Mein Jahr 2023 in Bildern

29. Dezember 2023 - von Christof Herrmann - 14 Kommentare

Ich wünsche Dir einen guten Rutsch und für 2024 viel Glück, Gesundheit, Liebe, Freude und Erfolg!

Herzlichen Dank, dass Du mein Leben bereicherst und dazu beiträgst, Einfach bewusst so erfolgreich zu machen. 2023 wurden über 1,2 Millionen Blogseiten aufgerufen. Meinen Newsletter haben 15.000 Menschen abonniert. Auf Facebook, Twitter und Instagram habe ich 21.000 Follower(innen).

Besonders danken möchte ich denen, die mich mit einem einmaligen oder monatlichen Geldbetrag unterstützt haben. Nur durch Spenden ist es mir möglich, meinen Blog weiterhin komplett werbe- und kostenfrei zu halten.

Bevor ich mich mit Zuversicht, Neugier und Tatkraft dem neuen Jahr zuwende, blicke ich auf die letzten zwölf Monate zurück.

Zum Bloggeburtstag am 19. Januar gab es Listen mit den beliebtesten Artikeln des ersten Jahrzehnts sowie 25 neue Minimalismus-Tipps. Außerdem hatte ich endlich den Mut, meine treuen Leserinnen und Leser um Unterstützung für mein zeitaufwendige Projekt zu bitten.

Anfang März erschien im Bergverlag Rother mein neuer Wanderführer „Wochenendtouren Franken“. Zwischen den beiden Buchdeckeln stecken 248 Seiten, 25 Zwei- und Dreitagestouren in den 17 Mittelgebirgen und Urlaubsregionen Frankens, 3 Jahre Arbeit und viel Herzblut. Es freut mich, dass das Buch sehr positiv aufgenommen wird. Marlene von der Stadtbibliothek Erlangen vergibt 5 von 5 Sternen und schreibt: „Für alle, die einen kleinen Break im Alltag schätzen, sind hier zwei- bis dreitägige Wanderungen in einer der schönsten Gegenden Deutschlands beschrieben, inklusive einer Vielzahl von Hintergrundinformationen.“

Ende April startete ich in Florenz, um auf den Spuren des Heiligen Franz von Assisi durch die Toskana, Umbrien und das Latium bis nach Rom zu wandern. Mich hat der Franziskusweg begeistert. Das Blütenmeer im Frühling, der Apennin mit seinen Wäldern und Ausblicken, die Dörfer Umbriens, die Pilgerfreundschaften und die (vegane) italienische Küche sind nur einige Gründe, warum ich im nächsten Jahr die Fußreise wiederholen möchte (dann teilweise auf alternativen Routen).

Nach 33 Tagen, 632 Kilometern, 20.400 Aufstiegshöhenmeter und 20.390 Abstiegshöhenmeter kam ich am Pfingstsonntag bereichert in Rom an. Ich hatte die Ewige Stadt von einem längeren Aufenthalt 1990 schöner, ruhiger und sauberer in Erinnerung. Sicher lag das auch daran, dass ich die Wochen auf dem Franziskusweg oft durch grüne Landschaften und verschlafene Ortschaften spaßiert bin.

Beim Fernwandern habe ich die besten Ideen. So kam es, dass ich am Tag nach meiner Rückkehr aus Rom einen Basketball kaufte. Nach zehn Jahren Pause werfe ich wieder Körbe auf Nürnbergs Freiplätzen. Wenn ich mir 2024 auch noch Basketballschuhe zulege, wird sich die Digger-Generation umschauen. Ich habe nämlich nichts verlernt – zumindest nicht die Leidenschaft für den einzig wahren Ballsport.

Auch wenn Sitzfleisch (oft eher: Stehfleisch) unabdingbar ist, lohnt sich für mich das Deutschlandticket sehr. Ab Juni nutzte ich es alle paar Tage, um wandern zu gehen, Freunde oder Familie zu besuchen, Ausstellungen zu sehen, auf Festivals zu fahren oder Städtetrips zu unternehmen. Die Tagestour nach Cheb (siehe Fotos) in Tschechien wäre allerdings fast teuer geworden. Ich dachte, die grenzüberschreitende Fahrt mit der Regionalbahn in die hübsche Stadt ist wie etwa nach Salzburg oder Basel mit dem Deutschlandticket erlaubt. Dem ist aber nicht so.

Musik hören, Vinyl sammeln und Konzerte besuchen sind weitere Leidenschaften von mir sind. 2023 war ich auf 173 Konzerten (Vorbands und Festivalauftritte eingeschlossen), so viele wie in noch keinem Jahr zuvor. Dieses Dutzend habe ich besonders gut in Erinnerung: The Great Park im Kulturort Badstraße 8 in Fürth, Chuck Prophet & The Mission Express in der Kantine in Nürnberg, Monika Roscher Big Band auf dem Bayerischen Jazzweekend in Regensburg, Eagles Of Death Metal im Hirsch in Nürnberg, Vieux Farka Touré auf dem Bardentreffen in Nürnberg, Die Sterne auf dem Obstwiesenfestival in Dornstadt (siehe Foto), Forest Ray und Gisbert zu Knyphausen auf dem The Sound Of Bronkow Festival in Dresden, Motorpsycho im Z-Bau in Nürnberg, Mick Flannery im Club Stereo in Nürnberg, David Newbould & Band im Live-Club in Bamberg und Hotel Rimini im MUZclub in Nürnberg.

In der ersten Septemberhälfte war ich mit einer Freundin fünf Tage in und um Dresden. Lara und ich haben uns Sachsens Landeshauptstadt angeschaut und waren auf dem überraschend kleinen und herrlich feinen The Sound Of Bronkow Festival. Natürlich fanden wir auch Zeit, zwei Wanderungen im Nationalpark Sächsische Schweiz zu unternehmen.

Wie schon in den letzten Jahren standen an drei Septembertagen die Stadt(ver)führungen auf meinem Freizeitprogramm. Diesmal bekam ich Einblicke in die folgenden noch unbekannten oder normalerweise verschlossenen Orte: Die neue Technische Universität Nürnberg, der Blick vom Tiergärtnertor (siehe Foto), Renaissancearchitektur in Nürnberg, die Kongresshalle, die Ausstellung „Vive la France“ in der Kunstvilla, die Brauerei Schanzenbräu, das neue Künstlerhaus sowie der Hummelsteiner Park.

Das einzige, was mich im Frühjahr auf dem Franziskusweg gestört hat, war die Tatsache, dass die Kommunikation mit den Italienerinnen und Italienern außerhalb der touristischen Zentren oft schwierig war. Also nahm ich mir vor, Italienisch zu lernen. 2024 möchte ich besser gewappnet für eine weitere Fernwanderung in „Bella Italia“ und für die Recherchen der vierten Auflage meines Wanderführers „Alpenüberquerung Salzbug – Triest“ sein. Seit Sommer belege ich im Bildungszentrum in Nürnberg Sprachkurse – mit dem Ziel bis April das Niveau A1 zu erreichen. Ich verstehe bereits die einfachen Texte im Sprachmagazin Adesso. Auch zwei Streaks sollen meine Kenntnisse weiter verbessern: Seit 92 Tagen absolviere ich mindestens eine Lektion in der Sprachen-App Duolingo, seit 72 Tagen lerne oder wiederhole ich mindestens 10 italienische Vokabeln.

Im achten Jahr meiner Vandergruppe waren wir neun Mal vandern. Die vielleicht spektakulärste Vanderung führte Ende Oktober im Naturpark Altmühltal vom oberbayerischen Dollnstein durch das Urdonautal, auf dem fast schon alpinen Jägersteig und über bewaldete Jurahöhen ins mittelfränkische Solnhofen, wo im Bürgermeister-Müller-Museum zwei 150 Millionen Jahre alte Exemplare des Urvogels Archaeopteryx zu bewundern sind. Hier kannst Du Dir den Tourenverlauf anschauen und den GPS-Track herunterladen.

Anfang Dezember zeigte sich Franken für ein paar Tage weiß gepudert. Ich nutzte die selten gewordene Gelegenheit und unternahm zwei Schneewanderungen, die eine um Betzenstein herum (siehe Foto), die andere zum Hohlen Fels und Happurger See.

Bevor ich mit Zuversicht, Neugier und Tatkraft das neue Jahr begehe, blicke ich auf die letzten zwölf Monate zurück. Mein 2023 war geprägt vom Wandern, Schreiben, Italienisch lernen und Musikhören.
Kichererbsen auf umbrische Art gewinnt in der Kategorie „Bestes neues Gericht“ meiner Pflanzenküche. Es ist genial einfach zuzubereiten und schmeckt einfach genial. Freunde zu Besuch kämpften quasi um die letzte Erbse.

PS: Meine Bilder des Jahres gab es auch schon 201320142015201620172018201920202021 und 2022.

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14 Kommentare für “Mein Jahr 2023 in Bildern”

  1. Die Bilder sprechen für sich. Ein sehr abwechslungsreiches Jahr 2023. Besonders faszinierend war über den Franziskusweg zu erfahren. Vielleicht eine gute Idee hier eine Reiseberatung in Betracht zu ziehen, um diese Reise nachzuahmen. Es klingt auf jeden Fall nach einer Reise, die in vielen Aspekten bereichernd ist.

    1. Freut mich, dass Dir mein kleiner Rückblick gefällt. Ich denke, den meisten Menschen reicht für den Franziskusweg ein Wanderführer als Reiseberatung. Dann einfach bewusst die bewährte Ausrüstung in den Rucksack packen, nach Florenz fahren und los gehts …

  2. Du bist wieder viel gewandert. Viele Dank für deine Artikel und Inspirationen in diesem Jahr, da habe ich gerne etwas gespendet.

    Grüße von Marina

  3. Lieber Christof,
    Dir auch einen guten Rutsch und ein wunderbares, erfülltes, glückliches neues Jahr 2024!
    Danke, dass Du Deine Eindrücke mit uns teilst. Dein Artikel war schön zu lesen und zu gucken :-)
    Herzlichst, Andrea

  4. Vielen Dank für die Einblicke in Dein Jahr 2023! Du hast offensichtlich viel in nur einem Jahr erlebt. Alleine die Zahl von 173 Konzerten spricht für sich.
    Mit welchen Vorkenntnissen hast Du im Sommer die Italienisch-Kurse begonnen? Es klingt schon sehr beeindruckend, dass Du bereits die einfachen Texte im erwähnten Sprach-Magazin verstehst. Über Deinen Blogartikel zum Thema „Streaks“ bin ich – dank Dir – auf die Sprachlern-App Duolingo gestoßen. Davon bin ich recht begeistert. Vor 21 Tagen habe ich mit Spanisch begonnen. Bis jetzt wächst die Begeisterung eher als dass sie nachlässt.
    Eine kurze Frage noch: was ist die „Digger-Generation“?
    Einen guten Rutsch wünsche ich und dass das neue Jahr genauso erlebnisreiches und vielfältig wird, wie das alte Jahr!
    Liebe Grüße

    1. Schön, dass Dir meine kleine Rückschau gefällt.

      Mit der Bekanntgabe der 173 Konzerte oute ich mich als Musiknerd! ;-)

      Glückwunsch zu Deinem mittlerweile 22-tägigen Streak. Ich war in den letzten vier Jahrzehnten zig mal in Italien, kenne also schon paar Phrasen und Wörter. Zudem hatte ich in der Schule Latein. Leichte Texte verstehe ich schon. Das Sprechen bzw. die Kommunikation fällt mir aber noch sehr schwer. Da stößt man mit Duolingo an die Grenzen. Präsenz-Sprachkurse, Sprachtandem und natürlich Reisen im jeweiligen Land bringen einen da eher voran.

      Das Wort Digger-Generation ist ein Neologismus, habe ich mir ausgedacht. Gefühlt beginnen doch alle Jugendlichen jeden Satz mit dem Wort Digger (wir haben früher ständig das Wort Alter verwendet).

      Dir auch alles Gute für 2024!

      Christof

  5. Lieber Christof, vielen Dank fürs Teilen deiner 2023-Erlebnisse!

    Bitte streiche zukünftig solche Fauxpas, wie „Follower(innen)“. Es hat einfach keinen Platz in so einem guten und informativen Blog. Bleibe bitte beim guten alten englischen Wort „Follower“. Wir, Frauen, sind keineswegs beleidigt bzw. fühlen uns angegriffen. Ganz im Gegenteil – ich bevorzuge beim klassischen Deutsch zu bleiben, wie mich die Bücher von Thomas Mann und Heinrich Böll gelehrt haben. Sie würden sich im Grab umdrehen, wenn sie wüssten, wohin sich die deutsche Sprache (unter)entwickelt hat.

    Schönes neues Jahr uns allen!

    1. Die Meinungen gehen beim Gendern aber auseinander, liebe Elena.

      Soweit es geht, verwende ich geschlechtsneutrale Wörter. Ist dies nicht möglich, werde ich wohl gendern, sofern ich es nicht vergesse. ;-)

      Für Dich auch alles Gute und beste Grüße

      Christof

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