, wo es für Dich Sinn macht, digitale Tools (wieder) mit Helferchen von anno dazumal. Onlinehandel oder Kaufhaus, Dating-App oder Kneipe, Netflix oder Kino, E-Mail oder Brief, Yoga online oder im Studio, Notizen-App oder Notizbuch, Facebook-Gruppe oder Wandergruppe, Beamen oder Zugfahren … – noch haben wir meist die Wahl.
  4. Obwohl Seneca vor 2000 Jahren lebte, erreicht er mich wie kein anderer Philosoph. Oft spricht er zu mir wie ein weiser Freund, etwa wenn ich in der Kneipe überlege, noch ein drittes Bier zu bestellen, oder mein Einkauf im Plattenladen aus dem Ruder zu laufen droht: „Nie ist zu wenig, was genügt.“
  5. Suche beim Spazierengehen auch mal gezielt nach einem bestimmten Detail. Das können zum Beispiel schöne alte Türen sein, spezielle Kopfbedeckungen der Vorübergehenden, Moose auf Baumstämmen und Steinen oder Spiegelungen im Wasser. Durch diese Art von selektiver Wahrnehmung wirst Du Dinge entdecken, die Dir sonst entgangen wären.
  6. Verbringe sowieso mehr Zeit in der Natur. Das ist Minimalismus in Reinform und schenkt Dir Ruhe und Lebensenergie. Wenn Du Regionen mit großer Vogelvielfalt aufsuchst, steigert das einer Studie nach Deine Zufriedenheit in besonderem Maße.
  7. Bleib neugierig, bleib jung. Oder mit den Worten von Burt Lancaster: „Solange man neugierig ist, kann einem das Alter nichts anhaben.“
  8. Schreibe Deine Werte, Leidenschaften, Lebensziele und die Namen Deiner Lieben auf ein Blatt Papier. Denn wenn Du weißt, mit wem und was Du Zeit verbringen willst und was Du in Deinem Leben erreichen möchtest, kannst Du Dich einfacher für oder gegen etwas entscheiden. Ein Nein ist dann keine unangenehme Absage, sondern ein bewusstes Ja. Es wird Dir auch leichter fallen, beschwerliche Wege zu gehen, wenn sie etwas mit Deinem Wesen und Wirken zu tun haben.
  9. Verzichte aufs Rechthaben. Jeder tut sein Bestes, niemand ist perfekt. Wer das für sich selbst und andere erkennt, lebt einfacher. Es geht nicht darum, gleicher Meinung zu sein, sondern darum, zu akzeptieren, dass jemand ein anderes Wertesystem besitzt. Wenn Dir das gelingt, kannst Du Dich auch vom Schubladendenken lösen. Das erhöht die Chance, andere zu erreichen und selbst von anderen erreicht zu werden.
  10. Magst Du keine Fitnessstudios und ist Dir Waldbaden zu gechillt? Dann (wieder)entdecke Trimm-dich-Pfade für Dich.
  11. Ich habe gerade meine kleine Sammlung an Zeitschriften halbiert. Statt 16 Stück besitze ich nun 8. Die Hälfte davon hebe ich auf, die andere Hälfte lese ich in den nächsten Tagen und gebe sie dann weg. Wie viele Zeitschriften haben sich bei Dir angesammelt, wie viele lässt Du gehen?
  12. Besitzen und besessen sind nah verwandt, nicht nur beim Konjugieren.
  13. Apropos, ich habe nie einen Wäschetrockner besessen, war noch nie von einem besessen und empfehle Dir (es sei denn, Du hast drei oder mehr Kinder), Deine Wäsche zum Trocknen lieber auf einen geeigneten Ständer zu hängen.
  14. Du kannst auch mit Kindern minimalistisch leben. Vielleicht musst Du es sogar tun, um nicht im Familienchaos durchzudrehen. Ich behandle das Thema auf fünf Seiten in meinem Minimalismus-Ratgeber. Marion Schwenne kann als Mutter noch mehr dazu sagen. Sie hat das E-Book „Minimalismus mit Kindern“ geschrieben und gibt auf ihrem Blog Familien Tipps gegen Chaos und Überfluss.
  15. Sind beim Ausmisten ein paar Kisten zusammengekommen, könntest Du einen Garage sale oder Hausflohmarkt veranstalten. Hier in Nürnberg (und in anderen Städten) werden an Wochenenden im Sommerhalbjahr Hofflohmärkte in den verschiedenen Stadtteilen organisiert. Neben dem Kaufen und Verkaufen soll der Zusammenhalt der Hausgemeinschaften und des Viertels gefördert werden und bekommen die Besucher(innen) einen Einblick in die verborgenen Oasen der Innenhöfe.
  16. Trenn Dich auch vom Stauraum. Wenn Du das freigewordene Regal oder Schränkchen weggibst, sinkt die Gefahr, dass Du wieder mit dem Horten beginnst.
  17. Möchtest Du wirklich so viel Zeit in Instagram Reels und Deinem Facebook Feed verbringen? Wenn ja, dann tu das! Ein Hoch auf die Guilty pleasures. Niemand kann ständig produzieren und sich selbst optimieren. John Lennon sagte einmal: „Zeit, die man zu verschwenden genießt, ist nicht verschwendet.“
  18. Verzichte auf die nächste Gehaltserhöhung und handle stattdessen eine Arbeitszeitverkürzung aus. Im letzten Mitarbeitergespräch meiner letzten Anstellung vor zwölf Jahren konnte ich das erreichen. Die halbe Stunde pro Tag entsprach aufs Jahr hochgerechnet 15 freie Arbeitstage. Welch Gewinn an Leben(szeit) wäre das erst, wenn Du eine Viertagewoche hättest.
  19. Wann hast Du das letzte Mal ein Kreuzworträtsel gelöst? Diese minimalistische Freizeitaktivität macht Spaß und schlau, fördert fokussiertes Arbeiten und schützt vor geistigem Verfall.
  20. Distanziere Dich von permanent unzufriedenen Menschen. Wer sich mit Miesepetern und Heulsusen umgibt, wird kaum Lebensfreude entwickeln können. Unser Umfeld beeinflusst, wie wir denken, wer wir sind und was wir tun.
  21. Fahre ganz früh (oder ganz spät) auf die Arbeit. So vermeidest Du volle Straßen oder Gedränge in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Außerdem kannst Du am Arbeitsplatz in Ruhe Dinge erledigen, ehe die Kolleg(inn)en auftauchen (oder nachdem sie gegangen sind).
  22. Straßenschuhe sollten in der Wohnung tabu sein. Das reduziert Kolibakterien & Co. in Deinen vier Wänden. Außerdem wirst Du seltener kehren, staubsaugen und wischen müssen.
  23. Kündigt sich Nachwuchs an? Vielleicht möchtet Ihr es windelfrei probieren. Das ist bei vielen Völkern der Erde selbstverständlich, bei uns als TopfFit-Methode bekannt und kann von Geburt an funktionieren.
  24. Werde und bleibe rauchfrei. Nichtraucher leben gesünder und länger, sparen viel Geld (das Du in den zusätzlichen Jahren gut gebrauchen kannst) und gewinnen Fitness, Wohlbefinden und Lebensqualität. Wem die Entwöhnung schwerfällt, findet online wie offline Hilfe in Büchern, Kursen, Gruppen und Therapien.
  25. Im Zweifel: Lass kommen, was immer auch kommt. Lass bleiben, was immer auch bleibt. Lass gehen, was immer auch geht.

Nun Du! Welche(n) der Minimalismus-Tipps möchtest Du umsetzen? Hast Du einen Tipp, der noch nicht genannt wurde?

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19 Kommentare für “25 Minimalismus-Tipps – der 8. Teil”

  1. Herzlichen Glückwunsch zum „Jubeläum“!
    Ich lese deine Artikel sehr gerne, du bringst mich zum reflektieren. Die eine oder andere positive Veränderung in meinem Leben hast du schon angestoßen.
    Deswegen unterstütze ich dich gerne. Steady und Paypal nutze ich nicht. Aber wenn du mir deine Kontodaten schickst, richte ich einen kleinen vierteljährigen Dauerauftrag ein.
    Von den neuen Vorschlägen will ich Kreuzworträtsel, Trimm dich Pfade und vielleicht den ersten umsetzen. Das Zitat von Seneca muss ich mir merken, ist klasse!
    Bleib so authentisch und engagiert…

    Viele Grüße, Gerald

    1. Vielen Dank, lieber Gerald, auf die nächsten zehn Jahre.

      Ich freue mich über die Unterstützung. Habe Dir gerade meine Kontodaten gemailt.

      Ich habe mir vor ein paar Wochen ein Heft mit Kreuzworträtseln gekauft. Das konzentrierte Lösen empfand ich als minimalistische Tätigkeit, sodass ich es hier als Tipp aufgenommen habe. Zuweilen löse ich online das Tageskreuzworträtsel der Süddeutschen, auch wenn ich eigentlich nicht so viel am Bildschirm kleben mag. ;-)

      Stürz nicht in Bäche, lass es Dir gut gehen!

      Christof

  2. Lieber Christof,
    herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum von einer Langzeit-Leserin! Schön, dass dir nach so langer Zeit die Ideen nicht ausgehen.
    Ich mache mir jetzt erst mal einen Kaffee und schreibe dann mit Vergnügen an meiner „Fuck it List“. Genau das richtige, für einen gemütlichen Sonntagmorgen. Auch von den anderen Tipps werde ich das eine oder andere ausprobieren. Für heute ist noch ein Spaziergang mit Fokus auf Briefkästen geplant. Wir brauchen ein paar Anregungen und ich bin schon gespannt, was es in eigentlich bekannten Gegenden zu entdecken gibt.
    Viele Grüße und einen schönen Sonntag!
    Vanessa

    1. Danke, liebe Vanessa.

      Bloggst Du Deine Fuck it List? ;-) Eine Fotogalerie mit den Briefkästen wird ja nicht möglich sein, da die Aufnahmen (zu machen) die Privatsphäre der Bewohner(innen) verletzen würde.

      Genieße den Spaziergang, bis bald

      Christof

  3. Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und ich bin unendlich dankbar auf Deinen Blog gestoßen zu sein. Er hat mir schon sehr oft geholfen.

    Aktuell treibt mich nicht genau aber so ungefähr Punkt 18 um – kurz vor Rente soll es noch andere Arbeitsverträge geben wegen Überstundenabgeltung. Hier will ich versuchen dass mir wenn schon Überstunden diese als Zeit gutgeschrieben werden. Mal sehen ob ich das hinbekomme
    Und leider erhöhen sich unsere Benzinkosten, da der Partner in eine andere Filiale versetzt wurde – die bisherige am Ort wurde geschlossen – und die andere nur mit dem Auto erreichbar ist, da fährt kein öffentliches. Wir haben hin und her gerechnet – von Fahrrad bis aufhören zu arbeiten – unterm Strich ist das immer noch am wenigsten finanziell schädliche – Kosten für Bahn, Kosten für Fahrradanschaffung etc. Er kann zum Glück seinen alten Dienstwagenvertrag behalten.

    Fazit: hätten wir mal früher angefangen mit dem Minimalismus und der finanziellen Freiheit. Aber jetzt ist es so wie es ist und den Rest schaffen wir auch noch.

    Und die anderen Tipps sind auch nicht zu verachten. Fuck it List hört sich gut an. Im Moment bin ich noch bei „Nichtskaufen“ außer Lebensmitteln.

    Die Fixkosten sind aussortiert (schon länger und immer wieder neu auf dem Prüfstand) und auf ein minimum reduziert soweit die Inflation das möglich macht – denn irgendwie meinen alle abschöpfen zu müssen.
    Der letzte Punkt sind die alten Handyverträge die sind gekündigt und künftig gibt es nur noch Tarife ohne Handy so günstig wie möglich und so einfach wie möglich.

    Ach ja und Punkt 16 unsere Nachtkommoden gehen kaputt – wir werden das jetzt aussortieren und überlegen ob überhaupt nochmals neue her müssen ob das was da drin ist nicht wenn überhaupt gebraucht – anderweitig deponiert werden kann.

    1. Freue mich über Deinen Kommentar!

      Ihr werdet den für Euch richtigen Weg, die passende Balance in Sachen Finanzen und Renteneintritt finden. Du beschäftigst Dich ja offensichtlich eingehend damit.

      Für mich selbst ist „möglichst günstig“ oder „die Fixkosten maximal senken“ nicht stimmig. Ich kaufe zum Beispiel überwiegend Biolebensmittel, lege bei Klamotten wert auf Qualität und Nachhaltigkeit. Auch möchte ich weiterhin NGOs und gemeinnützige Vereine unterstützen. Vermutlich wird es darauf hinauslaufen, dass ich nicht mit 65 mit dem Bücherschreiben aufhören kann. Ist für mich aber okay, weil ich ja sehr gerne schreibe. Frugalismus ist also nicht meins.

      Zu den Nachtkästchen: Könnt Ihr die nicht reparieren? Oder etwas anderes, etwa schöne Kisten, zweckentfremden? Ich habe lange einen alten Koffer neben dem Bett als Ablage für Bücher und ein Glas Wasser genutzt. Mittlerweile verwende ich eine kleine Truhe aus Sisal.

      EBG

      Christof

      1. bisschen blöd geschrieben von mir, aber ich meinte damit einfach Doppelversicherungen meiden, Zeitung von Papier auf online, ja klar schon auch hier Biolebensmittel meist vegan, vegetarisch, wenn Fleisch dann vom Biohof in der Nähe etc. Auch ich spende weiterhin an den Integrationsverein etc. aus Gründen der eigenen Betroffenheit. Ich meinte eben nichts unnötiges, Wochenmarkteinkäufe kurz vor Ende, kaufe auch Lebensmittel oder verwende diese noch wenn ein „paar“ Tage das MHD abgelaufen ist.
        Kaufe auch gebraucht Kleidung Bücher etc. wir reparieren, ich stopfe Socken all das eben.
        Und dennoch auch wir gönnen uns unseren Cafe im Lieblingskaffee, gehen gerne mal schick aus Essen. Bewusst eben nicht immer aber dann mit Genuss.

        Ja stimmt ich beschäftige mich damit und der Plan steht, der Notfallplan auch und wenn es doch ganz dumm laufen sollte reicht es auch.

        LG
        Rosa

        1. Danke für den Nachtrag. Sich auch mal was gönnen, nicht immer aufs Geld achten zu müssen, gehört doch zur einfachen Lebensweise dazu. Man leistet sich etwas, aber nur, wenn man sich wirklich etwas leisten mag.

          EBG

          Christof

  4. Lieber Christof,

    herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und alles Gute für die nächsten 10 Jahre Einfach bewusst!
    Der Tipp mit den Straßenschuhen gefällt mir besonders gut. Ich habe ein paar Jahre in Osteuropa gelebt und dort ist völlig undenkbar, mit Straßenschuhen die Wohnung zu betreten. Oft gibt es sogar Hausschuhe für Gäste (nicht so minimalistisch, aber praktisch für Menschen mit kalten Füßen)!
    In Deutschland gestatten Gastgeber:innen den Gästen hingegen aus Höflichkeit, ihre Schuhe anzulassen. Sehr seltsam…

    Einen schönen Sonntag und herzliche Grüße
    Marion

    P.S. Danke dir für die Erwähnung meines E-Books. :)

    1. Danke und gern geschehen, liebe Marion.

      Wie ist das in Belgien, wo Du nun lebst? Wenn ich mich richtig erinnere (ich war zehn Jahre mit einer Belgierin zusammen), zieht man da die Schuhe auch aus. Wie handhabt man das mit Handwerkern oder dem Kaminkehrer? Ziehen die in Osteuropa auch die Schuhe aus, wenn sie in die Wohnung oder das Haus müssen?

      Viele Grüße

      Christof

  5. Lieber Christof,
    hm, mal sehen… die Fuck-it-List finde ich sehr ansprechend:-) Da werde ich mich mal dransetzen. Außerdem der Tipp, sich nicht mit Miesepetern und Heulsusen zu umgeben – sie können einen wirklich mit der Zeit runterziehen. Und ich LIEBE Kreuzworträtsel und Knobeleien. Als Jugendliche habe ich schon immer das „Um die Ecke gedacht“-Rätsel des Zeitmagazins gelöst. Für meine damals noch kleine Tochter fand ich dann im Buchhandel „Ums Eckchen gedacht“, also dasselbe in grün, nur für Kinder, und sie hat es auch geliebt:-)
    Danke für die vielen Anregungen!
    Herzlichst, Andrea

    1. Immer gerne, für Dich sowieso!

      Bist Du schon als Jugendliche Mutter geworden oder habe ich das falsch verstanden?

      Als Student habe ich ebenfalls gerne die „Um die Ecke gedacht“-Rätsel des ZEITmagazins gelöst, zusammen mit meinem Nachbarn. Im letzten Jahr hat mir eine Freundin ein Buch voll mit diesen Rätseln geschenkt. Aber irgendwie mag ich sie nicht allein lösen.

      Viele liebe Grüße aus Nürnberg

      Christof

      1. Das hast Du falsch verstanden, ich war eher eine „alte“ Mutter. Nein, ich habe das als Jugendliche gerne gemacht und meine Tochter dann (viel!) später als kleines Mädchen auch:-)
        Dass Du jetzt die Rätsel alleine nicht lösen magst, wo Du doch vorher einen Knobelpartner hattest kann ich gut verstehen. Ist ja nicht mehr dasselbe…
        Liebe Grüße nach Nürnberg!
        Andrea

        1. PS Da habe ich mich aber wirklich sehr missverständlich ausgedrückt, wenn ich meinen ersten Kommentar lese. Kein Wunder, dass Du mich falsch verstanden hast. Asche auf mein Haupt, liebe Frau Steimer (meine Deutsch-Lehrerin am Gymnasium)!

  6. Hallo Christof,

    Glückwunsch zum 10-Jährigen, zu Deinem Mut & Durchhaltevermögen über 10 Jahre ;)

    Beschäftige mich schon länger mit „Minimalismus & Entschleunigung“, habe auch schon sehr viel umgesetzt.
    Wenn ich daran denke welcher Mensch ich vor 2 Jahren war & wo ich stand im Leben … bin ich heute schon Einiges weiter … viel bewusster im Leben.
    Durch Deine praxisbezogenen Artikel/Blog habe ich die letzten Wochen noch mal weiteren Antrieb gefunden um das Ganze weiter & intensiver umzusetzen.
    Vielen Dank für Deine Arbeit & Mühe die Du Dir gibst … Dein Blog ist mittlerweile zu diesem Thema das nonplus-ultra für mich … kein drumherum & auch kein esoterisches BlaBlaBla …

    Deine o.g. genannten neuen Tipps setze ich schon länger im großen Teil um … jedoch … danke daß Du mich nochmal daran erinnerst …

    Nr.2 – die „Fuck it – Liste“ … die werde ich sicher umsetzen … ertappe mich oft daß ich Dinge tue, die mich unzufrieden machen & mich tief nerven …

    Nr.20 – Distanz von permanent unzufriedenen Menschen … handhabe ich schon lange … toxische Menschen bringen mich zur Weißglut …
    Problem ist gerade, daß meine Freundin ebenfalls in diese Kategorie gehört … die „nicht schönen Momente“ zusammen überwiegen die schönen Stunden. Oft genug mit ihr darüber geredet, dann ist 1-2 Tage gut … anschließend wieder der selbe Kreislauf … glaube Sie ist von
    ihrem Charakter einfach so … kann & will sich in dieser Hinsicht einfach nicht ändern … allerdings ist das nicht gut für unsere Beziehung …
    Habe da derzeit richtig mit mir selbst „zu kämpfen“ … mich zu trennen …

    1. Hallo Mike,

      ich freue mich über Deinen Kommentar und Dein Lob.

      Zu #20: Ist Euch die Beziehung wichtig, kann vielleicht eine Paartherapie oder Paarberatung helfen, Eure Probleme in den Griff zu bekommen.

      Alles Gute und Liebe

      Christof

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